ProfiPflege und mehr GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Martin Schädler seit 24.6.2024 | Prokura |
Jürgen Georg Schmidt seit 10.1.2024 | Prokura |
Daniel Straßer seit 14.11.2022 | Prokura |
Uwe Schumann seit 30.12.2020 | Prokura |
Norbert Lubitz seit 23.12.2019 | Prokura |
Erik Drechsel seit 23.12.2019 | Prokura |
Mike Hackenspiel seit 28.12.2018 | Prokura |
Markus Grimmer seit 22.11.2013 | Prokura |
Franz Henkel seit 4.1.2012 | Geschäftsführer |
Werner Johann Ottilinger seit 24.10.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Fr. Sauter AG | 89.90% |
Fr. Sauter AG | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sauter FM GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht der Sauter FM GmbH für das Geschäftsjahr 2016Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Sauter FM GmbH (SFM) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Sauter-Cumulus GmbH (SCU) in Freiburg im Breisgau und diese ist wiederum eine Tochter der Fr. Sauter AG in Basel/Schweiz. Die Sauter-Gruppe beschäftigt sich im Bereich Building Control mit der Herstellung und dem Vertrieb regeltechnischer Produkte und Anlagen. Die Sauter FM GmbH ist auf dem Gebiet des Facility Managements tätig. Sie bearbeitet den deutschen Markt mit 14 Niederlassungen und der Zentrale in Augsburg flächendeckend. Facility Management schließt sämtliche Leistungen ein, die die Funktionalität einer Liegenschaft sichern durch die Verknüpfung von Menschen, Räumen, Prozessen und Technologien. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Technisches, Kaufmännisches, Infrastrukturelles sowie Energiebewusstes Facility Management. Auftraggeber sind die Eigentümer von Büro- und Verwaltungsgebäuden, Kaufhäusern und Einkaufszentren, von öffentlichen Gebäuden und der produzierenden Industrie. Steuerungssystem Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Auftragseingang, Umsatz, EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) sowie die EBIT-Marge, definiert als EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt selbst keine nennenswerte Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. WirtschaftsberichtBranchenbezogene Rahmenbedingungen Der FM-Markt in Deutschland hatte 2015 ein Volumen von 50,5 Mrd. €, er ist um 5,0 % gewachsen. Die Top 25 der Branche konnten ihren Inlandsumsatz sogar um 8,0 % steigern. In 2016 soll der Markt voraussichtlich um weitere 4,1 % gewachsen sein. Gemäß der Lünendonk-Liste 2016 belegte Sauter in 2015 Platz 17 unter den führenden Facility-Services-Unternehmen in Deutschland. Geschäftsverlauf Sauter FM konnte ihren Umsatz um 14,4 % auf 64,0 Mio. € steigern. In der Prognose zu Beginn des Wirtschaftsjahres sind wir von einem Wachstum von 5 - 7 % ausgegangen. Das Ziel konnte damit deutlich übertroffen werden. Der Auftragseingang stieg von 55,9 Mio. € auf 69,4 Mio. € deutlich an. Ertragslage Die Ertragslage wird anhand des Management Reporting erläutert. Im Unterschied zur handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung werden im Management Reporting Aufwendungen aus einem in 2016 neu mit der obersten Muttergesellschaft geschlossenen Markenlizenzvertrag von insgesamt 0,5 Mio. € nicht im EBIT nach Management Reporting ausgewiesen. Die Sauter FM GmbH war auch im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich. Durch die große Umsatzsteigerung bei einer Verschlechterung der Bruttomarge konnte die geplante EBIT-Rate von 5,1 % allerdings nicht erreicht werden. Sie liegt nun bei 4,5 %. Im Personalbereich sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen dagegen die Aufwendungen unterproportional zum Geschäftsvolumen. Der Materialaufwand ist von 34,7 Mio. € auf 42,9 Mio. € um 23,8 % angestiegen. Dier Anstieg ist vor allem durch das Wachstum der Umsatzerlöse begründet. Die Materialeinsatzquote ist aufgrund eines veränderten Mix der erbrachten Dienstleistungen angestiegen. Der Personalaufwand stieg um 1,4 Mio. auf 15,7 Mio. € - im Wesentlichen aufgrund von Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen. Absolut beträgt das EBIT nach Management Reporting wie geplant 2,9 Mio. € (Vj. 3,3 Mio. €). Die Entwicklung der Ertragslage nach Management Reporting lässt sich an folgenden Kennzahlen verdeutlichen:
Der handelsrechtliche Jahresüberschuss ist u.a. im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 0,5 Mio. € durch den neu geschlossenen Markenlizenzvertrag belastet, so dass er von 2,3 Mio. € auf 1,6 Mio. € gesunken ist. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um 17,2 % bzw. 3,0 Mio. € auf 20,6 Mio. € gestiegen. Der Anstieg betrifft auf der Aktivseite insbesondere mit 2,7 Mio. € den Erwerb von 75 % der Aktien an der Pandomus AG, Köln, sowie mit € 2,7 Mio. € den Anstieg der Unfertigen Leistungen. Dem steht insbesondere ein Rückgang der Forderungen um 1,0 Mio. € sowie eine Verminderung der Flüssigen Mittel um 2,0 Mio. € gegenüber. Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 1,4 Mio. € sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,3 Mio. € aus der Gewährung eines Gesellschafterdarlehens zur Finanzierung der Investitionen in das Finanzanlagevermögen. Die Bilanzsumme betrifft mit 73 % das Umlaufvermögen, das im Wesentlichen aus den Forderungen besteht, welche wiederum 50 % der Bilanzsumme ausmachen. Für das Geschäftsjahr 2015 wurde in 2016 wieder eine Gewinnausschüttung in Höhe von 500 T€ vorgenommen. Das notwendige Eigenkapital für das weitere Wachstum im Zukunftsmarkt Facility Management ist vorhanden. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme bei 55,0 % - nach 58,0 % im Vorjahr. Die Liquidität ist sehr gut und es wird weiterhin ein deutlich positiver Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) erzielt. Es werden, außer für die Finanzierung eines Contracting-Projektes, keine Bankmittel beansprucht. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016 ist günstig verlaufen. Die für 2016 gesetzten Finanzziele konnten im Wesentlichen erreicht bzw. übertroffen werden. Lediglich die EBIT-Marge nach Management Reporting konnte aufgrund eines veränderten Mix der erbrachten Dienstleistungen nicht erreicht werden. Investitionen Im Berichtsjahr wurden in Sachanlagen 1.176 T€ und in immaterielle Vermögensgegenstände 27 T€ investiert. Die Investitionen in Sachanlagen betreffen im Wesentlichen Fahrzeuge (824 T€) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (180 T€) und in die immateriellen Vermögensgegenstände Software. Im Geschäftsjahr wurden 75 % der Anteile der Pandomus AG, Köln, zu einem Kaufpreis von T€ 2.652 erworben. Bis Ende 2018 werden die restlichen 25 % übernommen. Die Pandomus AG erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen deutlichen Verlust. Personalbereich Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten rechnerischen Vollzeitmitarbeiter betrug 364 (Vj. 339). Am Jahresende 2016 hat SFM 369 (Vj. 359) Mitarbeiter beschäftigt. Die Fluktuationsrate lag bei 12,1 % (Vj. 16,9 %). Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognosebericht Für 2017 erwarten wir wegen der Beendigung eines Großauftrages und der Kompensation durch Auftragseingängen einen gleichbleibenden Umsatz. Die EBIT-Marge sollte aber auf Basis einer absoluten leichten Steigerung des EBIT wieder über 5 % steigen. Risikomanagementsystem und Risikobericht Als Instrumente der Risikoüberwachung nutzen wir vor allem die Objektdatenbank und die vierstufige Deckungsbeitragsrechnung. Durch regelmäßige monatliche Analysen wird jede Planabweichung sofort erkannt und durch geeignete Maßnahmen korrigiert. Diese Datenbank verwenden wir auch zur Überwachung unserer Finanzinstrumente (Forderungen und Verbindlichkeiten). Es besteht ein zeitnahes Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement. Für alle erkennbaren Risiken wurden Abschläge vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Debitorentage liegen mit 51,8 Tagen (Vj. 47,2) weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Demnach wird der Möglichkeit von Forderungsausfällen ein geringes Risiko beigemessen mit geringen negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage sowie unsere Ergebnisziele. Die Geschäftstätigkeit zeichnet sich in der Regel durch den Abschluss langfristiger Kundenverträge aus. Bei Verkauf der Immobilie kann der Vertrag jedoch mit einem Sonderkündigungsrecht beendet werden. Durch die Anpassung der Kosten ergeben sich in diesen seltenen Ausnahmesituationen allenfalls geringe Auswirkungen auf die Ertragslage. Chancenbericht Der FM-Markt weist weiterhin Wachstumspotenzial auf. Die zukünftige Ausweitung des Geschäftsumfangs aufgrund des allgemeinen Markwachstums dürfte sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Wir sehen neben den positiven Effekten des allgemeinen Marktwachstums auch die Chance, weiter Marktanteile zu gewinnen. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Bestandsgefährdende Risiken für das neue Geschäftsjahr sind derzeit nicht bekannt. Insgesamt sehen wir die Chancen- und Risikosituation unserer Gesellschaft als ausgewogen an.
