DWD-Company Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DWD-Company GmbH & Co. KGKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens Die DWD-Company GmbH & Co. KG ist eine in Deutschland ansässige Kommanditgesellschaft mit Sitz "Am Eifeltor 20" in 50997 Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRA 33845 eingetragen. Die Gründung des Unternehmens erfolgte am 01.05.2015. Zum 01.01.2019 erfolgte dann der Rechtsformwechsel in eine GmbH & Co. KG durch Aufnahme der DWD-Company Verwaltungs GmbH. Seit ihrer Gründung ist die DWD-Company GmbH & Co. KG zu einem europaweit agierenden Unternehmen avanciert. Als einer der heute führenden Anbieter für E-Commerce im Bereich "Home & Living"-Eigenmarken wickelt sie rund 1.000.000 Warensendungen im Jahr ab. Der Erfolg der DWD-Company GmbH & Co. KG beruht auf einem innovativen Mix aus E-Commerce- Expertise, innovativen Technologien und einer sehr aktiven Buy-and-Build-Strategie.Der Fokus liegt dabei auf starken Eigenmarken und Profitabilität. Kern der Erfolgsgeschichte sind neue Produkte für ihr E-Commerce-Netzwerk zu identifizieren und entsprechend hohen Qualitätsstandards zu optimieren und zu platzieren. 2 Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Der Geschäftsverlauf ist durch folgende wesentlichen Punkte gekennzeichnet: a.) Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung fiel im Jahr 2023 insgesamt um 1,0 % gegenüber dem Jahr 2022. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Trotz dieser positiven Zahlen bleibt der Arbeitsmarkt in Deutschland jedoch nicht frei von Herausforderungen. Insbesondere in bestimmten Branchen und Regionen gibt es weiterhin einen Fachkräftemangel. Zudem ist die Arbeitslosigkeit unter bestimmten Gruppen wie jungen Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund nach wie vor höher als im Durchschnitt. Es wird daher weiterhin daran gearbeitet werden müssen, den Arbeitsmarkt in Deutschland insgesamt zu stärken und allen Menschen den Zugang zu guten Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Wie der jährliche Online-Monitor der IFH Köln im Auftrag des Handelsverbandes HDE ermittelt hat, ist die Entwicklung des deutschen B2C-E-Commerce 2023 gegenüber dem Vorjahr recht verhalten. Immerhin ist mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent bzw. 0,8 Mrd. Euro auf 85,4 Mrd. Euro (netto - auch im Folgenden) eine leicht positive Tendenz zu verzeichnen. Der Onlineumsatz ist damit 42,8 Prozent höher als 2019 - vor der Corona-Sonderkonjunktur. b.) Umsatzentwicklung, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis: Die Umsatzerlöse als bedeutsamster Leistungsindikator haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 8 % erhöht. Damit konnte die prognostizierte Umsatzsteigerung von rund 5 % erreicht werden. Nach den pandemiebedingt erheblichen Kostensteigerungen in den Vorjahren, die sich insbesondere bei den Aufwendungen für bezogene Waren zeigte, war in 2023 eine nur unterproportionale Steigerung des Materialaufwands von 5 % zu verzeichnen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.712 ab. Der erwartete Jahresüberschuss von ca. TEUR 2.400 wurde daher nicht erreicht. Gründe hierfür sind vor allem die deutlich gestiegenen Personalkosten (TEUR +410) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die insbesondere durch Kosten für Ausgangsfrachten, Verkaufsprovisionen, Werbekosten und Kosten der Warenabgabe geprägt waren und insgesamt um rund TEUR 2.200 gestiegen sind. c.) Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen: Im Jahr 2023 hat die DWD-Company GmbH & Co. KG in den Fuhrpark investiert. Die Kreditlinie musste in 2023 dahingehend nicht ausgeweitet werden. 