A & C Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Plate seit 27.2.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dawedeit GmbHSchalksmühleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016der Dawedeit GmbH, SchalksmühleAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016der Dawedeit GmbH, Schalksmühle
Anhang zum 31. Dezember 2016der Dawedeit GmbH, SchalksmühleA. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Dawedeit GmbH hat ihren Sitz in Schalksmühle. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HR B 4084 eingetragen. B. Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Allerdings sind bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 erstmalig die (HGB-)Änderungen nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) angewendet worden. Anpassungen sind in der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anhang und Lagebericht erfolgt. Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB ergeben sich weder für 2015 noch für das aktuelle Geschäftsjahr Änderungen bei den Umsatzerlösen. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass durch die erstmalige Anwendung von BilRUG nachstehende Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung - auch in der Vorjahresspalte - weggefallen sind:
C. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von durchschnittlich drei Jahren) bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung angesetzt. Für geringwertige Vermögensgegenstände wurde in den Vorjahren entweder die Sofortabschreibung im Jahr des Zugangs für Vermögensgegenstände bis 410,00 EUR - oder wahlweise die Poolabschreibung (Verteilung auf 5 Jahre) für alle Vermögensgegenstände zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 a EStG vorgenommen. Für Zugänge im Geschäftsjahr 2016 bis 410,00 EUR wurde einheitlich die Sofortabschreibung gewählt. Unter Finanzanlagen werden Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit den geleisteten Sparanteilen einschließlich Guthaben aus Überschussbeteiligungen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungswerten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Anschaffungskostenminderungen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Einkäufe erfolgen im Wesentlichen auftragsbezogen, so dass Preisänderungen direkt in die Verkaufspreise einfließen. Neben der Verkaufspreissicherung (Kopplung vom Einkaufs- und Verkaufsgeschäft) gewährleistet das angewandte Lager- und Produktionssystem (auftragsbezogene Vorratsverbräuche) die Einhaltung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Herstellungskosten bewertet. Neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten werden auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken - sofern existent - durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet bzw. das abgezinste Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG zum Barwert. Die liquiden Mittel werden mit Nennwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein durchschnittlicher Zinssatz von 4,01 % angewendet (projected unit credit Methode, kurz PUC). Es wurden die versicherungsmathematischen Erfüllungsbeträge gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB der erdienten Anwartschaften unter Berücksichtigung des Rententrends berechnet. Es wurde ein Rententrend von 5 % p.a. angesetzt. Der Zinssatz wurde erstmalig auf Basis der vergangenen zehn Geschäftsjahre ermittelt. Im Vorjahr erfolgte die Ermittlung des Zinssatzes auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Zum 31. Dezember 2016 ergibt sich aus der Anwendung des durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre im Vergleich zu demjenigen auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre ein Unterschiedsbetrag von 57.522,00 EUR, der grundsätzlich der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB unterliegt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der existierenden umsatzsteuerlichen Organschaft wird die Umsatzsteuer-Zahllast unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr den Gesellschafter. 2. Verbindlichkeiten Art der Verbindlichkeit
