Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 13923
Vorher
Blitz 23-809 GmbHAton BidCo GmbH
Eingetragen
16.5.2023
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von elektronischen Bauteilen, insbesondere Bau von Schaltschränken sowie Erbringung von hiermit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, insbesondere Erbringung von Planungs- und Wartungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Martin Franz Gigler
seit 5.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Enwitec electronic GmbH

Wurmannsquick

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 16.05.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Enwitec eletronic GmbH stellt professionelle Anschlusslösungen für Photovoltaik-Anlagen und Batteriesysteme jeder Größenordnung her und liefert vom fertigen Schaltschrank bis zum Anschlusskabel alles aus einer Hand. Das Unternehmen ist weltweit tätiger Hersteller und aufgrund jahrelanger Erfahrung und Marktnähe ein wertvoller Dienstleister und Partner für seine Kunden. Hohe Qualität und ständige Innovation kennzeichnen das Produkt- und Leistungsportfolio. Das Sortiment umfasst DC-Generatoranschlusskästen (GAK ́s), AC-Verteiler (Combiner), Batterieabsicherungen, Feuerwehrschutzschalter, Netz- und Anlagenschutze, sowie hersteller-approbierte Netz-Umschaltboxen für ausgewählte Wechselrichter.

2. Forschung und Entwicklung

Durch möglichst umfassende Analyse und Kenntnis globaler Trends und technologischer Fähigkeiten im Generellen, jedoch maßgeblich fokussiert auf den Kernmarkt Deutschland und Österreich, die Schweiz und Italien ist die Enwitec electronic GmbH Vorreiter in der Entwicklungsunterstützung strategischer Partner. Die Kernkompetenz liegt dabei in der gemeinsamen Entwicklung mit Systempartnern und Wechselrichterherstellern sowie der technischen Produktionsbegleitung bis hin zu Schulungen und Vertriebsunterstützungen.

3. Organisationsstruktur (Stand 22.05.2024)

Zum 11. Juli 2023 haben von Egeria beratene Fonds indirekt Mehrheitsanteile an der Enwitec electronic GmbH & Co KG erworben. Egeria ist eine paneuropäische familiengeführte Beteiligungsgesellschaft.

Zu Zwecken der Transaktion wurde mittelbar von Egeria beratene Fonds über ein mehrstufiges Konstrukt eine Akquisitionsgesellschaft (BidCo GmbH) errichtet, die im Juli 2023 als neue Kommanditistin der Enwitec electronic GmbH & Co. KG eingetreten ist.

Zum 30.09.2023 erfolgte zudem die Umfirmierung der Gesellschaft zu Enwitec electronic GmbH.

Die von Egeria beratenen Fonds sind mittelbar Mehrheitsgesellschafter der Enwitec electronic GmbH

Der neue Gesellschafter sieht die besonderen Wachstumschancen der Enwitec im europäischen Markt und verfolgt eine konsequente, profitable Wachstumsstrategie besonders in Bezug auf den Marktschwerpunkt erneuerbare Energien (z.B. Solar und Wind).

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr 2023 noch durch Herrn Hans Wimmer als CEO. Zum 1. März 2024 wurde Herr Martin Gigler als zweiter Geschäftsführer bestellt. Zum 1. Mai 2024 wurde Herr Thomas Biehler als dritter Geschäftsführer bestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 deutlich von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Bezogen auf die Photovoltaik Branche ist das Wirtschaftsjahr 2023 in vielerlei Hinsicht als ein außerordentliches Jahr zu sehen. Mit einer Leistung von 14,282 GWp, verteilt auf mehr als 1,013 Mio. Anlagen, übertrifft das Ergebnis 2023 die Vorjahre deutlich. Im Vergleich zu 2022 kann ein Plus von ca. 91 % verzeichnet werden, was somit nahezu einer Verdoppelung entspricht.- dies vor allem infolge massiver Ausweitungen von Produktionskapazitäten, die auch die preisliche Entwicklung von Solarmodulen getrieben hat.

