E.ON Energy from Waste AGLiquidiert

38350 Helmstedt, Deutschland

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 100830
Vorher
BKB Aktiengesellschaft
Eingetragen
18.4.1973
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenBeteiligungsgesellschaftenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Tätigkeit auf dem Gebiet der Abfallentsorgung, insbesondere die Planung, die Errichtung, der Betrieb und der Erwerb von Abfallentsorgungsanlagen jedweder Art sowie der Vertrieb der in diesen Anlagen anfallenden Nebenprodukte etwa in der Form von Energie und Reststoffen. Die Gesellschaft kann in den in Abs. (1) bezeichneten oder verwandten Geschäftsbereichen selbst oder durch Tochter- und Beteiligungsunternehmen im In- und Ausland tätig werden und hierzu insbesondere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Unternehmen, an denen sie mehrheitlich beteiligt ist, kann sie unter ihrer Leitung zusammenfassen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

E.ON Energy from Waste AG

Helmstedt

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Bilanz

Aktiva

  Anhang 31.12.2011
Mio. €
31.12.2010
Mio. €
A. Anlagevermögen 1    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   0,5 0,7
II. Sachanlagen   5,4 5,8
III. Finanzanlagen   938,5 838,4
    944,4 844,9
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2 385,9 530,2
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   (49 T€) (15 T€)
    385,9 530,2
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 3 0,7 (20 T€)
    1.331,0 1.375,1

Passiva

     
  Anhang 31.12.2011
Mio. €
31.12.2010
Mio. €
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 4 77,0 77,0
II. Kapitalrücklage 5 50,0 50,0
III. Gewinnrücklagen 6 179,1 179,1
    306,1 306,1
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 7 0,7 0,8
C. Rückstellungen 8 23,7 13,3
D. Verbindlichkeiten 9 1.000,5 1.054,9
    1.331,0 1.375,1

Gewinn- und Verlustrechnung

  Anhang 2011
Mio. €
2010
Mio. €
Rohergebnis 10 4,5 8,1
Personalaufwand 11 13,7 13,2
Abschreibungen   0,7 0,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12 29,3 24,0
Beteiligungsergebnis 13 82,3 79,9
Zinsergebnis 14 -5,3 -11,0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   37,8 39,1
Außerordentlicher Aufwand   0,0 -0,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15 -2,8 -5,1
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung   40,6 44,1
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 16 40,6 44,1
Jahresüberschuss   0,0 0,0

Anhang

I. Grundlagen des Jahresabschlusses

Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der E.ON Energy from Waste AG, Helmstedt, (EEW) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 276 HGB sowie § 288 HGB haben wir Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr; die Angaben zu den Bilanzzahlen, Haftungsverhältnissen sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen beziehen sich jeweils auf den 31. Dezember. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang.

Ferner werden die sonstigen Steuern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Erstattungen aus sonstigen Steuern werden im Rohergebnis ausgewiesen.

Konzernzugehörigkeit

Alleinige Aktionärin ist die E.ON Energie AG, München (E.ON Energie).

Die EEW ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß §§ 290 ff. HGB aufzustellen, befreit.

Die EEW wird mit ihren Tochterunternehmen in den befreienden Konzernabschluss der E.ON AG, Düsseldorf, (HRB 22315) einbezogen. Die E.ON AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.ebundesanzeiger.de oder www.eon.com zugänglich.

Die E.ON AG stellt den Konzernabschluss nach den Internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB

Als alleinige Gesellschafterin der E.ON Energy from Waste Göppingen GmbH, Göppingen (EEW Göppingen), E.ON Energy from Waste Großräschen GmbH, Großräschen (EEW Großräschen), E.ON Energy from Waste Helmstedt GmbH, Helmstedt (EEW Helmstedt), E.ON Energy from Waste Heringen GmbH, Heringen (EEW Heringen), E.ON Energy from Waste Premnitz GmbH, Premnitz (EEW Premnitz) und E.ON Energy from Waste Saarbrücken GmbH, Saarbrücken (EEW Saarbrücken) erklärte die EEW mit Datum vom 15. November 2011 ihre Zustimmung, die Gesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Pflicht der Aufstellung und Offenlegung des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2011 zu befreien. Der Beschluss wurde am 17. November 2011 zur Veröffentlichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und am 29. November 2011 veröffentlicht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für Sachanlagen, die bereits zum 1. Januar 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wird die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Nutzungsdauern  
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5 Jahre
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33 bis 50 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 13 Jahre

In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Fertigungs- und Materialkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens enthalten.

Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € in einen Sammelposten gebucht und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 150 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko der Forderungen wird durch pauschalierte Wertberichtigungen berücksichtigt, welche auf Erfahrungswerten der Vorjahre basieren.

Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitguthaben der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Festgeldern angelegt; ferner bestehen Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegen die Versorgungskasse Energie VVaG, Hannover (VKE). Die Festgelder bezüglich Altersteilzeitguthaben werden von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, (Energie-Sicherungstreuhand) treuhänderisch für die EEW verwaltet. Die betreffenden Vermögensgegenstände sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen.

Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Neubildung von Sonderposten mit Rücklageanteil ist ab dem 1. Januar 2010 nicht mehr zulässig. Für die vor diesem Zeitpunkt ausgewiesenen Sonderposten wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB unter Anwendung der Vorschriften der §§ 247 Abs. 3 und 273 HGB a.F. ausgeübt. Aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften in Vorjahren vorgenommene zusätzliche Abschreibungen nach § 3 Zonenrandförderungsgesetz sowie Abschreibungen gemäß § 6b EStG werden - soweit sie die planmäßigen handelsrechtlichen Abschreibungen übersteigen - als steuerliche Wertberichtigungen auf Sachanlagen unter dem Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen. Mit der Auflösung dieses Sonderpostens wird begonnen, sobald die planmäßigen handelsrechtlichen Abschreibungen höher als die steuerlichen Abschreibungen sind.

Aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil sind keine wesentlichen Belastungen im Sinne des § 285 Nr. 5 HGB a.F. in Verbindung mit §§ 254 HGB und 280 Abs. 2 HGB a.F. zu erwarten.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Weiterhin sind ein Gehaltstrend und eine Rentendynamik berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeitvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet.

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2006 ist die MEON Pensions GmbH & Co KG, Grünwald, (MEON) durch einen Vertrag über einen Schuldbeitritt nebst Erfüllungsübernahme Versorgungsverpflichtungen der Gesellschaft gegenüber aktiven Arbeitnehmern und deren Hinterbliebenen als Schuldnerin beigetreten (Schuldmitübernahme). MEON stellt die Gesellschaft im Innenverhältnis von den in diesem Vertrag genannten Versorgungsverpflichtungen frei. Als Gegenleistung für die Freistellung wurden von der Gesellschaft entsprechend werthaltige Vermögenswerte auf MEON übertragen. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung.

Die Freistellungsforderung wird offen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Analog zu den Pensionsverpflichtungen wird für Jubiläumsverpflichtungen sowie für Deputatsverpflichtungen der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren herangezogen. Ferner wird ein Gehaltstrend berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" zugrunde.

Für Altersteilzeitverpflichtungen wird von einer Duration von 2,2 Jahren ausgegangen. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Ferner wird ein Gehaltstrend berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck" zugrunde.

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Erträge und Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung von Rückstellungen sowie aus Änderungen der Zinssätze werden gesondert unter dem Posten Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Währungsumrechnungen

