Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 745251
Vorher
Dr. Stefan Müller Cosmetic Consulting GmbH
Eingetragen
29.7.2016
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Die Beratung, der Entwurf und der Vertrieb von Körperpflege- und Reinigungsproduktionen sowie der Handel mit Bedarfsgegenständen und Kosmetikrohstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Diana Dr. Kozlova
seit 11.2.2026
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Müller
Weil am Rhein
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dermcos Gmbh

Walldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

(AMTSGERICHT MANNHEIM HRB 745251)

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(VORJAHR ZUM VERGLEICH)

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 1.857,00
II. Sachanlagen 188.183,45 63.760,23
III. Finanzanlagen 36.050,00 36.050,00
Summe Anlagevermögen 224.239,45 101.667,23
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 15.535.659,05 11.457.245,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.947.463,51 1.770.987,61
III. Guthaben bei Kreditinstituten 466.596,93 95.370,15
Summe Umlaufvermögen 17.949.719,49 13.323.603,63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.777,17 13.372,44
SUMME AKTIVA 18.193.736,11 13.438.643,30

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 11.904.831,26 8.365.559,91
Summe Eigenkapital 11.929.831,26 8.390.559,91
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.674.175,61 2.068.191,62
C. VERBINDLICHKEITEN 3.589.729,24 2.979.891,77
SUMME PASSIVA 18.193.736,11 13.438.643,30

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

(VORJAHR ZUM VERGLEICH)

2023 2022
1. Rohergebnis 9.589.835,83 8.883.847,37
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -931.093,03 -826.442,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -101.347,77 -94.331,45
-1.032.440,80 -920.773,48
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -89.758,29 -61.620,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.157.176,84 -4.009.895,13
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,10 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.052,58 5.862,30
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -71.921,61 -26.940,04
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.326.460,63 -1.083.704,69
9. Ergebnis nach Steuern 3.956.131,34 2.786.775,92
10. sonstige Steuern -1.240,84 -217,97
11. Jahresüberschuss 3.954.890,50 2.786.557,95
12. Gewinnvortrag vor Verwendung 8.365.559,91 5.679.001,16
13. Vorabausschüttung -415.619,15 -99.999,20
14. Bilanzgewinn 11.904.831,26 8.365.559,91

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Walldorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nr. HRB 745251 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:

1.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

2.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 und bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

3.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet.

4.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet.

5.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen.

6.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

7.

Flüssige Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

8.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

9.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

10.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagkurs umgerechnet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird wie folgt dargestellt:

ANSCHAFFUNGS -/ HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.604,60 0,00 0,00 25.604,60
25.604,60 0,00 0,00 25.604,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.676,47 226.522,51 -70.029,59 268.169,39
111.676,47 226.522,51 -70.029,59 268.169,39
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 36.050,00 0,00 0,00 36.050,00
36.050,00 0,00 0,00 36.050,00
173.331,07 226.522,51 -70.029,59 329.823,99
ABSCHREIBUNGEN
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.747,60 1.851,00 0,00 25.598,60
23.747,60 1.851,00 0,00 25.598,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.916,24 87.907,29 -55.837,59 79.985,94
47.916,24 87.907,29 -55.837,59 79.985,94
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
71.663,84 89.758,29 -55.837,59 105.584,54
BUCHWERTE
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 1.857,00
6,00 1.857,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.183,45 63.760,23
188.183,45 63.760,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 36.050,00 36.050,00
36.050,00 36.050,00
224.239,45 101.667,23

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten werden im Forderungsspiegel im Einzelnen wie folgt dargestellt:

davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 unter 1 Jahr mehr als 1 Jahr
Art der Forderung Vorjahr Vorjahr
T€ T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungenund Leistungen und sonstigeVermögensgegenstände 1.947 1.947 1.771 0 0

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 161 (Vorjahr: T€ 140) ausgewiesen.

3. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital in Höhe von T€ 25 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

b) Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 8.366 (Vorjahr: T€ 5.679) enthalten.

Im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Boni bzw. Prämien, Kosten für Abschluss- und Prüfung sowie Archivierungskosten.

5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
unter 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre durch Pfandrechte o.ä. gesichert Art Form Sicherheit
Verbindlichkeiten aus/gegenüber T€ T€ T€ T€
Vorjahr Vorjahr
Kreditinstituten 10 0 47 0 0 57
Lieferungen und Leistungen 3.503 2.421 0 0 0 0 Keine
sonstige 29 559 0 0 0 0 Keine
Summe 3.542 2.980 47 0 0 57

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 16) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 2) enthalten.