(Quelle: PV Magazin; Bloomberg NEF 29.11.2023)

Der größte Anteil der zugebauten Leistung (knapp 52 %) entfiel 2023 auf die beiden kleinen Anlagensegmente bis 10 kWp bzw. bis 30 kWp Leistung, den Kernmarkt von Enwitec. Dieser Markt hat sich zum Ende des Jahres 2023 wieder normalisiert.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf war geprägt von einer deutlich verhaltenen Nachfrage der Elektro- und PV Großhändler. Dieser Rückgang im Auftrags- und Bestelleingang war v.a. bedingt durch die vorhandenen Überkapazitäten der Großhändler im Bereich einzelner Produktgruppen wie der Netzumschaltboxen und Generatoranschlusskästen. Dadurch bedingt wurden auch die eigenen Lager stark aufgebaut und zum Ende des Jahres entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen im Bereich Produktionspersonal und bei Fremdfertigern eingeleitet.

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung lag bei etwa 22,766 Mio. EUR. Die Planzahlen von rd. 10,950 Mio. EUR wurden somit deutlich übertroffen. Diese Entwicklung ist v.a. auf den verstärkten Einsatz von Fremdfertigungskapazitäten zurückzuführen.

Der Einsatz von Fremdfertigern hat sich - wie in den Leistungsindikatoren beschrieben - auch auf einen höheren Wareneinsatz und somit eine geringere Rohertragsmarge bewirkt. So wurde der Wareneinsatz zum 31.12.2022 mit 47,7 % - als Referenz der Enwitec electronic GmbH & Co KG - per Ende 2023 mit 65,5% der Gesamtleistung gemessen.

Im Gegenzug sind die Personalkosten trotz Zuführungen von Abfindungen i.H.v. 197 TEUR mit 12,2 % der Gesamtleistung bzw. mit 2,782 Mio. EUR leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 3,271 Mio. EUR umfassen zu rd. 1,5 Mio. EUR außerordentliche Aufwendungen wie Beratungs- und Finanzierungskosten im Rahmen der Transaktion.

Darüber hinaus wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe von 1,715 Mio. EUR im Rahmen der Gewährleistungen, Personalkosten sowie drohende Verluste gebildet.

Einerseits bedingt durch erhöhte Aufwendungen und Finanzierungskosten im Zusammenhang mit Kauf und Anwachsung sowie Abschreibungen aus immateriellen Vermögensgegenständen mit 4,332 Mio. EUR und Abschreibungen im Umlaufvermögen mit 660 TEUR; andererseits durch einen Anstieg der Materialaufwendungen infolge des hohen Fremdfertigungsanteiles wird ein operatives Ergebnis in Höhe von -3,863 Mio. EUR ausgewiesen.

Der Jahresfehlbetrag wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin, die Aton MidCo GmbH, abgeführt.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 eine Bilanzsumme von 67,067 Mio. EUR aus. Diese ist vorrangig bedingt durch die aus der Anwachsung übergegangenen Vermögensgegenstände der Enwitec GmbH & Co KG die mit 63,9 % der Bilanzsumme in den langfristig gebundenen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden, wobei stille Reserven in Höhe von 42,8 Mio. EUR aktiviert wurden. Laufende Investitionen wurden nur geringfügig vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen bei etwa 1,858 Mio. EUR und haben sich entsprechend der gestiegenen Einkaufsvolumina der Gesellschaft entwickelt.

Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert. Zahlungen wurden, soweit vertraglich vereinbart, unter Ausnutzung von Skontoregelungen geleistet.

Die liquiden Mittel betragen 4,250 Mio. EUR.

Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen bei etwa 16,249 Mio. EUR und beinhalten ein Finanzierungsdarlehen über mehrere Tranchen sowie rd. 1 Mio. EUR kreditorische Debitoren.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31.12.203 ca. 548 TEUR.

c) Vermögenslage

Im Rahmen der Vermögenslage ist darauf hinzuweisen, dass der Kauf der Enwitec electronic GmbH & Co KG wesentlich eigenkapitalfinanziert war. Das Eigenkapital beträgt 45,594 Mio. EUR, woraus eine Eigenkapitalquote von 68 % resultiert.

Dem steht ein hohes Anlagevermögen iHV 43,865 Mio. EUR (65,4 %) gegenüber.

Das Umlaufvermögen ohne liquide Mittel beträgt insgesamt 18,847 Mio. EUR und entspricht 28,1 Prozent des Gesamtvermögens. Der wesentliche Posten im Umlaufvermögen sind die Vorräte (13,046 Mio. EUR)

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt anhand diverser Erfolgskennzahlen, die mit Vergleichs-, Vorgabe- und Vorjahreswerten in Relation gesetzt werden.

Eine wesentliche Steuergröße ist der betriebliche Rohertrag als finanzieller Leistungsindikator der zum Ende des Wirtschaftsjahres 2022 als Referenzwert der Enwitec electronic GmbH & Co KG mit 52,3 % gemessen wurde und für 2023 mit 37,6 % geplant wurde. Zum 31.12.2023 wurde dieser Wert mit 34,5 % an der Gesamtleistung gemessen und liegt somit um rd. 3 % unter den Erwartungen. Der Rückgang in der Rohertragsmarge resultiert dabei aus einem Anstieg im Wareneinsatz auf rd. 65,5 % gemessen an der Gesamtleistung infolge des hohen Fremdfertigungsanteiles von rd. 50 % der Gesamtleistung.

Eine weitere entscheidende Messgröße ist der Anteil der Personalaufwendungen an der Gesamtleistung, der als Referenz der Enwitec electronic GmbH im VJ von 14% auf 12 % gesunken ist.

4. Gesamtaussage

Generell können wir feststellen, dass das Geschäftsjahr hinsichtlich Umsatz- und Ergebnisentwicklung den Erwartungen entsprechend verlaufen ist und auch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv einzuschätzen ist.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die wirtschaftliche Lage ist somit geordnet und wir erwarten in den kommenden Jahren ein weiteres nachhaltiges Wachstum.

III. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Prognose

Das in Deutschland umgesetzte Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht Ziele vor, wonach ab 2026 insgesamt 22 GW pro Jahr neue Solar-PV-Anlagen installiert werden sollen, um bis 2030 eine Gesamtkapazität von 215 GW und bis 2040 eine Gesamtkapazität von 400 GW zu erreichen. Außerdem sind höhere Einspeisetarife für Dachanlagen vorgesehen Solarstromanlagen werden den Ausbau der Solarenergie fördern.

Vor diesem Hintergrund ist auch mittel-bis langfristig von einer weiterhin stabil steigenden Entwicklung auszugehen.

Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung

Das Marktumfeld bleibt für 2024 stabil. Die Auslastung für das kommende Geschäftsjahr 2024 ist durch den bereits vorliegenden Auftragsbestand und Bestellungen des Elektro- und PV-Großhandels sowie den Forecasts und Prognosen unserer strategischen Partner bis in die Sommermonate gesichert. Unser Ziel ist es, im nächsten Geschäftsjahr nachhaltig in den bestehenden Märkten in der DACH-Region und angrenzenden Märkten zu wachsen.

Das Wirtschaftsjahr 2024 wird maßgeblich unter den Vorzeichen der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen stehen.

Darstellung der erwarteten Entwicklung der Finanz- und Ertragslage

Um das Unternehmen der neuen Marktsituation anzupassen und wirtschaftlich zu bleiben, wird für 2024 eine Reduzierung der Kapazitäten der entsprechenden Abteilungen geplant. Hierzu wurden Rückstellungen in Höhe von 197 TEUR in den Personalkosten gebildet. Weiters wurden für 2024 die Vereinbarungen mit Fremdfertigern ausgesetzt bzw. aufgehoben, sodass von einer deutlich geringeren Wareneinsatz-Quote und somit einer höheren Rohertragsmarge auszugehen ist.

