Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 748588
Eingetragen
26.9.2023
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Spezialfahrzeugen und speziellen Problemlösungen auf dem Gebiet von Fahrzeugaufbauten; die Vermietung von Spezialfahrzeugen; das Erbringen von Logistik- und Servicedienstleistungen, wie insbesondere der Transport und der Auf- und Abbau von eigenen Spezialfahrzeugen; das Erbringen von Logistik- und Servicedienstleistungen, wie insbesondere der Transport und der Auf- und Abbau von fremden Spezialfahrzeugen; sowie der Abschluss aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Becker
seit 12.1.2026
Prokura
Bernd Alfred Bischoff
seit 26.9.2023
Geschäftsführer
Volker Scheck
seit 26.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Movico Bischoff + Scheck AG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bischoff + Scheck GmbH

Rheinmünster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist im Sonderfahrzeugbau tätig. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurden die drei operativen Einheiten (B+S Automation AG, B+S Rental and Service AG, B+S AG) zur Bischoff + Scheck GmbH verschmolzen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Fahrzeugen mit technisch anspruchsvollen Lösungen für die Industrie und Sportveranstaltungen sowie für Bereiche in der technischen Einsatzleitung. Es werden schwerpunktmäßig Trailer und Hospitality-Lösungen nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt und gebaut.

Aufgrund der breiten Entwicklungskompetenz und den ausgereiften Fertigungsprozessen können nahezu für alle Industrien Produkte bereitgestellt werden. Aktuell zählen diese mit i.W. Automobilherstellern, Forschungsinstituten, Werks- und Feuerwehren zu unseren Kunden. Sämtliche Entwicklungs- und Produktionsstufen sind unter einem Dach beheimatet. Bei jedem Projekt greifen alle Abteilungen in Abstimmung ineinander. Somit wird aus der Idee eines Spezialfahrzeugs die Lösung für Fahrzeugvisionen.

Die Gesellschaft wurde 2011 gegründet und hat sich über die vergangenen Jahre in ihrem Marktsegment etabliert.

Forschung im klassischen Sinne findet nicht statt. Im Bereich der Entwicklung neuer Kundenlösungen sind Mitarbeitende aus allen Abteilungen entsprechend eingebunden. Eine designierte Entwicklungsabteilung existiert jedoch nicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken 1. Laut der Prognose des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,3% gegenüber dem Jahr 2023 steigen 2 .

1 Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2023 | Statista
2 Jahreswirtschaftsbericht 2023 | Bundesregierung

Die Arbeitslosenquote betrug in 2023 im Durchschnitt 5,7% und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4% Prozentpunkte.

Aufgrund der Vielfalt in der Branche des Sonderfahrzeugbaus ist die Marktsituation insgesamt unverändert als positiv zu betrachten. Unser ausgereiftes Technologieniveau, unsere Zuverlässigkeit und unser Anspruch an höchste Qualität werden dazu beitragen, dass die Nachfrage nach unseren Produkten unverändert stabil bleibt.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden, wie in Abschnitt "I. Grundlagen des Unternehmens" dargestellt, die drei bisherigen operativen Gesellschaften zur Bischoff + Scheck GmbH verschmolzen. Aufgrund dessen sind die Vorjahreswerte nur bedingt vergleichbar. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wird daher für Vergleichsangaben des Geschäftsjahres 2022 primär eine pro-forma Konsolidierte Sicht der drei verschmolzenen Gesellschaften herangezogen. Ergänzend erfolgt die Darstellung der Vorjahreszahlen der rechtlichen Einheit.

a) Ertragslage

Der Umsatz in 2023 betrug 26.168 TEUR (i.Vj.kons: 23.091 TEUR; i.Vj. 16.551 TEUR). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 13,3% (auf konsolidierter Basis). Die Umsatzsteigerung resultierte im Wesentlichen aus dem Segment Fahrzeugbau.

Die Gesamtleistung in Höhe von 28.835 TEUR (i.Vj. kons: 25.705 TEUR; i.Vj. 17.738 TEUR) erhöhte sich um 12,2% (kons.).

Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, stieg auf 56,6%, im Vorjahr lag sie bei 52,4% (kons.). Das liegt im Wesentlichen an Preissteigerungen in den Märkten (Rohstoffe, Energie), aber auch an der Tatsache, dass, gerade bei zuvor niedrigerem Preisniveau beauftragten Fahrzeugen, nicht alle Preissteigerungen an die Kunden weiter gegeben werden konnten. Dies führte unter anderem dazu, dass für ein Kundenprojekt außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 377 TEUR vorgenommen werden mussten. Die Personalaufwendungen liegen bei 14,2%, im Vorjahr noch bei 16,2% bezogen auf die Gesamtleistung. Die Verbesserung der Quote resultiert aus dem oben beschriebenen Umsatzanstieg und somit einer verbesserten Auslastung im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 2.911 TEUR deutlich über dem Vorjahr (i.Vj. kons: 2.468 TEUR; i.Vj. 1.854 TEUR). Der Anstieg ist vornehmlich auf außerordentliche Aufwendungen im Zuge einer Transaktion auf Gruppenebene zurückzuführen.

Das Finanzergebnis, Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen, beträgt -244 TEUR.

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr beläuft sich auf 2.269 TEUR (i.Vj. 395 TEUR).

b) Vermögenslage

Aufgrund der anhaltenden Schwierigkeiten bei der termingerechten Bereitstellung von Materialien wurde die strategische Entscheidung getroffen verstärkt wichtige Komponenten zu bevorraten, was mit einem entsprechenden Anstieg des Working Capitals einherging. Darüber hinaus stieg auch der Bestand an in Arbeit befindlicher Aufträge deutlich. Insgesamt erhöhten sich somit die Vorräte (vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen) auf 8.064 TEUR. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 2.769 TEUR auf konsolidierter Basis, bzw. 4.662 TEUR auf unkonsolidierter Basis. So konnten vereinbarte Liefertermine zu unseren Kunden jederzeit sichergestellt werden.

Verbindlichkeiten werden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt.

Das Forderungsmanagement im Unternehmen überwacht die pünktliche Zahlung unserer Kunden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung betragen 1.708 TEUR, was einer Erhöhung von 544 TEUR (konsolidiert), bzw. 46,7% entspricht. Der Anstieg der Verbindlichkeitspositionen korreliert dabei mit dem Anstieg des Vorratsvermögens (Aufträge in Arbeit sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe).

c) Finanzlage

Das Eigenkapital stieg aufgrund der Verschmelzung sowie des erwirtschafteten Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2023 von 3.395 TEUR auf 9.497 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt somit zum 31.12.2023 47,3%.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich von 5.769 TEUR (konsolidiert) auf 6.631 TEUR in 2023, was wiederrum dem Anstieg des Working Capital geschuldet ist. Die liquiden Mittel am Ende des Geschäftsjahres betrugen 92 TEUR. Vorhandene Linien wurden zur weiteren Sicherstellung der Lieferfähigkeit in Anspruch genommen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den operativen Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Gewinn vor Steuern) im Verhältnis zur Gesamtleistung, den operativen Cash Flow aus der Summe aus Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zuführungen (bzw. Auflösungen) langfristiger Rückstellungen. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter beträgt im Jahr 2023 588 TEUR (i.Vj. 436 TEUR; konsolidiert) pro Mitarbeiter. Die Umsatzrendite liegt mit 10,8% im Geschäftsjahr unter der des Vorjahres mit 11,4%. Der operative Cash Flow beträgt 5.485 TEUR (i.Vj. 1.350 TEUR).

4. Gesamtaussage

Die Geschäftsleitung beurteilt die Gesamtlage sowie den Geschäftsverlauf der Gesellschaft als sehr zufriedenstellend.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

Wir erwarten auf der Grundlage der steigenden Vertriebsaktivitäten für das Jahr 2024 einen jeweils leichten Anstieg der Gesamtleistung pro Mitarbeiter sowie des operativen Cash Flows. Der derzeitige Auftragsbestand untermauert unsere Einschätzung. Die Geschäftsführung geht von einer stabilen Entwicklung der Umsatzrendite für das kommende Geschäftsjahr aus (ebenfalls leichter Anstieg gegenüber 2023).

V. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Branchenspezifische Risiken:

Im Bereich des Spezialfahrzeugbaus sehen wir keine besonderen branchenspezifischen Risiken. Wir erwarten keine Restriktionen seitens der Politik. Sicherheits- und Umweltauflagen sind erfüllt.

Als Sonderfahrzeugbauer mit diversifiziertem Produktportfolio ist für die Gesellschaft der Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitern von großer Bedeutung. Mit den bereits im Jahr 2023 gewonnenen Fachkräften können wir dem Risiko eines Fachkräftemangels im nächsten Geschäftsjahr entgegenwirken, jedoch stellt dieses Thema uns regelmäßig vor Herausforderungen und wir erwarten nicht, dass sich die Situation in der Zukunft maßgeblich verändern wird.

