Kohl automobile Vertriebs GmbH

Neuenhofstraße 166, 52078 Aachen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 3100
Vorher
UKO automobile Vertriebs GmbHKohl automobile Vetriebs GmbH
Eingetragen
28.12.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und die Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art sowie verwandte Geschäfte, insbesondere die Vermittlung von Finanzierungen und Leasinggeschäften im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Vermietung von Kraftfahrzeugen. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes in beliebiger Rechtsform zu beteiligen, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten sowie im Übrigen alle Geschäfte zu tätigen, die der Förderung ihres Unternehmenszwecks unmittelbar oder mittelbar dienlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Harth
seit 15.1.2018
Prokura
Prokura
Margit Kohl-Woitschik
seit 30.1.2006
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aachen
711.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kohl automobile Vertriebs GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kohl automobile Vertriebs GmbH ist als Familienunternehmen mit den Marken Opel und Alfa Romeo sowie einer eigenen Autovermietung Partner des Stellantis Konzerns. Der Händlervertrag für die Marke Alfa Romeo wurde im Laufe des Jahres 2023 unterzeichnet, wobei wir erst im Dezember 2023 mit dem Vertrieb und Aftersales für die neue Marke begonnen haben. Wir beschäftigen rund 50 Mitarbeitende, von denen sich ca. 10 in einer kaufmännischen oder technischen Ausbildung befinden.

Unsere Serviceorientierung und unsere erstklassig ausgebildeten hochmotivierten Mitarbeiter sind unser entscheidender Erfolgsfaktor. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen und Privatpersonen.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne wird geschäftszweigbedingt von uns nicht betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 hat sich aufgrund der schnellen Erholung der Wirtschaft trotz zahlreicher Krisen in den Vorjahren als widerstandsfähig erwiesen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Automobilindustrie hatte mit rund 3,7 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Mit 2,8 Millionen PKW Neuzulassungen konnte im PKW-Bereich im Gegensatz zum Gesamtmarkt sogar ein Anstieg von 7,3 % erreicht werden. Fast die Hälfte der neu zugelassenen PKW waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Unser Hersteller Opel hatte eine leichte Steigerung von 144.600 im Jahr 2022 auf 144.900 neu zugelassenen Opel Fahrzeugen im Jahr 2023 in Deutschland zu verzeichnen.

Unsere neue Marke Alfa Romeo konnte in Deutschland ihren Marktanteil von 0,1 % auf 0,2 % verdoppeln was eine Steigerung von 3.650 im Jahr 2022 auf 6.200 neu zugelassenen Alfa Romeos im Jahr 2023 bedeutet.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 entwickelte sich weiterhin positiv. Dabei profitierten wir in hohem Maße von der sehr verkäuferfreundlichen Situation auf dem Automobilmarkt.

In 2023 konnte ein weiteres gutes Ergebnis erzielt werden; wenngleich im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert.

Die Umsatzerlöse von 21.630 T€ erhöhten sich in 2023 deutlich um 15,01 % (Vorjahresumsatz 18.806 T€). Eine geringere Marge führte zu einem schlechteren Rohergebnis. Das Kostenmanagement wurde weiterhin konsequent durchgeführt, weshalb ein Jahresüberschuss von 652 T€ erwirtschaftet werden konnte. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 896 T€. Insgesamt war der Geschäftsverlauf zufriedenstellend.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft zeigt sich gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme 45,2 %; Vorjahr 51,4 %. Die durch Fahrzeugbestände geprägten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 41,0 % der Bilanzsumme aus; Vorjahr 18,0 %.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Finanzierung war zu jeder Zeit gesichert.

c) Ertragslage

Unsere wesentlichsten Umsatzerlöse wurden in 2023 mit 80 % im Fahrzeuggeschäft erzielt. Die Umsätze der Neufahrzeuge einschließlich Vorführ- und Mietfahrzeuge erhöhten sich ebenso wie die der Gebrauchtfahrzeuge. Bei den Margen war insgesamt eine Verschlechterung zu verzeichnen. Die weiteren Umsatzerlöse verteilen sich auf das Teilegeschäft, Lohnarbeiten und Fahrzeugvermietung. Der Personalaufwand ist geringfügig um 2,48 % gestiegen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash Flow heran.

Die Umsatzrendite ist mit + 3,01 % positiv; Vorjahr + 4,76 %. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt -1.770 T€ (Vj.: 1.347 T€).

III. Prognosebericht

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine bspw. durch Lieferengpässe, der instabilen Inflation und der Tarifabschlüsse wird unser Geschäft im Jahre 2024 weiterhin maßgeblich beeinflussen. Längere Lieferzeiten können zu geringeren Verkaufsstückzahlen führen. Die weitere Entwicklung der Margen ist ebenso wie das Kundenverhalten sehr schwierig einzuschätzen.

Insgesamt gehen wir von rückläufigen Umsätzen in allen Abteilungen aus. Ob wir die Ziele unseres Herstellers erreichen und die damit verbundenen Bonuszahlungen erhalten ist nicht abzuschätzen.

