MLS Safety GmbHLiquidiert
Fritz-Lenges-Straße 11, 55252 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MLS Safety GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Anhang zum 31. Dezember 2019A) Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MLS Safety GmbH hat ihren Sitz in Mainz-Kastel, Fritz-Lenges-Str. 11. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Wiesbaden unter der Nummer HRB 24760 eingetragen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. B) Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Von der Möglichkeit, Angaben statt in der Bilanz im Anhang zu zeigen, wurde weitgehend Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 II HGB gegliedert. C) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 I Nr. 2 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen und unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften grundsätzlich linear und in geringem Umfang geometrisch degressiv vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben (§6 11 EStG). Die Warenvorräte werden mit den gleitenden Durchschnittswerten ihrer Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt und unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf die Netto - Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen wurden im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von € 0,00 gebildet. Die liquiden Mittel lauten auf € und sind mit dem Nominalwert angesetzt (§ 253 I HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Voraus gezahlte Nutzungsgebühren, Kraftfahrzeug- steuern sowie sonstige Zahlungen, die Aufwendungen des Folgejahres darstellen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Von dem Wahlrecht aktive latente Steuern nicht in der Bilanz anzusetzen wurde Gebrauch gemacht (§ 274 I S.2 HGB). Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II S. 2 HGB). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grd. mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II S. 1 HGB). Bei den Rückstellungen für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen wurde von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 I S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Betrag der Überdeckung beträgt ca. T€ 0,3. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I S. 2 HGB). D) Erläuterungen zur Bilanz AKTIVSEITE a) Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt (§ 284 III HGB). b) Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen =Gesellschafter) betragen € 0,00 (Vorjahr: T€ 0). c) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Vgl. auch die Erläuterungen zur Position Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen PASSIVSEITE a) Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
In der Gesellschafterversammlung vom 02. Mai 2019 wurde der Vorjahresabschluss einstimmig festgestellt. Der Geschäftsleitung wurde in vollem Umfang Entlastung erteilt. In der folgenden Gesellschafterversammlung vom 15. August 2019 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2018 in Höhe von € 1.926.842,23 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 beträgt € 1.297.919,35. Er wird nach Vorschlag der Geschäftsführung an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. b) Rückstellungen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die in Rückdeckungsversicherungen angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 II 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens wurde aus dem Wertnachweis der beteiligten Versicherung am Abschlussstichtag abgeleitet. Es entsteht zum Bilanzstichtag ein Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Die Zusammensetzung und Entwicklung zeigt folgende Tabelle:
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Zum Ende des Geschäftsjahrs bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 7.607,00 (Vorjahr: €7:882,00) die in voller Höhe auf den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 VI HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag bei Anwendung des Durchschnittssatzes der vergangenen sieben bzw. zehn Jahre ergeben. Er wird wie folgt ermittelt:
Die Position "Steuerrückstellungen" enthält Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbsteuer des Berichtsjahres in Höhe von T€ 127 und der Vorjahre in Höhe von T€ 456. Die Position "sonstige Rückstellungen" umfasst im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, für Gewährleistungsansprüche und für ausstehende Rechnungen und Kundenboni. c) Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in folgendem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt.
