Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 204902
Eingetragen
24.4.2013
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Gegenstand
Veranstaltung von sportlichen Wettbewerben sowie von sonstigen Veranstaltungen, die Vermarktung derselben durch Abschluss von Sponsoring-Verträgen, Merchandising (einschließlich Vertrieb von Fanartikeln), Konzeption, Gestaltung und weltweite Produktion sowie globaler Vertrieb von Media-Inhalten und programmen aller Art, wie insbesondere für Rundfunk, Video, Internet, Print sowie Telekommunikations- und Multimediatechnologien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mike Hirsch
seit 3.11.2023
Prokura
Philipp Männer
seit 3.11.2023
Prokura
Jona Siebel
seit 24.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
the-sportsman-media-holding GmbHAUT
50.00%
Red Bull GmbHAUT
49.00%
Red Bull GmbHAUT
1.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Red Bull GmbH
Austria
12.500 €
50.00%
the-sportsman-media-holding GmbH KW 25 Beteiligungs GmbH
Germany
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WRC Promoter GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 781.300,47 323.024,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.941,77 321.075,28
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.236,00
304.941,77 333.311,28
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.700.000,00 1.700.000,00
2.786.242,24 2.356.335,91
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 180.898,00 532.279,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.763.692,02 2.525.151,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 164.068,21 180.352,70
3. Sonstige Vermögensgegenstände 177.271,99 127.024,26
3.105.032,22 2.832.528,12
III. Guthaben bei Kreditinstituten 9.971.088,35 4.620.538,62
13.257.018,57 7.985.345,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.009.576,11 130.200,86
D. Aktive latente Steuern 92,87 92,87
17.052.929,79 10.471.975,38

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 29.397,27 29.397,27
III. Gewinnvortrag 32.779,26 19.532,00
IV. Jahresüberschuss 4.172.672,99 2.863.247,26
4.259.849,52 2.937.176,53
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 809.472,61 663.385,92
2. Sonstige Rückstellungen 4.778.323,59 4.258.531,97
5.587.796,20 4.921.917,89
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 400.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.925.246,12 1.543.807,27
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 312.521,39 360.849,42
4. Sonstige Verbindlichkeiten 169.738,25 223.371,08
davon aus Steuern EUR 156.827,43 (Vj. EUR 221.745,26) 3.407.505,76 2.528.027,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.797.778,31 84.853,19
17.052.929,79 10.471.975,38

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 43.680.627,91 36.254.087,98
2. Minderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an nicht abgerechneten Leistungen -351.381,00 142.316,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 240.348,46 176.870,67
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 19.409,86 (Vj. EUR 67.826,65)
43.569.595,37 36.573.274,65
4. Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.746.339,20 23.138.324,08
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.562.109,56 2.309.996,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 363.754,50 302.145,59
davon für Altersversorgung EUR 10.862,08 (Vj. EUR 9.139,20)
2.925.864,06 2.612.142,33
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 334.153,88 366.772,85
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.389.150,03 6.156.967,17
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 36.422,21 (Vj. EUR 31.581,45)
6.174.088,20 4.299.068,22
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -242.927,15 14.398,90
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.839,88 24.542,87
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.206.515,48 1.425.636,99
11. Ergebnis nach Steuern 4.172.659,99 2.863.287,26
12. Sonstige Steuern -13,00 40,00
13. Jahresüberschuss 4.172.672,99 2.863.247,26

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Die WRC Promoter GmbH, München ist beim Amtsgericht München unter Nummer HRB 204902 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB werden für den Anhang die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Aus Gründen des verbesserten Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft werden folgende ergänzende Angaben gemacht:

Die Gesellschaft veranstaltet hauptsächlich sportliche Wettbewerbe und ist für die Vermarktung derselben durch Abschluss von Sponsoring-Verträgen, Merchandising, Konzeption, Gestaltung und weltweite Produktion sowie globaler Vertrieb von Medien-Inhalten und -Programmen aller Art, wie insbesondere für Rundfunk, Video, Internet, Print sowie Telekommunikations- und Multimediatechnologien verantwortlich.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind unter Berücksichtigung handelsrechtlicher Vorschriften angesetzt, ausgewiesen und bewertet worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer liegt bei 3 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird linear auf Grund der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zur Bemessung der Abschreibungssätze wird eine Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren unterstellt. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert bis EUR 800 werden im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst und der sofortige Abgang wird unterstellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in ausländischer Währung wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt, ebenso die weiteren Posten des Eigenkapitals.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2.763,7 (im Vorjahr TEUR 2.525,2) und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 164,1 (im Vorjahr TEUR 180,4) enthalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Sponsoring- und Lizenzerlösen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren hauptsächlich aus Weiterverrechnungen diverser Dienstleistungen, welche für die Rallycross Promoter GmbH, München erbracht wurden, sowie YouTube Einnahmen von der Red Bull Media House GmbH, Wals, Österreich, die an die WRC Promoter GmbH weiterverrechnet wurden.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Forderungen gegenüber den Gesellschaftern.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 1.009,6 (im Vorjahr TEUR 130,2) enthält im Wesentlichen vorausgezahlte Logistik- und Hotelkosten für das Jahr 2024, vorausgezahlte Eventkosten für ein Überseerennen in 2024, sowie eine Vorauszahlung für die Over-the-top Plattform Rally.TV.

Das Stammkapital i.H.v. TEUR 25,0 (im Vorjahr TEUR 25,0) wurde in voller Höhe einbezahlt.

Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 4.172,7 (im Vorjahr TEUR 2.863,2) sowie der Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.850,0 (im Vorjahr TEUR 3.050,0). Die Kapitalrücklage bleibt mit TEUR 29,4 unverändert.

Die Steuerrückstellungen stiegen im Betrachtungszeitraum auf TEUR 809,5 (im Vorjahr TEUR 663,4). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 4.308.2 (im Vorjahr TEUR 3.844,5), sowie personalbezogene Rückstellungen von TEUR 470,1 (im Vorjahr TEUR 414,1).

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befinden sich im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der technischen Produktion von Medien-Inhalten und Verbindlichkeiten aus Vermittlungsprovisionen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen befinden sich im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Weiterverrechnung von erbrachten Leistungen der Red Bull Media House UK Ltd., London, Großbritannien, von TEUR 252,8 (im Vorjahr TEUR 232,0).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aufgrund des langfristig abgeschlossenen Mietvertrages für Büroräumlichkeiten ergeben sich zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.820. Darüber hinaus bestehen zum Abschlussstichtag keine Haftungsverhältnisse.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die im Berichtsjahr ausgewiesenen Umsatzerlöse wurden durch die Vermarktung von Lizenzen und aus Sponsoring Vereinbarungen erzielt.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen bestehen aus den Produktionskosten für verschiedene mediale Produkte sowie Aufwendungen im Rahmen der Vermarktung.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Vorjahresvergleich um TEUR 313,7 (im Vorjahr Erhöhung um TEUR 271,0) aufgrund eines größeren Personalstandes.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Werbeaufwand von TEUR 2.192,7 (im Vorjahr TEUR 1.963,1), Kosten für technische Distribution von TEUR 1.032,1 (im Vorjahr TEUR 867,7), Verwaltungskosten von TEUR 1.308,7 (im Vorjahr TEUR 1.221,2), Beratungsleistungen von TEUR 383,9 (im Vorjahr TEUR 294,7) sowie Transaktionsgebühren für Zahlungsdienste von TEUR 184,6 (im Vorjahr TEUR 234,9).

Sonstige Angaben

Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt im Berichtsjahr für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 46,0.

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 22 Mitarbeiter (Vorjahr 18 Mitarbeiter).

Im Marketing und Vertrieb waren durchschnittlich 11 Mitarbeiter (Vorjahr 12 Mitarbeiter) angestellt, im Bereich Finanzen und Verwaltung 10 Mitarbeiter (Vorjahr 5 Mitarbeiter) und in der Medien-Produktion 1 Mitarbeiter (Vorjahr 1 Mitarbeiter).

Die Geschäftsführung wurde wahrgenommen durch:

 

Herr Siebel, Jona (Managing Director), Chieming

Herr Siebel übt die Geschäftsführertätigkeit bei der Gesellschaft hauptberuflich aus.

Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss wie auch den vorhandenen Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Bedeutende Ereignisse und Entwicklungen nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind nicht eingetreten.

