Sabha und Ayach Frische oHG
Selbe AdresseGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Rudolf Kobl seit 15.10.2025 | Geschäftsführer |
Reiner Erich Schlosser seit 12.12.2016 | Geschäftsführer |
Frank Dr. Wallner seit 8.9.2014 | Geschäftsführer |
Klaus Michael Baumgärtner seit 8.9.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.87% | |
| 6.44% | |
| 2.83% |
| Name | Anteil |
|---|---|
BridgingIT GmbHEigenbeteiligung | 11.77% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CraftingIT GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Lagebericht1. Allgemeine Lage und Übersicht1.1. Branchen und Marktentwicklung Die Wachstumsprognose für die Digitalwirtschaft für 2023 war mit 2,1% im Gegensatz zur rückläufigen Gesamtwirtschaft in einem schwierigen Marktumfeld stabil. Für IT-Dienstleistungen wurde sogar ein Marktwachstum von 5,3% beobachtet. Für die Kunden der bridgingIT-Gruppe stehen aufgrund der dynamischen und schwer vorherzusagenden politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation Risikomanagement und vorsichtige Investitionen im Mittelpunkt des Handelns. Allerdings stehen im Rahmen des Megatrends Digitalisierung mit KI (künstlicher Intelligenz) und Themen wie z.B. Cybersecurity Zukunftsthemen auf der Investitionsliste nahezu aller Kunden, die dem Kernportfolio der bridgingIT Gruppe entsprechen. Der trotz des schwierigen Gesamtmarktes anhaltende Mangel an IT-Fachkräften verstärkte die Bedarfslage zusätzlich. Die genannten Rahmenbedingungen beeinflussten auch den Auftragseingang der craftingIT. Einerseits stoppen oder verzögern zwar Kunden vereinzelt Projektstarts oder IT-Vorhaben. Auf der anderen Seite ist die Bereitschaft zur Auslagerung (Outsourcing) von Aufgaben in Betrieb und Betreuung als Managed Service erkennbar gestiegen. Die Entlastung der eigenen Ressourcen durch die Übergabe der Verantwortung für Plattformen und Applikationen auf Basis verbindlicher Qualitätsversprechen (SLA - Service Level Agreements) wird zunehmend von den Kunden als Erfolgsfaktor eingeschätzt. Durch die gute thematische Positionierung im Bereich Service und Support und den Aufbau von strategischen Nearshore-Partnerschaften konnte craftingIT mit ca. 40% im Jahr 2023 deutlich über dem Markt wachsen. Mit der anhaltend guten Profitabilität kann das Jahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sehr positiv bewertet werden. Die mehrheitlich von Kundenseite geforderten ISO-Zertifizierungen 9001 (Qualität) und 27001 (IT-Sicherheit) wurden weiter erfolgreich auditiert. Zusätzlich zur ISO 50001 (Energie) wurde die ISO 14001 Norm (Umwelt) als weitergehender Standard neu zertifiziert. 1.2. Entwicklung der Kunden- und Geschäftsbeziehungen Die Modelle der Zusammenarbeit mit Kunden im Remote-Modus, die sich im Jahr 2022 aufzeigten, wurden auch in 2023 prinzipiell so gelebt. Einige Kunden und Projekte ließen aber auch die Möglichkeiten des physischen Zusammenarbeitens wieder stärker aufleben. So konnte 2023 eine Tendenz festgestellt werden, dass Kunden an einzelnen Tagen pro Woche oder für eine Summe von Tagen im Monat wieder Wert auf die Anwesenheit vor Ort legten. In Richtung der Mitarbeitenden wurde auf diese Anforderungen reagiert und eine neue Richtlinie für mobiles Arbeiten erstellt, die die bestmögliche Flexibilität unserer Beratenden ermöglicht. Mit sich abzeichnendem Wachstum im Headcount eigener Mitarbeitenden konnte sich die Salesorganisation der bridgingIT Gruppe auf weiteres Wachstum ausrichten. Das ermöglichte die Verbreiterung des Kundenportfolios. Dabei war das Primärziel nicht nur Wachstum über neue Kunden, sondern der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, auch mit Blick auf vorhandene Potentiale, die sich aus bestehenden Rahmenverträgen ergaben. In der Summe konnten Umsätze im Großkundenumfeld im Jahr 2023 relevant gesteigert werden. Den größten Beitrag zum Wachstum hatten die Key Accounts. Thematische Umsatzverteilung Im Segment der branchenbezogenen Leistungserbringung zeichnete sich für die gesamte bridgingIT Gruppe ein spürbares Wachstum ab.
