GreenScore Network SE
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Ludwig Bär seit 23.1.2023 | Prokura |
Helmut Dr. Melcher seit 1.10.2018 | Prokura |
Martin Jürgen Hubschneider seit 19.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CAS Software AGKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anlagespiegel zum 31.12.2023
Handelsregister am Amtsgericht Mannheim HRB1087511) Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren vorgenommen. Im Jahresabschluss sind gemäß § 246 Abs. 1 HGB sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Verrechnungsverbot nach § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen sind nur im Rahmen von § 249 HGB gebildet worden. Die Gesellschaft ist u.a. im Bereich Forschung und Entwicklung tätig und an verschiedenen EU Forschungs- und Förderprojekten als Konsortialpartner beteiligt. Die Bilanzierung der Zuschussprojekte erfolgt nach den Regelungen des HFA 1/84 i.d.F. 1990 Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Beispiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand. Die Zahlenangaben des Vorjahres wurden aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit angepaßt. Bewertungsvorschriften Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. Einzelne Posten sind wie folgt bewertet worden: Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten (Vollkosten) bewertet. Sie werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von idR 5 Jahren linear abgeschrieben. Die Gesellschaft hat von dem bestehenden Wahlrecht (§ 248 Abs. 2 HGB) Gebrauch gemacht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Bilanzierung von Leasingverträgen (Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums zum Leasinggeber, etc.) erfolgte auf Grundlage der steuerlichen Regelungen soweit dies möglich war (BFH-Rechtsprechungskriterien, BFM-Leasingerlasse vom 19.04.1971, 21.03.1972, 22.12.1975 und 23.12.1991). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen wurden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt. Im Übrigen wird auf die Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagenspiegel verwiesen. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden entsprechend den Vorschriften des § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen sind von den Vorräten offen abgesetzt soweit dies möglich war. Sie wurden mit den Bruttobeträgen angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf zweifelhafte Forderungen wurden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko bei den verbleibenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 v.H. berücksichtigt. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden nicht in die Berechnung der Pauschalwertberichtigung einbezogen. Sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die ausgewiesenen aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach der Vorschrift des § 250 HGB in die Bilanz aufgenommen und bewertet. Sie berücksichtigen Einnahmen/Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag/Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Sie berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst (soweit einschlägig). Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss verarbeitet worden. 2) Angaben zur Bilanz 1 Anlagevermögen Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beläuft sich auf 14,2 Mio. EUR (Vorjahr 14,7 Mio. EUR), davon entfallen 1.744 TEUR (Vorjahr: 1.902 TEUR) auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu 800 EUR netto wurden in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt. Der Anlagenspiegel ist im Anhang enthalten. 2 Umlaufvermögen Vorräte Der Bestand an unfertigen Leistungen (Projektbestände) wird mittels Buchinventur ermittelt. Die erhaltenen Anzahlungen auf erbrachte Projektleistungen wurden von den korrespondierenden Positionen an unfertigen Leistungen offen abgesetzt soweit dies möglich war. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Der Posten beinhaltet Forderungen zu Rechnungswerten von 6.065 TEUR (Vorjahr 7.429 TEUR), Einzel- 55 TEUR (Vorjahr 107 TEUR) und Pauschalwertberichtigungen 25 TEUR (Vorjahr 30 TEUR). Ferner enthalten ist eine Forderung gegenüber den europäischen Gemeinschaften aus Förderprojekten (220 TEUR, Vorjahr 375 TEUR), die noch nicht geltend gemacht wurde. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Gegenüber der YellowMap AG bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.185 TEUR (Vorjahr 1.052 TEUR). Diese Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als ein Jahr. Gegenüber der United Kiosk AG bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Leistungen in Höhe von 1.299 TEUR (Vorjahr - TEUR). Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber der United Kiosk AG ferner Darlehensforderungen in Höhe von 3.797,2 TEUR (Vorjahr 3.540,2 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Ausweis unter Finanzanlagen). Ferner bestehen Forderungen gegenüber der SmartWe World SE, der GreenScore Network SE, der WeLocal World AG, der EBID Service AG und der CAS Kft in Höhe von insg. 109,4 TEUR (Vorjahr 261 TEUR). Die Restlaufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 525 TEUR (Vorjahr 541 TEUR) beinhalten im wesentlichen Steuerforderungen 12 TEUR (34 TEUR), Darlehensforderungen gegen Mitarbeiter 40 TEUR (Vorjahr 47 TEUR), Mietkautionen 42 TEUR (Vorjahr 42 TEUR) und Forderungen gegen Vorstände 10 TEUR (Vorjahr 2 TEUR). Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr 42 TEUR einer Restlaufzeit von über einem Jahr. 3 Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungen belaufen sich per 31.12.2023 auf 339 TEUR (Vorjahr:236 TEUR). 