Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 700456
Vorher
Petersberg 356. V V GmbHProMinent watertec GmbHProMinent ProMaqua GmbHProMaqua GmbH
Eingetragen
29.12.2005
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBeteiligungsgesellschaftenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Vermarktung von Geräten und Verfahren zur Dosierung und Lagerung von flüssigen Medien; weiterhin von Sensoren, Geräten und Systemen zur Erfassung, Umsetzung, Regelung und Registrierung von Parametern in der Wasseraufbereitung sowie der Vertrieb von Geräten, Produkten und verfahrenstechnischen Lösungen zur Aufbereitung und Desinfektion von Wasser und Hygieneanwendungen. Weiterhin werden für alle vorgenannten Geschäftsbereiche auch Service-Dienstleistungen auf dem gesamten deutschen Markt angeboten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bekir Bayraktar
seit 15.12.2025
Prokura
Moritz Buck
seit 12.5.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

52.15% identifiziert35.85% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
52.15%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rainer und Christina Dulger Stiftung
35.85%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.400.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ProMinent Deutschland GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.341,00 114
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.425,00 2
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.609,00 5
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.523,00 157
133.557,00 164
189.898,00 278
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 608.478,43 585
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 1
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.697,34 4
614.175,77 590
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.735.693,03 5.760
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.717.008,84 14.148
davon gegen Gesellschafter EUR 8.717.008,84 (Vj. TEUR 14.148)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 276.462,47 565
14.729.164,34 20.473
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.575,04 2
15.345.915,15 21.065
15.535.813,15 21.343

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 1.500.000,00 1.500
II. Gewinnvortrag 871.960,00 4.722
III. Jahresüberschuss 3.848.680,35 3.150
6.220.640,35 9.372
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 37.381,00 37
2. Steuerrückstellungen 3.467.928,59 2.004
3. Sonstige Rückstellungen 1.675.369,05 1.759
5.180.678,64 3.800
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 86,37 1
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.247.918,49 913
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 201.749,75 116
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.095.134,90 6.348
davon gegenüber Gesellschafter EUR 28.546,41 (Vj. TEUR 3.731)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 589.604,65 793
davon aus Steuern EUR 587.356,80 (Vj. TEUR 580)
4.134.494,16 8.171
15.535.813,15 21.343

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 60.302.319,65 61.671
2. Sonstige betriebliche Erträge 391.768,59 201
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 664,80 (Vj. TEUR 1)
60.694.088,24 61.872
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.785.314,91 41.065
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.861.280,27 2.706
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.539.857,53 7.338
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.388.877,09 1.299
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 120.490,07 136
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.497.152,11 4.648
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 5.295,95 (Vj. TEUR 3)
55.192.971,98 57.192
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.002,65 2
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.904,13 15
-4.901,48 -13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.635.723,43 1.506
10. Ergebnis nach Steuern 3.860.491,35 3.161
11. Sonstige Steuern 11.811,00 11
12. Jahresüberschuss 3.848.680,35 3.150
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Beginn des Geschäftsjahres 01.01.2023 Ende des Geschäfts jahres 31.12.2023
Zugänge Abgänge Umbuchung
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 621.687,85 0,00 0,00 0,00 621.687,85
Zwischensumme 621.687,85 0,00 0,00 0,00 621.687,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 191.714,80 0,00 0,00 0,00 191.714,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.855,14 0,00 0,00 0,00 69.855,14
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.695,57 32.161,07 0,00 0,00 731.856,64
Zwischensumme 961.265,51 32.161,07 0,00 0,00 993.426,58
Summe Anlagevermögen 1.582.953,36 32.161,07 0,00 0,00 1.615.114,43
Kumulierte Abschreibungen
Beginn des Geschäftsjahres 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Ende des Geschäftsjahres 31.12.2023
Abgänge Umbuchung
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 508.008,85 57.338,00 0,00 0,00 565.346,85
Zwischensumme 508.008,85 57.338,00 0,00 0,00 565.346,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 189.339,80 950,00 0,00 0,00 190.289,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 64.785,14 2.461,00 0,00 0,00 67.246,14
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.592,57 59.741,07 0,00 0,00 602.333,64
Zwischensumme 796.717,51 63.152,07 0,00 0,00 859.869,58
Summe Anlagevermögen 1.304.726,36 120.490,07 0,00 0,00 1.425.216,43
Buchwerte
Ende des Geschäftsjahres 31.12.2023 Ende des Vorjahres 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.341,00 114
Zwischensumme 56.341,00 114
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.425,00 2
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.609,00 5
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.523,00 157
Zwischensumme 133.557,00 164
Summe Anlagevermögen 189.898,00 278

