INTEGRAL Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günther A. L. Hagemann seit 21.6.2017 | Geschäftsführer |
Hannelore Hagemann seit 21.6.2017 | Prokura |
Jan Hendrik Hagemann seit 21.6.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Heckmann | 73.50% |
| 24.50% | |
| 1.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTEGRAL GmbHKerkenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023INTEGRAL GmbH, KerkenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die INTEGRAL GmbH ist Hersteller von Toner und Tonerkartuschen für Kopierer und Laserdrucker. Die Produkte werden weltweit vertrieben und ersetzen als Alternativprodukte die Originalverbrauchsmaterialien der Gerätehersteller. Durch eine große Fertigungstiefe der Produkte besitzt die Gesellschaft eine hohe preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Die Produkte gelten in qualitativer Hinsicht als gleichwertig zu den Originalprodukten der Gerätehersteller. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelt Tonerprodukte für ein breites Spektrum an Laserdrucker- und Kopiereranwendungen. Wichtigster Pfeiler des Erfolgs ist das Team von erfahrenen und hochqualifizierten Mitarbeitern. Besondere Forschungs- und Entwicklungskosten entstehen nicht, da die Entwicklung der Tonerformulierungen als Grundlage für die fertigen Tonerprodukte ausschließlich über das in Frankreich ansässige Beteiligungsunternehmen, Xenax SAS, erfolgt. Die Xenax SAS verfügt über ein eigens hierzu eingerichtetes Entwicklungslabor. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war gekennzeichnet einerseits durch eine fortschreitende Erholung der Wirtschaft von den Folgen der restriktiven Regierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Corona bei gleichzeitig fortbestehenden sowie verstärkten geopolitischen Herausforderungen. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Erzeugerpreise blieben im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau, nachdem sie in 2022 stark angestiegen waren (verzeichneten einen Anstieg von 32,9 %). Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, hatten die Inflationsraten im Vorjahr noch bei 6,9 % gelegen. (Quellen:https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html und https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_030_61241.html Hingegen war eine verstärkte Normalisierung der Funktion der Lieferketten zu verzeichnen, bei teilweiser Normalisierung der Frachtkosten. Bezogen auf die Branche für Toner zum Einsatz in Laserdruckern und Kopiersystemen war in entwickelten Ländern eine stabile Nachfrage vorhanden. In Ländern hingegen, vorwiegend Entwicklungsländern, die unter einem verstärkten Verfall der Landeswährung gegenüber Euro und USD und unter hoher Inflation litten, war eine deutlich abgeschwächte Nachfrage sowie ein Trend hin zum Kauf von Niedrigstpreis Produkten zu verzeichnen. Die Normalisierung der Lieferketten angesichts der verbesserten Verfügbarkeit von Materialien ging mit einer deutlichen Erhöhung des Preisdrucks einher. Die bereits zum vierten Quartal des Vorjahres aufgrund gestiegener Material- und Produktionskosten vorgenommenen Preiserhöhungen zeigten negative Auswirkungen auf die Umsätze des Jahres 2023, führten jedoch dazu, daß die Margen weitgehend stabil blieben. Wie auch in den Vorjahren war ein Kostenbewusstsein bei Verbrauchsmaterialien zu bemerken. Dies bedeutet, dass teurere Produkte durch kostengünstigere ersetzt wurden. Hieraus entstanden einerseits Marktchancen für Anbieter alternativer Verbrauchsmaterialien, dort wo anstelle der hochpreisigen Originalverbrauchsmaterialen der Gerätehersteller verstärkt kostengünstigere, alternative, qualitativ hochwertige, kompatible Verbrauchsmaterialien eingesetzt wurden. Andererseits war in Preisorientierten Märkten, insbesondere in Ländern mit einem Starken Wertverfall der Inlandswährungen und hoher Inflation ein