4 Eigenkapital Angaben zu Anzahl und Art der Aktien nach § 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt am Abschlussstichtag 225.000,00 EUR und ist eingeteilt in 225.000 Namensaktien im Nennbetrag von 225.000,00 EUR. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 09.05.2018 wurde die Satzung entsprechend angepasst. Angabe zur gesetzlichen Rücklage nach § 150 Abs.2 AktG Die gesetzliche Rücklage per 31.12.2023 beträgt unverändert 22.500,00 EUR. Angaben zu den Gewinnrücklagen nach § 152 Abs. 3 AktG Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 26.335.843,18 EUR setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres von 25.081.146,70 EUR und dem Jahresüberschuss von 1.254.696,48 EUR. Aus der r Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergibt sich nach Abzug passiver latenter Steuern ein ausschüttungsgesperrter Betrag von 3.524.066,00 EUR. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge des Bilanzgewinns nach § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf 3.524.066,00 EUR. 5 Rückstellungen Für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet, deren Bewertung sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung richtet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3.394 TEUR (Vorjahr 3.050 TEUR) wurden im Wesentlichen gebildet für Urlaubsverpflichtungen (719 TEUR, Vorjahr 651 TEUR), CAS Vergütungsmodell (199 TEUR, Vorjahr 198 TEUR), Sonderzahlungen an Mitarbeiter (872 TEUR, Vorjahr 923 TEUR), ausstehende Bonuszahlungen an Mitarbeiter (103 TEUR, Vorjahr 107 TEUR), Gewährleistungsverpflichtungen pauschal (360 TEUR, Vorjahr 495 TEUR) sowie Gewährleistungen aus Einzelrisiken (441 TEUR, Vorjahr 393 TEUR). 6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen die üblichen Lieferantenkreditsicherungsvereinbarungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Gegenüber der YellowMap AG bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 319 TEUR (Vorjahr 310 TEUR) sowie Darlehensverbindlichkeit in Höhe von 2.700 TEUR (Vorjahr 2.950 TEUR). Gegenüber United Kiosk AG bestehen Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr 0 EUR). Gegenüber der SmartWe World SE bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 147 TEUR (Vorjahr 234 TEUR). Gegenüber der CAS Software kft., Ungarn bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 171 TEUR (Vorjahr 138 TEUR). Gegenüber der EBID Service AG, der Customer Centicity CC AG und WeLocal World AG bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von zusammen 31 TEUR (Vorjahr 26 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten sind nicht bestellt. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 1.042 TEUR (Vorjahr 1.092 TEUR). In dieser Position sind im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten von 891 TEUR (Vorjahr 956 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 33 TEUR (Vorjahr 34 TEUR) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten sind nicht bestellt. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.013 TEUR (Vorjahr 6.050 TEUR). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren beträgt 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt insgesamt 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). 7 Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungen belaufen sich auf 61 TEUR (Vorjahr 63). 8 Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von 1.626 TEUR (Vorjahr 1.645 TEUR) ergeben sich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände bei einem angenommenen Unternehmenssteuersatz von 31,575% (Vorjahr 31,575 %). Im Geschäftsjahr ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 551 TEUR aufgrund Aktivierungen und Erträge in Höhe von 569 TEUR aufgrund erfolgter Abschreibungen im Geschäftsjahr. 3) Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung 1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 39.735 TEUR (Vorjahr 38.601 TEUR) gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Merkmalen wie folgt: Aufgliederung nach Geschäftsfeldern:
Aufgliederung nach geographischen Merkmalen:
2 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt 6.867 TEUR (Vorjahr 6.868 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
4) Sonstige Angaben 1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag 11.505 TEUR (Vorjahr 4.548 TEUR). Sie ergeben sich aus langfristigen Mietverträgen für Büroräume, aus Kfz- Leasingverträgen und Leasingverträgen für Drucker und JobRad. 2 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Bilanzstichtag bestanden 26 TEUR Haftungsverhältnisse iS § 251 HGB (Vorjahr 3.080 TEUR), im Vorjahr valutierend mit 233 TEUR (Grundschuld und Bürgschaft) zugunsten Dritter. 3 Angaben zu den Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats Alleinvorstand im Geschäftsjahr ist Martin Hubschneider, Diplom-Wirtschaftsingenieur. Der Vorstand ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Er kann die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt vertreten. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Unter dem Datum vom 12.09.2018 wurde Dr.-Ing. Dipl.-Inf. Helmut Melcher Einzelprokura erteilt. Unter dem Datum vom 19.01.2023 wurde Macus Bär Einzelprokura erteilt. Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Die Bezüge des Aufsichtsrats für 2023 betragen insgesamt 15.500,00 EUR. Angaben zu gewährten Krediten gemäß § 285 Abs. 9 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegenüber Vorstandsmitgliedern in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr 2 TEUR). 4 Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 HGB für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 34 T€ (Vorjahr: 31 T€).
