Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 602346
Eingetragen
19.11.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und Kältehandel
Gegenstand
(1) Jegliche Tätigkeit im Energiesektor insbesondere die Erzeugung, der Transport, der Vertrieb und der Handel von oder mit Strom, Gas und Wärme sowie die Wasserver- und Wasserentsorgung und die Beteiligung an anderen Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gesellschaftszweck. (2) Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. (3) Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu errichten, zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lukas Gerhard Holzer
seit 14.3.2023
Prokura
Erik Hugel
seit 1.9.2016
Geschäftsführer
Mike Rissler
seit 26.5.2010
Prokura
Jens Werner Buchholz
seit 21.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EGT Holding AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EGT Holding AG
Germany
4.100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EGT Energie GmbH

Triberg im Schwarzwald

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.23
EUR
Summe
EUR
31.12.22
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
l. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 207.115,00 513
207.115,00 513
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.861.527,54 7.448
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.907.134,96 34.616
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.312.164,00 1.984
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 870.111,97 4.269
51.950.938,47 48.317
lll. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 669.641,68 420
2. Beteiligungen 1.291.035,40 1.291
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.652,50 2
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 2
1.962.329,58 1.715
54.120.383,05 50.545
B. UMLAUFVERMÖGEN
l. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.547.268,25 1.698
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 31.352,99 101
1.578.621,24 1.799
ll. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.294.179,66 10.414
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 329.876,44 3.793
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 35.700,00 50
4. Sonstige Vermögensgegenstände 199.281,44 337
6.859.037,54 14.594
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 431.531,09 294
8.869.189,87 16.687
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 90.627,12 199
63.080.200,04 67.431

PASSIVA

31.12.23
EUR
Summe
EUR
31.12.22
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 4.100.000,00 4.100
II. Kapitalrücklage 8.900.000,00 7.900
13.000.000,00 12.000
B. EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE 3.525.354,18 3.652
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Pensionsrückstellungen 1.010.701,00 1.021
2. Sonstige Rückstellungen 1.268.184,01 3.565
2.278.885,01 4.586
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.790.591,50 4.064
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.531.494,41 3.251
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.584.355,19 38.783
4. Sonstige Verbindlichkeiten 369.519,75 1.095
davon aus Steuern: 29.269,28 EUR, Vj. 50.523,18 EUR
44.275.960,85 47.193
63.080.200,04 67.431

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

EUR 2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 36.032.007,79 37.296
2. Bestandsveränderung -52.297,21 -109
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.391.366,69 2.475
4. Sonstige betriebliche Erträge 443.585,66 418
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 22.348.842,89 22.430
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.222.858,91 2.718
25.571.701,80 25.148
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.036.060,61 4.867
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 714.713,35 1.017
davon für Altersversorgung: 44.761,52 EUR, Vj. 72.342,85 EUR 3.750.773,96 5.884
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.038.388,76 3.158
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.645.868,92 4.011
Betriebsergebnis 1.807.929,49 1.879
9. Erträge aus Beteiligungen 305,00 14
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0 *
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.898,10 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 389.984,65 322
davon gegenüber Gesellschafter: 295.000 EUR, Vj. 212.025,00 EUR
Finanzergebnis -380.781,55 -308
13. Ergebnis vor Steuern 1.422.818,06 1.569
14. Sonstige Steuern 9.046,39 9
15. Aufwand aus Ergebnisabführung 1.413.771,67 1.560
16. Jahresüberschuss 0,00 0

* Aufgrund Rundungen Null

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme einer Unternehmensfortführung.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke werden ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung der Aktiv- und Passivposten

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkostenzuschläge abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen und abzüglich erhaltener Investitionszuschüsse bewertet. Nach dem 31.12.2007 angeschaffte Vermögensgegenstände werden nicht mehr degressiv abgeschrieben. Bei vor dem 1.1.2008 angeschafften Vermögensgegenständen wird auf die lineare Methode in dem Zeitpunkt gewechselt, in dem die lineare Methode höhere Abschreibungsbeträge ergibt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das Sammelpostenverfahren angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt sind. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB aktiviert. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Freiburg i. Br. unter der Registernummer HRB 602346 registriert.

Die von Energiekunden empfangenen Baukostenzuschüsse werden passivisch in einem Sonderposten "Empfangene Baukostenzuschüsse" nach dem Eigenkapital ausgewiesen und korrespondierend zur Nutzungsdauer des entsprechenden Anlagevermögens aufgelöst. Die Auflösung wird analog dem Vorjahr unter den Umsatzerlösen ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj 1,79 %) gemäß der Rückstellungs-Abzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,0 % (Vj 0,0 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % (Vj 2,0 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,0 % (Vj 0,0 %) berücksichtigt. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i. V. m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre analog dem Vorjahr bewertet worden.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und gegebenenfalls drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufgrund des bestehenden steuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der EGT AG, Triberg, entfällt die Ermittlung latenter Steuern auf Ebene der EGT Energie GmbH.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Anteilsbesitz stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

Beteiligung
in %
Eigenkapital
in T€
Jahresergebnis
in T€
Energie-Gesellschaft Unterkirnach mbH; Unterkirnach 50 836 1) 0 1)
Nahwärme Brigachschiene Verwaltungsgesellschaft mbH; Donaueschingen 50 28 1) 1 1)
Nahwärme Brigachschiene GmbH & Co. KG; Donaueschingen 50 1.127 1) 0 1)
EE Infratec GmbH; Triberg 50 356 -698
aquavilla GmbH; Triberg 10 552 1) 25 1)

1) Zahlen des Jahres 2022; die Zahlen des Jahres 2023 liegen noch nicht vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.294 10.414
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 330 3.793
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 36 49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 199 337
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1 1
Gesamt 6.859 14.593

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in voller Höhe um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis handelt es sich ebenfalls in voller Höhe um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 4.100 T€ und ist voll einbezahlt.

Die EGT Energie GmbH, Triberg ist am Amtsgericht Freiburg i. Br. Unter der Registernummer HRB 602346 registriert.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Dezember 2023 wurde die Kapitalrücklage um 1.000 T€ erhöht. Die Einzahlung erfolgte am 27. Dezember 2023.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert.

