Finanz-Service GmbH der APO-BankLiquidiert

40547 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 34707
Eingetragen
12.6.1997
Branche
Vermittlung von KreditenTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Die Vermittlung oder die Organisation und Betreuung der Vermittlung von Finanzdienstleistungen aller Art wie z.B. Kreditverträge, Kapitalanlagen, Versicherungs- und Bausparverträge, die entweder von "Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG", Düsseldorf, und von "Deutsche Ärzteversicherung Aktiengesellschaft", Köln, angeboten werden oder von diesen für Dritte vertrieben werden oder von Dritten, soweit sie nicht das Geschäftsfeld von Versicherungsverträgen betreffen, angeboten werden. Deutsche Ärzteversicherung Aktiengesellschaft und Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG übertragen der Gesellschaft eigenverantwortlich und auf eigene Kosten die Betreuung, Akquisition, Weiterbildung und Entwicklung von Finanzberatern sowie die Überwachung der Provisionszahlungen und Sicherstellung der Einhaltung der Verträge, die die Finanzberater mit Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung Aktiengesellschaft bzw. Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG abgeschlossen haben. Geschäfte, die der Genehmigung nach dem Kreditwesengesetz oder nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz bedürfen, werden nicht getätigt.

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Finanz-Service GmbH der APO-Bank

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf
Nummer: HRB 34707

Inhaltsverzeichnis

Mitglieder des Aufsichtsrates / der Geschäftsführung

Lagebericht

Jahresabschluss

- Bilanz zum 31. Dezember 2023

- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

- Anhang

• Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

• Entwicklung des Anlagevermögens

Erläuterungen zur Bilanz

• Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

• Allgemeine Angaben

• Mitglieder des Aufsichtsrates / der Geschäftsführung

Bericht des Aufsichtsrates

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Aufsichtsrat

 

Carsten Padrok, Düsseldorf

Geschäftsleitung Vertrieb West der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG

stellvertretender Vorsitzender (bis 31.12.2023)

Vorsitzender (seit 01.01.2024)

 

Timmy Klebb, Bergisch Gladbach

Vorsitzender des Vorstandes der Deutsche Arzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG

Vorsitzender (bis 31.12.2023)

stellvertretender Vorsitzender (seit 01.01.2024)

 

Heiko Drews, Aachen

Bereichsvorstand Filialvertrieb der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (bis 31.12.2023)

 

Christina Fabich, Mettmann

Abteilungsleiterin Zentrales Vertriebspartnermanagement Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (seit 01.07.2023)

 

Ludger Happe, Düsseldorf

Mitglied des Vorstandes der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG

 

Jörg Kieker, Leverkusen

Mitglied des Vorstandes der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG

 

Jasper Jan Meijerink, Neuss

Bereichsleiter der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (bis 30.06.2023)

 

Linda Mende, Köln

Bereichsleiterin Kunden- und Vertriebsmanagement (ab 01.01.2024)

Geschäftsführung

 

Andreas Kalle, Krefeld

Geschäftsführer

 

Hartmut Paland, Merzenich

Geschäftsführer

Lagebericht

1. Marktentwicklung

Die Entwicklung unserer Gesellschaft fand im Geschäftsjahr 2023 in nachfolgend beschriebenem Umfeld statt:

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr geschrumpft. Laut Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung sank das Bruttoinlandsprodukt verglichen mit dem Vorjahr um 0,3 %. Im Jahr zuvor war immerhin ein Wachstum von rund 1,8 % zu verzeichnen. Gründe sind die hohe Inflation, steigende Zinsen und die schwache Weltkonjunktur. Hinzu kommen politische Unsicherheiten - vom Ukraine-Krieg und dem Nahost-Konflikt bis hin zu den Haushaltsproblemen der Bundesregierung. Milliardenhilfen in der Energiekrise drückten den deutschen Staatshaushalt im vergangenen Jahr ins Minus. Die hohe Inflation schmälerte die Kaufkraft der privaten Haushalte, die sich deshalb mit dem Konsum zurückhielten und 0,8 % weniger ausgaben. Die Europäische Zentralbank bekämpft die starke Teuerung mit dem höchsten Zinsniveau ihrer Geschichte (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung).

Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich im vergangenen Geschäftsjahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen und globaler Unsicherheiten gut behauptet und blickt verhalten optimistisch auf das laufende Jahr 2024. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verbuchten die Versicherer im Jahr 2023 über alle Sparten hinweg ein leichtes Beitragsplus von 0,6 % auf 224,7 Milliarden Euro.

