Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 727223
Vorher
Sophia Verwaltungs GmbH
Eingetragen
10.3.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von SportgerätenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung und Herstellung, der Erwerb und der Vertrieb von Fahrzeugen aller Art, insbesondere - aber nicht ausschließlich - für den Wassersport sowie von Produkten für den Funsport im Allgemeinen einschließlich Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Grau
seit 13.2.2023
Geschäftsführer
Matthias Kranich
seit 18.12.2017
Prokura
Nicolai Weisenburger
seit 10.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WBV Weisenburger Bau+Verwaltung GmbH

Karlsruhe

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023

Konzernbilanz zum 28. Februar 2023

Aktiva

Stand am 28.2.2023 Stand am 28.2.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.506,97 318.771,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 3.543,00
3. geleistete Anzahlungen 162.537,09 135.988,49
515.045,06 458.303,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
a) Grundstücke mit Geschäftsbauten 58.780.371,22 56.038.497,33
b) Grundstücke mit Wohnbauten 726.090,49 750.157,49
c) Bauten auf fremden Grundstücken 1.377.627,00 1.216.440,00
2. technische Anlagen und Maschinen 853.190,00 716.452,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.303.525,00 5.365.584,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.156.101,81 1.407.748,19
72.196.905,52 65.494.879,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.373,69 29.373,69
2. Beteiligungen 95.630,51 68.712,46
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.725,61 1.725,61
126.729,81 99.811,76
72.838.680,39 66.052.994,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 816.111,50 1.020.063,18
2. zum Verkauf bestimmte Grundstücke
a) Bauvorbereitungskosten 8.162.114,00 4.679.619,00
b) Grundstücke ohne Bauten 98.069.194,12 66.320.769,61
c) Grundstücke mit unfertigen Bauten 173.279.735,57 133.178.407,94
abzüglich erhaltene Anzahlungen -197.045.431,14 -113.730.251,95
82.465.612,55 90.448.544,60
3. unfertige Bauten 217.780.738,23 185.986.775,65
abzüglich erhaltene Anzahlungen -217.780.738,23 -185.986.775,65
0,00 0,00
4. unfertige Erzeugnisse 2.998.112,26 3.357.279,75
86.279.836,31 94.825.887,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.611.788,94 45.134.332,17
2. Forderungen gegen Gesellschafter 176.248,82 138.656,21
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.094.159,92 4.039.707,67
34.882.197,68 49.312.696,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 121.281.658,67 107.410.161,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 269.049,22 320.549,95
D. Aktive latente Steuern 1.197.440,00 0,00
316.748.862,27 317.922.289,02

Passiva

Stand am 28.2.2023 Stand am 28.2.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.200.000,00 5.200.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 4.293.979,98 4.295.731,15
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 166.758,74 157.781,73
IV. Konzerngewinnvortrag 108.517.055,87 96.245.034,57
V. Konzerngewinn/ -verlust 12.407.050,42 15.672.021,30
VI. Nicht beherrschende Anteile 2.999.586,31 2.756.108,02
133.584.431,32 124.326.676,77
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.998.790,00 5.149.868,00
2. Steuerrückstellungen 3.096.740,00 3.972.740,00
3. sonstige Rückstellungen 47.564.383,00 45.560.825,00
55.659.913,00 54.683.433,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 62.730.383,92 61.162.764,25
2. erhaltene Anzahlungen 26.585.117,90 43.761.487,63
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.294.648,00 25.289.186,08
4. sonstige Verbindlichkeiten 11.894.368,13 6.612.078,29
davon aus Steuern: TEUR 4.945 (i. V. TEUR 714)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 115 (i. V. TEUR 126)
127.504.517,95 136.825.516,25
D. Passive latente Steuern 0,00 2.086.663,00
316.748.862,27 317.922.289,02

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis 28. Februar 2023

2022/2023 2020/2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 475.758.408,41 455.217.634,60
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 103.263.127,00 91.527.020,83
3. sonstige betriebliche Erträge 2.172.776,96 1.371.718,44
581.194.312,37 548.116.373,87
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -68.462.993,77 -56.576.615,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -378.866.990,67 -371.279.459,05
-447.329.984,44 -427.856.074,44
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -52.052.131,58 -44.264.252,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -9.408.696,13 -8.016.690,94
davon für Altersversorgung: TEUR 145 (i. V. TEUR 244)
-61.460.827,71 -52.280.943,70
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.868.877,23 -3.911.764,79
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -26.872.984,04 -25.201.191,27
41.661.638,95 38.866.399,67
8. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 26.918,05 0,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.598,40 518,40
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 108.351,14 32.185,64
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.946.729,99 -2.041.771,08
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: TEUR 89 (i. V. TEUR 110)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.754.536,73 -9.427.006,77
-11.564.399,13 -11.436.073,81
13. Ergebnis nach Steuern 30.097.239,82 27.430.325,86
14. sonstige Steuern -16.745.149,74 -10.935.521,64
15. Konzernjahresüberschuss 13.352.090,08 16.494.804,22
16. Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis -945.039,66 -822.782,92
17. Konzerngewinn 12.407.050,42 15.672.021,30