5 Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 6 Beschäftigte der AG Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die CAS Software AG nach § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 384 Arbeitnehmer, davon 1 Vorstand, 367 Angestellte und 17 Auszubildende. (Vorjahr: 385 Arbeitnehmer). 7 Angaben zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Verbundene Unternehmen
Beteiligungen
Die Angaben nach § 285 Abs. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 HGB.
Die Angaben nach § 285 Abs. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist selbst Muttergesellschaft und erstellt einen Konzernabschluss, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. Am 09.05.2018 hat die Hubschneider Investment GmbH mitgeteilt, dass sie mehr als den vierten Teil der Aktien an der CAS Software AG hält (Meldung nach § 20 Abs. 6 AktG). Unterzeichnung
Karlsruhe, den 16.05.2025 CAS Software AG Martin Hubschneider, Vorstand und Unternehmer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01 bis 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Branchensituation Die wirtschaftliche Situation in Deutschland und in der Welt lässt sich wie folgt zusammenfassen: Deutschland
Global
Trotz Herausforderungen wie anhaltender Inflation und geopolitischen Spannungen zeigte sich die Weltwirtschaft widerstandsfähiger als erwartet, während Deutschland eine leichte Rezession verzeichnete. Die wirtschaftliche Lage der Softwareunternehmen in Deutschland war im Jahr 2023 trotz globaler Herausforderungen positiv. Dies lässt sich anhand folgender statistischer Zahlen belegen: Branchensituation: Gesamtmarkt IT
Umsatzwachstum
Spezifische Wachstumssegmente
IT-Dienstleistungen
Wir leben in einer Zeit der Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Zu den größten Herausforderungen für den Mittelstand zählen (lt. Haufe 9.3.2023) aktuell die Energiekosten, der Fachkräftemangel, die Inflation, die Lieferketten, die Transformation hin zu einem nachhaltigen Unternehmen, die Zukunftsfähigkeit/Resilienz, Cybersicherheit, die Erfüllung der ESG-Berichtspflichten und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Innovationen. Die Abhängigkeit von funktionierender und anpassbarer IT wird immer wichtiger. Digitale Souveränität bei weniger Abhängigkeit und optimaler Flexibilität wird für die mittelständischen Unternehmen überlebenswichtig. Die Anforderungen an mittelständische Unternehmen wachsen stetig: Kundenbedürfnisse und Rahmenbedingungen ändern sich blitzschnell. Das erfordert ständig adaptionsfähig an diese Änderungen zu sein. Dazu gehört für jedes Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie. Aus unserer Sicht zählen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zukunftsfähiger Unternehmen eine kundenzentrierte Unternehmensorganisation und eine in zukunftsfähige, digitale Infrastruktur. CRM/xRM+AIA-Lösungen unterstützen den Erfolg von Unternehmen in vielen Bereichen: für einen effektiven Vertrieb, für effiziente interne Abläufe, für attraktive Arbeitsplätze und ganz allgemein für ein gelingendes Beziehungsmanagement zu Kunden, Mitarbeitern und Partnern. CAS: Der führende deutsche CRM-Anbieter für den Mittelstand Die CAS Software AG hat seit ihrer Gründung im Jahr 1986 auf innovative CRM-Lösungen zur systematischen Unterstützung gelingender Kundenbeziehungen gesetzt. Unser erste Kunde Daimler Truck gehört auch heute noch zu unseren besonders geschätzten Referenzkunden. Mittelständische Unternehmen aller Branchen und Organisationen mit 5 bis 5000 Mitarbeitenden schenken uns ihr Vertrauen. Mehr als 500.000 tägliche Nutzer gestalten ihre Kundenbeziehungen und erleichtern ihre Arbeit mit unseren Lösungen. Durch stetige Innovation ist das CAS-Team in der CAS Gruppe auf über 430 Mitgestalter gewachsen. Wir investieren seit über 20 Jahren jährlich über 25% von unserem Umsatz in neue Softwarelösungen. Diese Innovationskraft wird auch durch begehrte Auszeichnungen honoriert: Beispielsweise Innovator des Jahres und Gesamtsieg beim Top100 in 2022 oder Platz 1 bei den innovativsten Unternehmen beim Benchmark der Süddeutschen Zeitung/Creditreform im Herbst 2024. Unsere Vision: wir fördern gelingende Kundenbeziehungen mit der zukunftsfähigsten CRM. Unter dem Motto "Passion for Customer Centricity" erleichtern wir unseren Kunden die Gestaltung gelingender Kundenbeziehungen unterstützen richtige Entscheidungen durch intelligente Assistenten (AIA), durch intelligente Agenten und durch Business Process Automation. Wir sichern die Zukunftsfähigkeit durch optimale Adaptivität an zukünftige Kundenbedürfnisse und gestalten deshalb emergente Plattformen. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden optimale digitale Souveränität und haben dafür auch das Label fair.digital ins Leben gerufen. Unser Innovationsprozess startet mit dem gemeinsamen Zukunftsbild der CAS. Die Geschäftsleitung der CAS und seiner Units entwickelt in Abstimmung mit den Führungskräften und allen Mitgestaltern zumindest jährlich die anspruchsvollen Zukunftsbilder der CAS und seiner Units weiter. Das CAS FutureLab arbeitet an vorderster Front mit den Wissenschaftlern von unserem Ecosystem von Unis und Hochschulen. Unsere Units UserExperience und ProductDesign gestalten die begeisternde Nutzerschnittstelle und die Funktionalität, die Experten in der Entwicklung gestalten die Software-Architektur und die Code-Entwicklung - schließlich garantieren die Experten in der Softwarequalitätssicherung mit automatisierten Tests die Softwarequalität und erstellen eine hilfreiche Dokumentation. Unübernehmbare WeCompanies sind auf dem Vormarsch. Unser Tochterunternehmen SmartWe bietet ein besonders innovatives CRM+AIA aus der Cloud an und wurde 2024 u.a. mit dem RedDot Award ausgezeichnet. Die SmartWe World SE ist eine sogenannte WeCompany: die stimmberechtigten Aktien dürfen, ähnlich wie bei Genossenschaften, nur von aktiven Mitgestaltern(Mitarbeitern), Partnern und Kunden gehalten werden. D.h. das Unternehmen kann nicht übernommen werden. Zusätzlich wird der Gewinn auf 10% vom Umsatz begrenzt. Überschüssige Gewinne werden in Preissenkungen oder Innovation investiert. Die CAS Gruppe wird in den nächsten Jahren weitere WeCompanies gründen und so seinen Kunden eine ganz neue Form der Zukunftssicherheit und partnerschaftlichen Zusammenarbeit anbietet. 2. Geschäftsentwicklung CAS 2.1 Umsatz- und Ertragslage Trotz der herausfordernden politischen und wirtschaftlichen Gesamtlage konnte die CAS ihr geplantes Ergebnis übertreffen. Die Gründe dafür sind vielfältig: 1. Die Fan-Quote der CAS Software AG ist außerordentlich hoch. Die erfolgreichen Kunden intensivieren laufend die Kundenbeziehung. CAS wächst mit dem Erfolg seiner Kunden. Wir nennen dies Win-Win Geschäfte. 2. Unsere vertrauenswürdigen, anpassungsfähigen Digitalisierungs-Produkte rund um CRM+AIA und CPQ (Konfiguratoren), werden insbesondere vom Mittelstand stark nachgefragt. 3. Die CAS Software AG fokussiert auf digitale Plattformen, die sich dauerhaft kostengünstig an die Bedürfnisse der Kunden anpassen lassen. Diese Anpassungen werden in der Regel von den nationalen und internationalen Partnern übernommen und abgerechnet. Rekordinvestitionen in 2023 Trotz der außerordentlich hohen (nur zu einem geringen Anteil aktivierten) Investitionen von über 30 % vom Umsatz aus dem laufenden Geschäft in neue Lösungen und die neue Softwareplattform SmartWe und We.Network erzielte die CAS eine operativ gute Ertragslage. Die EBITDA-Marge 2023 liegt bei ca. 10% (Vorjahr: ca. 10%). In den Abschreibungen und latenten Steuern wirkt sich die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände aus. In 2023 wurden die hohen Investitionen in Innovationsthemen weiter ausgebaut. Insbesondere in die Plattformen SmartDesign (CAS genesisWorld, SmartWe), Konfigurator Merlin (SmartCustomization-Konfigurator) und das soziale Netzwerk (We.Network) wurden ca. 14,2 Millionen Euro komplett aus dem Cash-Flow investiert. Mit einem EBITDA-Satz von ca. 10% bleibt die CAS in ihrer gewohnten Bandbreite von 10%-20% EBITDA-Marge. Stabile Umsatz- und Auftragsentwicklung Die operative Gesamtleistung für 2023 in Höhe von 42.392 T€ liegt 1,7 % über dem Vorjahresniveau. Umfassendes Dienstleistungsangebot CAS bietet für seine Kunden und für und durch Partner ein umfassendes Dienstleistungsangebot in der Beratung, Einführung, Betrieb und Support der Lösungen. Höhere Personalkosten als Resultat der Zukunftsinvestitionen und Umsatzkosten Der Personalaufwand stieg um 4,6 % von 24.275 T€ auf 25.394 T€, resultierend aus den Neueinstellungen von Mitarbeitenden für Produktinnovation und weiteres Wachstum. Ergebnis Die Ergebniszahlen haben sich infolge des Umsatzwachstums bei leichter ansteigenden Kosten deutlich positiv entwickelt. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung) lag mit 4.177 T€ (Vj: 4.287 T€) bei ca. 10% der Gesamtleistung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 1.005 T€ (Vj: 709 T€) um +42 % bzw. 296 T€ über dem Vorjahreswert. Als Ergebnis nach Steuern verblieben 1.255 T€ (Vj: 644 T€). 