Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 22955
Eingetragen
1.3.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Facility Management, einschließlich sämtlicher Leistungen, die Funktionalität einer Liegenschaft durch Verknüpfung von Menschen, Räumen, Prozessen und Technologien sichert; Erwerb von gleichartigen oder ähnliche Unternehmungen, Beteiligung an solchen oder Übernahme deren Vertretung.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Jürgen Georg Schmidt
seit 10.1.2024
Prokura
Daniel Straßer
seit 14.11.2022
Prokura
Uwe Schumann
seit 30.12.2020
Prokura
Norbert Lubitz
seit 23.12.2019
Prokura
Erik Drechsel
seit 23.12.2019
Prokura
Mike Hackenspiel
seit 28.12.2018
Prokura
Markus Grimmer
seit 22.11.2013
Prokura
Franz Henkel
seit 4.1.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Fr. Sauter AGCHE
89.90%
Fr. Sauter AGCHE
10.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sauter-Cumulus GmbH
Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sauter FM GmbH

Augsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht der Sauter FM GmbH für das Geschäftsjahr 2016

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Sauter FM GmbH (SFM) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Sauter-Cumulus GmbH (SCU) in Freiburg im Breisgau und diese ist wiederum eine Tochter der Fr. Sauter AG in Basel/Schweiz. Die Sauter-Gruppe beschäftigt sich im Bereich Building Control mit der Herstellung und dem Vertrieb regeltechnischer Produkte und Anlagen.

Die Sauter FM GmbH ist auf dem Gebiet des Facility Managements tätig. Sie bearbeitet den deutschen Markt mit 14 Niederlassungen und der Zentrale in Augsburg flächendeckend. Facility Management schließt sämtliche Leistungen ein, die die Funktionalität einer Liegenschaft sichern durch die Verknüpfung von Menschen, Räumen, Prozessen und Technologien. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Technisches, Kaufmännisches, Infrastrukturelles sowie Energiebewusstes Facility Management. Auftraggeber sind die Eigentümer von Büro- und Verwaltungsgebäuden, Kaufhäusern und Einkaufszentren, von öffentlichen Gebäuden und der produzierenden Industrie.

Steuerungssystem

Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Auftragseingang, Umsatz, EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) sowie die EBIT-Marge, definiert als EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt selbst keine nennenswerte Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

Wirtschaftsbericht

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der FM-Markt in Deutschland hatte 2015 ein Volumen von 50,5 Mrd. €, er ist um 5,0 % gewachsen. Die Top 25 der Branche konnten ihren Inlandsumsatz sogar um 8,0 % steigern. In 2016 soll der Markt voraussichtlich um weitere 4,1 % gewachsen sein. Gemäß der Lünendonk-Liste 2016 belegte Sauter in 2015 Platz 17 unter den führenden Facility-Services-Unternehmen in Deutschland.

Geschäftsverlauf

Sauter FM konnte ihren Umsatz um 14,4 % auf 64,0 Mio. € steigern. In der Prognose zu Beginn des Wirtschaftsjahres sind wir von einem Wachstum von 5 - 7 % ausgegangen. Das Ziel konnte damit deutlich übertroffen werden. Der Auftragseingang stieg von 55,9 Mio. € auf 69,4 Mio. € deutlich an.

Ertragslage

Die Ertragslage wird anhand des Management Reporting erläutert. Im Unterschied zur handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung werden im Management Reporting Aufwendungen aus einem in 2016 neu mit der obersten Muttergesellschaft geschlossenen Markenlizenzvertrag von insgesamt 0,5 Mio. € nicht im EBIT nach Management Reporting ausgewiesen.

Die Sauter FM GmbH war auch im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich. Durch die große Umsatzsteigerung bei einer Verschlechterung der Bruttomarge konnte die geplante EBIT-Rate von 5,1 % allerdings nicht erreicht werden. Sie liegt nun bei 4,5 %. Im Personalbereich sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen dagegen die Aufwendungen unterproportional zum Geschäftsvolumen.