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis 28. Februar 2023

A. Angaben zum Konzern und zur Konsolidierung

I. Konsolidierungskreis

Anteilsquote [%] Verbundenes Unternehmen § 271 HGB Vollkonsolidierung Assoziiertes Unternehmen § 311 HGB
Weisenburger Bau GmbH, Karlsruhe 95,0 ja
Weisenburger Projekt GmbH, Karlsruhe 95,0 ja
Weisenburger Grundstücks GmbH & Co. KG, Rastatt 100,0 ja
sanierungsprofi GmbH, Rastatt 100,0 ja
bad.de vertriebs GmbH, Rastatt 100,0 ja
weisenburger immobilien GmbH, Karlsruhe 100,0 ja
businesshome 24 GmbH, Rastatt 100,0 ja
workerhome 24 GmbH, Rastatt 100,0 ja
weisenburger ventures GmbH, Rastatt 100,0 ja
weisenburger invest GmbH, Karlsruhe 100,0 ja
TA 7 RU Beteiligungen GmbH, Rastatt 100,0 ja
Lampuga GmbH, Rastatt 100,0 ja
Wohnpark Weisenburger GmbH, Rastatt 100,0 ja
Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt 100,0 ja
Siebente Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt 100,0 ja
Sechste Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt 95,0 ja
Weisenburger Hoepfner Projekt 3A GmbH, Rastatt 95,0 ja
3. WB Beteiligungs GmbH, Rastatt 100,0 ja
Weisenburger Real Estate Romania SRL, Bukarest 100,0 ja
Weisenburger Batiment SARL, Reichstett (Frankreich) 100,0 ja
Weisenburger Kita Halle GmbH, Halle (Saale) 50,0 ja
IAMSAT Muntenia S.A, Bukarest 90,48 ja
weisenburger development Sp.z o.o 100,0 ja
weisenburger development 1 Sp.z o.o 100,0 ja
weisenburger development 2 Sp.z o.o 100,0 ja

II. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde.

Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Tochtergesellschaften, mit Ausnahme der IAMSAT Muntenia S.A., Bukarest, Weisenburger Real Estate Romania SRL, Bukarest, weisenburger development Sp.z o.o, Warschau, weisenburger development 1 Sp.z o.o, Warschau weisenburger development 2 Sp.z o.o, Warschau, weisenburger ventures GmbH, Rastatt und der TA 7 RU Beteiligungen GmbH, Rastatt, (Stichtag jeweils 31. Dezember). Für diese Ausnahmen wurden entsprechend der gesetzlichen Regelungen Zwischenabschlüsse in den Konzernabschluss einbezogen. Hierdurch ergaben sich keine besonderen Unsicherheiten. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die VFE-Lage zwischen diesen Stichtagen sind nicht eingetreten.

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 28. Februar 2010 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung.

Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalerstkonsolidierung in Höhe von TEUR 2.041 wurden als stille Reserven aufgestockt. Der Restbuchwert beträgt zum 28. Februar 2023 TEUR 0. Weitere aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 39 wurden mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalerstkonsolidierung in Höhe von TEUR 4.334 sind im Rahmen der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung der IAM-SAT Muntenia S. A. zum 24. Mai 2019 entstandene passive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.134 resultiert im Wesentlichen aus einer Kaufpreisminderung aufgrund erwarteter zukünftiger Verluste. Dieser wurde im Geschäftsjahr 2019/2020 nach § 309 Abs. 2 Nr. 1 ertragswirksam aufgelöst.

2. Weitere Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen konsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet.

Die unfertigen Bauten und übrigen Bestände aus Konzernleistungen sind um Zwischenergebnisse bereinigt.

Aus Konzernsicht doppelt erfasste Bestände unfertige Bauten aus Aufträgen innerhalb des Konzerns wurden eliminiert.

Für die Bewertung von latenten Steuern wurde ein konzerneinheitlicher Steuersatz zugrunde gelegt, da mit Ausnahme der Weisenburger Batîment SARL, der Weisenburger Real Estate Romania SRL, der Iamsat Muntenia S.A., der weisenburger development Sp.z o.o, Warschau, der weisenburger development 1Sp.z o.o, Warschau, der weisenburger development 2 Sp.z o.o, Warschau, sowie der Renovatec SRL alle Gesellschaften ihren Sitz in Deutschland haben.

Die TA 7 RU Beteiligungen GmbH hält 51 % an der Renovatec SRL Rumänien. Aufgrund von § 296 Abs. 2 S. 1 HGB (untergeordnete Bedeutung) wurde diese Tochtergesellschaft nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die Durchschnittsermittlung erfolgt vereinfachend mit dem Mittelwert der Abrechnungsperiode.

Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der auf fremde Währung lautende Abschlüsse von voll und quotal einbezogenen Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals von in fremder Währung geführten Gesellschaften ergeben, werden - soweit diese nicht auf "Nicht beherrschende Anteile" entfallen - erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet.

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet.

3. Assoziierte Unternehmen

Die Beteiligung an der Weisenburger Kita Halle GmbH, Halle, wird mit der Anteilsmethode At Equity bewertet.

Die in dem Abschluss verwendeten Rechnungslegungsgrundsätze entsprechen denen des Konzerns.

Der im Rahmen der Einbeziehung At Equity entstandene Unterschiedsbetrag wurde unter Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 312 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. offen mit den Rücklagen verrechnet.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Allgemeines

Der Konzernjahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB erstellt worden.