Ertragsorientierte Risiken:

Die aktuelle Wettbewerbssituation ist übersichtlich und wir haben aufgrund unserer innovativen Produkte eine führende Position bei unseren Kunden eingenommen.

Steigende Lieferzeiten und Preise bei der Materialbeschaffung mussten über einen Aufbau der Bestände kompensiert werden. Die Weitergabe von Materialpreiserhöhungen bei langlaufenden Projekten an unsere Kunden ist herausfordernd.

In der Vergangenheit wurde bei unterjährig freien Produktionskapazitäten mit der Produktion von kundenneutralen Produkten mit hoher Nachfrage gezielt begonnen. Diese Vorgehensweise hat sich unverändert bewährt, da die Produkte bis zur Fertigstellung in der Regel platziert werden konnten und wir somit unseren hohen Anspruch an Lieferfähigkeit gerecht werden konnten. Wir planen daher auch zukünftig, dieses Verfahren einsetzen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die Gesellschaft verfügt über ein stabiles Eigenkapital. Aufgrund der Beschaffungssituation am Markt müssen die Betriebsmittellinien nachjustiert werden. Unkalkulierbare Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Das Gros unseres Umsatzes wird mit langjährigen und bonitätsstarken Kunden erwirtschaftet, was zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken führt.

Sonstige Risiken:

Die derzeit nur schwer einschätzbaren Entwicklungen aufgrund der weltweiten Krisen und deren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft stellt ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Entwicklungen am Beschaffungsmarkt werden permanent beobachtet um rechtzeitig reagieren zu können. Ein weiterer Aufbau der Vorräte zur Absicherung unserer Lieferfähigkeit ist daher nicht auszuschließen.

Die Risiken im Falle eines IT-Angriffs schätzen wir realistisch ein und sorgen daher entsprechend vor. Die Gesellschaft hat eine stringente Sicherheitspolicy im IT-Bereich und wir schätzen, unter Berücksichtigung üblicher Wahrscheinlichkeiten, das Risiko insgesamt als moderat und branchenüblich ein.

Chancenbericht

Dank unserer Einzigartigkeit und Kompetenz im Sonderfahrzeugbau, unserem Fokus auf Präzision und ausgezeichneter Qualität sowie der großen Anzahl an Referenzprojekten sehen wir uns für das nächste Geschäftsjahr in einer guten Position.

Die Vertriebsorganisation und das Produktportfolio wurden in den letzten Geschäftsjahren gezielt verstärkt. Wir planen, diese Entwicklung fortzusetzen.

Wir sind bestrebt, den steigenden Kundenansprüchen mit unserer fachlichen Kompetenz und Umsetzungsstärke gerecht zu werden.

Die gute Nachfrage erlaubt uns unsere Kapazitäten weiter anzupassen und zu optimieren. Durch den im Jahr 2023 begonnen Neubau der Halle 4 werden wir ab dem zweiten Halbjahr 2024 über zusätzliche Kapazitäten verfügen können. Es wurde ein langfristiger Mietvertrag für die neue Halle durch die Gesellschaft abgeschlossen.

Gesamtaussage

Mit intensivem Engagement in Neuprodukte wollen wir unsere Marktposition weiter festigen.

Risiken, die das Bestehen der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenkapital, Anzahlungen und mittelfristig zugesagte Betriebsmittelkreditlinien.

Das Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements besteht darin, den Unternehmenserfolg nachhaltig gegen jegliche Art von finanziellen Risiken abzusichern. Der Vorstand verfolgt dabei grundsätzlich ein konservatives Managementverhalten.

Im Rahmen unseres Finanz- und Risikomanagements werden potenzielle Ausfall- und Bonitätsrisiken sorgfältig geprüft und geeignete Maßnahmen durch entsprechende Wertberichtigungen getroffen. Wir setzen auf ein adäquates Debitorenmanagement, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren. Es werden für in der Produktion befindliche Fahrzeuge immer Anzahlungen verlangt und bedarfsabhängig holen wir zur Einschätzung der Kundenbonität entsprechende Auskünfte ein.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 260.434,00 229.075,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.844.082,00 31.583,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 150.001,65
4.104.516,00 410.659,65
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.119.812,00 647.748,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.386.140,67 328.938,67
4.505.952,67 976.686,67
Summe Anlagevermögen 8.610.468,67 1.387.346,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.987.647,90 1.864.288,04
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.512.392,99 2.222.862,46
3. fertige Erzeugnisse und Waren 180.000,50 310.000,50
4. geleistete Anzahlungen 384.272,55 264.465,91
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.244.521,77 -1.256.986,99
5.819.792,17 3.404.629,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.116.862,34 3.457.218,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.636.062,31 1.756.267,72
3. sonstige Vermögensgegenstände 752.606,54 458.364,72
5.505.531,19 5.671.851,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 91.784,87 2.511.766,17
Summe Umlaufvermögen 11.417.108,23 11.588.247,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.928,05 71.901,45
20.083.504,95 13.047.495,18

PASSIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 0,00
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 0,00 50.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 67.855,67 0,00
67.855,67 50.000,00
IV. Gewinnvortrag 6.460.130,93
V. Jahresüberschuss 2.268.983,42
VI. Bilanzgewinn 2.844.884,29
Summe Eigenkapital 9.496.970,02 3.394.884,29
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 265.087,96 230.906,10
2. sonstige Rückstellungen 808.871,99 1.094.793,31
1.073.959,95 1.325.699,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.631.312,69 1.787.416,96
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 5.353.115,26
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.708.279,02 803.683,57
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 65.814,08
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.087.859,77 238.681,25
9.427.451,48 8.248.711,12
D. Passive latente Steuern 85.123,50 78.200,36
20.083.504,95 13.047.495,18

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 26.168.401,45 16.550.854,63
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.666.177,53 955.962,46
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 231.000,00
4. sonstige betriebliche Erträge 218.992,31 100.737,60
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -7.476.622,20 -3.421.798,93
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.835.791,81 -7.867.313,72
-16.312.414,01 -11.289.112,65
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.372.013,89 -2.979.014,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -729.439,85 -773.482,92
- davon für Altersversorgung € -68.845,58 (€ -101.298,72)
-4.101.453,74 -3.752.497,33
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.989.708,91 -311.620,86
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -376.647,00 0,00
-2.366.355,91 -311.620,86
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.911.325,31 -1.854.058,72
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.261,38 7.557,77
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -255.838,08 -56.931,86
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -796.057,67 -162.371,60
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern € 0,00 (€ -49.362,92)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern € 11.050,05 (€ 0,00)
12. Ergebnis nach Steuern 2.322.387,95 419.519,44
13. sonstige Steuern -53.404,53 -24.015,51
14. Jahresüberschuss 2.268.983,42 395.503,93
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.449.380,36
16. Bilanzgewinn 2.844.884,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschiften des GmbHG.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen teilweise in Anspruch.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurden die Bischoff + Scheck Automation AG und die Bischoff + Scheck Rental & Service AG, beide Rheinmünster, auf die Bischoff + Scheck GmbH (vormals Bischoff + Scheck AG) verschmolzen. Insofern sind die Vorjahresangaben nicht vergleichbar. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit werden im Folgenden die wesentlichen Auswirkungen der Verschmelzungen auf den Verschmelzungsstichtag, bzw. für die Gewinn- und Verlustrechnung pro-forma auf den 31. Dezember 2022, dargestellt:

Bilanzposten 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022
(alle Beträge
in TEUR)
(konsolidiert)
Anlagevermögen 8.610 5.796 1.387
Vorräte 5.820 3.874 3.405
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.506 6.870 5.672
Liquide Mittel 92 5.220 2.512
Rechnungsabgrenzungsposten 56 73 72
Summe Aktiva 20.084 21.833 13.048
Eigenkapital 9.497 8.574 3.395
Rückstellungen 1.074 1.566 1.326
Verbindlichkeiten 9.428 10.991 8.249
Passive latente Steuern 85 702 78
Summe Passiva 20.084 21.833 13.048
Wesentliche Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022
(alle Beträge
in TEUR)
(konsolidiert)
Gesamtleistung 28.835 25.705 17.738
Sonstige betriebliche Erträge 219 144 101
Materialaufwand 16.312 13.474 11.289
Personalaufwand 4.101 4.160 3.752
Abschreibungen 2.366 1.432 312
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.911 2.468 1.854

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bischoff + Scheck GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rheinmünster
Eintragung ins Handelsregister: Amtsgericht Mannheim unter HRB 748588, eingetragen am 26.09.2023

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibung, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibung wurde eine Nutzungsdauer von drei Jahren angesetzt.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungskosten gemäß §255 Abs. 2 S.1 bis 2 und Abs. 2a HGB angesetzt. Für die Ermittlung der Abschreibung wurde eine Nutzungsdauer von zehn Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für die Ermittlung der Abschreibungen liegen hierbei zwischen einem und dreizehn Jahren.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen Erzeugnisse (in Ausführung befindlichen Aufträge) werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen kamen nicht zum Ansatz.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen für bereits in Arbeit befindliche Aufträge werden gemäß dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB offen vom Posten Vorräte abgesetzt, soweit die betroffenen Aufträge bereits angearbeitet worden und mit dem Nennwert ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern wurden für temporare und quasi-permanente Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel auf der nachfolgenden Seite zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Anteil der Forderungen mit Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 1636,0

Sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalkosten sowie für ausstehende Rechnungen.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag gesichert Art der Sicherung davon mit einer Restlaufzeit
T€ T€ < 1 J.
T€
1-5 J.
T€
> 5 J.
T€
gegenüber Kreditinstituten 6.631,3 6.631,3 Grundschulden, Bürgschaft, Globalzession, Sicherungsübereignung 5.393,2 669,8 568,3
aus Lieferungen und Leistungen 1.708,3 1.708,3 Eigentumsvorbehalt * 1.708,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.087,9 1.034,2 53,6 0,0
Summe 9.427,5 8.339,6 8.129,2 730,0 568,3

Rundungsbedingte Differenzen möglich

Angabe zu den sonstigen Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 121 (Vorjahr T€ 81) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 55 (Vorjahr T€ 53) enthalten.

Angabe zu den latenten Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:

Stand Beginn Geschäftsjahr Veränderung Stand Ende Geschäftsjahr
Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00
Passive latente Steuern 78.200,36 6.923,14 85.123,50

Im Geschäftsjahr ergab sich eine passive latente Steuer nach §247 HGB in Höhe von EUR 85.123,50 (VJ. 78.200,36). Dabei wurde mit einem Steuersatz von 28% gerechnet. Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus der Abschreibung des Anlagevermögens und den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Berichtsgesellschaft haftet für Schulden der Bischoff + Scheck Immo GmbH & Co. KG in Höhe von insgesamt T€ 2.850 (Vj. T€ 2.850), die in Höhe von T€ 1.433 valutieren.- Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverpflichtungen mit einer jährlichen Belastung in Höhe von T€ 212.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: € 2,82) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Arbeiter 16
Angestellte 33
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 49 (im Vorjahr 56)
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 42
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens bis zum 31.12.2023 durch folgende Personen geführt:

Volker Scheck ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Bernd Bischoff ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütung der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Ausschüttungssperre

Zum 31.12.2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 175 einer Ausschüttungssperre.

Konzernzugehörigkeit

Die Bischoff + Scheck GmbH ist ein Konzernunternehmen der Movico BV (Niederlande) welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis aufstellt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Am 22. April 2024 hat die Gesellschaft mit ihrem Mutterunternehmen, der Movico Bischoff + Scheck AG, Rheinmünster einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Rheinmünster, den 7. Mai 2024

Bernd Bischoff

Volker Scheck

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 231.000,00 90.767,50 0,00 321.767,50
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 331.169,61 4.185.180,11 0,00 4.516.349,72
3. geleistete Anzahlungen 150.001,65 0,00 150.001,65 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 712.171,26 4.275.947,61 150.001,65 4.838.117,22
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.257.024,16 632.918,99 0,00 1.889.943,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.319.139,62 17.189.852,60 82.605,04 18.426.387,18
Summe Sachanlagen 2.576.163,78 17.822.771,59 82.605,04 20.316.330,33
Summe Anlagevermögen 3.288.335,04 22.098.719,20 232.606,69 25.154.447,55
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Abschreibung Geschäftsjahr[1] Zugänge[2]
Abgänge
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.925,00 32.177,00[1] 0,00
27.231,50[2]
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 299.586,61 227.915,87[1] 0,00
144.765,24[2]
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00[1] 0,00
0,00[2]
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 301.511,61 260.092,87[1] 0,00
171.996,74[2]
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 609.276,16 146.762,00[1] 0,00
14.092,99[2]
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 990.200,95 1.582.854,04[1] 70.967,04
12.538.158,56[2]
Summe Sachanlagen 1.599.477,11 1.729.616,04[1] 70.967,04
12.552.251,55[2]
Summe Anlagevermögen 1.900.988,72 1.989.708,91[1] 70.967,04
12.724.248,29[2]
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Buchwert 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 61.333,50 260.434,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 672.267,72 3.844.082,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 733.601,22 4.104.516,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 770.131,15 1.119.812,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.040.246,51 3.386.140,67
Summe Sachanlagen 15.810.377,66 4.505.952,67
Summe Anlagevermögen 16.543.978,88 8.610.468,67

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bischoff + Scheck GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bischoff + Scheck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bischoff + Scheck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 13. Juni 2024

dhmp NEXT GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer

Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer

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Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

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