Im Vorjahr wurde für das Berichtsjahr ein leicht positives Betriebsergebnis prognostiziert. Die Prognose wurde übertroffen.

Trotz aller Veränderungen und Risiken gehen wir für das Jahr 2024 von einem leicht positiven Betriebsergebnis aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Risiken des Krieges in der Ukraine, der anhaltenden Unruhen im Nahen Osten als auch der instabilen Inflation sind enorm und wir sind permanent damit beschäftigt schnell auf die aktuelle Situation zu reagieren.

Trotz vieler Risiken ist die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sehr solide und es ist aktuell keine Liquiditätskrise erkennbar.

Neben den diversen Herausforderungen der gesamten Automobil-Branche, stehen auch im Stellantis Konzern weitere Veränderungen an. Für alle Marken bei Stellantis, so auch für Opel und Alfa Romeo, soll ab Mitte 2025 das Agenturmodell bzw. "Retailer-Model" in Kraft treten. Unsere derzeitigen Händlerverträge für Opel und Alfa Romeo sind bis Mitte 2025 befristet. Detaillierte Informationen über das geplante Agenturmodell liegen uns bisher noch nicht vor.

Die möglichen Risiken bei Übernahme weiterer Marken sehen wir in der Komplexität der Aufgaben und der derzeit noch fehlenden fachlichen Kompetenz, glauben aber daran, dass wir diesen Herausforderungen gewachsen sind. Wir passen uns mit unserer Strategie und den entsprechenden Maßnahmen permanent den neuen Anforderungen an, können aber aktuell nicht alle Auswirkungen im Detail abschätzen.

2. Chancenbericht

Wie bereits in den vergangenen Jahren setzen wir uns kurzfristige Ziele, die der jeweiligen Situation angepasst sind.

Dabei halten wir zum einen die Kosten im Blick und versuchen auf der anderen Seite die Umsätze zu stabilisieren. Hier setzen wir immer stärker auf unsere online-Präsenz.

Unterstützt durch unser professionelles Telefonmarketing halten wir Kontakt zu unseren Kunden und bauen unsere Stärken im Kundenkontakt entweder digital, telefonisch oder persönlich weiter aus.

Durch die fachliche Kompetenz unseres Vertriebsteams, sehen wir uns auch für den Vertrieb von Elektro- und Hybridfahrzeugen gut aufgestellt.

Unsere duale Studentin schreibt derzeit ihre Bachelor Arbeit zum Thema "Implementierung der Nachhaltigkeit in die Unternehmenssteuerung eines Autohauses am Beispiel der Kohl automobile Vertriebs GmbH". Die Inhalte dieser Arbeit zeigen die Grundlagen zum Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit im Autohaus auf, so dass wir hierdurch eine Basis für die zukünftige Berichtserstattung zu diesem komplexen Thema erhalten

3. Gesamtaussage

Die Risiken der KFZ-Branche, des Krieges in der Ukraine bzw. im Nahen Osten und der Inflation haben wir permanent im Fokus und sehen uns in der Lage, rechtzeitig zu reagieren und uns den aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen. Dies gelingt uns nicht zuletzt durch unsere finanzielle Stabilität. Somit sind Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle treten nur im branchenüblichen Rahmen auf.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldein- und -ausgänge vermitteln.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Aachen, den 04. Juni 2024

Ursula Kohl, Geschäftsführerin

Margit Kohl-Woitschik, Geschäftsführerin

Rainer Vogel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.639.698,00 2.163.414,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 7,00
II. Sachanlagen 2.639.693,00 2.163.407,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.639.693,00 2.163.407,00
B. Umlaufvermögen 7.949.782,25 5.892.210,95
I. Vorräte 5.920.863,50 3.546.734,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.016.739,97 2.330.412,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.178,78 15.064,46
Aktiva 10.589.480,25 8.055.624,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.791.636,36 4.139.937,43
I. Gezeichnetes Kapital 711.300,00 711.300,00
II. Kapitalrücklage 271.377,51 271.377,51
III. Gewinnrücklagen 3.808.958,85 3.157.259,92
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 757.536,00 772.356,79
C. Verbindlichkeiten 5.040.307,89 3.143.330,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.344.157,11 1.450.511,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.344.157,11 1.450.511,38
2. sonstige Verbindlichkeiten 696.150,78 1.692.819,35
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 696.150,78 1.692.819,35
Passiva 10.589.480,25 8.055.624,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.127.766,66 5.054.885,55
2. Personalaufwand 2.151.804,13 2.099.651,64
a) Löhne und Gehälter 1.803.227,75 1.755.205,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 348.576,38 344.446,29
davon für Altersversorgung 4.355,28 6.186,26
3. Abschreibungen 645.601,87 560.801,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 645.601,87 560.801,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.293.426,47 1.086.827,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.066,48 21.223,99
davon Erträge aus Abzinsung 750,00 750,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.919,52 9.542,25
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 7.664,72 8.601,74
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 381.382,22 423.091,79
8. Ergebnis nach Steuern 651.698,93 896.194,70
9. Jahresüberschuss 651.698,93 896.194,70
10. Einstellungen in Gewinnrücklagen 651.698,93 896.194,70
a) in andere Gewinnrücklagen 651.698,93 896.194,70
11. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Kohl automobile Vertriebs GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Kohl automobile Vertriebs GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aachen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aachen
Registernummer: 3100

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, bewertet. Es wurde sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode angewendet.