Der Rohmaterialpreisentwicklung stehen wir aufgrund entsprechender Lieferantenvereinbarungen weitestgehend neutral gegenüber. In Anbetracht der zum Jahresbeginn verhaltenen Auftragseingänge und der ausgeschöpften Lagerkapazitäten im Elektro- und PV-Großhandel, einhergehend mit Produktions-Überkapazitäten am Markt liegt der Fokus für 2024 im kontinuierlichen Abbau der Vorräte an Fertigprodukten sowie der weiteren Stärkung der Unternehmensliquidität.

IV. Chancen- und Risikobericht

Darstellung der wesentlichen Risiken und der voraussichtlichen Entwicklung

Durch zeitnahes Planungs- und Berichtswesen verfügen wir über ein System, um auf Veränderungen jederzeit schnell und sachgerecht reagieren und somit das Unternehmen auch in schwierigeren Marktsituationen sicher steuern zu können.

Unsere Forecast-Planungen und der intensive Austausch mit Kunden und strategischen Partnern ermöglicht uns ein frühzeitiges Erkennen von Potentialen aber auch Risiken, für die wir gegebenenfalls schnell entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten können.

1. Risiken

Als wesentliches Risiko kommen auch 2024 langfristigen Folgen und die bis zu einem gewissen Grad stattgefundenen arbeitsmarktpolitischen Veränderungen sowie die Verfügbarkeit von Fachkräften in Betracht, sodass damit moderate Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einhergehen können.

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, die Wettbewerbssituation, aber auch die Verhältnisse auf den Rohstoffmärkten können ebenfalls zu Risiken führen. Insbesondere die Verfügbarkeit von Bauteilen und Komponenten beobachten wir aufmerksam um die Liefertreue gegenüber unseren Kunden weiterhin zu gewährleisten, wenngleich in 2024 nicht von signifikant steigenden Bedarfen auszugehen ist. Aufgrund der vollen Lagerkapazitäten im Großhandel und den damit einhergehenden Herausforderungen in der Liquidität unserer Kunden gilt ein besonderes Hauptaugenmerk der Absicherung unserer Lieferungen um Ausfallrisiken entgegenzuwirken.

Liquiditätsrisiken sehen wir aufgrund unseres stabilen Bestands an liquiden Mitteln zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Risiken aus Währungsschwankungen liegen aus unserer Sicht nicht vor, da die Geschäfte ausschließlich in EUR abgewickelt werden.

2. Chancen

Unsere Geschäftstätigkeit in einer nachhaltigen Branche und als wesentlicher Player in der Energiewende gemeinsam mit strategischen Partnern und hoch motivierten Mitarbeitern sehen wir gemeinsam mit unseren Gesellschaftern als Chance für den langfristig nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Hoch motivierte Mitarbeiter sowie maschinelle und räumliche Rahmenbedingungen in der Produktion und Logistik bergen ein Potential für deutliche Effizienzsteigerungen, welches sich positiv in der zukünftigen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wieder spiegeln wird.

Wir optimieren permanent unsere IT-gestützten Prozesse und stärken insbesondere auch personell unsere Management- und Geschäftsprozesse. An dieser Zielsetzung werden wir auch innerhalb der nächsten Jahre intensiv arbeiten.

3. Gesamtaussage

Aufgrund der stabilen Unternehmensverhältnisse und eines zukunftsorientierten Marktes sieht sich das Unternehmen einer positiven Entwicklung gegenüber. Ein Schwerpunkt der Unternehmensführung wird dabei der weitere Ausbau strategischer Partnerschaften und weiterer Geschäftsfelder sowie die Stärkung der Management- und Führungsstruktur sein, sodass sich das Unternehmen für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt sieht.