Für den jährlich zu ermittelnden Unterschiedsbetrag, der sich aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für sieben bzw. zehn Jahre ergibt, wurde in § 253 Abs. 6 HGB n.F. eine sogenannte Ausschüttungssperre geschaffen, die in jedem Geschäftsjahr, das unter die Neuregelung fällt, zu ermitteln ist. Eine korrespondierende Abführungssperre bei Gewinnabführungsverträgen wurde ausdrücklich nicht geregelt; § 301 AktG (bestimmt den Höchstbetrag der Gewinnabführung) ist unverändert geblieben. Die nach § 14 Abs. 1 Satz 1 KStG i.V. mit § 301 AktG notwendige Abführung des gesamten Gewinns setzt daher voraus, dass auch Gewinne, die auf der Anwendung des § 253 HGB beruhen, vollständig an den Organträger abgeführt werden. Eine analoge Anwendung der Ausschüttungssperre kommt nicht in Betracht.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 7.847 €. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis erfasst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden überwiegend für Verpflichtungen im Rahmen der Anreizregulierung aus § 5 ARegV, für Personalverpflichtungen sowie für ausstehende Kostenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Angaben zu den Verbindlichkeiten (in T€):

Restlaufzeit Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr größer 1 Jahr über 5 Jahre gesamt 31.12.2023 (Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 274 3.516 0 3.790
(Vorjahr) 274 3.790 0 4.064
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.531 0 0 1.531
(Vorjahr) 3.251 0 0 3.251
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.584 0 0 38.584
(Vorjahr) 38.783 0 0 38.783
Sonstige Verbindlichkeiten 370 0 0 370
(Vorjahr) 1.095 0 0 1.095
davon aus Steuern 29 0 0 29
(Vorjahr) 50 0 0 50
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
(Vorjahr) 0 0 0 0
Gesamt 40.759 3.516 0 44.275
(Vorjahr) 43.403 3.790 0 47.193

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zwei Darlehen für die Investitionen in den Neubau in St. Georgen gegenüber der Volksbank Schwarzwald-Baar-Heuberg eG enthalten - TEUR 621 mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2039, davon TEUR 35 in 2023 fällig, sowie T€ 1.556 mit einer Laufzeit bis zum 30. Dezember 2037, davon T€ 100 in 2023 fällig. Zusätzlich besteht ein Darlehen der EGT Energie GmbH gegenüber der Volksbank Mittlerer Schwarzwald eG in Höhe von TEUR 2.161, ebenfalls im Zusammenhang mit dem Gebäudebau in St. Georgen, davon sind T€ 139 in 2023 fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 38.770 T€ (Vj 38.783 T€). Diese resultieren im Wesentlichen aus der aktuellen Ergebnisabführung 1.414 T€ (Vj 1.560 T€), den Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von 20.353 T€ (Vj 18.902 T€) und aus IC-Cashkonto Verbindlichkeiten in Höhe von 15.990 T€ (Vj 17.095 T€).

Haftungsverhältnisse

Die von der Volksbank Schwarzwald-Baar-Heuberg eG bzw. Volksbank Mittlerer Schwarzwald eG für den Gebäudeneubau der EGT Energie GmbH in St. Georgen gewährten Darlehen sind mit Buchgrundschulden auf das Grundstück in St. Georgen in Höhe von insgesamt T€ 5.000, jeweils zur Hälfte für beide Kreditinstitute gesichert.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 2.967 T€ (Vj 1.212 T€), davon entfallen 2.827 T€ (Vj 947 T€) auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Nachtragsbericht

Die Gesellschaft hat sich im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres planmäßig entwickelt. Vorgänge, die von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der EGT Energie GmbH sind, haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung vom 7. Juli 2005 (EnWG)

Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen oder assoziierten Unternehmen, wenn sie aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind, gesondert auszuweisen.

Im Geschäftsjahr 2023 waren dies zwischen der EGT Energievertrieb GmbH und der Gesellschaft Erlöse aus Dienstleistungen in Höhe von 291 T€ (Vj 1.476 T€).

Zwischen der EGT Energiehandel GmbH und der Gesellschaft entstanden Erlöse aus Dienstleistungen für zentrale kaufmännische Dienste, IT sowie Personal in Höhe von 0 T€ (Vj 140 T€).

Zwischen der Energie Gesellschaft Unterkirnach mbH und der Gesellschaft gab es Umsatzerlöse aus Dienstleistungen für die technische und kaufmännische Betriebsführung in Höhe von 63 T€ (Vj 494 T€).

Zwischen der EGT Gebäudetechnik GmbH und der Gesellschaft fielen Erlöse aus Dienstleistungen für zentrale kaufmännische Dienste, IT sowie Personal in Höhe von 26 T€ (Vj 289 T€) an.

Zwischen der EGT AG und der Gesellschaft bestanden Erlöse aus Dienstleistungen für zentrale kaufmännische Dienste, IT, Personal sowie Schlüssel- und Hausmeisterdienste in Höhe von 103 T€ (Vj 120 T€). Zudem entstanden Aufwendungen aus Mietverträgen in Höhe von 154 T€ (Vj 258 T€) sowie Aufwendungen aus Dienstleistungen der EGT AG in Höhe von 671 T€ (Vj 671T€).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023
T€
2022
T€
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Netznutzungsentgelte Strom und Gas einschließlich Umlagen 24.436 22.374
Erstattungen gemäß EEG und KWK-G 7.215 7.340
Wärmeerlöse 841 829
Sonstiges 3.540 6.753
36.032 37.296
Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt:
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 22.349 22.430
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.223 2.718
25.572 25.148
Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Löhne und Gehälter 3.036 4.867
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 715 1.017
3.751 5.884
davon für Altersversorgung 99 72
Die Zinserträge und -aufwendungen gliedern sich wie folgt:
Sonstige Zinsen und ähnlich Erträge 9 0
davon aus verbundenen Unternehmen 0 0
davon gegenüber Gesellschafter 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 390 322
davon aus verbundenen Unternehmen 295 146
davon gegenüber Gesellschafter 295 146

Die Auflösung von Baukostenzuschüssen in Höhe von 237 T€ (Vj 231 T€) ist in den Umsatzerlösen enthalten.