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls gültigen Brief- bzw. Geldkurs umgerechnet. Für die Folgebewertung erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Soweit sich hieraus bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr unrealisierte Gewinne ergeben, werden diese erfolgswirksam erfasst.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in 2011 ist aus dem Anlagengitter ersichtlich, das als Anlage 1 Bestandteil des Anhangs ist. In den sonstigen Ausleihungen werden ausschließlich Darlehen an Belegschaftsmitglieder ausgewiesen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name und Sitz der Gesellschaft Kapital anteil
in %
Eigenkapital 31.12.2010
in Mio. €
Jahresergebnis 2010
in Mio. €
Entsorgung      
E.ON Energy from Waste Delfzijl B.V., Delfzijl 100 39,7 -2,2
E.ON Energy from Waste Göppingen GmbH, Göppingen 100 2,6 1)
E.ON Energy from Waste Großräschen GmbH, Großräschen 100 18 1)
E.ON Energy from Waste Hannover GmbH, Hannover 85 33,8 5,1
E.ON Energy from Waste Helmstedt GmbH, Helmstedt 100 53,8 1)
E.ON Energy from Waste Heringen GmbH, Heringen 100 25,2 1)
E.ON Energy from Waste Leudelange S.a.r.l., Leudelange 100 -9,7 3,4
E.ON Energy from Waste Polska Sp. z o.o, Warschau 100 -4,1 Mio. PLN -6,1 Mio. PLN
E.ON Energy from Waste Premnitz GmbH, Premnitz 100 15,5 1)
E.ON Energy from Waste Saarbrücken GmbH, Saarbrücken 100 20,5 1)
E.ON Energy from Waste Stapelfeld GmbH, Stapelfeld 100 28,6 15,4
E.ON Energy from Waste UK Ltd., Coventry 100 2 GBP -4,7 Mio. GBP
Energos Deutschland GmbH, Helmstedt 100 4,2 356 T€
Kraftwerk Schwedt GmbH & Co. KG, Schwedt 99 24,4 -4,6
Interargem GmbH, Bielefeld 61,2 143,4 19,5
Müllheizkraftwerk Rothensee GmbH, Rothensee 51 49,6 11,6
Entsorgungszentrum Salzgitter GmbH, Salzgitter 50 5,2 0,6
Müllverwertung Borsigstraße GmbH, Hamburg 14,5 45,6 16,8
Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH, Hannover 2 9,6 1
Dienstleistungen      
MEON Pensions GmbH & Co. KG, Grünwald 1,4 1.506,90 143,3

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4,5 5,1
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr (0,0) (0,0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 381,2 524,3
- aus Lieferungen und Leistungen (8,7) (2,7)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr (0,0) (0,0)
- sonstige Vermögensgegenstände (372,5) (521,6)
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr (206,0) (14,5)
Sonstige Vermögensgegenstände 0,2 0,8
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr (0,0) (0,0)
  385,9 530,2

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten 310,1 Mio. € aus dem Cash-Pooling mit Tochterunternehmen.

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Aus der Verrechnung der Deckungsvermögen im Zusammenhang mit rückgedeckten Pensionsverpflichtungen sowie dem Erfüllungsrückstand aus Altersteilzeitverträgen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Bei VKE rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen    
Erfüllungsbetrag 1,3 0,0
Pensionsverpflichtungen vor Saldierung (Bruttowert) 1,3 0,0
Beizulegende Zeitwerte des Deckungsvermögens    
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 2,0 0,0
Nettowert 0,7 0,0
Erfüllungsrückstand aus Altersteilzeitverträgen    
Erfüllungsbetrag (326 T€) (174 T€)
Beizulegende Zeitwerte des Deckungsvermögens    
Festgeldanlagen (366 T€) (194 T€)
Nettowert (40 T€) (20 T€)
Summe Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,7 (20 T€)

Im Vorjahr ergab sich bei den rückgedeckten Versorgungsverpflichtungen ein Verpflichtungsüberhang in Höhe von 0,1 Mio. €, der unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen auszuweisen war.

Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens stimmen mit den Anschaffungskosten überein.

4. Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital ist in 3.011.854 Stückaktien eingeteilt. Sämtliche Aktien lauten auf den Inhaber.

5. Kapitalrücklage

Die EEW weist zum Bilanzstichtag eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 48,6 Mio. € und nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von 1,4 Mio. € aus.

6. Gewinnrücklagen

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Gesetzliche Rücklage 7,7 7,7
Andere Gewinnrücklagen 171,4 171,4
  179,1 179,1
  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen    
gemäß § 3 ZonenRFG 0,1 0,2
gemäß § 6b EStG 0,6 0,6
  0,7 0,8

8. Rückstellungen

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15,8 15,1
abzüglich Freistellungsanspruch gegen MEON -7,7 -8,3
  8,1 6,8
Steuerrückstellungen 0,1 0,1
Sonstige Rückstellungen 15,5 6,4
  23,7 13,3

Die Pensionsverpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.