Der Materialaufwand ist von 34,7 Mio. € auf 42,9 Mio. € um 23,8 % angestiegen. Dier Anstieg ist vor allem durch das Wachstum der Umsatzerlöse begründet. Die Materialeinsatzquote ist aufgrund eines veränderten Mix der erbrachten Dienstleistungen angestiegen.

Der Personalaufwand stieg um 1,4 Mio. auf 15,7 Mio. € - im Wesentlichen aufgrund von Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen.

Absolut beträgt das EBIT nach Management Reporting wie geplant 2,9 Mio. € (Vj. 3,3 Mio. €).

Die Entwicklung der Ertragslage nach Management Reporting lässt sich an folgenden Kennzahlen verdeutlichen:

Jahr 2012
T€
2013
T€
2014
T€
2015
T€
2016
T€
Bruttoumsatz vor Erlösschmälerungen 35.051 49.280 52.632 55.916 63.960
EBIT nach Management Reporting 2.188 3.145 3.338 3.329 2.888
EBIT-Marge nach Management Reporting 6,3 % 6,4 % 6,3 % 6,0 % 4,5 %
Cashflow 1.688 2.260 2.645 2.724 2.227

Der handelsrechtliche Jahresüberschuss ist u.a. im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 0,5 Mio. € durch den neu geschlossenen Markenlizenzvertrag belastet, so dass er von 2,3 Mio. € auf 1,6 Mio. € gesunken ist.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um 17,2 % bzw. 3,0 Mio. € auf 20,6 Mio. € gestiegen. Der Anstieg betrifft auf der Aktivseite insbesondere mit 2,7 Mio. € den Erwerb von 75 % der Aktien an der Pandomus AG, Köln, sowie mit € 2,7 Mio. € den Anstieg der Unfertigen Leistungen. Dem steht insbesondere ein Rückgang der Forderungen um 1,0 Mio. € sowie eine Verminderung der Flüssigen Mittel um 2,0 Mio. € gegenüber.

Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 1,4 Mio. € sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,3 Mio. € aus der Gewährung eines Gesellschafterdarlehens zur Finanzierung der Investitionen in das Finanzanlagevermögen.

Die Bilanzsumme betrifft mit 73 % das Umlaufvermögen, das im Wesentlichen aus den Forderungen besteht, welche wiederum 50 % der Bilanzsumme ausmachen.

Für das Geschäftsjahr 2015 wurde in 2016 wieder eine Gewinnausschüttung in Höhe von 500 T€ vorgenommen. Das notwendige Eigenkapital für das weitere Wachstum im Zukunftsmarkt Facility Management ist vorhanden.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme bei 55,0 % - nach 58,0 % im Vorjahr.

Die Liquidität ist sehr gut und es wird weiterhin ein deutlich positiver Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) erzielt. Es werden, außer für die Finanzierung eines Contracting-Projektes, keine Bankmittel beansprucht.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016 ist günstig verlaufen. Die für 2016 gesetzten Finanzziele konnten im Wesentlichen erreicht bzw. übertroffen werden. Lediglich die EBIT-Marge nach Management Reporting konnte aufgrund eines veränderten Mix der erbrachten Dienstleistungen nicht erreicht werden.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden in Sachanlagen 1.176 T€ und in immaterielle Vermögensgegenstände 27 T€ investiert. Die Investitionen in Sachanlagen betreffen im Wesentlichen Fahrzeuge (824 T€) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (180 T€) und in die immateriellen Vermögensgegenstände Software.

Im Geschäftsjahr wurden 75 % der Anteile der Pandomus AG, Köln, zu einem Kaufpreis von T€ 2.652 erworben. Bis Ende 2018 werden die restlichen 25 % übernommen. Die Pandomus AG erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen deutlichen Verlust.

Personalbereich

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten rechnerischen Vollzeitmitarbeiter betrug 364 (Vj. 339). Am Jahresende 2016 hat SFM 369 (Vj. 359) Mitarbeiter beschäftigt. Die Fluktuationsrate lag bei 12,1 % (Vj. 16,9 %).

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Für 2017 erwarten wir wegen der Beendigung eines Großauftrages und der Kompensation durch Auftragseingängen einen gleichbleibenden Umsatz. Die EBIT-Marge sollte aber auf Basis einer absoluten leichten Steigerung des EBIT wieder über 5 % steigen.