Gegenüber den Geschäftsbanken COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Nassauische Sparkasse, Wiesbadener Volksbank e.G. und Deutsche Postbank AG sind keine besonderen Sicherheiten festgelegt worden. Neben den in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank vereinbarten Pfand- und Sicherungsrechte wurde mit den o. g. Banken in den geschlossenen Kreditvereinbarungen die Gleichbehandlung untereinander von Seiten der Gesellschaft zugesichert. Dies bedeutet, dass den anderen beteiligten Kreditinstituten keine weiteren Sicherheiten überlassen werden, die nicht auch in gleicher Weise und dem jeweiligen Kreditanteil entsprechend den anderen Kreditinstituten zur Verfügung gestellt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Mühlberger GmbH. Von dem Gesamtbetrag entfallen € 0,00 (Vorjahr: T€ 48) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegenüber der Sattelmacher GmbH & Co.KG. Von dem Gesamtbetrag entfallen € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. E) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Berichtsjahr sind unter der Position "sonstige betriebliche Erträge" neutrale Erträge in Höhe von T€ 67 und unter dem GuV- Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" neutrale Aufwendungen in Höhe von T€ 31 ausgewiesen. Von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 II S.1 HGB wurde Gebrauch gemacht. F) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich bei unserer Gesellschaft nicht ereignet. G) Sonstige Angaben a) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer)
b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Vertragserfüllungsbürgschaften von T€ 21 (Vorjahr: T€ 21). Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen sind der folgenden Aufstellung zu entnehmen:
c) Zweigniederlassungen Die Vertriebs- und Einkaufszentrale der Gesellschaft residiert in Hannover, die Verwaltungsaktivitäten plus Lager sind in Mainz-Kastell konzentriert. Die Gesellschaft unterhält zusätzlich Niederlassungen in Wiesbaden, Frankfurt, Hamburg und Berlin. d) Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer: Herr Rüdiger Weber, Bad Kreuznach Herr Peter Mühlberger, Wiesbaden Herr Harald Stix, St. Pölten (ab 04. Oktober 2019 Tag der Eintragung) Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt und es sind auch keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer eingegangen worden. Die beiden Geschäftsführer Herr R. Weber und Herr P. Mühlberger sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 IV HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Bezüge im Anhang verzichtet.
Mainz-Kastel, den 31. Januar 2020 MLS Safety GmbH, die Geschäftsführung Peter Mühlberger, Geschäftsführer Rüdiger Weber, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019
Lagebericht 20191. Grundlagen des Unternehmens Die MLS Safety GmbH gehört zur Mühlberger-Gruppe mit Sitz in Mainz-Kastel. Mit rund 220 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von ca. Euro 84 Mio. gehört die Mühlberger-Gruppe zu einem der führenden Unternehmen des Produktionsverbindungshandels im deutschsprachigen Raum. Das Arbeitsschutzgeschäft der Mühlberger-Gruppe ist bei der MLS Safety GmbH gebündelt und bilanziert. Die MLS Safety GmbH beschäftigt sich als so genannter PSA-Vollsortimenter mit allen Bereichen des Arbeitsschutzes und steht ihren Kunden als kompetenter Berater auch bei komplexen Aufgabenstellungen der PSA zur Verfügung. Im Rahmen von Systemgeschäften beraten und beliefern wir unsere Kunden in ganz Europa. Der Schwerpunkt bei unseren Geschäften liegt in der Versorgung und Betreuung von industriellen Kunden und deren Dienstleistern sowie Kommunen bzw. öffentlich-rechtliche Unternehmen. Neben der reinen Warenversorgung unserer Kunden stellen wir rund um unsere Produkte eine Vielzahl von zusätzlichen Dienstleistungen zur Verfügung. Wir unterstützen unsere Kunden u.a. mit hochmodernen E-Shop-Systemen, individuellen