Bischoff + Scheck Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Becker seit 12.1.2026 | Prokura |
Bernd Alfred Bischoff seit 26.9.2023 | Geschäftsführer |
Volker Scheck seit 26.9.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bischoff + Scheck GmbHRheinmünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensDie Gesellschaft ist im Sonderfahrzeugbau tätig. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurden die drei operativen Einheiten (B+S Automation AG, B+S Rental and Service AG, B+S AG) zur Bischoff + Scheck GmbH verschmolzen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Fahrzeugen mit technisch anspruchsvollen Lösungen für die Industrie und Sportveranstaltungen sowie für Bereiche in der technischen Einsatzleitung. Es werden schwerpunktmäßig Trailer und Hospitality-Lösungen nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt und gebaut. Aufgrund der breiten Entwicklungskompetenz und den ausgereiften Fertigungsprozessen können nahezu für alle Industrien Produkte bereitgestellt werden. Aktuell zählen diese mit i.W. Automobilherstellern, Forschungsinstituten, Werks- und Feuerwehren zu unseren Kunden. Sämtliche Entwicklungs- und Produktionsstufen sind unter einem Dach beheimatet. Bei jedem Projekt greifen alle Abteilungen in Abstimmung ineinander. Somit wird aus der Idee eines Spezialfahrzeugs die Lösung für Fahrzeugvisionen. Die Gesellschaft wurde 2011 gegründet und hat sich über die vergangenen Jahre in ihrem Marktsegment etabliert. Forschung im klassischen Sinne findet nicht statt. Im Bereich der Entwicklung neuer Kundenlösungen sind Mitarbeitende aus allen Abteilungen entsprechend eingebunden. Eine designierte Entwicklungsabteilung existiert jedoch nicht. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken 1. Laut der Prognose des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,3% gegenüber dem Jahr 2023 steigen 2 .
1 Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2023 | Statista
Die Arbeitslosenquote betrug in 2023 im Durchschnitt 5,7% und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4% Prozentpunkte. Aufgrund der Vielfalt in der Branche des Sonderfahrzeugbaus ist die Marktsituation insgesamt unverändert als positiv zu betrachten. Unser ausgereiftes Technologieniveau, unsere Zuverlässigkeit und unser Anspruch an höchste Qualität werden dazu beitragen, dass die Nachfrage nach unseren Produkten unverändert stabil bleibt. 2. GeschäftsverlaufIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden, wie in Abschnitt "I. Grundlagen des Unternehmens" dargestellt, die drei bisherigen operativen Gesellschaften zur Bischoff + Scheck GmbH verschmolzen. Aufgrund dessen sind die Vorjahreswerte nur bedingt vergleichbar. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wird daher für Vergleichsangaben des Geschäftsjahres 2022 primär eine pro-forma Konsolidierte Sicht der drei verschmolzenen Gesellschaften herangezogen. Ergänzend erfolgt die Darstellung der Vorjahreszahlen der rechtlichen Einheit. a) ErtragslageDer Umsatz in 2023 betrug 26.168 TEUR (i.Vj.kons: 23.091 TEUR; i.Vj. 16.551 TEUR). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 13,3% (auf konsolidierter Basis). Die Umsatzsteigerung resultierte im Wesentlichen aus dem Segment Fahrzeugbau. Die Gesamtleistung in Höhe von 28.835 TEUR (i.Vj. kons: 25.705 TEUR; i.Vj. 17.738 TEUR) erhöhte sich um 12,2% (kons.). Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, stieg auf 56,6%, im Vorjahr lag sie bei 52,4% (kons.). Das liegt im Wesentlichen an Preissteigerungen in den Märkten (Rohstoffe, Energie), aber auch an der Tatsache, dass, gerade bei zuvor niedrigerem Preisniveau beauftragten Fahrzeugen, nicht alle Preissteigerungen an die Kunden weiter gegeben werden konnten. Dies führte unter anderem dazu, dass für ein Kundenprojekt außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 377 TEUR vorgenommen werden mussten. Die Personalaufwendungen liegen bei 14,2%, im Vorjahr noch bei 16,2% bezogen auf die Gesamtleistung. Die Verbesserung der Quote resultiert aus dem oben beschriebenen Umsatzanstieg und somit einer verbesserten Auslastung im Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 2.911 TEUR deutlich über dem Vorjahr (i.Vj. kons: 2.468 TEUR; i.Vj. 1.854 TEUR). Der Anstieg ist vornehmlich auf außerordentliche Aufwendungen im Zuge einer Transaktion auf Gruppenebene zurückzuführen. Das Finanzergebnis, Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen, beträgt -244 TEUR. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr beläuft sich auf 2.269 TEUR (i.Vj. 395 TEUR). b) VermögenslageAufgrund der anhaltenden Schwierigkeiten bei der termingerechten Bereitstellung von Materialien wurde die strategische Entscheidung getroffen verstärkt wichtige Komponenten zu bevorraten, was mit einem entsprechenden Anstieg des Working Capitals einherging. Darüber hinaus stieg auch der Bestand an in Arbeit befindlicher Aufträge deutlich. Insgesamt erhöhten sich somit die Vorräte (vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen) auf 8.064 TEUR. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 2.769 TEUR auf konsolidierter Basis, bzw. 4.662 TEUR auf unkonsolidierter Basis. So konnten vereinbarte Liefertermine zu unseren Kunden jederzeit sichergestellt werden. Verbindlichkeiten werden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt. Das Forderungsmanagement im Unternehmen überwacht die pünktliche Zahlung unserer Kunden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung betragen 1.708 TEUR, was einer Erhöhung von 544 TEUR (konsolidiert), bzw. 46,7% entspricht. Der Anstieg der Verbindlichkeitspositionen korreliert dabei mit dem Anstieg des Vorratsvermögens (Aufträge in Arbeit sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe). c) FinanzlageDas Eigenkapital stieg aufgrund der Verschmelzung sowie des erwirtschafteten Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2023 von 3.395 TEUR auf 9.497 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt somit zum 31.12.2023 47,3%. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich von 5.769 TEUR (konsolidiert) auf 6.631 TEUR in 2023, was wiederrum dem Anstieg des Working Capital geschuldet ist. Die liquiden Mittel am Ende des Geschäftsjahres betrugen 92 TEUR. Vorhandene Linien wurden zur weiteren Sicherstellung der Lieferfähigkeit in Anspruch genommen. 3. Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den operativen Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Gewinn vor Steuern) im Verhältnis zur Gesamtleistung, den operativen Cash Flow aus der Summe aus Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zuführungen (bzw. Auflösungen) langfristiger Rückstellungen. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter beträgt im Jahr 2023 588 TEUR (i.Vj. 436 TEUR; konsolidiert) pro Mitarbeiter. Die Umsatzrendite liegt mit 10,8% im Geschäftsjahr unter der des Vorjahres mit 11,4%. Der operative Cash Flow beträgt 5.485 TEUR (i.Vj. 1.350 TEUR). 4. GesamtaussageDie Geschäftsleitung beurteilt die Gesamtlage sowie den Geschäftsverlauf der Gesellschaft als sehr zufriedenstellend. III. ZweigniederlassungsberichtDie Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Zweigniederlassungen. IV. PrognoseberichtWir erwarten auf der Grundlage der steigenden Vertriebsaktivitäten für das Jahr 2024 einen jeweils leichten Anstieg der Gesamtleistung pro Mitarbeiter sowie des operativen Cash Flows. Der derzeitige Auftragsbestand untermauert unsere Einschätzung. Die Geschäftsführung geht von einer stabilen Entwicklung der Umsatzrendite für das kommende Geschäftsjahr aus (ebenfalls leichter Anstieg gegenüber 2023). V. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungBranchenspezifische Risiken:Im Bereich des Spezialfahrzeugbaus sehen wir keine besonderen branchenspezifischen Risiken. Wir erwarten keine Restriktionen seitens der Politik. Sicherheits- und Umweltauflagen sind erfüllt. Als Sonderfahrzeugbauer mit diversifiziertem Produktportfolio ist für die Gesellschaft der Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitern von großer Bedeutung. Mit den bereits im Jahr 2023 gewonnenen Fachkräften können wir dem Risiko eines Fachkräftemangels im nächsten Geschäftsjahr entgegenwirken, jedoch stellt dieses Thema uns regelmäßig vor Herausforderungen und wir erwarten nicht, dass sich die Situation in der Zukunft maßgeblich verändern wird. Ertragsorientierte Risiken:Die aktuelle Wettbewerbssituation ist übersichtlich und wir haben aufgrund unserer