Aufgrund der verschiedenen Gesellschaftsformen ist der Ausweis des Jahresergebnisses in den Einzelabschlüssen unterschiedlich. Im Konzernabschluss wird einheitlich in der Bilanz der Jahresüberschuss vor Ergebnisverwendung ausgewiesen. Dies hat im Wesentlichen zur Folge, dass bei der einbezogenen Personenhandelsgesellschaft die Verteilung des Jahresergebnisses des Geschäftsjahres auf die Gesellschafterkonten im Gegensatz zu den Einzelabschlüssen jeweils erst im Folgejahr vorgenommen wird.

Da die Unternehmen des Konzerns in mehreren Bereichen tätig sind, enthält die Gliederung der Konzernbilanz neben den herkömmlichen Posten der Bilanz nach § 266 HGB auch Posten gemäß der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen.

II. Bilanzierung und Bewertung im Einzelnen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte.

Sachanlagen

Die Zugänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Diese umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

Die Abgänge werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellkosten und den kumulierten Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Abgangs ausgebucht.

Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen oder degressiven Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden regelmäßig 50 bzw. 33 Jahre. Für Technische Anlagen und Maschinen werden drei bis zehn Jahre angesetzt. Für Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt sie zwischen drei und 15 Jahren. Dabei werden EDV-Geräte grundsätzlich über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden, soweit sie bis zum 31. Dezember 2007 und nach dem 28. Februar 2010 zugegangen sind, im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei Bedarf vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert, soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist.

Vorräte

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten Grundstücke erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Sofern wegen gesunkener Wiederbeschaffungskosten oder verlustfreier Bewertung ein niedriger Wertansatz geboten ist, wird dieser angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Bauten erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzelkosten sowie den Teil der aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Abwertungen wegen niedrigerer Vertragspreise werden, soweit erforderlich, vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen werden in Summe von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Bei der Einzelwertberichtigung wird absehbaren Zahlungsausfällen sowie hoher Überfälligkeit der Forderungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos, von Zinsverlusten aufgrund langer Laufzeiten und des möglichen Skontoabzugs wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von zwei Prozent des um die einzelwertberichtigten Forderungen und enthaltene Umsatzsteuer reduzierten Forderungsbestandes abgesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bilanzierung erfolgt zu Nominalbeträgen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Es werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Dabei wurden die handelsrechtlichen Grundsätze des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes beachtet und zum Bilanzstichtag ein Rechnungszinssatz von jährlich 1,79 % (10-Jahresdurchschnitt) zugrunde gelegt. Die Berechnung erfolgte mit Hilfe der "Projected Unit Credit Method" unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Bewertungsgewinn, der sich durch die gesetzlich vorgeschriebene Änderung des Rechnungszinssatzes von 1,48 % (7-Jahresdurchschnitt) auf 1,79 % (10-Jahresdurchschnitt) ergeben hat, beträgt bei allen Gesellschaften insgesamt TEUR 189 und ist ausschüttungsgesperrt.

Zum Bilanzstichtag bestanden rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 4.999.

Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischem Gutachten bzw. den Mitteilungen der Versicherer.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellung für pauschale Gewährleistung wird auf Basis der tatsächlich entstandenen Aufwendungen für Gewährleistungen durchgeführt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben (Aktivseite) bzw. Einnahmen (Passivseite) vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage ersichtlich.

Sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 1.002 (i. V. TEUR 693) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Von den Rückstellungen für Pensionen entfallen TEUR 1.309 auf frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Einzel- und Pauschalgewährleistungsrisiken, Risiken aus Baustellenabschlussarbeiten, Rechtsstreitigkeiten, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten.

Verbindlichkeiten zum 28.02.2023 gesamt Restlaufzeit
(Vorjahr) bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 62.730 38.323 6.583 17.824
(61.163) (38.822) (6.253) (16.088)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.585 26.585
(43.762) (43.762)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.295 26.295
(25.289) (25.289)
Sonstige Verbindlichkeiten 11.895 11.895
(6.612) (6.612)
Gesamt 127.505 103.098 6.583 17.824
(136.826) (114.485) (6.253) (16.088)
Verbindlichkeiten zum 28.02.2023 gesichert Art der Sicherheit
(Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 62.730 Grundpfandrecht
(61.163)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
Gesamt 62.730
(61.163)

Zum Abschlussstichtag bestehen zwischen den handels- und steuerbilanziellen Werten der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Differenzen, welche sich in späteren Geschäftsjahren ausgleichen.

Diese Differenzen führen bei den Bilanzposten Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Pensionsrückstellungen zu aktiven latenten Steuern, bei den Bilanzposten Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Grundstücke zu passiven latenten Steuern. Die sich bei der Ermittlung latenter Steuern ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden miteinander verrechnet. Der Ermittlung liegt ein Steuersatz von 31,63 % zu Grunde. Dieser ermittelt sich aus einem Körperschaftsteuersatz von 15 %, Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie einem Gewerbesteuerhebesatz von 450%. Aktive latente Steuern erhöhten sich im Geschäftsjahr von TEUR 1.428 auf TEUR 4.635. Passive latente Steuern bestehen in Höhe von TEUR 3.438 (i. V. TEUR 3.515). Durch die Veränderung von TEUR 3.284 (aktivischer Überschuss) entstand ein aktivischer Überhang.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und Regionen

Durch die langfristige Fertigung im Baugewerbe schwankt die Umsatzentwicklung. Daher werden im Folgenden nicht die Umsatzerlöse, sondern die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) nach Tätigkeitsbereichen angegeben:

2022/2023 2021/2022
[TEUR] [TEUR]
Gesamtleistung aus Bau- und Bauträgertätigkeit 574.749 544.324
Vermietung 3.105 1.196
Übrige 1.168 1.225
579.022 546.745

Die Aufteilung nach Regionen erübrigt sich, da der Konzern seine Leistungen fast ausschließlich im Inland erbringt.