Versorgungskonzepten sowie einer just in time-Belieferung für mehrere zehntausend lagerhaltig geführte Produkte. Die hohe Versorgungsicherheit ist wesentlicher Bestandteil unserer Servicegarantien für unsere Kunden. Die Gesellschafter der MLS Safety GmbH sowie unserer Muttergesellschaft, der Mühlberger GmbH, haben im Juni 2019 insgesamt 50 % ihrer Anteile an die Haberkorn Holding AG mit Sitz in Wolfurt verkauft. Die verbliebenen Anteile gehen zum 01.01.2024 an Haberkorn über, so dass dann die Haberkorn-Gruppe alleiniger Gesellschafter der Mühlberger-Gruppe wird. Die Haberkorn-Gruppe ist einer der größten technischen Händler in Österreich, Deutschland, Schweiz sowie Osteuropa und erwirtschaftet mit ca. 2.200 Mitarbeitern und einem Sortiment von mehr als 100.000 Lagerartikeln für Industrie und Bau einen Umsatz von 615 Mio. Euro. Neben einer Verbesserung unserer Marktkonditionen versprechen wir uns durch den Einstieg der Haberkorn-Gruppe insbesondere eine Unterstützung bei allen Anforderungen rund um die Themen "Digitalisierung" und "Industrie 4.0". 2. Wirtschaftsbericht 2019 2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft wächst noch immer, das zehnte Jahr in Folge, aber so gering wie 2019 war das Wachstum seit 6 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte laut Statistischem Bundesamt 2019 nur noch um 0,6 % zu. Quelle des Wachstums waren im vergangenen Jahr vor allen der Konsum (+1,6 %) sowie die anhaltend boomende Bauwirtschaft (+3,8 %). Ein hartes Jahr hat hingegen die exportorientierte deutsche Industrie, eine unserer größten Kundengruppen, hinter sich. Die Handelsstreitigkeiten und das Drama um den Brexit verunsicherten Kunden und bremsten Investitionen. Deutsche Schlüsselbranchen wie der Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie bekamen das deutlich zu spüren. Die Industrie rutschte deswegen sogar im Jahresverlauf in eine handfeste Rezession. Die Vorhersagen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für das Jahr 2020 schwanken sehr stark und liegen je nach Quelle zwischen +0,6 % (OECD) und +1,4 % (DIW). Die Bundesregierung erwartet eine Zunahme des preisbereinigten BIP in Höhe von gut 1 % im laufenden Jahr. Dabei geht die Bundesregierung davon aus, dass die konjunkturelle Dynamik zum Jahresauftakt 2020 noch verhalten bleibt, aber im weiteren Verlauf wieder leicht an Fahrt aufnimmt. Bei diesen Vorhersagen ist die aktuell (01/2020) grassierende Pandemie (Coronavirus) in China nicht berücksichtigt. Deren Auswirkungen auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr sind derzeit noch nicht absehbar. Der Technische Handel hatte für das Jahr 2019 vorsichtig optimistisch geplant (+3,9 %), doch das Jahr hielt nicht, was es versprach. Während das I. Quartal 2019 noch recht gut startete, haben sich danach die Umsätze im Vergleich zu 2018 immer stärker rückläufig entwickelt. Am Ende blieb ein Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr von -1,8 % (Quelle "Technischer Handel", Vincentz Verlag). 2.2 Geschäftsverlauf Das vergangene Jahr entwickelte sich bei unserer Gesellschaft wie in der Branche. Während das I. Quartal 2019 noch gut gestartet ist, sind im weiteren Fortschritt des Jahres die Umsätze hinter unseren Planungen zurückgeblieben. Es gab ein ausgeprägtes "Sommerloch" und insbesondere die Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Automotive-Sektor haben bei unseren Kunden im Automobil-Zuliefererbereich deutliche Spuren hinterlassen. Dass wir aufgrund eines guten Geschäftsverlaufs im IV. Quartal 2019 dann doch noch zum Jahresende fast den Vorjahresumsatz erreicht haben, sehen wir in Anbetracht der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als einen Erfolg an. Bei der Darstellung unseres Geschäftsverlaufs ist unverändert zu berücksichtigen, dass trotz der Konzentration des Arbeitsschutzgeschäftes der Mühlberger-Gruppe bei unserer Gesellschaft weiterhin PSA-Produkte durch die Mühlberger GmbH verkauft werden. Diese Umsätze aus dem Arbeitsschutz-Geschäft sind jedoch bei der Mühlberger GmbH nur durchlaufende Posten und werden ertragsseitig in den Zahlen unseres Unternehmens abgebildet. 