KaTech Ingredient Solutions GmbH

Aegidienstraße 22, 23552 Lübeck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 12373 HL
Vorher
K. Hahn + Partner Lebensmittel.Punkt GmbHKaTech Katharina Hahn + Partner GmbH
Eingetragen
25.10.2010
Branche
Herstellung von Würzmitteln und SoßenHerstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenHerstellung von Ölen und Fetten, ohne Margarine u. ä. Nahrungsfette
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Stabilisierungssystemen für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie aus Lebensmittelzusatzstoffen, inklusive Farbstoffen, Aromen und Süßstoffen, sowie aus Lebensmittelzutaten, als auch Handel mit Lebensmittelzusatzstoffen und -zutaten, Farbstoffen, Aromen und Süßstoffen und Materialien für die Nahrungsmittelindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Eifler
seit 18.12.2024
Prokura
Tim von Burgsdorff
seit 7.8.2024
Prokura
Rudi Agustiawan Yahya
seit 22.4.2024
Geschäftsführer
Frank Redeker
seit 23.6.2022
Prokura
Cyril Carrat
seit 23.6.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marcel Hergett
seit 11.10.2021
Geschäftsführer

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ingredion Germany GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KaTech Ingredient Solutions GmbH

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der KaTech Ingredient Solutions GmbH

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Ertragslage

4. Finanzlage

5. Vermögenslage

6. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

III. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Gegenstand des Unternehmens besteht in der Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Stabilisierungssystemen für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie aus Lebensmittelzusatzstoffen, inklusive Farbstoffen, Aromen und Süßstoffen, sowie aus Lebensmittelzutaten, als auch Handel mit Lebensmittelzusatzstoffen und -zutaten, Farbstoffe, Aromen und Süßstoffen und Materialien für die Nahrungsmittelindustrie.

Zum 1.4.2021 haben die bisherigen Gesellschafter die Geschäftsanteile der KaTech-Gruppe an den amerikanischen Lebensmittelkonzern Ingredion übertragen. Die Gesellschaftsanteile werden seitdem zu 100% von der Ingredion Hamburg GmbH gehalten. Ingredion - ein langjähriger Lieferant unserer Gruppe - beabsichtigt, mit KaTech zusammen das weitere Wachstum in dem Markt für Stabilisierungssysteme zu entwickeln. Die organisatorische Einbindung in die Ingredion-Gruppe hatte im Geschäftsjahr 2021 begonnen und wurde im Geschäftsjahr 2022 abgeschlossen.

Die Geschäftsführung besteht zum Ende des Geschäftsjahres 2023 aus den Herren Michael Fergus O'Riordan, Patrick Augustin (bis 01.04.2023), Marcel Hergett und Cyril Carrat. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck unter HRB 12373. Im Berichtszeitraum erzielt die Gesellschaft einen Umsatz von T€ 63.802 Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (einschließlich Geschäftsführer) betrug 94.

2. Forschung und Entwicklung

Im firmeneigenen Technologiezentrum werden die produktspezifischen Anforderungen der Kunden umgesetzt und optimiert. Alle Mitarbeiter im Bereich Produktentwicklung verfügen über eine lebensmitteltechnologische Ausbildung und mehrjährige Erfahrung, so dass Kunden- sowie Produktanforderungen jederzeit kompetent gewertet und eingeschätzt werden können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 war geprägt vom einem dynamischen Inflationsumfeld und Zinsentscheidungen auf den globalen Finanzmärkten. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Europäischen Union (EU-27) ist im Jahr 2023 moderate um rund 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. In der Eurozone betrug das Wirtschaftswachstum ebenfalls rund 0,4 Prozent. Das Wachstum zeigte sich jedoch über das Jahr 2023 kontinuierlich schwächer, sodass sich das BIP im Q4 2023 gegenüber dem Vorquartal bereits um -0,3% verschlechtert hat. Weitaus positivere Entwicklungen zeigten sich in den belieferten Schwellenländern.