Konzernverhältnisse

Die WRC Promoter GmbH, München, ist eine 50%-ige Tochtergesellschaft der Red Bull GmbH, Fuschl, Österreich, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Red Bull GmbH erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen und wird im Firmenbuch Österreich hinterlegt.

 

München, 2. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Jona Siebel

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.911.844,32 684.829,63 0,00 0,00 2.596.673,95
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 971.171,47 79.230,58 126.139,39 12.236,00 936.498,66
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.236,00 0,00 0,00 -12.236,00 0,00
983.407,47 79.230,58 126.139,39 0,00 936.498,66
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.700.000,00 0,00 0,00 0,00 1.700.000,00
4.595.251,79 764.060,21 126.139,39 0,00 5.233.172,61
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.588.819,69 226.553,79 0,00 1.815.373,48
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 650.096,19 107.600,09 126.139,39 631.556,89
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
650.096,19 107.600,09 126.139,39 631.556,89
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.238.915,88 334.153,88 126.139,39 2.446.930,37
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 781.300,47 323.024,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.941,77 321.075,28
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.236,00
304.941,77 333.311,28
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.700.000,00 1.700.000,00
2.786.242,24 2.356.335,91

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene

Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die WRC Promoter GmbH (WRCP oder "die Gesellschaft") ist der offizielle Promoter der FIA World Rally Championship (WRC) sowie der FIA European Rally Championship (ERC), zwei von der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA, Genf, Schweiz) festgelegte internationale Rallye-Rennserien.

Es handelt sich bei diesen Rallye-Serien um mehrere Länder umfassende Motorsport-Events, bei denen die Rennen nicht nur auf asphaltierten Straßen, sondern ebenfalls auf z. B. schneebedeckten Strecken, Schotter oder felsigen Bergpässen ausgetragen werden.

Organisiert bzw. ausgerichtet wird die Rallye in den jeweiligen Ländern von nationalen Veranstaltern wie z. B. dem ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) in Deutschland oder dem Automobile Club de Monaco (ACM) in Monaco. Automobilhersteller oder private Teams haben die Möglichkeit sich bei der FIA zur Teilnahme an den Rallyes registrieren zu lassen.

Die WRCP ist verantwortlich für die globale Vermarktung sowie für die Weiterentwicklung der Motorsport Rennserie. Die Gesellschaft hat darüber hinaus die Aufgabe Austragungsorte für zukünftige Veranstaltungen auszusuchen und der FIA vorzuschlagen.

Der Aufgaben- und Leistungsumfang der Gesellschaft wurde entsprechend mit der FIA vertraglich vereinbart. Dabei ist die WRCP verantwortlich für alle kommerziellen Aspekte der Rallye wie z. B. Fernsehproduktionen, Übertragungsformate, das Marketing globaler Medien und Sponsorenrechte, Erstellung des Teilnehmerfeldes. Dafür überlässt die FIA der Gesellschaft Markenname, Logos, Designs und Rechte im Zusammenhang mit der Rallye zur Nutzung gegen Entgelt. Bei der Ausübung ihrer Funktionen als Promoter der Rallye muss die WRCP jedoch grundsätzlich die Vorgaben der FIA einhalten bzw. sich mit der FIA abstimmen.

Als hauptsächliche Einnahmequelle dient der WRCP die Vermarktung von Übertragungsrechten, Sponsoringeinnahmen sowie Beiträge nationaler Veranstalter (z. B. ADAC) für deren Recht zur Veranstaltung der Rennen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut dem Marktforschungsunternehmen Nielsen, London, Großbritannien, ist nicht nur die Zahl der Motorsportinteressierten weltweit gestiegen, sondern auch die Bekanntheit und das Interesse an der WRC. In der Zeit zwischen 2013 und 2022 hat sich die TV Audience für Motorsport um 100% und die Zahl der Social Media Follower über alle Plattformen hinweg sogar um 669% vergrößert, von 2019 bis 2022 immerhin um 144%. 1

1 Nielsen Sports, GWI fan panel

Die WRCP profitiert durch die steigende Bekanntheit und die immer größere Fangemeinde der Rennserie auch wirtschaftlich. Mit Ausnahme des Jahres 2020, in dem es zu einigen Absagen von Events aufgrund der weltweiten Covid -19 Pandemie kam, wird dies auch durch die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Betriebsergebnis seit Unternehmensgründung bestätigt.