Die Umsätze in der bridgingIT-Gruppe verteilten sich im Jahr 2023 auf die folgenden Branchen:
In 2023 wurde die strukturierte Analyse der Bedarfslage bei Kunden als Basis für weiteres Wachstum intensiv fortgeführt und bildet die Basis für die thematische Weiterentwicklung der Organisation. Ein wesentlicher Wachstumstreiber sind nach wie vor Transformationsprojekte im Rahmen der Digitalisierung für die die bridgingIT Gruppe methodisch bestens aufgestellt ist. Im Fokus ist zunehmend auch Cybersecurity mit allen nachfolgenden IT-seitigen Überwachungs- und Steuerungsthemen. Die craftingIT hat den Schwerpunkt ihrer Umsätze in 2023 in der Branche Energy erzielt (86%), da in dieser Branche auch alle direkten Umsätze der craftingIT im Third Party Management erwirtschaftet werden. Weitere relevante Branchen für die craftingIT in 2023 waren im Wesentlichen Financial Services (10 %) und Retail (3%). Die Umsätze der bridgingIT-Gruppe verteilen sich im Jahr 2023 auf das Kernportfolio wie folgt:
Die craftingIT hat 2023 73% ihres Umsatzes über das Third Party Management erzielt, die restlichen Umsätze verteilen sich im Wesentlichen auf die Portfolio-Bereiche Managed Services (19%), Software Engineering (4%) und Digital Platforms (2%). Um die Lieferfähigkeit auszubauen, wurde das Partner-Netzwerk weiter intensiviert. Hier wurden mit Nearshore-Partnern verbindliche Zusammenarbeitsmodelle etabliert. 1.3. Entwicklung der Organisation Im Geschäftsjahr 2023 wurden 75,1 % der Gesellschaftsanteile der Alleingesellschafterin an den SPIE Konzern verkauft. Eine wesentliche Entwicklung der Organisation ist daher der Eintritt in den SPIE Konzern. Die CraftingIT GmbH mit Hauptsitz in Magdeburg blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2023 zurück, in dem Umsatz und Rendite im Kerngeschäft Managed Services deutlich gesteigert werden konnten. Insbesondere durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit ausgewählten Nearshore-Partnern konnten Leistungs- und Lieferfähigkeit weiter erhöht werden. Zum Jahresende 2023 und zur Jahresmitte 2024 konnten eine große Anzahl der bestehenden Serviceverträge verlängert und teilweise erweitert werden, so dass positiv auf das Jahr 2024 geblickt werden kann. Durch die Rekrutierung erfahrener Multiplikatoren im Bereich Managed Services konnte in 2023 die Weiterentwicklung der craftingIT in eine Service-orientierte Organisation mit klarem Fokus auf Servicequalität und Standardisierung vorangetrieben werden. Dies wird in 2024 abgeschlossen werden und soll in Verbindung mit laufenden Ausbildungs-Initiativen z.B. in den Bereichen Cloud und DevOps für eine weitere Steigerung der Qualität der Serviceleistungen und damit der Kundenzufriedenheit sorgen. Durch die Einführung eines tool-gestützten Risiko-Managements und eines Managed Service Governance Boards in 2023 werden diese Ziele zusätzlich unterstützt. Um neues Geschäft zu generieren, werden in enger Abstimmung mit der Sales-Organisation und den Practices der bridgingIT-Gruppe weitere marktfähige, standardisierte Service-Offerings ausgeprägt und in den Markt gebracht. Die Stabilisierung der Organisationsstruktur hat in der gesamten bridgingIT Gruppe Früchte getragen - die Fluktuation konnte auf 10% gesenkt werden. Dies ist der konsequenten Arbeit des gesamten Management-Teams und allen Verantwortungsträgern zu verdanken, die sich den Werten des Unternehmens und deren sehr konsequent Einhaltung verschrieben haben. Damit wurde in diesem Jahr eine wichtige Grundlage für das Wachstum in den kommenden Jahren gelegt. Unsere Unternehmenskultur für jeden Mitarbeitenden von Beginn an alltäglich erlebbar zu gestalten, war der Fokus unserer Werteinitiativen im Jahr 2023. Von fun&sports (Freizeitaktivitäten im Kollegenkreis), über green&social (soziales und umweltbezogenes Engagement für Dritte) und smart&professional (Coachingangebote von Mitarbeitenden für Mitarbeitende), bis hin zu story&identity (Vermittlung der Grundwerte) leisteten sie damit einen wesentlichen Beitrag zur Ausgestaltung einer vitalen, wertegeprägten Unternehmenskultur, Das Aktivtrainingsprogramm der Initiative smart&professional wurde auch in 2023 iterativ weiterentwickelt, um unsere Mitarbeitenden nun noch besser auf sich wandelnden Anforderungen von Markt und