Während die Inflation in der EU im ersten Quartal 2023 noch 6,4% betrug, verlangsamte sich die Entwicklung in Q4 2023 auf lediglich 3,0 %. Im Jahresdurchschnitt betrug die Inflationsrate in der EU 4,8%, während im Vorjahr die Inflationsrate noch 9,2% betrug. Die Energiepreise wirkten im Allgemeinen dämpfend auf die Inflation während Nahrungsmittel deutliche Preissteigerungen verzeichneten.

Im Jahr 2023 erfolgte eine leichte Aufwärtsbewegung des EURO gegenüber dem USD, der Ende Dezember 2023 bei 1.10 USD datierte (gegenüber 1.07 USD im Dezember 2022), wobei der Wechselkurs im Jahresverlauf sich durchaus volatil entwickelt hat, mit einem Höchstwert von 1.12 im Juli und einem Tiefstwert 1,05 im Oktober 2023.

2. Geschäftsverlauf

Insgesamt verzeichnete das Geschäft der KaTech Ingredient Solution GmbH im Geschäftsjahr 2023 eine positive Entwicklung. Die Verkaufsvolumina konnten erneut gegenüber dem Vorjahr erhöht werden (14,1%) und der Umsatz erhöhte sich um 38,5 % gegenüber dem Vorjahr. Während der Absatz mit Drittkunden um 72,4 % gesteigert werden konnte, verringerten sich die Lieferungen an Schwesterfirmen im europäischen und außereuropäischen Ausland um 4,8 %.

Die Auftragslage wird auch für die nächsten Jahre als sehr stabil eingeschätzt. Der Trend zu Bio- Produkten sowie nachhaltigen und sicheren Lebensmitteln setzt sich weiter fort. Auch den besonderen Ansprüchen der Lebensmittelproduktion im Bereich Vegan und Halal kann nach wie vor entsprochen werden, so dass auch in diesem Bereich von der wachsenden Nachfrage dieser Märke profitiert werden kann.

Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch die höheren Umsatzerlöse erhöht (+34,0 %). Dies ist neben dem Mengenwachstum auf die inflationären Entwicklungen im Rohstoffbereich zurückzuführen. Des Weiteren haben sich aufgrund der globalen Krise der Lieferketten die Frachtkosten für den Import von Rohstoffen und Fertigwaren deutlich erhöht.

3. Ertragslage

In der nachfolgenden Ergebnisanalyse ist das Jahresergebnis nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten in zusammengefasster Form dargestellt.

Eckdaten zur Ertragslage 2023 2022
TEUR % TEUR %
Rohergebnis 21.251 100,0 14.685 100,0
Personalaufwand -7.250 -34,1 -5.911 -40,3
Abschreibungen -437 -2,1 -319 -2,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.649 -40,7 -6.700 -45,6
sonstige Steuern -4 0,0 -8 -0,1
Betriebsergebnis 4.911 23,1 1.746 11,9
Zinsergebnis -67 -0,3 -32 -0,2
Ertragsteuern -467 -2,2 -86 -0,6
Jahresergebnis 4.378 20,6 1.629 11,1
Eckdaten zur Ertragslage Veränderung
TEUR %
Rohergebnis 6.566,88 44,7
Personalaufwand -1.339,65 22,7
Abschreibungen -117,80 36,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.948,67 29,1
sonstige Steuern 3,75 0,0
Betriebsergebnis 3.165 181,2
Zinsergebnis -34,96 110,3
Ertragsteuern -380,49 442,2
Jahresergebnis 3.130 168,8

Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Umsatz um 38,56 % gegenüber dem Vorjahr, was überwiegend auf ein Wachstum der Absatzmenge aber auch auf höhere Verkaufspreise zurückzuführen ist. Das Rohergebnis hat sich von T€ 14.685 auf T€ 21.251 verbessert. Die Personalkosten erhöhten sich um T€ 1.340 und die sonstigen Aufwendungen (insbesondere für das externe Lager sowie durch Weiterbelastungen Konzerngesellschaften) haben sich bedingt durch die Ausweitung des Absatzvolumens ebenfalls nennenswert in Höhe von TEUR 1.949 erhöht. In der Folge wird ein positives Betriebsergebnis in Höhe von T€ 4.911 ausgewiesen, das sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 3.165 verbessert hat. Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr € 5.348 (Vorjahr T€ 2.065).

