Dachdeckerei und Bauspenglerei
RKF-Bleses GmbH
Zum Kaiserbusch 4, 48165 Münster, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anton Andreas Meißner seit 19.2.2024 | Geschäftsführer |
Henrik Krenc seit 8.12.2017 | Geschäftsführer |
Melanie Schmitt seit 27.3.2013 | Geschäftsführer |
Ludger Sumpmann seit 27.3.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.79% | |
| 49.79% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RKF-Bleses GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023RKF-Bleses GmbH, MünsterI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die RKF-Bleses GmbH ist ein Unternehmen, das als autorisierter Unimog Generalvertreter an den Standorten Münster, Bielefeld und Neuss tätig ist. Neben diesen Tätigkeiten, welche im Rahmen eines Händlervertrages mit der Daimler Truck AG ausgeführt werden, handeln wir zusätzlich mit Neufahrzeugen und -geräten u.a. der Firmen Aebi Schmidt, Dücker, Mulag, Hako und Hansa sowie mit Gebrauchtfahrzeugen. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen betreibt als Handels- und Serviceunternehmen keine eigene Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland insgesamt rund 290.700 Lastkraftwagen neu zugelassen. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 14,5 Prozent (Vorjahr: 253.900 Lkw). Auch die Zahl neuer Sattelzugmaschinen stieg an, um etwa 30 Prozent auf insgesamt rund 42.400 Fahrzeuge. Damit lag die Anzahl der neuen Lkw noch immer deutlich unter dem Rekordjahr von 2019 mit 344.000 Neuzulassungen. Unser Hauptlieferant die Daimler Truck Holding AG (Daimler Truck) erzielte im Jahr 2023 Rekordergebnisse bei Umsatz, EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern), bereinigter Umsatzrendite (adjusted ROS) und Free Cash Flow (FCF) des Industriegeschäfts. Das bereinigte EBIT kletterte um 39 % auf den Rekordwert von 5.489 Mio. € (2022: 3.959 Mio. €). Der Umsatz verzeichnete einen deutlichen Anstieg um 10 % auf 55,9 Mrd. € (2022: 50,9 Mrd. €). 2. Geschäftsverlauf Bedingt durch die Tatsache, dass unsere Gesellschaft hauptsächlich Nutzfahrzeuge vertreibt und repariert, die überwiegend von Kommunen oder Landes- und Bundesbetrieben eingesetzt werden, sind wir nur bedingt von den teils starken Schwankungen der Gesamtwirtschaft betroffen. Die angegebenen Institutionen planen Ihre Investitionen langfristig und in Projekten, so dass gesamtwirtschaftliche Einflüsse normalerweise erst später die Ergebnisse unseres Unternehmens beeinflussen. Das Jahr 2023 zeichnete sich für unser Haus durch eine durchaus gute Geschäftsentwicklung aus. Die Umsätze stiegen von T€ 48.656 im Geschäftsjahr 2022 um 9 % auf T€ 53.155 im Berichtsjahr. 3. Lage a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr noch einmal etwas verbessert. Hauptgrund waren die um 9 % erhöhten Umsatzerlöse. Die Materialeinsatzquote verbesserte sich auf 75,6 %. Bei um T€ 984 angewachsenen Personalaufwendungen und um T€ 94 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen verblieb mit T€ 4.383 ein über dem Vorjahr liegendes Jahresergebnis vor Steuern. b) Finanzlage Zur Bewertung der Finanzlage wird in unserem Unternehmen eine Kapitalflussrechnung durchgeführt. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 2.275. Ursächlich war hierfür im Wesentlichen das positive Jahresergebnis. Unter Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit von T€ 1.702 sowie des Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 800 ergab sich eine zahlungswirksame Verminderung des Finanzmittelfonds im Berichtsjahr von T€ 227. Er belief sich somit zum Bilanzstichtag noch auf T€ 649. Die Finanzlage ist insgesamt als stabil zu betrachten. Das kurzfristig gebundene Vermögen i. H. v. T€ 17.800 deckte, wie auch im Vorjahr, vollständig das kurzfristige Fremdkapital i. H. v. T€ 9.384. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr durch vollständige Gewinnthesaurierung weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich hierdurch von 55,1 % auf 59,6 % der Bilanzsumme. Damit sind, wie im Vorjahr, das gesamte Anlagevermögen und die gesamten Vorräte durch Eigenkapital finanziert. Als wesentliche Änderungen in der Bilanzstruktur sind auf der Aktivseite der Anstieg der Sachanlagen um T€ 1.039, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.215 sowie der Vorräte um T€ 733 und der Rückgang der Liquiden Mittel um T€ 227 zu nennen. Auf der Passivseite erhöhten sich die Lieferverbindlichkeiten um T€ 1.225, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 1.702 verminderten. Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung i. H. v. T€ 2.746. III. Bericht über Zweigniederlassungen Das Unternehmen unterhält zurzeit Betriebsstätten in Bielefeld und Neuss. IV. Prognosebericht Die Stärken unserer Gesellschaft liegen nach wie vor in unserer mittelständisch geprägten Philosophie, geprägt von Flexibilität, Lieferschnelligkeit und der professionellen und zuverlässigen Kundenbetreuung. Diese Stärken gilt es zu wahren und weiter auszubauen. Die Gewinnung von weiteren Kunden, auch außerhalb der Stammkundschaft von Kommunen, Landes- und Bundesbetrieben, bietet Entwicklungschancen für unser Unternehmen. Da die bisherigen Anstrengungen bereits Früchte tragen, sehen wir weiterhin im Bereich Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie privatwirtschaftlicher Dienstleister/ Lohnunternehmer Entwicklungsmöglichkeiten. Generell sind für das Jahr 2024 die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wenig positiv. Aktuell prognostiziert man ein Wachstum des BIP um 0,3 %, was einer Stagnation entspräche. Vor dem Hintergrund des nach wie vor andauernden Angriffskrieges in der Ukraine sowie dem Konflikt in Nahost und die damit verbundene Unsicherheit im weltpolitischen Gefüge besteht viel Unsicherheit im Markt. Zudem erlebt im Besonderen der Bausektor durch hohe Zinsen und stark gestiegene Materialpreise eine sehr schwache Nachfrage. Daraus resultierend ist mit Risiken und negativen Einflüssen zu rechnen. Zudem sind die Warenflüsse nach wie vor gestört und wir sehen uns mit ungewohnt langen Lieferzeiten seitens unserer Lieferanten konfrontiert. Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, nicht an das Geschäftsergebnis des Vorjahres anknüpfen zu können. Wir erwarten dennoch ein positives Jahresergebnis innerhalb einer Bandbreite von T€ 500 und T€ 2.000. Die Prognose des Vorjahres wurde übertroffen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Branchenspezifische Risiken Für das Jahr 2024 erwarten wir bei den öffentlichen Auftraggebern eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft in Fahrzeuge und Geräte. Durch die gestiegenen Leitzinsen, die Baisse im Bausektor in Verbindung mit der allgemeinen Verunsicherung und Zurückhaltung ist mit geringeren Steuereinnahmen zu rechnen, wodurch das ein oder andere Geschäft gefährdet sein wird. Fahrzeugseitig ergeben sich durch die längeren Wartungsintervalle bei den Fahrzeugen der neuesten Generation Umsatzrisiken. Wir reagieren darauf durch das Anbieten von firmeneigenen Serviceverträgen, die die Kunden an unser Haus binden sollen. 2. Ertragsorientierte Risiken Einerseits gilt es die weitere Entwicklung im Hinblick auf die Steuereinnahmen unserer Hauptklientel, dem öffentlichen Sektor, aufmerksam zu beobachten. Steuermindereinnahmen könnten unser Geschäft negativ beeinflussen. Ferner bleibt zu befürchten, dass die Verfügbarkeit von Ersatzteilen durch die unterbrochenen globalen Wirtschaftswege und Warenflüsse weiter eingeschränkt wird. Dies könnte einerseits unser Werkstattgeschäft und den Ersatzteilhandel betreffen. Andererseits könnten auch unsere Lieferanten davon betroffen sein, sodass der Bezug von Fahrzeugen für uns schwieriger wird. Durch eine progressive Bevorratungsstrategie versuchen wir dem entgegenzuwirken. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Risiken in diesem Bereich nicht zu erkennen und auch nicht zu erwarten. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Risiken aus Sicherungsgeschäften, sowie Risiken aus Finanzinstrumenten, über die nach §289 HGB zu berichten wäre, liegen nicht vor. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Kundenforderungen, die Verbindlichkeiten sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen zuverlässig zahlenden Kundenstamm. Forderungsausfälle treten nur im branchenüblichen Rahmen auf. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über die ausreichenden Kreditlinien der Banken. 5. Chancenbericht Wir sehen unser Unternehmen mit dem derzeitigen Leistungsspektrum gut aufgestellt. Unsere strategisch verteilten Standorte geben uns die Möglichkeit, das gesamte Gebiet gut zu bearbeiten. Die größten Chancen zur weiteren Verbesserung von Umsatz und Ergebnis sehen wir in dem weiteren Ausbau unserer Kontakte zu Feuerwehren, privatwirtschaftlichen Dienstleistern und Lohnunternehmen. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens konnte auch im Jahr 2023 auf stabilem Niveau fortgeführt werden. Wir werden in den kommenden Jahren unsere Kostenstruktur weiter intensiv beobachten und durch den vermehrten Ausbau des nicht-kommunalen Geschäftes weiter stabile Erträge erzielen. Auch im kommenden Jahr werden die Krisen unserer Tage zu weiteren Verschiebungen in den Wirtschaftsgefügen führen. Auf der Nachfrageseite rechnen wir mit einem Rückgang der Beschaffungen. Zudem führen die signifikanten Preissteigerungen der vergangenen Jahre zu einem durchaus herausfordernden Marktumfeld. Als Unternehmen sehen wir uns gut gerüstet, gehen allerdings davon aus, nicht an das Vorjahresergebnis anknüpfen zu können. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Münster, den 16.08.2024 Melanie Schmitt, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023RKF-Bleses GmbH, MünsterI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HBG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HBG angegebenen Größenklassen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar des Geschäftsjahres aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibung vermindert. Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und dreiundzwanzig Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Notwendige Abschreibungen wurden vorgenommen. Die Vorräte werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Für Fahrzeuge und Geräte werden soweit notwendig entsprechende Bewertungsabschläge vorgenommen. Für Ersatzteile wurden branchenübliche pauschale Abwertungen vorgenommen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % des Nettoumsatzes abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Einzelwertberichtigungen werden im notwendigen Umfang vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Für Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zur Ermittlung des Wertansatzes wurde die PUC-Methode angewendet. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt unter Beachtung versicherungsmathematischer Grundsätze nach der Barwertmethode unter Anwendung der Heubeckschen Richttafeln 2018 G. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Ein Gehaltstrend ist i. H. v. 3,25 % und Rententrend ist i. H. v. 2,70 bis 7,00 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt im Geschäftsjahr € 723,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 (6) HGB. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde in der Bruttodarstellung in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Anschaffungskosten sind historische Werte. Die Finanzanlagen beinhalten unter anderem die Anteile an dem verbundenen Unternehmen BLESES RENT GmbH. Die Beteiligung beläuft sich auf 100 % des Stammkapitals und wurde auf einen Euro abgeschrieben, da die Firma sich in Liquidation befindet. Die Liquidation ist gemäß Eintragung im Handelsregister vom 22.02.2024 abgeschlossen. Außerdem ist die RKF-Bleses GmbH zu 100 % am Stammkapitals an der KOM-RENT GmbH beteiligt. Hier beläuft sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf € 285.279,73 und das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 auf € 285.279,73. Die Anteile wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Auch hier handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf einen Teilbetrag von € 17.851,63 der Sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen im Verbund i. H. v. T€ 5.500 (Vj. T€ 4.700) betreffen Finanzforderungen. Es ergibt sich ein aktiv latenter Steuerüberhang aufgrund des handelsrechtlich höheren Ansatzes der Pensionsverpflichtungen. In Ausübung des bestehenden Wahlrechtes wurde auf eine Aktivierung verzichtet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen u.a. mit € 38.920,00 Gewährleistungsrückstellungen, mit € 16.020,00 Aufbewahrungskosten, mit € 79.378,05 Urlaubsrückstände, mit € 834.000,00 Tantiemen, € 8.500,00 Berufsgenossenschaft und mit € 29.200,00 die Kosten des Jahresabschlusses. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt innerhalb eines Jahres fällig. Durch Sicherungsübereignung und Forderungsabtretung gesicherten Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Fremdwährungsforderungen oder Verbindlichkeiten lagen nicht vor. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse wird gemäß § 288 Satz 2 HGB verzichtet. Wesentliche periodenfremde Erträge oder periodenfremde Aufwendungen waren nicht zu verzeichnen. VI. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt waren 2023 ohne Auszubildende durchschnittlich 70 (Vorjahr 69) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 41 Mitarbeiter Angestellte, 27 Mitarbeiter Gewerbliche und 3 Mitarbeiter Aushilfen. Die Angaben sind exkl. der Geschäftsführung. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen belaufen sich gemäß § 285 Nr. 3 HBG für das Jahr 2024 auf T€ 397 jährliche Verpflichtung. Diese resultiert im Wesentlichen aus langjährigen Mietverträgen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Melanie Schmitt, Herrn Werner Schmitt und Herrn Henrik Krenc geführt - jeweils vom Beruf her Geschäftsführer. Mit Eintragung im Handelsregister vom 19.02.2024 ist Herr Werner Schmitt als Geschäftsführer abberufen worden. Zugleich ist Herr Anton Meißner als Geschäftsführer berufen worden. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
Münster, den 16.08.2024 Melanie Schmitt, Geschäftsführerin sonstige Berichtsbestandteile
Münster, 16.08.2024 Melanie Schmitt Henrik Krenc Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSRKF-Bleses GmbH, MünsterAn die RKF-Bleses GmbH,Münster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RKF-Bleses GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RKF-Bleses GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 26. August 2024 S
& P Wirtschaftsprüfer GmbH
Felix Krings, Wirtschaftsprüfer |
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