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufwendungen für Altersversorgung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Beträge für Altersversorgung in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) enthalten.

2. sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen für Schadensfälle in Höhe von T€ 143 (Vorjahr: T€ 78) enthalten.

III. Sonstige Angaben

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum 31.12.2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen unter 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€
aus Mietverträgen 64 64 0

Es besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft für das von der Bank ausgereichte Mietaval in Höhe von T€ 18.

Es bestehen keine weiteren, für die Beurteilung der Finanzlage des berichtenden Unternehmens bedeutenden finanziellen Verpflichtungen, die nicht bilanziert und auch nicht als Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB angegeben wurden.

2. Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

2023
Führungskräfte 2
Angestellte 7
Insgesamt 9

3. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Unternehmen Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2022 Jahresüberschuss 2022
in % T€ T€
Gematria Test Lab GmbH, Berlin 60,00 217 -43

(Der Jahresabschluss der Gematria Test Lab GmbH zum 31.12.2023 liegt noch nicht vor.)

4. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Im Geschäftsjahr waren die folgenden Personen Mitglieder der Geschäftsführung:

Herr Dr. Stefan Müller, Gesamtgeschäftsführer

Herr Stephan Rauch, Gesamtgeschäftsführer

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine Vorgänge von Bedeutung bekannt, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.

 

Walldorf, den 15. Mai 2024

Dermcos GmbH

Dr. Stefan Müller, Geschäftsführer

Stephan Rauch, Geschäftsführer

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind am Standort Walldorf in der Beratung, dem Entwurf und dem Vertrieb von Körperpflege- und Reinigungsprodukten sowie dem Handel mit Bedarfsgegenständen und Kosmetikrohstoffen europaweit tätig. Die kontinuierliche und bedarfsgerechte Erweiterung und Aktualisierung unseres Sortiments erlaubt es uns, den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden zu sichern und auch das Neugeschäft zu beleben. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Lieferanten ermöglicht uns die Vermarktung hochwertiger Produkte. Langfristig sind nach unserer Überzeugung Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen durchsetzbar. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovation bestätigen unsere Geschäftspolitik. Die Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Produkten des kosmetischen Bedarfs, insbesondere Sonnenschutzmittel, Körperpflege- und Körperreinigungsmittel zusammen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie zur Neueinführung von Produkten. Insbesondere führt die Gesellschaft Entwicklungen auf der Basis kundenspezifischer Vorgaben durch.

3. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Beeinträchtigung durch den Ukraine-Krieg mit einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 % weit unterhalb der Erwartungen resultierte, konnte die Kosmetikbranche einen Anstieg an verkauften Kosmetika von 11,0 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Sein Wert stieg auf die neuerliche Rekordmarke von 33,4 Mrd. Euro.

Folgende Umwelt-Faktoren beeinflussen die deutsche Kosmetikbranche:

Das Wirtschaftswachstum in den relevanten Märkten

Die Auswirkungen der Inflation und der steigenden Lebenshaltungskosten

Die Differenzierung der Konsumenten zwischen Kosmetikprodukten der Handelsmarken und den Eigenmarkenprodukten in verschiedenen Kategorien

Kauforte von Kosmetikprodukten unter Handelsmarken

Nachhaltigkeit der Kosmetikprodukte und Biodiversität

Diese Faktoren signalisieren derzeit keine zufriedenstellenden Werte.

Von den Industriestaaten leisteten Frankreich, USA, Singapur und Südkorea die höchsten Beiträge zu den weltweiten Exporten. Das Exportvolumen der deutschen Kosmetikindustrie stieg im Jahr 2023 um 8,1 % gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2024 wird ein weiteres Umsatzplus im Exportbereich erwartet, wenngleich die Steigerungsrate noch nicht beziffert werden kann.

Diese Prognose des weiterhin ansteigenden Exportvolumens für die Kosmetikindustrie wird sich nach unserer Einschätzung aufgrund der Lieferkettenproblematik, des andauernden Ukraine-Krieges und des Nahost-Konfliktes voraussichtlich unterhalb des Vorjahreswertes einstellen. Der abgeschwächte Wert wird neben dem Ukraine-Krieg und dem Nahost-Konflikt durch die fortgeschrittenen Volkswirtschaften verursacht werden, deren Wachstumsraten begrenzt sind. Sobald dort die Produktionslücken geschlossen sind, werden diese Volkswirtschaften zu unterdurchschnittlichen Wachstumsraten zurückkehren.

