Konrad Allgaier Bau- und Sanierungstechnik GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Lieble seit 12.4.2025 | Prokura |
Dominik Johannes Fahmüller seit 9.7.2024 | Prokura |
Bernhard Franz Held seit 12.3.2024 | Prokura |
Michael Dangel seit 18.1.2024 | Prokura |
Donat Ruess seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
Götz Schleith seit 25.7.2022 | Prokura |
Robert Huber seit 27.1.2022 | Prokura |
Michelle Harris seit 4.3.2021 | Prokura |
Gerd Stetter seit 30.8.2019 | Prokura |
Jürgen Lehnert seit 30.8.2019 | Prokura |
Michael Petrul seit 30.8.2019 | Prokura |
Thorsten Spiller seit 30.8.2019 | Prokura |
Frank Bolz seit 20.5.2019 | Geschäftsführer |
Sandra Schädle seit 20.5.2019 | Prokura |
Mirjam Weikmann seit 20.5.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.07% | |
| 22.64% | |
| 22.64% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
allgaier GmbHNeu-UlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Bericht zum Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 1. Grundlagen des Unternehmens Das Kerngeschäft der allgaier GmbH ist die Erbringung vielfältiger logistischer Dienstleistungen. Das Leistungsspektrum besteht aus dem Transportgeschäft mit der Organisation komplexer Speditionsdienstleistungen im nationalen und internationalen Verkehr, der Logistik, die alle materialwirtschaftlichen Prozesse von der Beschaffung über die Lager- bis zur Inhouse Logistik abdeckt, der Herstellung und dem Vertrieb von Verpackungen aus Holz und Holzwerkstoffen, Verpackungsdienstleistungen, der Durchführung von Industriemontagen, Betriebsverlagerungen und der Erbringung von damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. Die allgaier GmbH bedient damit Kunden aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen. 2. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Die Entwicklung im Jahr 2023 war weiterhin von Folgen des Kriegs in der Ukraine geprägt, allerdings hat sich das wirtschaftliche Umfeld im Laufe des Jahres verbessert. Speziell die Inflation ist im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen. Die einzelnen Transport- und Logistikbereiche waren unterschiedlich betroffen, abhängig von der Kundenentwicklung. Inflationsbedingte erhöhte Energie- und Materialpreise sowie gestiegene Personalkosten waren eine zusätzliche Herausforderung. Im Laufe des Jahres haben sich die für den Transportmarkt relevanten Kennzahlen (BVL- Logistikindikator, Preisindex der Frachten, Dieselpreis) gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist aufgrund der widrigeren Rahmenbedingungen in der Weltwirtschaft und der geopolitischen Spannungen im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtunternehmensumsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. Speziell der Einbruch der Baubranche hatte Umsatzrückgänge in Bereich Transport zur Folge. Ebenso durchschnittlich niedrigere Holzpreise gegenüber 2022 führten zu niedrigeren Umsätzen im Geschäftsfeld Verpackung. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden die erforderlichen Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen getätigt. Der Eigenfuhrpark wurde durch zahlreiche Ersatzbeschaffungen erneuert. Zudem wurde in neue Fertigungstechnologien im Bereich der Exportverpackungen investiert. Zusätzlich wurden erste Investitionen für die neue Logistikhalle in Günzburg getätigt bzw. beauftragt. 5. Beschaffung Den größten Anteil am Einkaufsvolumen der allgaier GmbH haben Frachtleistungen und Handelswaren, die im Rahmen von Logistik- und Beschaffungsdienstleistungen für Kunden beschafft werden. Die Einkaufspreisentwicklung war vor allem inflationsgetrieben. Die höheren Einkaufspreise wurden im Wesentlichen an die Kunden weitergegeben. Die Preise für Holz, das einen wesentlichen Teil der Rohmaterialbeschaffung ausmacht, verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr eine Reduzierung. Der Preisindex HPE erreichte im Mai 2022 den Höchststand seit dem Start der Indexaufzeichnung im Jahr 2005. Bis zum Jahresende 2022 sind die Preise wieder etwas gesunken, bleiben jedoch auf einem hohen Niveau. Dieses Niveau wurde im Jahr 2023 weitgehend gehalten bzw. reduzierte sich. Der Dieselpreis als wesentlicher Kostenfaktor im Transport reduzierte sich im Jahr 2023 gegenüber 2022. Zum Ende des Jahres 2023 lag der Preis rund 14 % unter dem Durchschnitt von 2022. 