Kunden vorzubereiten. Die dabei entstandenen Veranstaltungskonzepte werden im nächsten Jahr durch die Werteinitiativen weiter intensiviert. Nachhaltigkeitsmanagement Unsere Arbeit im Nachhaltigkeitsmanagement ist geprägt durch die Erweiterung unseres Nachhaltigkeitsgedankens auf alle Säulen der Nachhaltigkeit, also Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und Nachhaltige Beschaffung. Auf Basis einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse konnten wir dabei die für uns relevantesten Themen identifizieren, um wirksame Maßnahmen je Handlungsfeld aufzusetzen. Hierdurch wollen wir sicherstellen, dass wir unsere gesamten Geschäftstätigkeiten unter den bekannten Nachhaltigkeitsaspekten betrachten und steuern können. Die Zertifizierung im Umweltmanagement (ISO 14001) unterstützt dabei, unsere umweltschutzbezogenen Maßnahmen ganzheitlich zu betrachten und unsere Aktivitäten auch Kunden gegenüber belegen zu können. Wir können weiterhin sagen, dass alle für die bridgingIT-Gruppe und ihre direkten Geschäftspartner arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (deutlich) über den Standards des deutschen Mindestlohns entlohnt werden und in arbeitsvertraglichen Rahmenbedingungen arbeiten, die eine Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie ermöglichen und respektieren. In den vorangegangenen Jahren wurden diese entsprechend den aktuellen Anforderungen immer wieder angepasst, weitere detaillierte Leitlinien sichern diesen Standard auch in der zukünftigen Entwicklung ab. Mit Blick auf die zukünftige Einhaltung globaler Standards wurde die Unterzeichnung des United Nations Global Compact (UNGC) am 16.01.2023 mit der Zusendung des Welcome Letters abgeschlossen. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Charta der Vielfalt sind ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt innerhalb der bridgingIT-Gruppe. Der Frauenanteil in der bridgingIT-Gruppe liegt zum Stichtag 30.11.2023 bezogen auf die bIT-Gruppe bei 29,18%. Führungspositionen sind zu 18% von Frauen besetzt. Damit erhöht sich der Anteil von Mitarbeiterinnen im Vergleich zu den Vorjahren stetig. Diese Entwicklung werden wir auch zukünftig weiter fördern und entsprechende Voraussetzungen in der Gestaltung von passenden Arbeitsbedingungen weiter schaffen. Dies erfolgt weiter unter anderem durch die Vermittlung eines umfassenden Diversitätsverständnisses in den Angeboten zum Dialog zu unseren Grundwerten (Werte-Workshops) durch die Werteinitiative story&identity. Ein weiterer Aspekt zur Nachhaltigkeit betrifft das Umwelt- und Energiemanagement. Auch wenn wir nur wenige Ansatzpunkte im Umwelt- und Energiemanagement haben (Mobilität, Lokationen und Geräte), konnten wir durch gezielte Aktivitäten Verbesserungen erreichen und werden diese Aktivitäten auch über die entsprechenden Audits durch Dritte prüfen und zertifizieren lassen. So konnten wir dieses Jahr auch wieder ein erfolgreiches Überprüfungsaudit im Energiemanagement (ISO 50001) abschließen. Die von uns direkt beinflussbaren umwelttechnischen und energiewirtschaftlichen Messgrößen im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit haben wir in 2023 wiederum reduzieren können. Hier zeigt sich weiter die konsequente Umstellung unserer bestehenden Fahrzeugflotte auf rein elektrische Fahrzeuge. So haben wir mittlerweile einen Anteil von 34% an rein elektrischen Fahrzeugen (BEV) im Firmenfuhrpark erreicht. Darüber hinaus sind über 37% der Neubestellungen bei Firmenwagen rein elektrische Fahrzeuge. Ebenfalls als Erfolg verbuchen wir den stetig sinkenden Anteil an Firmenwagen bezogen auf die Anzahl der Mitarbeitenden. Hier zeigt sich, dass Angebote wie Firmenradleasing oder das Deutschlandticket einen sichtbaren Einfluss auf unsere Dienstwagenflotte haben und uns helfen unseren CO 2 -Fußabdruck weiter zu senken. Der Stromverbrauch pro Mitarbeiter und Jahr konnte auch im vergangenen Jahr reduziert werden und dies trotz der Wiedereröffnung unserer Lokationen nach den Einschränkungen der Pandemie. Wir haben im Jahr 2023 weiterhin fokussiert an unseren ambitionierten Zielen gearbeitet, Nachhaltigkeit und CO 2 -Reduzierung in allen Bereichen unserer Geschäftstätigkeit zu integrieren und dies konsequent voranzutreiben. Mit Hilfe unserer Maßnahmen konnten wir so den CO 2 -Fußabdruck pro Mitarbeitenden um zwölf Prozent reduzieren und befinden uns somit auf einem erfolgreichen Weg zur CO 2 -Neutralität. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr unverändert zum Vorjahr keine Ausgaben im Bereich der Forschung und Entwicklung geleistet. 2. Lage des UnternehmensDie für die wirtschaftliche Lage relevanten KPIs sind die Umsatzentwicklung und das dabei erzielte Jahresergebnis. 2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse der craftingIT lagen im Jahr 2023 bei 27,8 Mio. EUR im Vergleich zu 19,9 Mio. EUR im Vorjahr und im geplanten Rahmen. Dies entspricht einer Steigerung von 40,0%. Das Umsatzwachstum liegt weiterhin deutlich über dem Schnitt der Branche. Die Umsatzentwicklung entspricht damit der Planung der Gesellschaft. Das Umsatzwachstum verteilt sich auf alle Branchen und Geschäftsfelder. Korrespondierend mit der Umsatzentwicklung stiegen auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Personalaufwendungen sind durch die gestiegene Zahl an Mitarbeitenden um 21% zum Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen überproportional um 42,5%. Dies ist auf das Wachstum zurückzuführen. In 2023 ergab sich ein Gesamtgewinn vor Steuern in Höhe von 961 TEUR (+43,7% gegenüber Vorjahr). Somit wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 658 TEUR gegenüber 457,7 TEUR im Vorjahr (+43,8% gegenüber Vorjahr) erreicht. Dies ergibt sich vor allem aus der Umsatzsteigerung. Der Bilanzgewinn in Höhe von 634 TEUR soll auf Vorschlag der Geschäftsführung vollständig ausgeschüttet werden. Das Eigenkapital stieg auf einen Gesamtwert von 683 TEUR. Die Rentabilität nach Steuern auf das investierte Eigenkapital stieg von 94,82% auf 96,34%. 2.2. Vermögenslage Die langfristigen Vermögensposten ergeben sich aus Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 63 TEUR. Die getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen laufende Ersatzinvestitionen. Das Umlaufvermögen war wie im Vorjahr durch kurzfristige Forderungen in Höhe von 3.905 TEUR, sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 239 TEUR und liquide Mittel in Höhe von 2 TEUR geprägt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe von 1 TEUR und aktive latente Steuern in Höhe von 24 TEUR, erstmalig aufgrund von Konzernstandards, gebildet. Für die Finanzierung des Vermögens bestehen Rückstellungen in Höhe von 606 TEUR und Verbindlichkeiten (hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen) in Höhe von 2.945 TEUR. Als Saldo ergibt sich das Eigenkapital in Höhe von 683 TEUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 16% nach 19% im Vorjahr. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,68 Mio. EUR (+65,8%) auf 4,23 Mio. EUR. 2.3. Finanzlage Durch das Cashpooling mit der BridgingIT GmbH und die dort zusätzlich bestehenden Kontokorrentlinien war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt des Berichtsjahres sichergestellt. 3. Perspektive und Ausblick für die kommenden JahreIn 2024 wird für die IT-Beratungsbranche eine weiterhin positive und mit ca. 5% Wachstum gegenüber dem Vorjahr gleichbleibende Entwicklung prognostiziert. Inwieweit sich die aktuelle weltpolitische Entwicklung bzw. die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sowie Integrationskosten in den SPIE Konzern auswirken, ist weiterhin offen und aktuell schwer absehbar. Auch 2023 hat sich gezeigt, dass die Bedarfslage im Kernportfolio der bridgingIT-Gruppe unabhängig von aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren sehr hoch ist. Dies bestätigt weiterhin die Entscheidung den Kernfokus des Leistungsangebots auf die Aspekte der Digitalen Transformation zu legen. Dieser Bereich ist für nahezu alle Kunden eine Schlüsseltechnologie, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Für das Jahr 2024 kann die ambitionierte Geschäftsplanung nahezu vollständig auf abgeschlossene Rahmenverträge gestützt werden. Das operative Geschäft im Bereich Managed Services und Sourcing Services (Third Party Management) soll weiterhin stark ausgebaut werden. Ein wichtiger Bestandteil wird dabei auch die sinnvolle Integration von Nearshore-Leistungen ins Angebotsportfolio sein. Auf Basis der aktuellen Positionierung sehen wir in der Durchgängigkeit von Innovations- und Branchenschwerpunkten der fastahead, dem Beratungs- und Technologieangebot der bridgingIT und den Managed Services der craftingIT in Verbindung mit einem verlässlichen und skalierbaren Third Party Management ein sehr innovatives und einzigartiges Lösungskonzept für die aktuellen Herausforderungen unserer Kunden. Insofern gehen wir davon aus, auch weiterhin deutlich über dem Branchenschnitt wachsen zu können. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungAls entscheidender Erfolgsfaktor wird die Gewinnung von Fachkräften gesehen. Der limitierte Arbeitsmarkt ist letztlich Ursache dafür, dass das Unternehmenswachstum nicht noch größer ausfiel. Um dem Risiko eines stagnierenden Bewerbermarktes dauerhaft zu begegnen, wurden, neben neuen Recruiting Ansätzen auch im Umfeld der Sourcing Services, vorhandene Partnerbeziehungen im Nearshoring Umfeld weiter ausgebaut. Die Geschäftsführung sieht daher in der erfolgreichen Gewinnung von neuen Mitarbeitern große Chancen, um den Wachstumspfad fortzusetzen. Im Jahr 2024 rücken im Compliance Management mehrere Schlüsselthemen weiter in den Fokus. Neben den fortlaufenden Themen rund um den Datenschutz, der Cybersicherheit und dem Umweltschutz, erfordern neue rechtliche Anforderungen wie die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und sich wandelnde regulatorische Landschaften eine kontinuierliche Anpassung der Compliance Strategie. Darüber hinaus gewinnen Technologieregulierungen und Anti-Korruption an Bedeutung. Als Unternehmen legen wir größten Wert auf die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung. Die Integration von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung in laufende Geschäftsprozesse wird uns über das Jahr 2024 hinaus weiterhin stark beschäftigen. Aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Regulatorik auch in nicht wertschöpfenden Bereichen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Compliance-Verstößen zu. Dies betrifft insbesondere fehlende oder zu späte Anfragen zum "Mobilen Arbeiten" außerhalb des jeweiligen Wohnsitzes von Mitarbeitenden. Berichtenswerte Compliance oder Datenschutz Vorfälle gab es auch im abgeschlossenen Jahr nicht. Fokus auch in diesem Jahr war die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Markt- und Lieferfähigkeit unseres Portfolios. Handlungsfelder waren neben der Identifikation und Analyse von sehr stark nachgefragten Competence Areas sowie der Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen zur gezielten Entwicklung dieser, auch die Integration der Trendthemen in die Steuerungstools des 2market-Bereiches. Ergebnis hieraus ist eine Market Map, die zur Grundlage für Planung und Steuerung in den zukunftsrelevanten Themen portfolioseitig ausgebaut werden kann, und somit zum systematischen Wachstum der bridgingIT-Gruppe beiträgt. Risiko in Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und den Sanktionen Ähnlich wie zu Beginn der Corona Pandemie werden kontinuierlich alle Branchen und alle aktuellen Geschäftsbeziehungen zu Kunden auf Risiken bzw. mögliche Auswirkungen überprüft. Laufende Aufträge sind nicht betroffen und negative Auswirkungen auf Folgebeauftragungen wurden nur in geringem Umfang festgestellt. Die Inflation und deren Auswirkung auf die Personalkosten konnte erfreulicherweise bisher begrenzt werden. Inwieweit es gelingen wird höhere Personalkosten an Kunden durchzureichen hängt sehr wesentlich von der Entwicklung des Arbeitsmarktes ab und bleibt abzuwarten. Auf Basis der derzeitigen Situation geht die Geschäftsführung davon aus, dass weiterhin keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft bestehen. Mögliche Budgetkürzungen bei Kunden durch die wirtschaftlichen Einbußen können mit den vorhandenen Mitteln abgefedert werden. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung wird aus aktueller Sicht kein Abbruch der Nachfrage entstehen. Die Geschäftsführung geht insbesondere davon aus, dass die Liquidität durch die bestehenden Verträge und den Finanzierungsrahmen gesichert ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und Auftragslage geht die Geschäftsführung von einem positiven Jahresergebnis 2024 auf einem gegenüber 2023 leicht gesteigerten Niveau und einem leichten Umsatzwachstum aus.