Von den Erträgen aus der Auflösung der Baukostenzuschüsse entfallen 0 T€ (Vj 0 T€) auf Zuschüsse vor 2003 mit 20 Jahren Nutzungsdauern sowie 237 T€ (Vj 231 T€) auf Zuschüsse nach 2003. Die Auflösung der Baukostenzuschüsse erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2003 in Höhe von 4 % p.a. und orientiert sich an der Abschreibungsdauer der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit 25 Jahren.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 0 T€ (Vj 309 T€) enthalten. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich unter anderem um Auflösungen nicht in Anspruch genommener Rückstellungen in Höhe von 349 T€ (Vj 33 T€) sowie um Erträge aus der Ausbuchung der TransnetBW Umlagen in Höhe von 0 T€ (Vj. 304 T€).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 90 T€ (Vj 8 T€) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von 0 T€ (Vj 0 T€) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von 14 T€ (Vj 27 T€) enthalten.

Sonstige Angaben

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Erik Hugel, technischer Geschäftsführer, Schonach im Schwarzwald

Herr Jens Buchholz, kaufmännischer Geschäftsführer, Königsfeld

Unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführer der Gesellschaft verzichtet.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der EGT AG angegeben. Auf eine gesonderte Angabe im Anhang unserer Gesellschaft wird daher verzichtet.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

EGT Energie GmbH 2023 2022 Veränderung
gewerbliche Arbeitnehmer 19,8 21,0 -1,2
Angestellte 31,0 65,0 -34,0
50,8 86,0 -35,2
Auszubildende 16,3 24,5 -8,2
gesamt 67,1 110,5 -43,4

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der EGT Energie GmbH wird in den Konzernabschluss der Alb-Elektrizitätswerk Geislingen-Steige eG als den größten Konsolidierungskreis und der EGT AG als den kleinsten Konsolidierungskreis, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und kann im zentralen Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) eingesehen werden.

Der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der EGT Energie GmbH und der EE Infratec GmbH wurde am 18. Juni 2018 zum 31. Dezember 2018 gekündigt.

Aufgrund des mit der EGT AG, Triberg, bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss i.H.v. 1.414 T€ an die Muttergesellschaft abgeführt.

 

Triberg, 17. Dezember 2024

EGT Energie GmbH

Jens Buchholz, Geschäftsführer

Erik Hugel, Geschäftsführer

Anschaffungs- u. Herstellungskosten
Stand am 01.01.23
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Übertragungen
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Programme 4.611.313,32 0,00 4.186.672,14 0,00 34.242,00 458.883,18
4.611.313,32 0,00 4.186.672,14 0,00 34.242,00 458.883,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.685.042,34 305.250,01 0,00 0,00 295.286,82 10.285.579,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 128.760.549,08 5.781.539,92 325.029,38 0,00 1.939.870,84 136.156.930,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.817.439,76 641.497,11 1.292.124,58 0,00 1.461.054,06 6.627.866,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.269.206,36 331.359,33 0,00 0,00 -3.730.453,72 870.111,97
148.532.237,54 7.059.646,37 1.617.153,96 0,00 -34.242,00 153.940.487,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 419.641,68 250.000,00 0,00 0,00 0,00 669.641,68
2. Beteiligungen 1.291.035,40 0,00 0,00 0,00 0,00 1.291.035,40
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.652,50 0,00 0,00 0,00 0,00 1.652,50
4. Sonstige Ausleihungen 2.102,86 0,00 2.102,86 0,00 0,00 0,00
1.714.432,44 250.000,00 2.102,86 0,00 0,00 1.962.329,58
154.857.983,30 7.309.646,37 5.805.928,96 0,00 0,00 156.361.700,71
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des laufenden Jahres
EUR
Wertzuschreibung laufendes Jahr
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Programme 4.098.586,32 64.004,00 0,00 3.910.822,14
4.098.586,32 64.004,00 0,00 3.910.822,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.236.665,80 187.385,83 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.144.151,12 2.402.492,76 0,00 296.848,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.833.034,76 384.506,17 0,00 901.838,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
100.213.851,68 2.974.384,76 0,00 1.198.686,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
104.312.438,00 3.038.388,76 0,00 5.109.509,10
Abschreibungen
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Programme 0,00 251.768,18
0,00 251.768,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 2.424.051,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 96.249.795,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.315.702,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 101.989.549,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 102.241.317,66
Buchwerte
Stand am 31.12.23
EUR
Stand am 31.12.22
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Programme 207.115,00 512.727,00
207.115,00 512.727,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.861.527,54 7.448.376,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.907.134,96 34.616.397,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.312.164,00 1.984.405,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 870.111,97 4.269.206,36
51.950.938,47 48.318.385,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 669.641,68 419.641,68
2. Beteiligungen 1.291.035,40 1.291.035,40
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.652,50 1.652,50
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 2.102,86
1.962.329,58 1.714.432,44
54.120.383,05 50.545.545,30

Lagebericht 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftsmodell

Die EGT Energie GmbH ist Eigentümer und Betreiber von Strom- und Gasversorgungsnetzen sowie kleineren Nahwärmenetzen in der Region. Über ihre Tätigkeit als Netzbetreiber für Strom, Gas und Wärme hinaus, ist sie auch deutschlandweit als Messstellenbetreiber und regional im eigenen Strom- und Gasverteilnetzgebiet als grundzuständiger Messstellenbetreiber aktiv. Neben ihrer Tätigkeit als Netzbetreiber hält die Gesellschaft Beteiligungen an mehreren Unternehmen. Des Weiteren agiert die EGT Energie GmbH für die gesamte EGT Unternehmensgruppe als Dienstleister für die Bereiche zentrale kaufmännische Dienste, Personal, IT und Energiedatenmanagement.

1.2 Ziele und Strategien

Ziel der EGT Energie GmbH ist die weiterhin erfolgreiche Positionierung des Unternehmens in einem Umfeld zunehmender Regulierung.

1.3 Steuerungssystem

Den wirtschaftlichen Erfolg messen wir an der nachhaltigen Ertragskraft des Unternehmens. Die zentrale Steuerungsgröße stellt hierbei das Ergebnis vor Steuern dar.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Maßgeblichen Einfluss hatten hierbei insbesondere die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das Jahr 2023 war um 0,3 % niedriger als in 2022 (2022 gegenüber 2021: + 1,8 %).

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht (2022: 45,6 Millionen Erwerbstätige). Die Zahl der Erwerbslosen lag 2023 bei ca. 1,3 Millionen Personen und war damit nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: Veröffentlichung Statistisches Bundesamt Februar 2024).

