Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 763254
Vorher
m4 invest GmbH
Eingetragen
15.12.2017
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Handel mit Baustoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Maas
seit 23.5.2025
Geschäftsführer
Stefan Dowiasch
seit 29.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 6 angezeigt

Germany
2.500.000 €
38.46%
Germany
1.000.000 €
15.38%
Germany
1.000.000 €
15.38%
Germany
1.000.000 €
15.38%

Beteiligungen

NameAnteil
5.88%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAAS Bauzentrum GmbH

Ilshofen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

MAAS Bauzentrum GmbH, Ilshofen

I. Grundlagen des Unternehmens

Die MAAS Bauzentrum GmbH betreibt insgesamt 10 eigene regional ansässige Standorte in den Bereichen Dach+Fassade, Rohbau, Fliesen, Innenausbau und Gartenwelt. Schwerpunktmäßig ist das Unternehmen dabei im Produktionsverbindungshandel auf der Ebene des Baustoffgroßhandels als Mittler zwischen der Baustoffindustrie und gewerblichen Kunden, z.B. Architekten, Bauunternehmen sowie den verschiedenen handwerklichen Sparten des Bau- und Ausbaugewerbes tätig. Einen zweiten Abnehmerkreis im Baustoffgroßhandel bilden private Bauherren und Hausbesitzer. Die MAAS Bauzentrum GmbH vermarktet ein breites Produktportfolio im Bereich Baustoffhandel. In den klassischen Geschäftsfeldern erweist sich die MAAS Bauzentrum GmbH als leistungsfähiger Geschäftspartner. Es bestehen langjährige Kundenbeziehungen mit Handwerkern und Privatkunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

"Hohe Inflation, steigende Zinsen und maue Weltkonjunktur haben die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (kurz: BIP) sank 2023 nach vorläufigen Daten zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 Prozent [...]. Die deutsche Wirtschaft ist in eine Rezession gerutscht. Im Jahr 2022 war Europas größte Volkswirtschaft noch um 1,8 Prozent gewachsen. Die Aussichten für das laufende Jahr haben sich Volkswirten zufolge eingetrübt. [...] Im Geschäftsjahr 2023 fiel der Privatkonsum als Konjunkturstütze aus. Viele Menschen setzten angesichts deutlich gestiegener Verbraucherpreise den Rotstift an. Die Inflationsrate lag nach vorläufigen Daten im Jahresschnitt bei 5,9 Prozent. Dies war der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung nach einer Teuerungsrate von 6,9 Prozent im Jahresschnitt 2022." (Quelle: zdf.de Online-Version vom 15.01.2024)

"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher." (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 15.01.2024)

"Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt." (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 15.01.2024)

Das Jahr 2023 war weiterhin von hohen, aber rückläufigen Inflationsraten und von einer Stagnation geprägt. Maßgeblich waren die steigenden Zinsen, die schwache Kaufkraft und die gestiegenen Energiekosten. Dies zeigt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, was bei -0,3% unter dem Vorjahreswert liegt (Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz 15.01.2024).

Branchenentwicklung

Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent. "Unsere verhaltene Umsatzprognose wird leider bestätigt. Die nominal schwachen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Auf das laufende Jahr schauen wir mit gemischten Gefühlen: Wir erwarten einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 Prozent. Und dass, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist. Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die am 23.02.2024 veröffentlichten Konjunkturindikatoren für den Bau. "Auch neue Aufträge bleiben überwiegend aus: Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein realer Orderrückgang von 4,4 Prozent gemeldet." (Quelle: Pressemitteilung Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V vom 23.02.2024)