Augsburg, den 10. März 2017 Werner Ottilinger Bernd Deutschkämer Franz Henkel Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemeine Hinweise Die Sauter FM GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau. Die Sauter FM GmbH mit Sitz in Augsburg ist unter der HRB-Nr. 22955 beim Amtsgericht Augsburg eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. I. Erläuterungen zur Bilanz1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahre. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen sind entsprechend der steuerlichen Abschreibungs-tabellen - die den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen - linear über 3 bis 14 Jahre berechnet. Die Ermittlung der Abschreibungen auf Zugänge des Berichtsjahres erfolgte zeitanteilig. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 € wurden im lfd. Geschäftsjahr in voller Höhe unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Alle beweglichen, selbstständig nutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € wurden als Sammelposten aktiviert und werden über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten wobei Gängigkeitsabschläge und Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen wurden. Die Unfertigen Leistungen betreffen noch nicht an Endkunden weiterbelastete Eingangsrechnungen von Subunternehmern. Sie werden mit Anschaffungskosten bewertet. Darüber hinaus werden eigene Aufwendungen maximal bis zur Höhe der vereinbarten Handlinggebühren aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Risiken in Ansatz gebracht. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. 2. Angaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang). b) Anteile an verbundenen Unternehmen Es besteht eine Beteiligung an der Pandomus AG, Köln, in Höhe von 2.652 T€. Die Sauter FM GmbH ist mit 75% an der Pandomus AG, Köln, beteiligt. Die Pandomus AG hat am 31. Dezember 2016 ein negatives Eigenkapital von T€ 948. Im Geschäftsjahr 2016 weist die Pandomus AG einen Jahresfehlbetrag von 2.202 T€ aus. c) Forderungen Siehe Forderungsspiegel (Anlage 2 zum Anhang). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 123 T€ (Vorjahr 47 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit 160 T€ eine mit 4,9% abgezinste Forderung gegen die Trägergesellschaft Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH, Waldbreitbach, aus einem Wärmelieferungsvertrag. Die Forderung entspricht dem Barwert der zukünftigen, für die Bereitstellung der Anlage geleisteten Zahlungen des Contracting Nehmers und wird über die planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren getilgt. d) Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der handelsrechtlichen Höherbewertung der sonstigen Rückstellungen. Bei der Berechnung wird ein Steuersatz von 30 % verwendet. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch. e ) Eigenkapital Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Juli 2016 wurden 1.950 T€ aus dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss des Vorjahres in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Es wurden 500 T€ an die Gesellschafterin ausgeschüttet. f) Rückstellungen Rückstellungen in einem nicht unerheblichen Umfang wurden wie folgt gebildet:
g ) Verbindlichkeiten Siehe Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3 zum Anhang). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.611 T€ (Vorjahr 245 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 1.300 T€ (Vorjahr 0 T€) ein Gesellschafterdarlehen und haben somit eine Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Verbindlichkeiten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Gliederungsgrundsätze Die Ergebnisrechnung wird in Form des Gesamtkostenverfahrens dargestellt. 2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Sämtliche Umsätze von 63.948 T€ (Vj. 55.885 T€) betreffen das Inland und die Sparte Facility Management. b) Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch den Abschluss eines Markenlizenzvertrages in 2016 mit der obersten Muttergesellschaft mit 529 T€ im Geschäftsjahr belastet. c ) Ausweisänderungen Im Vergleich zum Vorjahr wurden Erträge aus der Belastung von geldwerten Vorteilen an Mitarbeiter aus der Überlassung von Dienstfahrzeugen in Höhe von T€ 550 (Vorjahr T€ 486) mit entsprechenden Aufwendungen im sonstigen betrieblichen Aufwand saldiert ausgewiesen. III. Sonstige Angaben1. Beschäftigte Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Mitarbeiter in der Definition des § 285 Nr. 7 HGB i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB betrug 390 (Vorjahr 372). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Als sonstige finanzielle Verpflichtungen sind Mietraten zu vermelden. Diese betragen 697 T€ mit vertraglichen Laufzeiten von bis zu 56 Monaten. Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von 191 T€ mit einer Laufzeit bis zu 60 Monaten. Bei den Leasingverpflichtungen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in vollständiger Höhe durch Sicherheitsübereignung einer Heizungsanlage sowie durch Forderungsabtretung aller Ansprüche aus dem Wärmelieferungsvertrag mit der Trägergesellschaft Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH besichert. 3. Abschlussprüferhonorar Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernabschluss der Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau, gemacht. 4. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen Der operative Bereich der Buchführung wird durch die Gesellschaft in Augsburg vorgenommen, während Abschlussarbeiten und Berichterstattung im Rahmen des bestehenden Dienstleistungsvertrags durch die Muttergesellschaft Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau, erfolgen. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. 5. Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2016 waren Geschäftsführer
6. Bezüge der Geschäftsführung Die Angaben entfallen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 7 . Angaben zum Konsolidierungskreis Der größte Konsolidierungskreis unserer Gesellschaft ist der Konzernabschluss der Fr. Sauter AG, Basel/Schweiz, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist. Der kleinste Konsolidierungskreis ist der Teilkonzernabschluss des Mutterunternehmens Sauter-Cumulus GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau, der im Bundesanzeiger eingesehen werden kann. Dieser Teilkonzernabschluss hat nach § 291 HGB Abs. 1 HGB befreiende Wirkung für die Sauter FM GmbH von der Verpflichtung einen eigenen Teilkonzernabschluss aufzustellen. 8 . Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Augsburg, 10. März 2017 Werner Ottilinger Bernd Deutschkämer Franz Henkel Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Forderungsspiegel zum 31. Dezember 2016
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sauter FM GmbH, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Freiburg im Breisgau, den 10. März 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco Fortenbacher, Wirtschaftsprüfer ppa. Thomas Eimers, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 20.07.2017 festgestellt. |
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