6. Finanzierungsmaßnahmen Zum Jahresende bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.664. Auf Grund der positiven wirtschaftliche Entwicklung in 2022 wurde der Restrukturierungsprozess nach Rücksprache mit den finanzierenden Banken in der ersten Jahreshälfte 2023 erfolgreich beendet. Das zum 30. September 2023 endfällige Gesellschafterdarlehen wurde bis Ende 2024 verlängert und in Höhe von TEUR 250 vorzeitig getilgt. Im Laufe des Jahres wurden verschiedene Investitionsdarlehen und Mietkaufverträge in Höhe von TEUR 2.734 aufgenommen. Darüber hinaus besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo aus Sachlageinvestitionen, die über Mietkaufverträge finanziert sind, in Höhe von TEUR 1.800. Alle Tilgungsleistungen wurden planmäßig erbracht. Im ersten Quartal 2024 erfolgten weitere Finanzierungsmaßnahmen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Voraussichtliche Entwicklung" im Risiko- und Prognosebericht. 7. Personal- und Sozialbereich Der Personalstand hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Offene Fach- und Führungspositionen wurden neu besetzt. 8. Beteiligungen Die allgaier GmbH hält 100 % der Anteile an der Allgaier Polska Sp. z o.o ., Kąty Wrocławskie/Polen. Diese erwirtschaftete im Jahr 2022 ein positives Ergebnis 9. Niederlassungen Die allgaier GmbH betreibt Zweigniederlassungen in Landsberg sowie in Friedrichshafen. Die Niederlassung in Velbert wurde zum 31.10.2023 geschlossen. Die Kunden werden zukünftig vom Hauptsitz Neu-Ulm direkt bedient. B. Bericht zur Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 16.143 auf TEUR 17.404 um TEUR 1.261 erhöht (+ 7,8 %). Das Anlagevermögen hat sich aufgrund der oben genannten Investitionen gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt TEUR 7.372. Dies entspricht 42,4 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen hat sich, verglichen mit den Vorjahreszahlen, um TEUR 965 auf TEUR 9.960 reduziert. Die Vorräte reduzierten sich um TEUR 422 bedingt durch geringere Bestände im Bereich der Handelsware. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um TEUR 569. Die Rückstellungen haben sich in Summe nicht wesentlich verändert. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 387 im Wesentlichen bedingt durch die aufgenommen Investitionsdarlehen und abgeschlossenen Mietkaufverträge, welche die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten. Gegenläufig reduzierten sich durch Tilgung von Darlehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten. Der im Geschäftsjahr 2023 gebildete passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert im Wesentlichen aus der Linearisierung der Mietaufwendungen der neuen Logistikhalle in Günzburg über die Laufzeit des Mietvertrags. Die Mietzahlungen beginnen am 1. April 2024 und sind im Abschnitt "C. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen" des Anhangs in Höhe von TEUR 36.800 in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. Das Eigenkapital hat sich im Jahr 2023 aufgrund des positiven Jahresergebnisses in Höhe von TEUR 117 auf TEUR 4.573 erhöht. Das Eigenkapital liegt zum Bilanzstichtag bei TEUR 4.573. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 26,3 % (i. V. 27,6 %) 2. Finanzlage Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 29. Gleichzeitig stehen ausreichende freie Kreditlinien zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen im Vorjahresvergleich um TEUR 218 auf TEUR 2.664. 3. Ertragslage Das Jahresergebnis beläuft sich auf TEUR 117 und ist somit um TEUR 2.648 geringer als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse sanken um TEUR 9.738 was einem Rückgang von 12,9 % entspricht. Das Rohergebnis ist im Vergleichszeitraum um absolut TEUR 390 oder 1,1 % zurückgegangen. Die Personalkosten sind um TEUR 1.348 oder 6,5 % gestiegen. Aufgrund erhöhter Miet- und Versicherungskosten haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 970 erhöht. Die erhöhten Mietkosten resultieren aus der Abgrenzung der mietfreien Zeit für die neue Logistikhalle in Günzburg. Für die Implementierung des Standortes Günzburg sind im Ergebnis 2023 bereits Kosten in Höhe von ca. TEUR 1.200 enthalten, wogegen im Geschäftsjahr 2023 keine relevanten Umsätze stehen. Für Immobilien im Besitz des Gesellschafterkreises war von April 2021 bis Ende 2023 eine Mietreduktion zur Überwindung der Corona-Pandemie von 50 % gewährt. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage in 2024 Im ersten Quartal 2024 liegen die Umsätze noch unter dem Niveau des Vorjahres, da geplante Kundenaufträge bisher nicht wie geplant abgerufen wurden. Aufgrund erzielter Kosteneinsparungen liegt das EBIT über dem Plan. Für das Gesamtjahr 2024 wird weiterhin mit einem positiven EBIT, über Vorjahresniveau gerechnet. C. Risiko- und Prognosebericht 1. Voraussichtliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft stand zu Beginn des Jahres 2024 vor Herausforderungen, die durch eine anhaltende Rezession geprägt waren. Rückläufige Aufträge, eine gedämpfte Produktivität und steigende Arbeitslosenzahlen kennzeichneten diese Phase. Trotz dieser Widrigkeiten zeigen sich Lichtblicke, da eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte erwartet wird. Diese wird voraussichtlich zu einem moderaten Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr führen, begleitet von einer abnehmenden Inflationsrate, obwohl externe Faktoren wie geopolitische Spannungen weiterhin Risiken darstellen. Die Umsatzentwicklung der allgaier GmbH ist eng mit der Erholung ihrer Kunden bzw. deren Branchen verbunden, deren Prognose derzeit herausfordernd ist. Dennoch sind wir optimistisch für die weitere Entwicklung im Jahr 2024. Getrieben durch die Einführung eines Zentralvertriebs und die bisherigen Erfolge unseres neuen Logistikstandorts in Günzburg. Der Zentralvertrieb der Allgaier GmbH soll sämtliche Dienstleistungen aus allen Geschäftsfeldern vereinen und damit sowohl Bestandskunden ein erweitertes Wachstumspotenzial bieten als auch Neukunden gewinnen. Insgesamt wird für das Jahr 2024 ein gesteigerter Umsatz mit einem positiven EBIT erwartet. Die Gesellschaft prognostiziert daher auch für das Gesamtjahr ein positives Jahresergebnis sowie einen positiven operativen Cashflow. Diese verbesserte Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr ist größtenteils auf den neuen Logistikstandort in Günzburg zurückzuführen, der bereits im zweiten Quartal 2024 nahezu vollständig vermietet und ausgelastet ist. Des Weiteren sind Investitionen im Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Standorts sowie Ersatzinvestitionen in allen Geschäftsfeldern geplant bzw. umgesetzt, und entsprechende Finanzierungen wurden bereits sichergestellt. Die Verlängerung des Gesellschafterdarlehens bis Ende 2024 bietet zusätzliche finanzielle Stabilität. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die im Geschäftsjahr 2023 erhöhten und bis auf Weiteres gewährten Kreditlinien der Gesellschaft auch künftig zur Verfügung stehen werden. Auch für das Jahr 2024 plant die Gesellschaft, ihre aufgenommenen Kredite planmäßig zurückzuführen. 2. Risiken der zukünftigen Entwicklung Die weitere konjunkturelle Entwicklung ist aktuell schwer absehbar, da ein Teil der Kunden stark von der Zins- und Inflationsänderung, bzw. der allgemeinen geopolitischen und wirtschaftlichen Situation in Deutschland abhängig ist. Die Lieferengpässe im Bereich Holz haben sich im Jahr 2023 merklich verbessert. Dennoch muss weiterhin mit erhöhten Energie- und Materialpreisen sowie steigenden Personalkosten gerechnet werden. Die Preisentwicklung wird zeitnah in der Angebotskalkulation berücksichtigt. Geeignete Fachkräfte zu finden, um auch das geplante Wachstum durch den Aufbau des Logistikzentrums Günzburg umsetzen zu können, ist eine weitere Herausforderung. Die allgaier GmbH wird sich weiterhin auf profitable Geschäftsbereiche konzentrieren. 3. Chancen der künftigen Entwicklung Die im Jahr 2019 erfolgte Verschmelzung von sieben operativen Gesellschaften der bisherigen Allgaier-Gruppe auf die allgaier GmbH hat die Voraussetzung geschaffen, den Kunden ein umfassendes logistisches Dienstleistungspaket aus einem starken Unternehmen heraus anbieten zu können. Gleichzeitig konnten interne Prozesse effizienter organisiert und standardisiert werden. Mit Hilfe des neuen Logistikstandorts in Günzburg wurde das Geschäftsfeld Logistik strategisch erweitert, sodass die allgaier GmbH zukünftig die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Transport-, Logistik-, Verpackungs- und weiteren Dienstleistungen noch besser bedienen kann. Damit hat die allgaier GmbH die Chance, mit einer gestärkten Wettbewerbsposition an den Markt zu gehen. Insgesamt ist die Nachfrage nach logistischen Komplettdienstleistungen, insbesondere in der Region Ulm/Neu-Ulm, weiterhin sehr hoch. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Derivate Finanzinstrumente wurden bei der allgaier GmbH in 2023 nicht eingesetzt. Zur Absicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine kurz- und mittelfristige Finanzplanung erstellt. Die Forderungen sind durch eine Kreditversicherung abgesichert. Die Buchführung und das Mahnwesen funktionieren zuverlässig. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 5. Risikomanagementziele- und -methoden Die wesentlichen Geschäftsrisiken sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Gleichzeitig werden im Rahmen eines Risikomanagements Risiken systematisch erfasst und gesteuert. Zur Vermeidung von Risiken und Schadensfällen finden regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter sowie Einzelgespräche statt und aufgetretene Schäden werden systematisch analysiert. Das Markt- und Konjunkturrisiko wird durch eine regelmäßige Kundenumsatzplanung und -prognose gesteuert. Die Kapazität wird z.T. durch externe Leistungen ergänzt, um auf Umsatzschwankungen reagieren zu können. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten Finanzkennzahlen zur Steuerung sind Umsatz, Rohgewinn und EBIT. Diese Kennzahlen werden über die Kostenstellenrechnung nicht nur für das Gesamtunternehmen, sondern auch für einzelnen Geschäftsfelder und -bereiche monatlich der Budgetplanung gegenübergestellt, analysiert und berichtet. 7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der Qualitäts- und Leistungsmessung kommen auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zum Einsatz. Dabei werden die Bereiche Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit genauso erfasst wie die Auslastung einzelner Bereiche.
Neu-Ulm, 5. Juni 2024 allgaier GmbH Geschäftsführung Frank Bolz Donat Ruess Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der allgaier GmbH, Neu-Ulm (Amtsgericht Memmingen, HRB 7442), (kurz: allgaier GmbH) die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und deren Abgang unterstellt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Abwertungen wegen mangelnder Gängigkeit bzw. unzureichender Verwertbarkeit wurden im notwendigen und angemessenen Umfang vorgenommen. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,00 % bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (i. V. 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 1.662 (Unterschiedsbetrag). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Übereinstimmung mit § 250 HGB gebildet. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen des Anlagevermögens, der Pensions- und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,6 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 5. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.662. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 1.058), aus Schadensfällen (TEUR 39), aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 216), aus Mautkosten (TEUR 58), aus Palettenschulden (TEUR 128) sowie Rückstellungen für Jahresabschluss und Aufbewahrung (TEUR 115). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 4,4 Mio. durch Raum-Sicherungsübereignungen, Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen sowie durch Abtretungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Vorjahr ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
Dabei wurden 87,8 % der Umsätze im Inland (TEUR 57.717), 6,3 % im europäischen Ausland (TEUR 4.133) und 5,9 % außerhalb Europas (TEUR 3.885) erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 808 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus ausgebuchten Forderungen, Erträgen aus Versicherungsentschädigungen und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.705,31 (i. V. EUR 5.157,70) enthalten. 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.116,41 (i. V. EUR 12.324,21) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 82, insbesondere aufgrund von Forderungsverlusten und Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.466,53 (i. V. EUR 6.276,38). 5. Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 5.760,54 (i. V. EUR 5.647,59) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 2.268,00 (i. V. EUR 2.415,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgendem Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 39.091). Darüber hinaus besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo aus Sachlageinvestitionen, die über Mietkaufverträge finanziert sind, in Höhe von TEUR 1.800. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren:
5. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 55. 6. Nachtragsbericht Im ersten Quartal 2024 wurden neben den ersten im Geschäftsjahr 2023 getätigten bzw. beauftragten Investitionen für die neue Logistikhalle in Günzburg weitere Investitionen getätigt. Zur Finanzierung wurden Mietkaufverträge in Höhe von TEUR 1.049 abgeschlossen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.229.068,16, der in Höhe von EUR 1.662,00 ausschüttungsgesperrt ist, auf neue Rechnung vorzutragen.
Neu-Ulm, 5. Juni 2024 allgaier GmbH Geschäftsführung Frank Bolz Donat Ruess Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens der allgaier GmbH, Neu-Ulm, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die allgaier GmbH, Neu-Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der allgaier GmbH, Neu-Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der allgaier GmbH, Neu-Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 6. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Karsten Bender, Wirtschaftsprüfer Yannik Rittmann, Wirtschaftsprüfer |
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