2.3 Ertragslage Während wir beim Umsatz das Vorjahresniveau in etwa halten konnten, haben von großen Konzernkunden im Rahmen von Ausschreibungen geforderte Preisreduktionen zu deutlichen Rückgängen bei unserer Rohertragsmarge geführt. Da wir gleichzeitig noch die Anzahl unserer Mitarbeiter im Vertriebsbereich ausgeweitet haben und damit die Personalaufwendungen überproportional gestiegen sind, ist das Ergebnis spürbar zurückgegangen. In Summe haben wir ein Jahresergebnis vor Steuern von T€ 1.943 erreicht. Da unsere Gesellschaft die zentralen Dienstleistungen von der Mühlberger GmbH bezieht und diese über Umlagen verrechnet werden, sind gewisse Kennzahlen nicht mit den Branchenwerten vergleichbar. 2.4 Kapitalstruktur, Finanzlage und Liquidität, Investitionen Die Bilanzsumme hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 813 erhöht, was im Wesentlichen auf das gestiegene Vorratsvermögen (+ T€ 1.367) zurückzuführen ist. Hier haben wir stichtagsbedingt zum Jahresende die Warenbestände deutlich erhöht, um unsere Lieferantenbonusziele bei uns und in der Favorit-Gruppe, wo wir der größte Nutznießer sind, zu optimieren. Wir haben uns bei der bonusbedingten Lagererhöhung auf Produktrenner konzentriert, damit aus dieser Aktion keine Ladenhüter zurückbleiben. Trotz der Bilanzsummenerhöhung konnten wir die prozentuale Eigenkapitalquote von 37 % auf 42 % erhöhen. Soweit notwendig, finanziert sich unsere Gesellschaft durch den Cash-Pool der Mühlberger-Gruppe sowie durch die in unveränderter Höhe zur Verfügung stehenden Kreditlinien unserer Hausbanken. Die Finanzlage stellt sich problemlos dar, das Unternehmen konnte jederzeit seinen Verpflichtungen termingerecht nachkommen. Alle Lieferantenzahlungen werden so weit möglich skontiert. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen, die langfristigen Bilanzpositionen sind fristenkongruent finanziert. Investitionen erfolgen regelmäßig in die Instandhaltung unserer Firmenanwesen, sowie insbesondere in die Hard- und Software unserer IT-Systeme. Die Ausgaben werden überwiegend aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. 2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legen wir großen Wert auf gute bilanzielle Verhältnisse, um damit den notwendigen Handlungsspielraum zu haben, unser Geschäft weiter ausbauen zu können. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt ein Schwerpunkt auf den Dienstleistungen, die wir neben dem reinen Verkauf der Produkte zusätzlich unseren Kunden zur Verfügung stellen können. Dies sind u.a. die Beratung und Umsetzung von strukturierten Systemen für die Materialversorgung, komfortable elektronische Kataloge, scannerbasierte Konsignationslager bis hin zu Eigenentwicklungen im Bereich der PSA-Ausgabeautomaten sowie der elektronischen Bestellsysteme (Easy Order-Tool). Diese Dienstleistungen werden wir in Zusammenarbeit mit unserem neuen Mitgesellschafter, der Haberkorn-Gruppe, weiter ausbauen. Und nicht zuletzt haben wir unsere Lagerkapazitäten in der Mühlberger-Gruppe stetig weiter ausgebaut, damit wir eine hohe Versorgungssicherheit für unsere Kunden gewährleisten können. Zudem kann sich die MLS Safety GmbH auf die schon seit vielen Jahren bewährten IT-Dienstleistungen sowie die Buchhaltung unserer Muttergesellschaft verlassen. 2.6 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir unverändert als gut ein, die Bilanzstruktur ist ausgewogen und unter Berücksichtigung der zugesagten Kreditlinien unserer Hausbanken war jederzeit eine bei weitem ausreichende Liquidität zur Bedienung der fälligen Verbindlichkeiten vorhanden. 