Die Geschäftsentwicklung der Lebensversicherungen im Jahr 2023 steht weiter unter dem Eindruck wirtschaftlicher Unsicherheit mit erhöhter Inflation und gestiegenen Zinsen. Das Neugeschäft in Annual Premium Equivalent (APE) liegt marktweit unter dem des Vorjahres (-1,3 %). Insbesondere das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag ist rückläufig (-13,6 % vs. 2022). Das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag liegt im Gesamtmarkt hingegen über dem des Vorjahres (+4,3 %).

2. Entwicklung unserer Gesellschaft

Die Finanz-Service GmbH der APO-Bank ist eine jeweils 50%ige Tochter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG und der Deutsche Ärzteversicherung AG. Die Finanz-Service GmbH der APO-Bank betreut selbstständige Handelsvertretende gem. § 84 HGB die sich vertraglich an die Prinzipale Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Deutsche Ärzteversicherung AG bzw. Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG und Finanz-Service GmbH der APO-Bank gebunden haben. Die Handelsvertretenden - nachfolgend Finanzberatende genannt - vermitteln insbesondere als nicht abschließende Auflistung vor allem Finanzdienstleistungen aller Art in den Sparten:

Vermittlung von Kreditverträgen für Baufinanzierungen, Existenzgründungsfinanzierungen und sonstige Finanzierungen

Betreuung und Vermittlung von Kapitalanlagen

Vermittlung von Vorsorgeverträgen zur Absicherung von Vorsorgerisiken

Die Betreuung umfasst die Akquisition, Weiterbildung und Entwicklung von Finanzberatenden sowie die Überwachung und Verteilung von Provisionszahlungen, das Controlling der Geschäftsergebnisse der Finanz- und Vorsorgeberatenden und die Sicherstellung der Einhaltung der Verträge, die die Finanzberatenden mit Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Deutsche Ärzteversicherung AG bzw. Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG und Finanz-Service GmbH der APO-Bank abgeschlossen haben.

Die Betreuung der Finanzberatenden ist insbesondere darauf ausgerichtet, dass die Finanzberatende akademische Heilberuflerinnen und Heilberufler als Bestandskunden der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG oder bei selbst akquirierte akademische Heilberuflerinnen und Heilberufler diese während ihrer Ausbildung, ihres gesamten Berufslebens und im Ruhestand sowie ausgewählte sonstige Kunden bei ihren beruflichen und privaten Vorhaben beraten und begleiten. Hierzu nutzen die Finanzberatenden eine breite Palette von Finanz- und Beratungsleistungen im Kredit-, Einlagen Anlage- und Vorsorgegeschäft sowie in der Vermögensverwaltung. Die hierfür erforderlichen Produkte werden in den jeweiligen Geschäftsfeldern von den Prinzipalen der Finanzberatenden bereit gestellt. Ergänzende Leistungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse speziell im heilberuflichen Umfeld, aber auch im Privatleben unserer Kundinnen und Kunden, runden das Beratungsspektrum unser unser Finanzberatenden ab. Mit der Betreuung der Finanzberatenden will die Finanz-Service GmbH der APO-Bank den Finanzberatenden ermöglichen, dass diese die bevorzugten Beratenden für ihre Kundinnen und Kunden sind.

Für diese Tätigkeit erhält die Finanz-Service GmbH der APO-Bank für vermittelte Produkte eine Vergütung. Basis für diese Vergütung sind die zwischen den Vertragsparteien festgelegten Provisionssätze.

Zum Jahresende hatte die Gesellschaft 91 (Vorjahr 84) selbständige Berater. Im Berichtsjahr gab es 5 Abgänge und 12 Zugänge von selbstständigen Handelsvertreter*innen.

Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind insbesondere das vermittelte Volumen von Kreditverträgen für Baufinanzierungen, Existenzgründungsfinanzierungen und sonstige Finanzierungen, das betreute Depotvolumen der Kapitalanlagen und das vermittelte Volumen von Vorsorgeverträgen zur Absicherung von Vorsorgerisiken (sog. Bewertungssumme von Vorsorgeverträgen).

Gegenüber dem Vorjahr (737 Mio. €) wurde ein Volumen von Kreditgeschäften inkl. Fremdbankenvermittlung in Höhe von 433 Mio. € an Kreditinstitute vermittelt. Damit wurde das Vorjahresniveau nicht erreicht. Der Berichtszeitraum war geprägt von einem - im Vergleich zur vorangegangenen langen Phase niedriger Zinsen - hohen Zinsniveau. Dieses führte zu einer entsprechend zurückhaltenden Nachfrage nach Kreditmitteln seitens der Kundinnen und Kunden unserer Finanzberatenden.

Im Bereich Lebensversicherung konnte die Bewertungssumme von Vorsorgeverträgen ggü. dem Vorjahr (186 Mio. €) auf 216 Mio. € deutlich gesteigert werden. Das betreute Depotvolumen (Vorjahr 659 Mio. €) wuchs um 177 Mio. € deutlich auf 836 Mio. €.