Magdeburg, den 9. Oktober 2024 CraftingIT GmbH gez. Klaus Baumgärtner gez. Dr. Frank Wallner gez. Reiner Schlosser Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut RegistergerichtDie CraftingIT GmbH mit Sitz in Magdeburg, eingetragen bei Amtsgericht Stendal unter der Nummer 21053 in der Abteilung B, ist im Berichtsjahr erstmalig im Sinne des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (Vorjahr: kleine Kapitalgesellschaft). Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der CraftingIT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB insoweit in Anspruch, dass die Angaben zu § 285 Nummer 4, 29 und 32 nicht gemacht werden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Soweit der Anhang keine Angaben über die sonstigen nach § 264ff HGB und 284ff HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Vermögensgenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 33 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten den Wert von 800 EUR nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter), wurden analog zur steuerlichen Vorschrift des § 6 (2) EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes im Finanzergebnis ausgewiesen wurden. Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeit-adäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden u.a. Vorsteuererstattungsansprüche vor Rechnungserteilung mit einem Wert von 232 TEUR (Vorjahr: 206 TEUR) ausgewiesen. Mindeststeuer Der gebuchte Steueraufwand der Gesellschaft für das laufende Jahr ist höher als der Wert, der sich aus der Berechnung gemäß Mindeststeuergesetz ergeben würde. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert 25 TEUR. Der in die Gewinnrücklagen eingestellte Betrag von 24 TEUR unterliegt der handelsrechtlichen Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB). Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.217 (Vorjahr: TEUR 294) gegenüber der Alleingesellschafterin. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige Verpflichtungen:
Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr waren durchschnittlich 46,93 Arbeitnehmer auf Vollzeit sowie durchschnittlich 51,58 Köpfe beschäftigt. Die Anzahl der beschäftigte Mitarbeiter (Köpfe) am 31.12.2022 betrug 58,00. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer Dr. Ing. Frank Wallner und Herr Dipl. Inf. Klaus Baumgärtner sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. In Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer PWC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug 39 TEUR. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH beim Unternehmensregister veröffentlicht. Nachtragsbericht/Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ausschüttungsgesperrte Beträge (§ 268 Abs. 8 HGB) Der zum Abschlussstichtag ausschüttungsgesperrte Betrag in Höhe von 24 TEUR (Vorjahr 0,00 EUR) resultiert aus dem erstmaligen Ansatz aktiver latenten Steuern. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Es wird ein Betrag von 24 TEUR in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Jahresüberschuss von 658 TEUR abzgl. Einstellungen in die Gewinnrücklagen von 24 TEUR ergibt einen Bilanzgewinn von 634 TEUR. Der gesamte Bilanzgewinn soll auf Vorschlag der Geschäftsführung ausgeschüttet werden.
Magdeburg, den 9. Oktober 2024 CraftingIT GmbH gez. Klaus Baumgärtner gez. Dr. Frank Wallner gez. Reiner Schlosser Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CraftingIT GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CraftingIT GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CraftingIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 9. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Reza Esmailian, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 02. November 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Entwicklung und Programmierung von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen
Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen