Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 7686
Eingetragen
6.11.2012
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Handel mit medizinischen Produkten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rafael Rasimovic Ibragimov
Südstr. 48, 58553 Halver
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

I.M.G. GmbH

Halver

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die I.M.G. GmbH hat ihren Sitz in Halver, Deutschland. Das Unternehmen betreibt Handel mit medizinischen Produkten.

Seit Jahr 2014 betreibt die I.M.G. GmbH den Handel mit medizinischen Produkten aus dem Bereich Stomatologie.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen und weiteren Material- und Lieferengpässen. Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gut behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 1,9 % höher als im Jahr 2021. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor dem Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher (Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 020, 13. Januar 2023).

Die I.M.G. GmbH konnte im Jahr 2022 ein Umsatzwachstum von 49,5 % generieren. Das Rohergebnis hatte einen niedrigeren Zuwachs als den prognostizierten und konnte nicht gesteigert werden. Das Betriebsergebnis ist entgegen der Prognose um rd. 94 TEUR niedriger ausgefallen.

Wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

2.2 Ertragslage

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung sind die Kennzahlen Rohergebnis und Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern).

Die I.M.G. GmbH konnte ihr Rohergebnis in 2022 auf Grund der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage im Vergleich zum Vorjahr nicht steigern, das Rohergebnis lag bei 256 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 21,9 % erhöht, wesentlicher Treiber sind die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

Das Betriebsergebnis liegt mit -114 TEUR (2021: -20 TEUR) wie das Jahresergebnis mit 114 TEUR (2021: 24 TEUR) stark unter Vorjahresniveau. Aufgrund der zuvor genannten gestiegenen Aufwendungen lag das Betriebsergebnis unter der ursprünglichen Prognose.

2.3 Finanzlage

Die Finanzlage der I.M.G. GmbH stellte sich im Jahr 2022 weiterhin positiv dar. Die Liquiditätslage war ganzjährig gut, sodass Verbindlichkeiten stets rechtzeitig beglichen werden konnten.

Die Eigenkapitalquote belief sich auf 3,4 % (2021: 5,2 %).

Die Zahlungsfähigkeit war im Jahr 2022 durchgängig gegeben.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 16.313 TEUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.420 TEUR erhöht. Folgende wesentliche Effekte haben die Veränderungen der Aktivseite beeinflusst:

Das Umlaufvermögen verminderte sich durch abgebaute Warenbestände um 491 TEUR, bei einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3.940 TEUR.

Auf der Passivseite zeigte sich der Anstieg der Bilanzsumme in den Erhöhungen der Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital liegt mit 561 TEUR aufgrund des Jahresergebnisses leicht unter dem Vorjahresniveau (675 TEUR).

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten um 3.546 TEUR resultiert im Wesentlichen aus dem stichtagsbedingten Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 15.404 TEUR (2021: 11.871 TEUR).

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen

Die Nachfrage nach qualitativen medizinischen Produkten auch im Ausland steigt weiterhin und weist auf weiteres Wachstum im Markt hin. Als Anbieter für medizinische Produkte besteht für die I.M.G. GmbH die Möglichkeit, ihre Position im Markt weiter auszubauen und am Marktwachstum teilzunehmen.

3.2 Risiken

Das Risikomanagement ist als integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse in der Gesellschaft verankert. Dadurch ist I.M.G. GmbH in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Durch eine hohe Planungs- und Controlling-Frequenz sowie einen permanenten Austausch ist sichergestellt, dass dem Management zeitnah ein Gesamtbild über die aktuellen und zukünftigen Chancen und Risiken vorliegt. Gegenüber dem Vorjahr haben sich Chancen und Risiken auch unter Berücksichtigung des Ukraine-Krieges und der Material- und Lieferengpässe geändert, bestandsgefährdende Risiken liegen aufgrund der in den Vorjahren erarbeiteten Finanzstärke und der Marktposition weiterhin nicht vor.

Risiken ergeben sich im Prognosezeitraum aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die im Jahr 2023 stark durch den Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen auf die deutsche und globale Wirtschaft geprägt ist. Die Auswirkungen hieraus sind derzeit noch nicht verlässlich bestimmbar, gleichwohl besteht die Gefahr zahlungswirksamer Verluste, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (insbesondere aufgrund steigender Preise) unserer Gesellschaft belasten können. Aufgrund der hohen deutschen Abhängigkeit von russischen Energieträgern, wie Erdgas und Öl, ist mit einem erheblichen Risiko für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bei gleichzeitig hohen Inflationsraten und stark schwankenden Wechselkursen zu rechnen.

3.3 Prognosebericht

Das Institut für Weltwirtschaft rechnet in seiner korrigierten Prognose vom 15. März 2023 für das Jahr 2023 mit einer Stagnation des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Insbesondere die Energiekrise und der weiterhin anhaltende Ukraine-Russland-Konflikt, der zu weitreichenden wirtschaftlichen Sanktionen vieler westlicher Länder gegenüber Russland geführt hat, hat spürbaren Einfluss auf die globalen Lieferketten und gesamtwirtschaftliche Entwicklung. (Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2023: Konjunktur fängt sich, Antriebskräfte eher gering, 14.03.2022, Kieler Konjunkturberichte, IfW Kiel).