2.2 Finanz- und Vermögenslage Investitionen In 2023 wurden Investitionen in Höhe von 5.314 T€ aktiviert. Die wesentlichen Positionen sind hierbei Investitionen in Wertpapiere, die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände, Anschaffung von Hardware, Software und sonstiger Geschäftsausstattung. Finanzierungsmaßnahmen Es erfolgten keine neuen Finanzierungsmaßnahmen, die CAS AG hatte in 2023 keinerlei Bankverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten). Weitere Steigerung der sehr guten Eigenkapitalquote / Vermögenslage Die Bilanzsumme von CAS hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 266 T€ auf 37.099 T€ erhöht. Der Bestand an unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnissen vermindert um dafür erhaltene Anzahlungen lag zum 31.12.2023 liegt mit 2,2 T€ auf ca. Vorjahresniveau, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mindern sich um ca. 1.152 T€. Per 31.12.2023 ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von 26.584 T€, was einer Eigenkapitalquote von 71,7 % entspricht (Vorjahr 68,8 %). Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 3.529,9 T€ (Vj: 1.818,9 T€) Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf -3.853,9 T€ (Vj: -2.188,4) Aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein Cashflow von 0,0 T€ (Vj: 0,0 T€) Der Cashflow 2023 insgesamt beträgt -324,0 T€ (Vj: -369,5 T€) Finanzielle Leistungsindikatoren Maßgeblich für unsere interne Unternehmenssteuerung sind die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis (EBIT) und der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Das EBIT erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 296 T€ und beträgt im Geschäftsjahr 1.005 T€. Hohe Liquidität stellt jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicher Am Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 1.211 T€ (Vj: 1.535 T€). Die Mittel betreffen Bankguthaben und Kassenbestände. Sämtliche Ausgaben (für Personal, externe Berater und Sachkosten) werden aus den laufenden Einnahmen beglichen. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eine weiterhin positive Entwicklung aufzeigt. Im Geschäftsjahr 2023 konnten, wie auch in den Vorjahren, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen ohne Verzögerung nachgekommen werden. 3. Personal- und Sozialbereich In 2023 waren im Jahresmittel feste Mitgestalter (Feste MG, DH-Studenten und Auszubildende) mit einer Gesamtkapazität von 431,64 FTE (Full Time Equivalent), sowie 41,68 FTE Diplomanden, Praktikanten und Aushilfen beim Konzern angestellt. Zum Jahresende 2023 waren 372 Mitgestalter bei der Gesellschaft beschäftigt (Vorjahr 365 Mitgestalter). Einstellungen erfolgten hauptsächlich in den Bereichen Software Engineering und Vertrieb/Projektmanagement. In 2023 waren im Jahresmittel feste Mitgestalter mit einer Gesamtkapazität von 339,46 FTE, sowie 36,93 FTE Diplomanden, Praktikanten, Auszubildende und Aushilfen bei der Gesellschaft angestellt. 4. Chancen- und Risikenbericht 4.1 Risiken Chancen und Risiken der Internationalisierung Die zunehmende Internationalisierung der CAS stellt weiterhin hohe Anforderungen an die Führung der Vertriebspartner und im Forderungsmanagement. Gesamtwirtschaftliches Risiko Wie bei allen anderen Unternehmen liegen Unsicherheiten für die weitere Entwicklung in der allgemeinen - durch die oben beschriebenen globalen Herausforderungen - konjunkturellen Lage in für uns wichtigen Märkten, sowie in der Marktakzeptanz unserer Produkte und Dienstleistungen. Vor allem durch gezieltes Stärken und Fördern unserer Innovationskraft schaffen wir insgesamt die Voraussetzungen, um unseren Kunden auch weiterhin Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die ihnen einen Mehrwert gegenüber denen des Wettbewerbs bieten. Aber auch die bewusste Hinterfragung der Organisationsstruktur, verbunden mit der Flexibilität Anpassungen kurzfristig zu implementieren, stellt sicher, dass wir auch in neuen Bereichen präsent sind und neue Marktpositionen besetzen. Rechtliche Risiken Für die CAS Software AG ergeben sich Risiken aus Produkthaftung, Patentrecht sowie Wettbewerbs- und Kartellrecht in marktüblichem Umfang. Risiken bei Mitgestaltergewinnung Für das neue Geschäftsjahr sehen wir Personalrisiken in Bezug auf geplante Einstellungen in besonders gefragten Bereichen. Die CAS Software AG profitiert jedoch von ihrer starken Position im Markt und den aktuellen Auszeichnungen als einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands (Great Place to Work in 2020) und Innovator des Jahres (Top100 in 2022) sowie der sehr erfreulichen Weiterempfehlungsquote der Mitgestalter und der Kunden. Branchenrisiken