OPUS Gesellschaft für Werbung und Marketing mbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Werbeagenturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Ertel seit 5.5.2026 | Prokura |
Andreas Beckenbach seit 5.5.2026 | Prokura |
Mark Wolff seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Torsten Ciecinski seit 5.3.2025 | Prokura |
Christian Schimek seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Monika Gast seit 23.2.2024 | Geschäftsführer |
Christian Knoblich seit 8.2.2024 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Berschet seit 13.1.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
transmed Transport GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/20241. Geschäft und Rahmenbedingungen 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3. Risikomanagement und Risikocontrolling 4. Forschung und Entwicklung 5. Prognosebericht 1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die transmed Transport GmbH (kurz: transmed) ist seit 1970 im Transportmanagement und den damit zusammenhängenden Nebenleistungen, insbesondere dem Verleasen von Nutzfahrzeugen tätig. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Organisation der Arzneimitteltransporte an Apotheken für die Konzernmutter PHOENIX. Darüber hinaus ist transmed im Bereich der Belieferung von Optikern aktiv. Die Durchführung der Lieferungen erfolgt hierbei durch selbständige Frachtführer. Als Nebengeschäft bietet transmed den beauftragten, selbstständigen Frachtführern an, die zur Durchführung der erteilten Aufträge benötigten Nutzfahrzeuge bei der transmed zu leasen. Ein weiteres Geschäftsfeld der transmed ist das Verleasen von EDV-Kassensystemen der Konzernschwestergesellschaft ADG (ADGApotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Mannheim) an Apotheken. Das Unternehmen ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz und Hauptverwaltung in Regensburg. Muttergesellschaft ist die PHOENIX Deutschland Holding GmbH mit Sitz in Mannheim. Insgesamt verfügt transmed über 19 Niederlassungen in Deutschland sowie eine Betriebsstätte in Unterentfelden, Schweiz. Die unselbstständige Betriebsstätte spielt für die Gesellschaft eine eher untergeordnete Rolle. Die Erträge aus Transportleistungen der Schweizer Betriebsstätte macht in Summe TEUR 13.024 (Vj. TEUR 12.040) bzw. 7,6 % (Vj. 6,5 %) der gesamten Erträge aus Transportleistungen aus. Darüber hinaus hat die transmed in Serbien eine Tochtergesellschaft, welche von untergeordneter Bedeutung ist und im laufenden Geschäftsjahr an die PHOENIX Landesgesellschaft verkauft werden soll. Zur Steuerung der Gesellschaft wird das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit sank im Berichtszeitraum um TEUR 2.948 auf TEUR -4.816 (Vorjahr: TEUR -1.868). Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von ca. TEUR 800. Volkswirtschaftliche Gesamtentwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im Kalenderjahr 2023 um 0,3 % niedriger aus als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Ursächlich hierfür war eine preisbereinigte Abnahme der privaten Konsumausgaben um 0,8 % sowie der Rückgang der preisbereinigten Konsumausgaben des Staates um 1,7 %. Die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 %. Gleichzeitig sanken die Importe preisbereinigt um 3,0 %. (Quelle: destatis Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Neuzulassungen im gesamten Pkw Markt um 7,3 %. Hiervon konnte der Leasingmarkt profitieren, da der Anteil von geleasten Pkw Neuzulassungen von 43,0 % im Jahr 2022 auf 49,8 % im Jahr 2023 anstieg. Insgesamt stieg die Leasing Quote des Mobilien-Leasing von 23,0 % im Jahr 2022 auf 26,7 % im Jahr 2023 an. (Quelle: Leasing-Marktbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft v. 01.03.2024) Gesamtwürdigung Das abgelaufene Geschäftsjahr war stark von folgenden Faktoren geprägt:
Die Frachtkostenerhöhungen aufgrund Mindestlohnsteigerungen sowie sonstiger Kostensteigerungen konnten nur teilweise durch Preiserhöhungen kompensiert werden. Das geplante Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 1,5 bis 2,0 wurde deutlich verfehlt. Stattdessen ergab sich ein negatives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 4,8. Im Wesentlichen ist das negative Ergebnis auf das Geschäftsfeld dynamische Tagzustellung zurückzuführen. Insgesamt war das abgelaufene Geschäftsjahr nicht zufriedenstellend. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Aufgrund der Bilanzierung nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) werden die Umsatzerlöse aus den durchgeführten Transportleistungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Insgesamt war das Geschäftsjahr stark durch eine Reorganisation geprägt. Kern der Reorganisation war die Vorbereitung der Überführung des operativen Transportgeschäftes von transmed an PHOENIX. Zusätzlich wurde neben der Einstellung des Zusatzgeschäfts Technik der Verkauf des Geschäftsfeldes Leasing Kassensysteme vorbereitet. Im Bereich Leasing Kassensysteme gibt es deshalb seit Mitte 2023 kein Neugeschäft mehr. Weiter wurden die dynamischen Tagtouren für das Zusatzgeschäft zum 29.02.2024 eingestellt. Durch die Einstellung der dynamischen Tagtouren wird auch der Bedarf an Leasing Nutzfahrzeugen sinken. Dies wiederum führt zu einem sinkenden Bestand an Leasing Nutzfahrzeugen und damit auch zu sinkenden Erträgen aus diesem Bereich. Der Verlust aus dem operativen Geschäft ist insbesondere auf die hohen Auslieferkosten im Bereich dynamischer Tagtouren im Zusatzgeschäft zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023/24 stiegen die Leasingerträge um TEUR 128 auf TEUR 27.114 (Vorjahr: TEUR 26.986). Die Steigerung lässt sich auf einen Anstieg der Leasingerträge aus den ADG-Kassensystemen um TEUR 34 auf TEUR 9.899 (Vorjahr: TEUR 9.865) sowie auf einen Rückgang der Erträge aus vorzeitiger Leasingbeendigung um TEUR 293 auf TEUR 478 (Vorjahr: TEUR 771) zurückführen. Zusätzlich gab es einen Anstieg der Mehrerlöse aus Anlagenabgang des Leasingvermögens um TEUR 228 auf TEUR 1.340 (Vorjahr: TEUR 1.112). Im Laufe des Geschäftsjahres sank die Anzahl der Leasingnehmer im Bereich der ADG-Kassensysteme um 196 auf 1.347 (Vorjahr: 1.543). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 11.767 auf TEUR 175.543 (Vorjahr: TEUR 187.310) gesunken und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Transportleistungen. Der Rückgang der Erträge aus Transportleistungen ist im Wesentlichen auf die Einstellung des Zusatzgeschäfts Technik zum 31.08.2023 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten einen Anstieg der Erträge aus Fremdwährungsumrechnung um TEUR 95 auf TEUR 3.530 (Vorjahr: TEUR 3.435). Die Erträge aus durchgeführten Transportleistungen wurden in folgenden Ländern erzielt:
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sanken im Geschäftsjahr 2023/24 um TEUR 1.287 auf TEUR 13.373 (Vorjahr: TEUR 14.660). Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Personalaufwendungen um TEUR 2.072 auf TEUR 7.563 (Vorjahr: TEUR 9.536) zurückzuführen. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen eine Personalreduktion um ca. 9 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen die Aufwendungen für Transportleistungen der Frachtführer enthalten, sanken im Geschäftsjahr 2023/24 um TEUR 7.942 auf TEUR 169.660 (Vorjahr: TEUR 177.602). Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall von Touren durch die Einstellung des Zusatzgeschäfts Technik zum 31.08.2023. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sank der Aufwand aus Fremdwährungsumrechnung um TEUR 10,8 auf TEUR 21,2 (Vorjahr: TEUR 32,0). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen sanken um TEUR 839 auf TEUR 21.363 (Vorjahr: TEUR 22.202). Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Abschreibungen auf das Leasingvermögen um TEUR 843 auf TEUR 20.101 (Vorjahr: TEUR 20.944) zurückzuführen. Der Rückgang ist begründet durch den Rückgang verleaster Nutzfahrzeuge als auch verleaster Kassensysteme. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erreichte im Geschäftsjahr 2023/24 TEUR -4.816 (Vorjahr: TEUR -1.868). Im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages zwischen der transmed Transport GmbH und der PHOENIX Deutschland Holdings GmbH fand eine Verlustübernahme des Jahresfehlbetrags i.H.v. TEUR 3.387 (Vj.: TEUR 1.901) statt. Die im Vorjahr getroffene Prognose, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/24 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 1,5 bis 2,0 erzielen wird, wurde deutlich verfehlt. Dies war insbesondere auf Verluste aus dem Geschäftsfeld dynamische Tagzustellung zurückzuführen. Finanzlage Die transmed Transport GmbH finanziert sich über ein zentrales Cash-Pooling mit der PHOENIX International Holdings GmbH. Kurzfristigen Liquiditätsbedarf kann transmed jederzeit über das zentrale Cash-Pooling decken. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind hauptsächlich kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Dabei handelt es sich in erster Linie um die Leistungsvergütungen der Frachtführer aus dem Abrechnungsmonat Januar 2024, die vertragsgemäß bis zum vierten Werktag des Folgemonats zu überweisen sind. Wesentliche Investitionen im Geschäftsjahr betrafen das Leasingvermögen mit TEUR 12.713 (Vorjahr: TEUR 23.391). Das Eigenkapital beträgt TEUR 478 (Vj. TEUR 478). Bei einer Bilanzsumme von TEUR 52.230 (Vj. TEUR 60.085) beträgt die Eigenkapitalquote somit 0,9 % (Vj. 0,8 %). Die Auslastung der Kreditlinien betrugen 87,3 % betreffend das Cash-Pooling sowie 36,3 % betreffend die Refinanzierung für die Kassensysteme. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023/24 verringerte sich die Bilanzsumme um TEUR 7.855 auf TEUR 52.230 (Vorjahr: TEUR 60.085). Auf der Aktivseite beruht der Rückgang im Wesentlichen auf dem Rückgang des Leasingvermögens um TEUR 8.508 auf TEUR 31.429 (Vorjahr: TEUR 39.937), welcher im Wesentlichen auf den Rückgang verleaster Nutzfahrzeuge und Kassensysteme zurückzuführen ist und dem Rückgang der Forderungen an Kunden um TEUR 3.541 auf TEUR 6.242 (Vorjahr: TEUR 9.783), welcher im Wesentlichen auf die Stichtagsbetrachtung zurückzuführen ist. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg der Sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 5.308 auf TEUR 11.201 (Vorjahr: TEUR 5.893), welcher im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag i.H.v. TEUR 1.486 auf TEUR 3.387 (Vorjahr: TEUR 1.901) zurückzuführen ist. Die wesentliche Position auf der Aktivseite stellt das Leasingvermögen mit TEUR 31.429 (Vorjahr: TEUR 39.937) dar, welches Nutzfahrzeuge und ADG-Kassensysteme beinhaltet. Auf der Passivseite beruht der Rückgang im Wesentlichen auf dem Rückgang der Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 4.433 auf TEUR 34.413 (Vorjahr: TEUR 38.846), welcher im Wesentlichen auf den Rückgang des Darlehens der PHOENIX International Holdings GmbH von TEUR 23.255 auf TEUR 18.160 zurückzuführen ist. Die wesentliche Position auf der Passivseite stellen die Sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 34.413 (Vorjahr: TEUR 38.846) dar, welche im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling sowie das Darlehen zur Refinanzierung des Leasinggeschäfts der ADG-Kassensysteme i.H.v. TEUR 17.460 (Vorjahr: TEUR 23.255) beinhalten. Eine weitere wesentliche Position auf der Passivseite stellen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden i.H.v. TEUR 15.657 (Vorjahr: TEUR 18.500) dar, welche im Wesentlichen die Vergütungen an die Frachtführer aus Januar 2024 beinhalten. Nicht finanzieller Leistungsindikator Als wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator der transmed ist die Krankenquote der Mitarbeiter für die transmed relevant. Über das gesamte Geschäftsjahr wurde die Krankenquote der Mitarbeiter erhoben. Diese betrug im Jahresdurchschnitt 3,1 % (Vj. 4,3 %). Es besteht das Ziel, die Quote unter 5 % zu halten. 3. Risikomanagement und Risikocontrolling Kern und Ziel des Risikomanagements ist die sorgsame Abwicklung und Administration der Leasingverträge und Frachtführertätigkeiten. Die Administration erfolgt unter Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips. Die Risikostrategie wird einmal jährlich von der Geschäftsleitung festgelegt und bei Bedarf angepasst. Der Bereich Revision ist im Rahmen einer Outsourcing-Vereinbarung an die PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG ausgelagert worden. Hierdurch ist sichergestellt, dass die entwickelten Methoden und Prozesse zur Beherrschung der wesentlichen Risiken im Einklang mit den Konzernanforderungen stehen und eingehalten werden. Der Risikomanagementprozess der transmed Transport GmbH umfasst folgende Themengebiete:
Eine Risikoinventur erfolgt quartalsweise oder durch ad hoc Meldungen. Objekt- und Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken bestehen bei der transmed Transport GmbH im Wesentlichen im Zusammenhang mit Restwertrisiken bei der Verwertung von Leasingrückläufern. Bezogen auf das Leasinggeschäft schließt transmed Teilamortisationsverträge ab. Bei Vertragsende übernehmen die Leasingnehmer in der Regel die Leasingobjekte, so dass sich aus den Teilamortisationsverträgen kein Objektrisiko ergibt. Ein Marktpreisrisiko ergibt sich ebenfalls nicht, da die Leasingobjekte zum Restwert zzgl. Aufschlag vom Leasingnehmer übernommen werden. Ein Währungsrisiko besteht grundsätzlich für vereinnahmte Ertragsüberschüsse aus der Betriebsstätte in der Schweiz. Aufgrund des geringen Geschäftsumfangs in der Schweiz stufen wir das Währungsrisiko jedoch als äußerst gering ein. Adressausfall- und Bonitätsrisiken Das Adressausfallrisiko besteht darin, dass Leasingnehmer ihren vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Das Risikomanagement identifiziert die Adressausfallrisiken sämtlicher Einzelengagements bereits bei Finanzierungsbeantragung durch den Leasingnehmer bzw. am Beginn der Geschäftsbeziehung ausgehend von Bonitätsscores und Informationen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen. Hierfür wird neben einer subjektiven Bonitätsbeurteilung eine objektive Risikoklassifizierung durchgeführt. Leasingnehmer mit einer kritischen Risikoklassifizierung werden intensiv anhand einer Watchlist überwacht. Adressausfallrisiken im Leasingbereich sind für transmed überschaubar und nicht existenzgefährdend. Insgesamt arbeitet transmed in Deutschland aktuell mit 320 (Vorjahr 341) Leasingnehmern im Bereich Leasing Nutzfahrzeuge zusammen. Im Bereich Leasing Kassensystem waren es insgesamt 1.347 (Vorjahr 1.543) Leasingnehmer. Im Geschäftsjahr 2023/24 waren bei neun (Vorjahr: zehn) Leasingnehmern Adressausfälle in den Bereichen Leasing und/oder Transport in Höhe von insgesamt TEUR 172 (Vorjahr TEUR 176) zu verzeichnen. Des Weiteren waren im Bereich Leasing ADG-Kassensysteme bei vier Leasingnehmern Adressausfälle in Höhe von insgesamt TEUR 37 (Vorjahr TEUR 86) zu verzeichnen. Zusätzlich gab es bei einem Kunden des Zusatzgeschäfts einen Adressausfall von insgesamt TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 0,2). Es bestehen, wie im Vorjahr, keine Forderungen gegen Schuldner in Russland, der Ukraine und Belarus. Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken Die transmed Transport GmbH ist in die konzernweite Liquiditätssteuerung der Konzerngesellschaft PHOENIX International Holdings GmbH eingebunden. Grundlage der Liquiditätssteuerung der transmed Transport GmbH bildet ein laufendes Liquiditätsreporting, in dem sowohl der kurzfristige als auch der langfristige Refinanzierungsbedarf unter Berücksichtigung der vorhandenen Kreditlinien abgebildet wird. Aufgrund der Finanzierung der transmed Transport GmbH bei den Konzerngesellschaften der PHOENIX und der hieraus zur Verfügung stehenden Kreditlinien schätzen wir das Liquiditätsrisiko derzeit als gering ein. Das aktuelle Rating der Pharmahandel GmbH & Co. KG wurde von Standard & Poor's unverändert zum Vorjahr mit BB+ festgelegt. Operationelle Risiken Operationelle Risiken resultieren in der transmed Transport GmbH aus den betrieblichen Prozessen und entstehen durch das Versagen von: internen Verfahren, Menschen, IT-Systemen und externe Ereignisse sowie Rechtsrisiken. Die transmed bemüht