DALEX GmbH & Co. KGLiquidiert
57537 Wissen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
C******** D**** seit 8.10.2021 | Prokura |
R***** H******* seit 13.6.2016 | Prokura |
H**** M***** seit 12.2.2007 | Prokura |
H******* H**** seit 27.7.2005 | Kommanditist |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co KGWissenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019GESCHÄFTSMODELL Die DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG zählt zur Investitionsgüterindustrie und hier speziell zum Bereich der Schweißeinrichtungen und Schweißanlagen mit der Konzentration auf Widerstandsschweißtechnik. Wir stellen insbesondere Sonderanlagen sowie kleinere Standardmaschinen, Schweißzangen und Komponenten für den Widerstandsschweißbereich her. Ferner leisten wir Service für bestehende Anlagen und handeln mit Ersatzteilen sowie technologisch ergänzenden Produkten. Bedeutende Kunden sind Zulieferer der Automobilindustrie, zum Teil OEM-Produzenten direkt, Hersteller im Bereich Haus- und Haushaltstechnik sowie allgemein diejenigen Unternehmen, die sich mit dem Fügen von Metallen beschäftigen und dabei das rationelle Fügeverfahren "Widerstandspressschweißen" einsetzen. Die Abnehmer haben überwiegend ihren Sitz in Deutschland und angrenzenden EU Ländern. In den vergangenen Jahren hat sich DALEX vom klassischen Anbieter für qualitativ hochwertige Punkt-, Buckel-, und Rollnaht-Widerstandsschweißmaschinen hin zum Systemanbieter komplett automatisierter, komplexer Fertigungszellen entwickelt. Hierzu zählen Lösungen für die automatische Zuführung von Werkstücken und Einzelteilen, die Schweißverbindungen über MAG, Widerstands- und/oder Laserschweißung, die Integration von Portal- und/oder Roboterlösungen, weiterführende Montage- und Prüfschritte sowie nachgeschaltete Verpackungsaufgaben. DALEX ist in der Lage, seinen Kunden für deren Aufgabenstellung zugeschnittene Sonderlösungen zu entwickeln, zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Wir betreiben unser Unternehmen in gemieteten Werksanlagen mit einem Verwaltungsgebäude in Wissen an der Sieg. Der Miet-/Pachtvertrag hat noch eine Laufzeit bis zum 30.9.2028. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD Das Gesamtjahr 2019 ist für die Maschinenbauer in Deutschland enttäuschend verlaufen. Eine schwache Weltkonjunktur, immer härtere Drohungen und Sanktionen in den globalen Handelsstreitigkeiten sowie ein tiefgreifender Strukturwandel in der Autoindustrie haben das wirtschaftliche Umfeld der Maschinenbauer belastet. Diese Situation hat viele Kunden verunsichert und mit dazu beigetragen, dass Aufträge storniert, verschoben oder zunächst ganz aufgegeben wurden. Insgesamt verbuchten die Maschinenbauer einen Rückgang von real 9 % bei den Auftragseingängen, und zwar sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die Produktion der Maschinenbauer sank um real 2,8 %-Punkte in 2019. Damit ist die wirtschaftliche Entwicklung in der Branche noch schlechter ausgefallen als von vielen Marktbeobachtern erwartet. Allgemein wird 2019 als ein konjunkturell "trübes" Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau eingestuft. GESCHÄFTSVERLAUF 2019 UND ERTRAGSLAGE Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 408 oder 3,4 % auf T€ 11.772 vermindert. Diese Ergebnisentwicklung ist einerseits Ausdruck der allgemeinen Branchenentwicklung, aber auch eine Folge des für unsere Verhältnisse hohen Vorjahreswerts, der durch die Abrechnung von zwei Großaufträgen im Vorjahr positiv beeinflusst worden ist. Im Saldo ergibt sich das Rohergebnis insbesondere aus einem Rückgang der Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und andere aktivierte Eigenleistungen) um 9,3 % und dadurch bedingten Einsparungen beim Materialaufwand. Hauptabsatzmarkt war unverändert das Inland. Unsere Exportquote erhöhte sich leicht von 12,3 % auf 17,6 %. Die im Vorjahresbericht prognostizierte Gesamtleistung von € 21,49 Mio. haben wir nicht erreicht, was teilweise auch auf den fehlenden Ertrag (Umsatzerlöse abzüglich Herstellungskosten) aus einem Ende 2019 in unserem Werk fertiggestellten, aber noch nicht ausgelieferten größeren Auftrag zurückzuführen ist. Unsere Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung) verminderte sich von 43,2 % im Vorjahr auf 41,0 %, die für uns einen Normalwert darstellen. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 74, trotz einer leichten Erhöhung der Beschäftigtenzahl um eine Person im Jahresdurchschnitt, zurückgegangen. Die Verminderung der Aufwendungen von T€ 8.349 auf T€ 8.275 resultiert im Saldo insbesondere aus niedrigeren Sonder- und Mehrarbeitsvergütungen. Im Jahresdurchschnitt waren 137 (Vorjahr: 136) Mitarbeiter und unverändert 11 Auszubildende bei unserer Gesellschaft beschäftigt. Die Abschreibungen liegen mit T€ 306 etwas unter dem Niveau des Vorjahres. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen / sonstigen Steuern verzeichnen wir im Saldo einen Rückgang von T€ 248. Nennenswerte Kosteneinsparungen sind bei der Bildung von Rückstellungen für Auftragsrisiken bzw. Nachlaufkosten (- T€ 224), für Leiharbeitnehmer (- T€ 85), bei den Sondereinzelkosten des Vertriebs (Verkaufsprovisionen u.a. - T€ 45) und bei der Bildung der Gewährleistungsrückstellung (- T€ 34) eingetreten. Dem stehen insbesondere Kostenerhöhungen bei der Miete für das Betriebsgrundstück (+ T€ 61), den Reise- und Fahrtkosten (+ T€ 57) sowie bei den fremden Dienstleistungen (+ T€ 68) gegenüber. Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf T€ 1.200 nach T€ 1.279 im Vorjahr. Die Abnahme ergibt sich im Saldo aus der Verminderung der Gesamtleistung sowie aus einer Steigerung der Wertschöpfung und aus Kosteneinsparungen. In Relation zur Gesamtleistung nahm die EBIT-Rendite sogar von 6,1 % auf 6,3 % zu, was auf Sondererträgen von T€ 80 (Saldo) beruht. Nach Berücksichtigung des Zinssaldos und der Ertragsteuern haben wir einen Jahresüberschuss von T€ 959 erwirtschaftet, der um T€ 45 unter dem des Vorjahres liegt. Dass wir unsere Ergebnisprognose aus dem Vorjahr von T€ 1.351 (Gewinn vor Steuern) für 2019 nicht realisieren konnten, ist ausschließlich durch die niedrigere Gesamtleistung bedingt. Im negativen Zinssaldo haben sich unverändert insbesondere Avalgebühren wegen der Bürgschaften für die erhaltenen Anzahlungen ausgewirkt. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Die Bilanz zum 31.12.2019 ist im Hinblick auf unser Geschäftsmodell derart gegliedert, dass sie bereits einen guten Einblick in die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens gewährt. Im Berichtsjahr haben wir T€ 310 in das Anlagevermögen investiert. Die wesentlichen Investitionen betreffen den Stromanschluss der Werksanlagen und Anwendersoftware. Der Bestand der Vorräte liegt nach unveränderter Verrechnung der Herstellungskosten der in Arbeit befindlichen Aufträge mit den dafür erhaltenen Anzahlungen um T€ 355 unter dem Vorjahreswert. Das resultiert ausschließlich aus einem höheren Verrechnungspotential an Erhaltenen Anzahlungen. Ohne diese Veränderung hätte sich ein Bestandsaufbau um T€ 441 ergeben, der vor allem durch die Bestandserhöhung bei den Erzeugnissen verursacht ist. Der Rückgang des Forderungsbestands am 31.12.2019 gegenüber