II. Übrige

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten einen Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.284 (i. V. einen Ertrag in Höhe von TEUR 944). Auf Basis eines gewichteten Durchschnitts über die Konzerngesellschaften wird ein latenter Steuersatz von 31,63 % angesetzt.

E. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 522209 geführt.

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2022/2023 Herrn Nicolai Weisenburger, Bachelor of Arts, Baden-Baden (Einzelvertretungsberechtigung).

Bezüglich der Angabe der Bezüge wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzern bei 759 (i. V. 718). Darüber hinaus waren 38 (i. V. 35) Auszubildende im Unternehmen (Durchschnitt zu den Quartalsenden) tätig.

Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 121.282 (i. V. TEUR 107.410) besteht aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Grundsätzen des DRS 21 erstellt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 9.603 und resultieren im Wesentlichen aus Kraftfahrzeug-Leasingverträgen gegenüber Fremden in Höhe von TEUR 7.657.

Diese haben in der Regel eine Laufzeit von drei Jahren. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für eine bestimmte Laufzeit abgeschlossen sind und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie dem Entfall des Verwertungsrisikos.

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr im Aufwand enthaltene Gesamthonorar beträgt TEUR 85. Davon entfallen Aufwendungen in Höhe von TEUR 85 auf Abschlussprüfungsleistungen.

Folgende Tochtergesellschaften sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB von den Vorschriften des ersten, dritten und vierten Unterabschnittes des zweiten Abschnitts des Dritten Buches des HGB (Vorschriften zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses und Lagebericht) befreit:

Weisenburger Bau GmbH, Karlsruhe

Wohnpark Weisenburger GmbH, Rastatt

Weisenburger Grundstücks GmbH & Co. KG, Rastatt

Weisenburger Projekt GmbH, Karlsruhe

Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt

Sechste Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt

Weisenburger Hoepfner Projekt 3A GmbH, Rastatt

sanierungsprofi GmbH, Rastatt

bad.de vertriebs GmbH, Rastatt

businesshome24 GmbH, Rastatt

workerhome24 GmbH, Rastatt

weisenburger immobilien GmbH, Karlsruhe

weisenburger invest GmbH, Karlsruhe

Lampuga GmbH, Rastatt

3. WB Beteiligungs GmbH, Rastatt

Siebente Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergeben. Zu weiteren Ausführungen verweisen wir auf den Lagebericht.

 

Karlsruhe, den 16. Juni 2023

Nicolai Weisenburger

Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023

Historische Anschaffungskosten
Stand am 01.03.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 28.02.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.549.887,89 119.391,78 0,00 0,00 1.669.279,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 80.000,00 0,00 0,00 0,00 80.000,00
3. geleistete Anzahlungen 135.988,49 26.548,60 0,00 0,00 162.537,09
1.765.876,38 145.940,38 0,00 0,00 1.911.816,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten
a) Grundstücke mit Geschäftsbauten 64.171.880,38 4.576.993,10 0,00 20.206,00 68.728.667,48
b) Grundstücke mit Wohnbauten 1.043.924,01 0,00 0,00 0,00 1.043.924,01
c) Bauten auf fremden Grundstücken 1.313.528,27 106.829,15 193.443,10 0,00 1.613.800,52
66.529.332,66 4.683.822,25 193.443,10 20.206,00 71.386.392,01
2. technische Anlagen und Maschinen 3.108.169,98 383.261,10 0,00 4.219,87 3.487.211,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.584.452,14 1.493.033,72 0,00 699.604,20 10.377.881,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.407.748,19 3.941.796,72 -193.443,10 0,00 5.156.101,81
80.629.702,97 10.501.913,79 0,00 724.030,07 90.407.586,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.373,69 0,00 0,00 0,00 29.373,69
2. Beteiligungen 68.712,46 26.918,05 0,00 0,00 95.630,51
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.804,88 0,00 0,00 0,00 13.804,88
111.891,03 26.918,05 0,00 0,00 138.809,08
82.507.470,38 10.674.772,22 0,00 724.030,07 92.458.212,53
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.03.2022 Zugänge Abgänge Stand am 28.02.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.231.115,92 85.656,78 0,00 1.316.772,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 76.457,00 3.542,00 0,00 79.999,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.307.572,92 89.198,78 0,00 1.396.771,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten
a) Grundstücke mit Geschäftsbauten 8.133.383,05 1.814.913,21 0,00 9.948.296,26
b) Grundstücke mit Wohnbauten 293.766,52 24.067,00 0,00 317.833,52
c) Bauten auf fremden Grundstücken 97.088,27 139.085,25 0,00 236.173,52
8.524.237,84 1.978.065,46 0,00 10.502.303,30
2. technische Anlagen und Maschinen 2.391.717,98 246.520,10 4.216,87 2.634.021,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.218.867,97 1.555.092,89 699.604,20 5.074.356,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.134.823,79 3.779.678,45 703.821,07 18.210.681,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.079,27 0,00 0,00 12.079,27
12.079,27 0,00 0,00 12.079,27
16.454.475,98 3.868.877,23 703.821,07 19.619.532,14
Buchwerte
Stand am 28.02.2023 Stand am 28.02.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.506,97 318.771,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 3.543,00
3. geleistete Anzahlungen 162.537,09 135.988,49
515.045,06 458.303,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten
a) Grundstücke mit Geschäftsbauten 58.780.371,22 56.038.497,33
b) Grundstücke mit Wohnbauten 726.090,49 750.157,49
c) Bauten auf fremden Grundstücken 1.377.627,00 1.216.440,00
60.884.088,71 58.005.094,82
2. technische Anlagen und Maschinen 853.190,00 716.452,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.303.525,00 5.365.584,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.156.101,81 1.407.748,19
72.196.905,52 65.494.879,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.373,69 29.373,69
2. Beteiligungen 95.630,51 68.712,46
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.725,61 1.725,61
126.729,81 99.811,76
72.838.680,39 66.052.994,40

