Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 1399
Eingetragen
22.9.1986
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von PrüfmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Vertrieb von Sensoren und elektronischen Auswertegeräten, insbesondere für Druck- und Füllstandsmessungen. Ferner übernimmt die Gesellschaft Lohnaufträge für Gerätemontagen und Kabelkonfektionierung, welche sie selbst oder auf Provisionsbasis im Namen Dritter ausführt. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Beteiligung an und die Übernahme von anderen Unternehmen mit vorstehendem Gegnstand einschließlich der Übernahme der Geschäftsführung und Vertretung sowie der Verwaltung dieser Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Denndörfer
seit 27.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

95199 Thierstein
442.500 €
88.50%

Beteiligungen

NameAnteil
66.67%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BD Sensors GmbH

Thierstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

BD|SENSORS GmbH, Thierstein

I. Darstellung des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

BD|SENSORS ist einer der innovativsten und kompetentesten Anbieter von elektronischen Druckmessgeräten für Industrieapplikationen weltweit.

Dies stellt nicht nur eine realistische Selbsteinschätzung dar, sondern entspricht der Wahrnehmung durch Kunden, aber auch der von Lieferanten und Wettbewerbern.

Lösungsfähigkeit, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit sind Merkmale, welche auf kaum eine andere Firma innerhalb der Branche "Elektronischen Druckmesstechnik" besser zutreffen als auf BD|SENSORS.

Die Konzentration auf das Marktsegment "Elektronische Druckmesstechnik" war und ist die Basis für stetiges Wachstum, höchst profitabel mit vertretbarem Risiko.

BD|SENSORS als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen bewahrt langfristig seine Unabhängigkeit und Entscheidungsfähigkeit und ist somit seinen Kunden dauerhaft ein zuverlässiger und planbarer Partner.

BD|SENSORS entwickelt, produziert und vertreibt Komponenten der "Elektronischen Druckmesstechnik für Industrieapplikationen".

BD|SENSORS erhebt den Anspruch, für jede Applikation eine technisch und preislich adäquate Lösung bieten zu können.

Die Basis hierfür bietet eine Produktpalette von selbst entwickelten und produzierten

- Drucksensoren

- Druckmessumformern

- Hydrostatischen Füllstandssonden

- Elektronischen Druckschaltern

- Anzeige- und Auswertgeräten

welche in seiner Breite und Tiefe, sowohl technisch als auch preislich, den Anforderunten der industriellen Druckmesstechnik gerecht wird.

Ergänzt wird die Lösungsfähigkeit für den Kunden durch die Bereitschaft und Fähigkeit, kundenspezifische Geräte, auch für kleine und mittlere Stückzahlen schnell, flexibel und kostengünstig zu entwickeln und zu liefern.

Die Position von BD|SENSORS als "DER Problemlöser der elektronischen Druckmesstechnik für Industriekunden weltweit" konnte nicht nur gefestigt, sondern weiter ausgebaut werden.

b) Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.

c) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft entwickelt eigene Lösungen für verschiedene Anforderungen.

II. Wirtschaftsbericht

Die gesamtwirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als sehr gut zu bezeichnen.

a) GESAMTWIRTSCHAFTLICHE BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Jahr 2023 beeinflussten, wie schon im Jahr zuvor, die Folgen des Krieges in der Ukraine die deutsche Wirtschaft durch gestiegene Energiepreise, Material- und Lieferengpässe und hohe Preise für Nahrungsmittel. Des Weiteren kamen noch die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und der Fachkräftemangel hinzu. Im Jahr 2023 stagnierte die deutsche Wirtschaft.

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%.

(Quelle: https://www.handelsdaten.de/branchen/gesamtwirtschaftliche-rahmenbedingungen)

Die Branche erwirtschaftete insgesamt ein Umsatzplus von 6,0 % Prozent, verglichen zum Vorjahr. Im ersten Quartal verzeichnete die Branche eine positive Entwicklung. Im vierten Quartal dagegen gingen die Auftragseingänge und die Umsätze zurück. Im Jahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum von 2,0 % gerechnet.

(Quelle: https://www.ama-sensorik.de/verband/brancheninformationen/branchenstatistik-2023/ 2023)

b) Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2023

Der Geschäftsverlauf von BD|SENSORS, gemessen an der Entwicklung der Gesamtwirtschaft ist weiterhin als sehr gut zu bewerten, auch wenn BD|SENSORS in diesem Jahr mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 1,6% unter dem Umsatzwachstum der Branche mit 6,0 % liegt. Dennoch wurde ein beachtliches Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 3.807 erzielt.