In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird sich das Wachstum aufgrund des Ukraine-Krieges und des Nahost-Konfliktes eher rückläufig entwickeln.

Bislang sind die finanziellen Rahmenbedingungen noch zufriedenstellend, der Ukraine-Krieg, der Nahost-Konflikt, der Protektionismus, geopolitische Spannungen und Unruhen das Vertrauen in Investitionen und das Wachstum weiter dämpfen.

Für die europäischen Länder - und damit für unseren Haupt-Exportmarkt - rechnen wir auf Basis der aktuellen Anbahnungen dennoch mit einem weiteren, wenn auch moderaten Wachstum.

Die Marktsituation ist im Übrigen seit Jahren durch ein Angebotsoligopol gekennzeichnet. Billigimporte, insbesondere aus Schwellenländern, beeinflussen das Nachfrageverhalten zwar immer noch nicht merklich, schaffen aber nach wie vor ein verstärktes Preisbewusstsein bei den Endkunden.

Dieser veränderten Wettbewerbssituation begegnen wir weiterhin durch innovative Produktideen, einen hohen Qualitätsstandard und einer absoluten Verlässlichkeit im Service.

2. Geschäftsverlauf

Unsere Umsatzerwartungen wurden übertroffen. Mit einer Umsatzsteigerung von 31,2 % resultiert dieser Wert besser als der intern prognostizierte Erwartungswert. Die Gesamtleistung konnte um 34,6 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Der Rohertrag I resultierte mit 27,2 % und damit um 6,7 % geringer als im Vorjahr.

Die Personaleinsatzquote resultiert im Berichtsjahr bei 2,9 % der Gesamtleistung und damit um 0,6 % geringer als im vorangegangenen Wirtschaftsjahr.

Die Gesamtkosten resultierten im Berichtsjahr bei 11,7 % der Gesamtleistung. Im Vorjahr dagegen bei 17,1 % der Gesamtleistung.

Durch unsere Fokussierung auf die bedarfsgerechte Erweiterung und Aktualisierung unseres Sortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden festigen und das Neugeschäft beleben.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Unsere Ertragslage ist durch die Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns nicht angeboten.

Die Kostenstruktur in Relation zur Gesamtleistung hat sich lediglich im Bereich des Fuhrparks erhöht. Im Bereich aller übrigen Kostenarten ist eine degressive Kostenentwicklung zu verzeichnen. Insgesamt konnte eine Kosteneinsparung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 7,8 % erzielt werden.

Wir beschäftigen unverändert besonders qualifiziertes und engagiertes Personal. Der Personalaufwand ist um 0,6 Prozent im Verhältnis zur Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die wesentlichen Rentabilitätskennzahlen lauten wie folgt:

Material-/Fremdleistungsquote: 72,8 %
Personalaufwandsquote: 2,9 %
EBIT (vom Umsatz): 15,5 %
EBITDA (vom Umsatz): 15,8 %

b) Finanzlage

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Unsere Kapitalstruktur ist äußerst zufriedenstellend; die Eigenkapitalquote beträgt 65,6 % (Vorjahr: 62,4 %).

Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren sind nicht vorhanden. Die mittelfristigen Bankverbindlichkeiten betragen 57,2 Tausend Euro (Vorjahr: T€ 0,00). Das laufende Bankkonto wird im Guthaben geführt.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 19,3 % (Vorjahr: 18,0 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an.

Kennzahlen zur Liquiditätslage:

Net Working Capital: 11.685,8 T€
Cashflow I: 4.116,6 T€
Cashflow II: 4.116,6 T€
Cashflow III: 3.758,2 T€

Kennzahlen zur Finanzlage:

Fremdkapitalquote: 34,4 %
Lieferantenziel: 49,3 Tage
Anlagendeckung I: 5.320,1 %
Anlagendeckung II: 5.320,1 %

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil.

Kennzahlen zu den übrigen Faktoren:

Vermögensumschlag (Umschlagshäufigkeit): 1,9
Lagerumschlagsdauer: 190,0 Tage
Kundenziel: 13,0 Tage
Umsatz pro Mitarbeiter: 3.781,3 T€

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren, soweit sie vorstehend nicht dargestellt wurden, beziehen die freien Kreditlinien nicht mit ein.