22 Prozent beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, 44 Prozent erwarten sogar noch eine Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten (DIHK-Umfrage Anfang 2024). Die Stimmung zu Jahresbeginn war nur während der Finanzkrise 2009 schlechter. Im Hochbau befürchtet sogar jeder zweite eine Verschlechterung. Angesichts der desolaten Lage am Wohnungsbaumarkt ist das kein Wunder." Der Verband erwarte für 2024 im Wohnungsbau einen Umsatzeinbruch von real 12 Prozent, nach 12 Prozent 2023. [...] Das Bild der Branche bleibt nach wie vor vielschichtig: "Trotz der eingetrübten Zahlen bleiben die Unternehmen standhaft und sind zweckoptimistisch. Denn Wohnungen werden dringend gebraucht. Kaum ein innenpolitisches Thema wird in den kommenden Monaten und auch im Bundestagswahlkampf 2025 eine solch brisante Rolle spielen." (Quelle: Pressemitteilung Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V vom 23.02.2024)

2. Investitionen

Die gesamten Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 1.926. Die Zugänge entfallen im Wesentlichen auf Investitionen in Betriebsausstattungen für den Bezug der neuen Räumlichkeiten am Standort in Ilshofen-Großallmerspann. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Regalsysteme für die Lagerbereiche und Geschäftsausstattung. Darüber hinaus wurden notwendige und übliche Ersatzinvestitionen in den Bereichen Fuhrpark PKW, EDV-Hardware und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

3. Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr, entsprechend dem allgemeinen Trend in der Baubranche, deutlich reduziert. Der Rückgang der Umsatzerlöse hat T€ 5.160 betragen, was einem prozentualen Rückgang um 11,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aufgrund einer Verbesserung der Materialaufwandsquote, ist es der Gesellschaft gelungen, dass sich das Rohergebnis nur um 4,9 Prozentpunkte verringert hat. Im Vergleich zum Vorjahr hat das Rohergebnis um T€ 575 auf T€ 11.254 abgenommen. Der Gesellschaft ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen weitere Kunden zu gewinnen und darüber hinaus das Geschäftsvolumen mit bestehenden Kunden weiter auszubauen. Überwiegend ist diese Entwicklung jedoch auf Preiseffekte bzw. Preissteigerungen über alle Bereiche hinweg zurückzuführen.

Im Ergebnis hat die Gesellschaft ein EBT (Ergebnis vor Steuern) in Höhe von T€ 1.493 erzielt. Im Vorjahreszeitraum wurde ein EBT in Höhe von T€ 2.781 erwirtschaftet. Entsprechend der Vorjahresprognose hat die Gesellschaft mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2023 geplant. Vor dem Hintergrund stabiler Fixkosten ist man gleichzeitig auch von einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern im Rahmen der Planung ausgegangen. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das im Berichtsjahr realisierte Ergebnis liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau und entsprechen insoweit der ursprünglichen Planung.

a) Ertragslage

Die MAAS Bauzentrum GmbH hat im Vergleich zum Vorjahr ihre Umsatzerlöse deutlich steigern können. Das Geschäft wird insgesamt an 10 Standorten, schwerpunktmäßig im Raum Hohenlohe und Nürnberg betrieben.

Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 75 Prozent, leicht verbessert, was sich positiv auf den Rohertrag ausgewirkt hat. Preissteigerungen im Bereich der Handelsware konnten weitestgehend an die Kunden weitergereicht werden und gleichzeitig haben moderate Preiserhöhungen in diversen Bereichen zu einer Margenverbesserung geführt. Im Ergebnis hat die Gesellschaft damit im Berichtsjahr einen Rohertrag in Höhe von T€ 11.254 (Vj. T€ 11.829) erwirtschaftet. Die absolute Reduktion des Rohertrags ist auf die deutlich gesunkenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Gleichzeitig haben Verbesserungen der produktbezogenen Margen diese Entwicklung zumindest teilweise kompensiert.

Die Personalaufwendungen haben T€ 5.542 für durchschnittlich 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betragen. Die Personalaufwendungen konnten damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil gehalten werden. Moderate unterjährige Gehaltserhöhungen wurden durch niedrigerer erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile, aufgrund des rückläufigen Jahresergebnisses, weitestgehend kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Frachten, Raumkosten, Fahrzeugkosten sowie EDV-Kosten. Trotz des rückläufigen Geschäftsvolumens haben die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr mit T€ 3.803 (Vj. T€ 3.044) bedingt durch vor allem höhere Raumkosten deutlich zugenommen. Die höheren Raumkosten sind bereits im Zusammenhang mit dem Umzug der Gesellschaft am Standort in Ilshofen-Großallmerspann zu sehen. Im Ergebnis hat die Gesellschaft eine Marge (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand und Personalaufwand) in Höhe von T€ 5.712 (Vj. T€ 6.267) realisiert.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von T€ 1.467 (Vj. T€ 2.793) erzielt. Die wirtschaftliche Lage der MAAS Bauzentrum GmbH kann insgesamt als stabil bezeichnet werden.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag T€ 740 (Vj. T€ 1.172). Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen T€ 4.000 (Vj. T€ 4.480). Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist auf unterjährige Tilgungen (planmäßige und Sondertilgungen) zurückzuführen. Investitionen in Sachanlagevermögen haben zu einem erheblichen Abfluss von liquiden Mitteln geführt. Dieser hohe Bedarf an Liquidität wurde unter anderem über eine deutliche Reduktion des Working Capitals (Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) geschaffen.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen positiven operativen Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) in Höhe von T€ 1.421 erzielt.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 19.032 gegenüber T€ 18.403 per 31. Dezember 2022. Bedingt durch umfangreiche Investitionen in das Sachanlagevermögen in Form von Regalsystemen und Geschäftsausstattungen hat das Anlagevermögen von T€ 2.497 auf T€ 3.955 zugenommen. Planmäßige Abschreibungen u.a. auf den im Rahmen des Asset Deals erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes haben sich reduzierend auf das Anlagevermögen ausgewirkt. Die Bestände an Handelswaren konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich von T€ 4.257 auf T€ 3.656 reduziert werden, was unter anderem auf das deutlich geringere Geschäftsvolumen zurückzuführen ist. Gleichzeitig haben die Preise diverser Handelswaren bzw. Baustoffe abgenommen und die strategischen Vorratsbestände wurden deutlich abgebaut. Gleichzeitig haben sich die liquiden Mittel von T€ 4.480 per 31. Dezember 2022 auf T€ 4.000 zum Bilanzstichtag reduziert. Diese Entwicklung ist auf die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen, die zu einem erheblichen Mittelabfluss geführt haben. Der im Geschäftsjahr erzielte operative Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) war deutlich positiv, hat aber zur Finanzierung der Investitionen nicht alleine ausgereicht. Darlehensausreichungen an eine Gesellschaft, die Lagerhallen nebst Verwaltungsgebäude errichtet und nach Fertigstellung an die MAAS Bauzentrum GmbH vermietet sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben und hatten damit keine Auswirkung auf die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023. Ferner hat der deutliche Rückgang des Working Capitals in Form von Vorräten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu einem Liquiditätszufluss geführt.

Aufgrund Gewinnthesaurierung stieg das Eigenkapital von T€ 11.921 auf T€ 12.898. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote bezogen auf die Bilanzsumme von 67 % (Vorjahr 65 %). Geprägt wird die Passivseite mit einer Bilanzsumme in Höhe von T€ 19.041 neben dem Eigenkapital (T€ 12.898) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 740) im Wesentlichen von sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 608), sonstigen Rückstellungen (T€ 2.336), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (T€ 644) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive solcher gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (T€ 1.965). Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus planmäßigen Tilgungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich von Gesellschaftern an die MAAS Bauzentrum GmbH ausgereichte Darlehen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, die Handelspanne sowie das Jahresergebnis vor Steuern (EBT).

5. Gesamtaussage

Mit dem Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens des Jahres 2023 beurteilt die Geschäftsführung als zufriedenstellend.

6. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft führt eine Zweigniederlassung in Nürnberg unter der Firma Noris Fliesen- und Natursteinhandel. Die Zweigniederlassung wird im Rahmen der Betriebsabrechnung als eigenständiges Profitcenter geführt.