Risikomanagementsystem und Risikobericht

Als Instrumente der Risikoüberwachung nutzen wir vor allem die Objektdatenbank und die vierstufige Deckungsbeitragsrechnung. Durch regelmäßige monatliche Analysen wird jede Planabweichung sofort erkannt und durch geeignete Maßnahmen korrigiert.

Diese Datenbank verwenden wir auch zur Überwachung unserer Finanzinstrumente (Forderungen und Verbindlichkeiten). Es besteht ein zeitnahes Forderungs- und Verbindlichkeitenmanagement. Für alle erkennbaren Risiken wurden Abschläge vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Debitorentage liegen mit 51,8 Tagen (Vj. 47,2) weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Demnach wird der Möglichkeit von Forderungsausfällen ein geringes Risiko beigemessen mit geringen negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage sowie unsere Ergebnisziele.

Die Geschäftstätigkeit zeichnet sich in der Regel durch den Abschluss langfristiger Kundenverträge aus. Bei Verkauf der Immobilie kann der Vertrag jedoch mit einem Sonderkündigungsrecht beendet werden. Durch die Anpassung der Kosten ergeben sich in diesen seltenen Ausnahmesituationen allenfalls geringe Auswirkungen auf die Ertragslage.

Chancenbericht

Der FM-Markt weist weiterhin Wachstumspotenzial auf. Die zukünftige Ausweitung des Geschäftsumfangs aufgrund des allgemeinen Markwachstums dürfte sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Wir sehen neben den positiven Effekten des allgemeinen Marktwachstums auch die Chance, weiter Marktanteile zu gewinnen.

Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Bestandsgefährdende Risiken für das neue Geschäftsjahr sind derzeit nicht bekannt. Insgesamt sehen wir die Chancen- und Risikosituation unserer Gesellschaft als ausgewogen an.

 

Augsburg, den 10. März 2017

Werner Ottilinger

Bernd Deutschkämer

Franz Henkel

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016
31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 247.068 284.155
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.449.450 2.031.992
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 171.354 0
  2.620.804 2.031.992
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.651.701 0
  5.519.573 2.316.147
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 48.226 21.137
2. Unfertige Leistungen 3.764.000 1.091.000
  3.812.226 1.112.137
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.747.889 10.775.296
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 219.687 104.623
3. Sonstige Vermögensgegenstände 364.521 268.233
  10.332.097 11.148.152
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 947.782 2.988.407
  15.092.105 15.248.696
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.482 13.263
  20.613.160 17.578.106

Passiva

   
  31.12.2016
31.12.2015
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 550.000 550.000
II. Andere Gewinnrücklagen 8.950.000 7.000.000
III. Gewinnvortrag 201.532 354.344
IV. Jahresüberschuss 1.634.244 2.297.189
  11.335.776 10.201.533
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 14.598 12.000
2. Sonstige Rückstellungen 3.111.276 4.571.347
  3.125.874 4.583.347
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.611 90.278
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.387.323 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.215.352 647.481
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.743.878 425.985
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.756.346 1.629.482
  6.151.510 2.793.226
  20.613.160 17.578.106

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016
2015
1. Umsatzerlöse 63.947.888 55.885.092
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 2.673.000 1.091.000
3. Sonstige betriebliche Erträge 34.637 7.372
4. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen 42.997.039 34.739.115
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 13.008.164 11.874.174
b) Soziale Abgaben 2.703.761 2.450.592
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagevermögens 593.186 426.567
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.016.315 4.185.692
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.782 19.044
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.360 20.916
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 646.690 990.196
11. Ergebnis nach Steuern 1.656.792 2.315.256
12. Sonstige Steuern 22.548 18.067
13. Jahresüberschuss 1.634.244 2.297.189

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Hinweise

Die Sauter FM GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau. Die Sauter FM GmbH mit Sitz in Augsburg ist unter der HRB-Nr. 22955 beim Amtsgericht Augsburg eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahre. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen sind entsprechend der steuerlichen Abschreibungs-tabellen - die den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen - linear über 3 bis 14 Jahre berechnet. Die Ermittlung der Abschreibungen auf Zugänge des Berichtsjahres erfolgte zeitanteilig. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 € wurden im lfd. Geschäftsjahr in voller Höhe unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Alle beweglichen, selbstständig nutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € wurden als Sammelposten aktiviert und werden über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten wobei Gängigkeitsabschläge und Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen wurden.