3 Darstellung der Lage a.) Vermögenslage: Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,87 % verringert (2023: TEUR 508; 2022: TEUR 534), da im Geschäftsjahr keine wesentlichen Investitionen oberhalb der Summe aus planmäßigen Abschreibungen und Veräußerungen aus dem Anlagevermögen erfolgt sind. Der Warenbestand wurde im Geschäftsjahr um TEUR 1.394 auf TEUR 5.472 abgebaut. Das entspricht 52 % der Bilanzsumme (2022: 72 %). Der Bestand der Vorjahre, der durch verspätete Lieferungen von Saisonware und zusätzlichen Bestellungen, um zukünftige Lieferengpässe zu vermeiden, geprägt war, konnte in 2023 erneut deutlich reduziert werden. Durch den deutlichen Rückgang der Vorräte war der Finanzierungsbedarf wesentlich geringer, weshalb sich die liquiden Mittel um TEUR 2.335 erhöht und die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 552 gemindert haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten beinhalten wie im Vorjahr hauptsächlich Gesellschafterdarlehen. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten entfällt im Wesentlichen auf die Umsatzsteuer. Insgesamt wird die Vermögenslage zum Stichtag als positiv bezeichnet. b.) Finanzlage: Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist durch den Abbau des Warenbestands und des Jahresüberschusses positiv. Durch die Entnahmen der Gesellschafter ergibt sich ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Durch den erzielten Jahresüberschuss konnten Einstellungen in die gesamthänderisch gebundene Rücklagen vorgenommen werden (TEUR: 536). Das Eigenkapital erhöht sich damit entsprechend (2023: TEUR 1.020; 2022: TEUR: 483). Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von rund 10 %. Insgesamt ist die Finanzlage zum Stichtag als zufriedenstellend zu bezeichnen. c.) Ertragslage: Der Rohertrag hat sich im Vorjahresvergleich insgesamt um rund 10%Punkte (= TEUR 2.207) verbessert. Ursache hierfür sind die positive Umsatzentwicklung (+ 8 %) bei unterproportional gestiegenem Warenbezug (+ 5 %). Während sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr kaum verändert haben, sind die Personalaufwendungen (+ 27 %) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die insbesondere durch Kosten für Ausgangsfrachten, Verkaufsprovisionen, Werbekosten und Kosten der Warenabgabe geprägt sind, mit rund 15 % zu den Umsatzerlösen stark gestiegen. Unter Berücksichtigung von leicht gefallenen Zinsaufwendungen und ergebnisbedingt gestiegenen Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss TEUR 1.712. Der Geschäftsverlauf des Berichtsjahres wird insbesondere aufgrund des Jahresüberschusses als gut bezeichnet. 4 Chancen- und Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe absehbar. Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen in folgenden Bereichen: Finanzierungsrisiken bestehen für den Fall, dass es nicht gelingt, die georderte Ware zeitgerecht im geplanten Umfang zu verkaufen, um ausreichend Liquidität für neue Warenbestellungen zu generieren und die Lagerkapazitäten für neue Waren freizuhalten. In der Vergangenheit konnten aber die Kreditlinien stets ausreichend erhöht werden. Steigerungen bei den Transportkosten von Waren aus China können zu Preiserhöhungen geführt. Es besteht dadurch das Risiko, dass die Nachfrage und damit die Wettbewerbsfähigkeit dieser Produkte sinkt. In der Vergangenheit konnten solche Preiserhöhungen zeitnah an die Kunden weitergegeben werden. Die Marktstellung der Internetplattformen wie Amazon, usw. ist groß. Hierdurch besteht das Risiko, dass diese bedeutende Marktstellung ausgenutzt wird, um noch höhere Provisionen und sonstige Kosten an die Anbieter für E-Commerce weiter zu belasten. Auch das würde die Rendite der Gesellschaft schmälern. Die Auswirkungen der sonstigen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage innerhalb der nächsten Zeit lassen sich allerdings nicht quantifizieren und darstellen. Durch eine intensive Marktbeobachtung und einer flexiblen Preispolitik, die sich zeitnah an die Marktgegebenheiten anpasst, können im E-Commerce gute Geschäfte getätigt werden, die in der Vergangenheit bereits zu soliden Gewinnen geführt haben. Durch die Pandemie hat der Internethandel deutlich zugenommen. Dieser Trend ist momentan ungebrochen, wodurch sich weiteres Wachstumspotential ergibt. 5 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das folgende Geschäftsjahr wird mit einem positiven Verlauf des Geschäftsbetriebes gerechnet. Wir erwarten für 2024 insgesamt eine Umsatzsteigerung von rund 10 %. Der Materialaufwand wird sich im gleichen Umfang erhöhen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Es wird mit einem Jahresüberschuss gerechnet, der deutlich positiv ist und deutlich über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die DWD-Company GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRA 33845 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2HGB). Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (überwiegend zwischen 3 und 15 Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungsminderungen berücksichtigt. Die Schätzung der Nutzungsdauern erfolgte in Anlehnung an die allgemeinen verwendbaren steuerlichen Tabellen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von € 800 wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden - soweit erforderlich - auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. III. Angaben zur Bilanz Die nachfolgenden Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz werden in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz dargestellt. AKTIVA Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegenstände ist dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. PASSIVA Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde unter Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten beinhalten Darlehen in Höhe von € 1.000.000,00. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
IV. Sonstige Angaben Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen: Aus den zum Stichtag bestehenden Leasingverträgen entstehen finanzielle Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von € 29.670,84. Für die Geschäftsjahre 2025 bis 2027 belaufen sich die Aufwendungen auf € 63.213,27. Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen für das Geschäftsjahr 2024 € 699.906. Aus den unbefristeten Mietverträgen ist für die folgenden Geschäftsjahre mit Aufwendungen von € 655.906 zu rechnen. Die Gesellschaft tätigt Einkäufe in US-Dollar, die als Grundgeschäfte Gegenstand einer Bewertungseinheit ist. Zur Absicherung des Währungsrisikos sind Währungssicherungsgeschäfte in Höhe von insgesamt € 1.000.000,00 mit Laufzeiten bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen worden. Die Höhe der mit der Bewertungseinheit abgeschlossenen Risiken beträgt € -27.104,35. Bei der Sicherungsbeziehung handelt es sich um eine 1:1- Sicherungsbeziehung (Mikro-Hedge) zur Absicherung von Währungsschwankungen. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird retrospektiv und prospektiv anhand der critical terms match-Methode überprüft. Die Sicherungsbeziehung ist voll effektiv. Die Abbildung der Bewertungseinheit erfolgt nach der sog. Einfrierungsmethode, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus Währungskursschwankungen nicht bilanziert werden. Im Jahresdurchschnitt wurden 40 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) beschäftigt. Davon sind 40 Mitarbeiter Vollzeit- und 0 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch folgende Geschäftsführerin: DWD-Company Verwaltungs GmbH. Diese wiederum wird vertreten durch ihre Geschäftsführer: - Herr Daniel Dresbach, Nümbrecht - Herr Dennis Dresbach, Wiehl Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und befugt die Gesellschaft allein zu vertreten. Persönlich haftender Gesellschafter der Gesellschaft ist die DWD-Company Verwaltungs GmbH mit Sitz in Köln und mit einem gezeichneten Kapital von € 25.000,00. sonstige Berichtsbestandteile
Köln, den 09.09.2024; gezeichnet Herr Dennis Dresbach und Herr Daniel Dresbach Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DWD-Company GmbH & Co. KG, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DWD-Company GmbH & Co. KG, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWD-Company GmbH & Co.KG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig,anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhalte. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführendeDarstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und dieZeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gummersbach, den 30. September 2024 dhpg
Audit GmbH
Prof. Dr. Andreas Blum, Wirtschaftsprüfer Alexander Jurgeleit, Wirtschaftsprüfer |
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