III. Prognosebericht

Laut Sachverständigenrat lässt die eine kräftige Konjunkturerholung weiter auf sich warten. Die Konjunktur stabilisiert sich und dürfte im Jahresverlauf 2024 leicht anziehen. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat Wirtschaft ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % im Jahr 2024 und von 0,9 % im Jahr 2025. Die deutsche Inflation geht weiter zurück und dürfte nach 2,4 % in diesem Jahr 2,1 % im Jahr 2025 betragen. (Quelle: Pressemitteilung Sachverständigenrat vom 15.05.2024)

2023 gab es im Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 5,2 Prozent. Die BAUINDUSTRIE erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um rund 4,0 Prozent. (Quelle: Pressemitteilung Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V vom 23.02.2024)

Das Ziel der Geschäftsleitung der MAAS Bauzentrum GmbH muss es sein, das Unternehmen sowohl liquiditäts- als auch ertragsmäßig optimal zu steuern. Hierzu ist es erforderlich, permanent sämtliche Kostenblöcke auf ihr Einsparpotenzial hin zu durchleuchten. Eine Maßnahme zur Leistungsverbesserung und Kostensenkung ist die permanente Überprüfung der Rentabilität der Niederlassungen unter Berücksichtigung der vorhandenen Synergieeffekte. Für Noris Nürnberg wird der Ausbau mit weiteren Produktsegmenten geprüft. Zur nachhaltigen Steigerung der Umsätze wird weiterhin das Vertriebskonzept mit zentral sowie dezentral gesteuertem Außen- und Vertriebsinnendienst überprüft.

Ein Monatsreporting und Steuerungskennzahlen sollen die Geschäftsleitung dabei unterstützen, die Gesellschaft hinsichtlich Ertrag und Liquidität optimal zu steuern. Ein Ziel in diesem Zusammenhang muss die Optimierung des Bestandsmanagements durch Ermittlung von Lagerreichweiten / Kapitalbindung sowie Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Quertransporten versus dezentrale Lager sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer rückläufigen Umsatzentwicklung entsprechend dem allgemeinen Trend aus, das heißt, es wird davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse in 2024 nochmal deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Während die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres 2024 deutlich unter denen des entsprechenden Vorjahreszeitraums liegen, wird davon ausgegangen, dass sich diese Entwicklung weiterhin fortsetzt und sich die Umsatzerlöse in der zweiten Jahreshälfte 2024 leicht unter dem Vorjahresniveau bewegen werden. Vor dem Hintergrund höherer Fixkosten aufgrund der höheren Raumkosten im Zusammenhang mit der Anmietung der neuen Räumlichkeiten am Standort in Ilshofen-Großallmerspann geht die Gesellschaft von einem Jahresergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres aus. Die Gesellschaft beurteilt ihre Märkte aufgrund der allgemeinen Entwicklung der Baubranche und der Inflation als schwierig.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Die Unternehmensentwicklung und Stabilisierung des Geschäftsergebnisses wird überwiegend durch die allgemeine binnenkonjunkturelle Lage und die Entwicklung der Weltwirtschaft im Allgemeinen und durch die Entwicklung in der Baubranche im Besonderen bestimmt. Unternehmensrisiken sind in der weiteren konjunkturellen Entwicklung der Baubranche zu sehen.

1.2 Beschaffungsrisiken

Zur Senkung des Risikos der Unterbrechung der Logistikkette und zur Optimierung der Warenversorgung nutzt die MAAS Bauzentrum GmbH daher die Nachfragemacht der Einkaufsgenossenschaft EUROBAUSTOFF.

