TMT - Tapping Measuring Technology GmbH

Hagener Straße 103, 57072 Siegen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 5741
Eingetragen
21.3.2003
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Engineering und Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Handel sowie Wartung von Stichlochmaschinen und Sonden einschließlich Zubehör für Schmelzöfen, insbesondere Hochöfen und Schachtöfen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen, sie kann Lizenzen vergeben und erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Dirlenbach
seit 3.7.2025
Prokura
Geschäftsführer
Andreas Dango
seit 18.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
PAUL WURTH S.A.LUX
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Dango & Dienenthal Management GmbH
Germany
50.00%
PAUL WURTH S.A.
Luxembourg
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TMT - Tapping Measuring Technology GmbH

Siegen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

Die TMT - Tapping Measuring Technology GmbH ("TMT GmbH") ist gemeinsam mit ihrer in Luxembourg ansässigen, gleichnamigen Schwestergesellschaft, der TMT - Tapping Measuring Technology S.à r.l. ("TMT S.à r.l.") primär in der Metallindustrie tätig, mit Schwerpunkt Anlagenbau für die Roheisenherstellung. Die Roheisenherstellung unterliegt den gleichen Konjunkturströmungen wie die Metall- und Stahlindustrie. Da TMT weltweit tätig ist, wird auch das weltweite wirtschaftliche Umfeld hier betrachtet.

Das Konjunkturklima der weltweiten Wirtschaft ist weiterhin drastisch belastet. Die wirtschaftlichen Risiken sind durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und durch den eskalierenden Konflikt Ende 2023 in Nahost weiter gestiegen. Des Weiteren sind die stärker artikulierten Gebietsansprüche von China im indopazifischen Raum und die verstärkten Kriegsdrohungen von Nordkorea gegenüber Südkorea ein weiteres Risikopotential. Die Eskalation der geopolitischen und sozialen Spannungen geht weiter mit einem Anstieg von Armut und Ungleichheit einher. In vielen Ländern ist die Inflation historisch hoch und wird durch eine Kombination aus stark steigenden Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreisen, Arbeitskräftemangel und Unterbrechungen der Lieferketten im Verlauf des Jahres weiter befeuert.

Gemäß IWF hat sich das globale Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2023 sich leicht auf 3,1% verbessert, was in Folge der Finanzkrise 2008/09 und der Coronapandemie im Jahr 2020 weiterhin eine schwache Entwicklung seit der Jahrtausendwende darstellt. Die Energiepreise haben sich etwas erholt aber stabilisieren sich auf erhöhtem Niveau. Der klimapolitische Wechsel hin zu klimaneutralen Energieerzeugungen ist oftmals eine große Herausforderung und technologisch schwierig in der Umsetzung. Der Wandel muss mit hohen Investitionen der Staaten und privaten Unternehmen gestemmt werden. Im Jahr 2023 schwächte sich die Inflationsrate nach einem Rekordjahr im Jahr 2022 wieder etwas ab. Für das Jahr 2023 rechnet der IWF mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 6,3%, welche sich in den kommenden beiden Jahren auf 3,5% und 2025 auf 2,2% reduzieren könnte.

Auch im Jahr 2023 waren viele Regionen und Länder von Klimakatastrophen betroffen. Die bereits in den Jahren 2021 und 2022 gestiegene Wahrnehmung des Klimaschutzes war auch im Jahr 2023 omnipräsent und wird die weitere Entwicklung von Wirtschaft und Industrie nachhaltig über Dekaden beeinflussen.

Somit bleibt das aktuelle Umfeld mit Unsicherheit behaftet. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass die Stahlindustrie erhebliche Investitionen tätigen muss, um die bevorstehende Dekarbonisierung zu bewältigen. Mit der anstehenden Dekarbonisierung muss sich die Stahlindustrie neu ausrichten, wobei zunächst die zielführenden technologischen Pfade erkundet und zur Reife gebracht werden müssen. Daraus lässt sich schließen, dass die Investitionen weiterhin vorsichtig getätigt werden. Es wird verstärkt in die Dekarbonisierung und gezielt in Klima- und Umweltschutzmaßnahmen, in Effizienzsteigerungen in der gesamten Produktionskette, in die Beseitigung spezifischer Schwachstellen oder in die Herstellung hochwertiger Endprodukte investiert werden.

1.2 Umsatz-, Auftragsentwicklung & Geschäftsergebnis

Die Umsatzentwicklung der TMT GmbH im Jahr 2023 liegt über Plan und über dem Vorjahr. Insbesondere ein starkes Ersatzteilgeschäft am Ende des Jahres verstärkte den positiven Effekt. Der Auftragseingang konnte deutlich gesteigert werden und der Auftragsbestand liegt Ende 2023 auf hohem Niveau.

Das weltweite Neubaugeschäft der TMT GmbH verteilt sich auf die Produktbereiche Gießhallenausrüstungen für Hochöfen und die Nichteisenmetallindustrie sowie Messeinrichtungen. Insgesamt zeigt sich die Stahlindustrie im klassischen Neubaugeschäft zurückhaltend, wobei der Fokus auf die anstehende Dekarbonisierung der Stahlindustrie zunehmend an Fahrt gewinnt. Die TMT GmbH ist hiervon derzeit noch in geringerem Maße betroffen, wird aber nun immer relevanter.

Das breit aufgestellte Ersatzteilgeschäft der TMT GmbH zeigt sich erfreulich krisenfest auf stabilem, konstant hohem Niveau und trägt in erheblichem Maße zu der positiven Auftragsentwicklung bei.

Die Geschäftslage kann im Moment in Anbetracht der Gesamtsituation des Stahlmarktes als zufriedenstellend bis gut bezeichnet werden. Das Jahr 2023 schließt für die TMT GmbH prognostiziert mit einem positiven zweistelligen EBIT-%-Satz ab.

1.3 Produktion und Beschaffung

TMT unterhält keine eigenen Maschinenfertigungsstätten und zieht zur Herstellung der Maschinen eine limitierte Anzahl hochqualifizierter Werkstätten heran, die es TMT erlauben, flexibel auf die erforderlichen Lieferzeiten seitens der Kunden zu reagieren.

Die Auslastung wie auch die krisenbedingten Projektverwerfungen bei unseren Lieferanten bedurften einer engeren Fertigungsverfolgung unsererseits, um Probleme bei der Einhaltung der Lieferzeiten der TMT GmbH an ihre Kunden zu vermeiden. Die TMT GmbH wird das Portfolio an weiteren möglichen Qualitätslieferanten kontinuierlich ausweiten, um bei hohen Lieferantenauslastungen oder anderen Unwägbarkeiten keine kritische Kundenliefersituation entstehen zu lassen und die Kosten bei der Materialbeschaffung weiter zu reduzieren.

Wie die meisten Unternehmen sieht sich auch TMT mit Teile-Lieferstörungen konfrontiert, die bisher durch verstärktes Monitoring überwunden werden konnten, so dass die Belieferung der Kunden innerhalb der vereinbarten Termine erfolgte. Die Einhaltung der Lieferzeiten wird unter anderem durch eine adäquate Vorausplanung sichergestellt und das Risiko, dass Lieferanten ausfallen, wird aktiv überprüft. Die Lieferfähigkeit der TMT GmbH ist hierdurch sichergestellt.

Der gleiche Sachverhalt trifft auf Hydraulik- und Elektroanlagen zu, welche für die Leistungsfähigkeit der TMT-Anlagen einen hohen Stellenwert besitzt.

Des Weiteren wurde organisatorisch das Projektmanagement neu fokussiert und das interne Projektcontrolling optimiert. Dies wird auch in den nächsten Jahren ein Hauptaugenmerk sein.

Der Lagerbestand an essenziellen Ersatzteilen wird regelmäßig an die Marktgegebenheiten angepasst mit den Zielsetzungen, eine angemessen schnelle Lieferfähigkeit zu gewährleisten, Kosten zu minimieren und den Kapitaleinsatz zu optimieren.

Die Rohmaterialversorgung für den Bereich der Consumables stellte aufgrund der weltweiten Verknappung von Materialien und damit einhergehenden drastischen Preisanstiegen sowie massiven Problemen in den Lieferketten eine Herausforderung dar. Durch verstärkte Maßnahmen zur kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung an die Marktgegebenheiten konnte die Materialversorgung und Lieferfähigkeit gesichert werden.

Aufgrund zunehmender protektionistischer Maßnahmen in einigen Märkten wurden einzelne Projekte als Weiterverkauf über Partner respektive Lizenznehmer getätigt. Hierbei zeigt sich die Nützlichkeit der weltweiten Präsenz mittels Gruppenunternehmen.

1.4 Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Gesellschaft nutzt für ihr Kerngeschäft am Standort Siegen Büroräume, welche von DANGO & DIENENTHAL (DD) angemietet sind. Der Bereich Consumables verfügt über TMT-eigene Räumlichkeiten in Haiger. Eine weitere Immobilie der TMT GmbH wird von den TMT-Bereichen Service und Steuerungstechnik genutzt. Zudem ist an diesem Standort auch die KRING GmbH ansässig, an der die TMT GmbH eine indirekte Beteiligung hält. Die Firma KRING GmbH wächst erfreulich weiter und benötigt weitere Büroflächen. Daher wurde beschlossen, am Standort Haiger einen Erweiterungsbau zu planen und im Jahr 2024 neue Büroflächen zu errichten.

Die TMT GmbH ist finanziell solide ausgestattet und genau wie in den Jahren zuvor erfolgten alle Finanzierungen der laufenden Geschäfte im Jahr 2023 aus eigenen liquiden Mitteln, ohne dass Bankkredite erforderlich wurden. Auch der geplante Erweiterungsbau in Haiger wird ohne externe Finanzierungsbedarfe erfolgen können.

Forschung und Entwicklung werden aus Eigenmitteln getätigt.

Sämtliche Beteiligungen der TMT GmbH an anderen Firmen weisen stabile und teils wachsende Geschäftssituationen auf.

1.5 Personal & Sozialbereich

Das eigene Personal der TMT GmbH ist auf die Bereiche Vertrieb, Konstruktion inkl. Forschung und Entwicklung, Service, Logistik sowie die Produktion der Consumables konzentriert. Darüber hinaus bezieht die TMT GmbH im Wesentlichen Dienstleistungen für die Bereiche Einkauf, HR, IT, Versand und Rechnungswesen von D&D.

Das Jahr 2023 war geprägt durch den Wechsel in der Geschäftsführung im ersten Quartal. Des Weiteren wurde die Stelle des "Leiter Service" im dritten Quartal neu besetzt. Dies soll insbesondere helfen, eine erweiterte Servicestrategie in den kommenden Jahren verstärkt weiterzuentwickeln.

TMT verfolgt eine an den Marktgegebenheiten und der wirtschaftlichen Lage ausgerichtete Personalpolitik und setzt dabei seit Jahren maßgeblich auf die eigene Ausbildung von Fachkräften und dualen Studenten.

Der zunehmende Fachkräftemangel ist durch einige offene Stellen spürbar. Dem wird durch aktive Personalsuche über Personaldienstleister und zudem durch eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Siegen sowie dem SDFS Campus bei Fa. Achenbach in Buschhütten entgegengewirkt.

1.6 Klima- & Umweltschutz

Das Thema Klimaschutz bleibt nicht nur gesamtgesellschaftlich von hoher Bedeutung, sondern nimmt auch bezogen auf die Stahlerzeugung enorm an Fahrt auf. Die CO 2 -intensive Stahlindustrie ist von den politisch vorgegebenen Zielen zur Dekarbonisierung weiter stark betroffen. Insbesondere ist die Hochofenroute aufgrund besonders hoher CO 2 -Emissionen einem erheblichen Veränderungsdruck ausgesetzt. Die technologischen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Wertschöpfungskette Stahl werden daher in nicht allzu ferner Zukunft große Umwälzungen erfahren. TMT entwickelt zusammen mit seinen Kunden zielgerichtet an neuen Produkten, um diese Veränderungen Richtung Klimaneutralität zu unterstützen.

Im Sinne der firmeninternen Nachhaltigkeit wurde die eigene Stromerzeugung auf dem Hallendach des Gebäudes Haiger I mit Hilfe einer weiteren Photovoltaik-Anlage erweitert. Des Weiteren wurden sechs Ladepunkte für Elektrofahrzeuge installiert. Die lösungsmittelbasierte Lackierung im Bereich Produktion Consumables wurde im Laufe des Jahres auf wasserbasierende Lacke umgestellt. Das Thema Abfallentsorgung wurde als Prozess beschrieben und die Mitarbeitenden zum Thema weiter sensibilisiert.

2. Darstellung der Lage

2.1 Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Stichtagsbezogen erhöhten sich im Vergleichszeitraum insbesondere die Forderungen, was auch teilweise auf die Erhöhung der Umsatzerlöse zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr absolut erhöht. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital hat sich aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses und trotz einer vorgenommenen Gewinnausschüttung auf 64,1 % erhöht. Innerhalb des Fremdkapitals erhöhten sich insbesondere die Rückstellungen.

2.2 Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit veränderte sich gegenüber dem Vorjahreswert vorwiegend durch das erzielte Ergebnis sowie höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Hierdurch reduzierte sich der Bestand an kurzfristig verfügbaren liquiden Mitteln stichtagsbezogen auf 8,00 Mio.€.

Die Finanzlage bleibt trotzdem weiterhin sehr gut. Der Vorfinanzierungsbedarf für laufende Aufträge konnte durch vorhandene Eigenmittel und Kundenanzahlungen gedeckt werden.

2.3 Ertragslage

Absolut gesehen erhöht sich der Jahresüberschuss im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 4.973 T€, was im Wesentlichen an dem gegenüber dem Vorjahr größerem Umsatzvolumen liegt, bedingt durch die Entwicklung des Auftragseingangs im Jahr 2022.

Die Gesamtleistung lag mit 48.799 T€ auf einem sehr guten Niveau. Die Umsatzerlöse aus Kundenaufträgen lagen in Summe bei 48.056 T€, was den Wert aus dem bisherigen Rekordjahr 2021 in der Firmengeschichte um fast 5% übertrifft.

Der Anteil des Ersatzteil- und Verbrauchsgütergeschäfts am Umsatz liegt weiterhin auf einem hohen Niveau.

Der Aufwand für RHB und bezogene Leistungen erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 7.903 T€; aus gleichem Grund erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 2.435 T€.

Das Finanzergebnis ist grundsätzlich beeinflusst durch eine konservative Anlagestrategie. Aufgrund des etwa seit Mitte 2022 kontinuierlich ansteigenden Zinsniveaus, konnte jedoch auch das Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Wie bereits im Vorjahr wurde das Finanzergebnis dahingegen auch im Jahr 2023 durch Beteiligungserträge positiv beeinflusst.

3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.1 Voraussichtliche Entwicklung

Der weltweite wirtschaftliche Einfluss hängt weiterhin sehr stark von der Dauer der krisenbedingten Situationen, sei es die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und Ukraine oder auch die neu entflammten Terrorattacken in Nahost und einem schwelenden Konflikt zwischen USA und dem Iran, und der damit verbundenen Lieferschwierigkeiten im Seeverkehr wie auch von den umgesetzten Gegenmaßnahmen der einzelnen Länder ab. Die Dauer dieser globalen Konflikte ist derzeit weiter nicht genau abzuschätzen. TMT beobachtet und analysiert die Gegebenheiten und Veränderungen engmaschig.

Nichtsdestotrotz sind die Auftragsbücher für die nächsten ein bis zwei Jahre gut mit stabilen und ertragreichen Kundenaufträgen gefüllt und die kurzfristige Planung dementsprechend überschaubar. Der Mix aus Großaufträgen sowie einem gestiegenen Ersatzteilgeschäft ist die Basis für weiteres Wachstum. Die Maßnahmen zur erweiterten Servicestrategie und die Erhöhung von Bemühungen in Forschung & Entwicklung im Zuge der Veränderungen der Stahlroute zusammen mit den Kunden werden auch mittel- und langfristig helfen, das Unternehmen positiv weiterzuentwickeln.

3.2 Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für viele Stahlhersteller waren die Gewinnspannen 2023 trotz des weltweiten Produktionsrückgangs immer noch recht gut, was jedoch auf die Verwerfungen, die gute Nachfrage und den starken Preisanstieg zurückzuführen ist. Das aktuelle Umfeld ist jedoch mit Unsicherheiten behaftet. Es ist zu betonen, dass die Stahlindustrie erhebliche Investitionen tätigen muss, um die bevorstehende Dekarbonisierung zu bewältigen. Angesichts der sich abzeichnenden Dekarbonisierung muss sich die Stahlindustrie neu orientieren und zunächst die technologischen Wege erkunden und ausbauen, die zu ihren Zielen führen werden. Die Situation hinsichtlich des Investitionsverhaltens bleibt schwierig.

Angesichts der fragilen wirtschaftlichen Bedingungen und der Ungewissheit der künftigen Entwicklungen in Bezug auf die vorherrschenden geopolitischen Spannungen und die Maßnahmen und Optionen zu deren Bekämpfung sowie die Eindämmung der derzeit hohen Inflation und die länderspezifischen Strategien für die Stahlproduktion und die Dekarbonisierung werden auch 2024 zu sehr unterschiedlichen regionalen Entwicklungen führen.

Die Ertragslage der einzelnen Stahlhersteller wird stark von ihrer jeweiligen Produktionsstruktur beeinflusst. Die effiziente Nutzung der Produktionsressourcen kann von den Herstellern direkt beeinflusst werden; dies würde Investitionen zur Steigerung der Produktivität erfordern.

Für 2024 erwarten wir weiterhin vor allem Investitionen in bestehende Anlagen. Je nach länderspezifischer strategischer Ausrichtung wird es auch einige wenige Neuinvestitionen sowie eine Handvoll staatlich subventionierte Investitionen in Entwicklungsprojekte mit Blick auf die Dekarbonisierung geben.

Die internationalen Stahlpreise erreichten nach ihrem Höchststand im Jahr 2022 wieder ein deutlich niedriges Niveau. Wie sich die Weltstahlpreise allerdings bis Ende 2024 entwickeln werden, ist in dem turbulenten Marktumfeld schwer vorherzusagen.

Weitere betriebliche Risiken wie Zahlungsabsicherung, Zahlungsausfall, Währungsschwankungen und Lieferantenstabilität werden aktiv beobachtet und ggf. abgesichert.

Die Liquiditätslage ist durch ausreichende Eigenmittel und Anzahlungen gesichert. Die Liquidität wird durch eine fortlaufende und vorausschauende Liquiditätsplanung überwacht.

Das Finanz- und Risikomanagement folgt einer konservativen Politik der Risikominimierung. Soweit notwendig, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Durch professionelles und vorausschauendes Projektmanagement wird TMT mögliche Verwerfungen und Engpässe in der Auftragsabwicklung zur Zufriedenheit unserer Kunden weiterhin meistern.

Die Gesamtbetrachtung der Risikosituation für die TMT GmbH halten wir für beherrschbar und sehen generell keine Gefährdung hinsichtlich des Fortbestands der Unternehmung.

4. Sonstige Angaben

4.1 Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsprojekte haben für TMT einen sehr hohen Stellenwert und wesentlichen Anteil zur Sicherung einer führenden Technologiestellung in unserem Marktsegment der Roheisenerzeugung, der Messtechnologie sowie im Non-Ferrous Markt.

Für die Stichlochtechnik sowie die Messtechnik am Hochofen strebt TMT weiterhin an, eine technologisch führende Stellung in diesem Bereich zu haben und auszubauen. Demzufolge arbeiten unsere Ingenieure und Techniker kontinuierlich an Produktverbesserungen und Weiterentwicklungen zum Nutzen und zum Mehrwert unserer Kunden. Die zunehmenden Anforderungen an die Sicherheit des Bedienpersonals an Hochöfen hat TMT dabei in besonderem Fokus.

Zudem sind eine Reihe von F&E-Projekten in der Ausarbeitung, die sich sowohl mit verbesserter Abstichtechnologie beschäftigen als auch neue Messmöglichkeiten am Hochofen und an Direktreduktionsschachtöfen untersuchen. Das Jahresbudget bleibt auf einem deutlich erhöhten Niveau, wobei sich Forschung und Entwicklung auch auf die bevorstehende Dekarbonisierung der Stahlindustrie konzentrieren.

TMT arbeitet in den Kernbereichen eng mit den Mutterhäusern und strategischen Entwicklungspartnern zusammen, an denen i.d.R. TMT eine Beteiligung hält oder zu diesem Zwecke separate Entwicklungsgesellschaften mit den Entwicklungspartnern gründet. Hierdurch ist es möglich, frühzeitig Trends und Markt-/Technologieentwicklungen zu erkennen bzw. daran teilzuhaben und darüber hinaus den Schutz des geistigen Eigentums unserer Unternehmung bestmöglich sicherzustellen.

4.2 Zusammenfassung und Ausblick

Insgesamt lässt sich sagen, dass die TMT GmbH ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 verzeichnen konnte. Eine Aussage, wie sich die bereits angesprochenen, geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf das Jahresergebnis 2024 auswirken werden, bleibt allerdings schwer. Aufgrund der derzeit vorhandenen, guten Auftragslage erwartet die TMT GmbH jedoch ein stabiles Geschäftsjahr 2024 mit einem gegenüber dem Vorjahr zwar geringeren und eher durchschnittlichen aber dennoch guten Ergebnis.

 

Siegen, den 07. Februar 2024

T M T Tapping - Measuring - Technology GmbH

gez. Andreas Dango, Geschäftsführer

gez. Lionel Hausemer, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.623.815,67 12.808.502,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44,00 1.038,00
II. Sachanlagen 5.283.271,25 5.466.964,25
III. Finanzanlagen 7.340.500,42 7.340.500,42
B. UMLAUFVERMÖGEN 34.413.621,70 30.870.569,98
I. Vorräte 9.975.675,80 10.036.929,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.441.354,68 8.850.413,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.996.591,22 11.983.226,47
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 107.902,52 94.493,43
47.145.339,89 43.773.566,08

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 30.232.649,28 26.254.928,95
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 11.800.000,00 11.800.000,00
III. Gewinnvortrag 10.894.928,95 11.889.848,96
IV. Jahresüberschuss 6.537.720,33 1.565.079,99
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.172.119,09 4.459.727,46
C. VERBINDLICHKEITEN 10.671.771,52 13.004.209,67
- davon aus Steuern: EUR 402.498,64 (Vorjahr: EUR 447.107,20)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 68.800,00 54.700,00
47.145.339,89 43.773.566,08

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 23.342.659,55 12.401.046,85
2. Personalaufwand -7.099.117,78 -5.835.251,56
a) Löhne und Gehälter -6.125.574,15 -5.003.852,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -973.543,63 -831.399,42
- davon für Altersversorgung: EUR 11.938,95 (Vorjahr: EUR 11.433,71)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -332.150,33 -321.938,84
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.597.507,31 -4.162.185,79
5. Betriebsergebnis 9.313.884,13 2.081.670,66
6. Erträge aus Beteiligungen 225.000,00 225.000,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.938,86 21.041,40
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -186,39 -32.624,38
9. Finanzergebnis 328.752,47 213.417,02
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.093.387,13 -760.050,41
- davon latente Steuern: EUR 14.100,00 (Vorjahr: EUR 13.400,00)
11. Ergebnis nach Steuern 6.549.249,47 1.535.037,27
12. Sonstige Steuern -11.529,14 30.042,72
13. Jahresüberschuss 6.537.720,33 1.565.079,99

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN, ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Angaben zum Unternehmen

Die TMT Tapping - Measuring - Technology GmbH hat ihren Sitz in Siegen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 5741 eingetragen.

Gesellschafter sind die Dango & Dienenthal GmbH & Co. KG, Siegen, und die Paul Wurth S.A., Luxemburg. Die Gesellschaft wird gemeinschaftlich von beiden Gesellschaftern kontrolliert.

Angaben zum Jahresabschluss

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der TMT Tapping - Measuring - Technology GmbH erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind überwiegend im Anhang zu finden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die zwischen drei und fünfzig Jahre beträgt. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten € 800 nicht überschreiten, werden sofort voll abgeschrieben und es wird der Abgang unterstellt.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt; soweit sachgerecht erfolgen Wertaufholungen.

In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Tageswerten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden soweit gesichert mit dem Sicherungskurs, ansonsten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang dargestellt.

Die Anteile an anderen Unternehmen betreffen:

Anteil am Kapital
%
Währung Eigenkapital Jahresergebnis
ALTO GmbH, Haiger 100,00 TEUR 3.664 104
TMT Trading (Beijing) Co. Ltd., Beijing/China 50,00 TRMB 10.111 -798 *)
Bonnenberg & Drescher GmbH, Aldenhoven 45,00 TEUR 2.373 1.212 *)
TMT-BBG Research and Development GmbH, Kapfenberg/Österreich 33,33 TEUR 1.852 8 *)

*) Da das Jahrergebnis 2023 der Gesellschaft noch nicht vorliegt, sind das Eigenkapital und das Jahresergebnis 2022 angegeben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 1.000.000.

Sonstige Rückstellungen

Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen betreffen Nachlaufkosten (T€ 1.300), Aufwendungen im Personalbereich (T€ 1.560), Garantieverpflichtungen (T€ 501), Versicherungsprämien (T€ 387) sowie Vorsorgen für ausstehende Montageleistungen (T€ 404).

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.502.111,51 5.502.111,51 0,00 0,00 9.132.952,42
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.979.990,99 2.979.990,99 0,00 0,00 2.161.990,90
Verbindlichkeiten gegenüber Dango & Dienenthal und Paul Wurth Unternehmen 1.164.030,99 1.164.030,99 0,00 0,00 1.168.104,03
Sonstige Verbindlichkeiten 1.025.638,03 1.025.638,03 0,00 0,00 541.162,32
10.671.771,52 10.671.771,52 0,00 0,00 13.004.209,67

Die Verbindlichkeiten gegenüber Dango & Dienenthal und Paul Wurth Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Paul Wurth S.A., Luxemburg betragen T€ 870 (Vorjahr: T€ 832).

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 69 beruhen auf unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz im Bereich des Anlagevermögens.

Der Saldo des latenten Steueraufwands beträgt im Geschäftsjahr TEUR 14. Die Bewertung erfolgte mit dem durchschnittlichen Steuersatz der Gesellschaft in Höhe von 33,15 %.

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen betreffen T€ 6.215 das Inland und T€ 41.841 das Ausland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen T€ 102 (Vorjahr T€ 197).

Materialaufwand

In den Materialaufwendungen sind Aufwendungen für bezogene Leistungen von Dango & Dienenthal und Paul Wurth Unternehmen in Höhe von T€ 800 (Vorjahr T€ 742) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen an Dango & Dienenthal Unternehmen in Höhe von T€ 650 (Vorjahr T€ 655).

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen T€ 165 (Vorjahr T€ 149).

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden Bankgarantien und Bankbürgschaften für laufende Aufträge in Höhe von T€ 17.560 (Vorjahr T€ 9.253).

Es handelt sich um Bankgarantien zu Gunsten von Dritten, bei denen die Bank ein Rückgriffsrecht hat. Eine Inanspruchnahme ist nicht anzunehmen, da die zugrundeliegenden Maschinenlieferungsverträge erfüllt werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zahlungsverpflichtungen aus kurzfristig kündbaren Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von T€ 19 per anno.

Zudem beträgt die an die Dango & Dienenthal Maschinenbau GmbH zu zahlende Miete jährlich rd. T€ 161. Lizenzgebühren betragen jährlich T€ 250.

Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 72 (Vorjahr 72) Mitarbeiter beschäftigt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dango & Dienenthal GmbH & Co. KG, Siegen, (Amtsgericht Siegen, HRA 3014) sowie in den Konzernabschluss der SMS Holding GmbH, Hilchenbach, (Amtsgericht Siegen, HRB 7749) einbezogen, die jeweils im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Buch, Kreuztal, Ingenieur (bis 15.03.2023)

Dipl.-Ing. Patrick Robert Leyser, Syren/Luxemburg, Ingenieur (bis 31.12.2023)

Dipl.-Wirt.-Ing. Andreas Dango, Siegen, Ingenieur (ab 16.03.2023)

Ir Lionel Hausemer, Luxemburg, Ingenieur (ab 01.01.2024)

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder jeweils mit einem Prokuristen.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Siegen, den 7. Februar 2024

T M T Tapping - Measuring - Technology GmbH

gez. Andreas Dango, Geschäftsführer

gez. Lionel Hausemer, Geschäftsführer

Mit Datum vom 24.05.2024 wurde der hier verkürzt wiedergegebene Jahresabschluss durch die Gesellschafter festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 176.396,81 0,00 0,00 176.396,81
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Grundstück I, Kalteiche-Ring, Haiger 742.189,25 0,00 0,00 742.189,25
Produktions- und Bürogebäude Kalteiche-Ring, Haiger 4.482.178,15 9.481,65 0,00 4.491.659,80
5.224.367,40 9.481,65 0,00 5.233.849,05
Technische Anlagen und Maschinen 928.418,39 8.300,93 0,00 936.719,32
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.539.268,43 129.680,75 5.036,47 1.663.912,71
7.692.054,22 147.463,33 5.036,47 7.834.481,08
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.973.938,55 0,00 0,00 2.973.938,55
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.946.697,21 0,00 0,00 4.946.697,21
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 9.864,66 0,00 0,00 9.864,66
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.064,00 0,00 0,00 3.064,00
7.933.564,42 0,00 0,00 7.933.564,42
15.802.015,45 147.463,33 5.036,47 15.944.442,31
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 175.358,81 994,00 0,00 176.352,81
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Grundstück I, Kalteiche-Ring, Haiger 0,00 0,00 0,00 0,00
Produktions- und Bürogebäude Kalteiche-Ring, Haiger 579.083,15 113.325,65 0,00 692.408,80
579.083,15 113.325,65 0,00 692.408,80
Technische Anlagen und Maschinen 459.923,39 93.102,93 0,00 553.026,32
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.186.083,43 124.727,75 5.036,47 1.305.774,71
2.225.089,97 331.156,33 5.036,47 2.551.209,83
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 590.000,00 0,00 0,00 590.000,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.064,00 0,00 0,00 3.064,00
593.064,00 0,00 0,00 593.064,00
2.993.512,78 332.150,33 5.036,47 3.320.626,64
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44,00 1.038,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Grundstück I, Kalteiche-Ring, Haiger 742.189,25 742.189,25
Produktions- und Bürogebäude Kalteiche-Ring, Haiger 3.799.251,00 3.903.095,00
4.541.440,25 4.645.284,25
Technische Anlagen und Maschinen 383.693,00 468.495,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.138,00 353.185,00
5.283.271,25 5.466.964,25
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.973.938,55 2.973.938,55
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.356.697,21 4.356.697,21
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 9.864,66 9.864,66
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
7.340.500,42 7.340.500,42
12.623.815,67 12.808.502,67

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TMT Tapping - Measuring - Technology GmbH, Siegen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TMT Tapping - Measuring - Technology GmbH, Siegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TMT Tapping - Measuring - Technology GmbH, Siegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 7. März 2024

SiegRevision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Wirt.jur. Christoph Vitt, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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