Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 23769
Eingetragen
5.7.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Betrieb einer Druckerei; Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Druckerzeugnissen aller Art sowie von Erzeugnissen aus der Weiterberarbeitung der grafischen Industrie, ferner von Anlagen, Maschinen und Werkstoffen, insbesondere für die grafische Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Ellerhold
seit 6.11.2015
Vorstandsmitglied
Stephan Ellerhold
seit 6.11.2015
Vorstandsmitglied
Ulf Schroeder
seit 5.7.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ellerhold Großplakate GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ellerhold Aktiengesellschaft

Radebeul

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Zusammengefasster Lagebericht

Die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts für den Einzelabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft und den Konzernabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft erfolgte gemäß §§ 289, 315 HGB.

A. Grundlagen des Konzerns

Die Ellerhold Aktiengesellschaft mit Sitz in Radebeul ist das Mutterunternehmen des Ellerhold Konzerns. Die Gesellschaft entstand im März 2005 durch formwechselnde Umwandlung der Ellerhold Großplakate GmbH. Satzungsgemäß hat sie ihren Sitz in Radebeul.

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Ellerhold Gruppe deutschlandweit 629 Mitarbeiter (im Vorjahr: 637).

A.1 Geschäftsmodell des Konzerns

Die Ellerhold Gruppe gehört deutschlandweit zu den führenden Unternehmen im Bereich des Drucks und der Herstellung von Großplakaten, Etiketten, Displays und Verkaufsverpackungen. Über ihre Vertriebspartner beliefert die Ellerhold Gruppe europaweit ihre Kunden.

Darüber hinaus ist der Konzern in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Werbeträgern der Marke "StretchBoard" und der Herstellung von Komplettlösungen in Verbindung mit Digitaldruckmaschinen tätig.

Die Produktionsstandorte befinden sich in Radebeul, Witten, Zirndorf, Berlin, Dorf Mecklenburg, Wees und in Oldenburg.

Der Ellerhold Konzern ist dezentral organisiert, um schneller auf den Markt und die Wünsche der Kunden reagieren zu können. Zu den wichtigsten Aufgaben der Ellerhold Aktiengesellschaft als Holding gehören das zentrale Finanzierungswesen und das Risikomanagement.

Hinzu kommen zahlreiche Dienstleistungen wie Marketing, IT-Service, Entwicklung und die zentrale Buchführung.

Insgesamt werden zum 31. Dezember 2023 neben der Ellerhold Aktiengesellschaft sieben inländische Tochtergesellschaften voll konsolidiert.

Zwischen der Ellerhold Aktiengesellschaft und ihren sieben inländischen Tochtergesellschaften bestanden in 2023 Ergebnisabführungsverträge.

A.2 Strategie

Die Strategie der Ellerhold Gruppe zielt darauf ab, den Unternehmenswert durch profitables Wachstum langfristig zu steigern.

Die Basis dieser Strategie bilden Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bei der Auftragsbearbeitung, höchste Ansprüche an die Qualität der Produkte, die Nutzung und Entwicklung neuster Technologien und ein Full-Service für die Kunden.

A.3 Compliance

Die Einhaltung geltender Gesetze, unternehmensinterner Richtlinien sowie ethischer Standards ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur der Ellerhold Gruppe. Der Vorstand der Ellerhold Aktiengesellschaft hat konzernweit gültige Verhaltensgrundsätze aufgestellt und allen im Konzern beschäftigten Mitarbeitern bekannt gegeben. Die Verhaltensgrundsätze sind verbindlicher Maßstab für das Handeln sowie Verpflichtung und Schutz aller Mitarbeiter zugleich. Des Weiteren wurde durch den Vorstand ein Compliance Beauftragter ernannt, welcher mindestens einmal jährlich über seine Arbeit an den Aufsichtsrat zu berichten hat.

B. Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds geht in seinen Prognosen (Stand Anfang Februar 2024) für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 von 3,1% aus.

Das in den Vorjahren dominierende Thema der Lieferkettenschwierigkeiten, insbesondere in Folge der Covid19-Pandemie, wurde durch neue wirtschaftliche Herausforderungen abgelöst. So stellen geringe Produktivitätszuwächse, stark gestiegene Zinsen in den meisten Weltregionen sowie eine mit einer zunehmenden Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage verbundene Investitionszurückhaltung neue Gefahren für die weltwirtschaftliche Entwicklung dar.

Für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft rechnet der IWF für das Jahr 2024 mit einem geringen Wachstum des BIP von 0,5%, senkt damit jedoch zugleich seine Prognose aus Oktober 2023 um 0,4%, indem er noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,9% voraussagte.

Die starke Abhängigkeit der Bundesrepublik vom insgesamt schwachen Welthandel, ein hoher Industrieanteil im aktuellen Konjunkturzyklus sowie ein dauerhaft hohes Energiepreisniveau stellen signifikante Problemfelder für die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft dar.

Zudem wirkt der Aspekt einer weltweit gebremsten Nachfrage nach Investitionen, in Folge des stark gestiegenen Zinsniveaus, nicht begünstigend auf einen der größten Lieferanten von Investitionsgütern aus.

Entwicklung der Branche

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) berichtet in seinem aktuellen Konjunkturbericht von März 2024 von einem starken Rückgang des saisonbereinigten Geschäftslageindex von 17% im Vergleich zum Vorjahresniveau. Insbesondere der unterdurchschnittliche Auftragsbestand wird als das bestimmende Thema der Branche bezeichnet. So bewerten 56% der nachgefragten Unternehmen diesen als zu gering. Nur 16% der befragten Entscheider der Druck- und Medienbranche beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage positiv, rund die Hälfte negativ.

Die Intensivierung der Abwanderung von Printaufträgen in digitale Alternativen stellt die Branche in diesem Zusammenhang vor große Herausforderungen.

In seinem Konjunkturtelegramm aus Januar 2024 erörtert der bvdm, dass die durchschnittliche Produktionsauslastung der befragten Betriebe bei 74% liegt und damit 3% unter dem Vorjahreswert, was auf anhaltende Überkapazitäten im Markt hindeutet.

B.2 Geschäftsverlauf

Entwicklung des Unternehmens

In einem Umfeld starken Wettbewerbs liegt der Fokus für die Ellerhold Gruppe weiterhin auf der Festigung und dem Ausbau der Marktanteile sowie der Optimierung der Kostenstrukturen. Hierzu zählen die laufende Überprüfung und Verbesserung der logistischen Abläufe zur Auftragsdurchführung ebenso, wie die Stärkung der Kundenbeziehungen durch Qualität und Professionalität bei der Durchführung der verschiedenen Dienstleistungen sowie die Neugewinnung von Aufträgen zu marktgerechten Preisen.

Die Ellerhold Gruppe konnte trotz der gesamtkonjunkturellen Schrumpfung der deutschen Wirtschaft (-0,3%) im Jahr 2023 eine leichte Steigerung bei der Nachfrage nach Druckerzeugnissen verzeichnen.

Die mittlerweile stärkste Produktionssparte Etiketten konnte die Zuwächse der Vorjahre fortsetzen und weiter ausgebaut werden. Insbesondere der kontinuierliche Ausbau langjährig bestehender Geschäfts- und Kundenbeziehungen trug in erheblichem Maße dazu bei.

Der Geschäftsbereich Packaging weist im Geschäftsjahr eine rückläufige Entwicklung auf. Die Umsätze verminderten sich um 21,5% zum Vorjahr. Insbesondere die durch stark gestiegene Verbraucherpreise und die damit verbundene Kaufzurückhaltung führten aus unserer Sicht zu geringeren Ausgaben auf Seiten der Konsumenten und rückläufigen Werbeaktivitäten unserer Kunden am Point-of-Sale.

Im Bereich Außenwerbung konnten die Umsätze stabilisiert werden.

Die Standorte Ellerhold Zirndorf GmbH, Ellerhold Witten GmbH, Ellerhold Glücksburg GmbH und Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin konnten im Geschäftsjahr 2023 eine positive Umsatzentwicklung verbuchen.

In der Gesamtbetrachtung wurden unsere Erwartungen ertragsseitig für das Jahr 2023 - auch im Hinblick auf die vorherrschende Inflationsdynamik auf Verbraucherseite - erfüllt.

Im Personalbereich wird kontinuierlich das Ziel verfolgt, durch eigene Ausbildung einen wesentlichen Teil des zukünftigen Personalbedarfs selbst zu entwickeln sowie durch zukunftsgerichtete Personalgewinnungsstrategien in den Bereichen Online- und Social-Media-Recruiting Mitarbeiter für die Unternehmensgruppe zu gewinnen.