Liquidität 1. Grades (Cash Ratio): 7,5 %
Liquidität 2. Grades (Quick Ratio): 38,9 %
Liquidität 3. Grades (Current Ratio): 289,2 %
Verschuldungsgrad: 0,5
Zinsbelastung auf Fremdkapital: 1,1 %

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind geprägt durch unsere umweltbewusste Produktion, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes der natürlichen Ressourcen und der Vermeidung von Luftverschmutzung.

Mit unserer zeitgerechten Personalführung folgen wir dem Grundsatz der Chancengleichheit der Geschlechter. Die Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen ist ein zentraler Anspruch unserer Personalpolitik.

Unsere Gesellschaft steht in einem ständigen Dialog mit kommunalen und regionalen Institutionen. Wir treffen im Einzelfall stets alle erforderlichen Maßnahmen, um lokale Gemeinschaften zu schützen.

5. Gesamtaussage

Die Ertragslage weist äußerst zufriedenstellende Determinanten auf. Im Berichtsjahr konnte eine weitere Steigerung erzielt werden. Unsere solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat sich im Berichtsjahr weiter verfestigt. Unsere Spezialisierung auf dermatologische Produkte der Spitzentechnologie ist zu einem wesentlichen Element der von unserer Gesellschaft verfolgten Differenzierungsstrategie geworden. So führen wir den unverändert kontinuierlichen Zuwachs der Anfrage, verbunden mit einem stets komfortablen Auftragsvorlauf, zu einem wesentlichen Teil auf unsere Expertise zurück. Mithin wurden unsere strategischen Ziele erreicht.

III. Prognosebericht

Für das Wirtschaftsjahr 2024 rechnen wir, trotz des Ukraine-Krieges und des Konflikts im Nahen Osten, verbunden mit möglichen weiteren Auswirkungen auf die Lieferkettenproblematik, mit einem weiteren Wachstum unseres Unternehmens. Der aktuelle Auftragsvorlauf lässt uns eine Umsatzsteigerung von 10 % erwarten. Obwohl wir den exogenen Faktoren nur bedingt durch interne Präventionsmaßnahmen entgegentreten können, erscheint derzeit eine konstante Rentabilität erreichbar. Aufgrund der qualitativen Determinanten unserer Geschäftspolitik erwarten wir trotz der möglichen exogenen Restriktionen im Wirtschaftsjahr 2024 eine unveränderter der EBIT-Rentabilität. Unsere Verkaufspolitik trifft auf sehr gute Resonanz bei unseren Kunden. Diese Strategie wird konsequent fortgesetzt.

Wir werden auch in Zukunft jederzeit in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

Gegen den Wettbewerb am Markt muss mittels Produktinnovation und Individualanfertigungen reagiert werden.

Insbesondere ist der Tendenz zur Verlagerung von Werbeaufwendungen auf die elektronischen Medien weiter zu folgen. Durch den zu erwartenden weiteren Ausbau des Kundenstamms sowie die verbesserte Nutzung von Skaleneffekten beim bestehenden Kundenstamm ist für das Wirtschaftsjahr 2024 trotz der zu erwartenden exogenen Faktoren mit einem unverändert positiven EBIT zu rechnen.

Auf der Beschaffungsebene greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen wir unverändert eine langfristige Zusammenarbeit anstreben.

Der Hauptlieferant unseres Unternehmensverbundes deckt weniger als 11,4 % des Warenbezugs ab, so dass bei einem möglichen Ausfall dieses Lieferanten die entsprechende Vorleistungsziffer ohne größere Beeinträchtigung der betrieblichen Prozesse neu positioniert werden könnte.

Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem Wettbewerbsumfeld, das durch Billigangebote aus Schwellenländern weiter beeinflusst werden könnte. Steigende Rohstoffpreise und stagnierendes Preisniveau könnten somit die Rentabilität negativ beeinflussen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, eines stets ausreichenden Auftragsbestandes und einer hohen Kundenbindung sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem unter Reflexion der Konkurrenzsituation in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Service und Qualität begegnen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Vorräte, Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

 

Walldorf, den 15. Mai 2024

Dermcos GmbH

Dr. Stefan Müller, Geschäftsführer

Stephan Rauch, Geschäftsführer

Für den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 vor der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung für mittelgroße Kapitalgesellschaften haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dermcos GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dermcos GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dermcos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirkungen, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 15. Mai 2024

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