Der WRCP-Abschluss wird in den Red Bull Konzern (Mehrheitsgesellschafter) mit einbezogen und es gibt mit der Rallycross Promoter GmbH, München, (eine Schwestergesellschaft), die ein ähnliches Geschäft betreibt, einen Waren- und Dienstleistungsverkehr.

2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr wurden neben 13 WRC Rallyes (im Vorjahr 13 Rallyes) zum zweiten Mal die European Rally Championship (ERC) mit 8 Rallyes (im Vorjahr 8 Rallyes) ausgetragen.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 43.680,6 (im Vorjahr TEUR 36.254,1), aber auch die betrieblichen Aufwendungen (bestehend aus den bezogenen Leistungen, Personalaufwand, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) stiegen auf TEUR 37.395,5 (im Vorjahr TEUR 32.274,2). Das EBIT ist mit TEUR 6.174,1 um TEUR 1.875 gestiegen (im Vorjahr TEUR 4.299,1). Die Gründe dafür liegen an wachsenden Umsatzströmen in fast allen Bereichen, vor allem sind die Beiträge nationaler Veranstalter stark gestiegen mit einem Plus von 36%.

Im Vergleich zur ursprünglichen Planung liegt das Umsatzwachstum mit 20% leicht hinter den Erwartungen (erwartet wurden 22%), das EBIT (+ 44%) jedoch 4% über den Erwartungen. Dies liegt primär an einem guten Kostenmanagement.

3. Lage

a) Ertragslage

Die im Berichtsjahr ausgewiesenen Umsatzerlöse wurden hauptsächlich mittels Vermarktung von Übertragungsrechten, Sponsoringeinnahmen sowie Beiträgen nationaler Veranstalter erzielt. Der Erlösstrom Vermarktung von Übertragungsrechten stieg auf TEUR 15.655,1 (im Vorjahr TEUR 14.324,8), da vor allem über die neue Over-The-Top Plattform erweiterte B2B-Vermarkungspotentiale entstanden sind, sowie im B2C-Bereich seit Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnet werden kann. Die Sponsoringeinnahmen stiegen auf TEUR 6.211,4 (im Vorjahr TEUR 6.024,8) sowie die Beiträge nationaler Veranstalter auf TEUR 13.895,3 (im Vorjahr TEUR 10.500,1), was im Wesentlichen auf der großen Nachfrage nach Austragungsorten der Rennen basiert.

Die im Jahresergebnis enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Intercompany-Verrechnungen für Wartungsleistungen und Transaktionskosten digitaler Produkte von TEUR 145,3 (im Vorjahr TEUR 69,0) und Erträgen aus Währungsdifferenzen von TEUR 19,4 (im Vorjahr TEUR 67,8) zusammen.

Ein zusätzliches Überseerennen im Vergleich zum Vorjahr, die gestiegene Inflation sowie eine höhere Lizenzgebühr an die FIA führten zu einer Erhöhung der bezogenen Leistungen auf TEUR 27.746,3 (im Vorjahr TEUR 23.138,3). Damit in Zusammenhang stehen auch der Anstieg des Personalaufwandes auf TEUR 2.925,9 (im Vorjahr TEUR 2.612,1) sowie eine Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 6.389,2 (im Vorjahr TEUR 6.157,0). Darin enthalten sind im Wesentlichen der Verwaltungsaufwand von TEUR 1.308,7 (im Vorjahr TEUR 1.221,2) sowie der Werbeaufwand von TEUR 2.192,7 (im Vorjahr TEUR 1.963,1).

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit TEUR 87,4 (im Vorjahr TEUR 17,5) auf niedrigem Niveau.

Der Jahresüberschuss konnte somit um 46% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.172,7 gesteigert werden (im Vorjahr TEUR 2.863,2). Im Vergleich zur ursprünglichen Planung konnte das EBIT um 44% gesteigert werden und lag 4% über den Erwartungen. Dies liegt primär an einem guten Kostenmanagement.

b) Finanzlage

In 2023 konnte der WRCP einen operativen Cashflow i.H.v. TEUR 9.237,0 (im Vorjahr TEUR 4.656,7) generieren.