Konzernkapitalflussrechnung der WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH, Karlsruhe für das Geschäftsjahr 2022/2023

2022/2023 2021/2022
TEUR TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 13.352 16.495
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.868 3.911
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.690 10.371
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -29 0
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 22.417 -39.989
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.691 8.591
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 20 16
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.838 2.010
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 8.755 9.427
-/+ Ertragsteuerzahlungen -13.500 -9.530
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 29.720 1.302
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle - Anlagevermögen -146 -118
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 291
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -10.502 -3.357
+ erhaltene Zinsen 108 32
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -10.540 -3.152
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 1.569 2.102
- gezahlte Zinsen -2.786 -1.910
- gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -3.400 -3.400
- gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -700 -700
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -5.317 -3.908
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 13.863 -5.758
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 7 87
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 107.410 113.081
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 121.282 107.410

Konzern-Eigenkapitalentwicklung der WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH, Karlsruhe für das Geschäftsjahr 2022/2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Gewinnrücklagen
Gezeichnetes Kapital andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 28.02.2022 5.200.000,00 4.295.731,15
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Zuführung Gewinnvortrag 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 -1.751,17
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 28.02.2023 5.200.000,00 4.293.979,98
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag Summe
Stand am 28.02.2022 157.781,73 96.245.034,57 15.672.021,30 121.570.568,75
Ausschüttung 0,00 -3.400.000,00 0,00 -3.400.000,00
Währungsumrechnung 8.977,01 0,00 0,00 8.977,01
Zuführung Gewinnvortrag 0,00 15.672.021,30 -15.672.021,30 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 -1.751,17
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 12.407.050,42 12.407.050,42
Stand am 28.02.2023 166.758,74 108.517.055,87 12.407.050,42 130.584.845,01
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste
Summe Summe
Stand am 28.02.2022 1.021.457,00 1.734.651,02 2.756.108,02 124.326.676,77
Ausschüttung 0,00 -700.000,00 -700.000,00 -4.100.000,00
Währungsumrechnung 0,00 -1.561,37 -1.561,37 7.415,64
Zuführung Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 -1.751,17
Konzernjahresüberschuss 0,00 945.039,66 945.039,66 13.352.090,08
Stand am 28.02.2023 1.021.457,00 1.978.129,31 2.999.586,31 133.584.431,32

Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen TEUR 79.144 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Im Übrigen bestehen keine gesetzlichen, satzungsmäßigen oder gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperren.

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis 28. Februar 2023

Die WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH hat das zurück liegende Geschäftsjahr mit ihren Konzerngesellschaften erfolgreich abgeschlossen. Unter stark veränderten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen bewerten wir dies als zufriedenstellend.

1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Entwicklung der Baubranche

Das Zusammenwirken mehrerer Einflussfaktoren hat mit bisher ungekannter Geschwindigkeit wesentliche Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verändert. Nach der Corona-Pandemie wirken die Folgen des Krieges in der Ukraine, der rapide Anstieg des Zinsniveaus und weiterhin vorhandene Störungen in den Lieferketten belastend.

Für die Bauindustrie ist der sehr schnelle Anstieg der Marktzinsen von besonderer Bedeutung. Die einerseits intakte und ansteigende Nachfrage nach Wohnraum trifft andererseits auf stark angestiegene Finanzierungskosten, was zu stark rückläufigen Auftragseingängen in der Baubranche führt. Dazu beigetragen haben auch die signifikant verschlechterten Fördermaßnahmen der Bundesregierung. Staatlich überbordende Bürokratie, langwierige Verwaltungs- und Genehmigungsprozesse, stark zunehmende Kostenbelastungen durch Normen und Qualitätsstandards, energetische Anforderungen sowie Belastungen durch Steuern und Abschöpfungen führen zu sinkenden Projektrealisierungen.

Eine Änderung der allgemeinen Marktlage zeichnet sich mittelfristig nicht ab.