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ProMinent Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ProMinent Deutschland GmbH, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProMinent Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 1. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hellmich, Wirtschaftsprüfer

Mnich, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Registerinformationen

Firma & Sitz ProMinent Deutschland GmbH
Maaßstraße 32/1
69123 Heidelberg
Registergericht Amtsgericht Mannheim
Nummer der Gesellschaft im Handelsregister HRB 700456

Allgemeine Hinweise zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die ProMinent Deutschland GmbH weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den handelsrechtlichen Grundsätzen gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach "Going-concern"-Gesichtspunkten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger und linearer Abschreibungen, sofern sie der Abnutzung unterliegen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben, um den anhaltenden Wettbewerb in der Branche und die Risiken in den Absatzmärkten ausreichend zu berücksichtigen. In die Herstellkosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 werden seit 2018 im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst bzw. voll abgeschrieben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abwertungen für die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem jeweiligen Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken werden durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund temporärer oder quasi-permanenter Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem anteiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Entsprechend der Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB erfolgt eine pauschale Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Regelungen von § 253 Abs. 2 S. 1 HGB und § 253 Abs. 6 HGB werden berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten realisierte und nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Den planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens liegen überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Nutzungsdauer in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 10
SachanlagevermögenSachanlagevermögen
Gebäude 10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 6 - 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 20

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben -wie im Vorjahr- eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8.717 (Vj. TEUR 14.148) betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 36) und Forderungen an den zentralen Cash Pool der ProMinent GmbH in Höhe von TEUR 8.688 (Vj. TEUR 14.111).

Eigenkapital

Das Eigenkapital geht trotz eines Jahresüberschusses von TEUR 3.849 um TEUR 3.151 zurück. Der Grund ist eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 7.000 während des Geschäftsjahres 2023.

Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen für Direktzusagen werden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag gem. § 285 Nr. 24 HGB bewertet. Ihre Berechnung zum Bilanzstichtag beruhte auf den folgenden Annahmen:

Methode: Projected-Uni-Credit Method
Sterbetafel: Richttafeln Heubeck 2018 G
Rechnungszins (10 Jahres-Durchschnitt) 1,82 % (Vj. 1,78%)
Erwartete Rentensteigerung 2,0 % (Vj. 2,0%)

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1 (Vj. TEUR 3) und unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Der Unterschiedsbetrag ergibt sich aus der Bewertungsdifferenz zwischen dem o.a. Rechnungszins 1,82% (Vj. 1,78%) im 10-Jahresdurchschnitt und dem 7-Jahresdurchschnitt von 1,74% (Vj. 1,44%).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.675 (Vj. TEUR 1.759) setzen sich im Wesentlichen aus Garantieverpflichtungen, Leistungsboni und weiteren Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) sind:

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 1 1
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.248 1.248 913 913
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 202 202 116 116
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.095 2.095 6.348 6.348
5. Sonstige Verbindlichkeiten 590 590 793 793
4.135 4.135 8.171 8.171

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 2 HGB verzichtet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 392 (Vj. TEUR 201) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 391 (Vj. TEUR 199) enthalten. Darunter fallen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 113) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 290 (Vj. TEUR 29). Ein Teilbetrag von TEUR 30 (Vj. 0) betrifft Versicherungsentschädigungen aus Vorjahren.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind keine Aufwendungen für die Altersversorgung enthalten (Vj. TEUR 0).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.497 (Vj. TEUR 4.648) sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 66) enthalten.