1) Durch Sicherungsübereignung von
Maschinen zugunsten der Kreditinstitute in Höhe von
603 TEUR.
E. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträgen werden 58 TEUR einmalige Erträge aus der Änderung des Abzinsungssatzes für die Pensionsrückstellungen ausgewiesen. F. Sonstige Angaben1. Leitungsorgane
2. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer wurde nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelt und betrug:
3. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB liegen aus Bürgschaften in Höhe von 95 TEUR vor. Aktuell droht keine Inanspruchnahme, weil sich die Bürgschaft betreffende Verbindlichkeit bis Ende September 2017 auf 64 TEUR reduziert hat und das bürgschaftsbegünstigte Unternehmen, per Ende Dezember 2016 und Ende September 2017 einen positiven Liquiditätsgrad der Stufe 3 aufweist. 4. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Miet-, Pacht- und Leasingverträge zum Abschlussstichtag insgesamt in Höhe von 1.504 TEUR. Diese wurden zur Vermeidung einmaliger Liquiditätsbelastungen abgeschlossen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.200 TEUR). Der finanzielle Vorteil besteht darin, dass in Höhe der Investitionen (von ca. 16,2 Mio. EUR) einmalig Liquidität geschont worden ist, da statt des Erwerbs der entsprechenden Vermögensgegenstände Miet-, Pacht- und Leasingverträge abgeschlossen worden sind. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Es wurde im Januar 2017 ein Unternehmen für einen Kaufpreis von TEUR 100 erworben. Der Kaufpreis kann sich noch nachträglich verändern. 6. Gewinnverwendungsvorschlag Der Jahresfehlbetrag beträgt 556.830,81 EUR. Es ist vorgesehen, den Jahresfehlbetrag nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Schalksmühle, den 11. Oktober 2017 gez. Herr Gunter Dawedeit gez. Frau Sabine Plate Geschäftsführer der Dawedeit GmbH ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2016der Dawedeit GmbH, Schalksmühle
Lagebericht 2016für Dawedeit GmbH, Schalksmühle1. Grundlagen des Unternehmensa. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen ist in der Metallverarbeitung, Bereich Stanz- und Umformtechnik, mit eigenem Werkzeugbau und Konstruktionsabteilung tätig. Es ist im Besitz sämtlicher Zertifizierungen, einschließlich DIN ISO TS 16949:2009 als zugelassener Lieferant für die Automobilindustrie, der ISO 9001:2008 für Werkzeug und Produktionssysteme der Stanz- und Umformtechnik für Serienfertigung, kundenspezifische Bauteile und Baugruppen, Beratung und Projektierung und der DIN ISO EN 14001:2015 für ein vorhandenes und praktiziertes Umweltmanagementsystem. Neben der Entwicklung und dem Bau von Werkzeugen beschäftigen sich die Ingenieure und Techniker der DAWEDEIT GMBH mit der Umsetzung von höchst anspruchsvollen Aufgaben im Stanzbereich. Projekte werden von der Grundidee bis zur fertig fallenden Baugruppe Inhouse unter ständigem Erfahrungsaustausch mit dem Kunden realisiert. CAD- und CAM-Technologien unterstützen Konstruktion und Produktion. Durch den Einsatz moderner Softwarelösungen werden Fertigungsprozesse simuliert und mögliche Fehlerquellen eliminiert. Komplexe Fertigungsverfahren ermöglichen das Zuführen, Gewindeschneiden, Kontakt und Laserschweißen und die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Bandmaterialien unterschiedlicher Abmessung und Güte zu komplexen Baugruppen für alle Industriezweige. Das Unternehmen erwirtschaftet seinen Umsatz sowohl im Binnen- als auch im Außenhandel. Es wird als mittelständisches Familienunternehmen von zwei Geschäftsführern geleitet. Anfang 2015 wurde ein familieninterner Wechsel der Geschäftsleitung vollzogen. Dem weiteren Führungskreis gehören ein Betriebsleiter / stellvertretender Geschäftsführer und ein Dipl. Wirtschafts- Ing. als kaufmännischer Leiter, jeweils als Prokuristen, an. Ein ehemaliger Geschäftsführer ist als Mitglied des Beirates im Finanzmanagement zur Unterstützung der Geschäftsleitung tätig. So aufgestellt treten wir sicher in die Zukunft. Die Belegschaft gliedert sich in eine gut verteilte Altersstruktur mit überwiegend langjähriger Betriebszugehörigkeit. Einer Ausbildungsverpflichtung für Schulabgänger wird jährlich nachgekommen. Die Entlohnung erfolgt in Anlehnung an den geltenden Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie NRW. Facharbeiter werden