B.3 Lage

Die aus der Planung für 2023 prognostizierten Ziele hinsichtlich Umsatz und Ergebnis konnten in der Ellerhold Gruppe mit TEuro 98.462 bei den Umsätzen und einem Ergebnis nach Steuern von TEuro 1.230 erreicht und übertroffen werden.

Eine positive Ergebnisentwicklung zum Vorjahr erzielte innerhalb der Ellerhold Gruppe die Ellerhold Glücksburg GmbH.

Da alle für die Lage des Konzerns wesentlichen zu konsolidierenden Tochtergesellschaften über Ergebnisabführungsverträge und Cash Pool-Vereinbarungen eng mit der Muttergesellschaft verknüpft sind, gelten die für die Konzernzahlen zu treffenden Aussagen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auch unmittelbar für die Muttergesellschaft selbst.

B.3.1 Ertragslage

Konsolidiert erhöhte sich der Konzernumsatz um TEuro 66 von im Vorjahr 2022: TEuro 98.396 auf im Geschäftsjahr 2023: TEuro 98.462.

Die konsolidierten Umsatzsteigerungen ergeben sich bei den Tochterunternehmen Ellerhold Zirndorf GmbH, Ellerhold Witten GmbH, Goetz und Müller GmbH Etiketten aus Berlin sowie der Ellerhold Glücksburg GmbH.

Das Mutterunternehmen selbst verzeichnete einen Rückgang des Umsatz 2023 um TEuro 2.940 auf TEuro 16.896 (Vorjahr: TEuro 19.837). Der Rohertrag fiel um 13,0% auf TEuro 11.273 (Vorjahr: 12.956).

Der Rohertrag auf Konzernebene ist 2023 um 2,6% gegenüber dem Vorjahr auf TEuro 57.671 (Vorjahr: TEuro 59.225) gesunken. Die Rohertragsmarge liegt mit 58,6% um 1,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 495 verringert, was auf einen höheren Kapitaldienst zurückzuführen ist. Die bestehenden Kreditverbindlichkeiten konnten planmäßig zurückgeführt werden.

Die Eigenkapitalrendite hat sich um 3,5 Prozentpunkte auf 2,2% (Vorjahr: 5,7%) verringert. Sie ermittelt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses nach Steuern zum durchschnittlichen Eigenkapital 2023.

Der traditionelle Cashflow ermittelt sich aus dem Ergebnis nach Steuern zuzüglich der Abschreibungen. Die Cashflow-Marge bildet das Verhältnis vom Cashflow zu den Umsatzerlösen.

Die Ertragslage des Ellerhold Konzerns kann als stabil eingeschätzt werden.

B.3.2 Finanzlage

Grundsätzliche Ziele des zentralen Finanz- und Liquiditätsmanagement

Der Vorstand verfolgt das Ziel, die finanzielle Stabilität und Flexibilität zu gewährleisten und jederzeit über ausreichende Liquiditätsreserven zu verfügen, um die Zahlungsverpflichtungen des Konzerns erfüllen zu können. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt über die Ellerhold Aktiengesellschaft in Radebeul, welche die Liquidität der Konzernunternehmen im Wesentlichen über die Bereitstellung von Finanzmitteln im Rahmen des zentralen Cash-Management sichert, steuert und überwacht.

Grundlage für die Liquiditätssicherung ist die jährliche Finanzplanung, in die alle konsolidierten Konzernunternehmen einbezogen werden, sowie die laufende Überprüfung des Liquiditätsstatus unter Berücksichtigung der täglich aktualisierten Daten zum Auftrags-, Vorrats-, Forderungs- und Verbindlichkeitenbestands.

Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 beliefen sich die liquiden Mittel auf TEuro 107 (Vorjahr: TEuro 554). Diese enthielten den Kassenbestand und Bankguthaben.

Der Konzern verfügt über fest zugesagte Bankkreditlinien in Höhe von TEuro 13.000, welche jedoch nicht in voller Höhe in Anspruch genommen werden.

Die nach der indirekten Methode auf Grundlage des Deutschen Rechnungslegungsstandards 21 (DRS 21) erstellte Kapitalflussrechnung gibt einen Überblick über die Herkunft und Verwendung der finanziellen Mittel sowie die Veränderung des Finanzmittelfonds.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr ein Finanzmittelzufluss in Höhe von TEuro 12.705 nach TEuro 8.610 im Vorjahr. Die Steigerung um TEuro 4.095 resultiert im Wesentlichen aus einer stärkeren Abnahme an Vorräten (TEuro +2.910; Vorjahr: TEuro +2.224) als im Vorjahr. Auf der anderen Seite kam es zu einer Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEuro 400; Vorjahr: TEuro -1.835).

Darüber hinaus waren im Geschäftsjahr 2023 die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens mit TEuro 311 höher (TEuro 9.166; Vorjahr: TEuro 8.855) sowie die Abnahme an Rückstellungen um TEuro -167 rückläufig (TEuro 2.319; Vorjahr: TEuro 2.486).

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit erhöhte sich um TEuro 425 auf TEuro -17.015 (Vorjahr: TEuro -16.590).

Die Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 491 auf TEuro 590 (Vorjahr: TEuro 99).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEuro 1.496 (Vorjahr: TEuro 10.262) und ist hauptsächlich durch die Neuaufnahme von Darlehen und planmäßige Rückführung von Kreditverbindlichkeiten geprägt.

Die Liquidität des Konzerns war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

B.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEuro 5.975 auf TEuro 94.895 (Vorjahr: TEuro 88.920) erhöht. Dies entspricht einem Anstieg um 6,7%. Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen um TEuro 8.651 auf TEuro 70.682 (Vorjahr: TEuro 62.031). Das Umlaufvermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 2.627 auf TEuro 24.089 (Vorjahr: TEuro 26.716).

Auf der Passivseite erhöhte sich insbesondere das Eigenkapital um TEuro 1.005 auf TEuro 57.283 (Vorjahr: TEuro 56.278). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEuro 3.628 auf TEuro 33.354 (Vorjahr: TEuro 29.726). Die Rückstellungen verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um TEuro 256 auf TEuro 2.137 (Vorjahr: TEuro 2.393).

Die Eigenkapitalquote der Ellerhold Aktiengesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 60,4% (Vorjahr: 63,3%), wodurch die finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit des Ellerhold Konzerns weiterhin als sehr stabil betrachtet werden kann.

Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital übersteigen das Anlagevermögen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns ist solide. Das Unternehmen ist fristenkongruent finanziert.

Die Bilanzstruktur des Mutterunternehmens selbst ist auf der Aktivseite geprägt durch die Forderungen gegen Tochterunternehmen in Höhe von TEuro 38.961 (Vorjahr: TEuro 40.514) und das Sachanlagevermögen einschließlich immateriellen Vermögensgegenstände, welches mit TEuro 43.509 (Vorjahr: TEuro 34.814) 50,7% der Bilanzsumme ausmacht.

Auf der Passivseite entfallen 18,5% der Bilanzsumme des Mutterunternehmens auf die um 9,3% auf TEuro 15.847 (Vorjahr: TEuro 14.492) gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich zum Vorjahr und hält weiterhin ein überdurchschnittlich gutes Niveau im Vergleich zur Branche (Branchen Median 30%).

Die Nettoverschuldung des Konzerns hat sich um TEuro 3.096 bzw. 16,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht, was auf die Neuaufnahme von Darlehen zurückzuführen ist.

Investitionen

Der Ellerhold Konzern hat 2023 insgesamt TEuro 17.897 (Vorjahr: TEuro 16.709) investiert.

Hauptschwerpunkt der Investitionstätigkeit lag im Geschäftsjahr in der Fertigstellung einer neuen Produktionshalle und der damit verbundenen technologischen Ausstattung am Standort Radebeul.

Zu den Neuanschaffungen gehören ein QUANTUM Inline Laminator (TEuro 3.284), eine STOCK Inline Kaschiermaschine (TEuro 2.192), eine BOBST Expertcut Stanze mit Logistiksystem (TEuro 2.302), Fördertechnik (TEuro 1.855) sowie eine OMEGA Allpro Faltklebemaschine (TEuro 579), eine CERTUSS Dampfautomatenanlage (TEuro 400).

Ferner umfassten die technologischen Investitionen eine neue Druckmaschine vom Typ RAPIDA 106 in der Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin (TEuro 4.029) sowie ein BAUMANN Schüttelautomat (TEuro 655).

Weiterhin wird den steigenden Kosten im Bereich Energie durch den kontinuierlichen Austausch überholter Leuchttechnik durch neue energiesparende LED-Beleuchtungssysteme Rechnung getragen.

C. Prognose-, Chancen und Risikobericht

C.1 Prognosebericht

Im Bereich der Displays/Verkaufsverpackungen erwarten wir nach einem rückläufigen Jahr wieder ein aufholendes Wachstum.