2.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Strom- und Gasnetze gehören zu den sogenannten "natürlichen Monopolen", in denen der Wettbewerb nur eingeschränkt wirkt oder ganz außer Kraft gesetzt ist. Damit die Netzbetreiber jedoch keine Monopolgewinne erzielen und die Netze trotzdem so kostensparend wie möglich betrieben werden, werden die Strom- und Gasnetzbetreiber reguliert. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2009 wurde die bisherige kostenbasierte Regulierung durch die Anreizregulierung ersetzt. Betreibern von Strom- und Gasversorgungsnetzen werden Obergrenzen für die Erlöse aus Netzentgelten auf der Basis der zuletzt genehmigten Entgelte, unter Berücksichtigung von Effizienzvorgaben und allgemeiner Inflationsentwicklung, vorgegeben. Primäres Ziel der Anreizregulierung ist somit den Netzbetreibern Anreize für einen effizienten Betrieb der Strom- und Gasversorgungsnetze zu setzen, um dadurch fortlaufend Kostensenkungen für die Kunden zu erreichen.

Für die Bestimmung der Erlösobergrenze legt die Bundesnetzagentur für die Dauer einer Regulierungsperiode (RP) Eigenkapitalzinssätze fest, die seit der ersten Regulierungsperiode kontinuierlich sinken:

Eigenkapitalzinssatz I

2.2 Geschäftsentwicklung

2.2.1.1 Ertragslage

Umsatzentwicklung / Entwicklung der Gesamtleistung:

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.264 von T€ 37.296 auf T€ 36.032 gesunken. In der nachfolgenden Tabelle ist die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen dargestellt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Elektrizitätsverteilung 25.947 26.390 -443 -1,7%
Gasverteilung 6.159 5.434 725 13,3%
Nebengeschäfte 3.926 5.472 -1.546 -28,3%
Gesamt 36.032 37.296 -1.264 -3,4%

Der leichte Rückgang bei den Umsatzerlösen "Elektrizitätsverteilung" basiert im Wesentlichen auf gesunkene Transportmengen und gegenläufig gestiegenen Abrechnungen gegenüber dem Bilanzkreisverantwortlichen aus Differenzzeitreihen.

Die folgende Tabelle stellt die Entwicklung der Durchleitungsmengen der Bereiche Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung dar. Zu beachten ist hierbei, dass durch das System der Anreizregulierung und den damit verbundenen genehmigten Erlösen eine Veränderung der Durchleitungsmengen nicht zwangsläufig zu einer gleichlaufenden Veränderung der entsprechenden Umsatzerlöse führen muss und dass die ausgewiesenen Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Elektrizitätsverteilung auch die bei einem Verteilnetzbetreiber anfallenden Umsätze im Rahmen des erneuerbaren Energien-Gesetzes EEG berücksichtigen.

Durchleitungsmengen im Netzgebiet der EGT Energie GmbH

2023 2022 Veränderung
GWh GWh GWh %
Durchleitung Strom 185,5 202,0 -16,5 -8,2%
davon an rLM 120,6 130,8 -10,2 -7,8%
davon an SLP 64,9 71,2 -6,3 -8,8%
Durchleitung Gas 258,7 273,1 -14,4 -5,3%
davon an rLM 56,9 60,2 -3,3 -5,5%
davon an SLP 201,8 212,9 -11,1 -5,2%

Der starke Rückgang der Durchleitungsmenge Strom verteilt sich prozentual sowohl auf die Transportmengen für rLM-Kunden, als auch auf die Transportmengen für SLP-Kunden relativ zu fast gleichen Teilen. Diese Entwicklung spiegelt im Wesentlichen ein energiebewussteres Verhalten der Kunden auf Grund der sehr starken Preisanstiege bei den Endkundenpreisen im Laufe der vergangenen Jahre wider.

Der Rückgang bei der Durchleitungsmenge Gas verteilt sich prozentual sowohl auf die Transportmengen für rLM-Kunden, als auch auf die Transportmengen für SLP-Kunden relativ zu fast gleichen Teilen. Dies ist im Wesentlichen ebenso auf die sehr stark gestiegenen Endkundenpreise und daraus resultierend auf ein betriebswirtschaftlich bewussteres Einsetzen von Gas in den vergangenen Jahren, kombiniert mit der allgemeinen politischen Stimmung zum Thema Gasverbrauch im Zuge des Ukrainekrieges zurückzuführen.

Die Gesamtleistung hat sich im Berichtsjahr von € 39,7 Mio. auf € 41,6 Mio. erhöht. Der Grund hierfür ist im Wesentlichen in den durch die Investitionen in den Netzbereich gestiegenen anderen aktivierten Eigenleistungen bei gleichzeitig zuvor beschriebenen Rückgängen der Umsatzerlöse zu finden.

Sonstige Entwicklung von ausgewählten Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von T€ 418 auf T€ 444 um T€ 26 bzw. 6,2 % gestiegen.

Der Materialaufwand hat sich um T€ 424 bzw. lediglich um 1,7 % erhöht. Diese Entwicklung korreliert mit der ebenfalls geringen Veränderung der anderen aktivierten Eigenleistungen.

Der Personalaufwand ist durch die Ausgliederung der kaufmännischen Bereiche und der IT in die EGT Digital Services gesunken (2023: T€ 3.751; Vorjahr: T€ 5.884). Die Mitarbeiterzahl ist korrespondierend von 111 auf 67 gesunken (-39,6 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 4.646 und haben sich somit um T€ 635 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen den wachsenden operativen Anforderungen im IT-Bereich geschuldet.

Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis vor Steuern liegt bei T€ 1.423 (Vorjahr: T€ 1.569). Im Rahmen des mit der EGT AG bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde das Jahresergebnis in Höhe von T€ 1.414 (Vorjahr: T€ 1.560) in voller Höhe abgeführt.

2.2.1.2 Vermögenslage

Bilanzentwicklung

Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme der Gesellschaft € 63,1 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr um € 4,4 Mio. gesunken.

Das Anlagevermögen liegt bei € 54,1 Mio. (Vorjahr: € 50,1 Mio.) und hat damit einen Anteil von 85,8 % (Vorjahr: 75,0 %) an der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen beträgt € 8,9 Mio. (Vorjahr: € 16,7 Mio.) und hat damit einen Anteil von 14,1 % (Vorjahr: 24,7 %) an der Bilanzsumme.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von T€ 13.000 (Vorjahr: T€ 12.000) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 20,6 % (Vorjahr: 17,8 %).

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Gesellschaft T€ 7.310 in ihr Anlagevermögen (Vorjahr: T€ 7.800).

Die größten Investitionen wurden in 2023 zum einen im Bereich "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" in Höhe von T€ 641 und zum anderen im Bereich "Technische Anlagen und Maschinen" in Höhe von T€ 5.782 getätigt, in dem die Investitionen in den Netzbereich abgebildet werden.

2.2.1.3 Finanzlage

Die zur Analyse der Finanzlage für das Geschäftsjahr 2023 erstellte Kapitalflussrechnung zeigt die Zahlungsströme getrennt nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

2023
T€
2022
T€
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.696 3.384
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit -6.635 -7.563
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.924 4.319
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 137 140
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 294 154
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 431 294

Der Finanzmittelfonds beinhaltet Guthaben und kurzfristige Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der Veränderung der Vorräte, Forderungen und sonstigen Aktiva (T€ 8.063) und der Veränderung der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva (T€ 1.436 in Höhe von T€ 5.312 erhöht.

Die Erhöhung des Cash Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 928 resultiert im Wesentlichen aus höheren Einzahlungen bei den Abgängen im Sachanlagevermögen aus dem Verkauf an die EGT Digital Services GmbH.

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen aufgrund der Rückzahlung aus der Konzernfinanzierung gesunken.

2.2.1.4 Informationen zu den Aktivitäten nach § 6b EnWG

Die Gesellschaft übt gemäß § 6b Abs. 3 EnWG die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung aus. Soweit im Lagebericht auf Ergebnisse der Elektrizitätsverteilung und der Gasverteilung der Gesellschaft eingegangen wird, entsprechen diese gleichzeitig den Aktivitäten nach § 6b EnWG.

2.2.2 Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit dem prognostizierten Verlauf

In der Prognose 2022 wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 prognostiziert. Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von € 1,4 Mio. (Vorjahr € 1,6 Mio. €) liegt leicht unter dem prognostizierten Wert.

2.2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf 2023

Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 operativ auf Plan entwickelt und auf Grund von Sondereffekten ihre Ergebnisziele nicht erreicht.

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden, da das erreichte Ergebnis unter erschwerten konjunkturellen Wirtschaftsbedingen insgesamt dennoch als zufriedenstellend eingestuft werden kann.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem ist konzernweit im Einsatz und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steuerung des operativen Geschäfts. Hierbei werden wesentliche Chancen und Risiken dezentral durch Risikomanager der einzelnen Geschäftsbereiche identifiziert, dokumentiert, bewertet und gesteuert.

Als wesentliches Element des Risikomanagementsystems übt das Risikokomitee - bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden der EGT AG, den Geschäftsführern der Tochterunternehmen und den einzelnen Risikomanagern des Konzerns - eine unternehmensweite Überwachungsfunktion aus. In den halbjährlich stattfindenden Sitzungen werden u.a. die Einhaltung der Risikostrategie und der Risikorahmenrichtlinie überwacht und Fragen zur Struktur des Risikomanagements im Unternehmen erörtert.

3.2 Chancen und Risiken

Chancen

Zur erfolgreichen Gestaltung der Energiewende sind massive Investitionen in die Versorgungsnetze der nahen Zukunft notwendig. Durch die letzte Änderung der Anreizregulierungsverordnung wurde für die dritte Regulierungsperiode Strom (2019 - 2023) und Gas (2018 - 2022) der Kapitalmittelrückfluss für Investitionsmaßnahmen über die Verzinsung ohne Zeitverzug eingeführt. Dadurch entfällt die bisherige Zwischenfinanzierung von bis zu 7 Jahre und es entsteht die Möglichkeit langfristig für das Unternehmen betriebswirtschaftliche sinnvolle Investitionen zu tätigen.

Im deutschlandweiten Messstellengeschäft hat sich die EGT durch ihre bisherigen guten Leistungen einen Namen in der Branche erarbeitet. In 2019 hat die EGT Energie gemeinsam mit der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG aus der ehemaligen ES Infratec GmbH das Joint Venture EE Infratec GmbH gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist im Wesentlichen die Errichtung und der Betrieb von intelligenten Mess-, Steuerungs- und Monitoringsystemen. Beide Gesellschafter sehen hier sowohl die Chance als auch die strategische Notwendigkeit, um von den Veränderungen im zukünftigen Strommarkt im Rahmen der Energiewende zu profitieren. Die EE Infratec GmbH tritt hierbei als Dienstleister für die Kunden der beiden Gesellschafter auf und wurde per 1.5.2023 mit eigenen Mitarbeitern ausgestattet.

Risiken

Als externes Risiko wird die weitere Regulierung der Energienetze in Verbindung mit sinkenden Erlösobergrenzen gesehen.

Operative Risiken werden insbesondere im Betrieb technisch komplexer Verteileranlagen in Verbindung mit einer Verpflichtung zur Versorgungssicherheit gesehen. Diesem Risiko begegnet die EGT Energie GmbH durch systematische und umfassende Wartung und Instandhaltung der Anlagen.

Die zunehmende Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung von Geräten erhöhen die sogenannten Cyber-Security-Risiken, hinzu kommt eine zunehmende Komplexität dieser Angriffe. Die Optimierung und Aufrechterhaltung der IT-Systeme wird erreicht durch den Einsatz qualifizierter interner und externer Experten sowie durch den Einsatz neuer Technologien und Automatisierung der Prozesse.

Zum 25.5.2018 trat die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Die Haftungsrisiken für die Unternehmen wurden erhöht und es drohen hohe Bußgelder. Die damit verbundenen Dokumentations- und Aufklärungspflichten wurden seitens der EGT umgesetzt und werden zukünftig weiter fortgeführt.

Geeignete Versicherungen begrenzen darüber hinaus eventuelle Schadensauswirkungen.

Finanzwirtschaftliche Risiken in Form von Forderungsausfallrisiken sind auch für Netzbetreiber aufgrund von Insolvenzen bei Energielieferanten in der jüngsten Vergangenheit mehr und mehr in den Fokus geraten. Durch fortlaufende Lieferantenbewertungen sowie Ausschöpfung der vertraglichen Sicherungsmöglichkeiten versuchen wir dieses Risiko zu minimieren. Sollten dennoch Forderungsausfälle auftreten, können diese Kosten teilweise in der nächsten Kostenprüfung zur Anreizregulierung wieder angesetzt werden.

