Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 21053
Eingetragen
8.9.2014
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Gegenstand
Die mittel- und langfristige Erbringung von Dienstleistungen und Unterstützung von Geschäftskunden im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, die Entwicklung und Wartung von Individual-Software, die Wartung und Weiterentwicklung sowie der Betrieb von Standard- und Individualsoftware, die Übernahme und Sicherstellung von IT-Dienstleistungen, der Test von IT-Systemen und Anwendungen sowie der Betrieb von Plattformen und Anwendungen in eigener Verantwortung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Rudolf Kobl
seit 15.10.2025
Geschäftsführer
Reiner Erich Schlosser
seit 12.12.2016
Geschäftsführer
Frank Dr. Wallner
seit 8.9.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (14)

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
BridgingIT GmbHEigenbeteiligung
11.77%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BridgingIT GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CraftingIT GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Lagebericht

1. Allgemeine Lage und Übersicht

1.1. Branchen und Marktentwicklung

Die Wachstumsprognose für die Digitalwirtschaft für 2023 war mit 2,1% im Gegensatz zur rückläufigen Gesamtwirtschaft in einem schwierigen Marktumfeld stabil. Für IT-Dienstleistungen wurde sogar ein Marktwachstum von 5,3% beobachtet.

Für die Kunden der bridgingIT-Gruppe stehen aufgrund der dynamischen und schwer vorherzusagenden politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation Risikomanagement und vorsichtige Investitionen im Mittelpunkt des Handelns. Allerdings stehen im Rahmen des Megatrends Digitalisierung mit KI (künstlicher Intelligenz) und Themen wie z.B. Cybersecurity Zukunftsthemen auf der Investitionsliste nahezu aller Kunden, die dem Kernportfolio der bridgingIT Gruppe entsprechen. Der trotz des schwierigen Gesamtmarktes anhaltende Mangel an IT-Fachkräften verstärkte die Bedarfslage zusätzlich.

Die genannten Rahmenbedingungen beeinflussten auch den Auftragseingang der craftingIT. Einerseits stoppen oder verzögern zwar Kunden vereinzelt Projektstarts oder IT-Vorhaben. Auf der anderen Seite ist die Bereitschaft zur Auslagerung (Outsourcing) von Aufgaben in Betrieb und Betreuung als Managed Service erkennbar gestiegen. Die Entlastung der eigenen Ressourcen durch die Übergabe der Verantwortung für Plattformen und Applikationen auf Basis verbindlicher Qualitätsversprechen (SLA - Service Level Agreements) wird zunehmend von den Kunden als Erfolgsfaktor eingeschätzt.

Durch die gute thematische Positionierung im Bereich Service und Support und den Aufbau von strategischen Nearshore-Partnerschaften konnte craftingIT mit ca. 40% im Jahr 2023 deutlich über dem Markt wachsen. Mit der anhaltend guten Profitabilität kann das Jahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sehr positiv bewertet werden.

Die mehrheitlich von Kundenseite geforderten ISO-Zertifizierungen 9001 (Qualität) und 27001 (IT-Sicherheit) wurden weiter erfolgreich auditiert. Zusätzlich zur ISO 50001 (Energie) wurde die ISO 14001 Norm (Umwelt) als weitergehender Standard neu zertifiziert.

1.2. Entwicklung der Kunden- und Geschäftsbeziehungen

Die Modelle der Zusammenarbeit mit Kunden im Remote-Modus, die sich im Jahr 2022 aufzeigten, wurden auch in 2023 prinzipiell so gelebt. Einige Kunden und Projekte ließen aber auch die Möglichkeiten des physischen Zusammenarbeitens wieder stärker aufleben. So konnte 2023 eine Tendenz festgestellt werden, dass Kunden an einzelnen Tagen pro Woche oder für eine Summe von Tagen im Monat wieder Wert auf die Anwesenheit vor Ort legten.

In Richtung der Mitarbeitenden wurde auf diese Anforderungen reagiert und eine neue Richtlinie für mobiles Arbeiten erstellt, die die bestmögliche Flexibilität unserer Beratenden ermöglicht.