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionshalle für Displays und Verkaufsverpackungen am Standort Radebeul im Geschäftsjahr 2023 sollen in Folge von räumlichen Umstrukturierungen die Lagerkapazitäten weiter an die wachsende Menge an Fertigwaren angepasst und logistische Prozesse optimiert werden. Durch die Ausstattung der neuen Produktionshalle mit innovativen Technologielösungen soll dem intendierten Wachstumskurs im Produktionsbereich Rechnung getragen werden.

Für den Bereich Außenwerbung erwarten wir eine stabile Entwicklung und eine Fortschreibung der bisherigen Marktsituation.

In der Sparte für Selbstklebeetiketten (PSL) erwarten wir eine erfolgreiche Entwicklung von neuen Umsätzen und die Akquisition von Neukunden. Weiter erwarten wir eine positive Entwicklung und ein Wachstum der fünf Etikettenstandorte in der Ellerhold Gruppe.

Für das Geschäftsjahr 2024 planten wir im Oktober 2023 einen Konzernumsatz von 97,1 Mio. Euro sowie ein negatives Konzernergebnis nach Steuern von TEuro -498. Bei der Prognose des Konzernergebnisses nach Steuern wurde insbesondere der Faktor einer schwachen konjunkturellen Entwicklung und damit verbundenen verschlechterten Auftragslage berücksichtigt.

Nach Abschluss der ersten 3 Monate des Geschäftsjahres zeigt sich, dass die gesetzten Ziele für das Jahr 2024 erreicht und positiv übertroffen werden können.

C.2 Risikobericht

Zur Sicherung der Unternehmensentwicklung und zur Erkennung von Geschäftsrisiken hat der Vorstand ein internes Risikomanagement mit konzernweiten Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozessen implementiert.

Wir schätzen ein, dass die Maßnahmen des Risikomanagements ausreichend bemessen sind, um Risiken rechtzeitig zu identifizieren und entsprechend notwendige Vorsorge zu treffen.

Insbesondere die ökonomischen Risiken, welche sich als Folge der Lieferkettenproblematik ergeben, sind maßgeblicher Bestandteil des Risikomanagementprozesses. Die Gesellschaft versucht, durch eine systematische Erfassung der Auswirkungen auf Beschaffungs- und Absatzkanäle sowie aktive Steuerung, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten.

Basierend auf der finanziellen Stabilität und Unabhängigkeit des Ellerhold Konzerns sind Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, aus unserer Sicht nicht erkennbar.

C.a Beschaffungsrisiken

Der Ellerhold Konzern pflegt langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen mit seinen Hauptlieferanten. Dem Risiko steigender Rohstoffpreise, insbesondere für Papier und Farbe, begegnen wir mit Preis und Mengenabsicherungen sowie aktiver Lieferantenauswahl.

C.b Produkt- und Produktionsrisiken

Im Rahmen des Risikomanagementsystems finden zeitnah Analysegespräche zwischen dem Konzerncontrolling in Radebeul und den jeweiligen Produktionsverantwortlichen der Standorte statt. Dabei werden jeweilige notwendige Schritte für die Minimierung von Produktionsrisiken besprochen, in die Wege geleitet und betreut.

C.c Ertragsrisiken

Im Rahmen des konzernweiten Berichtswesens werden von allen Tochtergesellschaften monatlich betriebswirtschaftliche Auswertungen erstellt, die für das Management Reporting konsolidiert werden.

Regelmäßige Routinebesuche der verantwortlichen Vorstände in den Tochterunternehmen sowie das umfangreiche Reporting der Geschäftsführer der jeweiligen Tochtergesellschaften mit Einschätzung zur aktuellen Geschäftsentwicklung zielen auf eine frühe Risikoerkennung hin.

Die Planungsrechnungen sind jeweils auf einen Zeitraum von einem Jahr ausgerichtet.

C.d Finanzrisiken

Die Begrenzung des finanzwirtschaftlichen Risikos erfolgt unter anderem dadurch, dass die Ellerhold Aktiengesellschaft zentral die Finanzierung der Konzerngesellschaft verwaltet.

Die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln und durch Bankfinanzierung.

C.e Währungsrisiken

Schwerpunkt der Leistungserbringung des Ellerhold Konzerns ist Europa, daher erfolgt die Fakturierung der erbrachten Leistungen vorherrschend in Euro, wodurch Währungsrisiken weitgehend ausgeschlossen sind.

C.f Ausfallrisiken

Das Ausfallrisiko umfasst die Gefahr, dass Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verspätet ausgeglichen werden bzw. teilweise oder vollständig ausfallen. Zur Begrenzung des Risikos haben alle in den Konzern eingebundenen Gesellschaften ein effektives Mahnwesen implementiert. Darüber hinaus besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Inkassobüro. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

C.g Personalrisiken

Einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und die Erreichung der strategischen Ziele des Ellerhold Konzerns haben das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften begegnen wir unter anderem durch die bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie die Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

C.4 Chancenbericht

Wir begegnen, im Rahmen der Geschäftstätigkeit, auf unseren Märkten, je nach Produktgruppe: Plakat, Etikett, Display und Verpackung, verschiedenen Risiken und Chancen. So basiert jede unserer unternehmerischen Entscheidungen auf der bewussten Abwägung zwischen den damit verbundenen Chancen und Risiken. Ein wesentlicher Faktor für das nachhaltige Wachstum unseres Unternehmens und den Ausbau unserer Marktposition ist das Erkennen und Nutzen der sich in dem dynamischen Marktumfeld ergebenden Chancen.

C.a Chancen durch gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Umsätze und Cashflows und damit auf unsere Ertrags- und Finanzlage. Unsere Planung für das Geschäftsjahr 2024 basierte auf unserem Kenntnisstand im Oktober 2023.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts im März 2024 lässt sich eine weiterhin andauernde Zurückhaltung bei den Auftragseingängen im Bereich Packing und Außenwerbung erkennen, was sich negativ auf unsere Geschäftsergebnisse auswirkt.

Im Bereich der Beschaffungsmärkte rechnen wir auf Seite unserer Lieferanten mit einer Stabilisierung der Preise auf hohem Niveau und zukünftig deutlich weniger mit der Nichtverfüg-barkeit von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Dieser Umstand wird gesamtheitlich zu einer besseren Planbarkeit unserer Produktionsabläufe beitragen und unseren Kunden eine größtmögliche jederzeitige Verfügbarkeit unseres Produktspektrums garantieren.

Generell ist zu konstatieren, dass eine weitergehende sachgerechte Chancenabschätzung im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das Gesamtjahr 2024 zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vollständig erfolgen kann.

C.b Chancen durch langfristige Strategie

Unsere Strategie zielt darauf ab, profitables Wachstum langfristig zu sichern. Die Basis dafür bilden Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bei der Auftragsbearbeitung, höchste Ansprüche an die Qualität der Produkte und die Nutzung und Entwicklung neuster auf die eigenen Ansprüche optimierter Technologien. Durch die von uns getätigten Investitionen in neue Produktionsverfahren wollen wir einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden schaffen und unseren Markt gegen den wachsenden Wettbewerb, zum Beispiel der Digitalisierung, stärken.

Auch weiterhin werden wir nach neuen Chancen suchen, um den Mehrwert für unsere Kunden stärker als erwartet zu steigern.

C.c Chancen durch Vertriebspartner

Durch unsere bewährte europaweite Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern wollen wir unsere Marktposition halten und ausbauen. Sollten sich die Vertriebsaktivitäten unserer Partner besser als derzeit erwartet entwickeln, könnte unser Umsatz stärker als erwartet wachsen.

C.d Chancen durch organisatorische Verbesserungen

Die weitere Optimierung unserer Prozesse in Vertrieb, Produktionscontrolling und der Verwaltungsprozesse sowie die strikte Kostenkontrolle sind von hoher Bedeutung, um Profitabilität und Rendite im Ellerhold Konzern zu gewährleisten. Wir schätzen ein, dass weiter Möglichkeiten innerhalb des Konzerns zur Kostenoptimierung bestehen.

D. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Der Vorstand hat ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem installiert, dass die wirksame und wirtschaftliche Tätigkeit des Konzerns sicherstellen und Vermögensschädigungen verhindern bzw. aufdecken soll. Es umfasst sowohl prozessintegrierte als auch prozessunabhängige Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen.

Im Hinblick auf das Rechnungswesen dient das interne Kontrollsystem der Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Buchführung um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahresabschluss zutreffend und vollständig darzustellen.

Ein adäquates Richtlinienwesen ist eingerichtet und wird laufend ergänzt und aktualisiert. Innerhalb des EDV-Systems bestehen entsprechende Zugriffsregelungen.

