Burg WAT GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Appel seit 15.7.2024 | Prokura |
Tobias Kühn seit 15.7.2024 | Prokura |
Martin Hartmann seit 14.10.2003 | Geschäftsführer |
Nicola Hartmann seit 14.10.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 64.00% | |
| 36.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hartmann GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Hartmann GmbH wurde im Jahre 1890 gegründet und ist heute einer der größten Getränkefachgroßhändler (GFGH) im Außer-Haus-Markt im mittleren Ruhrgebiet. Als gastronomieorientierter GFGH im mittleren Ruhrgebiet verstehen wir uns nicht ausschließlich als guten Lieferservice. Unser Ziel ist es, jedem unserer Kunden einen zentralen Mehrwert zu bieten. Dazu gehört in erster Linie eine umfangreiche Beratung, die auf eine Vielzahl von interessanten Konzepten und ein breit gefächertes Produktportfolio zurückgreifen kann. Neben den klassischen Produkten eines GFGH wie Bier und AfG zählen hierzu zusätzlich Wein, Sekt, Spirituosen, Kohlensäure, Heißgetränke, Milch, Hygieneartikel und Gastronomiezubehör wie Gläser und Werbemittel. In der Übermittlung von Gastronomietrends sehen wir einen weiteren wichtigen Punkt unserer Dienstleistung, die für die Entwicklung einer breit gefächerten Gastronomielandschaft wichtig ist. Neben der Lieferung von Getränken verstehen wir uns als Partner der Gastronomiebranche. Unsere Dienstleistungen umfassen daher auch das folgende Leistungsspektrum: • Gastroservice, insbesondere Beratungsleistungen • Eventservice, insbesondere Gastronomieausstattung • Digitalisierung von Geschäftsprozessen II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie, sorgten für schwierige Rahmenbedingungen. Trotzdem konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das deutsche Wirtschaftswachstum betrug rd. 1,4%. 2. Entwicklung der Getränkebranche Neben den Nachwehen der Corona-Pandemie in Form u.a. von Fachkräftemangel und geschrumpften Rücklagen wirkten sich vor allem explodierende Kosten, Inflationsängste und die wachsende politische und wirtschaftliche Unsicherheit infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 negativ auf die Akteure der Getränkebranche aus. Laut eines im Juli erschienenen Online-Artikels von Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, seien die direkten Folgen des Krieges aufgrund der geringen Verflechtungen mit Russland und der Ukraine zwar gering, jedoch litten die Unternehmen unter den gestiegenen Preisen für Vorprodukte, Rohstoffe und Energie. Es sei zudem zu erwarten, dass die Nachfrage der privaten Haushalte nach Produkten und Dienstleistungen umso mehr sinken werde, je stärker die Lebenshaltungskosten und die Energiepreise stiegen. All dies würde auf Dauer diejenigen mittelständischen Unternehmen treffen, die schon vorher in besonderem Maße unter der Pandemie gelitten hätten. Diese pessimistische Einschätzung wurde dann auch durch die Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) aus dem Oktober 2022 bestätigt, hellte sich zum Jahreswechsel 2022/23 aber wieder deutlich auf, wie die jüngste Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) aus dem März 2023 zeigt. Demzufolge hatten sich Lage und Stimmung im Gastgewerbe im März 2023 verbessert. Es wurde sogar der beste Wert seit März 2020 erzielt. Steigende Kosten und wachsende Bürokratie belasten jedoch weiterhin die Gastronomie. Die Auswirkungen der beschriebenen Entwicklung trafen auch die vorgelagerten Zulieferbetriebe und (Getränke-)Hersteller. Über alle Getränkekategorien hinweg sahen sich Brauer, Brunnen, AfG- und Fruchtsafthersteller mit massiven Preissteigerungen konfrontiert. So kämpften laut Deutschem Brauerbund in der Brauwirtschaft wie auch in der gesamten deutschen Lebensmittelwirtschaft immer mehr Betriebe mit den Folgen der durch Russland ausgelösten Energiekrise. Während zahlreiche Gastronomie-Verantwortliche angesichts des enormen Fachkräftemangels Öffnungszeiten verkürzt und/oder Ruhetage verlängert haben, wurden bei vielen Herstellern die Produktion heruntergefahren oder sogar ganze Produktlinien komplett eingestellt. Grund hierfür war u. a. eine überraschende CO 2 -Knappheit als indirekte Folge der hohen Energiekosten. 3. Der Getränkefachgroßhandel und die Verbundgruppenlandschaft Die gestiegenen Preise für Energie, der Personalmangel sowie die eingeschränkte Lieferfähigkeit einiger Getränkehersteller setzten den GFGH in 2022 massiv unter Druck. Mit Aufhebung von Corona-bedingten Lockdowns und der Rückkehr von Veranstaltungen, Messen und Kongressen erholte sich vor allem der Out of Home-Umsatz im Laufe des Jahres spürbar und das lange Sommerwetter mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen trug darüber hinaus noch zu einer deutlichen Absatzbelebung bei. Die seit dem Beginn des Ukraine-Krieges extrem gestiegenen Kraftstoffkosten haben in Kombination mit dem zunehmenden Mangel an Arbeitskräften dafür gesorgt, dass der GFGH die wachsende Nachfrage nur mit enormen Kraftanstrengungen bedienen konnte. Dirk Reinsberg, Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels, bezeichnete den Arbeitsmarkt in einem Interview im September 2022 gar als "Achillesferse" der Branche. Die Getränke-Einzelhändler sahen sich demgegenüber mit einer teilweisen Konsumrückverlagerung in die Gastronomie sowie einem krisenbedingten Widererstarken der Discounter und der Handels-/Eigenmarken-Umsätze konfrontiert. Zählten sie in den vergangenen beiden Jahren noch zu den Corona-Profiteuren, mussten sie laut GfK in den ersten acht Monaten des Jahres ein Minus von fast 12% im Vergleich zu 2021 verzeichnen (Quelle: inside, 25.11.2022). Deutlich besser haben sich diesbezüglich allerdings die im Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE) organisierten filialisierten Unternehmen entwickelt, welche im 1. Halbjahr lediglich 3,2% Umsatzverlust erleiden mussten. Ein nicht unwesentlicher Anteil der zu Corona-Zeiten hinzugewonnen Umsätze konnte demnach durch die VDGE-Mitglieder gehalten werden. 4. Geschäftsverlauf und Lage unseres Unternehmens Die Hartmann GmbH litt zu Beginn des Jahres 2022 unverändert unter den negativen Folgen der Corona-Pandemie (Stichworte "Lockdown" und "Abstandsregeln"). Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ab 20. März 2022 erholte sich die Lage dann aber sukzessive. Das Sommergeschäft 2022 war schließlich trotz Corona und dem Ukrainekrieg von einer sehr erfreulichen Konsumlaune geprägt. Nach der langen Zeit der Pandemie konnte sich somit auch die Hartmann GmbH im Laufe des Jahres 2022 wieder erholen. Dennoch wurde die Getränkebranche wie auch die Gesamtwirtschaft im Jahresverlauf durch die indirekten Kriegsfolgen stark beeinflusst. Personalmangel, Gasknappheit, steigende Zinsen, massive Preissteigerungen beim Diesel und Wareneinsatz, Glasmangel u.v.m. setzten alle Marktteilnehmer unter Druck und stellten Lieferketten vor großen Zerreißproben. Trotz dieser ungünstigen Voraussetzungen konnte die Hartmann GmbH das operative Geschäft gut bewältigen und in der Folge den Gesamtumsatz zum (Corona-)Vorjahr auf gut 18 Millionen € fast verdoppeln und Preissteigerungen der Lieferanten an die Kunden weitgehend überwälzen. Wir haben das Jahr genutzt, um weiter in das Warensortiment und neue Fahrzeuge zu investieren. Unsere Logistik konnte weiter verbessert werden und der Umsatz mit einer geringeren Kopfzahl als noch vor der Pandemie sichergestellt werden. Die Optimierung der Geschäftsprozesse ist Grundvoraussetzung und bietet große Chancen für die Hartmann GmbH den steigenden Kosten und dem Wettbewerb positiv entgegen zu treten. Im Einzelnen sind dies: - Tourenoptimierung - Stoppgrößenoptimierung - Lageroptimierung (digitales Lagerverwaltungssystem) - Optimierte Vorfracht durch größtmögliche Auslastung des Ladevolumen der LKW - Ausweitung des digitaler Bestellprozesse Kollex bei weiteren Kunden - Optimierte Bürozeiten - Konzentration auf große rentable Veranstaltungen im Festgeschäft - Ausweitung des liefernden Sortiments bei den bestehenden Kunden im Bereich Wein, Sekt, Spirituosen, Kaffee, Milch und Hygieneartikel a. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.626 auf T€ 6.483 gestiegen. Im Wesentlichen haben das Anlagevermögen, die Vorräte sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugenommen. Auf der Finanzierungsseite erhöhten sich das Eigenkapital und die Bankverbindlichkeiten. Bei gestiegener Bilanzsumme ging die Eigenkapitalquote auf rd. 17% zurück - ein für uns noch akzeptabler Wert. b. Finanzlage Die Finanzlage unseres Unternehmens war auch im Jahr 2022 stabil, wobei unsere Kontokorrente bedingt durch den stetigen Aufbau an Beständen und Investitionen zeitweilig deutlich in Anspruch genommen waren. Der Jahres Cash Flow verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund negativer Innenfinanzierungseffekte ergab sich aber ein operativer Mittelbedarf. Dieser wurde genauso wie der Mittelbedarf für Investitionen aus der Fremdmittelaufnahme weitgehend ausgeglichen. c. Ertragslage Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Rohgewinnspanne und der Personaleinsatz. Diese Zielgrößen konnten 2022 gehalten bzw. verbessert werden. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um rd. 83% gestiegen und erreichen fast wieder die Umsätze des Vorkrisenniveaus. Die Materialaufwandsquote blieb konstant, wohingegen die Personalaufwandsquote deutlich verbessert werden konnte. Bei jedoch deutlich rückläufigen sonstigen betriebliche Erträgen aus Corona-Hilfen, geringeren Abschreibungen und gestiegenen übrigen betrieblichen Aufwendungen konnte das Betriebsergebnis deutlich verbessert werden. Nach dem leicht verbesserten Zinsergebnis sowie geringeren Beteiligungserträgen ergab sich ein Jahresergebnis von T€ 159, welches von uns als zufriedenstellend eingestuft wird. III. Prognosebericht Das aktuelle Jahr wird in Bezug auf die Krisen-Parameter noch keine Entwarnung bringen. Dennoch rechnet die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprojektion mit einem Wirtschaftswachstum von rd. 1,6%. In unserer Zielbranche Gastronomie müssen breitflächige Kostensteigerungen beim Wareneinsatz, den Mieten, dem Personal und natürlich vor allem im Bereich der Energieversorgung (zumindest in großen Teilen) an die Kunden weitergegeben werden, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Nachfragerückgang im Bereich HoReCa (Hotel-Restaurant-Catering) führen wird. Besser aufgestellt sind hier teilweise die Markenhotellerie, Systemgastronomie und profilierte speiseorientierte Gastronomie. Auf lange Sicht wird das Gesamtvolumen "Gastronomie" im Markt sicherlich weiter schrumpfen, der Anteil der systematisierten Gastronomie dabei jedoch spürbar wachsen und damit genau das Segment, in dem die Hartmann GmbH insbesondere durch die Mitgliedschaft der GEVA Gastro sehr gut positioniert ist. Weiterhin werden die profilierte speiseorientierte Gastronomie und das Veranstaltungsgeschäft wachsen. Auch hier haben wir in den letzten Jahren diesen Geschäftsbereichen kontinuierlich ausgeweitet und uns durch Sortimente und darauf abgestimmte Dienstleistungen profiliert. Die schwierige Versorgungslage der letzten Monate hatte im Übrigen dazu geführt, dass viele Kunden in weiser Voraussicht auf bewährte Lieferanten vertrauten. Dies wird sich in 2023 fortsetzen. Durch die knappen Ressourcen der Fachkräfte, insbesondere Lkw-Fahrer, wird eine verlässliche Belieferung als ein wesentlicher Bestandteil einer Kundenbeziehung gesehen. Dies hat zur Folge, dass der Kunde großes Verständnis bezüglich digitaler Bestellprozesse, feste Liefertage und Erhöhung der Stoppmengen im gegenseitigen Interesse hat. Für das gesamte Geschäftsjahr 2023 wird ein Umsatzzuwachs von rund 20% erwartet, worin natürlich auch noch Aufholpotentiale gegenüber den Corona-Zeiten 2022 sowie Preiserhöhungen stecken. Preiserhöhungen seitens der Industrie, die seit Ende letzten Jahres von mittlerweile allen Industriepartnern durchgeführt werden, werden mit eigenen Kostensteigerungen an Kunden weitergegeben, so dass wir für das Jahresergebnis wir mit einer zumindest moderaten Verbesserung rechnen. Aufgrund dieses Preis- und Inflationsdruckes ist es umso wichtiger, unsere Stärken weiter im Markt zu positionieren und auszubauen: - Durch die Einführung des Lagerverwaltungssystems Ita Vero erwarten wir zukünftig weiter stark verbesserte