Der seit Februar 2022 andauernde Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden gesamtwirtschaftlichen Folgen bzw. Diskussionen rund um die Energiewende wirken sich auf die Transportmengen eines Netzbetreibers aus und führen zu niedrigeren Erlösen, welche aber im Rahmen der jährlich zu meldenden Regulierungskonten berücksichtigt werden können und sich zu einem späteren Zeitpunkt auswirken.

Gesamtaussage der Geschäftsführung

Die vorhandene Risikosituation hat sich nach der Corona Krise und durch den immer noch andauernden Ukraine Krieg gegenüber dem Vorjahr insgesamt nicht verbessert. Die derzeit ermittelten und bewerteten Risiken geben derzeit jedoch keinen Anlass zu der Annahme, dass der Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährdet sein könnte.

4. Prognosebericht

Der immer noch andauernde Krieg in der Ukraine wirkt sich stark auf die Weltwirtschaft aus und daher ist eine gesamtwirtschaftliche Prognose nach wie vor sehr schwierig. Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2024 trotz des fortlaufenden regulatorischen Drucks und der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten mit einem Ergebnis vor Steuern in etwa auf dem Niveau des Berichtjahres.

 

Triberg, 17. Dezember 2024

EGT Energie GmbH

Jens Buchholz, Geschäftsführer

Erik Hugel, Geschäftsführer

Tätigkeitenbilanzen

Aktiva

2023 Gasverteilung
EUR
2022 Gasverteilung
EUR
2023 Elektrizitätsverteilung
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 30.993,51 70.353 171.018,37
30.993,51 70.353 171.018,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 521.976,58 426.978 1.606.369,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.878.913,79 8.729.398 29.219.795,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 678.205,20 297.779 2.260.570,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 176.170,42 602.845 690.092,81
10.255.265,99 10.057.000 33.776.828,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0 0,00
0,00 0 0,00
10.286.259,51 10.127.354 33.947.846,87
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 212.288,19 263.701 439.812,37
2. Unfertige Leistungen 6.552,78 21.132 13.575,85
218.840,96 284.833 453.388,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 560.871,10 3.491 4.905.433,98
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche 0,00 0 0,00
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0 0,00
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0 35.700,00
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände 19.657,55 11.049 49.722,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
580.528,65 14.540 4.990.856,85
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 86.306,22 58.863 215.765,55
885.675,82 358.236 5.660.010,62
C. ABGRENZUNGSPOSTEN 18.125,42 39.868 45.313,56
11.190.060,76 10.525.458 39.653.171,05
2022 Elektrizitätsverteilung
EUR
2023 Nebengeschäfte
EUR
2022 Nebengeschäfte
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 301.122 5.103,12 131.138
301.122 5.103,12 131.138
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.366.655 5.707.802,29 5.633.899
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.977.817 1.381.123,62 1.509.910
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 953.009 348.069,10 702.148
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.567.156 3.848,74 98.583
29.864.636 7.440.843,74 7.944.540
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 669.641,68 419.642
2. Beteiligungen 0 1.291.035,40 1.291.035
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0,00 0
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 1.652,50 1.653
5. Sonstige Ausleihungen 0 0,00 2.103
0 1.962.329,58 1.714.432
30.165.758 9.408.276,44 9.790.110
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 605.629 266.783,37 219.424
2. Unfertige Leistungen 48.534 31,35 101
654.163 266.814,73 219.525
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.321.988 820.928,08 1.076.788
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche 0 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 264.526,19 3.792.986
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 49.511 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände 151.994 128.918,14 173.820
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
9.523.493 1.214.372,40 5.043.593
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 147.157 125.144,02 85.351
10.324.813 1.606.331,15 5.348.469
C. ABGRENZUNGSPOSTEN 99.669 26.281,87 57.808
40.590.240 11.040.889,45 15.196.387
2023 grundzuständiger MSB
EUR
2022 grundzuständiger MSB
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 0,00 10.114
0,00 10.114
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 25.379,48 20.845
2. Technische Anlagen und Maschinen 427.301,70 399.273
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.319,05 31.468
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 623
478.000,23 452.210
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0
2. Beteiligungen 3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0
0,00 0
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0
0,00 0
478.000,23 462.324
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 628.384,32 609.297
2. Unfertige Leistungen 11.193,02 31.345
639.577,34 640.642
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.946,51 11.570
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 65.350,25 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände 982,88 144
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
73.279,64 11.715
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.315,31 2.943
717.172,28 655.300
C. ABGRENZUNGSPOSTEN 906,27 1.993
1.196.078,79 1.119.617

Tätigkeitsabschlüsse Elektrizitäts- und Gasverteilung gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023

Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG haben Unternehmen, die im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG zu einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen verbunden sind, zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung in ihrer internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeit zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden. Weiterhin sind in der Rechnungslegung die Regeln, einschließlich der Abschreibungsmethoden, anzugeben, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind.

Für die EGT Energie GmbH ergeben sich hieraus folgende Tätigkeiten:

1. Elektrizitätsverteilung

2. Gasverteilung

3. Grundzuständiger Messstellenbetrieb

4. Nebengeschäfte

Die Bilanzansätze und die Werte laut Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeitsabschlüsse wurden einheitlich nach den folgenden Grundsätzen entwickelt.

Die Zuordnung des immateriellen Vermögens sowie des Sachanlagevermögens wird wie in den Vorjahren auf Einzelanlagenebene durchgeführt. Sofern möglich wird hierbei eine direkte Zuordnung vorgenommen. Auch für die übrigen Bilanz- und GuV-Positionen erfolgt im Wesentlichen eine direkte Zuordnung auf Einzelpostenebene. Sofern eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, kommen analog dem Vorjahr Verwaltungs-, Zähler-, Monteur und Restbuchwertschlüssel sachverhaltsbezogen zur Anwendung. Im Jahr 2021 wurden zur klareren Darstellung zusätzlich eine Leitungslängen-, Marktlokations- und Neubauschlüsselung hinzugenommen.

Weitere Erläuterungen zu Bilanz- und GuV-Positionen:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden im Wesentlichen direkt zugeordnet. Wenn eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, erfolgt eine sachverhaltsbezogene Zuordnung mit Verwaltungs-, Zähler-, Monteur-, Leitungslängen- und Marktlokationsschlüssel. Die Finanzanlagen werden vollständig dem Nebengeschäft zugeordnet.