innovativen Produkte eine führende Position bei unseren Kunden eingenommen. Steigende Lieferzeiten und Preise bei der Materialbeschaffung mussten über einen Aufbau der Bestände kompensiert werden. Die Weitergabe von Materialpreiserhöhungen bei langlaufenden Projekten an unsere Kunden ist herausfordernd. In der Vergangenheit wurde bei unterjährig freien Produktionskapazitäten mit der Produktion von kundenneutralen Produkten mit hoher Nachfrage gezielt begonnen. Diese Vorgehensweise hat sich unverändert bewährt, da die Produkte bis zur Fertigstellung in der Regel platziert werden konnten und wir somit unseren hohen Anspruch an Lieferfähigkeit gerecht werden konnten. Wir planen daher auch zukünftig, dieses Verfahren einsetzen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken:Die Gesellschaft verfügt über ein stabiles Eigenkapital. Aufgrund der Beschaffungssituation am Markt müssen die Betriebsmittellinien nachjustiert werden. Unkalkulierbare Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Das Gros unseres Umsatzes wird mit langjährigen und bonitätsstarken Kunden erwirtschaftet, was zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken führt. Sonstige Risiken:Die derzeit nur schwer einschätzbaren Entwicklungen aufgrund der weltweiten Krisen und deren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft stellt ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Entwicklungen am Beschaffungsmarkt werden permanent beobachtet um rechtzeitig reagieren zu können. Ein weiterer Aufbau der Vorräte zur Absicherung unserer Lieferfähigkeit ist daher nicht auszuschließen. Die Risiken im Falle eines IT-Angriffs schätzen wir realistisch ein und sorgen daher entsprechend vor. Die Gesellschaft hat eine stringente Sicherheitspolicy im IT-Bereich und wir schätzen, unter Berücksichtigung üblicher Wahrscheinlichkeiten, das Risiko insgesamt als moderat und branchenüblich ein. ChancenberichtDank unserer Einzigartigkeit und Kompetenz im Sonderfahrzeugbau, unserem Fokus auf Präzision und ausgezeichneter Qualität sowie der großen Anzahl an Referenzprojekten sehen wir uns für das nächste Geschäftsjahr in einer guten Position. Die Vertriebsorganisation und das Produktportfolio wurden in den letzten Geschäftsjahren gezielt verstärkt. Wir planen, diese Entwicklung fortzusetzen. Wir sind bestrebt, den steigenden Kundenansprüchen mit unserer fachlichen Kompetenz und Umsetzungsstärke gerecht zu werden. Die gute Nachfrage erlaubt uns unsere Kapazitäten weiter anzupassen und zu optimieren. Durch den im Jahr 2023 begonnen Neubau der Halle 4 werden wir ab dem zweiten Halbjahr 2024 über zusätzliche Kapazitäten verfügen können. Es wurde ein langfristiger Mietvertrag für die neue Halle durch die Gesellschaft abgeschlossen. GesamtaussageMit intensivem Engagement in Neuprodukte wollen wir unsere Marktposition weiter festigen. Risiken, die das Bestehen der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenkapital, Anzahlungen und mittelfristig zugesagte Betriebsmittelkreditlinien. Das Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements besteht darin, den Unternehmenserfolg nachhaltig gegen jegliche Art von finanziellen Risiken abzusichern. Der Vorstand verfolgt dabei grundsätzlich ein konservatives Managementverhalten. Im Rahmen unseres Finanz- und Risikomanagements werden potenzielle Ausfall- und Bonitätsrisiken sorgfältig geprüft und geeignete Maßnahmen durch entsprechende Wertberichtigungen getroffen. Wir setzen auf ein adäquates Debitorenmanagement, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren. Es werden für in der Produktion befindliche Fahrzeuge immer Anzahlungen verlangt und bedarfsabhängig holen wir zur Einschätzung der Kundenbonität entsprechende Auskünfte ein. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschiften des GmbHG. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen teilweise in Anspruch. Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurden die Bischoff + Scheck Automation AG und die Bischoff + Scheck Rental & Service AG, beide Rheinmünster, auf die Bischoff + Scheck GmbH (vormals Bischoff + Scheck AG) verschmolzen. Insofern sind die Vorjahresangaben nicht vergleichbar. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit werden im Folgenden die wesentlichen Auswirkungen der Verschmelzungen auf den Verschmelzungsstichtag, bzw. für die Gewinn- und Verlustrechnung pro-forma auf den 31. Dezember 2022, dargestellt:
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibung, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibung wurde eine Nutzungsdauer von drei Jahren angesetzt. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungskosten gemäß §255 Abs. 2 S.1 bis 2 und Abs. 2a HGB angesetzt. Für die Ermittlung der Abschreibung wurde eine Nutzungsdauer von zehn Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für die Ermittlung der Abschreibungen liegen hierbei zwischen einem und dreizehn Jahren. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen Erzeugnisse (in Ausführung befindlichen Aufträge) werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen kamen nicht zum Ansatz. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen für bereits in Arbeit befindliche Aufträge werden gemäß dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB offen vom Posten Vorräte abgesetzt, soweit die betroffenen Aufträge bereits angearbeitet worden und mit dem Nennwert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern wurden für temporare und quasi-permanente Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel auf der nachfolgenden Seite zu entnehmen. Sonstige VermögensgegenständeIn den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Anteil der Forderungen mit Restlaufzeit größer einem JahrDer Betrag der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 1636,0 Sonstigen RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalkosten sowie für ausstehende Rechnungen. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und SicherungsrechteDie nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten
Rundungsbedingte Differenzen möglich Angabe zu den sonstigen VerbindlichkeitenIn den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 121 (Vorjahr T€ 81) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 55 (Vorjahr T€ 53) enthalten. Angabe zu den latenten SteuernDie folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
Im Geschäftsjahr ergab sich eine passive latente Steuer nach §247 HGB in Höhe von EUR 85.123,50 (VJ. 78.200,36). Dabei wurde mit einem Steuersatz von 28% gerechnet. Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus der Abschreibung des Anlagevermögens und den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Berichtsgesellschaft haftet für Schulden der Bischoff + Scheck Immo GmbH & Co. KG in Höhe von insgesamt T€ 2.850 (Vj. T€ 2.850), die in Höhe von T€ 1.433 valutieren.- Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverpflichtungen mit einer jährlichen Belastung in Höhe von T€ 212. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche ErträgeUnter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: € 2,82) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenUnter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens bis zum 31.12.2023 durch folgende Personen geführt:
Vergütung der GeschäftsführerHinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. AusschüttungssperreZum 31.12.2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 175 einer Ausschüttungssperre. KonzernzugehörigkeitDie Bischoff + Scheck GmbH ist ein Konzernunternehmen der Movico BV (Niederlande) welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis aufstellt. Vorgänge von besonderer BedeutungAm 22. April 2024 hat die Gesellschaft mit ihrem Mutterunternehmen, der Movico Bischoff + Scheck AG, Rheinmünster einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Rheinmünster, den 7. Mai 2024 Bernd Bischoff Volker Scheck Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bischoff + Scheck GmbHPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Bischoff + Scheck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bischoff + Scheck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 13. Juni 2024 dhmp NEXT GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer Dieses Dokument ist qualifiziert elektronisch signiert. Maßgeblich ist nur die digital signierte Version. Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. |
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