3. Prognosebericht Während die Wirtschaftsforschungsinstitute für das laufende Jahr noch von einem soliden Wachstum in Deutschland ausgehen, rechnet der "Technische Handel" nur mit einer Seitwärtsbewegung mit einem minimalen Umsatzplus. Trotz der in unserer Branche angespannten Wirtschaftslage und der unsicheren Zukunftsaussichten wird ein weiterer Anstieg der Einkaufspreise von +1,4 % erwartet. Auch auf der Kostenseite wird mit einem Plus von rund 1 % gerechnet. Bei der Personalentwicklung wird ein leichter Rückgang prognostiziert. Investiert wird überwiegend in den Bereich "Digitalisierung" (Quelle "Technischer Handel", Vincentz Verlag). Wir streben im Jahr 2020 in der MLS Safety GmbH unter Berücksichtigung der verhaltenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein nominales Umsatzwachstum von ca. 3 % an. Dies hat mit bereits konkret geplanten Geschäftsausweitungen mit Bestandskunden zu tun, wo wir zuversichtlich sind, diese entsprechend umsetzen zu können. Parallel zur Ausweitung der Betriebsleistung gehen wir in 2020 auch wieder von einem wachsenden Ergebnis aus. 4. Chancen- und Risikobericht Die grundsätzlichen Chancen und Risiken eines Groß- und Außenhandelsunternehmens verändern sich von Jahr zu Jahr nur gering, soweit der Geschäftszweck und die Unternehmensstruktur annähernd gleich bleiben. Dies ist bei uns der Fall. Dennoch gehen wir wie in den Vorjahresberichten nachfolgend detailliert auf die einzelnen Bereiche ein: 4.1 Risikobericht Sollten sich die weltweiten wirtschaftlichen, politischen und gesundheitlichen Krisen (z.B. zunehmender Protektionismus in den USA evtl. mit Zöllen auf deutsche Autoimporte oder Pandemien, die die weltweiten Versorgungs- und Transportsysteme massiv stören, etc.) weiter verschärfen und sollte sich dadurch die Konjunktur generell abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten beeinträchtigen. Weiterhin sind negative Entwicklungen bei unseren Kunden im Automotivesektor wegen des möglichen Ausstiegs aus dem Verbrennungsmotor denkbar, da damit ein Verlust von industriellen Arbeitsplätzen verbunden sein wird. Aus diesen negativen Rahmenbedingungen können für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, auf die wir nur wenig Einfluss nehmen können. Wir gehen davon aus, dass die Wettbewerbsintensität und die Konsolidierungsanstrengungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette unserer Branche weiter zunehmen und dass zusätzlich völlig neue Wettbewerber in unseren Markt drängen werden. Dieser Trend ist bereits spürbar. Dies wird den Druck auf die Marge noch mehr erhöhen. Wir wirken dem entgegen, in dem wir unsere Prozesse kontinuierlich verbessern und unsere Dienstleistungspalette mit Mehrwerten für unsere Kunden weiter ausbauen. Nach wie vor bestehen auf der Beschaffungsseite immer wieder nicht vorhersehbare Lieferengpässe bei diversen Lieferanten, was unsere Lagerdisposition nicht erleichtert, so dass bedauerlicherweise Lieferverzögerungen unsererseits zu unseren Kunden nie ganz vermieden werden können (siehe aktuell die Lieferengpässe bei der Beschaffung von Atemschutzmasken). Soweit wir von absehbaren Lieferproblemen oder IT-Systemumstellungen bei unseren Lieferanten erfahren, erhöhen wir vorsorglich unsere Lagerbestände und damit das Working Capital, selbst wenn dies zu Lasten der Rentabilität des Unternehmens geht. Aufgrund von internationalen Krisen oder Restriktionen z.B. durch Pandemien könnten die Versorgungswege aus Fernost logistisch abgeschnitten werden, was den deutschen Produktionsverbindungshandel massiv treffen würde, da bei der Beschaffung vieler von uns gehandelten Produkte oftmals keine Alternativen in Europa mehr bestehen. Dieses Risiko lässt sich allenfalls durch eine hohe Lagerverfügbarkeit abmildern. Um dem Rechnung zu tragen, haben wir unsere Lagerkapazitäten in den vergangenen Jahren mehrfach durch zusätzliche Flächen erweitert. Ein hohes Vorratsvermögen kann aber auch betriebswirtschaftliche Risiken beinhalten. So ist einerseits eine hohe Verfügbarkeit