Die zeitliche Verteilung des Cashflows über das Geschäftsjahr bei der WRCP ermöglicht eine solide Finanzlage, denn während sich die Ausgaben relativ gleichmäßig über das Jahr verteilen, wird ein Großteil des Cash-In aus den Umsatzerlösen Anfang des Jahres vereinnahmt, da viele Teilzahlungen bereits zu Beginn der neuen Saison geleistet werden müssen.

Außerdem müssen keine langfristigen Fremdmittel zur Finanzierung in Anspruch genommen werden. Größere Investitionen sind aufgrund des Geschäftsmodells selten.

Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr einen Bankbestand i.H.v. 58% (im Vorjahr 44%) der Bilanzsumme aus.

Nicht benötigte benötigte Cashreserven werden unter Rücksichtnahme einer konservativen Liquiditätsvorschau an die Eigentümer ausgeschüttet. Hierzu wird mindestens alle 3 Monate ein Liquiditätsplan erstellt.

Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme des WRCP ist gegenüber dem Vorjahr um 61% auf TEUR 17.052,9 gestiegen.

Das Anlagevermögen ist auf TEUR 2.786,2 (im Vorjahr TEUR 2.356,3) gestiegen. Im August dieses Berichtjahres wurde die überarbeitete Over-The-Top Plattform (Rally.TV) sowie die neuen Homepages fertiggestellt, die Investitionskosten beliefen sich auf TEUR 684,8, die unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert wurden. Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene und im Jahr 2022 ausgereichte Darlehen an die Schwestergesellschaft Rallycross Promoter GmbH, München ist langfristig angelegt gewesen. Mit einer Rückzahlung vor 2025 wird derzeit nicht gerechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 3.105,0 (im Vorjahr TEUR 2.832,5) sind im Berichtsjahr gestiegen. Darin enthalten sind Intercompany-Forderungen i.H.v. TEUR 164,1 (im Vorjahr TEUR 180,4). Besondere Risiken, die bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen, wurden durch eine Risikovorsorge abgedeckt bzw. berücksichtigt.

Der Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 4.259,8 (im Vorjahr TEUR 2.937,2) resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Jahresüberschuss sowie der Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.850,0 (im Vorjahr TEUR 3.050,0).

Die Rückstellungen i.H.v. TEUR 5.587,8 sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.921,9)) angestiegen, was primär auf die höhere Lizenzgebühr an die FIA zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 2.925,2 (im Vorjahr TEUR 1.543,8) enthalten im Wesentlichen Rechnungen für die Medien Produktion der letzten Rallyes des Jahres.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mehrere Einnahmen, die Erträge für das Jahr 2024 in Höhe von insgesamt TEUR 3.797,8 (im Vorjahr TEUR 84,9) darstellen. Dies sind insbesondere vorgezogene Einnahmen für ein Event im Jahr 2024.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Um die Situation des Unternehmens besser analysieren und einschätzen zu können, kommen sowohl finanzielle als auch nicht finanzielle Kennzahlen zur Anwendung.

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind für die WRCP der Gesamtumsatz und das EBIT, welches als Maßstab für die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft herangezogen wird.

Weitere finanzielle Leistungsindikatoren sind neben dem Umsatz die Kosten pro Event, die einen wichtigen Indikator für die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit darstellen. Die durchschnittliche Marge pro Rallye hat sich seit Beginn der Unternehmenstätigkeit in 2013 im Vergleich zum Berichtsjahr um 7% verbessert.

Für die WRCP ist die Anzahl der Geschäftspartner und Interessenten am Markt von großer Bedeutung. Eine aus logistischen Gründen nur schwer erweiterbare Anzahl an Rennen lässt gerade bei Event Veranstaltern die Konkurrenz intensiver werden. Daher ist beispielsweise die Entwicklung der Lizenzgebühren für die Austragung einer WRC Rallye positiv.

Ein weiterer wichtiger Gradmesser für den Erfolg der Gesellschaft sind neben Zuschauerzahlen auch der mediale Wert der Rennserie und dessen Reichweite.