Die Ende 2006 bestehenden Versorgungsverpflichtungen gegenüber Rentnern, ausgeschiedenen Anwärtern und ihren Hinterbliebenen wurden zum 31. Dezember 2006 auf die MEON ausgegliedert. Von den verbleibenden Pensionsverpflichtungen sind die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wie folgt verrechnet:

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (incl. Stromdeputate)    
Nicht bei VKE rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen    
Erfüllungsbetrag 15,5 14,8
Pensionsrückstellung vor Saldierung 15,8 15
Bei VKE rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen    
Erfüllungsbetrag 0 1,8
Pensionsrückstellung vor Saldierung (Bruttowert) 0 2
Beizulegende Zeitwerte des Deckungsvermögens    
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 0 1,9
Nettowert 0 0,1
Rückstellung gesamt 15,8 15,1

Im Berichtsjahr ergab sich bei den rückgedeckten Versorgungsverpflichtungen ein Vermögensüberhang in Höhe von 0,7 Mio. €, der als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird. Der beizulegende Zeitwert der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen stimmt mit den Anschaffungskosten überein.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen sowie die Rückstellungen für Stromdeputate werden mit dem Freistellungsanspruch gegen der MEON in Höhe von 7,7 Mio. € (Vorjahr: 8,3 Mio. €) offen verrechnet.

Der Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2011 beläuft sich auf 5,13 % p.a. (Vorjahr: 5,17 % p.a.). Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,75 % p.a.) und eine Rentendynamik von 2,00 % p.a. (Vorjahr: 2,00 % p.a.) zugrunde gelegt.

Darüber hinaus werden die Rückstellungen für Stromdeputate und Weihnachtsgeld für Rentner nach der Projected Unit Credit Methode mit einen Rechnungszinssatz von 5,13 % p.a. (Vorjahr: 5,17 % p.a.) bewertet.

Soweit die durch BilMoG geänderten Bewertungsregeln nach § 253 HGB im Umstellungsjahr 2010 zu einer Auflösung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen führten und mit einer Zuführung bis spätestens zum 31. Dezember 2024 zu rechnen ist, wurde der höhere Wertansatz beibehalten. Der Betrag der Überdeckung beläuft sich zum 31. Dezember 2011 auf 0,3 Mio. €.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen vertragliche Verpflichtungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen sowie verschiedene betriebliche Risiken (z.B. Verarbeitungsrückstellungen).

Analog zu den Pensionsverpflichtungen wird für Jubiläumsverpflichtungen sowie für Deputatsverpflichtungen ein Rechnungszinssatz von 5,13 % p.a. (Vorjahr: 5,17 % p.a.) herangezogen. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,75 % p.a.) zugrunde gelegt.

Für Altersteilzeitverpflichtungen ergibt sich bei einer Duration von 2,2 Jahren (Vorjahr: 3,6 Jahre) ein Rechnungszins von 3,96 % p.a. (Vorjahr: 4,18 % p.a.) sowie ein Gehaltstrend von 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,75 % p.a.).

9. Verbindlichkeiten

  Gesamt 2011 Mio. € Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 2010 Mio. € Gesamt Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,4 1,4 0,0 0,0 0,8 0,8
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 970,5 50,3 0,0 920,2 1.020,6 163,9
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,0 1,0 0,0 0,0 1,5 1,5
Sonstige Verbindlichkeiten 27,6 4,0 11,2 12,4 32,0 3,7
davon aus Steuern -0,5 -0,5 0,0 0,0 -0,2 -0,2
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit -0,2 -0,2 0,0 0,0 -0,2 -0,2
  1.000,5 56,7 11,2 932,6 1.054,9 169,9

Die Liquiditätsversorgung erfolgt durch die E.ON AG. Von dem gewährten Liquiditätsrahmen in Höhe von 900,0 Mio. € wurde zum 31. Dezember 2011 ein Betrag in Höhe von 807,8 Mio. € in Anspruch genommen und unter den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Patronatserklärungen 84,3 131,8
Nachhaftungsverpflichtung gegenüber der MEON 59,5 61,6
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 70,1 110,3
  213,9 303,7

Für verbundene Unternehmen wurden Bürgschaften und Patronatserklärungen gegenüber Banken und externen Begünstigten in Höhe von 79,8 Mio. € (Vorjahr: 127,3 Mio. €) gegeben.