4. Finanzlage

Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 23.611 (Vj. TEUR 19.233) hat sich im Geschäftsjahr 2023 aufgrund einbehaltener Vorjahresgewinne sowie um den Betrag des Jahresergebnisses 2023 weiter erhöht. Es wurden keine Dividenden ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 82,1 % (Vj 66,8 %).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Die Finanzierung ist vollständig durch Gesellschaftermittel und Überschüsse möglich. Aus diesen Zuflüssen wurde auch der in Vorjahren erfolgte Aufbau der Vorratsbestände finanziert. Eine Fremdfinanzierung über Bankkredite erfolgt weiterhin nicht.

Die ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen weisen insbesondere den Bestand an finanziellen Mitteln seitens eines Cashpoolings der Ingredion-Gruppe (Muttergesellschaft) (TEUR 3.017) aus.

5. Vermögenslage

Zur Veranschaulichung der Vermögenslage der Gesellschaft ist im Folgenden die Bilanz zum 31.12.2023 in zusammengefasster Form den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Eckdaten zur Vermögenslage 2023 2022
TEUR % TEUR %
Immaterielle Anlagewerte 256 0,9 367 1,3
Sachanlagen 3.892 13,5 3.773 13,1
Finanzanlagen 0 0,0 0 0,0
Anlagevermögen 4.148 14,4 4.140 14,4
Vorräte 11.742 40,8 17.043 59,1
Forderungen gegen Kunden 6.786 23,6 5.725 19,9
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.173 11,0 60 0,2
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 159 0,6 162 0,6
Flüssige Mittel 2.749 9,6 1.684 5,8
kurzfristiges Vermögen 24.608 85,6 24.674 85,6
Bilanzsumme 28.756 100,0 28.814 100,0
Gezeichnetes Kapital 100 0,3 100 0,3
Kapitalrücklage 15.906 55,3 15.906 55,2
Gewinn (+) Verlustvortrag (-) 3.227 11,2 1.599 5,5
Jahresergebnis 4.378 15,2 1.629 5,7
Eigene Mittel 23.611 82,1 19.233 66,8
Steuerrückstellungen 553 1,9 86 0,3
Sonstige Rückstellungen 1.540 5,4 1.285 4,5
Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten 2.774 9,6 4.164 14,5
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0,0 3.800 13,2
Übrige Verbindlichkeiten 278 1,0 245 0,8
Fremde Mittel 5.145 17,9 9.580 33,2
Bilanzsumme 28.756 100,0 28.814 100,0
Eckdaten zur Vermögenslage Veränderung
TEUR %
Immaterielle Anlagewerte -111 -30,4
Sachanlagen 120 3,2
Finanzanlagen 0 0,0
Anlagevermögen 8 0,2
Vorräte -5.302 -31,1
Forderungen gegen Kunden 1.061 18,5
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.112 5168,5
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten -2 -1,4
Flüssige Mittel 1.064 63,2
kurzfristiges Vermögen -66 -0,3
Bilanzsumme -58 -0,2
Gezeichnetes Kapital 0 0,0
Kapitalrücklage 0 0,0
Gewinn (+) Verlustvortrag (-) 1.629 101,9
Jahresergebnis 2.749 168,8
Eigene Mittel 4.378 22,8
Steuerrückstellungen 467 0,0
Sonstige Rückstellungen 255 19,8
Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten -1.390 -33,4
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen -3.800 >100,00
Übrige Verbindlichkeiten 33 13,6
Fremde Mittel -4.436 -46,3
Bilanzsumme -58 -0,2

Das Anlagevermögen hat sich insgesamt geringfügig durch Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagemögen korrespondierend durch die laufenden Abschreibungen insgesamt um T€ 8 erhöht.

