AGS & ABB Balkon- und Baumanagement GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Mike Purkart seit 24.11.2021 | Geschäftsführer |
Kai Tenbergen seit 24.11.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Purkart Systemkomponenten GmbHGroßrückerswaldeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist die industrielle Erzeugung von Systemkomponenten aus Metall, die Blechverarbeitung, die Oberflächenbeschichtung und -veredelung sowie verschiedene Schweißtätigkeiten. Kunden sind unter anderem Anbieter von Balkonsystemen, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie Schienenfahrzeughersteller und Hersteller von Lithiumbatterien. Seit einigen Jahren werden unter der Marke "ELEKTRA BECKUM" auch strom- und motorbetriebene Garten- und Baugeräte (Häcksler, Wippsägen, Bandsägen, Baukreissägen, Schweißgeräte) hergestellt und vertrieben. 2. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. 3. Forschung und Entwicklung Zusammen mit unseren Kunden bzw. auch nach deren Vorgaben werden permanent Teile entsprechend den Anforderungen entwickelt und in die Serienproduktion überführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das BIP Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro im Vergleich zu 3,95 Billionen Euro im Vorjahr. Es ist also nominal kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet. Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 in eine Rezession gerutscht. Das reale Bruttoinlandprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. Die nach dem Ende der Corona-Krise erhoffte Regeneration erfolgte wegen des Krieges in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der allgemeinen Rekordinflation nicht. Die negativen Folgen aus der Steigerung der Energiekosten konnten - auch für uns - durch die Energiepreisbremsen der Regierung aber abgemildert werden. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der breiten Aufstellung unseres Unternehmens war unsere Entwicklung trotzdem erfolgreich. Der Gesamtumsatz ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr nur um TEUR 1.455 (5,19%) gesunken. Die Gesamtleistung ohne sonstige betriebliche Erträge hat sich um 5,84% verringert. Der Materialaufwand ist um TEUR 1.639 (12,4%) zurückgegangen, sein Anteil an der Gesamtleistung wurde etwas verringert. Bei nominal recht deutlich und auch prozentual etwas angestiegenen Personalkosten, um TEUR 125 (18,7%) gesunkenen Abschreibungen sowie um TEUR 802,7 (25,5%) gestiegenen sonstigen Aufwendungen wird ein um TEUR 268 (15,8%) geringeres Ergebnis nach Steuern ausgewiesen. 3. Investitionen und Finanzierung Die Sachinvestitionen hatten eine Höhe von insgesamt rund TEUR 449. Die größte Position mit TEUR 194,5 (gut 43,32% der Gesamtinvestitionssumme) betrifft die Anschaffung einer Biegemaschine. Für TEUR 19,7 wurde eine Spannbrücken-Spannvorrichtung und für TEUR 90 zwei Gabelstapler angeschafft. Weiter wurde u.a. in Bohrmaschinen, Schweißgeräte, einen Hochhubwagen und ein Firmenfahrzeug investiert. Im Bereich der Finanzanlagen wurden weitere Anteile an einem verbundenen Unternehmen erworben, eine Beteiligungsgesellschaft wurde im Berichtsjahr liquidiert. Weiterhin wurden TEUR 450 in Wertpapieren angelegt. 4. Produktion Trotz aller Widrigkeiten wurde relativ konstant auf hohem Niveau produziert. Es war nahezu eine Vollauslastung gegeben. 5. Beschaffung und sonstige Kosten Wegen der seit dem Kriegsbeginn in 2022 deutlich gesteigerten weltweiten Verknappungen und Preiserhöhungen im Bereich der Energiekosten, sind unsere Aufwendungen hierfür im Berichtsjahr weiter um TEUR 783 bzw. 58,0% angestiegen. Den Energiekosten von insgesamt TEUR 2.133 stehen in Höhe von TEUR 894,4 aber staatliche Hilfen aus den Strom- und Gaspreisbremsen sowie TEUR 79,4 aus Strom- und Energiesteuererstattungen gegenüber. 6. Mitarbeiter Die Personalkosten haben sich aufgrund der schwierigen Fachkräftesituation und im Zuge der Anpassung des Mindestlohnes weiter deutlich erhöht. Das Fachkräfteproblem wird sich noch weiterhin verschärfen, die demografische Welle kommt mit voller Macht. Die verfügbaren Arbeitskräfte am Markt passen nur in den seltensten Fällen zu denen, die wir im Unternehmen benötigen. Dies zu bewerkstelligen, wird für uns im Bereich der Personalstruktur die Herausforderung der nächsten Jahre. Die Aufwendungen für Leihpersonal sind etwas zurückgegangen, da wegen der stabilen Auslastung mehr auf eigenes Personal gesetzt werden konnte. 