Betriebsabläufe, die zu Einsparungen insb. im Bereich Logistik führen und so die Personalkosten senken. - Green Logistics: Im Hinblick auf die Optimierung von Fahrstrecke und kurzen Lieferwegen zwischen den Kunden wird unsere Tourenplanung stetig verbessert. Hierzu gehört u.a. auch die Einhaltung von vorher festgelegten Liefertagen und Bestellungen bis zum Vortag. - Ausweitung der Bestellmöglichkeit über unseren Internetshop Kollex. Auch hier rechnen wir mit Einsparpotentialen, da Fehl- und Falschlieferungen aufgrund von Kommunikationsfehlern bei der mündlichen Bestellung vermieden werden. - Ausbau des Fulfillment-Service im Bereich Spirituosen, Wein, Sekt, Kaffee, Milch und Craft-Beer, und dadurch Erschließung neuer Kundenpotentiale. - Nach wie vor wird an der Weiterbildung und langfristigen Bindung von Mitarbeitern vor dem Hintergrund der Arbeitsmarktsituation als ein Schwerpunkt in der Personalpolitik festgehalten. Insbesondere auch als Ausbildungsbetrieb sowohl im kaufmännischen als auch gewerblichen Bereich wird auf die Nachwuchsförderung, Fort- und Weiterbildung verstärkt Wert gelegt. Der Erfolg zeigt sich in einer im Durchschnitt sehr langen Betriebszugehörigkeit. - Das Fest- und Veranstaltungsgeschäft wird weiter professionalisiert und ausgebaut. - Eine hohe Flexibilität und kurze Reaktionszeiten bleiben nach wie vor unabdingbar, damit nicht nur der angebotene Preis über eine Kundenbindung und Neukundengewinnung entscheidet. Zusätzliche Dienstleistungen außerhalb der regulären Absprachen werden gegen Kostenerstattung erbracht. - Sicherheitsmaßnahmen wie Videoüberwachung verhindern/erschweren Diebstähle. Diebstähle werden durch die artikelgenaue Bestandsführung unmittelbar ersichtlich und können aufgedeckt werden. Installation einer Schließanlage mit Festlegung von Zugangsberechtigungen ermöglichen bessere Kontrollen. - Das Thema Digitalisierung von Geschäftsprozessen wird weiter vorangetrieben, um auch hier Kundenwünsche, als auch Wünsche seitens der Industrie in Bezug auf Technologie und Auswertungen erfüllen zu können. So wurden bereits mehrere Schnittstellen zu den ERP-Systemen von unseren Kunden und Abrechnungszentralen eingerichtet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risiken der künftigen Entwicklung können sich aus heutiger Sicht ergeben, wenn sich die Umsätze in der Gastronomiebranche nicht weiter erholen. Relevante Risikofelder werden aktiv bearbeitet durch: - ein konsequentes Forderungsmanagement - eine verstärkte Risiko-Analyse der Absatzfinanzierungen im Rahmen von Getränkebelieferungsverträgen - Deckungsbeitragskontrolle in allen Geschäftsfeldern Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die erhaltenen Finanzierungshilfen stellen hier einen zusätzlichen Puffer dar. Für 2023 stehen zudem Verlängerungen von Finanzierungen an, für die wir aus aktueller Sicht keine Bedenken haben. Auch dies ist aber abhängig von den weiteren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 2. Chancenbericht Der seit Jahren vorgenommenen Spezialisierung auf Gastronomiekunden bedarf es einer noch stärkeren Fokussierung auf die Kernkompetenzen zur Bewältigung der jeweiligen spezifischen Markterfordernisse: Durch Investitionen im IT-/Webbereich zur Erfüllung von Schnittstellenanforderungen unserer Kunden, Abrechnungszentralen, neuen Getränkeplattformen (Kollex, Octopus, Gastivo) und Lieferanten sowie Einsatz einer branchenspezifischen Software können Betriebsabläufe optimiert werden, und spezielle Rechnungsinhalte, elektronische Abwicklung und Analysen sowie Statistiken der Industrie als auch dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Umsetzung der Wünsche des Kunden nach Produkttiefe und -breite. Hierzu zählt insb. der sich weiter entwickelnde Craft-Bier-Trend als auch die Produktinnovationen sowohl alkoholischer als nicht alkoholischer Getränke. Ein umfangreiches, aktuelles, im Trend liegendes Sortiment sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit, z.B. in dem wöchentlich erscheinenden Hartmann Newsletter und setzt Kaufimpulse. Darüber hinaus wird der Aufbau neuer Geschäftsfelder wie Hygiene, Tee, Kaffee, Milch