verstärkter Trend weg von qualitativ hochwertigen Verbrauchsmaterialien hin zu minderwertigen, billigen Verbrauchsmaterialien zu beobachten. Gleichwohl ist auch festzuhalten, dass im Zuge der weiteren Digitalisierung von einem stetigen leichten Rückgang des Gesamtdruckvolumens in den kommenden Jahren auszugehen ist, insbesondere in den Fällen, in denen ausgedruckte Information durch Speicherung und Übermittlung in elektronischer Form ersetzt werden. Insgesamt weisen die von der Gesellschaft hergestellten und vertriebenen Produkte eine höhere Wertschöpfung im Vergleich zur Vergangenheit aus, bedingt durch eine größere Komplexität der Tonerkartuschen durch die Ausstattung mit elektronischen Chips sowie dem größeren Marktvolumen für Tonervollfarbgeräte. Gleichzeitig stellt die zunehmende Komplexität der Tonerkartuschen die Anbieter alternativer Ersatzprodukte vor die Herausforderung, diese Produkte zeitnah zur Markteinführung der Gerätemodelle zu entwickeln und anzubieten. Seit einigen Jahren gelten verstärkte Registrierungspflichten für die in den Tonern eingesetzten chemischen Substanzen im Rahmen des Europäischen Chemikaliengesetzes REACH. Dies führt zu erhöhten Marktchancen für REACH-konforme Produkte. Zugleich stellt das Europäische Chemikaliengesetz REACH ein erhebliches rechtliches Risiko für solche Anbieter dar, die den gesetzlichen Registrierungspflichten nicht nachkommen. Die INTEGRAL GmbH hat sich bereits zeitig auf die Thematik REACH eingestellt und die erforderlichen Registrierungen der in dem Toner enthaltenen Substanzen durchgeführt. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: Die Umsatzrendite stieg während des Geschäftsjahres 2023 trotz eines rückläufigen Umsatzes im Vergleich zu 2022, wobei der Umsatz des Jahres 2022 auch durch Nachholeffekte nach Auslaufen der Corona bedingten Restriktionen auch in der Arbeits- und Bildungswelt positiv beeinflusst war. Die Umsatzveränderungen stellten sich wie folgt dar: Die Umsätze in den Lateinamerikanischen Ländern sanken um 11,8 %. Im EU-Binnenmarkt ist ein Umsatzrückgang von 18,3 % in 2023 erfolgt. Im Inlandsmarkt war ein Umsatzrückgang von 37,8 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der russische Markt blieb trotz der widrigen geopolitischen Umstände stabil und legte um 13,2 % gegenüber 2022 zu. Die durch die Integral vertriebenen Produkte fallen nicht unter die EU-Sanktionen, was durch einen entsprechenden Prüfbescheid der BAFA bestätigt ist. Die Umsatzrendite (EBIT/Umsatzerlös) stieg leicht positiver als prognostiziert in 2023 auf 14,97 % nach 11,49 % in 2022, wobei einmalige periodenfremde Erträge aus einer Nachberechnung für Vorjahre von T€ 854 positiv im Berichtsjahr auf das EBIT gewirkt haben. Unter Eliminierung dieses periodenfremden Ertrages liegt die Umsatzrendite mit 9,49 % leicht hinter Vorjahr. Die Umsatzentwicklung pro Mitarbeiter sank von T€ 542 auf T€ 472 und ist damit niedriger als im Vorjahr und prognostiziert, was aber das Ergebnis aus Umsatzreduzierung und konstanter Mitarbeiterschaft ist. Der vereinfachte cash flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) erhöhte sich von T€ 1.510 im Vorjahr auf T€ 1.905, wobei auch hier die einmaligen periodenfremden Erträge positiv beigetragen haben. Die prognostizierte Gesamtumsatzabnahme von um € 1,5 bis 2 Mio. wurde leicht überschritten und ist die Folge aus den zuvor beschriebenen Entwicklungen und zeigt die Prognoseunsicherheit infolge der diversen nicht durch die Gesellschaft beeinflussbaren externen weltweiten Ereignisse. Der Gesamtumsatz verringerte sich auf € 15,584 Mio. nach € 17,885 Mio. im Vorjahr (-T€ 2.301 / -12,9 %). Die Kostensituation bei den allgemeinen Betriebskosten blieb weitgehend stabil. Die Gesellschaft verfügt über eine hohe Fertigungstiefe und konzentriert sich auf die Produktion und den Vertrieb von Toner mit höheren technologischen Anforderungen bei