III. Prognosebericht

Für die kommenden Jahre wurden Verträge in bestehenden Erlösfeldern neu abgeschlossen, so dass die Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr davon ausgeht, dass sich die Umsatzerlöse in 2024 um rund 12% auf ca. TEUR 48.870,0 gegenüber 2023 erhöhen werden. Beim EBIT wird eine Verbesserung von etwa 33% auf TEUR 8.250,0 angenommen, sodass der Jahresüberschuss 2024 sich im Vergleich zum abgeschlossenen Geschäftsjahr wesentlich erhöht. Vor allem ein zunehmender Wettbewerb um die Austragung internationaler Rennen in der WRC und ERC lässt dieses Erlösfeld weiter steigen und die Implementierung neuer Technologien in der Medien-Produktion trägt zu einer weiteren Kostenstabilität bei. Die überarbeitete Over-The-Top Plattform (Rally.TV) verspricht ebenfalls steigende Vermarktungspotentiale in 2024.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Risiken, denen die WRCP unterliegt, sind nachfolgend absteigend nach der Tragweite für die Gesellschaft dargelegt und erläutert.

Die größten Risiken bestehen im Allgemeinen durch den möglichen Wegfall einzelner Rennen durch beispielsweise höhere Gewalt, oder durch den Ausfall eines wichtigen Geschäftspartners.

Ein weiteres Risiko ist der Ausfall eines oder mehrerer Werksteams. In 2023 gab es in der WRC drei Werksteams, die an der Serie teilnahmen. Um den Bereich zu stärken, wurde bei der WRCP beispielsweise eine eigene Abteilung gegründet, welche sich ausschließlich um die Betreuung der Teams kümmert.

In der Regel werden mit den Geschäftspartnern mehrjährige Verträge abgeschlossen, wodurch eine gute Planbarkeit gewährleistet wird.

Als weiteres Risiko muss noch die Möglichkeit einer Vertragsauflösung seitens der FIA erwähnt werden. Dies kann jedoch nur zu konkreten vertraglich festgelegten Bedingungen erfolgen. Betrachtet man die Entwicklung der WRCP bzw. der Rennserie, ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass es zu einer Auflösung des Vertrages kommen wird.

Der Ausfall von Forderungen ist ein zusätzliches Risiko, welches durch die zunehmende Internationalisierung der Rennserie verstärkt werden könnte. Durch eine Anpassung der Zahlungskonditionen sowie der Berücksichtigung diverser Garantien in den Verträgen wird hier gegengesteuert.

2. Chancenbericht

Das zunehmende Interesse an der WRC, in Form von wachsenden Zuschauerzahlen oder Social Media Kontakten (vergleiche den ersten Abschnitt des Lageberichts), verschafft dem WRCP eine immer größer werdende Reichweite. Speziell bei digitalen Medien ist eine deutliche Verbesserung erkennbar.

Darüber hinaus wird ständig an Verbesserungen, speziell in der Medienproduktion, gearbeitet, um immer "State-of-the-Art" bei der Graphik und Übertragung des TV-Produkts zu sein.

3. Gesamtaussage

Die Prognosen für das abgeschlossene Wirtschaftsjahr wurden größtenteils erreicht. Dies liegt auch daran, weil es keine wesentlichen äußeren Einflüsse gab (wie die Corona-Pandemie in den Jahren 2020-2022), die beispielsweise zu einer Änderung des Renn-Kalenders führten.

In der Gesamtbetrachtung kann man sagen, dass die WRCP es geschafft hat, aus Umsatz- und Ertragssicht ein stabiles Geschäft über die letzten Jahre hinweg aufzubauen, was zu einer soliden Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage geführt hat. Diese steht mit verschiedenen Umsatzströmen aus der Vermarktung von Übertragungsrechten, Sponsoringeinnahmen sowie Beiträge nationaler Veranstalter auf mehreren Säulen, die sich wirtschaftlich auch gegenseitig abfedern können. Kostenseitig wurden immer mehr Synergien und Effizienzen geschaffen, die zu einer erhöhten Kostenstabilität führen.

Greifbare Risiken ergeben sich neben dem Ausfall von Rallyes durch höhere Gewalt nur bei dem Verlust von absoluten Key-Stakeholdern wie der FIA oder Werksteams, die am Wettkampf teilnehmen. Daher ist ein sensibles Stakeholder Management langfristig absolut erfolgsentscheidend.

 

München, den 2. Februar 2024

Jona Siebel, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WRC Promoter GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WRC Promoter GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 2. Februar 2024

EY GmbH & Co. KG
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Gallowsky, Wirtschaftsprüfer

Mildenberger, Wirtschaftsprüfer

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