Das kurzfristige Vermögen (Umlaufvermögen) beträgt nunmehr T€ 24.608 und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 66. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen eine Verminderung des Vorratsvermögens um TEUR 5.302 auf T€ 11.742 (VJ T€ 17.043) vs. der Erhöhung der Forderungen gegenüber Kunden um T€ 1.061, dem Forderungsbestand aus Cashpooling gegenüber der Muttergesellschaft bzw. dem Anstieg der flüssigen Mittel um TEUR 1.064.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den Jahresgewinn 2023 (T€ 4.378) erhöht. Die Eigenmittelquote ist weiterhin mit 82,1 % auf einem hohen Niveau. Der Anteil der sonstigen Rückstellungen liegt bei 5,4 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthielten im Vorjahr T€ 3.800 an Verbindlichkeiten aus dem Cashpooling gegenüber der Muttergesellschaft. Die übrigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 33 nur unwesentlich erhöht.

6. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Aufgrund einer guten Auftragslage und einer verstärkten Qualitätssicherung konnte im Geschäftsjahr 2023 die positive Entwicklung des Unternehmens weiter fortgesetzt werden. Das bereinigte Betriebsergebnis ist mit T€ 4.911 (V.j. T€ 1.746) positiv. Die Gesellschaft weist aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 eine gute Vermögens -, Finanz-, und Ertragslage auf.

III. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht

Die zukünftige Auftragslage wird weiterhin im Wesentlichen von der Leistungsfähigkeit und Qualität der Produktion und der Produkte abhängig sein. Aus diesem Grund wird das interne Kontroll- und Qualitätssystem weiterentwickelt und die Arbeiten in allen Bereichen des Unternehmens effektiver zu gestalten sein. Die Prozesse der innerbetrieblichen Abläufe werden ständig weiterentwickelt, um bezüglich der hohen Qualitäts- und Quantitätsansprüche auch in der Zukunft für die Auftraggeber ein wichtiger und verlässlicher Partner zu sein.

Eine wesentliche Herausforderung für die Gesellschaft ist die derzeitige Rohmaterialbeschaffung, die preislich weiterhin einer großen Dynamik ausgesetzt ist. Der militärische Konflikt in der Ukraine hat, wie im Vorjahr, keinen unmittelbaren Einfluss auf unsere geschäftlichen Aktivitäten. Die lebensmittelrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und im Übrigen europäischen Ausland bilden weiterhin einen entscheidenden Einflussfaktor für die eigene Produktion und das Handeln der wesentlichen Kundengruppen. Einschneidende Änderungen in diesem Bereich werden nicht erwartet.

Auf Grundlage der erfüllten hohen Qualitäts- und Quantitätsansprüche bestehen weitere Potentiale in den Bereichen Vegan und Backwaren, insbesondere werden dem Bereich der sog. Fleischalternativen gute Absatzpotentiale eingeräumt. Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm, so dass Forderungsausfälle weiterhin eine absolute Ausnahme sind. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft erzielt Ihre Einnahmen ausschließlich in Euro, während ein Teil der Materialeinkäufe in USD getätigt wird. Das hierdurch bei Kursschwankungen bestehende Währungsrisiko kann unmittelbare Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft haben, da Absicherungsgeschäfte nicht abgeschlossen werden.

Die Geschäftsführung erwartet, dass der Wachstumstrend auch nach dem Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt werden kann. Die bisherige Absatz- und Umsatzentwicklung in Q1/2024 liegt leicht hinter dem Plan. Dennoch konnte durch einen starken Produktmix eine Steigerung des Betriebsergebnisses um 14% realisiert werden. Für das Jahr 2024 wird ein weiteres deutliches Wachstum der Absatzmenge um mehr als 13 % und des Umsatzes um mehr als 3 % mit einer entsprechenden weiteren Verbesserung des Betriebsergebnisses auf mehr als Mio € 5 erwartet.

Trotz eines sich verschärfenden Wettbewerbes und allgemein steigenden Kosten sieht sich die Geschäftsführung das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes zeichnen sich keine den Fortbestand oder die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft gefährdender Risiken ab.