dem Vorjahr ist durch die Auftragssituation am jeweiligen Jahresende bedingt. Einzelrisiken in den Forderungen sehen wir nicht. Die Abnahme des Bestands an Sonstigen Rückstellungen um T€ 396 ist insbesondere eine Folge geringerer Risiken und Nachlaufkosten aus bereits abgerechneten Aufträgen sowie niedrigerer Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern (i.W. aus Sondervergütungen). Die Eigenkapitalquote ist bei einem in der Höhe unveränderten Eigenkapital aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme von 20,9 % im Vorjahr auf 26,6 % Ende 2019 gestiegen. Das Nettoumlaufvermögen (Liquidität zweiten Grades) beläuft sich am 31.12.2019 auf T€ 1.232 (Vorjahr: T€ 1.330). Wir können unseren Finanzbedarf ohne Probleme zu marktgerechten Konditionen bei unseren Banken decken CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Trotz höherer Auftragseingänge im Januar und eines leichten Anstiegs des Geschäftsklimaindexes (ifo Geschäftsklima Deutschland) im Februar 2020, halten sich die Analysten mit Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau in 2020 zurück. Das hat nicht nur mit den globalen Handelsstreitigkeiten, dem Brexit und dem Strukturwandel in der Autoindustrie zu tun, sondern auch bzw. vor allem mit den ungewissen Auswirkungen der Corona-Krise. Deren Verlauf in den nächsten Monaten wird entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung im Gesamtjahr und möglicherweise auch für die Zeit danach sein. Die unvermeidbaren Risiken, die das Geschäftsmodell eines Spezialanlagenherstellers beinhaltet, sind durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt. Das Risiko der Technologiesubstitution, das heißt die Nutzung alternativer Füge verfahren, stellt eine große Herausforderung für uns dar. Um dieser Problematik zu begegnen, werden unsere Produkte und Schweißverfahren ständig von uns neu bewertet, verbessert und modifiziert. Einerseits sind wir aufgrund gesetzlicher Vorgaben zu technischen Änderungen gezwungen, andererseits versuchen wir durch Erhöhung des Kundennutzens ein Alleinstellungsmerkmal unserer Maschinen zu erreichen. Der Ausbau unserer Kapazitäten zwecks Anpassung an unsere Unternehmensziele wird weitere Neueinstellungen erfordern. Das wird uns Schwierigkeiten bereiten, weil Fachkräfte nicht ohne weiteres verfügbar sind. Um uns als attraktiven Arbeitgeber am Standort zu präsentieren und Fluktuation vorzubeugen, haben wir ein leistungsbezogenes Vergütungssystem eingeführt, das bei Bedarf weiter angepasst werden muss. Arbeitsplätze, die aufgrund altersbedingtem Ausscheiden von langjährigen Mitarbeitern zu besetzen sind, können intern besetzt werden. Die Fluktuation empfinden wir eher als gering. Die DALEX von den finanzierenden Banken zur Verfügung gestellte Kreditlinie kann auch als Avalkredit genutzt werden. Die für die Finanzierung des Anlagevermögens gewährten Darlehen sind mit festen Zinssätzen ausgestattet, die marktgerecht sind. Die Zinssätze für die Kontokorrentkredite sind variabel. Zur Finanzierung von Großaufträgen vereinbaren wir mit unseren Kunden angemessene An- und Teilzahlungen. Das Hinauszögern von Endabnahmen stellt somit kein unüberschaubares finanzielles Risiko dar. Durch unsere regelmäßige Liquiditätsplanung sind wir in der Lage, auch kurzfristige Liquiditätsbedarfe zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Zur Überbrückung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf können bei unseren Hausbanken Geldmarktkredite zu marktgerechten Konditionen abgerufen werden. Wechselkursrisiken sind direkt von untergeordneter Bedeutung, weil Forderungen und Verbindlichkeiten fast ausschließlich in Euro bestehen. Forderungsausfallrisiken mit wesentlichem Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage werden unverändert mit besonderem Augenmerk verfolgt und angemessen berücksichtigt. Bisher haben Forderungsausfälle auf unsere Gesellschaft keinen gravierenden Einfluss gehabt. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandgefährdende Risiken zumindest derzeit nicht erkennbar sind. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Im abgelaufenen Jahr sind Aufwendungen für Entwicklungsprojekte in Höhe von € 109.539 angefallen. Die von uns entwickelte Nachsetzeinrichtung Balgzylinder wurde als Erfindung zum europäischen Patent angemeldet. Die im Vorjahr begonnene Entwicklung einer Schweißmaschine Typ PL 180 MF in Mittelfrequenztechnik haben wir erfolgreich abgeschlossen und konnten die Maschine bereits in einem Kundenauftrag verwenden. Die Resonanz des Kunden ist äußerst positiv. Der neue Transformator für die Mittelfrequenztechnik mit gehäuselosen Dioden in gekapselter Bauform wurde weiterentwickelt und zur Serienreife gebracht. Gemeinsam mit einem Lieferanten für industrielle Kameratechnik wurde anhand einer konkreten Aufgabenstellung eines Kunden ein Bin-Picking-System entwickelt, um Fahrzeugteile mit Hilfe eines Roboters aus einer Transportkiste zu entnehmen und lagegenau in ein Schweißwerkzeug einzulegen. Weitere Aktivitäten bestehen in der Entwicklung eines robotergeführten Rollnahtkopfes für das dichte Verschweißen von Wärmeschutzblechen sowie in der Optimierung unserer Rollnahtschweißmaschinen durch einen direkt angetriebenen Rollenkopf. Für die Neuanmeldung, Aufrechterhaltung sowie Recherche und Stellungnahmen zu bestehenden Patenten und Schutzrechten haben wir im laufenden Jahr € 15.330 aufgewendet (Vorjahr 2018 = € 9.899). AUSBLICK Wir sind mit einem für unser Unternehmen zufriedenstellenden Auftragsbestand in Höhe von rd. € 11,6 Mio. in das neue Geschäftsjahr gestartet. Bis Anfang März 2020 konnten wir weitere Auftragseingänge in Höhe von € 2,26 Mio. verbuchen. Dadurch ist insgesamt eine gute Beschäftigung über die erste Jahreshälfte hinaus gewährleistet. Auch wir stellen inzwischen fest, dass der vom Fachverband VDMA prognostizierte Rückgang der Investitionsbereitschaft jetzt auch verstärkt bei unserer Kundschaft angekommen ist. Bereits geplante Investitionen werden in die zweite Jahreshälfte, das 4. Quartal oder ins Folgejahr verschoben. Die Nachfrage ist noch immer zufriedenstellend und der Angebotsbestand liegt in etwa auf dem Vorjahresniveau. Unsere Planung für das Geschäftsjahr 2020 geht von einer Gesamtleistung von rd. € 18,5 Mio. aus. Dabei sind wir von den Kostenstrukturen des letzten Geschäftsjahres ausgegangen, wobei jeweils leichte Kostenerhöhungen von uns eingestellt wurden. Aufgrund der Planzahlen erwarten wir ein EBIT von T€ 800 für das Geschäftsjahr 2020. In den ersten beiden Monaten des neuen Geschäftsjahres haben wir Umsatzerlöse in Höhe von € 1,85 Mio. abgerechnet. Im März werden wir (nach dem derzeitigen Kenntnisstand) den Großauftrag mit einem Umsatz von allein knapp € 3,0 Mio. abrechnen, der Ende 2019 in unserem Werk in Wissen bereits fertiggestellt und vorabgenommen war, wegen Verzögerungen beim Kunden jedoch nicht ausgeliefert werden konnte. Vor diesem Hintergrund gehen wir von einem erfolgreichen ersten Quartal 2020 aus. Ungeachtet des guten Starts ins neue Geschäftsjahr verkennen wir nicht, dass die Corona-Krise unsere Prognose negativ beeinflussen kann. Allerdings können wir derzeit weder die Weiterentwicklung noch die Auswirkungen der Krise auf unsere Branche absehen.