2. Tätigkeitsgebiete der Weisenburger Gruppe und Geschäftspolitik

Die WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH ist mit ihren Tochtergesellschaften seit mehr als 68 Jahren in verschiedenen Marktsegmenten im Baubereich tätig. Sie investiert zielgerichtet in Zukunftstechnologien und Zukunftsmärkte. Die Weiterentwicklung von Weisenburger als Familienunternehmen ist ein permanenter Prozess, in dem wir das Unternehmen stetig an den identifizierten Erfolgstreibern und externen Erfordernissen ausrichten, um so den langfristigen Erfolg zu sichern. Das geschieht selbstverständlich auch aktuell und im Hinblick auf veränderte Marktbedingungen. Nach wie vor verfolgen wir weiterhin eine nachhaltige Expansions- und Wachstumsstrategie.

Die Unternehmensgruppe ist in folgenden Bereichen tätig:

Bau mit der Spezialisierung auf Wohnbau im weiteren Sinne einschließlich Sanierung und technische Gebäudeausstattung,

Projektentwicklung,

Investment und Finanzierungskonzepte,

Start-Ups.

Unser Konzept des kosteneffizienten, schlüsselfertigen Bauens für unsere Auftraggeber entwickeln wir ständig weiter. Wir nehmen für uns in Anspruch, die treibende Kraft für bezahlbares Bauen in Deutschland zu sein. In der Entwicklung und beim Einsatz innovativer Methoden nehmen wir eine Vorreiterstellung ein und und bauen diese kontinuierlich aus.

Bauleistungen im engeren Sinne erbringt die Gruppe überwiegend mit einem eigenen Rohbau, die Ausbaugewerke durch die Zusammenarbeit mit Nachunternehmern.

Konjunkturelle Einflüsse wirken sich aktuell auch auf unser Produktspektrum aus. Durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket haben wir bereits frühzeitig und proaktiv auf die veränderten Marktbedingungen reagiert. Wir sehen uns in einer nach wie vor starken Wettbewerbsposition aufgrund langjähriger gezielter Produkt- und Prozessentwicklung.

Wir sind im gesamten westdeutschen und südwestdeutschen Raum von den Großräumen Düsseldorf über Rheinland-Pfalz, Hessen und der gesamten Fläche Baden-Württembergs bis zur Schweiz im Süden tätig, seit Kurzem auch in Teilen Bayerns und im Raum Berlin. Darüber hinaus sind wir auch in Rumänien und in Polen aktiv. Durch Verlässlichkeit und die hohe Qualität unserer Leistungen haben wir uns einen sehr guten Namen erworben und sind ein gefragter Geschäftspartner unserer Kunden.

Wir orientieren uns grundsätzlich branchenübergreifend an den Best Practices. Projekte entwickeln wir stets nach eingehenden Analysen, fallweise auch unter Hinzuziehung externer Expertise. Um unserem eigenen Anspruch und dem unserer Kunden langfristig gerecht zu werden, investieren wir in erheblichem Maße in die Qualifikation unserer Mitarbeiter und neue Technologien.

Einen sehr hohen Stellenwert hat für uns unsere gewachsene nachhaltige mittelständisch geprägte Unternehmenskultur, die wir ebenfalls stetig weiterentwickeln und die wir auch in Zeiten des Wachstums mit den damit verbundenen Herausforderungen leben.

Unsere Geschäftspolitik definieren wir unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher und z. B. demografischer sowie gesellschaftlicher Entwicklungen, die wir als Chancen und Potentiale begreifen. Diese sind neben unseren Stärken Grundlage unserer zukunftsorientierten Ausrichtung. Wachstum ist für uns nur sinnvoll, wenn es der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens dient und von entsprechenden Erträgen begleitet wird. Dabei steht diese langfristige Orientierung vor kurzfristig orientierter Gewinnmaximierung. Besonderes Gewicht hat unsere Verlässlichkeit, auch im Zusammenhang mit unserem hohen Anspruch an Qualitäts- und Termintreue. Auf dem Gebiet der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sind wir bereits seit Jahren und erfolgreich mit wachsender Intensität unterwegs.

3. Leistung und Auftragsbestand

Die langjährig positive Entwicklung der Weisenburger Gruppe konnten wir im Geschäftsjahr 2022/2023 weiter fortsetzen. Grundlage dafür sind sehr gute Kunden- und Lieferantenbeziehungen und die weiterhin große und gestiegene Nachfrage nach unseren Leistungen sowie die räumliche Ausdehnung unserer Aktivitäten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 haben wir im Konzern eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 581.194. (i. V. TEUR 548.116) erzielt, was einem Wachstum um 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Unser Auftragsbestand lag bei Abschluss des Berichtsjahres trotz veränderter Marktbedingungen auf einem etwas höheren Niveau als im Vorjahr. Unsere Kapazitäten für das nun laufende Geschäftsjahr sind nach wie vor gut ausgelastet. Auch für das darauffolgende Geschäftsjahr haben wir bereits einen ausgewogenen Auftragsbestand.

4. Investitionen

Aufgrund unseres Tätigkeitsprofils sind wir grundsätzlich nicht sachanlagenintensiv.

Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt weiterhin im Bereich Aus- und Weiterbildung und in weiter gestiegenen Aktivitäten in der Digitalisierung unserer Geschäftsmodelle. Mit der weiteren Intensivierung unserer Investitionen auf diesen Gebieten legen wir die Grundlagen für die erfolgreiche Zukunftsgestaltung sowohl für die Unternehmensgruppe als auch für die Mitarbeiter und eine führende Rolle im Wettbewerb. Unsere Zielsetzung und ständige Herausforderung, die treibende Kraft für bezahlbares Bauen in Deutschland zu sein, verfolgen wir mit Nachdruck.