sich operationelle Risiken zu reduzieren, indem sie all ihren Mitarbeitern regelmäßig Schulungen zu den Themen Geldwäsche und Betrug anbietet, die zwingend zu absolvieren sind. Eine regelmäßige Überprüfung der Zuverlässigkeit der Beschäftigten wird durch jährliche Beurteilungsgespräche - in denen auch eine Zuverlässigkeitsprüfung gem. § 1 Abs. 20 und § 6 Abs. 2 Nr. 5 GwG (Geldwäschegesetz) durchgeführt und dokumentiert wird - sichergestellt. Darüber hinaus werden für alle Mitarbeiter im Bereich Leasing sowie für die Führungskräfte der transmed Führungszeugnisse angefordert und in den Personalakten archiviert. Zur Reduzierung von Risiken aus der IT werden die internen Prozesse aktuell neu strukturiert und die zugehörigen Regelungen überarbeitet. Zur Vermeidung von Cyber-Risiken werden die Mitarbeiter durch Schulungen und Phishing-Tests sensibilisiert. Rechtsrisiken werden üblicherweise durch den Einsatz von Standardverträgen minimiert. Zudem werden Rechtsrisiken durch den Einsatz der Konzernrechtsabteilung abgesichert. In Gesamtbetrachtung sind die operationellen Risiken für die transmed überschaubar und beherrschbar. Zusammenfassung Für Ausfall- und Engagementrisiken sowie weitere Risiken aus ihrer Geschäftstätigkeit hat die transmed Transport GmbH ausreichend Risikovorsorgen getroffen. Zum 31.01.2024 gab es folgende Auslastungen der einzelnen Limite je Risikoart: Ausfall Nutzfahrzeuge: 13,2 % Ausfall Kassensysteme: 9,2 % Ausfall Transport: 1,4 % Liquiditätsrisiko: 12,8 % Operationelles Risiko: 19,8 % Zinsänderungsrisiko Nutzfahrzeuge: 9,6 % Zinsänderungsrisiko Kassensysteme: 6,2 %. 4. Forschung und Entwicklung Aufgrund der Ausrichtung als Leasing- und Dienstleistungsunternehmen findet Forschungs- und Entwicklungstätigkeit nicht statt. 5. Prognosebericht Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg ergeben sich gegenüber der transmed weiterhin indirekt in Form hoher Treibstoff- und Energiepreise, welche zu höheren Frachtraten führen könnten. Direkte Auswirkungen ergeben sich für die transmed nicht, weil es keine Geschäftspartner aus Russland, Belarus oder der Ukraine gibt. Die Inflation wirkt sich auf die transmed dahingehend aus, dass Waren und Dienstleistungen teurer beschafft werden müssen. Der Zinsanstieg verursacht bei der transmed steigende Refinanzierungskosten. Mit Lieferengpässen bei den Nutzfahrzeugen rechnet die transmed nicht. Ausblick: Durch den Wegfall des Geschäftsfeldes dynamische Tagzustellung wird der Bedarf an Leasing Nutzfahrzeugen und damit auch die Leasingerträge sinken. Durch den geplanten Verkauf des Geschäftsfeldes Leasing Kassensysteme werden die Leasingerträge aus diesem Bereich entfallen. Künftig bestehen die Geschäftsfelder der transmed aus den Bereichen Leasing Nutzfahrzeuge, Zusatzgeschäft Nacht, Vermietung von Scannern für die Auslieferung und der Erbringung von Dienstleistungen durch das Shared Service Center der transmed für die PHOENIX. Insgesamt ist die Gesellschaft gut für die Herausforderungen des neuen Geschäftsjahres 2024/25 aufgestellt. Chancen ergeben sich für die transmed aus den getroffenen Maßnahmen zur Kostensenkung. Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus den sinkenden Leasingerträgen sowie aus der deutlichen Reduzierung des Zusatzgeschäfts. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024/25 ein positives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von ca. 0,8 Mio. €. Die geplante Ergebnisverbesserung soll durch Preiserhöhungen im Bereich Optik, Sicherstellung der PharmaMengen, sowie durch den Wegfall des Geschäftsfeldes dynamische Tagzustellung seit dem 01.03.2024 und damit verbundener Optimierung der Kosten aus den Netzverkehren erreicht werden. Zusätzlich wird auch der geplante Verkauf des Geschäftsfeldes Leasing Kassensysteme einen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Im Bereich Leasing rechnen wir damit, den Bestand an verleasten Nutzfahrzeugen um ca. 20 % geplant zu reduzieren. Zusätzlich besteht auch im kommenden Geschäftsjahr das Ziel, die Krankenquote unter 5,0 % zu halten.