Die Vorräte werden mit dem Zählerschlüssel umgelegt oder, sofern möglich, direkt zugeordnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden größtenteils direkt zugeordnet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden teilweise direkt zugeordnet, teilweise mit dem Marktlokationsschlüssel umgelegt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, können direkt zugeordnet werden und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Verwaltungsschlüssel umgelegt.

Der Kassenbestand und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Verwaltungsschlüssel verteilt.

Das den Aktivitäten zugeordnete Stammkapital setzt sich aus dem handelsrechtlichen Eigenkapital, verteilt nach dem Restbuchwertschlüssel und den Ausgleichspositionen gegenüber anderen Unternehmensbereichen pro Sparte zusammen.

Zwischen der EGT Energie GmbH und der EGT AG, Triberg, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Im handelsrechtlichen Abschluss wird der Jahresüberschuss als Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter ausgewiesen. In den Tätigkeitsabschlüssen erfolgt der Ausweis im Eigenkapital.

Die empfangenen Ertragszuschüsse werden direkt zugeordnet.

Die sonstigen Rückstellungen werden größtenteils direkt zugeordnet, Personalrückstellungen werden größtenteils mit dem Verwaltungsschlüssel, Rückstellungen für Prüfungs- und Jahresabschlusskosten werden mit dem Verwaltungsschlüssel verteilt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden mit dem Neubauschlüssel umgelegt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden im Wesentlichen direkt zugeordnet, Restbeträge mit dem Verwaltungsschlüssel verteilt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden sachverhaltsbezogen mit dem Verwaltungsschlüssel bzw. dem Zählerschlüssel verteilt, sofern keine direkte Zuordnung möglich ist. Die Zuordnung der sonstigen Verbindlichkeiten erfolgt, sofern nicht direkt zuordenbar, mit dem Verwaltungsschlüssel.

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Beträge größtenteils direkt zugeordnet. Eine Schlüsselung von Beträgen aus anderen Bereichen erfolgt auf Basis des Verwaltungs-des Zähler-, des Leitungslängen-, des Marktlokations-, des Neubau- sowie des Monteurschlüssels.

Tätigkeitenbilanzen

Aktiva

2023 Gasverteilung
EUR
2022 Gasverteilung
EUR
2023 Elektrizitätsverteilung
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 30.993,51 70.353 171.018,37
30.993,51 70.353 171.018,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 521.976,58 426.978 1.606.369,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.878.913,79 8.729.398 29.219.795,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 678.205,20 297.779 2.260.570,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 176.170,42 602.845 690.092,81
10.255.265,99 10.057.000 33.776.828,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0 0,00
0,00 0 0,00
10.286.259,51 10.127.354 33.947.846,87
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 212.288,19 263.701 439.812,37
2. Unfertige Leistungen 6.552,78 21.132 13.575,85
218.840,96 284.833 453.388,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 560.871,10 3.491 4.905.433,98
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche 0,00 0 0,00
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0 0,00
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0 35.700,00
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände 19.657,55 11.049 49.722,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
580.528,65 14.540 4.990.856,85
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 86.306,22 58.863 215.765,55
885.675,82 358.236 5.660.010,62
C. ABGRENZUNGSPOSTEN 18.125,42 39.868 45.313,56
11.190.060,76 10.525.458 39.653.171,05
2022 Elektrizitätsverteilung
EUR
2023 Nebengeschäfte
EUR
2022 Nebengeschäfte
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 301.122 5.103,12 131.138
301.122 5.103,12 131.138
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.366.655 5.707.802,29 5.633.899
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.977.817 1.381.123,62 1.509.910
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 953.009 348.069,10 702.148
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.567.156 3.848,74 98.583
29.864.636 7.440.843,74 7.944.540
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 669.641,68 419.642
2. Beteiligungen 0 1.291.035,40 1.291.035
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0,00 0
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 1.652,50 1.653
5. Sonstige Ausleihungen 0 0,00 2.103
0 1.962.329,58 1.714.432
30.165.758 9.408.276,44 9.790.110
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 605.629 266.783,37 219.424
2. Unfertige Leistungen 48.534 31,35 101
654.163 266.814,73 219.525
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.321.988 820.928,08 1.076.788
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche 0 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 264.526,19 3.792.986
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 49.511 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände 151.994 128.918,14 173.820
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
9.523.493 1.214.372,40 5.043.593
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 147.157 125.144,02 85.351
10.324.813 1.606.331,15 5.348.469
C. ABGRENZUNGSPOSTEN 99.669 26.281,87 57.808
40.590.240 11.040.889,45 15.196.387
2023 grundzuständiger MSB
EUR
2022 grundzuständiger MSB
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 0,00 10.114
0,00 10.114
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 25.379,48 20.845
2. Technische Anlagen und Maschinen 427.301,70 399.273
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.319,05 31.468
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 623
478.000,23 452.210
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0
2. Beteiligungen 0,00 0
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0
0,00 0
478.000,23 462.324
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 628.384,32 609.297
2. Unfertige Leistungen 11.193,02 31.345
639.577,34 640.642
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.946,51 11.570
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 65.350,25 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände 982,88 144
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
73.279,64 11.715
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.315,31 2.943
717.172,28 655.300
C. ABGRENZUNGSPOSTEN 906,27 1.993
1.196.078,79 1.119.617
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. Unfertige Leistungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen geg. andere Unternehmensbereiche
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5. Sonstige Vermögensgegenstände
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
C. ABGRENZUNGSPOSTEN

Passiva

2023 Gasverteilung
EUR
2022 Gasverteilung
EUR
2023 Elektrizitätsverteilung
EUR
2022 Elektrizitätsverteilung
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 1.754.309,94 -122.092 18.388.105,25 17.615.984
B. Empfangene Ertragszuschüsse 2.062.287,98 2.122.957 1.430.114,38 1.493.266
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 202.140,20 204.239 505.350,50 510.598
2. Sonstige Rückstellungen 286.030,00 749.600 812.054,01 2.403.793
488.170,20 953.839 1.317.404,51 2.914.391
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 154.277,07 165.424 385.503,16 413.358
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 96.947,74 218.991 1.390.267,00 2.097.459
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
3. Verbindlichkeiten gegen andere Unternehmensbereiche 0,00 0 0,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.711.218,75 7.057.805 16.462.607,57 15.451.891
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
5. Sonstige Verbindlichkeiten -77.150,93 128.534 279.169,18 603.891
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon aus Steuern
davon Vbl. im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0 0,00 0
Ausgleich Rundungsdifferenzen
6.885.292,64 7.570.754 18.517.546,91 18.566.599
11.190.060,76 10.525.458 39.653.171,05 40.590.240