Die finanziellen Garantien der Gesellschaft beinhalten die Liquiditätshilfegarantie gegenüber der MEON (verbundenes Unternehmen) sowie eine gesetzliche Nachhaftungspflicht für einen Zeitraum von 5 Jahren aus der Ausgliederung bestimmter Pensionsverpflichtungen aus der Umsetzung des CTA-Modells. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen beträgt 59,5 Mio. €.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 66,4 Mio. €) belaufen sich auf 70,1 Mio. €, die überwiegend aus Liquiditäts- und Kreditzusagen resultieren. Ferner wird das Bestellobligo aus Investitionen in Höhe von 38 T€ ausgewiesen.

Daneben bestehen in geringem Umfang Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und laufend vergebenen Aufträgen.

Versorgungskassen als Versicherungsunternehmen sind durch Auflage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verpflichtet, einen so genannten "Stress-Test" durchzuführen. EEW hat sich gegenüber der VKE zu einem Nachschuss verpflichtet, wenn im Falle einer tatsächlichen Vermögensunterdeckung kurzfristig entsprechende Ausgleichszahlungen zu leisten sind.

Das Risiko einer Inanspruchnahme wird jeweils als gering eingeschätzt. Diese Einschätzung beruht vor allem auf der Bonitätsbeurteilung der Primärverpflichteten sowie auf Erkenntnissen vergangener Geschäftsjahre.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

10. Rohergebnis

Das Rohergebnis beinhaltet unter anderem Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €). Hierbei handelt es sich um Auflösungen von Rücklagen für Wertberichtigungen zum Anlagevermögen gemäß § 3 ZonenRFG und § 6b EStG. Das Rohergebnis beinhaltet ferner Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Periodenfremde Erträge werden in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) ausgewiesen. Des Weiteren sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 39 T€) enthalten.

11. Personalaufwand

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Löhne und Gehälter 11,1 11,2
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2,6 2,0
davon für Altersversorgung (1,2) (0,6)
  13,7 13,2

Mitarbeiter

im Jahresdurchschnitt (ohne Vorstand) 2011 2010
Gewerbliche Mitarbeiter 0 4
Angestellte 117 111
Ruhende Arbeitsverhältnisse 5 5
  122 120

Nicht als Personalaufwand erfasst sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung der Personalrückstellungen, insbesondere der Pensionsrückstellungen ergeben; sie sind im Zinsergebnis ausgewiesen.

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Sonstige Steuern (36 T€) 0,2
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 29,3 23,8
  29,3 24,0

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben allgemeinen Betriebs- und Geschäftsaufwendungen die Aufwendungen für IT-Dienstleistungen, Leihpersonal, Beratungsaufwendungen und Instandhaltungsaufwendungen. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen werden in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 24 T€) ausgewiesen.

Des Weiteren sind 0,4 Mio. € (Vorjahr 7 T€) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

13. Beteiligungsergebnis

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 57,7 53,5
Erträge aus Beteiligungen 40,6 46,5
davon aus verbundenen Unternehmen (37,8) (43,6)
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 8,0 12,1
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere 8,0 8,0
  82,3 79,9

14. Zinsergebnis

  2011
Mio. €
2010
Mio. €
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2,6 1,8
davon aus verbundenen Unternehmen (2,5) (1,8)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8,0 5,4
davon aus verbundenen Unternehmen (7,7) (5,4)
davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (0,3) (0,0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15,9 18,2
davon an verbundene Unternehmen (15,0) (17,6)
davon Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen (0,2) (0,1)
  -5,3 -11,0

Im Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen ist auch der Nettoaufwand in Höhe von 200 T€ aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung) von Pensions- und langfristigen Personalrückstellungen (203 T€) nach Verrechnung mit den Erträgen aus dem entsprechenden Deckungsvermögen (3 T€) enthalten.

15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im Gegensatz zum Vorjahr wird im Rahmen der Organschaft von der E.ON Energie keine Ertragsteuerumlage mehr erhoben. Der unter Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesene Betrag wird im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags bei der Gewinnabführung an die E.ON Energie berücksichtigt.

16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrag abgeführter Gewinn

Das positive Jahresergebnis der EEW wird im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit E.ON Energie unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an die E.ON Energie abgeführt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB wurden im Geschäftsjahr 2011 nicht getätigt.