Bestandsgefährdende Risiken sind für die Gesellschaft zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkennbar.

 

Wurmannsquick, 22.05.2024

gez. Johann Wimmer, Geschäftsführer

gez. Martin Franz Gigler, Geschäftsführer

gez. Thomas Biehler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 43.864.992,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.871.933,12
1. Geschäfts- oder Firmenwert 37.219.995,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.651.938,12
II. Sachanlagen 968.059,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.306,00
2. technische Anlagen und Maschinen 490.108,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.645,52
III. Finanzanlagen 25.000,00
1. sonstige Finanzanlagen 25.000,00
B. Umlaufvermögen 23.098.051,94
I. Vorräte 13.045.649,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.470.248,25
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.863.117,83
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.607.130,42
III. Wertpapiere 332.472,75
1. sonstige Wertpapiere 332.472,75
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.249.680,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.912,54
Bilanzsumme, Summe Aktiva 67.064.957,12

Passiva

31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 45.594.243,05
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Kapitalrücklage 45.569.243,05
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00
B. Rückstellungen 3.208.689,55
C. Verbindlichkeiten 18.262.024,52
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 35.875,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 18.226.149,52
Bilanzsumme, Summe Passiva 67.064.957,12

Gewinn- und Verlustrechnung

16.5.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 7.882.927,49
2. Personalaufwand 2.782.189,69
a) Löhne und Gehälter 1.884.310,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 897.879,62
davon für Altersversorgung 14.849,28
3. Abschreibungen 5.082.791,68
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.423.129,51
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 659.662,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.270.966,58
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 500,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.676,46
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 623.915,83
8. Ergebnis nach Steuern -3.862.759,83
9. sonstige Steuern 358,00
10. Erträge aus Verlustübernahme 3.863.117,83
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Enwitec electronic GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wurmannsquick
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: HRB 13923

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt

Größenabhängige Erleicherungen bei der Erstellung und der Offenlegung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288, 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft wurde mit Notarurkunde vom 15.05.2023 als Bargründung mit TEUR 25 gegründet. Bei dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 handelt es sich daher um ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 16.05.2023 bis zum 31.12.2023.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung 11.07.2023 (Vollzugsstichtag) sämtliche Kommanditanteile der Enwitec electronic GmbH & Co.KG (HRA Landshut 10933) erworben.

Mit Notarurkunde vom 02.10.2023 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Enwitec electronic GmbH & Co.KG, Aton Verwaltung GmbH, aus der Gesellschaft ausgeschieden und rückwirkend auf die Gesellschaft verschmolzen worden. Sämtliche Aktiva und Passiva sind damit im Wege der Gesamtrechtsnachfolge rückwirkend zum Vollzugstichtag auf die alleinige Kommanditistin (vormals: Aton BidCo GmbH; nun: Enwitec electronic GmbH) übergegegangen.

Zudem wurde mit der Muttergesellschaft Aton MidCo GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

C. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde mangels verlässlicher Schätzung gem. § 253 Abs. 3 S. 3-4 HGB festgelegt.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von Euro 1.000,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bzw. zu Wiederbeschaffungskosten. Soweit die Gängigkeit nicht mehr gewährleistet war, wurden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu den Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlagenspiegel zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB).

D.2 Rechte und Pflichten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:

Forderungen aus Ergebnisabführung: TEuro 3.862

D.3 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 36 36 0 0
erhaltene Anzahlungen 119 119 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 1.858 1.858 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 16.249 2.089 5.140 9.020
Summe 18.262 4.102 5.140 9.020

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 36 sind durch Sicherungsübereignungen von Anlagevermögens sowie einer Globalzession besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 15.000 durch Sicherungsabtretungen, -übereignungen und Kontenverpfändungen besichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist die Verpflichtung einer Arrangierungsprovision für ein mehrtranchiges Finanzierungsdarlehen in Höhe von TEUR 187 eingestellt. Diese ist mit Auszahlung der letzten Teiltranche in 03/2024 fällig geworden.