Darstellung der Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Der Rückgang der Umsatzerlöse im Jahr 2023 in Höhe von 1,6 % lag an der leicht rückläufigen Nachfrage der Kunde. Diese hatten während der Corona-Pandemie und des weltweiten Beschaffungsengpasses, auf Vorrat bestellt und ihre Läger gefüllt. Dies betrifft gleichermaßen inländische und ausländische Kunden.

Die Entwicklung der Auftragslage ist rückläufig, geschuldet der oben beschriebenen Entwicklung. Werden die Jahre der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges von der Betrachtung ausgenommen, stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Jahr 2019 (TEUR 22.233) leicht an.

Das Rohergebnis beträgt TEUR 13.934 (im Vorjahr: TEUR 15.141).

b) Finanzlage

Mit einem Cash Flow von 16,5 % liegt dieser um 29,2 % unter der Planung, und um 21,7 % unter dem Vorjahr, so dass die Ertragsentwicklung als unterdurchschnittlich, aber dennoch als stabil zu bewerten ist.

Im Jahr 2023 hat BD|SENSORS einen Liquiditätsabgang in Höhe von TEUR 685 verzeichnet. Hierbei flossen Teile der freien Liquidität in den Kauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens und in den strategisch geplanten Aufbau des Lagerbestands.

c) Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen des Unternehmens erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2022 von TEUR 34.910 um TEUR 2.097 auf TEUR 37.007.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresergebnisses 2023 um TEUR 2.734 auf TEUR 32.709.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 88,4 % (Vorjahr 85,9 %).

d) Finanzielle Leistungsindikatoren:

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen Strategische Planung JZP Ist
WE+PK-Produktion/Umsatz 52,5 % 56,4 % 61,3 %
PK gesamt (ohne Produktion)/Umsatz 16,0 % 9,2 % 10,1 %
IT-Kosten 2,5 % 1,3 % 1,0 %
Cash-Flow 14,0 % 21,6 % 16,5 %
Umsatz/Vollzeitarbeitsplätze Administration 300,0T€ 629,1 T€ 584,1 T€
Umsatzsteigerung (bereinigt) 5,0 % 7,3 % -1,5 %

Das Jahr 2022 hat ebenso wie das Jahr 2023 gezeigt, dass auf Grund der anhaltenden Wirtschaftskrisen die strategische Planung der Kennzahl "(WE + PK-Produktion)/Umsatz" von = 52,5 %, aufgrund steigender Material- und Personalkosten, mittel- und langfristig nicht zu erreichen sind. Deswegen wird diese betriebswirtschaftliche Kennzahl ab 2024 erhöht auf = 55,0 %.

e) Gesamtaussage, Ertrags- und Liquiditätsstrategie

BD|SENSORS verfolgt langfristig eine Ertrags- und Liquiditätsstrategie, welche folgende drei Zielvorgaben beinhaltet:

1) Verzicht auf Fremdfinanzierungen mittels Darlehen

Dies gilt auch für den Fall, dass es zur Erlangung von staatlichen Zuschüssen notwendig ist, durch die Aufnahme von Darlehen die Bedürftigkeit zu simulieren.

2) Permanente Steigerung der Produktivität, u.z. sowie in der Produktion als Administration

Die Erreichung dieser strategischen Zielvorgabe sorgt für eine permanente Verbesserung, zumindest jedoch Stabilisierung des Cash-Flows.

Dadurch können Krisen besser bewältigt und die Weitergabe von Preissteigerungen an die Kunden moderat gehalten werden, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit steigert

3) Permanente Investition in Produktions-Equipment sowie HARD- und SOFTWARE

Auch dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit permanent gesteigert werden. Darüber hinaus gilt es, Abhängigkeiten gegenüber Lieferanten und Dienstleistungen zu vermeiden und die Basis für weiteres Wachstum zu schaffen.

Bewertung des Geschäftsjahres 2023 Die positive Geschäftsentwicklung des Jahres 2022 hat sich auch 2023 fortgesetzt. Dies ist umso bemerkenswerter, da sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem Weltmarkt weiter verschlechtert haben.

