Beteiligungsgesellschaften
Swissbit Germany AG
Bitterfelder Straße 22, 12681 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Chris Schwarze seit 30.9.2020 | Vorstandsmitglied |
Lars Lust seit 30.9.2020 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Swissbit Germany AG
BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Swissbit Germany AG, Berlin1. Grundlagen der Gesellschaft Die Swissbit Germany AG (im Folgenden auch "Swissbit") ist ein Montage- und Auftragsfertigungsunternehmen, das sich auf Montage, Analyse und Testen von elektronischen Speichermodulen im Rahmen einer Lohnveredelung spezialisiert hat. Zur Abrundung und Ergänzung dieser Kernleistungen werden Kunden zudem logistische Serviceleistungen angeboten, u. a. Beschaffung, Versand, Kommissionierung und Lagerung von Rohmaterialien, Halbzeugen und Fertigware. Die hochwertigen und qualitativ anspruchsvollen Produkte sind ausschließlich für Geschäftskunden in den Segmenten Industrie, Networking & Communication (Net/Com), Automotive und Embedded IoT Solutions (EIS) bestimmt, die diese Speichermodule in anspruchsvolle, langlebige und sicherheitsrelevante Anwendungen integrieren. Die wesentlichen Einsatzfaktoren der Swissbit Germany AG sind die Produktionsressourcen, ihr Know-how im Produkt- und Prozessengineering sowie Logistik- und Materialflussmanagement. Darüber hinaus erbringt die Swissbit Germany AG Leistungen im Bereich der Personalbereitstellungen für Entwicklungs-, Service- und Vertriebstätigkeiten. Die Swissbit Germany AG wurde am 1. Mai 2003 als GmbH gegründet und noch im selben Jahr in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Neben dem Produktionswerk in Berlin gibt es eine weitere Betriebsstätte in München. Die Swissbit Germany AG ist ein Unternehmen der Swissbit Holding Gruppe (Swissbit Group) mit Sitz in Bronschhofen, Schweiz. Die Swissbit Germany AG ist darauf spezialisiert, ein breites Produktspektrum elektronischer Speichermedien in Klein-, Mittel- und Großserienfertigung herzustellen. Das hierfür notwendige Management der Materialflüsse, wie z.B. der operative Einkauf, Lagerhaltung und Versand, vervollständigt das Leistungsspektrum der Gesellschaft. Die Roh- und Hilfsstoffe werden der Swissbit Germany AG größtenteils von den Unternehmen der Gruppe beigestellt. Wie im Vorjahr, werden sämtliche Tätigkeiten der Gesellschaft im Segment Systems, Modules & Solutions zusammengefasst. 2. Gesamtwirtschaftlicher Überblick / Branche Die Swissbit Group und damit die Gesellschaft unterliegt den Marktgegebenheiten der globalen Halbleiter-Industrie. Diese Branche zeichnet sich durch große Produktvielfalt, kurze Produktlebenszyklen und einen hohen Preisdruck aus. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch ein niedriges Wirtschaftswachstum und einer Inflation, die von einem hohen Niveau ausgehend, sehr langsam sank. Das Zinsniveau an den Finanzmärkten war in dem Geschäftsjahr auf einem Niveau, das in den Vorjahren kaum erreicht worden ist. Der Welthandel wuchs nur sehr langsam, obwohl die Lieferkettenprobleme nach der COVID 19 Pandemie 2020 bis 2022 zurückgegangen sind. Negative Rahmenbedingungen, wie der Konflikt in der Ukraine und die Unsicherheit bei den Energiepreisen, blieben auch im Geschäftsjahr 2023 bestehen. Projekte zur Erstellung neuer Chip-/Halbleiter-Fabriken erhöhen das Produktions- und Entwicklungs-Knowhow an mehreren deutschen und europäischen Standorten. Die Projekte werden unterstützt durch staatliche und europäische Fördermaßnahmen. Die Fokussierung der Halbleiterindustrie auf Asien soll durch diese Projekte zurückgehen. Die Swissbit Germany AG hat bei den zum Einsatz kommenden Fertigungsverfahren und ihren Produkttestprozessen bisher keine direkten Mitbewerber in Europa. Wettbewerber mit einem vergleichbaren Leistungsportfolio am Weltmarkt sind Unternehmen in Südkorea, den USA (mit Fertigung in Asien) und Taiwan. Da die Wettbewerber in diesen Ländern nicht unerhebliche Kostenvorteile bieten, muss sich die Swissbit Germany AG über ihre Kernkompetenzen Qualität, Flexibilität und Service von diesen differenzieren. 3. Wirtschaftsbericht 3.1 Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die unternehmerische Tätigkeit der Swissbit Germany AG trotz der Rahmenbedingungen zufriedenstellend entwickelt. Die wesentlichen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresergebnis vor Steuern haben sich wie folgt entwickelt. Das ausgewiesene negative Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -420 (Vorjahr: TEUR 98) resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.822 (Vorjahr: TEUR 811) aufgrund des gestiegenen allgemeinen Zinsniveaus. Der Umsatz erhöhte sich um 9,8 % auf TEUR 28.349 (Vorjahr: TEUR 25.819). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Montagevolumen deutlich um -37 % (Vorjahr: +17 %) verringert. Wie im Vorjahr kam es zu einer Verlagerung des Montageportfolios hin zu Produkten mit einer höheren Wertschöpfung. Dies führte zu einem moderaten Umsatzzuwachs bei einer geringeren Ausbringungsmenge. Die laufenden Personalkosten bezogen auf den Umsatz waren mit 65 % auf nahezu gleichem Niveau zum Vorjahr (66 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurden Fachkräfte im Bereich der Prozessoptimierung und Fertigungstechnologie eingestellt. Die Personalentwicklung soll auch weiterhin die Kernkompetenzen des Unternehmens stärken und so die Kostenvorteile der Mitbewerber durch eine höhere Flexibilität kompensieren. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 2023 die gesetzten Umsatz-/Ertragsziele aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklung nur teilweise realisiert. Das stützende Geschäft kam im Geschäftsjahr 2023 aus der Division Memory und dem Bereich Industrial NAND Solutions. Die Komplexität der gefertigten Produkte am Standort Berlin stieg wiederholt und entspricht dem Trend in der Halbleiterbranche. Dementsprechend kam es zu einem Anstieg der Montagepreise je Produkt um mehr als 72 %. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zur Finanzierung des Anlagevermögens wurde in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 100) erfolgswirksam aufgelöst. Unter Berücksichtigung der Entwicklung von Ausbringungsmengen sowie des Produktionsmix mit höherer Fertigungstiefe, bewertet die Geschäftsleitung den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend. 3.2 Investitionen und Finanzierung Die Investitionen konzentrierten sich auch im Jahr 2023 auf den Standort Berlin. Wie in den Vorjahren lag der Schwerpunkt der Investitionen bei der Erweiterung der Wertschöpfungskette und der Unabhängigkeit von Zulieferern. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt lag im Bereich der systemgestützten Produktionsplanung und -steuerung. Neue Produktionsschritte wurden in die eigene Fertigung integriert, Produktionsanlagen zur Erweiterung des Produktportfolios angeschafft und in Softwareprojekte investiert. Das Investitionsvolumen belief sich insgesamt auf TEUR 6.704 (Vorjahr: TEUR 5.723). Die Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen betrafen vor allem Projekte im Bereich der Logistik- und IT-Software. Insgesamt wurden hier TEUR 569 (Vorjahr: TEUR 798) investiert. Alle weiteren Investitionen wurden für Fertigungsanlagen, Testequipment und Spezialwerkzeuge getätigt. Investitionen in diesen Bereichen wurden in Höhe von TEUR 6.135 (Vorjahr: TEUR 4.925) getätigt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte weitestgehend aus eigenen Mitteln bzw. Darlehen der Swissbit Group. 3.3 Forschung und Entwicklung Die Entwicklungstätigkeit der Swissbit Germany AG beschränkt sich im Bereich Memory Module auf Definition, Design und Optimierung der Montage- und Testschritte in der Speichermodulfertigung. Die Produkt- und Softwareentwicklung wird in diesem Bereich von den Unternehmen der Gruppe sichergestellt. In dem Bereich EIS erbringt die Swissbit Germany AG Leistungen im Rahmen der eigenständigen Produkt-, Design- und Softwareentwicklung bis hin zur Technologie- und Prozessdefinition. Hierbei übernimmt die Swissbit AG, Bronschhofen, das Entwicklungs- und Marktrisiko und vergütet die Leistung der Swissbit Germany AG durch das Costplus-Verfahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Aufwendungen für Entwicklungstätigkeiten im wesentlichen Umfang realisiert. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Aufwendungen um 3,1 % auf TEUR 5.713. 3.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Swissbit Germany AG zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich um 6,4 % (Vorjahr: -12,6 %) gegenüber dem Vorjahr. Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die weiterhin durchgeführten Investitionsaktivitäten des Unternehmens und auf der Passivseite auf den Anstieg der Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Investitionen sollen die Wettbewerbsfähigkeit, den Fortbestand und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens in einem dynamischen Halbleitermarkt sichern. Durch die rege Investitionstätigkeit erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 2.326 auf TEUR 36.432 (Vorjahr: TEUR 34.106). Im Geschäftsjahr 2023 sind die wesentlichen Investitionen in den Bereichen Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen und Maschinen zwecks Kapazitäts- und Funktionserweiterungen getätigt worden. Dagegen hat sich das Umlaufvermögen um TEUR 194 auf TEUR 2.172 (Vorjahr: TEUR 2.367) in der stichtagsbedingten Betrachtung der Vermögenswerte verringert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der um TEUR 483 verminderte Bestand an Vorräten. Erhöht hat sich der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, welcher sich um TEUR 647 gegenüber dem Vorjahr veränderte. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Ausweis der Forderung aus der Verlustübernahme. Ferner verringerte sich das Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 358. Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital durch die Verlustübernahme nicht verändert (Vorjahr: Verringerung 9,0 %). Der Ausweis des Jahresergebnisses des Geschäftsjahres 2023 erfolgt in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 196). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) hat sich zum Bilanzstichtag auf 5,1 % (Vorjahr: 5,4 %) verringert. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um TEUR 184 auf TEUR 944 (Vorjahr: TEUR 1.128) aufgrund der niedrigeren Verpflichtungen aus Personalsachverhalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 563 erhöht. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.068 auf TEUR 32.071 (Vorjahr TEUR 30.003) steht überwiegend im Zusammenhang mit der Finanzierung durch die Swissbit Group. 3.5 Finanzlage Die Gesellschaft erzielte einen hohen positiven operativen Cashflow im Wesentlichen bedingt durch die steigenden Abschreibungsvolumina der Investitionen der vergangenen Geschäftsjahre. Ferner führte die weiterhin rege Investitionstätigkeit zu einem hohen negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit. Bei den Investitionen sind vor allem die Auszahlungen für den Erwerb von Betrieb- und Geschäftsausstattung sowie technischen Anlagen und Maschinen anzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist nahezu ausgeglichen. Insgesamt verringerten sich die liquiden Mittel um TEUR 358. Ihren Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft jederzeit nachkommen. Nach dem derzeitigen Stand der Planungen wird dies auch für den vorhersehbaren Prognosezeitraum als gesichert angesehen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit Einverständnis der verbundenen Unternehmen nicht vor dem 30. Juni 2025 beglichen, so dass das working capital (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) TEUR -838 (Vorjahr TEUR -262) beträgt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt unverändert aus dem positiven operativen Cashflow sowie im Rahmen von Darlehen über die Swissbit Group. Darüber hinaus sieht der Beherrschungsvertrag einen Ausgleich von etwaigen Verlusten vor, soweit diese nicht durch einen während der Dauer des Beherrschungsvertrags gebildeten Gewinnvortrag oder gebildeten anderen Gewinnrücklagen gedeckt sind. Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen an der Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr leicht auf 82,2 % (Vorjahr 81,9 %). 3.6 Ertragslage Die Umsätze, insbesondere für die Montageleistungen, sind bei stabiler Auftragslage um TEUR 2.531 auf TEUR 28.349 (Vorjahr: TEUR 25.818) gestiegen. Dieser moderate Anstieg ist vor allem auf einen veränderten Produktmix gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Die aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich leicht um TEUR 4 auf TEUR 1.684 (Vorjahr: TEUR 1.680). Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 345 auf TEUR 780 (Vorjahr: TEUR 435). Hier werden vor allem Erträge aus Förderprojekten im Bereich der Mikroelektronik (TEUR 312, Vorjahr. TEUR 0) sowie die Auflösungen des Sonderpostens für Investitionen (TEUR 97, Vorjahr: TEUR 100) ergebnisrelevant erfasst. Die Materialkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % gestiegen. Hier wirkt sich vor allem der veränderte Produktmix aus. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 7,0 % leicht gestiegen. Neben der gestiegenen Anzahl an Personal wirkt sich hier zudem eine Anpassung des Lohnniveaus an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2023 aus. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um TEUR 994 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies ist auf die erhöhten Investitionen in Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung im aktuellen Geschäftsjahr und am Ende des Vorjahres zurückzuführen. Ferner sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 98 auf TEUR 4.781 (Vorjahr: TEUR 4.683) geringfügig gestiegen, u. a. aufgrund von bezogenen Dienstleistungen im IT-Bereich sowie einem erhöhten Aufwand für Instandhaltung und Wartung der technischen Anlagen und Maschinen. Das EBIT erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.401 (Vorjahr: TEUR 908). Neben den Erträgen aus Förderprojekten trugen insbesondere die gestiegenen Umsatzerlöse zu der positiven Entwicklung bei. Die Swissbit Germany AG schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis vor Steuern von TEUR -420 (Vorjahr: TEUR 98) ab. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.011. Dies ist auf den starken Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus und die entsprechende Anpassung der Darlehenskonditionen zurückzuführen. Der Gesellschafter hat aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrags den Jahresfehlbetrag, der nicht durch einen während der Dauer des Beherrschungsvertrags gebildeten Gewinnvortrag oder gebildete andere Gewinnrücklagen gedeckt ist, in Höhe von TEUR 432 (Vorjahr: TEUR 171) ausgeglichen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung insgesamt unter den globalen wirtschaftlichen Gegebenheiten als zufriedenstellend eingeschätzt. 3.7 Mitarbeiter Die Swissbit Germany AG hat die Anzahl des Personals im Geschäftsjahr 2023 leicht gesteigert. Im Jahresdurchschnitt ist die Mitarbeiterzahl um 8 auf 293 Mitarbeiter (Vorjahr: 285) gestiegen. Davon waren 115 Mitarbeiter im Bereich Produktion, 106 Mitarbeiter im Bereich Produktrelevante Unterstützung sowie 72 Mitarbeiter im Bereich Kaufmännischer Vertrieb und Administration beschäftigt. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Die Geschäftsentwicklung der Swissbit Germany AG hängt stark vom Vertriebserfolg der Swissbit Group ab, deren Vertriebschancen erheblich durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Investitionsgütermarkt beeinflusst werden. Die Risiken sind in absteigender Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt. Weltwirtschaftliche und geopolitische Lage Wir sehen große Unsicherheiten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Aussichten, die sich im vergangenen Jahr aufgrund verschiedener Faktoren verschlechtert haben (vgl. 2. GESAMTWIRTSCHAFTLICHER ÜBERBLICK). Die geopolitischen und weltwirtschaftlichen Risiken haben sich im Geschäftsjahr 2023 weiter verschärft. Die jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt, in dem jede Perspektive auf ein baldiges Ende fehlt, und die parallel eskalierenden Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten belasten das globale Wirtschaftswachstum und damit die Investitionen in Industriegüter. Die unmittelbaren Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis der Swissbit Germany AG werden als gering angesehen, da die Swissbit Group über keine wesentlichen Kundenbeziehungen in diesen Regionen verfügt. Der in den Vereinigten Staaten begonnene Wahlkampf um das Amt des Präsidenten hemmt die notwendigen Entscheidungen und Investitionsanreize. Der ungewisse Ausgang der Wahlen im November 2024 und die sich daraus ergebenen ungewissen Entwicklungen zu Themen wie weltweiter Freihandel, Sanktionspolitik und Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen, machen Prognosen zu langfristigen Entwicklungen unmöglich und führen zu einem vorsichtigen Investitionsverhalten aller Marktteilnehmer. Die Möglichkeit, dass Europa, und damit die Swissbit Group, durch Handelszölle, initiiert durch eine möglich Trump Administration, belastet wird, schätzt das Management als gering bis mittel ein. Die wirtschaftlichen Konsequenzen auf das Geschäftsergebnis wären erheblich. Der derzeitig schon bestehende deutliche Preiswettbewerb mit der taiwanesischen Konkurrenz im US-amerikanischen Absatzmarkt würde zu einer erheblichen Verzerrung der Marktsituation bzw. der Attraktivität der Swissbit führen. Der weltweite Konjunkturmotor China ist in den vergangenen Jahren vor allem durch die Immobilienkrise und die demografische Entwicklung ins Stocken geraten. Den sich ergebenden innenpolitischen Spannungen versucht die chinesische Parteiführung durch eine politische und militärische Eskalation mit Taiwan zu begegnen. Ein ausufernder Konflikt im chinesischen Meer und eine Unterbrechung von Lieferketten hätte unabsehbare Konsequenzen für den gesamten Computerelektroniksektor. Die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Micro-Controllern und damit das Jahresergebnis wären signifikant. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos schätzen wir derzeit als gering ein. Die wirtschaftlichen wie (geo)politischen Rahmenbedingungen und die teilweise nicht wettbewerbsfähigen Energiepreise, erschweren vor allem am deutschen Standort Wachstums- und Investitionsbestrebungen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Swissbit Germany AG ist hierdurch eingeschränkt. Die zuvor beschriebenen Risiken können sich negativ auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Steuern sowie die Finanzlage auswirken. Lieferketten und Wettbewerbsdruck Der Erfolg der operativen Einheit Swissbit Germany AG hängt stark von einer zuverlässigen und effektiven Steuerung der Versorgungskette für kritische Komponenten (Halbleitermaterial) und Fremddienstleistern ab. Ferner ist die Swissbit Germany AG einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt durch Mitbewerber aus Schwellenländern, die eine günstigere Kostenstruktur aufweisen. Diese Risiken können sich negativ auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Steuern sowie die Finanzlage auswirken. Zinsrisiko Die Finanzquellen des Unternehmens bestehen hauptsächlich aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie Darlehen der Swissbit Group. Die Darlehen unterliegen dem marktbezogenen Zinsrisiko. Das Zinsrisiko mit negativen Auswirkungen auf das Jahresergebnis vor Steuern wird derzeit eher als niedrig eingestuft, da mit leicht sinkenden Zinsen gerechnet wird. Zusätzliche Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir jetzt noch als unwesentlich einschätzen, können unsere Geschäftsaktivitäten und -ziele ebenfalls negativ beeinflussen. 4.2. Chancenbericht Die Chancen sind in absteigender Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt. Die Nachfrage nach Halbleiter-Komponenten wird durch die technologische Entwicklung, wie in den letzten Dekaden, langfristig unvermindert steigen. Beschleunigt wird dieser Trend durch technologische Sprünge im Bereich Künstlicher Intelligenz und deren Anwendung sowohl im Business- als auch im Consumer-Umfeld. Die Swissbit konnte hier Erfolge vorweisen und neue globale Accounts im Bereich Künstlicher Intelligenz hinzugewinnen. Die Nachfrage für elektronische Speichermodule wird durch neue KI-Anwendungen überproportional zunehmen, wovon die Swissbit Group und die Swissbit Germany AG erheblich profitieren werden. Diese Chance kann sich positiv auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Steuern sowie die Finanzlage auswirken. Das gestiegene Bewusstsein um System- und Datensicherheit, zusammen mit der zunehmenden Etablierung der Swissbit als Anbieter von elektronischen Sicherheitslösungen, ermöglicht es ferner, an öffentlichen Ausschreibungen von Instituten und Behörden teilzunehmen. In der jüngeren Vergangenheit konnten auf diese Weise Aufträge akquiriert werden. Das Management geht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass auch zukünftig weitere Marktanteile gewonnen werden können. Von dieser zusätzlichen Wahrnehmung von Swissbit im Markt werden die Swissbit Group und die Swissbit Germany AG mittelfristig Vorteile bei der Kooperation und Zusammenarbeit mit Technologieführern in weiteren Industriebranchen erzielen. Diese Chance kann sich positiv auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Steuern sowie die Finanzlage auswirken. Die voranschreitende Integration des im Geschäftsjahr 2021 von der Swissbit Group übernommenen Controllerherstellers Hyperstone bietet weitere Möglichkeiten, bereits bei Definition und Design zukünftiger Controller-Generationen auf die spezifischen Anforderungen der Swissbit Memorymodule Rücksicht zu nehmen. Diese zusätzliche Kompetenz würde es der Swissbit ermöglichen, noch unabhängiger von externen Zulieferern zu agieren, die Produkteigenschaften noch individueller zu gestalten und damit nicht nur die Kundenbedürfnisse besser zu berücksichtigen, sondern sich zusätzlich von den Mitbewerbern abzugrenzen. Das erwartete Entwicklungspotential und damit die mögliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Swissbit Germany AG mit positiven Auswirkungen auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Steuern sowie die Finanzlage wird als beträchtlich eingeschätzt. Die Teilnahme an industriellen Förderprojekten mit führenden Industriepartnern in Deutschland und Europa bietet der Swissbit zusätzliche Möglichkeiten bei der Entwicklung neuer Fertigungsmethoden, Prozesstechniken und Zukunftsprodukten. Durch den Austausch und die Kombination des Knowhows der teilnehmenden Partner können neue kommerzielle und finanzielle Möglichkeiten erschlossen werden. Ferner werden die Sichtbarkeit und Akzeptanz der Swissbit als einer der führenden Anbieter von Advanced Packaging, Assembly and Testsolution im Markt erhöht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Swissbit Germany AG in den folgenden Geschäftsjahren an weiteren Projekten teilnehmen wird, ist sehr hoch. Die daraus erwachsenden finanziellen Mittel zur Befriedigung der Investitionsvorhaben am Standort Berlin könnten signifikant sein. Ein günstiges politisches und regulatorisches Umfeld sowie das gestiegene Bewusstsein, sich bei Schlüsseltechnologien unabhängiger von Schwellenländern auszurichten, könnten den Geschäftsverlauf positiv beeinflussen. Mit der Verlagerung von Produktionsstufen und -prozessen und der einhergehenden Bündelung von Kompetenzen im Unternehmen