der Fertigung, während der Fertigung von niedrigpreisigem Toner für Standardanwendungen eher eine untergeordnete Rolle zukommt. Am Unternehmenssitz in Kerken ist die neue Fertigungsstätte für Farbtonerpulver weiterhin im Aufbau. Die Baumaßnahmen werden in Eigenregie über eine separate Besitzgesellschaft durchgeführt. Die Inbetriebnahme für dieses technologisch anspruchsvolle Projekt ist nach der angepassten Planung für das Jahr 2025 vorgesehen. Die Fertigung des Farbtoners am Unternehmenssitz Kerken soll nach Inbetriebnahme der Fertigungsstätte zusätzlich zur Fertigung des Monochromtoners am Sitz der Beteiligungsgesellschaft in Frankreich erfolgen und macht uns unabhängig von Zulieferern in diesem Bereich. In der Folge wird die Gesellschaft in der Lage sein, das gesamte Spektrum an Monochrom- und Farbtoner in Eigenregie zu fertigen. Hierdurch erwartet die Gesellschaft für die Folgejahre eine erhebliche weitere Stärkung der Marktposition und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Zur weiteren Optimierung der Fertigungsprozesse erfolgen seit 2018 Zukäufe von Halb- und Fertigmaterialien nur noch in geringem Umfang von Drittunternehmen. Sie werden inzwischen größtenteils von unserer Beteiligungsgesellschaft Xenax SAS, Frankreich bezogen. Die Gesellschaft betreut unverändert eine große Anzahl von Importeuren, Distributoren und Serviceunternehmen für Druck- und Kopiertechnik in einer Vielzahl von Ländern. Der Gesamtumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 12,9 % auf T€ 15.584 (Vorjahr: T€ 17.885). Der Gesamtbetriebsertrag erhöhte sich auf T€ 6.236 (Vorjahr: T€ 6.041) bei einer positiven Gewinnlage. Zur Sicherung unserer Lieferfähigkeit in dieser Zeit ist unsere Vorratshaltung weiterhin auf hohem Niveau. Die Vorräte betragen infolgedessen Ende 2023 31,5 % der Bilanzsumme nach 35,9 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr insgesamt um T€ 323 auf T€ 1.990 (Vorjahr: T€ 2.313) gesunken, was hauptsächlich auf die reduzierten Kosten der Warenabgabe auch infolge der bereits erwähnten normalisierten Frachtkosten (-T€ 112), geringere Wechselkursverluste (-T€ 26) und dem verringerten Gewährleistungsaufwand (- T€ 99) zurückzuführen ist. Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 279 auf T€ 2.333 (Vorjahr: T€ 2.054) und das im Wirtschaftsjahr erzielte Ergebnis nach Steuern stieg um T€ 389 auf T€ 1.819 (Vorjahr: T€ 1.430). 3. Lage Die Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. a) Ertragslage Die wesentliche Ergebnisquelle ist der Verkauf von Tonerprodukten ins Ausland. Diese machen den überwiegenden Teil der gesamten Umsätze aus. Der Materialaufwand im Geschäftsjahr betrug bezogen auf die Gesamtleistung 63,73 % (Vorjahr: 67,02 %) und verringerte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 3,29 %-Punkte. Die absolut um T€ 1.318 auf T€ 10.957 (Vorjahr: T€ 12.275) gesunkenen Materialaufwendungen sind auf die niedrigeren Umsatzerlöse und die Entwicklungen bei den erforderlichen Materialbeschaffungskosten für die Fertigung des Toners zurückzuführen. Der Personalaufwand ist um T€ 231 auf T€ 1.825 (Vorjahr T€ 1.594) gestiegen. Dies ist bei konstanter Mitarbeiterzahl auf inflationsbedingte Lohnsteigerungen zurückzuführen. Die Beschäftigungslage ist mit Blick auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit den fortbestehenden sowie teilweise noch verstärkten geopolitischen Herausforderungen auch infolge unserer weltweiten Positionierung als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonti innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur hat sich aufgrund des positiven Ergebnisses und der Thesaurierung von Jahresüberschüssen weiter verbessert. Das Eigenkapital erhöhte sich um T€ 1.818 auf T€ 14.024 und erreicht damit eine Eigenkapitalquote von 89,72 % gegenüber dem Vorjahr mit 87,75 % der Bilanzsumme. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns im Wesentlichen unserer Bankguthaben, welche zum Jahresende 38,01 % (Vorjahr rd. 35,09 %) der Bilanzsumme ausmachten. Kreditlinien von Banken sind daher zurzeit nicht erforderlich, bei Bedarf jedoch jederzeit abrufbar. Zusätzlich ist unsere Muttergesellschaft aufgrund ihrer eigenen konservativen Ausschüttungspolitik jederzeit in der Lage, uns bei Bedarf zusätzlich erforderliche Liquidität zur Verfügung zu stellen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Jahresende T€ 876 (Vorjahr T€ 312), was einem Anteil von rd. 5,61 % (Vorjahr rd. 2,24 %) der Bilanzsumme entspricht. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele mit Skontoabzug beglichen werden. Für die Zukunft sind neben den planmäßigen Ersatzinvestitionen gezielte Erweiterungsinvestitionen vorgesehen, die aufgrund der hohen freien Liquidität grundsätzlich aus Eigenmitteln finanziert werden können. Die langfristigen Anlagen sind derzeit vollständig durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage im abgelaufenen Geschäftsjahr war jederzeit sehr gut. c) Vermögenslage Alles in Allem ist die Vermögenslage unserer Gesellschaft sehr stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis, deren Entwicklungen bereits dargestellt sind. Die Gesellschaft zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnet die Gesellschaft mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen. Der Umsatz bei durchschnittlich 33 (Vorjahr 33) Mitarbeitern (ohne Auszubildende) betrug im Geschäftsjahr 2023 pro Mitarbeiter T€ 472 nach T€ 542 im Vorjahr. Die Umsatzrendite (EBIT/Umsatzerlöse) hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 11,49 % auf 14,97 % erhöht. Der vereinfachte cash flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt T€ 1.906 nach T€ 1.510 im Vorjahr. 5. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Unsere intern gesetzten Ziele hinsichtlich Umsatzentwicklung und Umsatz pro Mitarbeiter konnten im Wesentlichen erreicht werden bzw. wurden nur leicht verfehlt. III. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Die INTEGRAL GmbH ist ein erfahrener Hersteller von qualitativ hochwertigen Tonerprodukten. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Die Produktion und der Vertrieb von Tonerprodukten auf internationaler Basis sind und bleiben unser Kerngeschäft. Die gesetzlichen Vorgaben zur Herstellung und zum Vertrieb dieser Produkte werden konsequent eingehalten. Solange die Menschen auf wichtige Dokumente in gedruckter Form zurückgreifen, wird sich der Bedarf an solchen Erzeugnissen nach unserer Einschätzung nicht wesentlich verändern. Durch derzeit geplante bzw. bereits im Abschluss (Stichwort Farbtonerproduktion) befindliche Erweiterungsinvestitionen gehen wir sogar noch von deutlichen Steigerungsmöglichkeiten gegenüber den Umsatzerlösen der Vorjahre aus, insbesondere dann, wenn unsere geplanten Erweiterungsinvestitionen zu greifen beginnen. Durch ein optimiertes Kostenmanagement erwarten wir ein weiterhin gutes Betriebsergebnis. Unseren Mitarbeitereinsatz versuchen wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle in der Produktion und in der Verwaltung aufrecht zu erhalten. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir auch in Zukunft die Kundenakquise und -betreuung durch gezielte Ausnutzung unserer vorhandenen internationalen Vertriebsstrukturen forcieren. Im Produktbereich wurden die Arbeiten zum weiteren Ausbau des Produktionsprogramms, insbesondere im Bereich Farbtoner, fortgeführt. Diesbezügliche Investitionen werden in der Zukunft zu einer weiteren Verbesserung der Umsatz- und Ertragslage führen. Die Errichtung einer sich im Bau befindlichen Farbtonerproduktionsstätte wurde fortgesetzt, konnte entgegen der Planungen allerdings noch nicht in 2024 fertiggestellt werden. Die maschinelle Aufstellung der Anlagen befindet sich aber inzwischen in der Umsetzungsphase und soll in 2025 abgeschlossen