5. Ergebnis

Im Berichtsjahr hat die WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH mit ihren Tochtergesellschaften einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 13.352 (i. V. TEUR 16.495) erzielt. Der Rückgang ist teilweise auf verwaltungsbedingte Verzögerungen bei Schlussrechnungen zurückzuführen, die voraussichtlich im Folgejahr kompensiert werden.

Der Materialaufwand hat sich proportional zur Leistung entwickelt. Der Personalaufwand ist bedingt durch den erneut gewachsenen Personalbestand auf TEUR 61.461 (i. V. TEUR 52.281) angestiegen, überwiegend infolge des Personalaufbaus in Wachstumsbereichen.

6. Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzern bei 759 (i. V. 718). Darüberhinaus waren 38 (i. V. 35) Auszubildende im Unternehmen (Durchschnitt zu den Quartalsenden) tätig.

Aus- und Weiterbildung haben in der Weisenburger Gruppe seit jeher eine sehr große Bedeutung. Wir rekrutieren aus dem Kreis der Auszubildenden und Praktikanten unseren Nachwuchs für die Zukunft. Permanent geben wir einer hohen zweistelligen Anzahl Studierender die Gelegenheit, bei uns freiwillige sowie Pflicht-Praktika zu absolvieren.

7. Liquidität und Finanzierung

Die Eigenkapitalquote im Konzern lag am 28.02.2023 bei 42,2 % (i. V. 39,1 %). Die liquiden Mittel betrugen zum gleichen Zeitpunkt TEUR 121.282 (i. V. TEUR 107.410) und hatten damit einen Anteil von 38 % an der Bilanzsumme (i. V. 34 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 28. Februar 2023 TEUR 62.730 (i. V. TEUR 61.163) und hatten damit einen Anteil von 19,8 % an der Bilanzsumme (i. V. 19,2 %). Es handelt sich bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um Finanzierungen für bebaute Grundstücke im langfristigen Bestand mit entsprechenden Darlehenslaufzeiten sowie um externe Finanzierungen im Bau und in der Planung befindlicher Projekte. Einen wesentlichen Anteil daran haben unsere eigengenutzten Immobilien.

8. Gesamtaussage und Zielerreichung

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2022/2023 war aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend und entspricht ohne Berücksichtigung von Sondereffekten unserer Planung.

9. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Sinne einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung haben die Unternehmen der Gruppe den Aufbau neuer Geschäftsstellen in Nürnberg und Berlin begonnen. Weitere Geschäftsstellen sind in Planung. Damit wollen wir in den betreffenden Regionen neue überregionale Märkte erschließen und unsere Kundennähe ausbauen.

In Polen haben wir zum Ende des Geschäftsjahres eine neue Tochtergesellschaft gegründet und begonnen, den dortigen Markt zu erschließen.

10. Chancen-, Risiko und Prognosebericht

10.1. Risikomanagement

Ziele und Methoden

Die WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH ist in den eingangs beschriebenen Bereichen tätig. Naturgemäß bergen unsere Aktivitäten Risiken, die je nach Art des Geschäftsvorfalls unterschiedlich ausgeprägt sind. Diese Risiken resultieren aus eigenem unternehmerischem Handeln oder aus externen Faktoren. Um Risiken zu erkennen und aktiv zu steuern, haben wir ein umfassendes Risikomanagementsystem aufgebaut, das wir permanent weiterentwickeln.

Die Risikopolitik der Unternehmensgruppe orientiert sich an dem Ziel, ihre Unabhängigkeit zu erhalten und ihre Ertragssituation kontinuierlich zu optimieren und abzusichern, die mittelfristigen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Damit ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik.

Ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements ist die Deckung bestimmter Risiken durch Versicherungen. Für alle Unternehmen der Gruppe bestehen unter anderem branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Art und Effizienz dieser Versicherungen werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Sowohl die Methoden und Systeme des Risikomanagements als auch das zeitliche Ausmaß der Kontrollen sind auf die Art der Risiken zugeschnitten und werden ihrerseits ständig überprüft.

Risikomanagement bildet somit bei der WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH einen integralen Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Ordnungsmäßigkeit, Sicherheit und Effizienz von Geschäften und Organisationsabläufen werden regelmäßig untersucht und aus den Ergebnissen bei Bedarf Verbesserungsprozesse eingeleitet.

10.2. Aktuelle Situation

Das bestehende Risikomanagementsystem als Bestandteil unseres Managementinformationssystems optimieren wir permanent und zukunftsgerichtet. Regelmäßig stellen wir unsere Prognosesysteme auf den Prüfstand und führen ggf. erforderliche Verbesserungen durch. Unsere Instrumentarien zur Prognose von Unternehmensdaten haben wir unter Verwendung von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und durch Einbeziehung von Zukunftsentwicklungen ausgebaut, um frühzeitig und schnell bei Plan-/Ist Abweichungen reagieren zu können.

Wir verfügen über ein zentrales Finanzierungsmanagement, das eine unterstützende Koordination für die Beteiligungsgesellschaften wahrnimmt.