Die Unfertigen Leistungen betreffen noch nicht an Endkunden weiterbelastete Eingangsrechnungen von Subunternehmern. Sie werden mit Anschaffungskosten bewertet. Darüber hinaus werden eigene Aufwendungen maximal bis zur Höhe der vereinbarten Handlinggebühren aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Risiken in Ansatz gebracht. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

2. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang).

b) Anteile an verbundenen Unternehmen

Es besteht eine Beteiligung an der Pandomus AG, Köln, in Höhe von 2.652 T€. Die Sauter FM GmbH ist mit 75% an der Pandomus AG, Köln, beteiligt. Die Pandomus AG hat am 31. Dezember 2016 ein negatives Eigenkapital von T€ 948. Im Geschäftsjahr 2016 weist die Pandomus AG einen Jahresfehlbetrag von 2.202 T€ aus.

c) Forderungen

Siehe Forderungsspiegel (Anlage 2 zum Anhang).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 123 T€ (Vorjahr 47 T€).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit 160 T€ eine mit 4,9% abgezinste Forderung gegen die Trägergesellschaft Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH, Waldbreitbach, aus einem Wärmelieferungsvertrag. Die Forderung entspricht dem Barwert der zukünftigen, für die Bereitstellung der Anlage geleisteten Zahlungen des Contracting Nehmers und wird über die planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren getilgt.

d) Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der handelsrechtlichen Höherbewertung der sonstigen Rückstellungen. Bei der Berechnung wird ein Steuersatz von 30 % verwendet. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch.

e ) Eigenkapital

Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Juli 2016 wurden 1.950 T€ aus dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss des Vorjahres in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Es wurden 500 T€ an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

f) Rückstellungen

Rückstellungen in einem nicht unerheblichen Umfang wurden wie folgt gebildet:

2016
T€
2015
T€
Urlaub 452 389
Jubiläum 59 48
Boni 191 231
Ausstehende Rechnungen 2.080 2.204
Berufsgenossenschaft 110 101
Haftpflichtschäden 15 51

g ) Verbindlichkeiten

Siehe Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3 zum Anhang).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.611 T€ (Vorjahr 245 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 1.300 T€ (Vorjahr 0 T€) ein Gesellschafterdarlehen und haben somit eine Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Verbindlichkeiten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Gliederungsgrundsätze

Die Ergebnisrechnung wird in Form des Gesamtkostenverfahrens dargestellt.

2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Sämtliche Umsätze von 63.948 T€ (Vj. 55.885 T€) betreffen das Inland und die Sparte Facility Management.

b) Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch den Abschluss eines Markenlizenzvertrages in 2016 mit der obersten Muttergesellschaft mit 529 T€ im Geschäftsjahr belastet.

c ) Ausweisänderungen

Im Vergleich zum Vorjahr wurden Erträge aus der Belastung von geldwerten Vorteilen an Mitarbeiter aus der Überlassung von Dienstfahrzeugen in Höhe von T€ 550 (Vorjahr T€ 486) mit entsprechenden Aufwendungen im sonstigen betrieblichen Aufwand saldiert ausgewiesen.

III. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Mitarbeiter in der Definition des § 285 Nr. 7 HGB i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB betrug 390 (Vorjahr 372).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen sind Mietraten zu vermelden. Diese betragen 697 T€ mit vertraglichen Laufzeiten von bis zu 56 Monaten.

Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von 191 T€ mit einer Laufzeit bis zu 60 Monaten.

Bei den Leasingverpflichtungen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in vollständiger Höhe durch Sicherheitsübereignung einer Heizungsanlage sowie durch Forderungsabtretung aller Ansprüche aus dem Wärmelieferungsvertrag mit der Trägergesellschaft Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH besichert.

3. Abschlussprüferhonorar

Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernabschluss der Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau, gemacht.

4. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen

Der operative Bereich der Buchführung wird durch die Gesellschaft in Augsburg vorgenommen, während Abschlussarbeiten und Berichterstattung im Rahmen des bestehenden Dienstleistungsvertrags durch die Muttergesellschaft Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau, erfolgen. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen.

5. Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2016 waren Geschäftsführer

 

Werner Ottilinger, Geschäftsführer Vertrieb, Augsburg

Franz Henkel, Geschäftsführer Verwaltung, Augsburg

Bernd Deutschkämer, Geschäftsführer Finanzen, Teningen

6. Bezüge der Geschäftsführung

Die Angaben entfallen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

7 . Angaben zum Konsolidierungskreis

Der größte Konsolidierungskreis unserer Gesellschaft ist der Konzernabschluss der Fr. Sauter AG, Basel/Schweiz, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist. Der kleinste Konsolidierungskreis ist der Teilkonzernabschluss des Mutterunternehmens Sauter-Cumulus GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau, der im Bundesanzeiger eingesehen werden kann. Dieser Teilkonzernabschluss hat nach § 291 HGB Abs. 1 HGB befreiende Wirkung für die Sauter FM GmbH von der Verpflichtung einen eigenen Teilkonzernabschluss aufzustellen.

8 . Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Augsburg, 10. März 2017

Werner Ottilinger

Bernd Deutschkämer

Franz Henkel

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2016
Zugänge
Abgänge
31.12.2016
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.691 27.240 437 371.495
  344.691 27.240 437 371.495
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.479.494 1.004.440 196.932 4.287.002
Anlagen im Bau 0 171.353 0 171.353
  3.479.494 1.175.793 196.932 4.458.354
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 2.651.701 0 2.651.701
  0 2.651.701 0 2.651.701
  3.824.185 3.854.734 197.369 7.481.550
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2016
Zugänge
Abgänge
31.12.2016
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.536 64.131 240 124.427
  60.536 64.131 240 124.427
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.447.503 529.055 139.006 1.837.552
Anlagen im Bau 0 0 0 0
  1.447.503 529.055 139.006 1.837.552
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
  0 0 0 0
  1.508.039 593.186 139.246 1.961.979
Buchwerte
31.12.2016
31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 247.068 284.155
  247.068 284.155
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.449.450 2.031.992
Anlagen im Bau 171.354 0
  2.620.804 2.031.992
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.651.701 0
  2.651.701 0
  5.519.573 2.316.147

Forderungsspiegel zum 31. Dezember 2016

Gesamt
in EUR
Restlaufzeit < 1J
in EUR
Restlaufzeit>1J
in EUR
davon Restlaufzeit >5J
in EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.747.889 9.571.995 175.894  
(Vorjahr) (10.775.296) (10.535.199) (240.097)  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 219.687 219.687    
(Vorjahr) (104.623) (104.623)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 364.521 364.521    
(Vorjahr) (268.233) (268.233)    
  10.332.097 10.156.203 175.894 0
Sonstige Vermögensgegenstände 364.521 364.521    
(Vorjahr) (268.233) (268.233)    
davon aus Steuerüberzahlungen 344.785 344.785    
(Vorjahr) (0) (0)    
übrige 19.736 19.736    
(Vorjahr) (268.233) (268.233)    

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016

Gesamt
in EUR
Restlaufzeit < 1J
in EUR
Restlaufzeit>1J
in EUR
davon Restlaufzeit >5J
in EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.611 41.667 6.944  
(Vorjahr) (90.278) (41.667) (48.611)  
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.387.323 1.387.323    
(Vorjahr) (0) (0)    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.215.352 1.215.352    
(Vorjahr) (647.481) (647.481)    
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.743.878 1.743.878    
(Vorjahr) (425.985 (425.985)    
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.756.346 1.756.346    
(Vorjahr) (1.629.482) (1.629.482)    
  6.151.510 6.144.566 6.944 0
in den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten 31.12.2016 31.12.2015
Steuerverbindlichkeiten 1.415.953 1.410.690
Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern 0 0

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sauter FM GmbH, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Freiburg im Breisgau, den 10. März 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marco Fortenbacher, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Eimers, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 20.07.2017 festgestellt.

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