1.3 Standort- und Absatzrisiken

Investitionen in nicht geeignete Standorte können erheblichen negativen Einfluss auf die Ertragskraft des Unternehmens haben. Zur Risikominimierung werden deshalb Investitionen in neue Standorte auf der Grundlage von detaillierten Marktanalysen sowie betriebswirtschaftlichen Analysen getroffen. Dennoch kann das Risiko einer nicht zufriedenstellenden Umsatzentwicklung aufgrund zusätzlich existierender Einflussfaktoren wie dem Kundenverhalten und der lokalen Wettbewerbssituation nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

1.4 Finanzielle Risiken

Das Ausfallrisiko innerhalb der Vermögensgegenstände besteht primär in der Gefahr des Ausfalls der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Wir gehen davon aus, dass dieses Risiko, durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle, ausreichend abgedeckt ist. Um dem Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen entgegenzusteuern, werden die offenen Posten regelmäßig überprüft und die Maßnahmen in einem Gremium, zusammengesetzt aus Mitarbeitern des Vertriebs und der Debitorenbuchhaltung, abgestimmt.

1.5 IT-Risiken

Die Steuerung des Unternehmens ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgen durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne.

1.6 Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Die Beurteilung der Gesamtrisikosituation hat ergeben, dass im Geschäftsjahr 2023 keine für die MAAS Bauzentrum GmbH bestandsgefährdenden Risiken existierten. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nachhaltig beeinträchtigen könnten.

2. Chancen

Für den Bereich Baustoffhandel spielen aber auch der wachsende Modernisierungsbedarf und Verbrauchertrends eine bedeutende Rolle, die für eine steigende Nachfrage nach Produkten und Serviceleistungen rund um das Thema Bauen, Renovieren und Garten bieten. Das Bauen im Bestand (Sanierungs-, Modernisierungs- bzw. Renovierungsmarkt) ist für die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft von herausgehobener Bedeutung.

3. Gesamtaussage

Die Geschäftsleitung beurteilt die Entwicklung des Unternehmens positiv und erwartet für 2024 ein positives Jahresergebnis. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Aktuell zeichnet sich keine wesentliche Schwächung des Marktumfeldes ab.

 

Ilshofen, 26. November 2024

Stefan Dowiasch, Geschäftsführer

Christian Widmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.955.277,12 2.497.091,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 985.946,07 1.216.426,07
1. Geschäfts- oder Firmenwert 984.956,07 1.212.248,07
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 990,00 4.178,00
II. Sachanlagen 2.755.858,05 1.054.692,71
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 250.730,96 265.294,96
2. technische Anlagen und Maschinen 2.013,60 2.337,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.920.604,49 679.722,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 582.509,00 107.337,83
III. Finanzanlagen 213.473,00 225.973,00
1. Beteiligungen 198.743,00 198.743,00
2. Sonstige Finanzanlagen 14.730,00 27.230,00
B. Umlaufvermögen 15.066.960,37 15.897.433,71
I. Vorräte 3.623.090,94 4.256.924,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.443.393,93 7.160.498,40
1. Forderungen gegen Gesellschafter 456.751,45 458.672,16
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 52.307,50 83.519,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 52.307,50 83.519,96
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.934.334,98 6.618.306,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.124.700,62 3.579.621,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.000.475,50 4.480.010,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.845,34 8.289,63
Summe Aktiva 19.032.082,83 18.402.815,12

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.898.253,09 11.921.019,27
I. Gezeichnetes Kapital 6.501.000,00 6.501.000,00
II. Gewinnvortrag 5.420.019,27 3.516.713,23
III. Jahresüberschuss 977.233,82 1.903.306,04
B. Rückstellungen 2.437.578,53 2.723.043,32
C. Verbindlichkeiten 3.696.251,21 3.758.752,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 739.663,30 1.171.767,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 739.663,30 1.171.767,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 643.967,40 643.905,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 643.967,40 643.905,09
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 497.728,05 734.932,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 497.728,05 734.932,04
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.814.892,46 1.208.147,88
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.639.024,17 1.061.061,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 175.868,29 147.086,01
Summe Passiva 19.032.082,83 18.402.815,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.280.350,56 11.829.446,69
2. Personalaufwand 5.541.552,21 5.562.180,52
a) Löhne und Gehälter 4.571.508,16 4.721.718,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 970.044,05 840.462,14
davon für Altersversorgung 12.089,08 11.959,77
3. Abschreibungen 444.146,21 430.103,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 444.146,21 430.103,85
davon außerplanmäßige Abschreibungen 77.520,87 75.361,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.803.195,14 3.043.632,68
5. Erträge aus Beteiligungen 6.106,78 6.139,94
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.886,66 20.897,86
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 62.132,95 39.192,23
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 494.936,62 854.682,81
9. Ergebnis nach Steuern 998.380,87 1.926.692,40
10. sonstige Steuern 21.147,05 23.386,36
11. Jahresüberschuss 977.233,82 1.903.306,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