Produktpiraterie ist und bleibt bei installierter Software eines der beständigen Branchen-themen, dass die CAS und ihre Partnerunternehmen auch in Zukunft begleiten wird. Wir setzen dabei auf die Aufklärung unserer Kunden. Bei Cloud-Software wie SmartWe ist dieses Risiko minimal. Patentrechte und Urheberrechte gehören ebenso zu typischen Risiken: CAS setzt hier stark auf einen Open Source - Stack. Um die eigene digitale Souveränität zu stärken nutzt die CAS -soweit möglich- keine Lizenzprodukte und verfügt weitgehend über den Zugang zur Source der verwendeten Komponenten. Risiko durch Forderungsausfälle Durch die breite Streuung der Kunden und durch solvente Großkunden besteht nach unserer Einschätzung ein relativ geringes Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen. Dem Ausfallrisiko wird mit einem effektiven Forderungsmanagement begegnet. Die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftsentwicklung (Rezession, Inflation...) können nicht abschließend eingeschätzt werden und können auch die Zahlungsbereitschaft der CAS Kunden beeinträchtigen. Da die CAS Standardsoftware anbietet, ist für die Kunden und Partner die Gesamtinvestition - aufgrund gutplanbarer Einführungsaufwände - überschaubar. Zusätzlich sorgen flexible Erwerbsmodelle dafür, dass Kunden hohe Anfangsinvestitionen sparen und damit ihre Liquidität sicherstellen können. Kundenzentrierung als Unternehmensstrategie Basis für den nachhaltigen und langfristigen Erfolg sind der Fokus auf unsere strategischen Erfolgsfaktoren, wie hohe Kundentreue, niedrige Kundenverlustquote und eine hohe Weiterempfehlungs-, Kundenzufriedenheits- und Fanquote. Diese erreichen wir durch: einen bei allen Mitgestaltern verankerten Fokus, das marktführende Niveau der Kundenzufriedenheit zu erhalten, und durch stetige Produktinnovationen inklusive Serviceangeboten den Vorsprung auszubauen. Zusammenfassend sind die genannten Risiken nach unserer Einschätzung nicht wesentlich. bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht. 4.2 Chancen Bereits im Jahr 2011 hatte die CAS Software AG auf eine konsequent kundenzentrierte, selbst gestaltete Unternehmensorganisation gesetzt und sich auf nachhaltiges, erfolgreiches, gesundes und zielgerichtetes Wachstum und optimale Chancennutzung ausgerichtet. Die "CAS SmartEnterprise" kann als "zielgerichtet koordinierte Netzwerkorganisation" bezeichnet werden, deren Design durch die sich laufend verändernden Kundenbedürfnisse bestimmt wird. Spezialisierte Businesscenter für xRM (any Relationship Management), sogenannte CAS SmartCompanies, bedienen jeweils ein Kundensegment mit dem Ziel zunächst der Innovationsführerschaft und dann der Marktführerschaft. Beispielsweise bedient "CAS Car Dealer" den CRM/XRM-Markt für Autohäuser, "CAS Education" den Markt für Bildungseinrichtungen und die "CAS Communities" den CRM/XRM-Markt für Vereine, Verbände und Stiftungen. Durch die Unternehmensorganisation CAS SmartEnterprise werden gleichzeitig mehrere Ziele erreicht:
Bei den Beteiligungsunternehmen EBID Service AG und Customer Centricity AG ergaben sich 2023 keine wesentlichen Ereignisse. Die besonderen Stärken des Unternehmens liegen in der Unternehmenskultur, bei den engagierten und kompetenten Mitgestaltern/Mitarbeitern und der hohen Fan-Quote, bei den Kunden, der Agilität der koordinierten Netzwerkorganisation, der Innovationskraft und den strategischen Kooperationen. Das Steuerungs- und Risikofrüherkennungssystem ermöglicht effiziente, dezentrale Entscheidungen bei voller Transparenz für den Vorstand und weitere Entscheidungsträger. Umsatz- wie kostenseitig wird auf einzelner Business-Unit-Ebene (SmartCompany oder Shared Service Center) unter Verantwortung des jeweiligen Unit-Leiters "bottom up" geplant und auf CAS-Gesamtebene aggregiert. Sowohl Einzelpläne, wie auch die Gesamtplanung werden laufend überwacht und entsprechend des Geschäftsverlaufes angepasst. Über 25 Innovations-Teams mit über 90 direkt beteiligten Mitgestaltern sichern den Innovationserfolg in allen wichtigen Themenbereichen ab. 5. Forschung und Entwicklung Die Intensität der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten war auch im Geschäftsjahr sehr hoch. Nach wie vor arbeiten wir eng mit Hochschulen und Forschungsinstituten zusammen und nehmen an innovativen Fördervorhaben teil. Die Ergebnisse dieser Projekte fließen in die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen ein und belegen Innovationskraft und Adaptivität unserer Unternehmensgruppe. Aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen vertrauenswürdige Cloud, Künstliche Intelligenz, Chatbots und Augmented Reality, intelligente Konfiguration, neue Methoden der Qualifizierung und Weiterbildung sowie die Erprobung neuer Geschäftsmodelle. Der Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung betrug über 14,2 M€ im Jahr 2023, aktiviert wurden 1.744 T€, abgeschrieben wurden 1.803 T€. 