ausschließlich übertariflich entlohnt. Alle Mitarbeiter/-innen werden durch interne und externe Schulungen auf dem aktuellen Stand technischer und/oder gesetzlicher Änderungen gehalten. b. Forschung und Entwicklung DAWEDEIT produziert ausschließlich im Kundenauftrag und unterhält kein eigenes Fertigungsprogramm. Forschung und Entwicklung werden daher nur im weitesten Sinne und im Kundenauftrag betrieben. Das Konstruieren von Werkzeugen im Sinne innovativer Kundenforderung sind jedoch alltägliche Aufgaben. In der Regel werden die Produktvorstellungen unserer Kunden durch permanente Absprache technisch auf höchstem Niveau umgesetzt. Auf die Geometrie und die Zusammensetzung der Produkte haben wir während der Konstruktionsphase daher nur einen geringen Einfluss. c. Zweigniederlassungen Ende 2016 befasste sich das Unternehmen mit der Übernahme der SBT Stanz- und Biegeteile GmbH (im Folgenden: SBT), welche dann als Tochtergesellschaft ab 2017 gemeinsam neben der Dawedeit GmbH fungieren wird. Hierdurch eröffnen sich für beide Unternehmen große Synergieeffekte, eine größere Marktpräsenz und weitere Möglichkeit noch individueller auf die Kundenwünsche einzugehen. Durch den erweiterten Maschinenpark, die dazukommenden neuen Personalressourcen, die zusätzlichen Fertigungskapazitäten und den komplett neuen Kundenstamm eröffnen sich ganz neue Wege auf dem Markt. Unter dem Motto "Gemeinsam Stark, Strong together" werden wir ab 2017 auf den Markt gehen. 2. Wirtschaftsberichta. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die DAWEDEIT GmbH ist in der Stanz-und Umformtechnik branchenunabhängig und weltweit tätig. Die Geschäftsfelder streuen sich über weit gefächerte Zweige der Metallverarbeitung im Bereich Stanz- und Umformtechnik. Ein Großteil unserer Kunden findet sich in der Elektro-, Elektronik-, Automobil- und Fahrzeugindustrie. Ebenso werden Abnehmer der Schifffahrt, der Möbel-, Zoll- und Beschlagindustrie bedient. Das Jahr 2016 war seitens der Kennzahlen auf dem gleichen Niveau wie 2015, ähnlich des Konjunkturspiegels des IFO Instituts. Herstellung von MetallerzeugnissensaisonbereinigtDeutschland gesamt
Unter Betrachtung der gesamtwirtschaftlichen Stanz- und Umformbranche ist noch reichlich Potential in Branchen zu finden, in denen sich das Unternehmen bisher noch nicht angesiedelt hat. Allein der Markt Hybrider Bauteile birgt noch weiteres Potential für innovative und leistungsstarke Unternehmen wie die DAWEDEIT GmbH. b. Geschäftsverlauf Die Preiserhöhungen der Materialien konnten nur zu einem Teil durch Verhandlungen mit den Erzeugern gemindert werden, wodurch das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2016 teilweise beeinflusst wurde. Bei Neuaufträgen war es durchweg möglich die Verkaufspreise den veränderten Beschaffungsbedingungen anzupassen. Bereits Ende 2016 zeichnete sich ein sehr hoher Krankenstand von Langzeitkranken in unserem Werkzeugbau, explizit in unserem Neuwerkzeugbau, ab, was sich auch über das Jahr 2017 erstreckte. Es gelang uns trotz allem, die vorliegenden Neuwerkzeugaufträge und Fertigungsanlagen mit einem Fälligkeitstermin für das erste Halbjahr fristgerecht fertig zu stellen. c. Ertragslage Das Rohergebnis 2016 ist gegenüber dem Vorjahr um 4,8 % auf T€ 7.517 (Vorjahr: T€ 7.900) gesunken. Gleichzeitig wurde eine Reduzierung der Betriebsaufwendungen eingeleitet, deren Höhe für einen Ausgleich kurzfristig noch nicht ausgereicht und zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 557 (Vorjahr: T€ 524) geführt hat. Die Personalkosten (Teilbetrag der Zeile "sonstiger Aufwand/Ertrag") sanken infolge einer geringeren Mitarbeiteranzahl von T€ 5.106 um 6,6 % auf T€ 4.769. Die Abschreibungsbeträge (Teilbetrag der Zeile "sonstiger Aufwand/Ertrag") haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 512 um 4,1 % auf T€ 491 vermindert. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände, soweit diese den üblichen Rahmen überschreiten, waren nicht vorzunehmen. Bedingt durch den Umzug 2015 in die neuen wesentlich größeren Geschäftsräume in Schalksmühle sind die Raumkosten gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Im Finanzergebnis in Höhe von T€ 50 ist ein einmaliger positiver Bewertungseffekt (T€ 58) enthalten. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
1) Rohergebnis = Umsatzerlöse zzgl.
Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand
Nachfolgende Kennzahlen geben weitere Erläuterungen zur Ertragskraft:
1) Jahresergebnis vor Steuern vom
Einkommen/Ertrag und vor dem Finanzergebnis
d. Finanzlage Aufgrund des negativen Ergebnisses verringerte sich das Eigenkapital. Mittel- und langfristige Investitionen wurden aus Gesellschaftsmitteln und/oder Bankkrediten finanziert. Der normale Geschäftsbetrieb wird ausschließlich über Girokonten der Gesellschaft finanziert, ohne etwaige Inanspruchnahme von Krediten oder Überziehungen. Die Gesellschaft zahlt ihre Verbindlichkeiten in aller Regel unter Ausnutzung von Skonto oder im Bereich vereinbarter Zahlungszielen. Zum Jahresende 2016 belaufen sich die liquiden Mittel auf T€ 1.055 (Vorjahr: T€ 1.113). Einem Geschäftsführer und ausgewählten Mitarbeitern sind in der Vergangenheit Pensionszusagen erteilt worden. Die Rückstellung hierfür beläuft sich zum 31.12.2016 auf T€ 602 (Vorjahr: T€ 625). Der Finanzierung dienen teilweise Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 54 (Vorjahr: 56). Der Cash-flow stellt sich wie folgt dar:
e. Vermögenslage Von der Aktivseite der Bilanz abgeleitet stellt sich die Vermögenslage (ohne aktive Rechnungsabgrenzung) wie folgt dar:
Im Wesentlichen führten die getätigten Investitionen von insgesamt T€ 777 (Immaterielle Vermögensgegenstände T€ 29, Sachanlagen T€ 716, Ausleihungen an verbundene Unternehmen T€ 32) abzüglich erhaltener Rückzahlungen von verbundenen Unternehmen T€ 42, Minderung der Aktivwerte bei den Rückdeckungsversicherungen von T€ 2, Abschreibungsbeträge von T€ 491 und Anlagenabgänge von T€ 37 zu einer Erhöhung der Buchwerte des Anlagevermögens um T€ 205 auf T€ 3.457 (Vorjahr: T€ 3.252). Die Vorräte (ohne RHB) wurden um T€ 443 auf T€ 1.258 (Vorjahr: T€ 1.701) reduziert und betreffen die unfertigen und fertigen Erzeugnisse. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe hat sich um T€ 61 auf T€ 598 (Vorjahr: T€ 537) erhöht. Die Kundenforderungen haben sich um T€ 26 auf T€ 1.248 (Vorjahr: T€ 1.274) vermindert. Größtenteils durch Zahlungseingänge von Steuererstattungsansprüchen aus dem Vorjahr reduzierten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 140 auf T€ 44 (Vorjahr: T€ 184). Die liquiden Mittel sind um T€ 58 auf T€ 1.055 (Vorjahr: 1.113) gesunken und belaufen sich auf Vorjahresniveau. f. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur:
1) Anlagevermögen / Bilanzsumme x 100
Entscheidende Ziele der Gesellschaft sind:
g. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Im Jahr 2016 lag der Fokus weiterhin darauf, das Kostengefüge zu senken und die Effektivität zu steigern, was wir auch in den Bereichen der Personal-, Betriebs-, und Materialkosten umgesetzt haben. Im Hinblick auf die aktuelle Situation in der Automobilbranche (Dieselaffäre) bestellten unsere Kunden zögerlich und der Umsatz stagnierte. Der Anzug zum Ende des Jahres schlug erst 2017 in unseren Büchern zu buche. Im Großen und Ganzen war der Markt sehr verhalten und abwartend. 