Die jeweiligen Umsatzerlöse aus den Sparten Finanzierungen, Anlage und Leben verringerten sich deutlich auf 15.562 T€ (Vorjahr 17.100 T€). Der Provisionsaufwand verringerte sich ebenfalls aufgrund der verringerten Umsätze auf 9.648 T€ (Vorjahr 10.995 T€).

Das Geschäftsjahr schloss mit einem Ergebnis vor Steuern von 2.084 T€ (Vorjahr 2.678 T€) bzw. einem Jahresüberschuss von 1.405 T€ (Vorjahr 1.845 T€) ab. Die Gewinnreduzierung ist auf den Rückgang der Umsatzerlöse im operativen Geschäftsfeld Finanzierung, Vorsorge und sonstige Vermittlungen zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 56,89 % (Vorjahr 48,71 %) bei einer leicht gesunkenen Bilanzsumme auf 11,32 Mio. € (Vorjahr 11,88 Mio. €).

Zum 31. Dezember 2023 belief sich das Gesamtvermögen der Finanz-Service GmbH der APO-Bank auf 11,3 Mio. € (Vorjahr 11,9 Mio. €). Die Vermögenssituation der Finanz-Service GmbH der APO-Bank ist aufgrund ihrer Aufgaben von Umlaufvermögen geprägt. Dies drückt sich vor allem in der Höhe der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (4,66 % des Gesamtvermögens), den Forderungen gegen Finanzberatende (7,22 % des Gesamtvermögens) und der Höhe der Bankguthaben (85,74 % des Gesamtvermögens) aus.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um 478.000 € auf 528.000 € (Vorjahr 50.000 €). Diese Erhöhung war im Wesentlichen auf eine Nachberechnung der Wertpapierprovisionen für das Gesamtjahr 2023, sowie der Wertpapiernachzahlung für die Jahre 2021-2023 zurückzuführen.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände waren von untergeordneter Bedeutung.

Die Finanz-Service GmbH der APO-Bank war in Höhe von 6,4 Mio. € (Vorjahr 5,8 Mio. €) durch Eigenkapital finanziert. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 56,89 % (Vorjahr 48,71 %) bei einer leicht gesunkenen Bilanzsumme auf 11,32 Mio. € (Vorjahr 11,88 Mio. €).

Der Rückgang der Verbindlichkeiten (1,31 Mio. € (gegenüber Vorjahr 1,98 Mio. €)) war im Wesentlichen auf die Teiltilgung von Verbindlichkeiten gegenüber der AXA Konzern AG zurückzuführen.

3. Risiken der Gesellschaft

Außergewöhnliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind im Berichtsjahr 2023 nicht bekannt geworden. Mögliche Risiken können durch Ausfall von Forderungen sowie einem Anstieg von Agenturbeendigungen oder auch erhebliche Umsatzrückgänge entstehen. Diese Risiken werden für die Gesellschaft als gering eingestuft.

Die Altersvorsorge für die Berufsgruppe akademischer Heilberufe stellt nach wie vor ein wichtiges Geschäftsfeld der Gesellschaft dar, welches aus Sicht der Geschäftsführung immer weiter an Bedeutung gewinnen wird und es durch gezielte Vertriebsmaßnahmen im Rahmen des Gesellschaftsverbundes in 2024 weiter auszubauen gilt. Mithin beeinflussen die Rahmenbedingungen und das regulatorische Umfeld, insbesondere im Lebensversicherungsmarkt, unsere Geschäftsaussichten maßgeblich. Im Berichtsjahr 2023 sind Veränderungen durch LVRG II weiterhin nicht eingetreten. Die Gesellschaft befindet sich hierzu mit der Deutsche Ärzteversicherung AG im regelmäßigem Austausch.

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement der Gesellschafter eingebunden. Insgesamt geht die Gesellschaft weiterhin von einer Entwicklung gemäß den Erwartungen der Gesamtwirtschaft aus.

4. Chancen der Gesellschaft

Wir gehen von einer stabilen Lage zur angemessenen Fortführung der Geschäftsaktivitäten aus. Auch für die Zukunft erwarten wir eine stetige Nachfrage nach Vorsorgeabsicherungen. Ergänzend können wir mit dem erweiterten Beratungsansatz zur Vorsorgeabsicherung von Angestellten der selbstständigen Heilberufsangehörigen (sog. Gesundheitsrente) eine erhöhte Nachfrage nach dieser Beratungsleistung feststellen. Des Weiteren sehen wir einen erhöhten Beratungsbedarf bei der Gruppe der akademischen Heilberufsangehörigen im Segment der Vermögensanlage und gehen von weiter wachsenden Depotvolumina aus. Im Bereich der Kreditvermittlungen erwarten nach dem deutlichen Rückgang in 2023 (ggü. 2022) in 2024 eine steigende Nachfrage.