MAAS Bauzentrum GmbH, Ilshofen

A. Allgemeine Angaben

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die MAAS Bauzentrum GmbH hat ihren Sitz in Ilshofen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 763254 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Der erworbene Firmenwert wird nach der standardisierten Nutzungsdauer des § 253 Abs. 3 HGB auf zehn Jahre abgeschrieben. Eine bessere Schätzung der Nutzungsdauer war nicht möglich, da die Synergieeffekte aus der Übernahme nicht verlässlich geschätzt werden konnten.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

• andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 10 Jahre

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden unabhängig von ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Auszahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu Aufwendungen führen.

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Steuerrückstellungen

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst.

Sonstige Rückstellungen

Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Art der Forderungen Stand 31.12.2023
T€
Stand 31.12.2022
T€
kleiner 1 Jahr 31.12.2023
T€
größer 1 Jahre 31.12.2023
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.306 2.391 2.306 0
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 52 83 52 0
Forderungen gegen Gesellschafter 457 459 457 0
sonstige Vermmögensgegenstände 4.628 4.227 4.628 0
7.443 7.160 7.443 0

Die Forderungen enthalten solche gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 457 (Vorjahr: T€ 459). Unter den Forderungen gegen Gesellschafter wird ein an einen Gesellschafter ausgereichtes Darlehen ausgewiesen.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 6.501.000,00.

4. Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
T€
Personalbezogene Rückstellungen 1.070
Berufsgenossenschaft 53
Abschluss- und Beratungskosten 49
ausstehende Rechnungen 0
übrige sonstige Rückstellungen 1.164
2.336

In den personalbezogenen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Gleitzeit und Bonuszahlungen ausgewiesen.

5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Stand 31.12.2023
T€
kleiner 1 Jahr 31.12.2023
T€
größer 1 Jahr 31.12.2023
T€
größer 5 Jahre 31.12.2023
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 740 11 729 0
(Vorjahr) (1.172) 0 (1.172) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.467 1.467 0 0
(Vorjahr) (716) (716) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 498 498 0 0
(Vorjahr) (735) (735) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 644 644
(Vorjahr) (644) (644)
Sonstige Verbindlichkeiten 348 348 0 0
(Vorjahr) (492) (492) 0 (0)
davon aus Steuern 157 157
(Vorjahr) (336) (336)
3.697 2.968 729 0
(Vorjahr) (3.759) (2.587) (1.172) (0)

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 740 bestehen Sicherheiten in Form von Sicherungsübereignungen der Warenlager an allen Standorten von MAAS Bauzentrum GmbH.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 498 (Vorjahr: T€ 735) enthalten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 743 (Vorjahr: T€ 407) enthalten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen T€ 276 (Vorjahr: T€ 109), Erträge aus Abgang von Sachanlage T€ 196 (Vorjahr: T€ 48) sowie den zu versteuernden Anteil an Firmenfahrzeugen T€ 119 (T€ 107).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 3.803 (Vorjahr: T€ 3.044) enthalten im Wesentlichen Raumkosten T€ 1.720 (Vorjahr: T€ 1.218), KfZ-Kosten T€ 592 (Vorjahr: T€ 685), Ausgangsfrachten T€ 237 (Vorjahr: T€ 222) sowie EDV-Kosten T€ 214 (Vorjahr: T€ 195).

E. Ergänzende Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Außerbilanzielle Geschäfte Mietverträge

Die Gesellschaft hat als Mieterin Verträge über die Nutzung von Verwaltungsräumlichkeiten sowie Lager- und Verkaufsflächen abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung.

Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung.

Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2023
T€
fällig innerhalb eines Jahres 1.419
davon mit verbundenen Unternehmen (0)
fällig nach mehr als einem Jahr 1.377
davon mit verbundenen Unternehmen (0)
2.796

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2023
T€
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 66
davon fällig innerhalb eines Jahres 156

3. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 252 HGB bestehen zum Stichtag keine.

4. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten hat sich, wie aus nachfolgender Tabelle ersichtlich, entwickelt. Es gab und gibt nur Angestellte und keine Lohnempfänger.

Jahresdurchschnitt 2023
Leitende Angestellte 15
Angestellte 53
Gewerbliche Arbeitnehmer 32
100
Auszubildende 6

5. Organe

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:- Herr Stefan Dowiasch (Kaufmann),

- Herr Christian Widmann (Dipl.-Betriebswirt (FH))

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Auf Angaben zu den Gesamtbezügen der Organmitglieder gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird, im Rahmen der Möglichkeiten des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ilshofen, den 26. November 2024

Die Geschäftsführung

gez. Stefan Dowiasch, Geschäftsführer

gez. Christian Widmann, Geschäftsführer

historische Anschaffungs - / Herstellungskosten
1.1.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 118.427,50 0,00 0,00 118.427,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.272.944,07 0,00 0,00 2.272.944,07
3. Geleistet Anzahlungen 107.337,83 0,00 0,00 107.337,83
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.498.709,40 0,00 0,00 2.498.709,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 314.103,96 0,00 0,00 314.103,96
2. technische Anlagen und Maschinen 2.553,60 0,00 0,00 2.553,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.762.741,95 1.450.725,05 58.904,45 3.154.562,55
4. Geleistet Anzahlungen und Anlagen im Bau 107.337,83 475.171,17 0,00 582.509,00
Summe Sachanlagen 2.186.737,34 1.925.896,22 58.904,45 4.053.729,11
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 198.743,00 0,00 0,00 198.743,00
3. Sonstige Ausleihungen 25.000,00 0,00 12.500,00 12.500,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.230,00 0,00 0,00 2.230,00
Summe Finanzanlagen 225.973,00 0,00 12.500,00 213.473,00
Summe Anlagevermögen 4.911.419,74 1.925.896,22 71.404,45 6.765.911,51
kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 114.249,50 3.188,00 0,00 117.437,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.060.696,00 227.292,00 0,00 1.287.988,00
3. Geleistet Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.174.945,50 230.480,00 0,00 1.405.425,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.809,00 14.564,00 0,00 63.373,00
2. technische Anlagen und Maschinen 216,00 324,00 0,00 540,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.083.019,63 198.778,21 47.839,78 1.233.958,06
4. Geleistet Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.132.044,63 213.666,21 47.839,78 1.297.871,06
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.306.990,13 444.146,21 47.839,78 2.703.296,56
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 990,00 4.178,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 984.956,07 1.212.248,07
3. Geleistet Anzahlungen 107.337,83 107.337,83
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.093.283,90 1.323.763,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 250.730,96 265.294,96
2. technische Anlagen und Maschinen 2.013,60 2.337,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.920.604,49 679.722,32
4. Geleistet Anzahlungen und Anlagen im Bau 582.509,00 107.337,83
Summe Sachanlagen 2.755.858,05 1.054.692,71
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 198.743,00 198.743,00
3. Sonstige Ausleihungen 12.500,00 25.000,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.230,00 2.230,00
Summe Finanzanlagen 213.473,00 225.973,00
Summe Anlagevermögen 4.062.614,95 2.604.429,61

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Da für Zwecke der Offenlegung von größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht wurde, wird darauf hingewiesen, dass sich der Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAAS Bauzentrum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MAAS Bauzentrum - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAAS Bauzentrum für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 13. Dezember 2024

HWS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Martin Helmich, Wirtschaftsprüfer

Sascha Reitz, Wirtschaftsprüfer

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