3. PrognoseberichtTrotz der besseren Aussichten für 2016 war es uns infolge der hohen Bestandsminderung nicht gelungen, ein ausgeglichenes Jahresergebnis - entgegen unserer Prognose - zu erreichen. Hinzu kam die abwartende Stellung von Kunden im Sektor der Automobilindustrie, mit der Folge von verhaltenen Bestellungen. Neukundenaufträge waren in diesem Umfeld für 2016 schwer zu realisieren. Die übernommenen 200 Artikel eines Kunden wurden, wie bereits 2015 erwähnt, nach sogfältiger Bestandsaufnahme und Kalkulation in 2016 komplett in die laufende Produktion integriert. Die Aufträge über je eine Fertigungsanlage für einen deutschen und einen amerikanischen Kunden wurden fertiggestellt und die Anlage für unseren deutschen Kunden bereits ausgeliefert. Aufgrund der politischen Situation in den USA verzögerte sich die Abwicklung der amerikanischen Fertigungsanlage in das Jahr 2017 mit Auslieferung 2018. In 2017 verfolgen wir die Strategie, zusätzlich zu unseren Bestandskunden nur noch Werkzeugaufträge mit anschließender Fertigung in unserem Hause anzunehmen, was uns mit einem Extraumsatz, für fest beauftragte Neuwerkzeuge mit anschließender Fertigung im Hause Dawedeit, von ca. T€ 1.200 für 2018 gelingen wird. Diese Marschrichtung werden wir weiter verfolgen. Die strategische Ausrichtung der konsequenten Kostenreduzierung, der erweiterten Ressourcen 2017 durch den Erwerb der Firma SBT, und die Auftragsannahme der Neuwerkzeuge mit nachhaltiger Produktion in unserem Hause lässt uns positiv in das Jahr 2018 schauen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2017 auf Grund von Kosteneinsparungen ein im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 verbessertes negatives Jahresergebnis von ca. -200 T€ und danach positive Jahresergebnisse. Weitere Neuprojekte in der Angebotsphase werden durch ein zeitnahes Reporting und Informationssystem durch fortlaufende Gespräche mit den Kunden weitergeführt und überwacht. Durch ein ausgefeiltes Angebotsmanagement und ein aktives Auftreten auf dem Markt konnten wir unser Unternehmen mit seinem Knowhow ins beste Licht rücken. Auch die dazugewonnenen Neukunden durch die SBT erweitern unsere Möglichkeiten. Ein gemeinsamer Messeauftritt für November 2017 wird vorbereitet. Die Geschäftsführung bleibt weiterhin in familiärer Hand und wird durch zwei Geschäftsführer vertreten. Dieses ermöglicht kurze Wege in der Entscheidungsfindung mit gut aufeinander abgestimmten Kompetenzbereichen. Nach eingehender Durchleuchtung unseres ERP Systems und der doch sehr hohen Angebotsabgabe unseres Anbieters für einen Reengineering, haben wir uns dazu entschlossen, eine neue Ausschreibung zu starten. Ende 2016 starteten wir mit den für uns besten vier Marktführern für ERP-Systeme die Vorstellungs- und Erarbeitungsphase. Nach eingehender Begutachtung dieser ERP-Systeme werden wir im Kreise der Key-User für 2017 eine Entscheidung treffen. Durch das Aufziehen eines komplett neuen Systems versprechen wir uns eine größere Akzeptanz der Anwender Inhouse, und in diesem Zuge bessere Wirtschaftlichkeit, Rentabilität und Rendite. Die strategische und operative Ausrichtung bleibt fokussiert auf Zukunftssicherung, Stärkung des Eigenkapitals, zukunftsorientiertes Wachstum. Oberste Priorität der Geschäftsführung ist dabei, das Kostengefüge zu senken und das Optimum an Gewinn zu erwirtschaften. Die Weichen für noch weiteres Wachstum in unserer Branche sind mit dem Neubau und dem Erwerb der SBT gesetzt und werden nun weiter verfolgt und ausgebaut. Ständige Modernisierung unseres Maschinenparks, Erweiterung unserer Kapazitäten und ein aktives Auftreten auf dem Markt werden uns einen Platz im oberen Drittel am Markt sichern. 