sein. Die Gesellschaft erwartet trotz der angespannten geopolitischen Situation sowie anhaltender Inflation das Folgejahr mit Gewinn abzuschließen. Eine seriöse Prognose ist aufgrund der weltweiten geopolitischen Unsicherheiten sowie auch den möglichen Folgewirkungen aus der weiterhin anhaltenden Inflation nicht darstellbar. Es zeichnet sich allerdings im Vorjahresvergleich eine leicht rückgängige Inflation ab mit entsprechenden positiven Auswirkungen auf die Umsatzrendite. Auch bei erneut sinkenden Umsätzen von T€ 1.500 bis T€ 2.000 ist eine leicht höhere Umsatzrendite unter Berücksichtigung des zuvor bereits dargestellten Einmaleffektes aus den periodenfremden Erträgen für das Folgejahr im Vergleich zu 2023 zu erwarten. Wir streben hier eine Umsatzrendite und in der Folge auch ein Betriebsergebnis im um periodenfremde Erträge bereinigten Mittel der letzten beiden Jahre an. Der Umsatz je Mitarbeiter wird mit Blick auf die Mitarbeiterentwicklung und unter Berücksichtigung des sich abzeichnenden Umsatzrückgangs auf einem leicht niedrigeren Niveau als 2023 liegen. V. Chancen- und Risikobericht Die Chancen für die weitere Entwicklung des Unternehmens werden für gut eingeschätzt. Die Chancen überwiegen die Risiken. Das Unternehmen erwartet einen weiteren Anstieg der Verkäufe von Toner für Vollfarbkopier- und -drucksysteme. Risiken sind zu sehen vor allem in der Entwicklung der weltweiten Lieferketten, der zum Teil weiter zunehmenden geopolitischen Spannungen, sowie einer vergleichsweise weiterhin hohen Inflation mit Verteuerung der Vormaterialien zur Fertigung der Tonerprodukte. Wir gehen gleichwohl von einer weiteren stabilen Geschäftsentwicklung und Jahresergebnis aus. Durch unsere weltweite Positionierung können wir auf Nachfrageveränderungen in den jeweiligen Länderbereichen frühzeitig reagieren und sind nicht von einzelnen Ländern in starkem Maße abhängig. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts war ein rezensionsbedingt erneuter Rückgang des Geschäftsvolumens und der Nachfrage nach Toner zu verzeichnen, bei allerdings stabilen Margen. Sollten sich die weltweiten geopolitischen Turbulenzen sowie die derzeit wieder gesunkene aber anhaltend noch vergleichsweise hohe Inflation weiter bzw. wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, könnte dies die wirtschaftliche Situation der Kunden der Gesellschaft und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für die Gesellschaft dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Aufgrund unserer hohen internationalen Tätigkeiten sowohl im Ein- als auch Verkauf können auch aus den verfügbaren Transportkapazitäten gewisse Risiken entstehen. Neben den Preisrisiken, die es gilt an die Abnehmerseite weiterzugeben, können auch zeitliche Risiken dahingehend entstehen, dass die Produkte nicht planbar und verlässlich geliefert werden können. Ein Risiko aus operativer Tätigkeit könnte eine Reduzierung des Ausdrucks von Dokumenten im Wirtschaftsverkehr darstellen, die wir jedoch mittelfristig nicht erwarten. Hingegen könnte ein wieder Ansteigen der Inflation bzw. ein Verharren der Inflation auf dem hohen Niveau mittelfristig zu einem Druck auf die Margen führen, wenn die erhöhten Preise nicht in entsprechendem Umfang weitergegeben werden können an unsere Kunden. Ertragsorientierte Risiken Da die Produkte der Gesellschaft echte Kosten-, Qualitäts- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass die leistungswirtschaftlichen Risiken der Gesellschaft eher gering sind. Nennenswerte kurz- und mittelfristige bzw. besondere ertragsorientierte Risiken sehen wir aus dem laufenden Geschäft nicht, außer den bereits erwähnten geopolitischen Spannungen, Anzeichen einer Rezession und einer evtl. wieder anziehenden Inflation. Liquiditätsrisiken im operativen Geschäft werden wir weiterhin durch ein vorausschauendes und konservatives Cash-Management zu vermeiden versuchen. Dazu gehört auch ein zurückhaltendes Ausschüttungsverhalten im vorhandenen Gruppenbereich. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital, die gezielten Erweiterungsinvestitionen können über die vorhandenen liquiden Mittel bei planmäßigem Verlauf gedeckt werden. Refinanzierungsrisiken können sich bei Außerachtlassung von Vorsichtsmaßnahmen bei den Erweiterungsinvestitionsplanungen ergeben. Angesichts zurzeit ausreichender liquider Mittel in Verbindung mit jederzeit abrufbaren Kreditlinien bemühen wir uns auch in diesem Bereich unsere vorsichtige Geschäftsführungspolitik aufrecht zu erhalten. Lieferantenrisiken im Bereich der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie halbfertigen und ggf. auch Fertigprodukten sind für uns überschaubar und werden durch eine sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten so gering wie möglich gehalten, soweit es der Beschaffungsmarkt hergibt. Aus der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie halbfertigen und ggf. auch Fertigprodukten sowie dem Vertrieb unserer Produkte im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden müssen. Im Investitionsbereich dürften Fremdwährungsrisiken weitgehend vermeidbar sein. Nennenswerte Währungsrisiken bestehen jedoch aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro derzeit verkaufsseitig nicht. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der INTEGRAL GmbH ist der Ansicht, dass die Produktions- und Vertriebsrisiken unserer Produkte durch eine vorsichtige Geschäftsführung unter dem aktuell bestehenden Preisgefüge und den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Grenzen gehalten werden können. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Geschäften. Chancen Als Produzent und Vertriebspartner unserer hochwertigen Tonerprodukte mit den derzeit bestehenden Geschäftsverbindungen im Einkaufs- und Absatzmarkt gehen wir derzeit von einer weiterhin kontinuierlichen Entwicklung unseres Geschäftsbetriebes aus. Insbesondere die Entwicklung von Produkten mit höherer Wertschöpfung, die Erschließung neuer Märkte auch durch den gezielten Zukauf von Wettbewerbern sowie das Erfüllen des Europäischen Chemikaliengesetzes REACH bieten gute Wachstums- und Ertragschancen für die Gesellschaft. Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells wird die INTEGRAL GmbH mit den geplanten Erweiterungsinvestitionen fortsetzten und damit im Markt ein attraktiver Geschäftspartner im Bereich unserer Produkte bleiben. Die Kernkompetenz der INTEGRAL GmbH liegt in der ständigen Fortentwicklung und Verbesserung unserer Produkte, die uns im Markt attraktiv machen. Dem Wettbewerb am Markt wird die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber der bisherigen Entwicklung, der weiterhin vergleichsweise hohen Inflation und der angespannten geopolitischen Lage, nicht verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung mit den geplanten Erweiterungsinvestitionen gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken, auch infolge geopolitischer Unsicherheiten, sind aktuell nicht ersichtlich. Die Erwartung für das Folgejahr ist weiterhin positiv. Der Geschäftsumfang für das Folgejahr wird voraussichtlich erneut rückläufig gleichwohl aber ergebnistechnisch wieder deutlich positiv verlaufen. VI. Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle waren daher bisher auch die Ausnahme. Im Jahr 2023 waren hier lediglich T€ 3 nach T€ 13 im Vorjahr zu verzeichnen, was in Bezug auf den Gesamtumsatz zu vernachlässigen ist. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft bestehen hohe Liquiditätsreserven, die das ständige Führen eines Liquiditätsplanes bis in die letzten Details entbehrlich machen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VII. Nachtragsbericht Wir verweisen an dieser Stelle auf die Ausführungen im Anhang (Abschnitt VI TZ 6.), um Wiederholungen zu vermeiden.