E. Forschung und Entwicklung

Die Ellerhold Aktiengesellschaft entwickelt seit dem Geschäftsjahr 2013 mit der verbundenen Tochtergesellschaft Ellerhold Maschinenfabrik GmbH individuelle Lösungen für die Sparte Plakat und Außenwerbung.

Zielsetzung ist es, dass Plakatwerbung als wichtiger Teil des Werbemixes in Deutschland weiterhin attraktiv bleibt und im Wettbewerb gegen die fortschreitende Digitalisierung bestehen kann. Hierfür ist es notwendig die Produktionskosten für Plakate stark zu reduzieren.

Die Entwicklung der Ellerhold Maschinenfabrik GmbH zielte in den letzten Jahren hauptsächlich auf ein Digitaldrucksystem mit integrierter Weiterverarbeitung für die Produktion der sehr aufwendig hergestellten vierteiligen Mega-Light-Plakate/City-Light-Boards hin.

Weiter vertreibt und entwickelt die Ellerhold Maschinenfabrik GmbH eigene Werbeträgersysteme wie zum Beispiel das "StretchBoard" und die "StretchSäule", womit es möglich ist, Plakate (StretchPoster) ohne die Verwendung von Klebstoffen zu applizieren.

Ein weiterer Baustein der technologischen Entwicklung zielte in der jüngeren Vergangenheit auf die Entwicklung von Post-Press-Systemen für die Sparte Außenwerbung. Hierzu konnten im Berichtsjahr bereits erste Umsätze mit Kunden erzielt werden.

 

Radebeul, 22. April 2024

gez. Stephan Ellerhold, Vorstand Vertrieb, Verwaltung

gez. Maximilian Ellerhold, Vorstand Produktion, Technik

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 192.105,00 237.378,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.877,00 105.942,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 407.743,00 469.392,00
696.725,00 812.712,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 34.048.321,25 18.520.593,25
2. technische Anlagen und Maschinen 30.942.401,98 17.232.501,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.829.664,88 3.857.376,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.165.169,37 21.607.689,42
69.985.557,48 61.218.160,86
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.703.321,11 11.003.362,06
2. unfertige Erzeugnisse 1.206.691,17 1.320.742,60
3. fertige Erzeugnisse 5.005.216,92 5.340.480,83
4. geleistete Anzahlungen 2.723,70 163.342,40
14.917.952,90 17.827.927,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.287.358,18 7.684.812,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 776.876,42 649.402,67
9.064.234,60 8.334.214,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 106.591,43 554.090,63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 124.329,58 172.787,78
94.895.390,99 88.919.893,94

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklagen 100.000,00 100.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 3.470.839,00 3.470.839,00
3.570.839,00 3.570.839,00
III. Bilanzgewinn 52.705.670,83 51.700.624,02
IV. nicht beherrschende Anteile 6.225,00 6.225,00
57.282.734,83 56.277.688,02
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN 1.815.171,99 194.387,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 306.557,80 329.417,52
2. Steuerrückstellungen 0,00 106.600,00
3. sonstige Rückstellungen 2.136.709,00 2.285.625,00
2.443.266,80 2.721.642,52
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.568.250,55 18.919.051,38
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 44.947,84 318.823,09
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.122.098,42 2.722.468,77
4. sonstige Verbindlichkeiten 8.617.263,72 7.765.833,16
- davon aus Steuern EUR 856.241,55 (Vj. EUR 615.317,50)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 254.885,31 (Vj. EUR 263.036,04)
33.352.560,53 29.726.176,40
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.656,84 0,00
94.895.390,99 88.919.893,94

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 43.509.599,14 34.814.669,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.447,00 17.990,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 15.447,00 17.990,00
II. Sachanlagen 42.624.428,24 33.926.955,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.191.229,24 8.595.619,24
2. technische Anlagen und Maschinen 14.963.340,00 4.514.982,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.205.789,00 2.270.733,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 264.070,00 18.545.621,65
III. Finanzanlagen 869.723,90 869.723,90
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 869.723,90 869.723,90
B. Umlaufvermögen 42.267.455,14 44.859.625,23
I. Vorräte 2.340.864,90 2.948.441,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 39.881.122,10 41.403.162,44
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.960.991,21 40.514.273,65
2. sonstige Vermögensgegenstände 920.130,89 888.888,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 6.734,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.468,14 508.020,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.507,00 99.964,40
Bilanzsumme, Summe Aktiva 85.825.561,28 79.774.259,42

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 57.357.514,16 56.337.938,02
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.570.839,00 3.570.839,00
III. Bilanzgewinn 52.786.675,16 51.767.099,02
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.813.869,99 192.127,00
C. Rückstellungen 635.519,00 663.285,00
D. Verbindlichkeiten 26.018.658,13 22.580.909,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.847.110,55 14.492.511,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.605.682,29 1.220.365,10
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.565.865,29 6.868.032,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.757.033,95 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 85.825.561,28 79.774.259,42

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 98.462.193,00 98.396.635,96
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 449.315,34 -783.744,74
3. andere aktivierte Eigenleistung 286.114,66 26.195.47
4. sonstige betriebliche Erträge 1.574.311,28 1.082.113,06
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 114,31 (EUR 458,30)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.527.262,03 39.341.518,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 814.601.61 614.308,54
40.341.863,64 39.955.827,18
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 25.219.348,60 24.576.914,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.419.540,38 5.173.936,57
- davon für Altersversorgung EUR 24.928,64 (Vj. EUR 48.936,16) 30.638.888,98 29.750.850,92
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.166.434,39 8.855.184,04
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 17.128.176,05 16.663.452,60
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 228,16 (EUR 49,17)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.858,21 2.637,66
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 808.354,60 309.244,81
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 429.985,98 1.378.688,61
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 4.000,00 (EUR 13.015,00)
12. Ergebnis nach Steuern 1.366.458,17 3.378.078,73
13. sonstige Steuern 136.411,36 151.505,14
14. Konzernjahresüberschuss 1.230.046,81 3.226.573,59
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 51.700.624,02 48.500.050,43
16. Anderen Gesellschaftern zustehendes Ergebnis 225.000,00 26.000,00
17. Bilanzgewinn 52.705.670,83 51.700.624,02

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.611.272,45 13.241.838,77
2. Personalaufwand 6.176.091,28 6.256.781,50
a) Löhne und Gehälter 5.014.466,94 5.189.527,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.161.624,34 1.067.253,56
davon für Altersversorgung 5.126,10 8.251,49
3. Abschreibungen 2.829.465,62 2.103.533,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 2.829.465,62 2.103.533,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.270.970,53 4.974.882,60
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 5.349.141,65 6.160.468,56
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.141,31 838,36
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 717.275,58 261.319,90
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.501.380,86 1.197.683,05
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 425.145,66 1.373.848,29
10. Ergebnis nach Steuern 1.045.225,88 3.235.096,61
11. sonstige Steuern 25.649,74 34.753,31
12. Jahresüberschuss 1.019.576,14 3.200.343,30

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
12. Jahresüberschuss 1.019.576,14 3.200.343,30
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 51.767.099,02 48.566.755,72
14. Bilanzgewinn 52.786.675,16 51.767.099,02

Zusammengefasster Anhang und Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden die Einzelposten des Jahresabschlusses grundsätzlich in TEuro ausgewiesen. Durch kaufmännische Rundungen können sich bei der Addition der Einzelwerte Abweichungen zu den andernorts angegebenen Summen und Werten ergeben.

Der Ellerhold Konzern entwickelt, produziert und vertreibt Druckerzeugnisse aller Art, insbesondere Großplakate, Etiketten und Kartonagen. Darüber hinaus ist der Konzern in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Werbeträgern unter der Marke "StretchBoard" und von digitalen Drucksystemen tätig.

Die Ellerhold Aktiengesellschaft ist Muttergesellschaft des Ellerhold Konzerns. Die in das Handelsregister des Amtsgerichts Dresden (HRB 23769) eingetragene Gesellschaft hat ihren Sitz in 01445 Radebeul, Friedrich-List-Straße 4. Am gleichen Ort befindet sich die Geschäftsleitung. Die Ellerhold Aktiengesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis von verbundenen Unternehmen auf.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023, der Jahrsabschluss zum 31. Dezember 2023 und der nach § 315 Abs. 5 HGB zusammengefasste Konzernlagebericht 2023 wurden nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRuG) und den ergänzenden Festlegungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Sie werden zusammen mit dem Einzelabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, bei dem elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht.

Für die Bilanz und für die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 Abs. 2 (Gesamtkostenverfahren) HGB angewandt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro (€) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

B. Angaben zum Konsolidierungskreis

Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2023 neben der Ellerhold Aktiengesellschaft sieben inländische Tochtergesellschaften voll konsolidiert.