III. Prognosebericht, Chancen und Risiken bis 2026

1. Prognosebericht

Auch das Geschäftsjahr 2024 wird sich für BD|SENSORS positiv gestalten, selbst wenn Umsatz und Ertrag marginal niedriger sein werden als 2023. Im Geschäftsjahr 2024 erhöht sich die Bilanzsumme voraussichtlich auf 37.503,6 TEUR, der Umsatz ist auf 27.517,7 TEUR gesunken und der Gewinn vor Steuern beträgt voraussichtlich 3.131,3 TEUR. Für 2025 ist ein Umsatz von 25.500,0 TEUR geplant und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2.007,4 TEUR. Die Umsatzplanung wurde eher defensiv angefertigt und beruht rein auf den geplanten Umsätzen aus dem Verkauf von fertigen Erzeugnissen und Handelswaren, weitere Umsätze, die in der Regel anfallen, wurden hier nicht berücksichtigt.

2. Chancen und Risiken

a) Chancen

Wie bereits im Lagebericht des Vorjahres festgestellt, bieten sich für BD|SENSORS außergewöhnliche Chancen, sofern es gelingt, die Marktpräsenz der Tochterfirma in China zu stärken und den nordamerikanischen Markt durch Gründung einer Vertriebsniederlassung in den USA zu erschließen. Das dies eher strategische als operative Zielvorgaben sind, versteht sich von selbst.

b) Risiken

"Die Risiken, verursacht durch Inkompetenz, Verantwortungslosigkeit und Intoleranz der politisch Handelnden in der EU und ganz besonders in Deutschland, haben sich massiv verstärkt."

Politik und Bürokratie tun alles dafür, den Industrie-Standort Deutschland nicht nur zu schwächen, sondern zu ruinieren.

Dies ist weder Polemik noch bösartige Unterstellung, dies ist leider zur bitteren Wahrheit geworden. Deswegen ist es sowohl strategisch als auch operativ unabdingbar, mit großer Überzeugung und großem Engagement daran zu arbeiten, die vorstehend beschriebenen Chancen zu nutzen und zwar je schneller und erfolgreicher, umso besser.

 

Thierstein, 13.01.2025

Stefan Denndörfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.214.519,89 12.273.419,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.994,00 129.844,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 153.994,00 129.844,00
II. Sachanlagen 10.130.566,22 10.209.472,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.179.086,67 6.607.940,67
2. technische Anlagen und Maschinen 2.069.998,00 2.026.895,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.855,00 786.510,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 57.626,55 788.126,64
III. Finanzanlagen 1.929.959,67 1.934.103,20
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.759,20 113.480,20
2. Beteiligungen 919.969,00 919.969,00
3. sonstige Finanzanlagen 959.231,47 900.654,00
B. Umlaufvermögen 24.449.170,18 22.299.521,94
I. Vorräte 13.103.280,59 9.820.575,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.963.712,03 7.416.039,25
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.900,18 27.477,98
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.961.811,85 7.388.561,27
III. Wertpapiere 989.137,43 984.566,55
1. sonstige Wertpapiere 989.137,43 984.566,55
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.393.040,13 4.078.340,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 130.415,52 103.774,40
D. Aktive latente Steuern 212.648,96 233.683,90
Bilanzsumme, Summe Aktiva 37.006.754,55 34.910.399,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 32.709.036,94 29.975.182,28
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 517.354,50 517.354,50
III. Bilanzgewinn 31.691.682,44 28.957.827,78
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 468.600,00 493.200,00
C. Rückstellungen 1.802.225,40 1.274.425,54
D. Verbindlichkeiten 1.753.488,84 2.896.709,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 56.250,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 56.250,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 903.395,92 1.665.270,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.973,75 29.393,34
4. sonstige Verbindlichkeiten 811.119,17 1.145.795,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 720.000,00 810.000,00
E. Rechnungsabgrenzungsposten 26.904,00 18.718,00
F. Passive latente Steuern 246.499,37 252.164,70
Bilanzsumme, Summe Passiva 37.006.754,55 34.910.399,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.934.251,75 15.140.708,80
2. Personalaufwand 5.363.534,23 5.096.027,49
a) Löhne und Gehälter 4.098.281,30 4.057.697,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.265.252,93 1.038.329,80
davon für Altersversorgung 123.686,87 103.025,55
3. Abschreibungen 1.102.817,78 1.094.886,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.102.817,78 1.094.886,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.657.160,75 3.674.104,16
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 90.591,22 94.601,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.186,52 42.656,54
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 68.857,51 107.203,49
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.707,58 42.191,48
davon aus Abzinsung 17.367,09 16.802,88
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.072.728,79 1.431.003,10
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 5.665,33 28.571,35
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 21.034,94 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.746.631,63 3.737.948,84
10. sonstige Steuern 12.776,97 13.433,18
Jahresüberschuss 2.733.854,66 3.724.515,66