4. Chancen- und RisikoberichtEin allgemeines Risiko besteht darin, dass ca. die Hälfte des Umsatzes mit A-Kunden gemacht wird. Sollten diese Umsätze unvorbereitet wegbrechen würde hier ggf. ein großes Loch entstehen, welches nicht so schnell zu füllen wäre. Dieser uns bewussten Tatsache begegnen wir mit einem intensiven Debitorenmanagement und einer sehr engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die uns als verlässlichen Partner zu schätzen wissen. Des Weiteren haben wir einen relativ hohen Fixkostenanteil. Sollte also unsere Produktion nicht ausgelastet, die Auftragsbücher nicht gefüllt sein, wird es schwierig, den notwendigen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften. Diesem Risiko begegnen wir mit einer permanenten Kosten- und Nutzenrechnung und einem ausgefeilten Controlling. Unsere Vertriebsabteilung ist aktiv unterwegs zur Neukundengewinnung bzw. Bestandskundenpflege. Forderungen werden grundsätzlich versichert und durch ein intensives Debitorenmanagement überwacht, so dass keine Ausfälle zu verzeichnen waren. Für das Unternehmen besteht kein Währungsrisiko, da ausschließlich in EURO fakturiert wird. Eine im Unternehmen bewährte Organisationsstruktur und ein ausgefeiltes QM-System helfen, mögliche Risiken einzuschätzen und von vornherein zu begrenzen. Die Solvenz unserer Finanzpartner, insbesondere unserer Hausbank, ist ohne Zweifel und Risiken. Die internen Umstrukturierungen und Optimierungen zeigen erste Erfolge und bestätigen uns, dass eine Anpassung der internen Abläufe effektiveres Arbeiten und sicheres Planen nach sich zieht. Somit sind die Grundsteine für stetiges Wachstum gelegt. Der Aufbau unserer neuen Vertriebsabteilung zeigt erste Früchte. Durch das komplett neu überarbeite Auftreten der Firma Dawedeit und auch durch die personelle Umstrukturierung haben wir auf der Messe STANZTEC 2016 für einen guten Zulauf gesorgt. Unsere Kunden wie auch Neukunden können sich mit uns als Ihrem Anbieter für Neuwerkzeuge und Stanzteile identifizieren und bauen auf unser langjähriges Knowhow und die bereits in der Angebotsphase bestehende hohe kompetente technische Beratung. Insgesamt sehen wir für die nächsten Jahre große Chancen für unser Unternehmen. Die Strukturoptimierung, die Erweiterung und Modernisierung unseres Maschinenparks und die Optimierung unseres EDV-Systems werden dazu beitragen. Trotz der damit verbundenen finanziellen Mehrbelastung haben wir gerade wegen dieser Investitionen weiterhin große Chancen, unser Unternehmen auf dem Markt gut zu positionieren und unsere Umsätze besonders im Exportbereich weiter gut zu steigern. Auch die Beziehungen zu langjährigen Partnern wurden gefestigt und legen den Grundstein für diesen Weg.
Schalksmühle, den 25.10.2017 Geschäftsführung Gunter Dawedeit Sabine Plate Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss und zum LageberichtZu dem am 11. Oktober 2017 ohne Inanspruchnahme von Aufstellungs- bzw. Offenlegungserleichterungen aufgestellten Jahresabschluss nebst Lagebericht zum 31. Dezember 2016 der Dawedeit GmbH, Schalksmühle (Bilanzsumme: 7.723.330,74 EUR; Gewinnvortrag: 3.978.318,08 EUR; Jahresfehlbetrag: 556.830,81 EUR) wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk mit Datum vom 6. November 2017 erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dawedeit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wuppertal, 6. November 2017 TRS
Control GmbH
F. Reiners, Wirtschaftsprüfer Dr. O. A. Trost, Wirtschaftsprüfer" Weitere AngabenDer Jahresabschluss ist durch die Gesellschafterversammlung vom 24. November 2017 festgestellt worden. Weiter wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag 2016 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. |
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