Firma Sitz Amtsgericht Nummer Anteil am Stammkapital
%
Ellerhold Zirndorf GmbH Zirndorf Fürth HRB 10189 100,00
Ellerhold Wismar GmbH Dorf Mecklenburg Schwerin HRB 8608 100,00
Ellerhold Witten GmbH Witten Bochum HRB 11118 100,00
Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin Berlin Charlottenburg HRB 121280 75,10
Ellerhold Maschinenfabrik GmbH Radebeul Dresden HRB 33043 100,00
Ellerhold Glücksburg GmbH Wees Flensburg HRB 10295 100,00
Ellerhold Oldenburg GmbH Oldenburg Oldenburg HRB 215850 100,00

Tochterunternehmen, welche von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen

Die folgenden in den Konzernabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft einbezogenen Tochtergesellschaften sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Anhang und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, sowie den handelsrechtlichen Jahresabschluss prüfen zu lassen und offen zu legen:

Ellerhold Zirndorf GmbH, Zirndorf

Ellerhold Wismar GmbH, Dorf Mecklenburg

Ellerhold Witten GmbH, Witten

Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin, Berlin

Ellerhold Maschinenfabrik GmbH, Radebeul

Ellerhold Glücksburg GmbH, Wees

Ellerhold Oldenburg GmbH, Oldenburg

Die der Befreiung zugrunde liegenden Beschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Annahmen und Schätzungen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert in bestimmtem Umfang Annahmen bzw. Schätzungen, welche insbesondere Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis in der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung haben. Annahmen und Schätzungen sind insbesondere bei der Beurteilung der Werthaltigkeit von immateriellen Vermögensgegenständen, den Sachanlagen und den Vorräten sowie bei dem Ansatz und der Beurteilung von Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten zu treffen.

Die Annahmen und Schätzungen basieren jeweils auf dem aktuellen Kenntnisstand und den aktuell verfügbaren Daten. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch von den erwarteten Werten abweichen und zu entsprechenden Anpassungen in der Konzern-Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung führen.

Konsolidierungsmethoden

Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach einheitlichen Bewertungs- und Bilanzierungsregeln unter Anwendung des HGB sowie des AktG oder des GmbHG zum 31. Dezember 2023 aufgestellten Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Diese wurden nach den Grundsätzen der §§ 300 ff. HGB vollkonsolidiert.

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Gründungszeitpunkt bzw. im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen. Bei einer im Geschäftsjahr 2013 erstmals konsolidierten Gesellschaft wurde die Neubewertungsmethode angewendet.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Zwischenergebnisse, beruhend aus Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen wurden nach § 304 Abs. 1 HGB entsprechend eliminiert.

Die Ertrags- und Aufwandskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.

Währungsumrechnung

Für Geschäftsvorfälle, die in anderen Währungen als der Berichtswährung abgewickelt werden, erfolgt die Umrechnung mit dem aktuellen Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Der Währungsumrechnung liegen die folgenden wesentlichen Wechselkurse zu Grunde:

Stichtagskurs
1 Euro = 31.12.2023 31.12.2022
Japanischer Yen (JPY) 156,3300 140,6800
Schweizer Franken (CHF) 0,9260 0,9851
US-Dollar (USD) 1,1050 1,0676

Zuschüsse der öffentlichen Hand

Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand für die Anschaffung oder Herstellung von langfristigen Vermögensgegenständen werden nur dann erfasst, wenn eine hinreichende Sicherheit darüber besteht, dass alle im Zusammenhang mit der Gewährung der Investitionszuschüsse verbundenen Bedingungen erfüllt sind und von einer tatsächlichen Gewährung der Investitionszuschüsse auszugehen ist.

Für die bis zum 31. Dezember 2009 sowie ab 2023 erhaltenen Investitionszuschüsse wurde auf der Passivseite der Bilanz ein Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet, welcher über die entsprechenden Nutzungsdauern der geförderten Anlagengegenstände ergebniswirksam aufgelöst wird. In der Zeit vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2022 erhalten Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der geförderten Anlagengegenstände abgesetzt und mindern die Abschreibungen.

Umsatzrealisierung

Umsatzerlöse gelten als realisiert, wenn die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht wurde, die wesentlichen Chancen und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind und die Höhe der Erlöse verlässlich bestimmt werden kann sowie die Erfüllung der damit verbundenen Forderung wahrscheinlich ist.

Anlagevermögen

Bei den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen werden die Entwicklungskosten für Werbeträger CityStar planmäßig über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände umfassen Software. Diese wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gekürzt um kumulierte planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Die Anschaffungskosten umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zuordenbaren Nebenkosten, welche anfallen, um den Vermögensgegenstand am vorbestimmten Standort in einen betriebsbereiten Zustand entsprechend seiner vorgesehenen Verwendung zu bringen, abzüglich von Anschaffungskostenminderungen wie z.B. Skonti.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen, welche nach der linearen Methode vorgenommen wurden, basieren auf folgenden konzerneinheitlichen voraussichtlichen Nutzungsdauern, welche in Anlehnung an die steuerlich zulässigen Nutzungsdauern ermittelt wurden:

Nutzungsdauer
Flugzeuge 21 Jahre
Fabrik- und Geschäftsbauten 10 bis 33 Jahre
Betriebsvorrichtungen 5 bis 20 Jahre
Maschinen 5 bis 15 Jahre
andere Anlagen 3 bis 11 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre
Fahrzeuge 5 bis 8 Jahre
EDV-Anlagen 3 bis 5 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden in Anlehnung an die steuerliche Vereinfachungsregel gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Vollabgang gezeigt.

Bei Verkauf, Stilllegung oder Verschrottung von Sachanlagen wird der sich als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert ergebende Gewinn bzw. Verlust unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Die unter Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder zum beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wurde das Fifo-Verfahren (first in first out) angewandt. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die produktionsbedingten Vollkosten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden mit dem Nennwert bewertet.

Die Steuerforderungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Steuerforderungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Auflösung erfolgt ratierlich entsprechend der Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge.

Latente Steuern

Latente Steuern werden ab dem 1. Januar 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen in der Bilanz unter Einbeziehung von zu berücksichtigenden Verlustvorträgen ermittelt. Verlustvorträge sind zu berücksichtigen, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Grundlage eines Ertragsteuersatzes von 30 %. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird in den Einzelabschlüssen auf einen Ansatz in der Bilanz verzichtet (Wahlrecht).

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des wahrscheinlichen Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der Erfüllungsbetrag umfasst auch die am Bilanzstichtag zu berücksichtigen Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

erhaltene Anzahlungen

Als erhaltene Anzahlungen werden Kundenvorauszahlungen für Aufträge ausgewiesen, für welche die Produktionstätigkeit noch nicht begonnen wurde. Sie werden mit dem Nennwert angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Bei nachfolgenden Zahlenangaben handelt es sich, soweit nicht gesondert vermerkt, um die Zahlen des Konzernabschlusses.

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, welcher dem Anhang beigefügt ist.

Der ausgewiesene Firmenwert für den Kauf der Offset Ketels GmbH & Co. KG wird über einen Zeitraum von 15 Jahren gleichmäßig abgeschrieben. Der ausgewiesene Firmenwert aus dem Kauf von Vermögensgegenständen ("Asset-Deal") in der Ellerhold Oldenburg GmbH wird ebenfalls gleichmäßig über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse der identifizierten Komponenten des Geschäfts- oder Firmenwerts. Diese repräsentieren insbesondere die im Rahmen des Erwerbs übernommenen Kundenstämme und Geschäftsprozesse sowie das Know-How der Beschäftigten. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Geprägt durch die Art der Produkte ist darüber hinaus tendenziell von einer langen Bestandsdauer der Branche und des erworbenen Unternehmens auszugehen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Einzelwertberichtigungen wurden entsprechend der Einschätzung des Vorstands vorgenommen und bestehen in Höhe von TEuro 8 (Vorjahr: TEuro 7). Als Kriterien wurden die Dauer der Überfälligkeit sowie Bonitätseinschätzungen durch externe Inkassoinstitutionen zu Grunde gelegt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die im Einzelabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem konzerninternen Cash Management (TEuro 32.390; Vorjahr: TEuro 33.470) und betreffen daher, ebenso wie die Forderungen aus Ergebnisabführungsvertrag (TEuro 5.574; Vorjahr: TEuro 6.186) die sonstigen Vermögensgegenstände. Weiterhin sind darin Forderungen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen (TEuro 997, Vorjahr: TEuro 856) enthalten, welche die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen. (Mitzugehörigkeitsvermerk gemäß § 265 Abs. 3 HGB).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden insbesondere debitorische Kreditoren (TEuro 174; Vorjahr: TEuro 128), im Folgejahr abziehbare Vorsteuern (TEuro 122; Vorjahr: TEuro 175), noch nicht fällige Umsatzsteuer aus Boni (TEuro 125; Vorjahr: TEuro 129) sowie Forderungen aus der Erstattung von Strom- und Energiesteuern (TEuro 62; Vorjahr: TEuro 77) ausgewiesen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 93; (Vorjahr: TEuro 542). Der Kassenbestand betrug TEuro 14 (Vorjahr: TEuro 12). Davon betrafen TEuro 4 (Vorjahr: TEuro 4) Fremdwährungsbestände. Der Posten entspricht dem in der Kapitalflussrechnung ausgewiesenem Finanzmittelfonds unter Berücksichtigung der Kontokorrentkredite.

Eigenkapital

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr ist im Einzelnen aus der Eigenkapitalveränderungsrechnung ersichtlich.

Das Gezeichnete Kapital entspricht unverändert mit TEuro 1.000 dem im Handelsregister eingetragenen Grundkapital. Es ist eingeteilt in 1.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien (Stückwert pro Aktie 1 Euro). Alle Stückaktien sind voll eingezahlt.

Gewinnrücklagen

Die Gesellschaft hat entsprechend § 150 Abs. 1 und 2 AktG im Geschäftsjahr 2005 aus dem Jahresüberschuss eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEuro 100 dotiert.

Ausschüttungssperre

Ein Betrag von TEuro 134 unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB und betrifft selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände abzüglich der darauf entfallenden passiv latenten Steuern. Darüber hinaus unterliegen TEuro 1 der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

Für die Minderheitenbeteiligung an der Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin, Berlin, wird im Eigenkapital ein Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter ausgewiesen.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die in den Geschäftsjahren bis einschließlich 2009 erhaltenen Investitionszuschüsse hat der Konzern ergebnisneutral vereinnahmt und in einen Sonderposten eingestellt. Dieser wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter ergebniswirksam aufgelöst. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens betrugen TEuro 45 (Vorjahr: TEuro 45). Davon betrafen TEuro 44 (Vorjahr: TEuro 44) die Ellerhold Aktiengesellschaft.

Die im Geschäftsjahr 2023 in der Ellerhold AG erhaltenen Investitionszuschüsse TEuro 1.691 für den Bau der Produktionshalle sowie Maschinen wurden ergebnisneutral vereinnahmt und in einen Sonderposten eingestellt. Die Auflösung erfolgt analog zu den Abschreibungen und betrug in 2023 TEuro 25.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Als biometrische Grundlagen dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Bewertung erfolgte unter Verwendung des von der Deutschen Bundesbank gem. § 253 Abs. 2 HGB für Dezember 2023 veröffentlichten Rechnungszinssatzes für eine Restlaufzeit von 10 Jahren. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %.

Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung mit 2,0 % p.a. berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag zur Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1.387 Euro.

Die Pensionsrückstellungen betreffen Verpflichtungen aus einer einzelvertraglichen Pensionszusage an einen ehemaligen Mitarbeiter der Offsetdruck Team GmbH & Co. KG, Witten. Die Rückstellungen wurden im Zuge des Unternehmenskaufs im Jahr 2006 übernommen.

Steuerrückstellungen

In 2023 wurde eine Auflösung der passiven latenten Steuern von TEuro 4 vorgenommen, sodass keine weiteren passiv latenten Steuern existieren (Vorjahr: TEuro 4).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und Urlaubsrückstellungen (TEuro 1.710; Vorjahr: TEuro 1.846), für Archivierungskosten (TEuro 160; Vorjahr: TEuro 161), für Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 90; Vorjahr: TEuro 93) sowie für Gewährleistungen (TEuro 37; Vorjahr: TEuro 60).

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf die Ellerhold Aktiengesellschaft TEuro 416 (Vorjahr: TEuro 419) auf Rückstellungen für Personalkosten, TEuro 59 (Vorjahr: TEuro 63) auf Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, TEuro 68 (Vorjahr: TEuro 69) auf Rückstellungen für Archivierungskosten sowie TEuro 5 (Vorjahr: TEuro 6) auf Rückstellungen für Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten des Ellerhold Konzerns sind hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten wie folgt strukturiert:

Art der Verbindlichkeit 31.12.2023
Gesamtbetrag Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr (davon über 5 Jahre)
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.568 6.665 14.903 (3.361)
Erhaltene Anzahlungen 45 45 0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.122 3.122 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 8.617 3.670 4.947 (0)
(davon aus Steuern) (856) (856) (0) (0)
33.352 13.502 19.850 (3.361)
Art der Verbindlichkeit 31.12.2022
Gesamtbetrag Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr (davon über 5 Jahre)
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.919 3.865 15.054 (4.970)
Erhaltene Anzahlungen 319 319 0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.722 2.722 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 7.766 2.468 5.298 (0)
(davon aus Steuern) (615) (615) (0) (0)
29.726 9.374 20.352 (4.970)

Die Verbindlichkeiten der Ellerhold Aktiengesellschaft sind hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten wie folgt strukturiert:

Art der Verbindlichkeit 31.12.2023
Gesamtbetrag Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr (davon über 5 Jahre)
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.847 5.578 10.269 (3.361)
Erhaltene Anzahlungen 17 17 0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 788 788 0 (0)
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 1.606 1.606 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 7.760 2.813 4.947 (0)
(davon aus Steuern) (662) (662) (0) (0)
26.018 10.802 15.216 (3.361)
Art der Verbindlichkeit 31.12.2022
Gesamtbetrag Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr (davon über 5 Jahre)
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.492 2.878 11.614 (4.583)
Erhaltene Anzahlungen 7 7 0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.060 1.060 0 (0)
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 1.220 1.220 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 5.802 708 5.094 (0)
(davon aus Steuern) (440) (440) (0) (0)
22.581 5.873 16.708 (4.583)

Von den Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen entfallen TEuro 1.500 (Vorjahr: TEuro 1.198) auf die Verpflichtungen aus der Ergebnisübernahme und TEuro 106 (Vorjahr: TEuro 22) aus Verbindlichkeiten auf Lieferungen und Leistungen.

Sicherheiten für Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vor allem durch Grundschuldbestellungen und Verpfändungen in voller Höhe gesichert. Im Einzelnen wurden folgende Sicherheiten gestellt:

Buchgrundschuld in Höhe von TEuro 12.500 im Grundbuch von Radebeul

Buchgrundschuld in Höhe von TEuro 2.050 im Grundbuch von Berlin

Buchgrundschuld in Höhe von TEuro 2.000 im Grundbuch von Witten

Buchgrundschuld in Höhe von TEuro 2.027 im Grundbuch von Zirndorf

Buchgrundschuld in Höhe von TEuro 800 im Grundbuch von Wismar

Für Maschinen und technische Anlagen erfolgte im branchenüblichen Umfang eine Sicherungsübereignung.

Des Weiteren besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, für bestehende Verträge der Ellerhold Wismar GmbH, Dorf Mecklenburg, der Ellerhold Witten GmbH, Witten, der Ellerhold Zirndorf GmbH, Zirndorf, der Ellerhold Glücksburg GmbH, Wees, der Ellerhold Oldenburg GmbH, Oldenburg, der Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin, Berlin sowie der Ellerhold Maschinenfabrik GmbH, Radebeul.

Zum Bilanzstichtag bestand keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung. Das Risiko einer zukünftigen Inanspruchnahme wird auf Grund der Ertrags-, Finanz- und Vermögenssituation der Gesellschaften als gering eingestuft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEuro 668 (Vorjahr: TEuro 701).

Davon entfielen TEuro 57 (Vorjahr: TEuro 51) auf die Ellerhold Aktiengesellschaft.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden vor allem aus der Herstellung und dem Vertrieb von Plakaten, Etiketten und Kartonagen erzielt. Sie gliedern sich nach Sparten wie folgt:

2023 2022
TEuro TEuro
Umsatzerlöse Etiketten 55.042 52.220
Umsatzerlöse Plakate 35.293 35.953
Umsatzerlöse Kartonagen 7.604 9.689
Umsatzerlöse Sonstige 523 534
98.462 98.396

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

2023 2022
TEuro TEuro
Umsatzerlöse Inland 91.916 92.412
Umsatzerlöse Innergemeinschaftlich 6.009 5.563
Umsatzerlöse Drittland 537 421
98.462 98.396

Davon entfallen auf die Ellerhold Aktiengesellschaft:

2023 2022
TEuro TEuro
Umsatzerlöse Inland 12.505 15.951
Erlöse im Konzern 3.991 3.438
Umsatzerlöse Innergemeinschaftlich 384 447
Umsatzerlöse Drittland 16 0
16.896 19.836

Sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
TEuro TEuro
Versicherungsentschädigungen, Schadenersatz 438 334
Verrechnete sonstige Sachbezüge 277 267
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 526 73
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 55 46
Erträge aus der Auflösung des Sonderposten für Investitionszuschüsse 70 45
Erträge Aufwendungsausgleichsgesetz 26 43
Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen 3 6
Periodenfremde Erträge 4 6
Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 6 5
Übrige sonstige betriebliche Erträge 169 257
1.574 1.082

Materialaufwand

Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt:

2023 2022
TEuro TEuro
Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.527 39.341
Aufwendungen für bezogene Leistungen 815 614
40.342 39.955

Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

2023 2022
TEuro TEuro
Löhne und Gehälter 25.219 24.577
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung 5.420 5.174
- davon für Altersversorgung (25) (49)
30.639 29.751

Erfolgsabhängige Vergütungen sind in Höhe von TEuro 546 (Vorjahr: TEuro 591) in den Löhnen und Gehältern enthalten.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

2023 2022
TEuro TEuro
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen 9.056 8.707
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 49 87
Planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 62 62
9.166 8.855

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
TEuro TEuro
Ausgangsfrachten 2.850 3.064
Reparatur/Instandh. Anlagen u. Maschinen 2.514 2.190
Gas, Strom, Wasser 2.511 2.053
Verpackungsmaterial 1.324 1.698
Provisionen 1.144 896
Werbe- und Reisekosten 637 592
Zeitarbeiter 627 845
Versicherungen und Beiträge 519 508
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 5.002 4.817
17.128 16.663

Finanzergebnis

2023 2022
TEuro TEuro
Zinserträge 7 2
Zinsaufwendungen -808 -309
-801 -307

Die Zinsaufwendungen enthalten TEuro 6 (Vorjahr: TEuro 6) Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen im Wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sie entfallen auf Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer der Geschäftsjahre 2022 und 2023.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt betrug die Anzahl der Beschäftigten im Ellerhold Konzern gegliedert nach Arbeitnehmergruppen:

2023 2022
Arbeiter 396 406
Angestellte 197 197
Beschäftigte 593 603
Auszubildende 36 34
Gesamt 629 637

Die Anzahl der Beschäftigten aufgegliedert nach konsolidierten Unternehmen:

2023
Arbeiter Angestellte Azubi Gesamt
Ellerhold Aktiengesellschaft 78 48 6 132
Ellerhold Zirndorf GmbH 32 19 7 58
Ellerhold Wismar GmbH 37 17 7 61
Ellerhold Witten GmbH 87 33 6 126
Goetz + Müller GmbH 53 20 1 74
Ellerhold Maschinenfabrik GmbH 0 14 0 14
Ellerhold Glücksburg GmbH 52 17 6 75
Ellerhold Oldenburg GmbH 55 30 4 89
394 198 37 629
2022
Arbeiter Angestellte Azubi Gesamt
Ellerhold Aktiengesellschaft 85 50 8 143
Ellerhold Zirndorf GmbH 30 18 5 53
Ellerhold Wismar GmbH 38 18 4 60
Ellerhold Witten GmbH 88 31 5 124
Goetz + Müller GmbH 55 19 1 75
Ellerhold Maschinenfabrik GmbH 0 14 0 14
Ellerhold Glücksburg GmbH 53 18 7 78
Ellerhold Oldenburg GmbH 57 29 4 90
406 197 34 637

Die Ermittlung erfolgte gemäß § 267 Abs. 5 HGB.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Zum Vorstand im Sinne des Aktiengesetzes waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Stephan Ellerhold

Herr Maximilian Ellerhold

Dem Aufsichtsrat gehörten 2023 folgende Personen an:

Herr Frank Ellerhold Radebeul Berater Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Heiko Burchardt Erkrath selbstständiger Berater
Herr Axel Loof Nürnberg Rechtsanwalt

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Vorstände erhielten im Geschäftsjahr 2023 Bezüge in Höhe von TEuro 417 (Vorjahr: TEuro 419).

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Geschäftsjahr 2023 eine Aufsichtsratsvergütung in Höhe von TEuro 8 (Vorjahr: TEuro 6).

Für Consulting und Pilotenservice an den Konzern erhielt Herr Frank Ellerhold im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Vergütungen in Höhe von TEuro 39 (brutto).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über die nachstehenden Unternehmen berichtet:

Firma Sitz Anteil am Stammkapital Eigenkapital Ergebnis 2023
% TEuro TEuro
Ellerhold Zirndorf GmbH Zirndorf 100,00 307 0
Ellerhold Witten GmbH Witten 100,00 185 0
Ellerhold Wismar GmbH Dorf Mecklenburg 100,00 275 0
Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin Berlin 75,10 25 0
Ellerhold Maschinenfabrik GmbH Radebeul 100,00 42 0
Ellerhold Glücksburg GmbH Wees 100,00 25 0
Ellerhold Oldenburg GmbH Oldenburg 100,00 25 0

Zwischen folgenden Tochterunternehmen und der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, als beherrschendem Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, weshalb eine Betragsangabe bei dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 entfällt:

Ellerhold Zirndorf GmbH, Zirndorf

Ellerhold Witten GmbH, Witten

Ellerhold Wismar GmbH, Dorf Mecklenburg

Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin, Berlin

Ellerhold Maschinenfabrik GmbH, Radebeul

Ellerhold Glücksburg GmbH, Wees

Ellerhold Oldenburg GmbH, Oldenburg

Honorar des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Gesamthonorar inklusive Auslagenersatz beträgt TEuro 46 (Vorjahr: TEuro 46) und gliedert sich wie folgt:

2023 2022
TEuro TEuro
Abschlussprüfungsleistungen 46 46
Steuerberatungsleistungen 0 0
sonstige Leistungen 0 0
46 46

Davon entfallen auf die Ellerhold Aktiengesellschaft:

2023 2022
TEuro TEuro
Abschlussprüfungsleistungen 46 46
Steuerberatungsleistungen 0 0
sonstige Leistungen 0 0
46 46

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Keine.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, dass Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Radebeul, 22. April 2024

gez. Stephan Ellerhold, Vorstand

gez. Maximilian Ellerhold, Vorstand

Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 449.300,96 0,00 0,00 0,00 449.300,96
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.664.802,32 39.635,86 0,00 0,00 2.704.438,18
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.167.381,79 0,00 0,00 0,00 2.167.381,79
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.281.485,07 39.635,86 0,00 0,00 5.321.120,93
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.429.290,69 475.071,58 0,00 17.230.886,74 65.135.249,01
2. technische Anlagen und Maschinen 72.229.308,74 3.955.967,55 867.010,05 15.835.848,77 91.154.115,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.881.987,27 801.958,56 277.062,93 0,00 8.406.882,90
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.607.689,42 12.624.215,46 0,00 -33.066.735,51 1.165.169,37
Summe Sachanlagen 149.148.276,12 17.857.213,15 1.444.072,98 0,00 165.861.416,29
Summe Anlagevermögen 154.429.761,19 17.896.849,01 1.144.072,98 0,00 171.182.537,22
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 211.922,96 45.273,00 0,00 257.195,96
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.558.860,32 48.700,86 0,00 2.607.561,18
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.697.989,79 61.649,00 0,00 1.759.638,79
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.468.773,07 155.622,86 0,00 4.624.395,93
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.908.697,44 2.178.230,32 0,00 31.086.927,76
2. technische Anlagen und Maschinen 54.996.806,95 6.066.212,13 851.306,05 60.211.713,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.024.610,87 766.369,08 213.761,93 4.577.218,02
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 87.930.115,26 9.010.811,53 1.065.067,98 95.875.858,81
Summe Anlagevermögen 92.398.888,33 9.166.434,39 1.065.067,98 100.500.254,74
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 192.105,00 237.378,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.877,00 105.942,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 407.743,00 469.392,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 696.725,00 812.712,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.048.321,25 18.520.593,25
2. technische Anlagen und Maschinen 30.942.401,98 17.232.501,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.829.664,88 3.857.376,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.165.169,37 21.607.689,42
Summe Sachanlagen 69.985.557,48 61.218.160,86
Summe Anlagevermögen 70.682.282,48 62.030.872,86