Wissen, den 05. März 2020 Georg Lichtenberg, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2019(mit Vergleichszahlen zum 31.12.2018)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2018)
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
ANHANG für das Geschäftsjahr 2019ALLGEMEINES Die DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG mit Sitz in Wissen/Sieg ist beim Amtsgericht Montabaur im Handelsregister, Abteilung A, unter der Nummer 4306 eingetragen. Die Gliederung der Bilanz ist nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften unter Berücksichtigung der in § 264 c HGB auf geführten Besonderheiten für Personengesellschaften aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB ist Gebrauch gemacht worden. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Patente und die EDV-Software über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. 2. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Vereinnahmte Zuschüsse (Fördermittel) haben wir von den Herstellungskosten der Schweißmaschine abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode, im Zugangsjahr zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten im Einzelfall von mehr als € 150 und höchstens € 1.000 aus Zugängen bis zum 31.12.2015 sind in einem Sammelposten zusammengefasst, der im Zugangsjahr und den folgenden 4 Jahren mit jeweils 20% abgeschrieben wurde. Diese Abschreibungen sind im Berichtsjahr ausgelaufen. Zugänge der Jahre 2016 und 2017 mit Anschaffungskosten bis € 410,00 und Zugänge ab 2018 mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden jeweils voll abgeschrieben. 3. 4. Vorräte sind mit den Anschaffungskosten, den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten und angemessenen Gemeinkosten zusammen. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der aktivierten Herstellungskosten abgesetzt. Eine verlustfreie Bewertung der Vorräte ist gewährleistet. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind grundsätzlich mit den Nominalwerten bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Wertberichtigung ist aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt. Forderungen in ausländischer Währung waren am Bilanzstichtag nicht existent. Auch innerjährlich stellen Währungssachverhalte Ausnahmen dar. 6. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung tragen; ihr Ansatz erfolgt in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge. 7. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert Angaben zur Bilanz 8. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019 ist auf dem Blatt 4 dargestellt. 9. Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 3.693,6 (Vorjahr: T€ 5.269,0) innerhalb eines Jahres fällig. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben T€ 287,2 (Vorjahr: T€ 393,7) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren existieren nicht. 10. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden € 27.563,34 durch Sicherungsübereignung der gelieferten Maschine sowie von 3 PKW besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind grundsätzlich nicht besichert. Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Leasing- und Mietverträgen, insbesondere aus dem Mietvertrag über die betrieblich genutzten Immobilien in Wissen. Die künftigen Leasingraten betragen am Bilanzstichtag T€ 183; davon werden T€ 96 im Geschäftsjahr 2020 fällig. Die künftige Miete für die Immobilien beträgt insgesamt T€ 2.625. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.9.2028. Die jährlichen Mieten belaufen sich auf € 300.000,00. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 12. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich insbesondere um Kosten für Leiharbeiter, Mieten, allgemeine Verwaltungskosten, Vertriebskosten, Leasinggebühren, Reise- und Bewirtungskosten, Instandhaltungskosten, Geschäftsführungskosten, Versicherungsbeiträge sowie um sonstige fremde Dienstleistungen. Des Weiteren sind im Berichtsjahr Aufwendungen von insgesamt T€ 8 (Vorjahr: T€ 291) aus Zuführungen zu Rückstellungen für Risiken aus der Abwicklung einzelner Aufträge und für die Bildung von Wertberichtigungen zu Forderungen angefallen. 13. Der Gewerbesteueraufwand passt insbesondere infolge von Vergütungen an Gesellschafter, die handelsrechtlich als Aufwand erfasst und steuerlich dem Gewinn hinzuzurechnen sind, nicht zum handelsrechtlichen Ergebnis. SONSTIGE ANGABEN 14. Im Durchschnitt wurden 137 (Vorjahr: 136) Arbeitnehmer (60 gewerbliche und 77 kaufmännische) beschäftigt. 15. Geschäftsführer und persönlich haftende Gesellschafterin ist die DALEX-Verwaltungs-GmbH, Wissen, vertreten durch Herrn Dipl.-Ing. Georg Lichtenberg, Königswinter. 16. Das gezeichnete Kapital der DALEX-Verwaltungs-GmbH beträgt € 54.600,00. 17. Die im Handelsregister eingetragenen Hafteinlagen der Kommanditisten betragen € 900.000,00. 18. Im Geschäftsjahr 2019 haben wir an Honoraren für Abschlussprüfung € 25.000 und für Steuerberatung € 5.213 an unseren Abschlussprüfer geleistet.
Wissen, 6. März 2020 G. Lichtenberg, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG, Wissen/Sieg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG, Wissen/Sieg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG, Wissen/Sieg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Mülheim an der Ruhr, den 9. März 2020 Matthes, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG, Wissen/Sieg, ist von den Gesellschaftern am 13. März 2020 festgestellt worden. Offenlegungserleichterungen und Bestätigungsvermerk Der offen gelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der DALEX-Schweißmaschinen GmbH & Co. KG, Wissen/Sieg, weicht infolge der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen vom aufgestellten und festgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2019 ab. Der offen gelegte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss. |
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