Die innerhalb weniger Monate sehr stark angestiegenen Marktzinsen haben die Nachfrage in einem Teil unserer Aktivitäten sehr stark beeinflusst und uns dazu veranlasst, Produkte anzupassen und uns vertrieblich entsprechend aufzustellen. Diese Maßnahmen haben sich bereits seit dem Herbst 2022 positiv auf unseren Auftragseingang ausgewirkt.

10.3. Darstellung der wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Unsicherheiten entstehen, wie bisher auch, aus der globalen politischen und wirtschaftlichen Situation und der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Marktes und unserer Kunden. Die Risiken, die aus der veränderten Marktzinssituation entstanden sind, sehen wir momentan als größte Herausforderung. Risiken bestehen auch aus der globalen wirtschaftlichen Lage heraus. Störungen der Lieferketten für Baumaterial bestehen nach wie vor, wenn auch in reduziertem Ausmaß. Die gestiegenen Inflationsraten wirken sich ebenfalls belastend aus. Wir gehen davon aus, dass die schwierigeren Marktbedingungen zumindest mittelfristig Einfluss auf unsere weitere Entwicklung haben können.

Die Unternehmensgeschichte von Weisenburger ist gekennzeichnet von der Stärke, in Krisensituationen überdurchschnittlich erfolgreich zu sein. Diese Fähigkeit wollen wir auch in Zukunft nutzen.

Wir beobachten permanent die Informationslage im Hinblick darauf, und es entspricht unserer Geschäftspolitik, grundsätzlich keine geschäftlichen Risiken einzugehen, welche die Gruppe ernsthaft gefährden können.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir zurzeit nicht, da wir von einer positiven Geschäftsentwicklung auf allen unseren Tätigkeitsfeldern ausgehen.

Zu den Chancen für unsere Entwicklung verweisen wir auf die oben gemachten Angaben. Die Nachfrage nach unseren Leistungen ist zurzeit ungebrochen. Gegenteiliges zeichnet sich momentan nicht konkret ab, dennoch könnte zum Beispiel eine Veränderung der Marktzinsen zu einer signifikanten Veränderung führen.

10.4. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung

Alle Aktivitäten der Unternehmen der Weisenburger Gruppe sind schon immer auf nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet.

Aus den aktuell zu realisierenden Projekten ergeben sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand keine besonderen Risiken. Aufgrund der teilweise längerfristigen Auftragsabwicklung sind diese für die Zukunft aber, wie beschrieben, nicht auszuschließen. Eventuelle Risiken werden durch ständige Analysen der jeweiligen Bauaufträge frühzeitig untersucht und identifiziert. Gegebenenfalls werden geeignete Steuerungsmaßnahmen ergriffen.

Risiken sind grundsätzlich in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und das aktuelle Zusammentreffen mehrerer Nachfragedämpfender Faktoren zu sehen. Wir sehen für uns jedoch auch Chancen, da wir auf Veränderungen im Umfeld schnell reagieren können, und die es mit Augenmaß zu nutzen gilt. Aufgrund des seit Jahren bestehenden großen und noch wachsenden Wohnungsbedarfs in Deutschland gehen wir auch unter diesem Aspekt von einer grundsätzlich anhaltenden Nachfrage nach unseren Leistungen aus. Diese werden sich jedoch in ihren Ausprägungen, von denen der Vergangenheit unterscheiden.

Ein Risiko für die Nachfrage in unserem Tätigkeitsbereich liegt in der weiteren Zinsentwicklung.

Wir arbeiten permanent daran, den genannten Risiken durch unsere zunehmend breite Aufstellung und gegebenenfalls Anpassungen unserer Produkte zu begegnen.

Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass die Gesamtleistung der Unternehmensgruppe im Rahmen der üblichen Schwankungsbreite im Projektgeschäft leicht über der Größenordnung des abgelaufenen Geschäftsjahrs liegen wird und verweisen explizit auf die genannten Unwägbarkeiten. Diese Angabe ist jedoch aufgrund der im Baubereich typischen Bilanzierungsregeln und einem wetterbedingten Baufortschritt mit der genannten, für uns jedoch im Ergebnis nicht sehr bedeutsamen natürlichen Schwankungsbreite behaftet. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in der Ertragsorientierung der Unternehmensgruppe und jedes einzelnen Unternehmens des Konzerns. Wir gehen davon aus, dass die Ertragspotentiale trotz eines voraussichtlich intensiver werdenden Wettbewerbs für die Unternehmensgruppe insgesamt weiterhin positiv sind. Unsere Investitionen in die Digitalisierung von Geschäftsprozessen werden sich in unserer Ertragslage zunächst dämpfend niederschlagen, wir sehen diese aber als essenziell zur erfolgreichen Zukunftsgestaltung. Wir rechnen daher mit einem leicht erhöhten Konzernjahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023/2024.

10.5. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Über die o. g. Punkte hinaus sehen wir außerhalb des normalen allgemeinen Geschäftsrisikos keine besonderen Risiken.

10.6. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale, sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Über die o. g. Punkte hinaus sehen wir außerhalb des normalen allgemeinen Geschäftsrisikos keine besonderen Risiken.

 

Karlsruhe, den 31. Mai 2023

Nicolai Weisenburger

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH, Karlsruhe, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 28. Februar 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WBV Weisenburger Bau + Verwaltung GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 28. Februar 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, 16. Juni 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer

Carmen Witte, Wirtschaftsprüferin

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