Passiva

2023 Nebengeschäfte
EUR
2022 Nebengeschäfte
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital -6.622.186,05 -4.969.328
B. Empfangene Ertragszuschüsse 32.951,82 35.921
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 293.103,29 296.147
2. Sonstige Rückstellungen 164.430,00 397.880
457.533,29 694.027
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.243.230,08 3.477.572
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 326.925,62 926.786
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
3. Verbindlichkeiten gegen andere Unternehmensbereiche 0,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.440.516,57 14.681.053
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
5. Sonstige Verbindlichkeiten 161.918,12 350.357
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon aus Steuern
davon Vbl. im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0
Ausgleich Rundungsdifferenzen
17.172.590,40 19.435.768
11.040.889,45 15.196.387
2023 grundzuständiger MSB
EUR
2022 grundzuständiger MSB
EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 893.542,54 1.035.831
B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.107,01 10.212
2. Sonstige Rückstellungen 5.670,00 13.720
15.777,01 23.932
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.581,19 8.129
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -282.645,95 7.597
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
3. Verbindlichkeiten gegen andere Unternehmensbereiche 0,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 556.240,62 32.050
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.583,38 12.078
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
davon aus Steuern
davon Vbl. im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0
Ausgleich Rundungsdifferenzen
286.759,24 59.854
1.196.078,79 1.119.617

Gewinn- und Verlustrechnung nach Tätigkeiten

2023 Gasverteilung
EUR
2022 Gasverteilung
EUR
2023 Elektrizitätsverteilung
EUR
2022 Elektrizitätsverteilung
EUR
1. Umsatzerlöse 6.159.364,55 5.433.921 25.946.739,46 26.389.848
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 3.962,93 4.071 2.430,26 15.216
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 267.674,81 497.736 1.879.459,42 1.658.149
Gesamtleistung 6.431.002,28 5.935.728 27.828.629,14 28.063.212
4. Sonstige betriebliche Erträge 44.881,97 21.342 327.339,86 362.324
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs-u.Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.580.535,69 -1.887.581 -18.841.988,56 -19.099.408
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -283.023,24 -242.505 -1.769.766,76 -1.261.767
-2.863.558,93 -2.130.086 -20.611.755,33 -20.361.176
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -632.866,13 -996.082 -1.996.966,81 -2.403.074
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -148.165,86 -207.009 -450.443,13 -491.494
davon für Altersversorgung -9.279,42 -13.876 -28.210,64 -32.946
-781.031,98 -1.203.091 -2.447.409,95 -2.894.568
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegestände und Sachanlagen -770.415,39 -728.126 -1.772.731,90 -1.670.600
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -709.154,99 -850.938 -2.705.409,60 -1.672.431
Operatives Ergebnis 1.351.722,95 1.044.829 618.662,23 1.826.762
9. Erträge aus Beteiligungen 61,00 2.764 152,50 6.909
10. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0 0,00 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 373,05 38 1.000,38 17
davon aus verbundenen Unternehmen
davon aus Abzinsung
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -65.160,24 -51.320 -162.814,91 -128.097
davon aus verbundenen Unternehmen
davon aus Abzinsung
Finanzergebnis -64.726,19 -48.519 -161.662,02 -121.171
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.286.996,76 996.310 457.000,20 1.705.591
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -865,98 0 -2.164,94 0
15. Sonstige Steuern -755,75 -750 -3.553,08 -3.598
16. Jahresüberschuss 1.285.375,03 995.560 451.282,18 1.701.994
2023 Nebengeschäfte
EUR
2022 Nebengeschäfte
EUR
1. Umsatzerlöse 3.529.383,95 5.496.188
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -58.690,40 -128.342
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 138.910,59 214.691
Gesamtleistung 3.609.604,14 5.582.538
4. Sonstige betriebliche Erträge 68.166,95 30.530
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs-u.Betriebsstoffe und für bezogene Waren -881.605,65 -1.310.485
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -957.623,43 -1.235.065
-1.839.229,08 -2.545.550
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -314.447,17 -1.274.754
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -91.540,05 -282.334
davon für Altersversorgung -5.733,03 -18.925
-405.987,22 -1.557.088
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegestände und Sachanlagen -405.683,64 -680.439
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.167.631,75 -1.369.250
Operatives Ergebnis -140.760,60 -539.259
9. Erträge aus Beteiligungen 88,45 4.007
10. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 63
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.506,32 10
davon aus verbundenen Unternehmen
davon aus Abzinsung
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -158.755,95 -140.040
davon aus verbundenen Unternehmen
davon aus Abzinsung
Finanzergebnis -151.161,18 -135.960
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -291.921,78 -675.220
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.255,67 0
15. Sonstige Steuern -4.721,76 -4.720
16. Jahresüberschuss -297.899,21 -679.939
2023 grundzuständiger MSB
EUR
2022 grundzuständiger MSB
EUR
1. Umsatzerlöse 396.519,84 -23.777
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 0,00 -289
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 105.321,87 104.195
Gesamtleistung 501.841,71 80.129
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.196,88 3.602
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs-u.Betriebsstoffe und für bezogene Waren -44.712,99 -132.825
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -212.445,47 21.163
-257.158,46 -111.661
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -91.780,50 -192.970
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -24.564,31 -36.550
davon für Altersversorgung -1.538,43 -2.450
-116.344,81 -229.519
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegestände und Sachanlagen -89.557,83 -78.827
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -63.672,58 -118.508
Operatives Ergebnis -21.695,08 -454.784
9. Erträge aus Beteiligungen 3,05 138
10. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18,35 0
davon aus verbundenen Unternehmen
davon aus Abzinsung
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.253,55 -2.559
davon aus verbundenen Unternehmen
davon aus Abzinsung
Finanzergebnis -3.232,16 -2.421
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -24.927,24 -457.205
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -43,30 0
15. Sonstige Steuern -15,79 -16
16. Jahresüberschuss -24.986,33 -457.220

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EGT Energie GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EGT Energie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EGT Energie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG UND § 3 ABS. 4 S. 2 MSBG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Stuttgart, 3. Februar 2025

BBH AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Straßer, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Beck, Wirtschaftsprüfer

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