Sofern es steuerlich zulässig ist, werden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens degressiv abgeschrieben. Infolgedessen unterliegen die entsprechenden Vermögensgegenstände einem erhöhten Wertverzehr. Hintergrund ist die Verfolgung steuerlicher Ziele, demnach kommt es zu einer Durchbrechung der Stetigkeit.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurden mit einem Fünftel abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern notwendig erfolgte die Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Für Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurde von einem Zinssatz 1,82 % ausgegangen, der dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten pauschalen durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre entspricht, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Biometrische Rechnungsgrundlagen waren die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Es wurde ein Rententrend von 2,5 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind branchenüblich durch einfache und verlängerte Eigentumsvorbehalte der Lieferanten sowie durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Dies gilt insbesondere für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 4.344.157,11, die der Fahrzeugfinanzierung dienen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände und deren Abschreibung im Jahr 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Pensionsrückstellung beträgt € 420.536,00.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 2.076,00.

In dem Posten sonstige Rückstellungen wurden an Gewährleistungsverpflichtungen € 63.200,00, für drohende Verluste € 165.500,00, an Abschluss- und Prüfungskosten € 24.000,00, an Aufbewahrungsverpflichtungen € 13.000,00 €, an Personalkosten € 61.300,00 und an Rechtsanwaltskosten € 10.000,00 eingestellt.

Es ergibt sich ein aktiver latenter Steuerüberhang aufgrund des handelsrechtlich höheren Ansatzes der Pensionsverpflichtungen und steuerlich nicht anzusetzender sonstiger Rückstellungen. In Ausübung des bestehenden Wahlrechts wurde auf eine Aktivierung verzichtet.

I V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Innerhalb der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen i.H.v. € 7.664,72 ausgewiesen.

V. sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres wurden berechnet nach § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 41 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfallen 1 auf die Verwaltung, 4 auf den Teiledienst, 22 auf den Service, 14 auf den Verkauf.

Aus den am Bilanzstichtag bestandenen Mietverträgen sind im Jahr 2024 € 168.000,00 und aus Leasingverträgen € 21.500,00 zu zahlen.

Zur Minimierung des externen Zinsaufwandes besteht eine Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Kohl Automobile GmbH. Es erfolgte eine marktübliche Verzinsung. Hieraus wird zum Bilanzstichtag eine Forderung in Höhe von € 1.444.987,51 ausgewiesen.

Die Haftungsverhältnisse betreffen eine Bürgschaft gegenüber der Sparkasse Aachen für die Kohl Automobile GmbH i. H. V. € 511.300,00, die zum Bilanzstichtag i. H. v. € 0,00 valutiert.

Im Jahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch Frau Ursula Kohl (Geschäftsführerin), Herrn Rainer Vogel (Geschäftsführer) und Frau Margit Kohl-Woitschik (Geschäftsführerin).

Auf die Angaben § 285 Nr. 9 a) und 9 b) HGB wurde nach der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführung hat den Jahresüberschuss bereits im Jahresabschluss den Gewinnrücklagen in voller Höhe zugeführt.

Kohl automobile Vertriebs GmbH; Aachen

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
2023-01-01
Zugänge
Abgänge
2023-12-31
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gwerbliche Schutzrechte; Konzessionen 109.000,51 0,00 2.614,03 106.386,48
109.000,51 0,00 2.614,03 106.386,48
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.490.575,64 3.460.161,87 2.727.234,83 4.223.502,68
3.490.575,64 3.460.161,87 2.727.234,83 4.223.502,68
Anlagevermögen Gesamt 3.599.576,15 3.460.161,87 2.729.848,86 4.329.889,16
Wertberichtigungen
2023-01-01
Zugänge
Abgänge
2023-12-31
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gwerbliche Schutzrechte; Konzessionen 108.993,51 0,00 2.612,03 106.381,48
108.993,51 0,00 2.612,03 106.381,48
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.327.168,64 645.601,87 388.960,83 1.583.809,68
1.327.168,64 645.601,87 388.960,83 1.583.809,68
Anlagevermögen Gesamt 1.436.162,15 645.601,87 391.572,86 1.690.191,16
Restbuchwerte
2023-12-31
2022-12-31
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gwerbliche Schutzrechte; Konzessionen 5,00 7,00
5,00 7,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.639.693,00 2.163.407,00
2.639.693,00 2.163.407,00
Anlagevermögen Gesamt 2.639.698,00 2.163.414,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Aachen, den 11. Juni 2024

Ursula Kohl

Rainer Vogel

Margit Kohl-Woitschik

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Kohl automobile Vertriebs GmbH, Aachen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kohl automobile Vertriebs GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kohl automobile Vertriebs GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 2. Juli 2024

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Felix Krings, Wirtschaftsprüfer

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