Mit sich abzeichnendem Wachstum im Headcount eigener Mitarbeitenden konnte sich die Salesorganisation der bridgingIT Gruppe auf weiteres Wachstum ausrichten. Das ermöglichte die Verbreiterung des Kundenportfolios. Dabei war das Primärziel nicht nur Wachstum über neue Kunden, sondern der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, auch mit Blick auf vorhandene Potentiale, die sich aus bestehenden Rahmenverträgen ergaben.

In der Summe konnten Umsätze im Großkundenumfeld im Jahr 2023 relevant gesteigert werden. Den größten Beitrag zum Wachstum hatten die Key Accounts.

Thematische Umsatzverteilung

Im Segment der branchenbezogenen Leistungserbringung zeichnete sich für die gesamte bridgingIT Gruppe ein spürbares Wachstum ab.

Dabei konnte der Public Sector seine starke Entwicklung aus 2022 fortsetzen und auch dieses Jahr den prozentual größten Anstieg verzeichnen. Begründet ist dies vor allem in der konsequenten Weiterentwicklung der erweiterten Kundenzugänge des Vorjahres.

In der Branche Energy ist vor allem der Ausbau der Leistungen im Kontext Übertragungsnetzbetrieb und somit der Digitalisierung des Rückgrats der Energiewende zu erwähnen, ebenso wie der gestiegene Bedarf an Security Beratung.

Letzteres war auch verantwortlich für die prozentuale Steigerung von Mobility/Automotive ebenso wie die wachstumsbedingt gestiegene Lieferfähigkeit.

Auch in der Branche Financial Services konnten Bestandsnetzwerke weiter ausgebaut und so das Vertrauen unserer Kunden weiter gesteigert werden. Die Entwicklung in den Branchenbereichen Logistics und Retail stellte sich als stabil dar.

Andere Branchen wie Healthcare/Life Sciences und Manufacturing waren von Einflussfaktoren des schwierigen Marktes tendenziell am stärksten betroffen.

Die Umsätze in der bridgingIT-Gruppe verteilten sich im Jahr 2023 auf die folgenden Branchen:

Prozent
Energy 32,34%
Transport und Logistics 28,50%
Financial Services 10,53%
Retail 8,75%
Manufacturing 5,44%
Healthcare 4,90%
Public 5,27%
Mobility and Automotive 3,68%
Other Services 0,59%

In 2023 wurde die strukturierte Analyse der Bedarfslage bei Kunden als Basis für weiteres Wachstum intensiv fortgeführt und bildet die Basis für die thematische Weiterentwicklung der Organisation.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber sind nach wie vor Transformationsprojekte im Rahmen der Digitalisierung für die die bridgingIT Gruppe methodisch bestens aufgestellt ist. Im Fokus ist zunehmend auch Cybersecurity mit allen nachfolgenden IT-seitigen Überwachungs- und Steuerungsthemen.

Die craftingIT hat den Schwerpunkt ihrer Umsätze in 2023 in der Branche Energy erzielt (86%), da in dieser Branche auch alle direkten Umsätze der craftingIT im Third Party Management erwirtschaftet werden. Weitere relevante Branchen für die craftingIT in 2023 waren im Wesentlichen Financial Services (10 %) und Retail (3%).

Die Umsätze der bridgingIT-Gruppe verteilen sich im Jahr 2023 auf das Kernportfolio wie folgt:

Prozent
Software Engineering 21,35%
Digital Organizations & Transformation Guidance 25,87%
Digital Platforms & Architectures 17,03%
Analytics & Data Driven Solutions 4,68%
Managed Services 21,29%
Digital Business & Product Innovation 8,14%
Sonstige 1,64%

Die craftingIT hat 2023 73% ihres Umsatzes über das Third Party Management erzielt, die restlichen Umsätze verteilen sich im Wesentlichen auf die Portfolio-Bereiche Managed Services (19%), Software Engineering (4%) und Digital Platforms (2%).

Um die Lieferfähigkeit auszubauen, wurde das Partner-Netzwerk weiter intensiviert. Hier wurden mit Nearshore-Partnern verbindliche Zusammenarbeitsmodelle etabliert.

1.3. Entwicklung der Organisation

Im Geschäftsjahr 2023 wurden 75,1 % der Gesellschaftsanteile der Alleingesellschafterin an den SPIE Konzern verkauft. Eine wesentliche Entwicklung der Organisation ist daher der Eintritt in den SPIE Konzern.

Die CraftingIT GmbH mit Hauptsitz in Magdeburg blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2023 zurück, in dem Umsatz und Rendite im Kerngeschäft Managed Services deutlich gesteigert werden konnten. Insbesondere durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit ausgewählten Nearshore-Partnern konnten Leistungs- und Lieferfähigkeit weiter erhöht werden. Zum Jahresende 2023 und zur Jahresmitte 2024 konnten eine große Anzahl der bestehenden Serviceverträge verlängert und teilweise erweitert werden, so dass positiv auf das Jahr 2024 geblickt werden kann.

Durch die Rekrutierung erfahrener Multiplikatoren im Bereich Managed Services konnte in 2023 die Weiterentwicklung der craftingIT in eine Service-orientierte Organisation mit klarem Fokus auf Servicequalität und Standardisierung vorangetrieben werden. Dies wird in 2024 abgeschlossen werden und soll in Verbindung mit laufenden Ausbildungs-Initiativen z.B. in den Bereichen Cloud und DevOps für eine weitere Steigerung der Qualität der Serviceleistungen und damit der Kundenzufriedenheit sorgen. Durch die Einführung eines tool-gestützten Risiko-Managements und eines Managed Service Governance Boards in 2023 werden diese Ziele zusätzlich unterstützt.

Um neues Geschäft zu generieren, werden in enger Abstimmung mit der Sales-Organisation und den Practices der bridgingIT-Gruppe weitere marktfähige, standardisierte Service-Offerings ausgeprägt und in den Markt gebracht.

Die Stabilisierung der Organisationsstruktur hat in der gesamten bridgingIT Gruppe Früchte getragen - die Fluktuation konnte auf 10% gesenkt werden. Dies ist der konsequenten Arbeit des gesamten Management-Teams und allen Verantwortungsträgern zu verdanken, die sich den Werten des Unternehmens und deren sehr konsequent Einhaltung verschrieben haben. Damit wurde in diesem Jahr eine wichtige Grundlage für das Wachstum in den kommenden Jahren gelegt.

Unsere Unternehmenskultur für jeden Mitarbeitenden von Beginn an alltäglich erlebbar zu gestalten, war der Fokus unserer Werteinitiativen im Jahr 2023. Von fun&sports (Freizeitaktivitäten im Kollegenkreis), über green&social (soziales und umweltbezogenes Engagement für Dritte) und smart&professional (Coachingangebote von Mitarbeitenden für Mitarbeitende), bis hin zu story&identity (Vermittlung der Grundwerte) leisteten sie damit einen wesentlichen Beitrag zur Ausgestaltung einer vitalen, wertegeprägten Unternehmenskultur, Das Aktivtrainingsprogramm der Initiative smart&professional wurde auch in 2023 iterativ weiterentwickelt, um unsere Mitarbeitenden nun noch besser auf sich wandelnden Anforderungen von Markt und Kunden vorzubereiten. Die dabei entstandenen Veranstaltungskonzepte werden im nächsten Jahr durch die Werteinitiativen weiter intensiviert.

Nachhaltigkeitsmanagement

Unsere Arbeit im Nachhaltigkeitsmanagement ist geprägt durch die Erweiterung unseres Nachhaltigkeitsgedankens auf alle Säulen der Nachhaltigkeit, also Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und Nachhaltige Beschaffung. Auf Basis einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse konnten wir dabei die für uns relevantesten Themen identifizieren, um wirksame Maßnahmen je Handlungsfeld aufzusetzen. Hierdurch wollen wir sicherstellen, dass wir unsere gesamten Geschäftstätigkeiten unter den bekannten Nachhaltigkeitsaspekten betrachten und steuern können. Die Zertifizierung im Umweltmanagement (ISO 14001) unterstützt dabei, unsere umweltschutzbezogenen Maßnahmen ganzheitlich zu betrachten und unsere Aktivitäten auch Kunden gegenüber belegen zu können.

Wir können weiterhin sagen, dass alle für die bridgingIT-Gruppe und ihre direkten Geschäftspartner arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (deutlich) über den Standards des deutschen Mindestlohns entlohnt werden und in arbeitsvertraglichen Rahmenbedingungen arbeiten, die eine Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie ermöglichen und respektieren.

In den vorangegangenen Jahren wurden diese entsprechend den aktuellen Anforderungen immer wieder angepasst, weitere detaillierte Leitlinien sichern diesen Standard auch in der zukünftigen Entwicklung ab. Mit Blick auf die zukünftige Einhaltung globaler Standards wurde die Unterzeichnung des United Nations Global Compact (UNGC) am 16.01.2023 mit der Zusendung des Welcome Letters abgeschlossen.

Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Charta der Vielfalt sind ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt innerhalb der bridgingIT-Gruppe. Der Frauenanteil in der bridgingIT-Gruppe liegt zum Stichtag 30.11.2023 bezogen auf die bIT-Gruppe bei 29,18%. Führungspositionen sind zu 18% von Frauen besetzt. Damit erhöht sich der Anteil von Mitarbeiterinnen im Vergleich zu den Vorjahren stetig. Diese Entwicklung werden wir auch zukünftig weiter fördern und entsprechende Voraussetzungen in der Gestaltung von passenden Arbeitsbedingungen weiter schaffen. Dies erfolgt weiter unter anderem durch die Vermittlung eines umfassenden Diversitätsverständnisses in den Angeboten zum Dialog zu unseren Grundwerten (Werte-Workshops) durch die Werteinitiative story&identity.

Ein weiterer Aspekt zur Nachhaltigkeit betrifft das Umwelt- und Energiemanagement. Auch wenn wir nur wenige Ansatzpunkte im Umwelt- und Energiemanagement haben (Mobilität, Lokationen und Geräte), konnten wir durch gezielte Aktivitäten Verbesserungen erreichen und werden diese Aktivitäten auch über die entsprechenden Audits durch Dritte prüfen und zertifizieren lassen. So konnten wir dieses Jahr auch wieder ein erfolgreiches Überprüfungsaudit im Energiemanagement (ISO 50001) abschließen.

Die von uns direkt beinflussbaren umwelttechnischen und energiewirtschaftlichen Messgrößen im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit haben wir in 2023 wiederum reduzieren können. Hier zeigt sich weiter die konsequente Umstellung unserer bestehenden Fahrzeugflotte auf rein elektrische Fahrzeuge. So haben wir mittlerweile einen Anteil von 34% an rein elektrischen Fahrzeugen (BEV) im Firmenfuhrpark erreicht. Darüber hinaus sind über 37% der Neubestellungen bei Firmenwagen rein elektrische Fahrzeuge. Ebenfalls als Erfolg verbuchen wir den stetig sinkenden Anteil an Firmenwagen bezogen auf die Anzahl der Mitarbeitenden. Hier zeigt sich, dass Angebote wie Firmenradleasing oder das Deutschlandticket einen sichtbaren Einfluss auf unsere Dienstwagenflotte haben und uns helfen unseren CO 2 -Fußabdruck weiter zu senken.

Der Stromverbrauch pro Mitarbeiter und Jahr konnte auch im vergangenen Jahr reduziert werden und dies trotz der Wiedereröffnung unserer Lokationen nach den Einschränkungen der Pandemie.

Wir haben im Jahr 2023 weiterhin fokussiert an unseren ambitionierten Zielen gearbeitet, Nachhaltigkeit und CO 2 -Reduzierung in allen Bereichen unserer Geschäftstätigkeit zu integrieren und dies konsequent voranzutreiben. Mit Hilfe unserer Maßnahmen konnten wir so den CO 2 -Fußabdruck pro Mitarbeitenden um zwölf Prozent reduzieren und befinden uns somit auf einem erfolgreichen Weg zur CO 2 -Neutralität.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr unverändert zum Vorjahr keine Ausgaben im Bereich der Forschung und Entwicklung geleistet.

2. Lage des Unternehmens

Die für die wirtschaftliche Lage relevanten KPIs sind die Umsatzentwicklung und das dabei erzielte Jahresergebnis.

2.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der craftingIT lagen im Jahr 2023 bei 27,8 Mio. EUR im Vergleich zu 19,9 Mio. EUR im Vorjahr und im geplanten Rahmen. Dies entspricht einer Steigerung von 40,0%. Das Umsatzwachstum liegt weiterhin deutlich über dem Schnitt der Branche. Die Umsatzentwicklung entspricht damit der Planung der Gesellschaft. Das Umsatzwachstum verteilt sich auf alle Branchen und Geschäftsfelder.

Korrespondierend mit der Umsatzentwicklung stiegen auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Personalaufwendungen sind durch die gestiegene Zahl an Mitarbeitenden um 21% zum Vorjahr gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen überproportional um 42,5%. Dies ist auf das Wachstum zurückzuführen.

In 2023 ergab sich ein Gesamtgewinn vor Steuern in Höhe von 961 TEUR (+43,7% gegenüber Vorjahr). Somit wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 658 TEUR gegenüber 457,7 TEUR im Vorjahr (+43,8% gegenüber Vorjahr) erreicht. Dies ergibt sich vor allem aus der Umsatzsteigerung.

Der Bilanzgewinn in Höhe von 634 TEUR soll auf Vorschlag der Geschäftsführung vollständig ausgeschüttet werden.

Das Eigenkapital stieg auf einen Gesamtwert von 683 TEUR. Die Rentabilität nach Steuern auf das investierte Eigenkapital stieg von 94,82% auf 96,34%.

2.2. Vermögenslage

Die langfristigen Vermögensposten ergeben sich aus Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 63 TEUR. Die getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen laufende Ersatzinvestitionen.

Das Umlaufvermögen war wie im Vorjahr durch kurzfristige Forderungen in Höhe von 3.905 TEUR, sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 239 TEUR und liquide Mittel in Höhe von 2 TEUR geprägt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe von 1 TEUR und aktive latente Steuern in Höhe von 24 TEUR, erstmalig aufgrund von Konzernstandards, gebildet.

Für die Finanzierung des Vermögens bestehen Rückstellungen in Höhe von 606 TEUR und Verbindlichkeiten (hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen) in Höhe von 2.945 TEUR.

Als Saldo ergibt sich das Eigenkapital in Höhe von 683 TEUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 16% nach 19% im Vorjahr.

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,68 Mio. EUR (+65,8%) auf 4,23 Mio. EUR.

2.3. Finanzlage

Durch das Cashpooling mit der BridgingIT GmbH und die dort zusätzlich bestehenden Kontokorrentlinien war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt des Berichtsjahres sichergestellt.

3. Perspektive und Ausblick für die kommenden Jahre

In 2024 wird für die IT-Beratungsbranche eine weiterhin positive und mit ca. 5% Wachstum gegenüber dem Vorjahr gleichbleibende Entwicklung prognostiziert. Inwieweit sich die aktuelle weltpolitische Entwicklung bzw. die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sowie Integrationskosten in den SPIE Konzern auswirken, ist weiterhin offen und aktuell schwer absehbar.

Auch 2023 hat sich gezeigt, dass die Bedarfslage im Kernportfolio der bridgingIT-Gruppe unabhängig von aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren sehr hoch ist. Dies bestätigt weiterhin die Entscheidung den Kernfokus des Leistungsangebots auf die Aspekte der Digitalen Transformation zu legen. Dieser Bereich ist für nahezu alle Kunden eine Schlüsseltechnologie, um sich zukunftsfähig aufzustellen.