Kerken, 17. Dezember 2024 INTEGRAL GmbH gez. Günther A.L. Hagemann gez. Jan H. Hagemann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023INTEGRAL GmbH, KerkenI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die INTEGRAL GmbH hat ihren Sitz in Kerken. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 14738 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der INTEGRAL GmbH, Kerken, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Erforderliche Davon-Vermerke für einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen ebenfalls im Anhang. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresanschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Bewertung erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung . Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Nach § 253 II HGB wurden notwendige Abschreibungen vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde, wobei die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen linear abgeschrieben werden. Vermögensgegenstände mit einem Nettowert von bis zu 800,00 € werden analog § 6 II EStG sofort voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bezüglich der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte die Bewertung zu Standardkosten. Die Forderungen , die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach derzeitiger Einschätzung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Währungsguthaben sowie Währungsverbindlichkeiten sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips und Beachtung von § 256a HGB mit dem Stichtags- bzw. Einstandskurs angesetzt. IV. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich zugleich um Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungsansprüche in Höhe von € 486.554,96 (Vorjahr: € 554.549,59) ausgewiesen, wovon € 50.804,37 (Vorjahr: € 54.362,13) rechtlich erst im Folgejahr entstanden sind. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Rückstellungen für Ansprüche aus Resturlaub und sonstigen Personalverpflichtungen (T€ 130 / Vorjahr: T€ 130), für Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung von (T€ 43 / Vorjahr: T€ 44), für ausstehende Kosten (T€ 20 / Vorjahr: T€ 20), für Rechts- und Beratungskosten (T€ 90 / Vorjahr: T€ 115) für Nutzungsentschädigungen (T€ 0 / Vorjahr: T€ 246), Zinsen für Steuernachzahlungen infolge steuerlicher Außenprüfung (T€ 55 / Vorjahr: T€ 86) und für Gewährleistung (T€ 78 / Vorjahr: T€ 89). 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
V. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren fast ausschließlich aus dem weltweiten Vertrieb von Tonerprodukten und entfallen mit T€ 366 (Vorjahr: T€ 591) auf das Inland. Die übrigen Umsatzerlöse werden im Ausland erzielt, wobei davon T€ 5.675 (Vorjahr: T€ 7.095) auf EU-Länder entfallen. Die periodenfremden Erträge betragen T€ 873 (Vorjahr: T€ 4) insbesondere aus Ausbuchungen verjährter Vorgänge sowie im Berichtsjahr insbesondere aus einem Einmalertrag infolge eines steuerlichen Verständigungsverfahrens in Höhe von T€ 854. Bei letzterem handelt es sich zugleich um einem Einmalertrag von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 6 (Vorjahr: T€ 47) insbesondere aus Kontenbereinigungen sowie nachlaufenden Rechnungen. Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag sind in 2023 in Höhe von T€ 478 (Vorjahr: T€ 625) und für Vorjahre in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€ 0) angefallen. VI. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Angaben beziehen sich auf die Summe aller Netto-Leistungsverpflichtungen (ohne Abzinsung) während der vertraglichen Gesamtlaufzeit.
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. 2. Organe Geschäftsführer: ˗ Herr Günther A.L. Hagemann, Kaufmann und Geschäftsführer Bereich Strategie / Entwicklung, Wachtendonk (einzelvertretungsberechtigt) ˗ Herr Jan Hagemann, Dipl.-Kaufmann, Geschäftsführer operativer Bereich, Kempen einzelvertretungsberechtigt) Die Angabe der Bezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 3. Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
4. Beteiligungen
5. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben unterbleiben gem. § 288 Abs. 2 HGB. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft eingetreten. Der Geschäftsumfang für das Folgejahr wird stabil sein. Auswirkungen aus dem Ukraine Krieg sowie dem Israel Krieg oder der hohen Inflation bestehen für die Gesellschaft aktuell absehbar nicht. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. 7. Konzernzugehörigkeit Die INTEGRAL GmbH, Kerken, ist eine 100%-ige Tochter der INTEGRAL Holding GmbH, Kerken, welche aufgrund der Größenkriterien des § 293 HGB aber keinen Konzernabschluss aufstellt. 8. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Kerken, 17. Dezember 2024 INTEGRAL GmbH gez. Günther A.L. Hagemann gez. Jan H. Hagemann Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 11Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INTEGRAL GmbH, Kerken, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTEGRAL GmbH, Kerken, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Moers, 18. Dezember 2024 TACS
- Partner Szalinski Jerusal Duckheim PartGmbB
Dipl.-Kfm.
Timo Szalinski
Dipl.-Bw.
(FH) Markus Duckheim
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