bieten wir unseren Kunden a.) die Chance, ihre Produkte und Dienstleistungen zuverlässig, sicher und umweltfreundlicher anzubieten, b.) manipulationssichere, verschlüsselte und überwachte Datenverarbeitungsstrukturen zu schaffen, c.) eine weitgehende Unabhängigkeit von politisch instabilen Regionen zu implementieren und d.) sie bei der Digitalen Transformation zu unterstützen. Die Fokussierung auf kundenspezifische Anforderungen mit einer hochflexiblen Klein- und Mittelserienfertigung differenziert die Swissbit gegenüber den Wettbewerbern aus Asien. Zudem bietet die Produktionsstätte Berlin die Möglichkeit, auch zukünftig weitere Produktionskapazitäten aufzubauen und eine vertikale Integration durchzuführen. Obwohl wir bereits heute eng mit unseren Lieferanten und Dienstleistern zusammenarbeiten, um versorgungsbezogene Probleme zu vermeiden, verlängert die Swissbit konsequent ihre vertikale Wertschöpfungskette. Ausgelagerte Fertigungs-, Test- und Entwicklungsprozesse werden fortwährend auf deren Integration ins bestehende Leistungsportfolio überprüft und vermehrt inhouse bzw. eigenverantwortlich sichergestellt. Die Swissbit kann so ihre Unabhängigkeit erhöhen und die Durchlaufzeiten bei erhöhter Zuverlässigkeit und Qualität verkürzen. Parallel kann so die Attraktivität der Swissbit gegenüber ihren Kunden als verlässlicher Partner und integrierter Kompetenzträger steigen. Die beschriebenen Chancen können sich deutlich positiv auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Steuern auswirken. Aufgrund der bestehenden Unsicherheit der zukünftigen Entwicklungen lässt sich jedoch die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht abschließend bestimmen. 4.3. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 wird hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wahrscheinlich ein weiteres Jahr in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld sein. Der IWF geht davon aus, dass sich das wirtschaftliche Wachstum weiter abschwächt. Diese Entwicklung wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der COVID 19 Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. In Summe erwarten wir daher ein leicht geringeres Wachstum als im abgelaufenen Geschäftsjahr. Für das Geschäftsjahr 2024 geht der Vorstand der Swissbit Germany AG von einer sich verbessernden wirtschaftlichen Situation aus. Gestützt wird diese Annahme durch verschiedene Analystenberichte wie z.B. Gardner und TrendForce. Ähnliche Einschätzungen sind auch in den Prognoseberichten der Chiphersteller KIOXIA, Micron und Samsung, wie auch in den Geschäftsberichten von Mitbewerbern wie Innodisk und SMART zu finden. Die Nachfragedynamik für Flashspeicher-Produkte entwickelt sich je nach Branche unterschiedlich. Für Anwendungen im Bereich Künstlicher Intelligenz, Rechenzentrum und Kommunikation gehen wir von einer Verbesserung der Geschäftslage im 2. Quartal bzw. 3. Quartal 2024 aus. Dies wird durch eine allgemeine Verknappung der Ausbringungsmengen der globalen Halbleiterproduzenten positiv beeinflusst. Ähnlich sehen wir die Situation bei Mobil- und Security-Applikationen. Andere Bereiche, wie z.B. der Industriesektor und vor allem die Automobilbranche, sind in der Entwicklung gehemmt und werden wahrscheinlich erst im 4. Quartal 2024 der oben beschriebenen Entwicklung folgen. Eine kurzfristige Verbesserung der Marktsituation ist durch die hohen Lagerbestände entlang der Lieferketten unwahrscheinlich. Für das Geschäftsjahr 2024 werden leicht steigende Umsatzerlöse und ein EBIT in gleicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2023 erwartet. Leicht rückläufige Zinsen zur Refinanzierung werden zu einer geringen Verbesserung des Jahresergebnisses vor Steuern führen. Die Fokussierung auf Rationalisierungen und Optimierungen der Geschäftsprozesse sollen diese Entwicklung über eine ausgeglichene Kostenstruktur herbeiführen. Projekte wie das IPCEI ME/CT (Important Project of Common European Interest on Microelectronics & Communication Technologies) sollen die Kooperation mit branchenverwandten Unternehmen in Deutschland und Europa intensivieren. Synergie- und Knowhowtransfers sollen unser Unternehmen stärken und zukunftsfähig machen. Ferner werden die Fördergelder einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Deckung der Kosten der Entwicklungstätigkeiten leisten. Veränderungen in der Konzernstruktur sind nicht geplant und das Geschäftsmodell wird fortgeführt. Weitere Effizienzsteigerungen durch die konsequente Digitalisierung von Kernprozessen, wie Produktionsplanung und -steuerung, Materialbedarfsanalyse und Automatisierung der Bestellprozesse, sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Berliner Standortes zukünftig sicherstellen.
