Wilhelm Taubert GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Turbinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Taubert seit 27.10.2021 | Geschäftsführer |
Wilhelm Kurt Taubert seit 30.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DTS Systemoberflächen GmbHWeselJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
ANHANGDTS Systemoberflächen GmbH, WeselI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma DTS Systemoberflächen GmbH mit Sitz in Wesel ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter Nummer HRB 12804 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu den Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgen im Anhang. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Sachanlagen und EDV-Software werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Von den Anschaffungskosten wurden bis 2003 insgesamt € 4,6 Mio. erhaltene Investitionszuschüsse des Landes Sachsen-Anhalt erfolgsneutral abgesetzt. Bei der Ermittlung der Abschreibungen wird die branchenübliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Bei der EDV-Hardware wird von einer Nutzungsdauer von einem Jahr ausgegangen. Bauten werden zwischen 25 und 33 Jahre, technische Anlagen und Maschinen zwischen 4 und 20 Jahren, anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren und geringwertige Anlagegegenstände im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Seit dem Jahr 2020 wird auch von der Möglichkeit der degressiven Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG handels- und steuerrechtlich Gebrauch gemacht. Über die planmäßigen Abschreibungen hinaus wurden in den Jahren 1998 bis 2000 Sonderabschreibungen nach § 4 Fördergebietsgesetz auf Gebäude (T€ 539) vorgenommen; diese wurden auch nach Inkrafttreten des BilMoG beibehalten. Erhaltene Fördermittel (steuerfreie Investitionszulagen des Finanzamtes und - seit 2007 - auch Landeszuschüsse) werden im Jahre der Auszahlung erfolgsneutral in einen Sonderposten auf der Passivseite der Bilanz eingestellt und über die Nutzungsdauer der geförderten Sachanlagen erfolgswirksam (offene Verrechnung mit den Abschreibungen) aufgelöst. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten (RHB-Stoffe) bzw. Herstellungskosten (fertige Erzeugnisse) oder zu niedrigeren beizulegenden Werten. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse werden angemessene Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (alle in Euro) sind zum Nominalwert angesetzt. Für Erlösschmälerungen und Ausfallrisiken bestehen angemessene Wertberichtigungen. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen (Restlaufzeit bis ein Jahr) oder ihrem Barwert (Restlaufzeiten mehr als ein Jahr) angesetzt. Die Verbindlichkeiten (alle in Euro) werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen werden netto ausgewiesen. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel in der Anlage A des Anhangs zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Unter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden Papier, Harze, Folien und HDF-Rohplatten ausgewiesen. Von acht Lieferanten sind Konsignationsläger eingerichtet, deren Verbrauch monatlich abgerechnet wird. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von T€ 201 (Vorjahr T€ 419). Forderungen von T€ 3 (Vorjahr T€ 3) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt DM 50.000; es ist noch nicht auf Euro umgestellt. Der Sonderposten für erhaltene Fördermittel hat sich wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Berichtsjahr (Vorjahr) T€ 141 (T€ 228) Gewährleistungsverpflichtungen, T€ 39 (T€ 65) ausstehende Eingangsrechnungen und im übrigen Abgrenzungen für Personal-, Abschluss- und Aufbewahrungskosten. Verbindlichkeiten:
Von DTS gegebene Sicherheiten: Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf dem Grundbesitz in Möckern Grundschulden eingetragen sowie Guthaben bei der Deutschen Bank in Höhe von TEUR 2.192 verpfändet. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern bestehen im Berichtsjahr (Vorjahr) in Höhe von T€ 64 (T€ 222) und gegenüber nahe stehende Unternehmen in Höhe von T€ 68 (T€ 426). Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Aus Mietverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich rd. T€ 372 (davon T€ 302 gegenüber einem nahe stehenden Unternehmen). Die Mietverträge können jederzeit gekündigt werden. Aus Leasingverträgen besteht eine finanzielle Verpflichtung zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 55 (Vorjahr: T€ 123). V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Jahresergebnisse 2023 und 2022 vor Steuern sind durch Folgewirkungen früherer steuerlicher Sonderabschreibungen um jeweils T€ 27 verbessert worden. Um diesen Betrag wären die Normalabschreibungen des Berichtsjahres bzw. des Vorjahres höher ausgefallen. VI. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 92 Mitarbeiter (Vorjahr: 107) beschäftigt; 62 gewerbliche Arbeitnehmer, 30 Angestellte und 4 Auszubildende. Unter den Angestellten sind 6 (Vorjahr 5) Teilzeitkräfte. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird durch Herr Wilhelm Taubert (Kaufmann), Hünxe und Frau Sarah Taubert, Dinslaken wahrgenommen. Die Bezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 (Jahresüberschuss 2023 plus Gewinnvortrag aus Vorjahren) in Höhe von € 19.599.919,46 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wesel, den 23. Oktober 2024 DTS Systemoberflächen GmbH gez. Wilhelm Taubert gez. Sarah Taubert
LAGEBERICHTDTS Systemoberflächen GmbH, WeselI. Grundlagen des Unternehmens DTS verfügt über eine mehr als dreißigjährige Erfahrung in der Elektronenstrahlvernetzung und gilt mit seinem patentierten Prozess als weltweit führend in der Produktion elektronenstrahlgehärteter Oberflächen. Im dekorativen Bereich umfasst die Marke Elesgo Oberflächen, die im In- und Ausland beispielsweise bei der Produktion von Möbeloberflächen, Möbelprofilen oder Küchenarbeitsplatten sowie Fensterbänken, Innentüren und Türrahmen, Laminatböden und Wand- und Deckenpaneelen verarbeitet werden. Im technischen Bereich werden beispielsweise Oberflächen für HPL-Kompaktplatten für die Außenanwendung und für Labortische mit Elesgo Oberflächen hergestellt. In den Jahren 2013 und 2014 wurde unter anderem in zwei weitere ESH- (Pilot-) Anlagen investiert. Ende 2015 wurde mit der Erweiterung von zwei bestehenden Anlagen begonnen (Investitionsvolumen € 7,5 Mio.). Die Inbetriebnahme der Erweiterung an beiden Maschinen erfolgte zum 01.06.2018. Mit den Erweiterungen sind die Anlagen universell für unterschiedliche Produkte einsetzbar und ermöglichen die Herstellung neuer Produkte. Zudem können bestehende Produkte effektiver, schneller und kostengünstiger gefertigt werden. Im Jahr 2023 wurde am Standort Wesel in eine weitere, noch breitere ESH-Anlage investiert. (Investitionsvolumen € 14,33 Mio. Euro). Die Inbetriebnahme der Maschine erfolgte im Jahr 2024. Mit der Erweiterung der Produktionskapazitäten am Standort in Wesel wird zudem auch eine Risikodiversifikationsstrategie verfolgt. Forschung und Entwicklung bildet ein entscheidendes Instrument zur Erhaltung und Vergrößerung unserer Unternehmungen. So investieren wir kontinuierlich in die Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte und suchen nach neuen Materialien und Möglichkeiten zur Erreichung und Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Wir sind in der Entwicklung neuer transparenter Overlays zur Erweiterung unserer Produktpalette. Damit sollen neue Kundensegmente erschlossen werden, welche die bisherigen Elesgo Oberflächen nicht verarbeiten können. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im ersten Jahr ohne unmittelbare Pandemieeffekte hat sich gezeigt, dass Inflation, Zinsanstieg und geopolitische Verunsicherungen eine durchgreifende weltwirtschaftliche Erholung verzögern. Die Weltwirtschaft litt im Jahr 2023 unter anderem unter den direkten und indirekten Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und des Nahostkonflikts. Diese trugen ebenso wie die fiskal- und geldpolitische Lockerung während der Corona-Pandemie zu den hohen Inflationsraten bei. Die geldpolitische Straffung bis zum dritten Quartal hat eine noch anhaltende schwächende Auswirkung auf Wirtschaft und Welthandel und ist ein wesentlicher Faktor für die Zurückhaltung bei Investitionen und Konsum. Obwohl die Energiemärkte sich verglichen mit dem Vorjahr in gewissem Umfang beruhigten, blieben Gas- und Strompreise vor allem in Deutschland und Europa deutlich über dem Niveau vor dem Ukrainekrieg und erschwerten damit eine durchgreifende nachpandemische Erholung der Weltwirtschaft. Auch wenn die Leitzinsen führender Zentralbanken wohl ihren Höhepunkt im Herbst 2023 erreicht haben könnten, ist