6. Sonstige Erläuterungen 6.1 Nachhaltigkeit/Zukunftsfähigkeit CAS optimiert laufend seine Energieeffizienz bei der Arbeit und nutzt erneuerbare Energie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der flexiblen Gestaltung der Arbeit mit Future Workplace Modell, Flexarbeit und Flexurlaub, sowie der aktiven Gesundheitsförderung der Mitgestalter und der Förderung eines wertschätzenden Umgangs miteinander. 6.2 Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag können wir von einer besonderen Auszeichnung berichten: Die CAS Software AG wurde mit dem Titel "Deutschlands Kundenchampion" ausgezeichnet. 6.3 Wesentliche Geschäftsbeziehungen mit Nahestehenden Personen Die Geschäfte mit der CAS Service GmbH, sowie der CAS Software Kft. Ungarn werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Es handelt sich um Mietaufwendungen am Standort Karlsruhe sowie Beratungs- und Programmierleistungen. Die Geschäfte mit nahestehenden Personen sind aus Sicht der Geschäftsleitung insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Sie werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. 7. Prognosen Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2024 sind in Deutschland eingetrübt. CAS rechnet mit stabiler Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die CAS fokussiert weiter auf wachsende Investitionen in Softwareplattformen und reduziert das Projektgeschäft. Das Geschäftsjahr 2024 ging im Vergleich zum Vorjahr um 3 % wachsenden Gesamtleistung und einem Ergebnis über 1 Mio. EUR zu Ende. Für das Jahr 2025 erwarten wir eine etwa 10 %ige Steigerung der Gesamtleistung mit weiterhin stabilen Erträgen. Die Gewinnung der passenden Mitgestalter/Mitarbeiter kann das Wachstum begrenzen. Dabei wird die CAS wie bisher ihrem hohen Anspruch treu bleiben. CAS stellt nur ein, wenn jeweils die zum Team und zur Position passende Person gefunden wurde. Innovations- und Marktführerschaft als Ziel Alle SmartCompanies der CAS Software AG streben in ihrem jeweiligen Kundensegment jeweils die Innovations- und Marktführerschaft an. Durch die einzigartige, vertrauenswürdige Softwaretechnologie SmartDesign und Merlin CPQ haben sie eine gute Ausgangslage. Auch in 2024 werden voraussichtlich über ca. 25% des Umsatzes in Innovationen investiert und damit für unsere Kunden state-of-the-art Lösungen und eine hohe Investitionsabsicherung und Zukunftssicherung gewährleistet. Dabei werden das kundenzentrierte Design der Softwarelösungen, ein begeisterndes Nutzererlebnis und die Vernetzung von Daten und Diensten in den Mittelpunkt der weiteren Entwicklungen gestellt. Die CAS bietet als deutsches Familienunternehmen seinen Kunden einen außergewöhnlichen Mix: erstklassige Mitgestalter, herausragende Kundennähe, Zukunftssicherheit einen flächendeckenden Vertrieb über zertifizierte Partner, vielfältige Kooperationen mit Hochschulen, Forschungstransfereinrichtungen und Partnerunternehmen. Die Planung erfolgt dezentral in den SmartCompanies der CAS. Als Planungsvorgabe werden folgende Punkte mitgegeben:
Die dezentrale Planung wird von der CAS Software AG zentral koordiniert und bestätigt. In die Planung gehen der Bestand an Pflegeverträgen und die vorhandenen Ressourcen an Mitgestaltern ein. Die Planung erfolgt quartalsweise und immer mit einer detaillierten, rollierenden Planung für die folgenden vier Quartale. Das Controlling erfolgt laufend - notwendige Maßnahmen werden sofort nach Vorliegen einer nachhaltigen Planunter- oder Überschreitung ergriffen. 8. Berichterstattung über Beteiligungen und Niederlassungen SmartWe World SE Das Tochterunternehmen SmartWe World wurde auf den kommenden Markteintritt einer cloudbasierten Software-Plattform für kleine und mittelständische Unternehmen vorbereitet. Seit 2021 sind viele Mitgestalter der CAS Gruppe an dem Unternehmen beteiligt. United Kiosk AG Das Beteiligungsunternehmen United Kiosk betreibt den in Deutschland marktführenden und vertrauenswürdigen Marktplatz für Print-Zeitschriften und ePaper. United Kiosk konnte auch dank erheblicher Investitionen seine marktführende Marktstellung in 2023 weiter ausbauen. United Kiosk ist der führende Aggregator und Marktplatz für Medieninhalte (Print/ePaper). Highlight und Investitionsschwerpunkte