30. April 2024 Lars Lust Chris Schwarze Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG zum 31. Dezember 2023Swissbit Germany AG, BerlinALLGEMEINE ANGABEN Die Swissbit Germany AG hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) im Handelsregister Abteilung B unter der Registernummer 91868 B eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften im Allgemeinen (§§ 264 ff. HGB) und für Aktiengesellschaften im Speziellen (§§ 150 ff. AktG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Folgender Posten ist in der Bilanz auf der Grundlage von § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB hinzugefügt, da der Inhalt nicht von einem handelsrechtlich vorgeschriebenen Posten gedeckt wird, bzw. dieser auf der Grundlage von § 265 Abs. 1 HGB weiter untergliedert ist: Sonderposten für Investitionszuschüsse zur Finanzierung des Anlagevermögens. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen übernommen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen 1 und 15 Jahren, angesetzt, welche nicht wesentlich von den steuerlichen AfA-Tabellen abweichen. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Geleistete Anzahlungen, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Wie im Vorjahr wurden die Forderungen gegen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bei bestehender Aufrechnungslage saldiert dargestellt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Kostensteigerungen werden bis zum voraussichtlichen Zeitpunkt der Erfüllung berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Diese Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Der angesetzte Steuersatz beträgt 30,18 %. Aktive latente Steuern resultieren insbesondere aus Sachanlagen und dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen. Unter Verzicht auf die Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird ein Aktivüberhang an latenten Steuern nicht angesetzt. ANGABEN ZUR BILANZ Die Aufgliederung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Zum Bilanzstichtag lagen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von saldiert EUR 664.376,13 (Vorjahr: EUR 183.594,32) vor. Gemäß Beherrschungsvertrag vom 4. September 2020 (Abs. 2) besteht eine Forderung der Swissbit Germany AG gegen die Swissbit Holding AG aus der Verlustübernahme für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 432.408,77 (Vorjahr: EUR 171.418,40). Die Forderung des Vorjahres wurde noch nicht ausgeglichen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.025.000,00 und ist in 20.500 Namensaktien im Nennbetrag von je EUR 50,00 eingeteilt. Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Veränderungen ergeben. Die Aktien werden ausschließlich durch die Swissbit Holding AG mit Sitz in Bronschhofen (Schweiz) gehalten, § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. § 20 Abs. 4 AktG. Die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 1 und 2 AktG beträgt EUR 102.500,00 und ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Bilanzgewinn von EUR 867.989,19 ist ein Gewinnvortrag von EUR 867.989,19 (Vorjahr: EUR 1.064.305,18) enthalten. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zur Finanzierung des Anlagevermögens enthält einen Betrag in Höhe von EUR 1.917.319,38 (Vorjahr: EUR 2.014.235,04). Eine Steuerrückstellung war wie im Vorjahr für das laufende Geschäftsjahr nicht zu bilden. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 651.743,76 (Vorjahr: EUR 875.960,55) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 292.031,23 (Vorjahr: EUR 252.404,01) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 153.725,63 (Vorjahr: EUR 0,00) auf Lieferungen und Leistungen und ansonsten auf Verbindlichkeiten zur Finanzierung der Investitionstätigkeit inklusive Zinsen. Insgesamt ergeben sich Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 32.071.209,09 (Vorjahr: EUR 30.002.894,49). Die Verbindlichkeiten sind mit dem Grundstück und den Sachanlagen der Gesellschaft besichert.
ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 28.348.964,85 (Vorjahr: EUR 25.818.586,13) teilen sich auf folgende Bereiche auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen sonstige Erträge von Dritten in Höhe von EUR 421.246,57 (Vorjahr: EUR 173.827,62),insbesondere sind hier die Erträge aus Förderprojekten in Höhe von EUR 312.048,64 (Vorjahr: EUR 0,00) sowie die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 96.915,66 (Vorjahr: EUR 100.084,03)enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen EUR 997.316,54 (Vorjahr: EUR 976.966,94), Aufwendungen für Instandhaltungen technischer Anlagen und Maschinen EUR 399.061,44 (Vorjahr: EUR 374.902,20) und Aufwendungen für den laufenden IT-Betrieb EUR 293.241,90 (Vorjahr: EUR 151.757,07) enthalten. SONSTIGE ANGABEN Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 513.354,23 (Vorjahr: EUR 398.474,30) im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Davon weisen EUR 201.550,32 (Vorjahr EUR 167.761,29) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr auf. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 293 Mitarbeiter (ohne Vorstand und Auszubildende) beschäftigt, davon waren 115 Mitarbeiter im Bereich Produktion, 106 Mitarbeiter im Bereich Produktrelevante Unterstützung sowie 72 Mitarbeiter im Bereich Kaufmännischer Vertrieb und Administration beschäftigt. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr 2023 EUR 51.200,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütungen im Rahmen ihrer Aufsichtsratstätigkeit für die Swissbit Germany AG. Dem Vorstand gehören an:
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Die Swissbit Holding AG mit Sitz in Bronschhofen (Schweiz) ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss sowohl für den größten wie auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Am 4. September 2020 wurde zwischen der Swissbit Holding AG (herrschende Gesellschaft) und der Swissbit Germany AG (abhängige Gesellschaft) ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen. Aufgrund des Beherrschungsvertrags wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 432.408,77 (Vorjahr: EUR 171.418,40) Erträge aus der Verlustübernahme ausgewiesen. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 867.989,19 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres kam es zu keinen Vorgängen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Berlin, 30. April 2024 Lars Lust Chris Schwarze Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Swissbit Germany AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Swissbit Germany AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Swissbit Germany AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 2. Mai 2024 KPMG
AG
Sternberg, Wirtschaftsprüfer Stief, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss 2023Sehr geehrte Damen und Herren, über seine Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erstattet der Aufsichtsrat folgenden Bericht: Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben umfassend wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Dabei standen im Jahr 2023 aus Sicht des Aufsichtsrats neben den kontinuierlich behandelten Themen wie aktueller Geschäftsverlauf, Finanz- und Liquiditätslage, Risikomanagement und Compliance vor allem folgende Aktivitäten im Vordergrund:
Im Geschäftsjahr 2023 ist der Aufsichtsrat zu einer Präsenz-Sitzung zusammengekommen. Der Aufsichtsrat war in der Sitzung vom 24. April 2023 beschlussfähig. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat mehrere weitere Besprechungen und Abstimmungen im Wege von Videokonferenzen monatlich vorgenommen. In allen Sitzungen und Besprechungen des Aufsichtsrats waren Mitglieder des Vorstands anwesend. Bei der Besprechung und Beschlussfassung über einzelne Themen, insbesondere den Vorstand und seine Vergütung betreffende Themen, hat der Aufsichtsrat ohne den Vorstand getagt und beschlossen. Zwischen den Sitzungen und Besprechungen hat der Vorstand den Aufsichtsrat oder seinen Vorsitzenden regelmäßig in Telefonaten und zum Teil auch persönlichen Treffen über wesentliche Entwicklungen informiert und Entscheidungen vorab mit dem Aufsichtsrat, insbesondere dem Vorsitzenden abgestimmt. Aus Sicht des Aufsichtsrats hat der Vorstand damit seine Berichts- und Informationspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr umfassend erfüllt und den Aufsichtsrat sowohl in den Aufsichtsratssitzungen als auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen laufend und umfassend über die Geschäftsentwicklung, die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. Ausschüsse hat der Aufsichtsrat aufgrund seiner Größe nicht gebildet. Wesentliche Themen, mit denen sich der Aufsichtsrat bei seiner Arbeit innerhalb und außerhalb der Sitzungen beschäftigt hat, waren insbesondere:
Der Aufsichtsrat konnte sich im Geschäftsjahr 2023 bei den Beratungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat und aufgrund der laufenden Information durch den Vorstand von der Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Vorstand überzeugen. Der Vorstand hat entsprechend der Entwicklung der Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Organisation der Swissbit Germany AG weiterentwickelt. Der Aufsichtsrat hat das in der Gesellschaft eingesetzte Risikomanagementsystem mit dem Vorstand und den Wirtschaftsprüfern erörtert. Der Abschlussprüfer hat ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise für die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung erlangt. Soweit für einzelne Maßnahmen der Geschäftsführung die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, wurden diese nach jeweils rechtzeitiger Information und Vorlage durch den Vorstand vom Aufsichtsrat geprüft und die erforderliche Zustimmung erteilt. Der Aufsichtsrat kann damit feststellen, dass der Vorstand ihn umfassend in die Lage versetzt hat, die Arbeit des Vorstands laufend zu überwachen. Dabei ist der Aufsichtsrat zu der Überzeugung gelangt, dass die Geschäftsführung durch den Vorstand in jeder Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und keinen Anlass zu Beanstandungen durch den Aufsichtsrat gibt. Daneben hat der Aufsichtsrat, wie jedes Jahr, auch die Effizienz seiner eigenen Arbeit geprüft und verbessert. Im Aufsichtsrat gab es im Berichtsjahr keine personellen Veränderungen. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Swissbit Germany AG hat die KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die genannten Unterlagen und der Prüfungsbericht der KPMG AG lagen dem Aufsichtsrat zur Prüfung vor. Der Aufsichtsrat hat die vorgenannten Unterlagen und den Bericht der Abschlussprüfer in Vorbereitung auf die Sitzung vom 17. Juni 2024 durchgesehen und geprüft. In der Sitzung am 17. Juni 2024 wurden der Jahresabschluss sowie der Prüfungsbericht ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer hat in seinem Bericht über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Die Abstimmung zwischen dem Aufsichtsrat und dem Abschlussprüfer hat über den Vorstand stattgefunden. Der Aufsichtsrat kommt danach zu dem Ergebnis, dass der Jahresabschluss sowie der entsprechende Lagebericht ordnungsgemäß entsprechend der für den Abschluss geltenden Regeln aufgestellt wurden und ein zutreffendes Bild der Finanz und Ertragslage der Swissbit Germany AG darstellt. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfer nach intensiver Behandlung zu und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023. Der Jahresabschluss ist damit zugleich festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt der Unternehmensleitung und allen Mitarbeitern der Swissbit Germany AG für die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Leistungen.
Berlin, den 17. Juni 2024 Silvio Muschter, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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