 

Lübeck, 15. Juli 2024

Michael Fergus O`Riordan, Geschäftsführer

Marcel Hergett,Geschäftsführer

Cyril Carrat, Geschäftsführer

Rudi Yahya, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 255.525,75 236.408,75
2. geleistete Anzahlungen 0,00 130.548,75
255.525,75 366.957,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.854.763,80 2.923.370,80
2. technische Anlagen und Maschinen 519.301,96 476.306,96
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 408.738,21 203.184,21
4. geleistete Anzahlungen 109.341,76 169.721,76
3.892.145,73 3.772.583,73
4.147.671,48 4.139.541,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.228.531,55 14.320.521,58
2. unfertige Erzeugnisse 2.102,75 146.633,85
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.474.632,69 2.322.613,95
4. geleistete Anzahlungen 36.403,15 253.596,11
11.741.670,14 17.043.365,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.785.963,22 5.724.816,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.172.592,56 60.218,07
3. sonstige Vermögensgegenstände 159.891,73 158.136,06
10.118.447,51 5.943.170,19
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.748.716,09 1.684.240,38
24.608.833,74 24.670.776,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 213,53 3.510,36
28.756.718,75 28.813.827,65

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 15.906.164,46 15.906.164,46
III. Gewinnvortrag 3.227.330,19 1.598.655,22
IV. Jahresüberschuss 4.377.708,34 1.628.674,97
23.611.202,99 19.233.494,65
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 552.565,73 86.038,21
2. sonstige Rückstellungen 1.539.911,90 1.285.116,55
2.092.477,63 1.371.154,76
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.774.247,90 4.164.484,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.774.247,90 (Vorjahr EUR 4.164.484,77)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 3.800.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr EUR 3.800.000,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 278.790,23 244.693,47
davon aus Steuern EUR 269.186,05 (Vorjahr EUR 240.099,84)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.974,94 (Vorjahr EUR 2.971,04)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 278.790,23 (Vorjahr EUR 244.693,47)
3.053.038,13 8.209.178,24
28.756.718,75 28.813.827,65

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 21.251.471,28 14.684.590,85
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 6.135.292,76 - 5.121.903,98
b) Soziale Abgaben - 1.115.198,91 789.781,05
- 7.250.491,67 - 5.911.685,03
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 436.652,05 - 318.821,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 8.649.094,96 - 6.699.587,05
davon aus der Währungsumrechnung EUR 94.571,81 (Vorjahr EUR 29.351,75)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.388,85 66,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 86.055,65 - 31.774,11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 466.527,52 86.038,21
8. Ergebnis nach Steuern 4.382.038,28 1.636.751,02
9. sonstige Steuern - 4.329,94 - 8.076,05
10. Jahresüberschuss 4.377.708,34 1.628.674,97

Anhang 2023

I. Allgemeines

Die KaTech Ingredient Solutions GmbH, Lübeck, erfüllt am 31.12.2023 erstmals die Kriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde aber weiterhin nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, im Anhang wurde von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck unter der Register-Nr. B 12373 HL eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Lübeck.

Die KaTech Ingredient Solutions GmbH gehört zur Unternehmensgruppe der Ingredion Inc., Illinois/USA.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB wurden uneingeschränkt angewandt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das gesetzliche Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens unter Nutzung der Erleichterung des § 276 HGB gewählt. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB wird beachtet.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die angewandten Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Es wird vorsichtig bewertet, namentlich werden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt werden.

Die K. Hahn Verwaltungs und Vermietungs GmbH wurde durch Übertragung Ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes im Geschäftsjahr 2021 auf die Gesellschaft verschmolzen. Für die zum Verschmelzungszeitpunkt 1. Mai 2021 von der K. Hahn Verwaltungs- und Vermietungs GmbH übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden bei der KaTech Ingredient Solutions GmbH als Anschaffungskosten - wie im Verschmelzungsvertrag vorgesehen - die bisherigen Buchwerte angesetzt. Der Buchwertsaldo des übernommenen Vermögens in Höhe von TEUR 3.338 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode, bewertet. Vermögensgegenstände deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten und abzüglich Preisminderungen angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert aktiviert. Dem Niederstwertprinzip wurde Rechnung getragen.

Die Rückstellungen sind ausreichend bemessen; sie berücksichtigen die erkennbaren Risiken und wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Ein Abgrenzungsposten für latente Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB war nicht zu bilden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von über einem Jahr werden diese unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips angesetzt. Bei Laufzeiten bis zu einem Jahr finden gemäß § 256a HGB das Realisations- und das Anschaffungskostenprinzip bei der Bewertung keine Anwendung.