7. Lage a) Ertragslage Die laufende Optimierung des Einkaufs, auch unter Berücksichtigung einer dauerhaft höheren eigenen Lagerhaltung, sowie die vorausschauende Verhandlung und Festlegung der Ausgangspreise, führten zu einer Steigerung des Rohertrages um TEUR 972 bzw. 6,4%. Das versetzte uns in die Lage, die Kostensteigerungen im Personalbereich sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere den Energiekosten, nahezu aufzufangen. Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.702, der um relativ moderate TEUR 268 bzw. rund 15,8% unter dem des Vorjahres lag, ist es gelungen, das erneut schwierige Jahr 2023 erfolgreich abzuschließen. b) Finanzlage Die Finanzlage wurde weiter gestärkt und ausgebaut. Der Bestand an liquiden Mitteln ist von TEUR 5.060 auf TEUR 5.835 angestiegen. Das in Anspruch genommene Skonto lag auf Vorjahresniveau und wird zu 100% ausgeschöpft. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vorjahresvergleich um rund TEUR 183 bzw. 1,5% leicht angestiegen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss des Berichtsjahres erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 47,6% im Vergleich zu 36,8% im Vorjahr. Die Steuerrückstellungen sind deutlich um TEUR 297 gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind ebenfalls gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich per Saldo um TEUR 282 verringert. Die Neuaufnahme von Darlehen zur Investitionsfinanzierung war geringer als die planmäßige Tilgung. Alle Finanzierungen wurden vertragsgemäß laufend bedient. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 234 bzw. 16% verringert. Dem Anlagevermögen stehen neben dem langfristigen Eigenkapital auch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber, so dass insoweit bei der Unternehmensfinanzierung weitgehend Fristenkongruenz besteht. III. Prognosebericht Trotz der Tatsache, dass sich Deutschland seit dem Jahr 2023 bereits in einer Rezession befindet, werden für das laufende Jahr nur leicht sinkende Umsätze und noch ein gutes Ergebnis, aber unter dem Vorjahresniveau, erwartet. Um das zu erreichen, stehen alle Prozesse im Unternehmen weiter unter ständiger Kontrolle mit dem Ziel der Optimierung der Abläufe und damit auch der Kosten. Für 2024 und auch das Folgejahr ist aus derzeitiger Sicht mit einem wesentlichen Rückgang der Konjunktur und vor allem der Wirtschaftsleistung im industriellen Bereich zu rechnen. Fehlende Auftragsvorläufe weisen bereits jetzt deutlich darauf hin. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Unsicherheit in der Weltwirtschaft, verbunden mit einer derzeit wenig planbaren und obendrein mittelstandsunfreundlichen Politik in Deutschland, sorgen für eine weitere Eintrübung der Aussichten für die einheimische Industrie. Der Rückgang der Exportnachfrage, z.B. durch die Probleme der chinesischen Wirtschaft, geht somit einher mit einer gleichfalls sinkenden Inlandsnachfrage. Die in kurzer Zeit enorm gestiegenen Zinsen und die quasi abstürzende Baukonjunktur tragen ebenfalls dazu bei. Anlageinvestitionen unterbleiben großflächig oder werden in die Zukunft verschoben. Davon ist potentiell ein Großteil unserer Kunden betroffen, und damit auch wir. Ertragsorientierte Risiken Wenn zu erwartende Auftragsrückgänge nicht anderweitig kompensiert werden können, müssen kurzfristig sämtliche Strukturen entsprechend angepasst werden. Im Zuge des konsequenten Kostenmanagements werden hierfür Vorkehrungen getroffen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätssituation unseres Unternehmens ist stabil. Es erfolgt eine laufende Liquiditätsplanung und -kontrolle. Auf Grund der stabilen Kundenbeziehungen sind große Schwankungen im Zahlungsverhalten über die vereinbarten Zahlungsziele hinaus kaum zu beobachten. Auch das Forderungsausfallrisiko ist erfahrungsgemäß insgesamt sehr gering. Notwendige Investitionen werden weiter fremdfinanziert, um die Liquidität zu schonen, ggf. wird auch die zeitliche Verzögerung von Investitionen geprüft. 2. Chancenbericht Unsere Flexibilität in der Produktion, auch in Bezug auf die Übernahme neuer Produktionsaufträge und die Zusammenarbeit mit neuen Auftraggebern, sowie die ständige Kontrolle durch das Management bieten weiterhin die Chance für eine realistische Wertschöpfung. Durch die Gewinnung neuer Kunden, mit für uns neuen Geschäftsfeldern, soll dem derzeitigen negativen Trend bei den Auftragseingängen entgegengewirkt werden. 3. Gesamtaussage Das Unternehmen ist seinen langjährigen Kunden ein leistungsstarker und zuverlässiger Partner. Der Auftragseingang und -vorlauf für das aktuelle Geschäftsjahr lässt auf eine stabile Entwicklung - jedoch auf niedrigerem Niveau - hoffen. Die Finanz- und Vermögenslage ist konstant. Um handlungsfähig zu bleiben, werden wir 2024 weiter mit verschiedenen Maßnahmen dem Risiko der hohen Energiekosten entgegenwirken. Dazu gehören unter anderem Investitionen zur flexibleren Energieversorgung, flexible Arbeitszeiten, Energieeinsparung und Teilstilllegung der Produktion. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungen sind über eine Warenkreditversicherung versichert. Zudem besteht eine mehr- bzw. langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurz- bis mittelfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln. Anschaffungen werden über Mietkauf getätigt, Investitionen über Darlehen und Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein monatlicher Liquiditätsplan erstellt und laufend aktualisiert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Niederschmiedeberg, den 7. Oktober 2024 Mike Purkart, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Purkart Systemkomponenten GmbH hat ihren Sitz in Großrückerswalde OT Niederschmiedeberg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nummer HRB 34483 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Vergleichsbeträge zum 31. Dezember 2022 sind zutreffend angegeben. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Für die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wurde vom Fortbestand der Gesellschaft ausgegangen. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibung erfolgt linear. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 IIa HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 II HGB). Die Abschreibungsdauer beträgt 3 Jahre. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden über die erwartetet Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 Abs. 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB) ohne Aktivierung der Fremdkapitalzinsen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Abzinsungen waren nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in einem gesonderten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr. Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 1.000 wurde im Rahmen des Formwechsels der Purkart Systemkomponenten GmbH & Co. KG festgelegt. Die Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftsteuer sowie die Gewerbesteuer für das Berichtsjahr und das Vorjahr. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich mit TEUR 318 (Vj.: TEUR 393), für Gewährleistungen mit TEUR 106 (Vj.: TEUR 132), für Prozessrisiken mit TEUR 91 (Vj.: TEUR 91) und unterlassene Instandhaltungen mit TEUR 47 (Vj.: TEUR 107) enthalten. Sonstige Verpflichtungen wurden mit TEUR 60 (Vj.: TEUR 47) berücksichtigt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich aus folgender Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Abtretung Risikoversicherung Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind besichert durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden auch sonstige Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten ausgewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 772 (Vj.: TEUR 999) enthalten. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Die Purkart Systemkomponenten GmbH hat eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft bis zu einem Betrag von EUR 87.750,00 für die WD Logistik GmbH übernommen. Das besicherte Darlehen valutiert zum 31. Dezember 2023 mit einem Betrag von EUR 34.616,32. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Vertrag ist aktuell nicht zu rechnen. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. VII. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 217 (Vorjahr: 217) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 169 gewerbliche Arbeitnehmer, 38 Angestellte und 10 Teilzeitkräfte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Mike Purkart, Kaufmann, Annaberg-Buchholz Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich in Gestalt des Weiteren Verlaufes des Krieges in der Ukraine sowie die unverändert hohen Energiekosten ereignet. Zu den Auswirkungen auf die Gesellschaft werden Ausführungen im Lagebericht gemacht. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.433.330,01 auf neue Rechnung vorzutragen.
Großrückerswalde, den 7. Oktober 2024 Mike Purkart, Geschäftsführer BestätigungsvermerkAn die Purkart Systemkomponenten GmbH, Großrückerswalde Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Purkart Systemkomponenten GmbH, Großrückerswalde - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Purkart Systemkomponenten GmbH, Großrückerswalde für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Freital, den 7. Oktober 2024 HERRMANN, Wirtschaftsprüfer |
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