D.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 169 wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietvertrag Grundstück und Gebäude, Jahresbetrag TEuro 112. Dieser verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn nicht 6 Monate vor Ablauf gekündigt wird.

Mietvertrag Halle, Jahresbetrag TEuro 57. Dieser verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen von außergewöhnlicher Höhe oder Bedeutung enthalten:

Aufhebungsvereinbarung eines Rahmenvertrages: TEuro 200

F. Sonstige Angaben

F.1 Mitarbeiter

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

Arbeiter 76
Angestellte 21
Gesamt 97

F.2 Organe

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

Frau Sandra Luther (bis 23.05.2023), Rechtsanwaltsfachangestellte

Herr Boris Hirschel (23.05.2023 bis 20.07.2023), Volljurist

Herr Johann Wimmer (ab 11.07.2023), Elektromeister

Herr Martin Gigler (ab 01.03.2024), Diplomingenieur

Herr Thomas Biehler (ab 01.05.2024), Diplomwirtschaftsingenieur

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

F.3 Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft Enwitec electronic GmbH gehört zum Konzern der Aton HoldCo GmbH, Wurmannsquick, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird in den Konzernabschluss der Aton HoldCo GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss der Aton HoldCo GmbH GmbH wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

F.4 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 3.863.117,83 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin abgeführt.

 

Wurmannsquick, 22.05.2024

gez. Johann Wimmer, Geschäftsführer

gez. Martin Franz Gigler, Geschäftsführer

gez. Thomas Biehler, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 16.05.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 8.141.150,37 0,00 0,00 0,00 8.141.150,37
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 39.179.565,17 0,00 0,00 0,00 39.179.565,17
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 47.320.715,54 0,00 0,00 0,00 47.320.715,54
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 34.071,50 0,00 0,00 0,00 34.071,50
technische Anlagen und Maschinen 0,00 691.013,74 0,00 0,00 0,00 691.013,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 871.168,10 0,00 8.556,94 0,00 862.611,16
Summe Sachanlagen 0,00 1.596.253,34 0,00 8.556,94 0,00 1.587.696,40
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 48.941.968,88 0,00 8.556,94 0,00 48.933.411,94
kumulierte Abschreibungen 16.05.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.373.137,88 116.074,37 0,00 0,00 2.489.212,25
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.958.962,17 608,00 0,00 0,00 1.959.570,17
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.332.100,05 116.682,37 0,00 0,00 4.448.782,42
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.893,00 3.872,50 0,00 0,00 5.765,50
technische Anlagen und Maschinen 0,00 37.920,43 162.985,31 0,00 0,00 200.905,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 51.216,03 370.306,55 8.556,94 0,00 412.965,64
Summe Sachanlagen 0,00 91.029,46 537.164,36 8.556,94 0,00 619.636,88
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.423.129,51 653.846,73 8.556,94 0,00 5.068.419,30
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 16.05.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.651.938,12 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 37.219.995,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 42.871.933,12 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 28.306,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 490.108,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 449.645,52 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 968.059,52 0,00
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 25.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 25.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 43.864.992,64 0,00

Die Zugänge resultieren im Wesentlichen aus der durch die Anwachsung der durch die Gesellschaft erworbenen Enwitec GmbH & Co.KG übergegangenen Vermögensgegenstände.

Aus dem Kaufpreis für die übernommenen Kommanditanteile resultierende stille Reserven wurden entsprechend aufgelöst.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Enwitec electronic GmbH, Wurmannsquick

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Enwitec electronic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 16. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -? geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Enwitec electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 16. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 16. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „?Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 22.05.2024

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer

Diplom-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer

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