III. Erläuterungen der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.216 (VJ: T€ 1.406). Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen T€ 3.172 (VJ: T€ 60). Darin enthalten sind Forderungen aus Cashpooling in Höhe von T€ 3.017 (VJ: T€ -3.080 = Verbindlichkeit).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 574.159,04 9.119,25 130.548,75 713.827,04
2. geleistete Anzahlungen 130.548,75 0,00 -130.548,75 0,00
704.707,79 9.119,25 0,00 713.827,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.071.673,11 20.873,00 0,00 3.092.546,11
2. technische Anlagen und Maschinen 750.785,80 176.530,12 0,00 927.315,92
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.855,53 234.045,39 64.559,54 1.016.460,46
4. geleistete Anzahlungen 169.721,76 4.179,54 -64.559,54 109.341,76
4.710.036,20 435.628,05 0,00 5.145.664,25
5.414.743,99 444.747,30 0,00 5.859.491,29
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 337.750,29 120.551,00 458.301,29 255.525,75 236.408,75
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 130.548,75
337.750,29 120.551,00 458.301,29 255.525,75 366.957,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 148.302,31 89.480,00 237.782,31 2.854.763,80 2.923.370,80
2. technische Anlagen und Maschinen 274.478,84 133.535,12 408.013,96 519.301,96 476.306,96
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.671,32 93.050,93 607.722,25 408.738,21 203.184,21
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 109.341,76 169.721,76
937.452,47 316.066,05 1.253.518,52 3.892.145,73 3.772.583,73
1.275.202,76 436.617,05 1.711.819,81 4.147.671,48 4.139.541,23

Das Eigenkapital setzt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

Stammkapital: 100.000,00 €
Kapitalrücklage: 15.906.164,46 €
Gewinnvortrag: 3.227.330,19 €
Jahresüberschuss: 4.377.708,34 €
Eigenkapital: 23.611.202,99 €

Die Steuerrückstellungen belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 553 (V.j. 86) und unterteilen sich auf Körperschaftsteuer (T€ 290) und Gewerbesteuer (T€ 263).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Kosten für ausstehende Bonus- Zahlungen (T€ 644; VJ T€ 500), Rückstellungen für Gewährleistungen (T€ 361; VJ T€ 361), sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€389; VJ T€ 330).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit T€ 1.282 (VJ: T€ 1.125) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 858 (Vorjahr T€ 911).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 2030 in Höhe von T€ 1.465, davon T€ 1.194 für Mieten, sowie T€ 271 für Fuhrparkleasing.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge / Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung

Positive sonstige betriebliche Erträge aus der Währungsumrechnung konnten im Berichtsjahr nicht realisiert werden T€ -57 (VJ: T€ 57), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 95 (VJ: T€ 29) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von T€ 516 (VJ T€26).

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 94 Arbeitnehmer beschäftigt (VJ: 82), davon 53 gewerbliche Arbeitnehmer und 41 Angestellte.

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr waren folgende Herren als Geschäftsführer bestellt:

Michael Fergus O'Riordan, Geschäftsführer

Patrick Augustin, Geschäftsführer (bis 01.04.2023)

Rudi Yahya, Geschäftsführer (ab 15.12.2023)

Marcel Hergett, Geschäftsführer

Cyril Carrat, Geschäftsführer

Von der Möglichkeit der Unterlassung der Angaben zu § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Ingredion Inc. Illinois/USA, die für den größten sowie für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss der Ingredion Inc. wird in den USA und in Deutschland im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Lübeck, den 31. Mai 2024

Michael Fergus O`Riordan, Geschäftsführer

Marcel Hergett, Geschäftsführer

Cyril Carrat, Geschäftsführer

Rudi Yahya, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 02.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KaTech Ingredient Solutions GmbH, Lübeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KaTech Ingredient Solutions GmbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KaTech Ingredient Solutions GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 6. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thorsten Preisegger, Wirtschaftsprüfer

gez. Wolfgang Völker, Wirtschaftsprüfer

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