mit geldpolitischer Lockerung voraussichtlich erst gegen Mitte des Jahres 2024 zu rechnen. Die im folgenden Absatz genannten Zahlen zur Beschreibung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beruhen auf S&P Global Market Intelligence. Das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) schwächte sich von 3,1 % im Jahr 2022 auf 2,7 % im Jahr 2023 weiter ab. Dabei ging das BIP-Wachstum in den Industrieländern von 2,6 % auf 1,6 % zurück, maßgeblich verursacht durch den vom Krieg in der Ukraine besonders betroffenen Euroraum, dessen Wachstum von 3,5 % auf 0,5 % regelrecht einbrach. Deutschland drehte nach einem Plus von 1,9 % im Vorjahr im Berichtsjahr sogar leicht ins Negative (-0,2 %). In den USA hingegen verstärkte sich die Wirtschaftsaktivität durch eine sehr expansive Fiskalpolitik von 1,9 % auf 2,4 %. Gleichzeitig kam es in den Emerging Markets zu einer Erholung von 3,7 % auf 4,2 %, wozu ein starker Anstieg in China von 3,0 % im Jahr 2022 auf 5,4 % im Jahr 2023 wesentlich beitrug. Im Jahr 2023 blieb das Wachstum in der globalen Industrieproduktion und im Welthandel deutlich gedrosselt. Nach den Zuwächsen um 7,0 % und 2,8 % in den Jahren 2021 und 2022 nahm die Industrieproduktion 2023 nur noch um 0,7 % zu. Die Welthandelszahlen reflektierten diese Verlangsamung mit einem Anstieg der Exporte um lediglich 1,1 %, verglichen mit 10,9 % im Jahr 2021 und 5,6 % im Jahr 2022. In vielen Ländern führten diese Entwicklungen und die damit verbundenen kräftigen Anstiege der Verbraucherpreise zum Teil zu deutlichen Rückgängen der privaten Konsumausgaben. In Deutschland gingen im Jahr 2023 die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 0,7 % zurück. Die Privathaushalte gaben für Einrichtungsgegenstände 6,3 % weniger aus. Auch die Baukonjunktur präsentierte sich schwach. Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr um 3,3 % verminderte sich die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Baugewerbes 2023 nochmals um 0,2 %. Die im November 2022 angemeldete Kurzarbeit wurde Ende September 2023 wieder beendet. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung Unsere Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) mit T€ 28.788 liegt 35,53% unter dem Vorjahr und damit deutlich unter dem Planumsatz von T€ 40.000. Die Inlands- und EU-Umsätze haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 45,23% bzw. um 45,97% verringert. In den Drittländern lag der Umsatz 29,86% unter Vorjahresniveau. Die Exportquote liegt im Berichtsjahr bei 77,2% (Vorjahr: 74,3%). Der Rückgang der Umsätze begründet sich durch die entgangenen Geschäfte durch den Krieg in der Ukraine sowie durch die weltweite Konsumzurückhaltung. Ertragslage Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) verringerte sich um 36,12% auf T€ 12.274; er beträgt 42,64% (Vorjahr 43,01%) der Gesamtleistung. Der Personalaufwand sank durch Personalanpassungen um 11,4% auf T€ 5.789 und beträgt 20,1% (Vorjahr 14,6%) der Gesamtleistung. Die planmäßigen Netto-Abschreibungen sanken um T€ 621 auf T€ 1.423 (Vorjahr: T€ 2.044). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Steuern sanken um 25,4% auf T€ 4.606. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um T€ 4.082 auf T€ 632. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt die betriebliche Rendite 2,2% (Vorjahr: 10,5%). Die mit Zinserträgen saldierten Zinsaufwendungen haben sich um T€ 45 auf T€ 158 erhöht. Nach Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 323 (Vorjahr: T€ 3.253). Investitionen, Vermögens- und Finanzlage Die Investitionen im Berichtsjahr (T€ 5.800) betreffen Anzahlungen und Investitionen für maschinelle Anlagen (T€ 5.487), Lager- und Transportmittel (T€ 106) und anderen Sachanlagen (T€ 207). Die Investitionen wurden aus der laufenden Liquidität getätigt. Das Anlagevermögen hat sich aufgrund von Zugängen (+T€ 5.800) und planmäßigen Abschreibungen (-T€ 1.499) im Saldo um +T€ 4.301 auf T€ 22.851 erhöht; das sind 58,44% (Vorjahr: 43,98%) der Bilanzsumme. Das Sachanlagevermögen ist in Höhe von 100% (Vorjahr: 100%) durch Eigenkapital und erhaltene Fördermittel und im Übrigen durch langfristig verfügbares Fremdkapital gedeckt. Das Eigenkapital von DTS beträgt bei Gewinnthesaurierung T€ 19.625 (Vorjahr: T€ 19.302). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 50,2% (Vorjahr 45,8%). ie Barliquidität hat sich um T€ 6.395 auf T€ 4.977 verringert. Die Nettoverschuldung (Finanzverbindlichkeiten minus liquide Mittel) stieg von T€ - 6.021 auf T€ 10.884. Bezogen auf das Eigenkapital stieg sie auf 55,46%. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Beurteilung der Lage der Gesellschaft ziehen wir nachfolgende Kennziffern heran: Die Eigenkapitalrendite (Ergebnis nach Ertragsteuern im Verhältnis zum Eigenkapital 1,65% (Vorjahr 16,88%) und die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand im Verhältnis zur Bilanzsumme) 2,3% (Vorjahr: 11,2%). Der EBIT (Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen) beträgt im Jahr 2023 T€ 632 (Vorjahr: T€ 4.723). Zusammenfassende Beurteilung der Lage In Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen weltweiten Lage in der von uns belieferten Branche beurteilen wir alle betrieblichen Kennziffern (Umsatz, Geschäftsergebnis, Kapitalstruktur und Liquidität) als akzeptabel. IV. Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland für 2024 nach unten korrigiert. Für 2024 stellte der IWF ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent in Aussicht. Im Oktober 2023 hatte das Expertenteam des Währungsfonds noch mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent gerechnet. Deutschland dürfte damit den Prognosen zufolge erneut das niedrigste Wachstum der G7-Staaten verzeichnen. Frankreich, Großbritannien und Italien stehen mit jeweils einem Prozent aber ebenfalls nicht bedeutend besser da. Für die USA erwarten die Experten ein Wachstum von 2,1 Prozent - nach 2,5 Prozent im vergangenen Jahr - und für China 4,6 Prozent nach 5,2 Prozent. In beiden Fällen hob der IWF seine Prognose an. Auch für die Weltwirtschaft insgesamt verbesserte sich die IWF-Prognose - von zuvor 2,9 Prozent auf nun 3,1 Prozent. Die Volkswirtschaften mehrerer Industrie- und Schwellenländer hätten sich insgesamt deutlich "widerstandsfähiger" gezeigt als zunächst angenommen, sagte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas. Neben den USA nannte er China, Russland, Brasilien und Indien. Mit 3,1 Prozent bleibt das weltweite Wirtschaftswachstum weiterhin deutlich hinter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre von 3,8 Prozent zurück. Dennoch dürfte das Gesamtbild für viele Staaten im Jahr 2024 besser ausfallen als im Jahr 2023. Für alle untersuchten Länder außer Argentinien erwarten die Experten eine positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 40 Mio. Euro bei einem Gewinn vor Steuern von 2,7 Mio. Euro. Bedingt durch leicht steigende Bedarfsmengen und die auf den Rohstoffmärkten vorhandenen Überkapazitäten, sinken unsere Materialkosten in allen Bereichen. Wir versuchen, Risiken und mögliche Kostenänderungen durch eine vorausschauende Einkaufspolitik abzumildern. Auf der Messe Interzum im Mai 2023 wurde eine neue, transparente Oberflächenvariante dem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Die Resonanz war sehr positiv. Aktuell erfolgen entsprechende Ausmusterungen bei internationalen Kunden und Verarbeitern, so dass dieses neue Produkt mittelfristig zu einer Erhöhung der Auftragseingänge führen kann. Weiterhin versuchen wir, zusätzliche Marktsegmente zu erschließen. Zudem soll das vorhandene Potenzial von Personal und technischen Anlagen weiterhin ausgebaut und optimiert werden. V. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und Beseitigung wesentlicher Risiken werden monatliche Ergebnis- und Liquiditätsberichte mit entsprechenden Analysen und Kommentaren erstellt und ausgewertet. Trotz der weltweit sehr unterschiedlichen und teilweise sinkenden Konsumnachfragen und der volkswirtschaftlichen Veränderungen, die unsere gesamte Branche betreffen, sehen wir die Nachfrage nach unseren Elesgo Oberflächen im Wettbewerbsumfeld positiv, da diese qualitativ konkurrenzlos sind und die weltweite Nachfrage nach hochwertigen Oberflächenvarianten weniger stark eingebrochen ist als für Standardqualitäten. Zudem führen wir eine neue transparente Oberflächenvariante ein, die von unseren Kunden stark angefragt wurde. Weitere Chancen sehen wir auch in der Einführung neuer Oberflächenstrukturen, mit denen wir zusätzliche Kundensegmente erschließen wollen. In einigen Ländern platzieren wir selbständige Handelsvertreter, die in einem gemeinsamen Vertriebsmanagement etabliert sind, um wesentliche Kooperationen zu steuern, gegebenenfalls operativ einzugreifen und entsprechende Hilfestellung zu bieten. Weitere Chancen und Risiken können sich aus den Abweichungen zu unseren Einschätzungen hinsichtlich der konjunkturellen Weiterentwicklung der Märkte ergeben, insbesondere dadurch, wie sich die diversen Kostensteigerungen auf das Konsumverhalten und den damit verbundenen weiteren Verlauf der Weltwirtschaft auswirkt. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zukünftig anders darstellen als prognostiziert, kann dies positiven oder negativen Einfluss auf unsere Umsatz- und Ergebniserwartung haben. Laufende Analysen des wirtschaftlichen Umfelds und von Konjunkturprognosen erlauben es uns, die erkannten Chancen zu verfolgen und Risiken mit einer Anpassung unserer grundsätzlichen Verhaltensweisen zur Verwirklichung der langfristigen Ziele zu begegnen. Allgemeine und spezielle Risiken Produktion und Beschaffung Die Produktionsanlagen arbeiten weitgehend störungsfrei. Mit den zurzeit betriebenen Anlagen sind die Risiken aus Betriebsstörungen ausreichend gemindert. Die Produktionsanlagen werden mehrschichtig genutzt. Sie sind technisch ausgereift und werden ständig gewartet. Ersatzteile sind mit Ausnahme von Elektronenstrahlern (Lieferzeit bis zu 12 Monaten) kurzfristig zu beschaffen. Brand- und Hochwasserrisiken sind als gering einzuschätzen. Maschinenschäden (einschließlich Betriebsstillstand) sind durch Versicherungen gedeckt. Risiken in der Materialbeschaffung erscheinen gering. Nach dem Auslaufen der coronabedingten Probleme der Mengen- und Qualitätsverfügbarkeiten fast aller benötigten Rohstoffe, ist das benötigte Angebot an Papieren, Folien und Harzen wieder kurzfristig im erforderlichen Umfang vorhanden und zusätzlich durch umfangreich vorhandene Konsignationsläger und vorausschauende Bestellmengen gesichert. Durch eine strategische Einkaufspolitik konnten die Preise für Papier, Harze und Chemikalien im Berichtsjahr gesenkt werden. Absatzmarkt Ziel ist es, überschaubare Mengen an möglichst viele Abnehmer zu liefern, um spezielle Kunden- und Branchenrisiken zu minimieren. Mit den vorhandenen Produktionsanlagen und dem Hochregallager haben wir die Lieferzeiten für unsere Produkte verkürzt und den Kundenkreis ständig erweitert. Unser Produkt "clean touch" findet auf dem Weltmarkt nach wie vor sehr guten Absatz, bezogen auf den Marktanteil in diesem Wirtschaftssegment. Durch die guten und direkten Kundenkontakte, die ständige Erweiterung des Absatzmarktes und durch die eingeleitete Einführung neuer Produktvarianten versprechen wir uns ein positives Entwicklungspotenzial. Der anhaltende Krieg in der Ukraine führt jedoch dazu, dass auf unabsehbare Zeit nur reduzierte Geschäfte in der Ukraine und keine weiteren Geschäfte in Russland selbst getätigt werden können. Finanzrisiken Derzeit besteht für DTS aufgrund langfristiger Finanzierung sowohl des Anlage- als auch des Vorratsvermögens kein Finanzierungs- oder Liquiditätsrisiko. Wechselkursrisiken bestehen nicht. Forderungen und Verbindlichkeiten sind in Euro fakturiert. Nennenswerte Forderungsausfälle haben sich in der Vergangenheit nicht ergeben. Wesentliche Forderungen bedürfen nach kritischer Überprüfung der Kundenbeziehungen der Genehmigung durch die Geschäftsführung. Neukunden werden häufig erst gegen Vorkasse beliefert. Nur in Einzelfällen werden Kreditversicherungen abgeschlossen bzw. erfolgt die Absicherung über ein Export Inkasso. Rechtliche Risiken Zurzeit werden keine rechtlichen und steuerlichen Risiken oder solche aus Umweltauflagen gesehen. Zusammengefasste Risikoeinschätzung Wir sehen keine konkreten Risiken, die einzeln oder im Zusammenwirken den Fortbestand unserer Gesellschaft beeinträchtigen könnten.
Wesel, den 23. Oktober 2024 DTS Systemoberflächen GmbH Geschäftsführung In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DTS Systemoberflächen GmbH, Wesel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DTS Systemoberflächen GmbH, Wesel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DTS Systemoberflächen GmbH, Wesel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bochum, 13. November 2024 GOTHENTREUHAND
GMBH
Heinrich Meißner, Wirtschaftsprüfer Marion Stephan-Garipis, Wirtschaftsprüferin Angabe nach § 328 HGB Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16.12.2024 festgestellt. |
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