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 2.733.854,66 3.724.515,66
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 28.957.827,78 25.233.312,12
3. Bilanzgewinn 31.691.682,44 28.957.827,78

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der BD SENSORS GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BD Sensors GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Thierstein
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hof
Register-Nr.: HRB 1399

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei unterjährigen Zugängen erfolgte eine zeitanteilige Berücksichtigung. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als Euro 250,00 betragen und Euro 800,00 (ohne Umsatzsteuer) nicht übersteigen, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlageguts. Zugänge seit dem Geschäftsjahr 2009 werden stets linear abgeschrieben. Vor dem Jahr 2009 angeschaffte Mobilien wurden teilweise degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führte.

Die Finanzanlagen und sonstigen Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Erzeugnisse und Fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten (Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne) sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Bewertung der Waren erfolgt mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag wertberichtigt. Das allgemeine Forderungsrisiko wird ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen mit Hilfe von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe wertberichtigt.

Die Kassenbestände und Bankguthaben wurden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Ausgaben angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen, pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinsten Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, welche mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst werden, lagen nicht vor.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Einnahmen (Zuschüsse) angesetzt.

Latente Steuern aufgrund temporärer Differenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz berücksichtigt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro:

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Es handelt sich hierbei um kurzfristige (Restlaufzeit unter einem Jahr) Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20% der Anteile

Gemäß § 271 Abs. 1 HGB i.V.m. § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname Anteilshöhe
in %
Jahresergebnis 2022
in Euro
Eigenkapital
in Euro
BD/FORUM Betriebs GmbH, Thierstein 66,67 25.669 105.873
BDS Hongkong International Trading Co., Ltd. Hongkong CN 80,00 -73.536 1.356.578
BDS SENSORS AG, Stetten, CH * * Werte in CHF 50,50 -5.190 -318.351

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aufteilung der Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände nach Restlaufzeiten:

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit kleiner 1 J.
in TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit größer 1 J.
in TEuro
Aus Lieferungen und Leistungen 3.156,8 3.156,8 0,0
Gegen verbundene Unternehmen 1,9 1,9 0,0
Gegen Gesellschafter 1.180,8 505,8 675,0
Restl. Sonstige Vermögensgegenstände 2.624,1 488,0 2.136,2
Summe 6.963,7 4.152,5 2.811,2

Gesellschafter-Darlehen

Gegen Gesellschafter bestehen zum 31.12.2023 Forderungen in Höhe von TEUR 1.180,8. Dies betrifft fünf Darlehensverträge. Ein Darlehen wird mit 1,65 % verzinst und monatlich in Höhe von 2.497,22 EUR getilgt .(Laufzeit bis Mai 2024). Ein weiteres Darlehen beinhaltet eine Verzinsung von 0,75% und ist zum 31.12.2030 in einem Betrag fällig. Für zwei Darlehen erfolgt die Verzinsung mit 0,90%. Davon hat ein Darlehen eine Laufzeit bis 10.01.2036, das weitere eine Laufzeit bis April 2024. Ein Darlehen wird mit 2,50% verzinst und hat eine Laufzeit bis 31.12.2031 (jährliche Tilgung iHv. TEUR 25). Sicherheiten wurden nicht gewährt.

Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem der Handelsbilanz.

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Für diese temporären Differenzen wurden latente Steuern mit einem Steuersatz in Höhe von 27,725 % berücksichtigt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den Pensionsrückstellungen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Sachanlagevermögen.

Sonderposten für Zuschüsse und Zuwendungen

Die Regierung von Oberfranken bewilligte einen Investitionszuschuss in Höhe von TEUR 820 für den Neubau einer Montagehalle und Errichtung eines Competence-Centers in der Betriebsstätte Thierstein. Für diesen Investitionszuschuss wurde im Jahr 2013 ein Sonderposten gebildet.

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten der angeschafften Wirtschaftsgüter werden ungekürzt in das Anlageverzeichnis aufgenommen.

Der Sonderposten wird sukzessive über die Nutzungsdauern der geförderten Anlagegüter, beginnend mit der Fertigstellung/Aktivierung des Neubaus im Januar 2015, jährlich gewinnerhöhend aufgelöst

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung für Rentner wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method), für aktive Anwärter das modifizierte Teilwertverfahren angewandt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82%
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00%
Rententrend 1,90%
Anwartschaftstrend 0,00%
Fluktuation 0,00%
Zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz (1,82%) aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz (1,74%) aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 10.708. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB n.F. für die Ausschüttung gesperrt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 955.992,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 175.335,00

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Mitteilung der Versicherung über den Wert der Rückdeckungsversicherung per 31.12.2023.

Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen Euro
Zinsertrag aus der Rückdeckungsversicherung 4,91
Zinsaufwendungen aus der Pensionsrückstellung 17.372,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich sowie Kosten der Gewährleistung.

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Aufteilung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit kleiner 1 J.
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit 1 bis 5 J.
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit größer 5 J.
TEuro
Gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
Aus Lieferungen und Leistungen 903,4 903,4 0,0 0,0
Gegenüber Gesellschaftern 720,0 90,0 360,0 270,0
Sonstige Verbindlichkeiten 91,1 91,1 0,0 0,0
Summe 1.753,5 1.123,5 360,0 270,0

Das Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 720 wird mit jährlich 0,50% p.a. verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 337.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Fremdwährungsdifferenzen in Höhe von TEUR 28 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Fremdwährungsdifferenzen in Höhe von TEUR 91 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 51,50
Angestellte 33,50
Leitende Angestellte 1,00
Auszubildende/Praktikanten/Ferienarbeiter 10,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 18,75
Summe 114,75

Namen der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Herr Stefan Denndörfer, Industriekaufmann, Thierstein

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung/Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Die Wirtschaft wird aktuell noch stark durch den weiter andauernden Ukraine-Krieg und der Materialbeschaffungs-Krise negativ beeinträchtigt. Hinzu kommen gestiegene Strom- und Gaspreise.

Die Auswirkungen diesbzgl. auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2023 waren nicht wesentlich. Für das Jahr 2024 wird auch mit keiner großen Veränderung gerechnet.

Vorschlag bzw. Beschluss Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.733.854,66 aus. Der Bilanzgewinn beträgt Euro 31.691.682,44, welcher auf neue Rechnung vorgetragen wird. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 28.957.827,78 enthalten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Thierstein, den 23. Mai 2024

Stefan Denndörfer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge (inkl. BP)
EUR
Abgänge (inkl. BP)
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 863.061,14 77.761,00 0,00
863.061,14 77.761,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.342.900,93 348.220,92 2.679,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.666.443,54 315.654,74 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.643.180,77 185.085,17 120.154,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 788.126,64 142.867,86 6.500,00
18.440.651,88 991.828,69 129.334,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 131.480,20 0,00 0,00
2. Beteiligungen 919.969,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 991.564,84 0,00 0,00
2.043.014,04 0,00 0,00
21.346.727,06 1.069.589,69 129.334,44
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 940.822,14
0,00 940.822,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 518.475,65 10.206.917,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 186.250,00 5.168.348,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.142,30 3.870.253,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -866.867,95 57.626,55
0,00 19.303.146,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 131.480,20
2. Beteiligungen 0,00 919.969,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 991.564,84
0,00 2.043.014,04
0,00 22.286.982,31
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 733.217,14 53.611,00 0,00 0,00 786.828,14
733.217,14 53.611,00 0,00 0,00 786.828,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.734.960,26 295.519,57 0,00 2.648,51 3.027.831,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.639.548,54 458.801,74 0,00 0,00 3.098.350,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.856.670,77 294.885,47 0,00 105.157,93 3.046.398,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.231.179,57 1.049.206,78 0,00 107.806,44 9.172.579,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 62.721,00 0,00 0,00 80.721,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 90.910,84 0,00 58.577,47 0,00 32.333,37
108.910,84 62.721,00 58.577,47 0,00 113.054,37
9.073.307,55 1.165.538,78 58.577,47 107.806,44 10.072.462,42
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.994,00 129.844,00
153.994,00 129.844,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.179.086,67 6.607.940,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.069.998,00 2.026.895,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.855,00 786.510,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 57.626,55 788.126,64
10.130.566,22 10.209.472,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.759,20 113.480,20
2. Beteiligungen 919.969,00 919.969,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 959.231,47 900.654,00
1.929.959,67 1.934.103,20
12.214.519,89 12.273.419,51

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2023 - 31.12.2023

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 720.000,00 EUR.

1.1.2022 - 31.12.2022

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 810.000,00 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2023 - 31.12.2023

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 62.721,00 EUR.

1.1.2022 - 31.12.2022

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 90.910,84 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BD Sensors GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BD-Sensors GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BD-Sensors GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kulmbach, den 13. Januar 2025

C.P.A. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Mehnert, Wirtschaftsprüfer

Magiera, Wirtschaftsprüfer

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