5. Ausblick

Das Planziel 2023 von 95 Finanzberatenden wurde leicht verfehlt. Trotz des herausfordernden Marktumfeldes gehen wir davon aus, dass das Organisationsziel in 2024 erreicht wird und wir erstmalig in 2024 annähernd 100 Finanzberatende bei der apoFinanz begrüßen dürfen.

Die in 2022 sprunghaft gestiegenen Inflationsraten scheinen sich auf einem niedrigeren Niveau, allerdings deutlich höher als in den Vorjahren, einzupendeln.

Es wird davon ausgegangen, dass damit die Talsohle in 2023 durchschritten wurde und in 2024 mit einer höheren Nachfrage von Baufinanzierungsdarlehen und sonstigen Darlehen als 2023 zu rechnen ist. Bei den Existenzgründungsfinanzierungen gehen wir von einer Darlehensvermittlung auf dem Niveau von 2023 aus. Damit wird davon ausgegangen, dass das Gesamtvolumen an vermittelten Kreditverträgen inkl. Fremdbankvermittlung über dem Niveau von 2023 liegen wird.

Aufgrund der stetigen Nachfrage nach Vorsorgeabsicherungen und dem erweiterten Beratungsansatz zur Vorsorgeabsicherung von Angestellten der selbstständigen Heilberufsangehörigen wird davon ausgegangen, dass im Bereich Lebensversicherung die Bewertungssumme von Vorsorgeverträgen bei der Vermittlung von Vorsorgeverträgen in 2024 über dem in 2023 vermittelten Volumen liegen wird.

Bei dem betreuten Depotvolumen gehen wir von einem weiteren moderatem Wachstum aus und dass die Erträge gleichfalls moderat - im Verhältnis zum betreuten Volumen - wachsen.

Aktuell geht die Gesellschaft davon aus, dass in 2024 ein positiver Jahresüberschuss in der Größenordnung von 2023 erwirtschaftet wird.

 

Düsseldorf, den 28. März 2024

Andreas Kalle, Geschäftsführer

Hartmut Paland, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Aktiva

2023 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.914,05 4.210,93
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 890,06 1.186,75
Anlagevermögen 2.804,11 5.397,68
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Finanzberater 817.193,17 654.826,34
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.770,54 428.909,01
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 528.000,00 50.000,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 130.484,73 0,00
1.541.448,44 1.133.735,35
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Guthaben bei Kreditinstituten 9.705.645,13 10.648.701,76
9.705.645,13 10.648.701,76
Umlaufvermögen 11.247.093,57 11.782.437,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 806,75 3.127,25
D. Aktive latente Steuern 68.920,40 86.122,32
Bilanzsumme 11.319.624,83 11.877.084,36

Passiva

2023 2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnrücklagen 1.265.700,40 1.265.700,40
III. Bilanzgewinn 4.918.491,22 4.263.670,06
Eigenkapital 6.439.837,56 5.785.016,40
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 870.204,50 483.866,97
2. sonstige Rückstellungen 2.704.204,85 3.626.175,47
Rückstellungen 3.574.409,35 4.110.042,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Finanzberatern 42.744,87 159.720,24
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 42.744,87 (Vorjahr: € 159.720,24)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 744.245,83 643.666,56
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 744.245,83 (Vorjahr: € 643.666,56)
3. sonstige Verbindlichkeiten 518.387,22 1.178.638,72
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 518.387,22 (Vorjahr: € 1.178.638,72)
davon aus Steuern € 0,00 (Vorjahr: € 59.680,87)
Verbindlichkeiten 1.305.377,92 1.982.025,52
Bilanzsumme 11.319.624,83 11.877.084,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Gewinn- und Verlustrechnung 2023 2022
1 . Umsatzerlöse 15.562.109,00 17.099.667,96
2 . sonstige betriebliche Erträge 133.824,04 109.593,70
3 . Personalaufwand 1.388.964,80 1.217.077,75
- Löhne und Gehälter 1.214.785,80 1.067.462,81
- soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 174.179,00 149.614,94
davon für Altersversorgung € 18.529,47 (Vorjahr: € 19.187,51)
4 . Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.593,57 2.757,56
5 . Provisionsaufwendungen für Vertreter und ähnliche Aufwendungen 9.648.112,97 10.994.913,05
6 . sonstige betriebliche Aufwendungen 2.588.178,71 2.316.474,87
7 . sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.232,61 2.313,44
8 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.359,58 2.361,51
9 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 679.134,86 832.834,51
10 . Ergebnis nach Steuern 1.404.821,16 1.845.155,85
11 . Jahresüberschuss 1.404.821,16 1.845.155,85
12 . Gewinn-/ Verlustvortrag (-) aus dem Vorjahr 3.513.670,06 2.418.514,21
13 . Bilanzgewinn 4.918.491,22 4.263.670,06

Anhang

• Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

• Entwicklung des Anlagevermögens

• Erläuterungen zur Bilanz

• Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

• Allgemeine Angaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Finanz-Service GmbH der APO-Bank, Düsseldorf wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Änderungen durch das Bilanzrichtlinienumwandlungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG wurden berücksichtigt, aber im Rahmen der gesetzlich zulässigen Erleichterungen nicht weiter ausgeführt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen worden.

Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB kein Gebrauch gemacht.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände bestehen aus entgeltlich erworbener EDV-Software oder Lizenzen an solcher, sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden linear über ihre Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten bewertet und werden linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von EDV-Ausstattungen wird mit 3 Jahren kalkuliert. Bei Hardware werden 5 Jahre angesetzt.

Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung wird auf den am Bilanzstichtag beizulegenden Wert abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Forderungen werden mit dem Nominalbetrag aktiviert.

Bei den Forderungen gegen Finanzberater sind Einzelwertberichtigungen vom Aktivwert berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe eines möglichen Forderungsausfalles mit 1 % der Forderung nach Abzug einzelwertberichtigter Forderungen angesetzt.

Die Restlaufzeit der Forderungen liegt unter 1 Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert aktiviert.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der Ausgaben des Geschäftsjahres angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aktive latente Steuern

Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuern in der Handelsbilanz zu aktivieren, Gebrauch gemacht.

Es entfielen bei der Gesellschaft ausgewiesene latente Steuern auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz i.H.v. 68.920,40 € im Bereich sonstige Rückstellungen.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem kombinierten Steuersatz von 32%.

Rückstellungen

Der Wertansatz der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit größer als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1, Satz 4 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen diskontiert.

Die Gesellschaft haftet gegenüber den Lebensversicherern für Provisionsrückforderungen aus stornierten Geschäften. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Haftungsrisiko wird anhand einer gemittelten Stornoquote bestimmt. Vom Haftungsvolumen abgesetzt wird der Haftungsanteil des Abschlussvermittlers, bereinigt um die durchschnittliche Ausfallquote.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziert.

Bezüglich der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben in der Bilanz.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen kumuliert 31.12.2023
I. Immaterielle VG
1. Software 172.543,10 0,00 0,00 0,00 172.543,10
Summe 172.543,10 0,00 0,00 0,00 172.543,10
II. Sachanlagen
1. EDV-Ausstattung 4.649,42 0,00 0,00 0,00 4.649,42
2. Hardware 1.819,58 0,00 0,00 0,00 1.819,58
3. GWG 2.630,10 0,00 0,00 0,00 2.630,10
Summe 9.099,10 0,00 0,00 0,00 9.099,10
Anlagevermögen 181.642,20 0,00 0,00 0,00 181.642,20
Abschreibungen
01.01.2023 im GJ Abgänge Zuschreibungen kumuliert 31.12.2023
I. Immaterielle VG
1. Software 168.332,17 2.296,88 0,00 0,00 170.629,05
Summe 168.332,17 2.296,88 0,00 0,00 170.629,05
II. Sachanlagen
1. EDV-Ausstattung 3.462,67 296,69 0,00 0,00 3.759,36
2. Hardware 1.819,58 0,00 0,00 0,00 1.819,58
3. GWG 2.630,10 0,00 0,00 0,00 2.630,10
Summe 7.912,35 296,69 0,00 0,00 8.209,04
Anlagevermögen 176.244,52 2.593,57 0,00 0,00 178.838,09
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle VG
1. Software 1.914,05 4.210,93
Summe 1.914,05 4.210,93
II. Sachanlagen
1. EDV-Ausstattung 890,06 1.186,75
2. Hardware 0,00 0,00
3. GWG 0,00 0,00
Summe 890,06 1.186,75
Anlagevermögen 2.804,11 5.397,68