von Ware und eine schnelle Belieferung unserer Kunden eminent wichtig, andererseits führt dies aber zu einer wachsenden Kapitalbindung und noch viel kritischer auf lange Sicht zu "Langsam- und Nulldrehern" im Lager, die nur mit hohen Abschlägen oder z.T. überhaupt nicht mehr zu veräußern sind. Da verbindliche Abnahmeverträge für Standard-Lagerartikel in unserer Branche unüblich sind, haben wir das Controlling unserer Lagerhaltungsdaten immer effizienter gestaltet und die Optimierung dieses Bereiches als wesentliches Ziel bei unseren Führungskräften fixiert. Dennoch wird sich die Verschrottung von Ware nicht gänzlich vermeiden lassen. Deshalb führen wir seit Jahren nach klar festgelegten Kriterien Abwertungen auf die Warenbestände für "Langsam- und Nulldreher" durch, um bilanziell Vorsorge für diese Thematik zu treffen. Der zunehmende Fachkräftemangel sowohl im kaufmännischen Bereich als auch im Lager und der Logistik erschweren uns den Ausbau unseres Geschäftes, da es immer schwieriger wird, geeignete Kräfte zu finden. Der Fachkräftemangel in Deutschland wirkt sich weiterhin immer mehr auch indirekt auf unser Geschäft aus, da es z.B. für Unternehmen im Bereich der Paketbeförderung kaum noch möglich ist, überhaupt zuverlässige Arbeitskräfte zu finden. Die Folge sind vermehrte Reklamationen und nicht angekommene Pakete bei der Auslieferung an unsere Kunden. Zudem verstopfen die Transportwege aufgrund der z.T. maroden Infrastruktur in Deutschland immer mehr. Deshalb ist es mittelfristig geplant, dass sich die Unternehmen unseres neuen Mitgesellschafters, der Haberkorn-Gruppe, logistisch mit uns vernetzen und wir dann mit diesen Lagerstandorten in ganz Deutschland flächendeckend vertreten sind. Aufgrund der guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Mühlberger-Gruppe finanziert sich überwiegend aus eigenen Mitteln bzw. Darlehen der Gesellschafter. Zudem stehen Kreditlinien in ausreichender Höhe durch unsere Hausbanken zur Verfügung. Liquiditätsengpässe sind deshalb nicht zu erwarten. Währungsrisiken bestehen nicht, da wir alle unsere Geschäfte in Euro abwickeln. 4.2 Chancenbericht Nach der Übernahme des PSA-Geschäftes der Sattelmacher KG im Jahr 2017 haben wir als einer der Marktführer im beratenden PSA-Geschäft in Deutschland eine Größenordnung erreicht, die es uns ermöglicht, auch große Konzernunternehmen mit vielen Betriebsstätten flächendeckend zu betreuen. Durch den Einstieg der Haberkorn-Gruppe können wir unsere Leistungen nunmehr auch in Zentral- und Osteuropa diesen Kunden verstärkt anbieten. Mit einem PSA-Umsatzvolumen von mehr als Euro 200 Mio. ist die Haberkorn-Gruppe einer der europäischen Marktführer in diesem Produktbereich. 4.3 Zusammenfassung Aufgrund der sehr soliden bilanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Gesellschaft und der Mühlberger-Gruppe insgesamt sowie der marktkonformen Geschäftsstrategie und der zusätzlichen Chancen und Möglichkeiten unter dem Dach der Haberkorn-Gruppe, sehen wir uns in dem nicht einfachen Wettbewerbsumfeld gut positioniert. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 5. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Hamburg, Berlin und Hannover sowie über unsere Muttergesellschaft, der Mühlberger GmbH, Fach- und Abholmärkte in den Industrieparks "Kalle Albert" (Wiesbaden) und "Höchst" (Frankfurt am Main).
Mainz-Kastel, den 31.01.2020 Rüdiger Weber, Geschäftsführer Peter Mühlberger, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MLS Safety GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MLS Safety GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MLS Safety GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III S.1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweis für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bad Kreuznach, den 21. Februar 2020 Gez. Solzbacher, Wirtschaftsprüfer |
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