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.910,60 6.545,00 0,00 0,00 52.455,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 45.910,60 6.545,00 0,00 0,00 52.455,60
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 22.191.841,20 388.940,41 0,00 17.230.886,74 39.811.668,35
technische Anlagen und Maschinen 18.726.591,78 1.639.392,12 632.530,05 10.406.025,32 30.139.479,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.127.156,61 170.021,03 38.952,81 0,00 4.258.224,83
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.545.621,65 9.355.360,41 0,00 -27.636.912,06 264.070,00
Summe Sachanlagen 63.591.211,24 11.553.713,97 671.482,86 0,00 74.473.442,35
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 869.774,47 0,00 0,00 0,00 869.774,47
Summe Finanzanlagen 869.774,47 0,00 0,00 0,00 869.774,47
Summe Anlagevermögen 64.506.896,31 11.560.258,97 671.482,86 0,00 75.395.672,42
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Zugänge Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.920,60 9.088,00 0,00 0,00 0,00 37.008,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 27.920,60 9.088,00 0,00 0,00 0,00 37.008,60
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 13.596.221,96 1.024.217,15 0,00 0,00 0,00 14.620.439,11
technische Anlagen und Maschinen 14.211.609,78 1.581.356,44 0,00 616.827,05 0,00 15.176.139,17
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.856.423,61 214.804,03 0,00 18.791,81 0,00 2.052.435,83
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 29.664.255,35 2.820.377,62 0,00 635.618,86 0,00 31.849.014,11
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50,57 0,00 0,00 0,00 0,00 50,57
Summe Finanzanlagen 50,57 0,00 0,00 0,00 0,00 50,57
Summe Anlagevermögen 29.692.226,52 2.829.465,62 0,00 635.618,86 0,00 31.886.073,28
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 15.447,00 17.990,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 15.447,00 17.990,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 0,00 25.191.229,24 8.595.619,24
technische Anlagen und Maschinen 0,00 14.963.340,00 4.514.982,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.205.789,00 2.270.733,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 264.070,00 18.545.621,65
Summe Sachanlagen 0,00 42.624.428,24 33.926.955,89
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 869.723,90 869.723,90
Summe Finanzanlagen 0,00 869.723,90 869.723,90
Summe Anlagevermögen 0,00 43.509.599,14 34.814.669,79

Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
TEuro TEuro
1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern) 1.230 3.226
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 9.166 8.855
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -167 85
4. -/+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -356 -45
5. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -511 -69
6. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.281 -2.874
7. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 519 -962
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 801 305
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 430 1.379
10. - Ertragsteuerzahlungen -688 -1.290
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 12.705 8.610
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 590 99
13. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -17.571 -16.635
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -40 -56
15. + Erhaltene Zinsen 6 2
16. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -17.015 -16.590
17. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 -1.000
18. - Auszahlung an Minderheitsgesellschafter -225 -26
19. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 5.380 14.821
20. - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -4.547 -3.230
21. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 1.691 0
22. - Gezahlte Zinsen -803 -303
23. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.496 10.262
24. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -2.814 2.282
25. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 105 -2.177
26. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode -2.709 105
davon Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten 107 554
davon jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -2.816 -449

Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Summe
Stammaktien gesetzliche Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand zum 31.12.2021 1.000 100 3.471 49.500 54.071
Ausschüttungen 0 0 0 -1.000 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 3.201 3.201
Ausgleichszahlungen Minderheitsgesellschafter 0 0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 3.201 3.201
Stand per 31.12.2022 1.000 100 3.471 51.701 56.272
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne Summe Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand zum 31.12.2021 6 0 6 54.077
Ausschüttungen 0 0 0 -1.000
Konzernjahresüberschuss 0 26 26 3.227
Ausgleichszahlungen Minderheitsgesellschafter 0 -26 -26 -26
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 3.201
Stand per 31.12.2022 6 0 6 56.278
Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Rücklagen Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Summe
Stammaktien gesetzliche Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand zum 31.12.2022 1.000 100 3.471 51.701 56.272
Ausschüttungen 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 1.005 1.005
Ausgleichszahlungen Minderheitsgesellschafter 0 0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 1.005 1.005
Stand per 31.12.2023 1.000 100 3.471 52.706 57.277
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne Summe Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand zum 31.12.2022 6 0 6 56.278
Ausschüttungen 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 225 225 1.230
Ausgleichszahlungen Minderheitsgesellschafter 0 -225 -225 -225
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 1.005
Stand per 31.12.2023 6 0 6 57.283

Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen TEUR 56.177 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

Ein Betrag von TEUR 235 unterliegt einer gesetzlichen Ausschüttungssperre.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Konzernabschluss

An die Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht (im Folgenden "Konzernlagebericht") der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 22. April 2024

Dr. Heide & Noack PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer

gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Jahresabschluss

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und nicht auf den, unter Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften, hier offengelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023.

An die Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht (im Folgenden "Lagebericht") der Ellerhold Aktiengesellschaft, Radebeul für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 so wie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Be langen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 22. April 2024

Dr. Heide & Noack PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer

gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat wurde, sowohl in den Sitzungen als auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen quartalsweise schriftlich über die jeweilige Situation der Gesellschaft und die laufenden Entwicklungen, sowohl sachlich als auch rechtlicher Art, soweit geboten, informiert.

Der Aufsichtsrat konnte sich mit der Lage der Gesellschaft im erforderlichen Maße befassen und vermochte auch dem Vorstand Rat zu erteilen. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands in seinen Sitzungen behandelt. In zwei Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der jeweils aktuellen Geschäfts- und Finanzlage der Gesellschaft, dem Risikomanagement sowie der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung befasst.

Der Jahresabschluss 2023 wurde einschließlich der Buchführung und des Lageberichtes durch den von der Gesellschafterversammlung vom 2. September 2023 bestellten Abschlussprüfer Dr. Heide & Noack geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Prüfbericht wurde dem Aufsichtsrat übersandt. Die Aufsichtsratsmitglieder hatten hierdurch die Gelegenheit, den Bericht einer kritischen und umfassenden Prüfung zu unterziehen.

Die genannten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat intensiv geprüft und eingehend besprochen. Der Aufsichtsrat nahm die Prüfungsergebnisse zustimmend zur Kenntnis. Auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung sind gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt in seiner Sitzung vom 24.05.2024 den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss der Ellerhold Aktiengesellschaft und den Jahresabschluss des Ellerhold Konzerns. Beide Abschlüsse sind damit festgestellt.

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, dass der nach Ausschüttung der Dividende verbleibende Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Der Aufsichtsrat 2023 bestand aus den von den Gesellschaftern berufenen Mitgliedern:

 

Frank Ellerhold, Vorsitzender

 

Heiko Burchardt

 

Axel Loof

Der Vorstand bestand im Kalenderjahr 2023 aus den Personen:

 

Stephan Ellerhold

 

Maximilian Ellerhold

 

Berlin, den 24.05.2024

Ellerhold Aktiengesellschaft

gez. Frank Ellerhold, Vorsitzender Aufsichtsrat

Übernahme der Verpflichtungen/Erklärung zur Einstandspflicht

Die Ellerhold Aktiengesellschaft verpflichtet sich auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Ellerhold Glücksburg GmbH aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

 

Radebeul, den 31.12.2023

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Übernahme der Verpflichtungen/Erklärung zur Einstandspflicht

Die Ellerhold Aktiengesellschaft verpflichtet sich auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Ellerhold Maschinenfabrik GmbH aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

 

Radebeul, den 31.12.2023

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Übernahme der Verpflichtungen/Erklärung zur Einstandspflicht

Die Ellerhold Aktiengesellschaft verpflichtet sich auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Ellerhold Oldenburg GmbH aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

 

Radebeul, den 31.12.2023

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Übernahme der Verpflichtungen/Erklärung zur Einstandspflicht

Die Ellerhold Aktiengesellschaft verpflichtet sich auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Ellerhold Wismar GmbH aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

 

Radebeul, den 31.12.2023

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Übernahme der Verpflichtungen/Erklärung zur Einstandspflicht

Die Ellerhold Aktiengesellschaft verpflichtet sich auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Ellerhold Witten GmbH aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

 

Radebeul, den 03.12.2024

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Patronatserklärung/Erklärung zur Einstandspflicht

Zwischen der Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin und der Ellerhold AG bestand bis zum 31.12 2023 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Organträger war die Ellerhold Aktiengesellschaft, Organgesellschaft die Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin.

Die Ellerhold AG hat sich mit Patronatserklärung verpflichtet, für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Goetz + Müller GmbH Etiketten aus Berlin aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

Die Patronatserklärung gilt ab dem 01.01.2024 für 12 Monate und endet zum 31.12. 2024, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

 

Radebeul, den 03.12.2024

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Übernahme der Verpflichtungen/Erklärung zur Einstandspflicht

Die Ellerhold Aktiengesellschaft verpflichtet sich auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages für das Jahr 2024 unwiderruflich, sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Ellerhold Zirndorf GmbH aus der Geschäftstätigkeit zu erfüllen, sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.

 

Radebeul, den 03.12.2024

Ellerhold AG

Maximilian Ellerhold, Vorstand

Stephan Ellerhold, Vorstand

Nachrichten & Medien

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