Der Zinsaufwand beträgt TEUR 14 (Vj. TEUR 15). In ihm sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 3) enthalten.

Die Steuern von Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 1.636 (Vj. TEUR 1.506). In diesem Betrag sind keine periodenfremden Aufwendungen aus Ertragsteuern enthalten (Vj. TEUR 148).

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden etwaige Verpflichtungen aus Anzahlungs-, Erfüllungs- und Gewährleistungsansprüchen im geschäftsüblichen Umfang. Ein Betrag von TEUR 1.726 war über Bankavale abgesichert, ein Teilbetrag davon in Höhe von TEUR 477 über die Banklinie eines verbundenen Unternehmens.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungswerte wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Avalen als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen vertragliche Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 2.253 mit der folgenden Fälligkeitsstruktur:

Fälligkeit TEUR
fällig innerhalb eines Jahres 481
fällig zwischen 1 bis 5 Jahren 1.446
fällig nach 5 Jahren 326

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Harald Jarc, staatl. geprüfter Verfahrenstechniker, Heidelberg seit 2015
Tankred Jörg Engemann, Diplom-Ingenieur, Herrnhut seit 2019

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 106 102

Mutterunternehmen nach § 285 Nr. 14 und 14a HGB

Die ProMinent Deutschland GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der ProMinent GmbH und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der ProMinent GmbH ist im Unternehmensregister einsehbar.

Die ProMinent GmbH ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten sowie den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Abschlussprüferhonorar

Für die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB wird auf den Konzernabschluss der ProMinent GmbH verwiesen.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hätten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 3.848.680,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Heidelberg, den 30. September 2024

Die Geschäftsführung

Harald Jarc, Geschäftsführer

Tankred Jörg Engemann, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ProMinent Deutschland GmbH ist ein Unternehmen der ProMinent Unternehmensgruppe (ProMinent) und betreut den Vertrieb und den technischen Service im deutschen und österreichischen Absatzmarkt.

ProMinent entwickelt, fertigt und vertreibt seit mehr als 60 Jahren Komponenten und Systeme für das Dosieren flüssiger Stoffe. ProMinent ist außerdem Anbieter von Komponenten, Systemen und Serviceleistungen in der Wasseraufbereitung und -desinfektion sowie der Fluid-Dosiertechnik.

ProMinent bietet branchenspezifische Lösungen an, wie sie bspw. in der chemischen Industrie, der industriellen und kommunalen Wasseraufbereitung, der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, der Schwimmbadwasseraufbereitung, sowie der Öl-, Gas- und Prozessindustrie zum Einsatz kommen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) war das Jahr 2023 eines der wachstumsschwächsten Jahre der vergangenen drei Jahrzehnte. Die Weltwirtschaft wuchs im Vorjahresvergleich um 3,1%, das Wachstum im EU-Raum lag bei lediglich 0,5%. In Deutschland kam es sogar zu einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,3%.

Laut VDMA-Analyse sind vor allem die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse sowie die hohen Inflationsraten und die deutlich gestiegenen Energie- und Finanzierungskosten die Treiber dieser Entwicklung. 1

1 Quelle: VDMA-Schrift "Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024 mit Stand vom 12. März 2024.

Auch der deutsche Maschinen- und Anlagenbau war während des gesamten Jahres 2023 von schwachen Auftragseingängen geprägt. Während die Auswirkungen dieser Schwäche durch hohe Auftragseingänge in den ersten Monaten noch abgepuffert werden konnten, brach diese Stütze während des Jahresverlaufs weg und es kam zu teilweise zweistelligen realen Minusraten. In der Folge sank die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA-Studie im Vorjahresvergleich um real 0,6%. 2

2 Quelle: VDMA-Schrift "Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024 mit Stand vom 12. März 2024.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Erwartungen des Managements an die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 waren eher zurückhaltend; bei stagnierenden Umsatzerlösen sollte eine mindestens gleichbleibende EBT-Marge erzielt werden.