und Chips bis hin zu umfangreichen Veranstaltungsequipment vorangetrieben, d.h. vom klassischen Bierwagen hin zu hochwertigen Bars in Boxes-Containermodulen und absetzbaren Kühlcontainer sowie Ausweitung weiterführenden Dienstleistungen wie Einwegentsorgung, Veranstaltungsservice und Notruferreichbarkeit. Durch die Mitgliedshaft in der überregionalen Einkaufs- und Vertriebsorganisation GEVA wird die Erzielung von Einkaufsvorteilen durch Bündelung von Einkaufsvolumina erreicht sowie die Belieferung von der stetig wachsenden Systemgastronomie durch Zentralabschlüssen und -abrechnung ermöglicht und informeller Austausch gefördert.
Bochum, im April 2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist unsere Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 (netto) wurde die Sofortabschreibung gewählt. Die Beteiligungen wurden zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen (im Wesentlichen Kundendarlehen) wurden zu Nennwerten bilanziert und um notwendige Abschreibungen auf den niedrigen beizulegenden Wert versehen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. In die Vorräte sind dabei auch die am Bilanzstichtag in unserem Besitz befindlichen Pfandgüter für Voll- und Leergut berücksichtigt, obwohl diese nach h. M. als Pfandforderung zu bilanzieren wären. Diese Abweichung ist notwendig, da unser EDV-System eine laufende Pfandfortschreibung bisher nicht sicher genug gewährleistet. Entsprechend wurde auch keine Pfandforderung für weitere an Brauereien und Brunnen zurück zu gebende Pfandgüter und keine Pfandrückstellung für an Kunden zurück zu gewährendes Pfand aktiviert / passiviert. Die Pfandrückzahlungen sowie Pfandeinnahmen wurden vielmehr als Aufwand bzw. Ertrag berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten angesetzt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. T€ 1 (Vj.: T€ 1) enthalten. Angabe zu Verbindlichkeiten
* die Restlaufzeit größer ein Jahr wurde mit 2/3 der unter dem Posten ausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Brauereien geschätzt Gewährte Sicherungsrechte Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen i.H.v. T€ 2.057 (Vj.: T€ 2.060) besichert. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen Ausfallbürgschaften gegenüber Brauereien von insgesamt T€ 1.013 (Vj.: T€ 830). Aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie ist mit einer teilweisen Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen zu rechnen, da die Liefer- und Leistungsbeziehungen mit den Kunden, für die wir uns gegenüber Brauereien und Brunnen verbürgt haben, bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung in einigen Fällen merkliche Leistungsstörungen aufweisen. Wir haben daher T€ 193 für Bürgschaftsinanspruchnahmen zurückgestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. T€ 900 (Vj.: T€ 1.200) aus Mieten. Leasingverpflichtungen bestehen lediglich in untergeordneter Höhe. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer/ Vergütung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens allein durch den Kaufmann Martin Hartmann geführt. Aufgrund dessen wird auch auf die Angaben zur Vergütung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren 69 Mitarbeiter i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt, davon 47,25 Arbeiter und 21,75 Angestellte. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Datum / Unterschrift der Geschäftsführung
Bochum, den 28.04.2023 gez. Martin Hartmann Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2022 der Hartmann GmbH, Bochum, endend mit einer Bilanzsumme von € 6.482.437,08 und einem Jahresüberschuss von € 154.062,28, der nach § 327 HGB verkürzt wiedergegeben wurde, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hartmann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hartmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hartmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bochum, 28.04.2023 zeptrum
Dr. Adamsen PartG mbB
gez. Dipl.-Ök. W.-B. Schmuch, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Ök. J. Pohlmann, Wirtschaftsprüfer |
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