Für das Jahr 2024 kann die ambitionierte Geschäftsplanung nahezu vollständig auf abgeschlossene Rahmenverträge gestützt werden. Das operative Geschäft im Bereich Managed Services und Sourcing Services (Third Party Management) soll weiterhin stark ausgebaut werden. Ein wichtiger Bestandteil wird dabei auch die sinnvolle Integration von Nearshore-Leistungen ins Angebotsportfolio sein.

Auf Basis der aktuellen Positionierung sehen wir in der Durchgängigkeit von Innovations- und Branchenschwerpunkten der fastahead, dem Beratungs- und Technologieangebot der bridgingIT und den Managed Services der craftingIT in Verbindung mit einem verlässlichen und skalierbaren Third Party Management ein sehr innovatives und einzigartiges Lösungskonzept für die aktuellen Herausforderungen unserer Kunden. Insofern gehen wir davon aus, auch weiterhin deutlich über dem Branchenschnitt wachsen zu können.

4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Als entscheidender Erfolgsfaktor wird die Gewinnung von Fachkräften gesehen. Der limitierte Arbeitsmarkt ist letztlich Ursache dafür, dass das Unternehmenswachstum nicht noch größer ausfiel. Um dem Risiko eines stagnierenden Bewerbermarktes dauerhaft zu begegnen, wurden, neben neuen Recruiting Ansätzen auch im Umfeld der Sourcing Services, vorhandene Partnerbeziehungen im Nearshoring Umfeld weiter ausgebaut. Die Geschäftsführung sieht daher in der erfolgreichen Gewinnung von neuen Mitarbeitern große Chancen, um den Wachstumspfad fortzusetzen.

Im Jahr 2024 rücken im Compliance Management mehrere Schlüsselthemen weiter in den Fokus. Neben den fortlaufenden Themen rund um den Datenschutz, der Cybersicherheit und dem Umweltschutz, erfordern neue rechtliche Anforderungen wie die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und sich wandelnde regulatorische Landschaften eine kontinuierliche Anpassung der Compliance Strategie.

Darüber hinaus gewinnen Technologieregulierungen und Anti-Korruption an Bedeutung. Als Unternehmen legen wir größten Wert auf die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung.

Die Integration von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung in laufende Geschäftsprozesse wird uns über das Jahr 2024 hinaus weiterhin stark beschäftigen.

Aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Regulatorik auch in nicht wertschöpfenden Bereichen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Compliance-Verstößen zu. Dies betrifft insbesondere fehlende oder zu späte Anfragen zum "Mobilen Arbeiten" außerhalb des jeweiligen Wohnsitzes von Mitarbeitenden. Berichtenswerte Compliance oder Datenschutz Vorfälle gab es auch im abgeschlossenen Jahr nicht.

Fokus auch in diesem Jahr war die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Markt- und Lieferfähigkeit unseres Portfolios. Handlungsfelder waren neben der Identifikation und Analyse von sehr stark nachgefragten Competence Areas sowie der Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen zur gezielten Entwicklung dieser, auch die Integration der Trendthemen in die Steuerungstools des 2market-Bereiches. Ergebnis hieraus ist eine Market Map, die zur Grundlage für Planung und Steuerung in den zukunftsrelevanten Themen portfolioseitig ausgebaut werden kann, und somit zum systematischen Wachstum der bridgingIT-Gruppe beiträgt.

Risiko in Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und den Sanktionen

Ähnlich wie zu Beginn der Corona Pandemie werden kontinuierlich alle Branchen und alle aktuellen Geschäftsbeziehungen zu Kunden auf Risiken bzw. mögliche Auswirkungen überprüft. Laufende Aufträge sind nicht betroffen und negative Auswirkungen auf Folgebeauftragungen wurden nur in geringem Umfang festgestellt. Die Inflation und deren Auswirkung auf die Personalkosten konnte erfreulicherweise bisher begrenzt werden. Inwieweit es gelingen wird höhere Personalkosten an Kunden durchzureichen hängt sehr wesentlich von der Entwicklung des Arbeitsmarktes ab und bleibt abzuwarten.