Tatsächlich lagen die Umsatzerlöse mit TEUR 60.302 (Vj. TEUR 61.671) um 2,2% unter dem Vorjahreswert. Dieser Effekt schlug jedoch nicht auf die Rohertragsmarge durch. Infolge eines verbesserten Produktmixes und eines höheren Serviceanteils am Umsatz stieg die Rohertragsmarge im Vorjahresvergleich vielmehr an. Da sich außerdem die operativen Kosten (Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, entwickelte sich das operative Ergebnis EBT (Earnings Before Taxes) deutlich besser als erwartet und konnte von TEUR 4.667 um 17,8% auf TEUR 5.496 deutlich gesteigert werden.

Trotz der leichten Umsatzrückgänge sieht sich das Management in seinen Geschäftserwartungen im Wesentlichen bestätigt und ist mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 insgesamt zufrieden.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Umsatzerlöse, Materialaufwand und Rohertrag

Die ProMinent Deutschland GmbH erwirtschaftete im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 60.302. Mit diesem Wert liegt das Unternehmen auf dem langjährigen Umsatzpfad. Der Umsatzrückgang von TEUR 1.369 oder 2,2% gegenüber dem Vorjahr (Vj. TEUR 61.671) ist vor allem auf eine Umsatzspitze im Jahr 2022 zurückzuführen, die sich aus Sonderprojekten im Vorjahr ergab.

Die Materialeinsatzquote hat sich aufgrund eines besseren Produktmixes sowie eines höheren Serviceanteils von 70,7% auf 69,1% verbessert. Der Rohertrag stieg -trotz rückläufiger Umsatzerlöse- um TEUR 756.

Der Zuwachs der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 191 oder 95% auf TEUR 392 (Vj. TEUR 201) geht vor allem auf die erhöhten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurück.

Die Personalaufwendungen stiegen von TEUR 8.637 um TEUR 292 oder 3,4% auf TEUR 8.929 an. Die Personalaufwandsquote lag mit 14,8% leicht über dem Vorjahresniveau von 14,0%. Grund für die Kostensteigerungen sind i.W. Lohnsteigerungen und Neueinstellungen.

Für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 151 oder 3,2% auf TEUR 4.497 (Vj. TEUR 4.648) sind vor allem die geringeren Rechts- und Beratungskosten sowie Konzernumlagen ursächlich.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem EBT (Earnings before Taxes) in Höhe von TEUR 5.496 (Vj. TEUR 4.667) und einem Jahresüberschuss von TEUR 3.849 (Vj. 3.150).

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Auftragseingang des Geschäftsjahres war stabil und betrug TEUR 60.131 (Vj. TEUR 60.931). Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 betrug der Auftragsbestand TEUR 14.832 (Vj. TEUR 14.602). Die Auftragsreichweite liegt damit im geschäftsüblichen Rahmen der Vorjahre.

2.3.2. Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 1.612 und liegt damit -trotz des höheren Jahresüberschusses - um TEUR 3.939 niedriger als im Vorjahr (Vj. TEUR 5.551). Wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist die erfolgte Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.253.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -23 (Vj. TEUR -92). Darin enthalten sind Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 32.

Der Free Cashflow beträgt TEUR 1.588 (Vj. TEUR 5.459).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.588 (Vj. -5.459). Wesentliche Bestandteile sind die Auszahlungen aus der Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR -7.000 sowie Einzahlungen aus der Rückführung von Forderungen an den Cash Pool in Höhe von TEUR 5.423.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen zum Bilanzstichtag betragen TEUR 2.253 (Vj. TEUR 1.585), die Haftungsverhältnisse aus Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften betragen TEUR 1.726 (Vj. TEUR 1.861).

Aufgrund der Teilnahme am Cash Pool der ProMinent Group ist die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds wie üblich sehr gering. Im Jahr 2023 liegt sie unter TEUR 1 (Vj. TEUR -1); der Finanzmittelfonds zum Jahresende beträgt TEUR 3 (Vj. TEUR 2).

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war jederzeit gesichert, sämtliche Investitionen erfolgten aus Eigenmitteln. Ausreichende Kreditlinien standen über das Cash Pool System der ProMinent Group zur Verfügung, mussten während des Geschäftsjahres aber nicht genutzt werden. Vielmehr wies die Gesellschaft eine Forderung an den zentralen Cash Pool in Höhe von TEUR 8.688 (Vj. TEUR 14.111) auf.

2.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ging im Jahresvergleich von TEUR 21.343 um TEUR 5.807 oder 27,2% auf TEUR 15.536 zurück. Dieser Rückgang geht im Wesentlichen auf reduzierte Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen zurück.

Das Anlagevermögen sinkt von TEUR 278 um TEUR 88,3 oder 31,7% auf TEUR 190, weil der Werteverzehr durch Abschreibungen mit TEUR 120 deutlich über den Neuinvestitionen von TEUR 32 (Vj. TEUR 165) liegt. Die immateriellen Vermögensgegenständen bestehen im Wesentlichen aus einem aktivierten Kundenstamm aus der Übernahme der Vertriebstätigkeit der österreichischen ProMinent Dosiertechnik Ges.m.b.H., Rosenau im Jahr 2017. Dieser wird planmäßig abgeschrieben, sein Restwert zum Bilanzstichtag betrug TEUR 56 (Vj. TEUR 114).

Zum Bilanzstichtag beträgt das Vorratsvermögen TEUR 614 (Vj. TEUR 589), der Anteil ist mit 4,0% (Vj. 2,8%) der Bilanzsumme nur von untergeordneter Bedeutung. Die Gesellschaft betreibt nur eine geringe Vorratshaltung, die sich im Wesentlichen auf Ersatzteile in den Servicefahrzeugen beschränkt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich im üblichen Rahmen und sind im Vorjahresvergleich von TEUR 5.760 auf TEUR 5.736 leicht gesunken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8.717 (Vj. TEUR 14.148) betreffen überwiegend Forderungen gegen die Gesellschafterin. Wesentlicher Bestandteil sind Forderungen aus dem konzerninternen Cash Pooling in Höhe von TEUR 8.688 (Vj. TEUR 14.111).

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten haben als Folge der Teilnahme am bereits genannten Cash Pooling mit der Muttergesellschaft eine nur unwesentliche Bedeutung und betragen in der Summe TEUR 3 (Vj. TEUR 2).

Das Eigenkapital sinkt von TEUR 9.372 auf TEUR 6.221, weil die Gewinnausschüttung an die ProMinent GmbH mit TEUR 7.000 höher als der Jahresüberschuss von TEUR 3.849 war. Die Eigenkapitalquote geht bei reduzierter Bilanzsumme von 43,9% auf 40,0% leicht zurück.

Die Rückstellungen stiegen auf TEUR 5.181 (Vj. TEUR 3.800). Dieser Anstieg geht vor allem auf den deutlichen Anstieg der Steuerrückstellungen zurück, die mit TEUR 3.468 (Vj. TEUR 2.004) einen Anteil von 66,9% der gesamten Rückstellungen ausmachen. Der Anstieg resultiert v.a. aus den Zuführungen zu den Rückstellungen infolge des guten Vorsteuerergebnisses des laufenden Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen gehen in geringem Maße auf TEUR 1.675 (Vj. TEUR 1.759) zurück. Enthalten sind im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni, Gewährleistungen, Kundenboni und Vertragsstrafen.

Die Summe der Verbindlichkeiten hat sich mit einem Wert von TEUR 4.134 (Vj. TEUR 8.171) nahezu halbiert. Die Verminderung ist vor allem im Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 4.253 auf TEUR 2.095 begründet.

2.3.4. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes befindet sich die ProMinent Deutschland GmbH in einer wirtschaftlich stabilen Situation. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes konnten die wirtschaftlichen Ziele des abgelaufenen Geschäftsjahres mindestens erreicht werden. Die Geschäftsführung beurteilt die Gesamtentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres als zufriedenstellend.

2.3.5. Sonstige unternehmerische Erfolgsfaktoren

Qualitätsmanagement

Qualität und Sicherheit gehören zu den wesentlichen Eigenschaften, um hochwertige Produkte und Dienstleistungen erfolgreich herstellen und vermarkten zu können. Zur Sicherstellung hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards hat ProMinent die laufenden Prozesse in einem umfassenden Qualitätsmanagement-Handbuches dokumentiert.

Die ProMinent Deutschland GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das letzte erfolgreiche Audit durch den TÜV Süd fand im Jahr 2022 statt und hat eine Gültigkeit bis 2025.

Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie und das Unternehmen ist sich der hohen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt bewusst. Die Unternehmens- und Produktentwicklung werden jeweils unter Berücksichtigung sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Aspekte gelebt.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1. Prognosebericht

Erwartungen an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sowie Branchenerwartungen

Für das Jahr 2024 wird mit einem weltweiten Wachstum auf dem Niveau des Vorjahres in Höhe von ca. 3,1% gerechnet, für den Euro-Raum wird ein Zuwachs von 0,9% erwartet. Die Erwartungen für Deutschland sind erneut unterdurchschnittlich, nach dem Schrumpfungsjahr 2023 wird jedoch immerhin mit einem Zuwachs von 0,5% gerechnet. 3

3 Vgl. VDMA-Schrift "Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024" vom 12. März 2024.

Abwärtsrisiken werden auch im Jahr 2024 aus politisch-militärischen Konflikten (bspw. Ukraine und Nahost) und aus wirtschaftlichen Unwägbarkeiten erwartet, bspw. der Inflations- und Zinsentwicklung sowie der Entwicklung der Energiepreise.

Voraussichtliche Entwicklung ProMinent Deutschland GmbH

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung, dass sich die Geschäfte der Gesellschaft besser als der gesamtwirtschaftliche Trend fortentwickeln. Auf der Umsatzseite wird mit einem Zuwachs im höheren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Da diese Zuwächse v.a. im Aftersales-Bereich (Service) erwartet werden, wird mit einem weiteren Anstieg der Rohertragsmarge gerechnet.

Für 2024 wird mit einer Steigerung der operativen Kosten gerechnet, v.a. wegen geplanter Personaleinstellungen und zusätzlichem Aufwand für Beratungsleistungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung neuer IT-Systeme.

Bei Zugrundelegung vorsichtiger Planungsprämissen geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die Steigerung der operativen Kosten höher ausfallen dürfte als der Zugewinn im Rohertrag. In der Folge wird mit einem Rückgang der EBT-Marge im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Berichtsjahr (2023: 9,1%) gerechnet.

Während des ersten Quartals 2024 entwickelte sich das Geschäft im Wesentlichen auf dem Niveau der budgetierten Annahmen. Die Auftragseingänge waren stabil und lagen ebenfalls leicht über dem budgetierten Niveau. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes können die getroffenen Planannahmen daher im Wesentlichen bestätigt werden.

3.2. Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Das Risikomanagementsystem ist ein fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Entscheidungen. ProMinent verfügt über ein umfangreiches Mehrjahres-Planungs- und Berichtssystem zur regelmäßigen Festlegung, Kontrolle und Anpassung der Unternehmensziele. Bestehende Risiken werden systematisch erfasst, analysiert und bewertet. Die Ergebnisse dieser Analyse werden in einem festen Rhythmus vom Controlling ausgewertet und zeitnah an die Geschäfts- und Konzernführung berichtet.

Spezifischer Risikobericht

Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung von ProMinent wird vor allem von der Entwicklung der Nachfrage auf den Kernmärkten und der relativen Wettbewerbsstärke unserer Produkte und Dienstleistungen bestimmt. Mit einer angepassten Strategie und zukunftsweisenden Produkten sollen neue Absatzmärkte erschlossen und bestehende bestmöglich gesichert werden. Die dabei entstehenden Risiken werden wie folgt eingeschätzt:

Absatzbereich

Strukturell besteht aufgrund der breiten Kunden- und Branchenaufstellung keine kritische Abhängigkeit zu einzelnen Kunden oder Branchen. Dennoch bestehenden Absatzrisiken begegnen wir mit einer Analyse der Frühindikatoren und einer laufenden Überprüfung der Planungsprämissen. Wir bemühen uns, zukünftige Marktentwicklungen frühzeitig vorherzusehen und in den Planungen bzw. regelmäßigen forecasts hinreichend zu berücksichtigen.

Aus den aktuellen geopolitischen Risiken (Ukraine und Nahost) erwarten wir keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Geschäftslage, da sich die Absatzmärkte der ProMinent Deutschland GmbH i.W. in Deutschland und Österreich befinden.

Unsere Erwartungen für Inflation und Kostensteigerungen sind bereits im Jahresbudget hinreichend berücksichtigt. Darüberhinausgehende Risiken sehen wir derzeit nicht.

Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird mit einem strukturierten Forderungsmanagement begegnet. Dessen wesentlichen Elemente sind eine strukturierte Bonitätsprüfung mit kundenbezogenen Kreditlimits sowie ein stringentes Management überfälliger Forderungen. Beides findet im stetigen Dialog zwischen Finanz- und Vertriebsabteilung statt. Das allgemeine und spezielle Ausfallrisiko wird im Jahresabschluss mit angemessenen Wertberichtungen im üblichen Rahmen berücksichtigt.

Liquiditätsrisiken bestehen derzeit und für die vorhersehbare Zukunft nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen positiven EBITDA in Höhe von TEUR 3.974 (Vj. TEUR 3.299) und einen Free Cashflow in Höhe von TEUR 1.588 (Vj. TEUR 5.458) erzielen können. Die Möglichkeiten der Konzernfinanzierung mit der ProMinent Group mussten nicht genutzt werden. Vielmehr wies die Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres -wie im Vorjahr- Forderungen an den Konzern Cash-Pool auf.

Signifikante Zins- und Währungsrisiken bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

Personal

Wesentliche Personalrisiken liegen im ungeplanten Ausscheiden wichtiger Kompetenzträger sowie der Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte. ProMinent fördert den eigenen Nachwuchs durch anspruchsvolle Aus- und Weiterbildungsprogramme. Dennoch ist es in einigen Fällen nicht gelungen, vakante Stellen kurzfristig nachzubesetzen.

Rechtliche Risiken

Rechtsrisiken, die sich im Zusammenhang mit anhängigen oder potenziellen Rechtsstreitigkeiten ergeben könnten, werden fortlaufend identifiziert und bewertet. Ihre wahrscheinlichen finanziellen Wirkungen werden als Rückstellungen im Jahresabschluss hinreichend berücksichtigt.

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Compliance

Wir achten den fairen Wettbewerb und überzeugen unsere Kunden durch Qualität und Leistung. Zur Minimierung von Risiken aus Rechts- und Gesetzesverletzungen im laufenden Geschäftsverkehr hat die Geschäftsführung ein konzernweites Compliance-Programm sowie einen Verhaltenskodex (Code of Conduct) etabliert. Die darin festgehaltenen Grundsätze sollen von allen Mitarbeitern und Organen der ProMinent-Gruppe berücksichtigt und angewandt werden, um Gesetzesverstöße nach Möglichkeit zu vermeiden.

3.3. Chancenbericht

Die effektive und effiziente Nutzung unternehmerischer Chancen sichert den Fortbestand des Unternehmens und eröffnet neue wirtschaftliche Perspektiven.

Die hervorragende technische Expertise sowie die Marktkenntnisse unserer Mitarbeiter werden es uns auch in der Zukunft ermöglichen, bedarfsgerechte und zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten.

Für die Zukunft sieht die Unternehmensleitung gute Wachstumspotentiale in der Entwicklung von Anwendungen für die Verbesserung der Industriewasseraufbereitung und im Bereich der erneuerbaren Energien. Weitere Wachstumsimpulse erwarten wir aus der Halbleiterindustrie und dem Recycling.

 

Heidelberg, den 30. September 2024

Harald Jarc, Geschäftsführer

Tankred Jörg Engemann, Geschäftsführer

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