Die Planung unserer wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für das Jahr 2023 beruht auf Marktanalysen, Kennziffern und dem Forecast. Die erwartete wirtschaftliche Erholung ist in 2023 noch gedämpft gewesen, das Rohergebnis ist nach vorläufigen Zahlen zurückgegangen, gleichzeitig ist das Betriebsergebnis moderat gestiegen. Dennoch kann durch unsere Bestandskundenbasis für das Jahr 2023 auf einen stabilen Geschäftsverlauf zurückgeschaut werden. Das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 weist ein gegenüber dem Berichtsjahr besseres Ergebnis aus.

Die Risikolage kann für das Jahr 2023 - trotz Ukraine-Krieg und Energie-Krise - insgesamt als überschaubar bezeichnet werden. Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken, die sich insgesamt im wesentlichen Umfang nachteilig auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken können, erwartet die Geschäftsführung nicht.

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier im Lagebericht formulierten Aussagen abweichen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 5.344.567,34 4.596.280,06
I. Sachanlagen 158.221,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.221,00
II. Finanzanlagen 5.186.346,34 4.596.280,06
1. sonstige Ausleihungen 5.186.346,34 4.596.280,06
B. Umlaufvermögen 10.968.941,46 8.296.300,38
I. Vorräte 385.945,69 907.713,73
1. fertige Erzeugnisse und Waren 319.505,91 809.713,20
2. geleistete Anzahlungen 66.439,78 98.000,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.253.061,96 5.617.143,72
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.719.708,85 3.779.203,90
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.384.722,76 1.835.441,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.250.858,62 1.835.441,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 148.630,35 2.498,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 329.933,81 1.771.442,93
Aktiva 16.313.508,80 12.892.580,44

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 560.559,53 675.522,33
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 650.522,33 626.764,39
III. Jahresfehlbetrag 114.962,80 -23.757,94
B. Rückstellungen 151.731,96 315.794,95
1. Steuerrückstellungen 103.564,96 251.260,95
2. sonstige Rückstellungen 48.167,00 64.534,00
C. Verbindlichkeiten 15.423.032,97 11.876.682,08
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.404.256,80 11.871.415,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.404.256,80 11.871.415,66
2. sonstige Verbindlichkeiten 18.776,17 5.266,42
davon aus Steuern 2.025,57 1.665,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.776,17 5.266,42
D. Passive latente Steuern 178.184,34 24.581,08
Passiva 16.313.508,80 12.892.580,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 27.472.462,89 18.369.972,02
2. sonstige betriebliche Erträge 1.866.042,89 1.277.385,79
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 1.861.862,24 1.277.385,79
3. Materialaufwand 27.216.452,48 17.813.611,90
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.216.452,48 17.813.611,90
4. Personalaufwand 101.970,15 115.267,00
a) Löhne und Gehälter 101.970,15 115.267,00
5. Abschreibungen 14.495,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.495,20
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.120.318,04 1.738.927,91
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.037.546,73 1.527.367,70
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.266,93 50.346,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.735,64 779,30
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 68.764,00 5.359,91
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 135.267,05
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 153.603,26
10. Ergebnis nach Steuern -114.962,80 23.757,94
11. Jahresfehlbetrag 114.962,80 -23.757,94

Anhang zum 31. Dezember 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die I.M.G. GmbH mit Sitz in Halver ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Iserlohn unter der Nummer 7686 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Firma I.M.G. GmbH, Halver, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Vorjahr in Höhe von 4.596 TEUR unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Darlehen werden im Berichtsjahr im Finanzanlagevermögen unter den Sonstigen Ausleihungen in Höhe von 5.186 TEUR ausgewiesen. Die Darlehen sind mit Daueranlageabsicht vergeben worden. Zur besseren Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse wurde auch der Vorjahreswert angepasst..

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung noch nicht genutzter steuerrechtlicher Verlustvorträge wird ein Überhang an passiven Latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven Latenten Steuern.

Sonstige Ausleihungen

Im Vorjahr unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Forderungen (4.596.280,06) wurden unter die Sonstigen Ausleihungen umgegliedert (5.186.346,34 EUR).

Passive latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 178.184,34 EUR (Vorjahr: 24.581,08 EUR). Im Laufe des Geschäftsjahres hat sich der Saldo gegenüber dem Vorjahr um 153.603,26 EUR erhöht.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Für den Gesellschafter-Geschäftsführer wird laut Gesellschafterversammlungsbeschluss ein Darlehnskonto geführt. Die Verzinsung erfolgt mit 1 %. Das Darlehen ist auf unbestimmte Zeit vergeben. Die Forderungen aus zugunsten des Geschäftsführers vergebenen Krediten haben sich wie folgt entwickelt:

2022
EUR
Stand Geschäftsjahresbeginn 1.835.441,52
Neuvergaben im Berichtsjahr 462.022,66
Rückzahlungen im Berichtsjahr 46.605,56
= Stand Geschäftsjahresende 2.250.858,62

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Aufwand aus der Veränderung Latenter Steuern in Höhe von 153.603,26 EUR (Vorjahr: Ertrag: 135.267,05 EUR) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch Herrn Rafael Ibragimov geführt.

Auf die Angabe der Organbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 114.962,80 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Halver, den 26. Juni 2024

I.M.G. GmbH

Geschäftsführung

gez. Rafael Ibragimov, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die I.M.G. GmbH, Halver:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der I.M.G. GmbH, Halver - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der I.M.G. GmbH, Halver, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 26. Juni 2024

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