sind die United Kiosk News: eine Kombi-Abo mit inzwischen über 1200 Zeitschriften für monatlich nur 9,90 Euro. Zukünftig wird es eine disruptive, neue Variante geben, die in die vertrauenswürdige soziale Plattform We.Network integriert wird. YellowMap AG inkl. YellowMap Schweiz AG YellowMap bietet marktführende, fair.digitale, kartenbasierte Filialfinder und innovative Karten- und Routingtechnologie an. Die YellowMap AG bietet mit den SmartMaps eine preisgünstige, vertrauenswürdige (fair.digital) und qualitativ hochwertige Alternative zu renommierten Anbietern, die nebenbei Daten sammeln. Renommierte Unternehmen, wie beispielsweise die deutschen Sparkassen, Hans Grohe oder die Postbank nutzen mit reichweitenstarken Angeboten die Technologien von YellowMap. WeLocal World AG WeLocal bietet marktführende Apps für Radiosender, Fernsehsender sowie für Gemeinden und Regionen an. WeLocal hat 2023 die Kundenbasis und seine Angebote deutlich ausgebaut. Das Hosting erfolgt inzwischen ausschließlich auf vertrauenswürdigen "Software hosted in Germany" Rechenzentren. Auch Welocal darf das fair.digital - Siegel als vertrauenswürdige Software tragen. CAS Software Kft, Ungarn In der ungarischen IT-Stadt Szeged betreibt die CAS Szeged ein Entwicklungscenter. Die Mitgestalter in Ungarn entwickeln gemeinsam mit den Mitgestaltern in Karlsruhe die Standardsoftware der CAS-Gruppe. Durch enge Verbindungen zur Universität in Szeged gewinnt das Unternehmen sehr gut ausgebildete Mitgestalter. In 2023 ist die Mitgestalter-Anzahl von 55 auf 61 gewachsen. CAS Niederlassung München In 2022 wurde in München eine Vertriebsniederlassung gegründet. Diese hat sich in 2023 etabliert. Wir danken allen unseren Kunden, unseren Partnern, unseren Mitgestaltern und unseren Aufsichtsräten, die dieses gelingende Unternehmen möglich gemacht haben, die besonderen Unternehmenswerte prägen und die Zukunft mitgestalten!
Martin Hubschneider, Unternehmer & Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CAS Software AG: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CAS Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAS Software AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 16.05.2025 Dr.
Kaufmann & Coll. GmbH
Dr. Jürgen F. Kaufmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023Im Geschäftsjahr 2023 (01.01.2023 bis 31.12.2023) hat der Aufsichtsrat die ihm durch Gesetz und Satzung der Gesellschaft vom 06.05.1999 übertragenen Aufgaben erfüllt. Er hat insbesondere den Vorstand der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat hat hierfür ausführliche Aufsichtsratssitzungen durchgeführt, und zwar am 30.03.2023, 30.06.2023, 06.10.2023 und am 05.12.2023. An der ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 30.06.2023 hat außerdem der Wirtschaftsprüfer Alexander Gerstlauer zeitweise teilgenommen und den Jahresabschluss zum 31.12.2022 erläutert. Der Vorstand hat diese Aufsichtsratssitzungen jeweils durch einen ausführlichen Bericht an den Aufsichtsrat vorbereitet. In diesem Bericht ist die Situation der Gesellschaft dargestellt gewesen. Den Bericht hat jedes Aufsichtsratsmitglied zur Vorbereitung auf die Aufsichtsratssitzung angemessene Zeit im Voraus bekommen. Außerdem hat der Vorstand in jeder Aufsichtsratssitzung die jeweiligen Berichte mündlich erläutert und auf Fragen geantwortet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Der Vorstand hat bei der Erörterung des Jahresabschlusses in der Aufsichtsratssitzung vom 30.06.2022 seinen Lagebericht erörtert und vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Vorschlag angeschlossen. Der Abschlussprüfer der Gesellschaft hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 uneingeschränkt bestätigt und angekündigt, auch den Konzernabschluss uneingeschränkt zu bestätigen. Abschlussprüfer war aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 22.03.2024 (Urkunde Notar Dr. Morlock UV M 1165/2024, Karlsruhe) die Dr. Kaufmann & Coll. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Gartenstrasse 134, 6596 Frankfurt. Der Aufsichtsrat hat als abschließendes Ergebnis seiner letzten Prüfung festgestellt, dass sich im Geschäftsjahr 2023 keine Einwendungen ergeben haben und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 billigt. Damit ist dieser Jahresabschluss festgestellt. Der Aufsichtsrat wiederholt noch einmal seinen Dank gegenüber dem Vorstand der Gesellschaft und allen Mitarbeitern der Gesellschaft.
Karlsruhe, den 17.05.2025, Gez. Dr. Dr. Jörg Maurer, Aufsichtsratsvorsitzender |
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