Erläuterungen zur Bilanz

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2023 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.914,05 4.210,93
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 890,06 1.186,75
- zur Entwicklung des Anlagevermögens siehe Seite 22-23
Anlagevermögen 2.804,11 5.397,68
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.541.448,44 1.133.735,35
1. Forderungen gegen Finanzberater 972.832,32 791.024,91
- abzüglich Pauschalwertberichtigung -8.100,00 -6.600,00
- abzüglich Einzelwertberichtigung -147.539,15 -129.598,57
817.193,17 654.826,34
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- Provisionsforderungen aus Vermittlung 22.337,26 396.422,86
- Forderungen gegenüber AXA Versicherung AG, Köln 43.433,28 32.486,15
65.770,54 428.909,01
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
- Forderungen gegenüber APO Bank, Düsseldorf 528.000,00 50.000,00
528.000,00 50.000,00
4. sonstige Vermögensgegenstände
- Körperschaftssteuer 103.061,54 0,00
- Solidaritätszuschlag 5.668,03 0,00
- Umsatzsteuer 21.755,16 0,00
130.484,73 0,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.705.645,13 10.648.701,76
1. Bankguthaben
- laufendes Bankkonto APO Bank 2.705.645,13 1.048.701,76
- Festgelder 7.000.000,00 9.600.000,00
9.705.645,13 10.648.701,76
Umlaufvermögen 11.247.093,57 11.782.437,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Abrechnungen aus Versicherungsbeiträgen 806,75 3.127,25
806,75 3.127,25
Rechnungsabgrenzungsposten 806,75 3.127,25
D. Aktive latente Steuer
Im Geschäftsjahr wurden aktive latente Steuern auf Abweichungen im Bereich sonstige Rückstellungen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von 68.920,40 € gebildet. 68.920,40 86.122,32
68.920,40 86.122,32
Aktive latente Steuern 68.920,40 86.122,32
Bilanzsumme 11.319.624,83 11.877.084,36
2023 2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnrücklagen 1.265.700,40 1.265.700,40
1. andere Gewinnrücklagen 1.265.700,40 1.265.700,40
III. Bilanzgewinn 4.918.491,22 4.263.670,06
Eigenkapital 6.439.837,56 5.785.016,40
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen
- Körperschaftssteuer GJ 0,00 2.722,40
- Körperschaftssteuer VJ 2.722,40 0,00
- Solidaritätszuschlag GJ 0,00 152,08
- Solidaritätszuschlag VJ 152,08 0,00
- Gewerbesteuer GJ 334.596,05 444.262,55
- Gewerbesteuer VJ 444.262,55 0,00
- sonstige Steuern GJ 88.471,42 36.729,94
870.204,50 483.866,97
2. sonstige Rückstellungen
- Tantiemen 202.373,00 189.000,00
- Urlaubsguthaben 39.216,10 69.765,54
- Jahresabschlusskosten 7.833,29 13.090,00
- Provisionen für APO-Bank Mitarbeiter/Bonustopf 381.975,97 623.947,40
- Provisionen für APO-Bank PZV 300.000,00 250.000,00
- Teamleiter Bonus 32.195,10 218.404,46
- VD Vergütung 82.373,00 215.577,84
- Darlehensbonus 100.000,00 195.000,00
- Sondervereinbarungen Bonus 104.600,00 77.233,58
- Provisionsanteile 152.249,39 400.368,95
- Diskontreserve 608.837,79 542.950,10
- Boni auf Umsatzsteigerung Assistenz 8.760,00 11.400,00
- Kampagne Verwahrentgelt 0,00 11.500,00
- Provisionszuschuss 40.304,16 156.542,00
- Wettbewerb 259.478,40 250.630,00
- Rücklagenmodell Finanzberater * 215.376,25 269.132,25
* Die Rückstellung hat eine Laufzeit größer einem Jahr und wird somit gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit den hierfür von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen diskontiert.
- Veröffentlichung Bundesanzeiger 800,00 520,00
- Workshop Referententätigkeit 35.700,00 0,00
2023 2022
- EDV Leasing und Wartung 36.500,00 35.000,00
- Vorsorgefortbildung 10.000,00 0,00
- Dienstleistung APO Bank 83.300,00 83.300,00
- Inflationsausgleichsprämie 0,00 7.500,00
- sonstiges 2.332,40 5.313,35
2.704.204,85 3.626.175,47
Rückstellungen 3.574.409,35 4.110.042,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Finanzberatern 42.744,87 159.720,24
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Verbindlichkeit gegenüber Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG. Die Gesellschaft fungiert als Abrechnungsstelle für die Finanz-Service GmbH der APO-Bank 694.073,12 581.448,56
- XPS-Software 2.856,00 15.850,97
- Büromaterial 129,65 149,88
- Tagung 1.171,80 30.038,85
- Leasing 19.320,95 0,00
- Anwerbung Finanzberater 0,00 7.128,10
- Vertriebscoaching 0,00 1.800,00
- Werbung 17.469,91 289,88
- Bewirtung 2.002,82 402,03
- Geschenke 0,00 1.526,31
- Reisekosten 3.250,67 3.901,98
- sonstige 3.970,91 1.130,00
744.245,83 643.666,56
3. sonstige Verbindlichkeiten
- Verbindlichkeit gegenüber AXA Konzern AG, Köln 518.387,22 1.118.957,85
- Verbindlichkeit gegenüber Finanzbehörde 0,00 59.680,87
518.387,22 1.178.638,72
Verbindlichkeiten 1.305.377,92 1.982.025,52
Bilanzsumme 11.319.624,83 11.877.084,36