Auf Basis der derzeitigen Situation geht die Geschäftsführung davon aus, dass weiterhin keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft bestehen. Mögliche Budgetkürzungen bei Kunden durch die wirtschaftlichen Einbußen können mit den vorhandenen Mitteln abgefedert werden. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung wird aus aktueller Sicht kein Abbruch der Nachfrage entstehen. Die Geschäftsführung geht insbesondere davon aus, dass die Liquidität durch die bestehenden Verträge und den Finanzierungsrahmen gesichert ist.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und Auftragslage geht die Geschäftsführung von einem positiven Jahresergebnis 2024 auf einem gegenüber 2023 leicht gesteigerten Niveau und einem leichten Umsatzwachstum aus.

 

Magdeburg, den 9. Oktober 2024

CraftingIT GmbH

gez. Klaus Baumgärtner

gez. Dr. Frank Wallner

gez. Reiner Schlosser

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
5,00 5,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.734,00 50.227,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.700,00 18.436,00
63.434,00 68.663,00
63.439,00 68.668,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.904.682,77 2.052.418,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 9.285,60
3. Sonstige Vermögensgegenstände 239.327,58 399.855,82
4.144.010,35 2.461.559,99
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.532,47 1.405,97
1.532,47 1.405,97
4.145.542,82 2.462.965,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.215,00 21.825,20
D. Aktive latente Steuern 24.070,96 0,00
4.234.267,78 2.553.459,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 24.070,96 0,00
III. Bilanzgewinn / Vorjahr: Jahresüberschuss 633.948,33 457.662,45
683.019,29 482.662,45
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 237.779,81 60.564,30
2. Sonstige Rückstellungen 367.985,14 189.718,16
605.764,95 250.282,46
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.628.068,87 1.461.674,83
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.221.743,77 298.495,66
3. Sonstige Verbindlichkeiten 95.670,90 60.343,76
(davon aus Steuern EUR 93.677,43; Vorjahr EUR 59.090,60)
2.945.483,54 1.820.514,25
4.234.267,78 2.553.459,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 27.797.814,93 19.850.327,66
2. Sonstige betriebliche Erträge 46.170,74 70.546,39
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 21.008.774,60 14.701.039,99
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.859.970,60 2.346.420,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 537.340,19 459.612,35
(davon für Altersversorgung: EUR 1.640,00; Vorjahr: EUR 470,40)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.721,26 14.113,79
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.459.768,81 1.726.713,22
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 424,96; Vorjahr EUR 1.859,42)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 102,85
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00; Vorjahr: EUR 102,85)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.293,30 4.177,13
(davon an verbundene Unternehmen EUR 8.293,30; Vorjahr: 4.177,13)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 303.097,62 211.237,18
(davon Erträge aus der Zuführung und Auslösung von latenten Steuern EUR 24.070,96; Vorjahr 0,00)
10. Ergebnis nach Steuern 658.019,29 457.662,45
11. Jahresüberschuss 658.019,29 457.662,45
12. Einstellungen in die Gewinnrücklagen 24.070,96
13. Bilanzgewinn 633.948,33

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die CraftingIT GmbH mit Sitz in Magdeburg, eingetragen bei Amtsgericht Stendal unter der Nummer 21053 in der Abteilung B, ist im Berichtsjahr erstmalig im Sinne des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (Vorjahr: kleine Kapitalgesellschaft).

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der CraftingIT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB insoweit in Anspruch, dass die Angaben zu § 285 Nummer 4, 29 und 32 nicht gemacht werden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Soweit der Anhang keine Angaben über die sonstigen nach § 264ff HGB und 284ff HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 33 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten den Wert von 800 EUR nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter), wurden analog zur steuerlichen Vorschrift des § 6 (2) EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes im Finanzergebnis ausgewiesen wurden.

Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeit-adäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden u.a. Vorsteuererstattungsansprüche vor Rechnungserteilung mit einem Wert von 232 TEUR (Vorjahr: 206 TEUR) ausgewiesen.

Mindeststeuer

Der gebuchte Steueraufwand der Gesellschaft für das laufende Jahr ist höher als der Wert, der sich aus der Berechnung gemäß Mindeststeuergesetz ergeben würde.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 25 TEUR. Der in die Gewinnrücklagen eingestellte Betrag von 24 TEUR unterliegt der handelsrechtlichen Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB).

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Stand zum 31.12.2023
TEUR
Rückstellung für Urlaub 86,5
Rückstellung für Berufsgenossenschaft 2,1
Rückstellung Schwerbehindertenabgabe 3,1
Sonstige Rückstellung 62,8
Rückstellung Bonus 166,9
Abschluss- und Prüfungskosten 46,6
Summe 368,0

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.628,1 1.628,1 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.221,7 1.221,7 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 95,7 95,7 0,0 0,0
Summe 2.945,5 2.945,5 0,0 0,0

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.217 (Vorjahr: TEUR 294) gegenüber der Alleingesellschafterin.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige Verpflichtungen:

finanzielle Verpflichtung 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
Raummieten 256,2 161,5 94,7 0,0
sonstige Verpflichtungen 38,4 18,0 20,4 0,0
Summe 294,6 179,5 115,1 0,0

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen auf Vollzeit Köpfe
Angestellte 48,84 53,75
Führungskräfte 3,92 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 52,76
beschäftigte Mitarbeiter (Köpfe) am 31.12.2023 58,00

Im Vorjahr waren durchschnittlich 46,93 Arbeitnehmer auf Vollzeit sowie durchschnittlich 51,58 Köpfe beschäftigt. Die Anzahl der beschäftigte Mitarbeiter (Köpfe) am 31.12.2022 betrug 58,00.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dr. Ing. Frank Wallner
Geschäftsführer: Dipl. Inf. Klaus Baumgärtner
Geschäftsführer: Reiner Erich Schlosser

Die Geschäftsführer Dr. Ing. Frank Wallner und Herr Dipl. Inf. Klaus Baumgärtner sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

In Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer PWC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug 39 TEUR.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH beim Unternehmensregister veröffentlicht.

Nachtragsbericht/Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ausschüttungsgesperrte Beträge (§ 268 Abs. 8 HGB)

Der zum Abschlussstichtag ausschüttungsgesperrte Betrag in Höhe von 24 TEUR (Vorjahr 0,00 EUR) resultiert aus dem erstmaligen Ansatz aktiver latenten Steuern.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Es wird ein Betrag von 24 TEUR in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Jahresüberschuss von 658 TEUR abzgl. Einstellungen in die Gewinnrücklagen von 24 TEUR ergibt einen Bilanzgewinn von 634 TEUR. Der gesamte Bilanzgewinn soll auf Vorschlag der Geschäftsführung ausgeschüttet werden.

 

Magdeburg, den 9. Oktober 2024

CraftingIT GmbH

gez. Klaus Baumgärtner

gez. Dr. Frank Wallner

gez. Reiner Schlosser

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.343,81 0,00 0,00 51.343,81
51.343,81 0,00 0,00 51.343,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.763,06 0,00 0,00 58.763,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.848,98 3.492,26 0,00 126.341,24
181.612,04 3.492,26 0,00 185.104,30
232.955,85 3.492,26 0,00 236.448,11
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.338,81 0,00 0,00 51.338,81
51.338,81 0,00 0,00 51.338,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.536,06 2.493,00 0,00 11.029,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.412,98 6.228,26 0,00 110.641,24
112.949,04 8.721,26 0,00 121.670,30
164.287,85 8.721,26 0,00 173.009,11
Restbuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
5,00 5,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.734,00 50.227,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.700,00 18.436,00
63.434,00 68.663,00
63.439,00 68.668,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CraftingIT GmbH, Magdeburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CraftingIT GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CraftingIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 9. Oktober 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Reza Esmailian, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 02. November 2024 festgestellt.

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