Regensburg, 30. April 2024 transmed Transport GmbH Gez. Geschäftsführung Monika Gast Christian Knoblich Jahresbilanz zum 31. Januar 2024der transmed Transport GmbH, RegensburgAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Formblatt 3 der RechKredV gegliedert. B. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma transmed Transport GmbH mit Sitz in Regensburg im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRB 6484 eingetragen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Barreserven sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge unter Anwendung der IFRS 9 Methodik nach IDW RS BFA 7 berücksichtigt. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt bzw. bei dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und linear abgeschrieben. Die Abschreibung der EDV-Kassensysteme erfolgt über fünf, der Nutzfahrzeuge über drei Jahre. Nutzfahrzeuge, welche sich noch im Ausbau befinden und für die noch kein Leasingvertrag besteht, werden erstmalig unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese als Leasingvermögen ausgewiesen. Mit Zuordnung zu einem Leasingvertrag werden diese dem Leasingvermögen zugeordnet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert bzw. bei dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit zulässig werden die beweglichen Anlagegüter degressiv abgeschrieben. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Alle Anlagegüter des Sachanlagevermögens, bei denen eine degressive Abschreibung nicht zulässig ist, werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge unter Anwendung der IFRS 9 Methodik nach IDW RS BFA 7 berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected Unit Credit Method" (Anwartschaftsbarwertmethode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,79 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Die Berechnung erfolgt ohne Einbezug einer Fluktuationswahrscheinlichkeit. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 6,12 % alle 3 Jahre (Vj. 2,10 % jährlich) berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB unter Verwendung der Abzinsungszinssätze der Deutschen Bundesbank (Rückstellungsabzinsungsverordnung) gemäß ihrer Restlaufzeit abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der "Projected Unit Credit Method" (Anwartschaftsbarwertmethode) mit einem Zinssatz von 1,74 % (Vj. 1,46 %) ermittelt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. § 340h HGB wurde entsprechend berücksichtigt. Die verwendeten Wechselkurse haben sich in Relation zum Euro wie folgt entwickelt:
D. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden umfassen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Leasing- sowie aus dem Transportgeschäft. Die Forderungen an Kunden beinhalten Forderungen an verbundene Unternehmen von TEUR 690 (Vj. TEUR 2.191). Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kunden von TEUR 100 (Vj. TEUR 150) betragen von mehr als drei Monate bis ein Jahr. Bei dem Rest der Forderungen an Kunden betragen die Restlaufzeiten wie im Vorjahr bis drei Monate. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist durch direkte oder indirekte Beteiligung Mutterunternehmen für das nachfolgend aufgeführte nicht börsennotierte Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, welches damit auch verbundenes Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB ist:
Die Beteiligungen an folgenden ehemaligen, nicht börsennotierten Tochtergesellschaften i. S. d. § 290 HGB wurden im aktuellen Geschäftsjahr verkauft:
Das Ergebnis aus dem Verkauf der Beteiligungen von TEUR 1.574 (Vj. TEUR 0) wird im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Leasing- und Sachanlagevermögen sowie Immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung der einzelnen Posten des Leasing- und Sachanlagevermögens und der Immateriellen Vermögensgegenstände ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage A zum Anhang). Grundstücke und Gebäude von TEUR 405 (Vj. TEUR 447) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 835 (Vj. TEUR 1.119) werden selbst genutzt. Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 6.895 (Vj. TEUR 5.722), davon Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 3.387 (Vj. TEUR 2.287) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus umsatzsteuerlicher Organschaft von TEUR 3.257 (Vj. TEUR 3.435). In den sonstigen Vermögensgegenständen wird Anlagevermögen mit einem Buchwert von TEUR 190 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen. Dies betrifft Nutzfahrzeuge, welche sich noch im Ausbau befinden und für die noch kein Leasingvertrag besteht. Die Entwicklung des Postens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage A zum Anhang). Weiterhin werden in den sonstigen Vermögensgegenständen Nutzfahrzeuge als Handelsware von TEUR 5.103 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen, auf die eine Wertberichtigung von TEUR 1.052 (Vj. TEUR 0) gebildet wurde. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft die bereits geleisteten Ausgaben für Aufwendungen des kommenden Geschäftsjahres. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden umfassen die Verbindlichkeiten aus dem Transportgeschäft, davon gegenüber Frachtführern von TEUR 14.557 (Vj. TEUR 16.354). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 2 (Vj. TEUR 1.282). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betragen wie im Vorjahr ausschließlich bis drei Monate. Sonstige Verbindlichkeiten Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 34.318 (Vj. TEUR 38.677) davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von TEUR 0 (Vj. TEUR 38.677). Die Sonstigen Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis 1 Jahr auf. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft vorab vereinnahmte Leasingsonderzahlungen, die über die Laufzeit des jeweiligen Leasingvertrags abgegrenzt werden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 und 3 HGB beträgt zum 31. Januar 2024 TEUR 0,0 (Vj. TEUR 0,2). Andere Rückstellungen Die Anderen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich (Prämien und Gratifikationen, Jubiläumsgelder, rückständigen Urlaub, Tantiemen, Abfindungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Berufsgenossenschaft sowie Mehrarbeit). Darüber hinaus sind Risiken für Prozesskosten, Abschluss- und Prüfungskosten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie sonstige ausstehende Kostenrechnungen enthalten. Fremdwährungsvolumina Zum 31. Januar 2024 lagen TEUR 1.201 (Vj. TEUR 2.045) auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sowie TEUR 1.201 (Vj. TEUR 2.045) auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten vor. E. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 Abgabenordnung für solche Steuern des Organträgers, für welche die Organschaft zwischen beiden steuerlich von Bedeutung ist. Mit einer Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen ist auf Grund der Einhaltung der finanziellen Kennzahlen der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim, sowie deren Tochtergesellschaften unter dem Syndicated Facilities Agreement nicht zu rechnen. F. Steuerliche Verhältnisse Seit dem 1. Januar 2019 besteht in Deutschland eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der PHOENIX Pharma SE, Mannheim. Daneben besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der PHOENIX Deutschland Holding GmbH, Mannheim. Für die Betriebsstätte in der Schweiz sind Umsatz- und Ertragsteuer separat zu entrichten. G. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasing- sowie aus langfristigen Miet- und Wartungsverträgen. Die jährlichen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 406 gegenüber verbundenen Unternehmen. H. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Leasingerträge enthalten Leasingraten und Leasingsonderzahlungen von TEUR 25.774 (Vj. TEUR 25.874) sowie Veräußerungsgewinne aus abgegangenen Leasingobjekten von TEUR 1.340 (Vj. TEUR 1.112). Die Leasingerträge wurden in folgenden Ländern erzielt:
Die Leasingaufwendungen beinhalten Veräußerungsverluste aus abgegangenen Leasingobjekten, Leasingnebenkosten und Fremdleasing von TEUR 872 (Vj. TEUR 792). Die Zinserträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen von TEUR 23 (Vj. TEUR 3), davon von Gesellschafter von TEUR 0 (Vj. TEUR 1). Darüber hinaus sind in den Zinserträgen außergewöhnliche Erträge von TEUR 0 (Vj. TEUR 242) enthalten. Diese betrafen die im Zusammenhang mit der abgeschlossenen Betriebsprüfung erhaltenen Zinserstattungen. Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen von TEUR 2.010 (Vj. TEUR 810), davon an Gesellschafter von TEUR 0 (Vj. TEUR 810). Im Vorjahr wurden unter den laufenden Erträgen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen Erträge aus der Ausschüttung von Dividenden der tschechischen Tochtergesellschaft von TEUR 125 ausgewiesen, denen im aktuellen Geschäftsjahr keine vergleichbaren Erträge gegenüberstehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen mit TEUR 171.991 (Vj. TEUR 183.834) auf Erträge aus Transportleistungen, mit TEUR 22 (Vj. TEUR 41) auf Erträge aus Fremdwährungsumrechnung sowie mit TEUR 3.530 (Vj. TEUR 3.435) auf Erträge aus vermieteten Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, aus dem Verkauf von Handelswaren, aus Weiterbelastungen, aus der Erstattung von Transportschäden, aus sonstigen Schadenserstattungen, aus der Auflösung von Rückstellungen, aus sonstigen Vermietungen sowie aus Anlagenverkäufen. Die Erträge aus durchgeführten Transportleistungen wurden in folgenden Ländern erzielt:
Die anderen allgemeinen Verwaltungsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Miete und Leasing, EDV-Dienstleistungen, Versicherungen, Fracht- und Versand, Instandhaltung, Telekommunikation, Weiterbildung sowie Rechts- und sonstige Beratungsleistungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben den Aufwendungen für Transportleistungen von TEUR 168.130 (Vj. TEUR 177.061) sowie den Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung von TEUR 21 (Vj. TEUR 32) im Wesentlichen Aufwendungen aus der Abwertung von Handelswaren von TEUR 1.052 (Vj. TEUR 0) sowie aus der Zuführung von Rückstellungen. Im Vorjahr wurde unter den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere der Aufwand aus der Wertberichtigung an der serbischen Tochtergesellschaft transmed Transport d.o.o. Beograd Belgrad, Serbien in Höhe von TEUR 202 ausgewiesen, denen im aktuellen Geschäftsjahr keine vergleichbaren Aufwendungen gegenüberstehen. Die außerordentlichen Erträge von TEUR 1.574 (Vj. TEUR 0) stehen im Zusammenhang mit der Veräußerung von Beteiligungen, welche im Abschnitt D erläutert werden. Der aufgrund des mit dem Gesellschafter bestehenden Ergebnisabführungsvertrages erfasste Ertrag aus Verlustübernahme beträgt TEUR 3.387 (Vj. TEUR 1.901). I. Sonstige Angaben Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten an:
Die Gesellschaft nimmt die Schutzvorschrift gem. § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 102 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 122), davon 33 Mitarbeiter in der Hauptverwaltung (Vj. 40) und 69 Mitarbeiter in den Niederlassungen (Vj. 82). Konzernverhältnisse Das gesamte Stammkapital der Gesellschaft wird von der PHOENIX Deutschland Holding GmbH, Mannheim, gehalten. Gemäß notarieller Urkunde 927 / 2023 S vom 19. April 2023 wurde im Wege der Abspaltung zur Neugründung die Geschäftsanteile an der transmed Transport GmbH mit allen Rechten und Pflichten von der PHOENIX International Holdings GmbH (ehemals PHOENIX International Beteiligungs GmbH), Mannheim, als übertragender Rechtsträger auf die PHOENIX Deutschland Holding GmbH, Mannheim als neu gegründete GmbH und alleinige Gesellschafterin der transmed Transport GmbH mit Wirkung zum 1. Februar 2023 übertragen. Die Gesellschaft wird in den IFRS-Konzernabschluss der PHOENIX Pharma SE, Mannheim, einbezogen und ist von der Verpflichtung einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen gemäß § 291 Abs. 1 HGB befreit. Die PHOENIX Pharma SE erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen und legt diesen im Unternehmensregister offen. Die Gesellschaft wird darüber hinaus in den Konzernabschluss der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG wird ebenfalls im Unternehmensregister offengelegt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Prüfungsgebühren beträgt TEUR 92. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine wertaufhellenden Sachverhalte aufgetreten.
Regensburg, 30. April 2024 transmed Transport GmbH Gez. Monika Gast, Geschäftsführerin Christian Knoblich, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die transmed Transport GmbH, Regensburg PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der transmed Transport GmbH, Regensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der transmed Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 3. Mai 2024 BDO
AG
Gez. Grunwald, Wirtschaftsprüfer Dr. Stratmann, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31.01.2024 wurde am 22.05.2024 festgestellt. |
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