SAM-WAY Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Peter Weigel seit 10.4.2015 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Xaver Riebel Baustoff GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Riebel Energy GmbHAufgelöst | 100.00% |
Xaver Riebel Baustoff GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Xaver Riebel Baustoff GmbHMindelheim(vormals: Bad Wörishofen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2011 bis zum 31.03.2012Lagebericht zum Jahresabschluss auf den 31.03.20121. Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Gesellschaft war bis einschließlich Geschäftsjahr 2011/2012 in den Kernkompetenzen Baustoffproduktion und Baustoffzulieferung tätig, insbesondere in den Bereichen Gewinnung, Veredelung und Vertrieb von Kies, Sand und Recycling-Baustoffen und den Betrieb von Kies- und Transportbetonwerken sowie dem Handel mit Baustoffen aller Art. Der Geschäftsbetrieb wurde mit Notarvertrag vom 16.03.2012 mit Wirkung zum 22.03.2012, 0.00 Uhr, an die Firma Kutter GmbH & Co. KG verkauft. Zum Verkaufsgegenstand zählten das gesamte Anlagevermögen, mit Ausnahme der 100 %igen Beteiligung an der Xaver Riebel Baustoff Austria GmbH, sowie die Vorräte des Umlaufvermögens der Xaver Riebel Baustoff GmbH. Das Personal wurde vom Käufer übernommen. Geschäftsführer ist Karl Zingerle, Keith Graham wurde als Geschäftsführer zum 11.07.2011 abberufen, Klaus-Peter Weigel ist per 16.04.2012 zum weiteren Geschäftsführer ernannt. Zum Prokuristen waren bestellt Peter Schuster, Reinhold Mattis, Ralph Stumpe und Leonhard König. Zum 11.04.2012 sind alle genannten Prokuren erloschen. Die Gesellschaft war an folgenden operativen Unternehmen beteiligt:
Die Xaver Riebel Baustoff GmbH hat die Beteiligung an der RiLo Riebel Logistik GmbH am 04.10.2011 an die Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH verkauft. Über die Xaver Riebel GmbH & Co. Transportbeton KG war das Unternehmen an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Die Finanz- und Betriebsbuchhaltung wurde bis 31.03.2011 über die KDL Süd GmbH geführt. Ab 01.04.2011 wurden die Arbeiten von der Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH übernommen. Die Lohnbuchhaltung wurde wie bisher durch die KDL Süd GmbH ausgeführt, wie auch ab dem 01.12.2011 die Finanz- und Betriebsbuchhaltung für die Tochterunternehmen. Die Xaver Riebel Baustoff GmbH zeichnete kaufmännisch und technisch mit Ausnahme der Transportbeton Buchloe Hermann Assner GmbH & Co. KG auch für die Beteiligungsgesellschaften verantwortlich. Der operative Geschäftsverlauf 2011/2012 war zufriedenstellend. Die Produktionsauslastung im Beton- wie im Kiesbereich war unter starkem Preisdruck gut. Der Wohnungsbau, wie auch der Ingenieurbau konnten im Marktgebiet Zuwächse verzeichnen. Demzufolge konnten die Beteiligungsgesellschaften im Bereich Beton insgesamt im Jahr 2011 erstmals die Produktionsmarke von 200.000 cbm übertreffen. Auch der Kies- und Sandverkauf war über dem vorgesehenen Plan. Lediglich im Zulieferbereich Tief- und Straßenbau waren stagnierende bis rückläufige Absätze festzustellen. Der Bereich Aufbereitung/Recycling hat, wie in den Vorjahren, ein gutes operatives Ergebnis erwirtschaftet. Für die Xaver Riebel Baustoff Austria GmbH konnte im Geschäftsjahr 2011/12 eine Lösung gefunden werden. Zum 01.10.2011 wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt. Die Gesellschaft wird liquidiert. Aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbetriebes hat die Xaver Riebel Baustoff GmbH zum 31.03.2012 keine Mitarbeiter mehr beschäftigt. Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2011/2012 in Höhe von 59 T€ in Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen sowie in Höhe von 986 T€ in Finanzanlagen (durch Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital eines Beteiligungsunternehmens) getätigt. Rohkies wurde wie in Vorjahren überwiegend von der Gesellschafterin bezogen. Außerdem bestand ein langfristiger Liefervertrag mit der Gemeinde Igling. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen ein negatives bilanzielles Jahresergebnis von 3.416.789,42 € (Vj. - 1.030 T€). Das Jahresergebnis 2011/2012 wurde maßgeblich durch den Verkauf des Geschäftsbetriebes negativ beeinflusst. Die Ergebnisauswirkungen hieraus bzw. in diesem Zusammenhang haben sich in den außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 1.724 T€ niedergeschlagen. Daneben haben Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 1.030 T€ und Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von 330 T€, jeweils betreffend verbundene Unternehmen, das Ergebnis belastet. Ferner waren durch den Verkauf des Geschäftsbetriebes für 2011/2012 keine Beteiligungserträge mehr zu erfassen (Vj. 285 T€). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) reduzierte sich um rd. 15 % auf 15.036.091,06 €. Beim Materialaufwand ist ein Rückgang um rd. 17 % zu verzeichnen, während der Personalaufwand um rd. 1 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr ist ebenfalls maßgeblich durch den Verkauf des Geschäftsbetriebes zum 22. März 2012 beeinflusst. Aufgrund des Verkaufs werden im Wesentlichen zum 31. März 2012 kein Anlagevermögen und keine Vorräte mehr ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich aufgrund des Abgangs von Anteilen an verbundenen Unternehmen i. Z. m. der Veräußerung bzw. notwendiger Ausweisänderung in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringert. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände ist hauptsächlich auf die zum 31. März 2012 auszuweisenden Forderungen i. Z. m. der genannten Veräußerung zurückzuführen. Die Rückstellungen haben sich im Wesentlichen aufgrund vom Käufer übernommener Verpflichtungen reduziert. Finanzlage Der Cashflow ergibt sich wie folgt:
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds hat sich um 164 T€ reduziert. Die zum Stichtag bestehenden Verbindlichkeiten und Linien bei den Banken werden mit den Erlösen aus dem Verkauf zurückgeführt. Am Bilanzstichtag bestanden nicht beanspruchte Barkreditlinien bei Kreditinstituten in Höhe von 517 T€ (Vj. 343 T€). 2. Ausblick, Risiken- und ChancenberichtDie Xaver Riebel Baustoff GmbH wird zukünftig kein operatives Geschäft mehr betreiben und wird aufgrund dessen abgewickelt. Es wird deshalb künftig mit keinen wesentlichen Ergebnisauswirkungen mehr gerechnet. Die Finanzbeteiligung Xaver Riebel Baustoff Austria GmbH hat ihren Geschäftsbetrieb beendet und wird ebenfalls liquidiert. Die Beteiligung sowie die Forderungen an die Xaver Riebel Baustoff Austria GmbH sind zum 31.03.2012 in voller Höhe abgeschrieben bzw. wertberichtigt. Für die eventuelle Inanspruchnahme aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen wurde zum 31.03.2012 bilanzielle Vorsorge unter vorsichtiger Annahme getroffen. Es besteht jedoch das Risiko, dass durch unvorhergesehene Verläufe darüber hinausgehende Aufwendungen entstehen. Größere Forderungsausfälle bei den bestehenden Forderungen sind nicht erkennbar. Die Bankverbindlichkeiten werden über den Verkaufserlös des Geschäftsbetriebes zurückgeführt. Im steuerlichen Bereich unterliegen die Veranlagungsjahre 2003 bis 2007 derzeit der steuerlichen Außenprüfung. Über etwaige finanzielle Auswirkungen kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden.
Bad Wörishofen, den 07. Mai 2012 gez. Karl Zingerle gez. Klaus-Peter Weigel Bilanz zum 31. März 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2011 bis 31. März 2012(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. März 2012I. ALLGEMEINE ANGABEN1. Gliederung Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB, auf die die Vorschriften der §§ 264 - 330 HGB anzuwenden sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB erstellt. 2. Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen Wegen der Veräußerung des Geschäftsbetriebes zum 22. März 2012 ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung eingeschränkt. Aufgrund der genannten Veräußerung werden im Wesentlichen zum 31. März 2012 kein Anlagevermögen und keine Vorräte mehr ausgewiesen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich aufgrund des Abgangs von Anteilen an verbundenen Unternehmen i. Z. m. der Veräußerung bzw. notwendiger Ausweisänderung in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringert, unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden nunmehr auch die Forderungen i. Z. m. der genannten Veräußerung ausgewiesen und die Rückstellungen haben sich aufgrund vom Käufer übernommener Verpflichtungen reduziert. In der Gewinn- und Verlustrechnung beschränkt sich die mangelnde Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbetriebes gegen Ende des Geschäftsjahres 2011/2012 hauptsächlich auf das außerordentliche Ergebnis. In dieser Position wird für 2011/2012 die Ergebnisauswirkung aus bzw. im Zusammenhang mit der genannten Veräußerung ausgewiesen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aufgrund der genannten Veräußerung des Geschäftsbetriebes wird zum 31. März 2012 bei der Bewertung und Bilanzierung abweichend zum Vorjahr nicht mehr von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Es handelt sich hierbei um eine notwendige Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend § 252 Abs. 2 HGB. Aufgrund der genannten Veräußerung unmittelbar vor dem Bilanzstichtag 31. März 2012 ist der Einfluss der Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahresabschluss 2011/2012 von untergeordneter Bedeutung. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Gegebenenfalls erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgten auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauern. Bei Zugängen bis 31.12.2007 wurde von der degressiven Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht; der Übergang zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald sich eine höhere Abschreibung ergab. Zugänge ab dem 01.01.2008 wurden entsprechend den geänderten steuerlichen Vorschriften linear abgeschrieben, bei Zugängen ab dem 01.01.2009 wurde entsprechend den geänderten steuerlichen Vorschriften von der degressiven Abschreibung Gebrauch gemacht. Ab dem 01.04.2010 wurden Zugänge nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Ebenso wurde bei Zugängen bis zum 31.12.2007 von der Möglichkeit zur Sofortabschreibung Geringwertiger Anlagegüter Gebrauch gemacht. Geringwertige Anlagegüter, die ab dem 01.01.2008 zugegangen sind, wurden linear auf fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, die ab dem 01.04.2010 zugegangen sind, wurden im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Vom Wahlrecht gem. Art. 67 Abs. 4 EGHGB, die steuerliche degressive Abschreibungsmethode für Zugänge vor dem Geschäftsjahr 2010/2011 ab dem 01.04.2010 fortzuführen, wurde Gebrauch gemacht. Die planmäßige Abschreibung der Kiesabbaubestände erfolgte entsprechend dem Abbaufortschritt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten ggf. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte grundsätzlich zu Herstellungskosten (=direkt zurechenbare Einzelkosten zzgl. bestimmter Fertigungsgemeinkosten), ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei der Berechnung der Herstellungskosten wurden Zinsen für Fremdkapital grundsätzlich nicht miteinbezogen. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten, ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es wurden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen, im Übrigen eine voraussichtlich ausreichende Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet, soweit geleistete Zahlungen anteilig eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. ANGABEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.04.2011 bis 31.03.2012 ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. 2. Umlaufvermögen Ein Betrag in Höhe von € 33.687,50 (Vj.: € 780.500,00) aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Ein Teilbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 445.694,54 (Vj.: € 56.209,94 ) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind vor Ablauf eines Jahres fällig. 3. Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen die Projected Unit Credit Method gewählt. Als Diskontierungssatz wurden 5,13 % p.a. angesetzt, als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Rententrend wurde 1 % angesetzt. Aufgrund der gegebenen Unstände wurden auf die Berücksichtigung einer Fluktationsrate sowie eines Gehalts- und Karrieretrends verzichtet. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Vorjahres waren durch Sicherungsübereignung mobiler Anlagegegenstände besichert. 5. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen. Beim Verkauf einer Kiesaufbereitungsanlage wurde eine Rückkaufverpflichtung (Valutierung per 31.03.2012 in Höhe von T€ 300) vereinbart, falls der Zweiterwerber seinen Verpflichtungen gegenüber seinem Finanzierer (Ersterwerber) nicht nachkommt. Mit der Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen voraussichtlich durch die betroffenen Unternehmen erfüllt werden können. III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Außerplanmäßige Abschreibungen Im Vorjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von T€ 500. 2. Außerordentliches Ergebnis In den außerordentlichen Aufwendungen 2011/2012 wird die Ergebnisauswirkung aus bzw. im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbetriebs ausgewiesen. Die außerordentlichen Aufwendungen sowie außerordentlichen Erträge des Vorjahres resultieren aus der Anpassung an die neuen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 01.04.2010. 3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Aufwand des Vorjahres aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag hat ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belastet. IV. SONSTIGE ANGABEN1. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 50 Arbeitnehmer in folgenden Bereichen:
2. Geschäftsführung Geschäftsführer ist Karl Zingerle, Keith Graham wurde als Geschäftsführer zum 11.07.2011 abberufen, Klaus-Peter Weigel (Geschäftsführer bei der Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH, Mindelheim) ist per 16.04.2012 zum weiteren Geschäftsführer ernannt. 3. Anteilsbesitz Die Xaver Riebel Baustoff GmbH, Bad Wörishofen, ist an folgendem Unternehmen beteiligt:
4. Mutterunternehmen Mutterunternehmen ist die Xaver Riebel Holding GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Buchloe. Der von der Muttergesellschaft aufgestellte Gruppenabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB wird beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. 5. Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Bilanzergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 3.416.789,42 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mindelheim, den 07. Mai 2012 gez. Karl Zingerle gez. Klaus-Peter Weigel BestätigungsvermerkFür den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma Xaver Riebel Baustoff GmbH, Bad Wörishofen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis 31. März 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) in Deutschland festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und wesentlicher Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen im Anhang und im Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft mit Wirkung zum 22. März 2012 verkauft wurde, die Gesellschaft zukünftig kein operatives Geschäft mehr betreiben wird und aufgrund dessen abgewickelt wird. Deshalb wurde bei der Bilanzierung und Bewertung, abweichend zum Vorjahr, nicht mehr von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen."
Kempten (Allgäu), den 07. Mai 2012 A
T G
gez. Alexander Reber, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Slabon, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. April 2011 bis 31. März 2012
Feststellung Jahresabschluss 31.03.2012 Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.10.2012 wurde der Jahresabschluss zum 31.03.2012 festgestellt. |
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