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Gewinn- und Verlustrechnung 2023 2022
1 . Umsatzerlöse
Provisionen aus der Vermittlung von
- Lebensversicherungen 9.576.901,00 9.517.028,63
- Anlageprodukte 1.460.074,73 911.967,92
- Finanzierungen 2.503.889,61 4.232.785,74
- Bausparprodukte 1.021.686,38 1.229.235,32
- Beraterhonorare (apofinanzCheck) 83.541,65 65.771,39
- sonstige 916.015,63 1.142.878,96
15.562.109,00 17.099.667,96
2 . sonstige betriebliche Erträge
- Erträge aus Auflösung von Rückstellungen sonstige 122.876,91 40.546,13
- Erträge aus Verminderung der PWB 0,00 0,00
- Erträge aus Verminderung der EWB 0,00 63.657,65
- sonstige 10.947.13 5.389.92
133.824,04 109.593,70
3 . Personalaufwand
- Löhne und Gehälter 1.214.785,80 1.067.462,81
- soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- Sozialabgaben 155.649,53 130.427,43
- Altersversorgung 18.529,47 19.187,51
1.388.964,80 1.217.077,75
4 . Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
- Patente, Markenzeichen etc. 0,00 163,99
- Software 2.296,88 2.296,88
- Hardware 296,69 296,69
2.593,57 2.757,56
5 . Provisionsaufwendungen für Vertreter und ähnliche Aufwendungen
- Provisionsaufwendungen 8.185.137,00 9.255.453,09
- Bürokostenzuschüsse 73.814,72 92.020,63
- Finanzberaterzuschüsse 690.489,00 770.473,84
- Garantiezahlungen an Finanzberater 646.041,22 790.769,15
- Agenturbeendigungen 52.631,03 86.196,34
9.648.112,97 10.994.913,05
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
- Zuführung PWB 1.500,00 100,00
- Zuführung EWB 17.940,58 0,00
- Reiseaufwand 67.735,65 51.189,30
- Raumaufwand 793.890,00 685.012,56
- Büroaufwand 12.116,68 6.775,09
- Werbeaufwand 124.938,99 10.351,44
- EDV-Aufwand 27.696,32 39.711,45
- PC-Leasing 224.061,67 211.856,82
- Tagungen / Schulungen 454.238,99 422.961,42
- Personalbeschaffung/Unternehmensberatung 29.271,73 53.368,57
- Fremdleistungen 28.560,00 28.560,00
- Versicherungsbeiträge 38.747,21 53.487,54
- Jahresabschlusskosten 76.504,62 92.837,56
- Dienstleistungen 99.707,64 95.549,06
- Reiseaufwand dez. Wettbewerb 367.274,83 273.372,97
- IHK Beitrag 3.465,21 3.509,59
- Pauschalversteuerung aus Incentives 88.471,42 36.729,94
- Abschreibung auf Forderungen 5.409,55 250,00
- sonstiger Aufwand 126.647,62 250.851,56
2.588.178,71 2.316.474,87
7 . sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- Zinserträge Festgelder 18.117,87 2.253,87
- Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB 114,74 59,57
18.232,61 2.313,44
8 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- Aufzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB 2.359,58 2.361,51
2.359,58 2.361,51
9 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
- Körperschaftsteuer GJ 305.742,46 411.526,40
- Körperschaftsteuer VJ 0,00 -4,10
- Solidaritätszuschlag auf KSt GJ 16.815,97 22.634,08
- Solidaritätszuschlag auf KSt VJ 0,00 -0,12
- Latente Steuern GJ 17.201,92 3.528,30
- Gewerbesteuer GJ 334.596,05 444.262,55
- Gewerbesteuer VJ 0,00 -49.601,83
- Kapitalertragsteuer GJ 4.529,47 463,85
- Solidaritätszuschlag Kapitalertragsteuer GJ 248,99 25,38
679.134,86 832.834,51
10 . Ergebnis nach Steuern 1.404.821,16 1.845.155,85
11 . Jahresüberschuss 1.404.821,16 1.845.155,85
12 . Gewinn-/ Verlustvortrag (-) aus dem Vorjahr 3.513.670,06 2.418.514,21
13 . Bilanzgewinn 4.918.491,22 4.263.670,06

Allgemeine Angaben

Angaben zum Unternehmen

Die Finanz-Service GmbH der APO-Bank mit Sitz in Düsseldorf ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 34707 registriert.

Angaben zu Gesellschaftern

Zum Bilanzstichtag waren am Stammkapital unserer Gesellschaft die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und die Deutsche Ärzteversicherung AG mit je 50 % beteiligt.