IV. Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Bernd Romeike,Olching

Ehemaliges Mitglied des Vorstands der E.ON Energie AG

Vorsitzender

Jörg Liebermann, Wolfenbüttel

Stellvertretender Vorsitzender

Bezirksleiter der IG Bergbau, Chemie, Energie

Martin Bentz, Pirmasens

Vorsitzender des Betriebsrates der E.ON Energy from Waste Saarbrücken GmbH, Betriebs-stätte MHKW Pirmasens

Christoph Dänzer-Vanotti , Essen

Ehemaliges Mitglied des Vorstands der E.ON AG

Kurt Hillmann, Helmstedt

Vorsitzender des gemeinsamen Betriebsrates der E.ON Energy from Waste AG und E.ON Energy from Waste Helmstedt GmbH

Reinhard Lehniger, Göppingen

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der E.ON Energy from Waste AG

Vorsitzender des Betriebsrates der E.ON Energy from Waste Göppingen GmbH

Dr. Ingo Luge, München

Mitglied des Aufsichtsrates ab 9. Februar 2011

Vorsitzender des Vorstandes der E.ON Energie AG

Jörg Rüdiger, Hannover

Geschäftsführer der Niedersächsischen Gesellschaft

zur Endablagerung von Sonderabfall mbH

Dr. Erich Schmitz , Hamburg

Geschäftsführer des Vereins der Kohlenimporteure e.V.

Vorstand

Carsten Stäblein, Helmstedt

Vorsitzender

Detlef Hartmann, Helmstedt

ab 1. Januar 2012

Dr. Jörg Zunft, Helmstedt

Markt und Technik

Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen 0,1 Mio. €.

EEW macht von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Vorstandsbezüge, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Vorstandsmitgliedes feststellen lassen.

Verpflichtungen aus Versorgungszusagen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern der EEW und ihren Hinterbliebenen sowie das notwendige Deckungsvermögen wurden zum 31. Dezember 2006 auf die MEON ausgegliedert. Die bei der MEON gebildete Rückstellung für die übernommenen Verpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern der EEW beläuft sich auf 6,4 Mio. €; die laufenden Bezüge dieser Personengruppe betragen 0,6 Mio. €.

 

Helmstedt, den 10. Januar 2012

E.ON Energy from Waste AG

Der Vorstand

Stäblein

Hartmann

Dr. Zunft

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

Anlage 1 zum Anhang

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2011
Mio. €
Zugänge
Mio. €
Abgänge
Mio. €
Umbuchungen
Mio. €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,9 0,0 0,0 0,0
  0,9 0,0 0,0 0,0
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11,7 0,0 0,1 0,1
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,9 0,1 0,0 0,0
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,3 0,0 0,0 -0,1
  15,9 0,1 0,1 0,0
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 765,4 7,5 0,0 0,0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 91,4 120,0 19,4 0,0
3. Beteiligungen 26,4 0,0 0,0 0,0
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein        
Beteiligungsverhältnis besteht 2,0 0,0 0,0 0,0
5. Sonstige Ausleihungen (60 T€) 0,0 (12 T€) 0,0
  885,2 127,5 19,4 0,0
  902,0 127,6 19,5 0,0
  Abschreibungen
  kumuliert
Mio. €
im Geschäftsjahr
Mio. €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,4 0,2
  0,4 0,2
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7,1 0,3
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,4 0,2
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 0,0
  10,5 0,5
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54,8 8,0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,0 0,0
3. Beteiligungen 0,0 0,0
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein    
Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0
5. Sonstige Ausleihungen 0,0 0,0
  54,8 8,0
  65,7 8,7
  Buchwerte
  31.12.2011
Mio. €
31.12.2010
Mio. €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,5 0,7
  0,5 0,7
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4,6 4,9
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,6 0,6
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,2 0,3
  5,4 5,8
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 718,1 718,6
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 192,0 91,4
3. Beteiligungen 26,4 26,4
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein    
Beteiligungsverhältnis besteht 2,0 2,0
5. Sonstige Ausleihungen (48 T€) (60 T€)
  938,5 838,4
  944,4 844,9

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der E.ON Energy from Waste AG, Helmstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie die Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Zum Zeitpunkt der Beendigung unserer Prüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen der Nr. 3 (Einbeziehung in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens) und Nr. 4 (Angabe der Befreiung im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten und offen gelegten Konzernabschlusses sowie Mitteilung der Befreiung im elektronischen Bundesanzeiger) ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können.

 

Hannover, den 20. Januar 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Treffler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Jörg Gropengießer, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 06.02.2012

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