Angaben gemäß § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB:

Des Weiteren bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch ein Pfandrecht oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Angaben gemäß § 285 Nr. 7 HGB:

Im Jahr 2023 waren 10 Arbeitnehmer in der Finanz-Service GmbH der APO-Bank beschäftigt.

Diese sind in folgende Gruppen aufzugliedern:

männlich weiblich gesamt
Angestellte AD 2 0 2
- davon TZ 0 0 0
Angestellte ID 2 6 8
- davon TZ 0 2 2
Gesamtanzahl 4 6 10

Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB:

Eine Darstellung der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs.4 HGB, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge einzelner Mitglieder dieses Organes feststellen lassen würden.

In der Gesellschaft fielen keine Aufsichtsratsbezüge an.

Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB:

Als Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen unseres Abschlussprüfers Pricewaterhouse- Coopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden EUR 6.582,60 erfasst.

Angaben gemäß § 285 Nr. 28 HGB:

Der die Ausschüttungssperre begründende Betrag vor Bedeckung durch Eigenkapitalbestandteile nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von EUR 68.920,40 resultiert aus dem Ansatz von aktiven latenten Steuern. Dieser ist vollständig durch frei verfügbare Teile der Gewinnrücklagen gedeckt, so dass sich bezüglich der geplanten Gewinnverwendung keine Beschränkungen durch die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB ergeben.

Allgemeine Angaben

Angaben nach § 285 Nr. 29 HGB:

Bezüglich der Angaben zu den latenten Steuern verweisen wir auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Angaben gemäß §285 Nr. 34 HGB:

Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.404.821,16
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 3.513.670,06
Dies ergibt einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.918.491,22

Aufsichtsrat und Geschäftsführung schlagen der Gesellschafterversammlung folgende Verwendung des Bilanzgewinns vor:

Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 750.000,00
Gewinnvortrag auf das Geschäftsjahr 2024 EUR 4.168.491,22
EUR 4.918.491,22

Mitglieder des Aufsichtsrates

 

Carsten Padrok, Düsseldorf

Geschäftsleitung Vertrieb West der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG

stellvertretender Vorsitzender (bis 31.12.2023)

Vorsitzender (seit 01.01.2024)

 

Timmy Klebb, Bergisch Gladbach

Vorsitzender des Vorstandes der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG

Vorsitzender (bis 31.12.2023)

stellvertretender Vorsitzender (seit 01.01.2024)

 

Heiko Drews, Aachen

Bereichsvorstand Filialvertrieb der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (bis 31.12.2023)

 

Christina Fabich, Mettmann

Abteilungsleiterin Zentrales Vertriebspartnermanagement Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (seit 01.07.2023)

 

Ludger Happe, Düsseldorf

Mitglied des Vorstandes der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG

 

Jörg Kieker, Leverkusen

Mitglied des Vorstandes der Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG

 

Jasper Jan Meijerink, Neuss

Bereichsleiter der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (bis 30.06.2023)

 

Linda Mende, Köln

Bereichsleiterin Kunden- und Vertriebsmanagement (ab 01.01.2024)

Mitglieder der Geschäftsführung

 

Andreas Kalle, Krefeld

Geschäftsführer

 

Hartmut Paland, Merzenich

Geschäftsführer

 

Düsseldorf, den 28. März 2024

Andreas Kalle, Geschäftsführer

Hartmut Paland, Geschäftsführer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat wurde von der Geschäftsführung laufend über Lage und Entwicklung der Gesellschaft, sowie über wichtige Geschäftsvorfälle unterrichtet.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Einwendungen sind nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss 2023, der damit festgestellt ist, und schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag an.

 

Düsseldorf, den 23. Mai 2024

Der Aufsichtsrat

Carsten Padrok Vorsitzender

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Finanz-Service GmbH der APO-Bank, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Finanz-Service GmbH der APO-Bank, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmehoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Finanz-Service GmbH der APO-Bank für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausname des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder Handlungen oder Irrtümern resultieren insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild er Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 03. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Trauschke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Marina Haag, Wirtschaftsprüferin

Gewinnverwendungsbeschluss

Der Aufsichtsrat der Finanz-Serve GmbH der APO-Bank fasst hiermit einstimmig folgende Beschlüsse:

Der Aufsichtsrat stellt den Jahreabschluss zum 31.12.2023 fest.

Der in der Bilanz ausgewiesene Bilanzgewinn von 4.918.491,22 Euro wird wie folgt verwendet:

Dividendenausschüttung zum 30.06.2023 750.000,00 €
Vortrag auf das Geschäftsjahr 2024 4.168.491,22 €

 

Düsseldorf, den 23. Mai 2024

Der Aufsichtsrat

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