Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 260877
Eingetragen
29.8.1977
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeGüterbeförderung im StraßenverkehrPersonenbeförderung im Gelegenheitsverkehr auf der Straße
Gegenstand
Durchführung von Transporten aller Art im Nah- und Fernverkehr

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Grassinger
seit 27.5.2025
Prokura
Pascal Schober
seit 27.5.2025
Prokura
Steffen-Kai Schober
seit 21.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Schober Logistik GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schober Transport GmbH

Waiblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem nachstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die (ggf. nach § 327 HGB) für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Schober Transport GmbH, Waiblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schober Transport GmbH, Waiblingen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schober Transport GmbH, Waiblingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 29.11.2024

PKF WULF & PARTNER Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christoph Kalmbach, Wirtschaftsprüfer

gez. Fabian Streit, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Bilanz zum 31.12.2023

Schober Transport GmbH, Waiblingen

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände. 354.627,00 545.360,00
354.627,00 545.360,00
II. Sachanlagen 5.018.075,00 3.991.206,00
davon Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.018.074,00 3.991.205,00
III. Finanzanlagen 1.250,00 1.250,00
1.250,00 1.250,00
Anlagevermögen 5.373.952,00 4.537.816,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 476.978,74 417.630,24
476.978,74 417.630,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.950.028,63 4.203.787,87
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 333.097,17 165.588,69
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 363.735,11 269.839,92
Umlaufvermögen 4.790.742,48 4.891.258,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 298.394,94 147.092,48
Bilanzsumme 10.463.089,42 9.576.166,51

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinn-/Verlustvortrag 86.678,21 - 16.318,61
III. Jahresüberschuss 209.198,00 102.996,82
Eigenkapital 347.005,40 137.807,40
B. Rückstellungen
Rückstellungen 848.419,30 844.412,78
C. Verbindlichkeiten 9.267.664,72 8.593.946,33
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 698.665,65 799.496,15
Verbindlichkeiten
Bilanzsumme 10.463.089,42 9.576.166,51

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Schober Transport GmbH, Waiblingen

2023 2022
1. Rohergebnis 36.590.787,59 37.295.504,12
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 11.437.905,72 - 11.130.262,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für -2.610.781,79 - 2.496.905,65
- davon für Altersversorgung: € - 59.220,59 (Vorjahr: € - 67.049,67 ) - 14.048.687,51 - 13.627.168,41
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 928.647,25 - 827.598,97
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 21.042.655,49 - 22.452.072,45
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.062,05 5.440,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 226.354,49 - 127.580,65
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € - 71,40 )
- davon aus Aufzinsung: € 368,63 (Vorjahr: € - 408,50)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,50 - 39,56
8. Ergebnis nach Ertragsteuern 364.505,40 266.484,16
9. Sonstige Steuern - 155.307,40 - 163.487,34
10. Jahresüberschuss 209.198,00 102.996,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Schober Transport GmbH

A. Allgemeine Angaben

Die Schober Transport GmbH hat ihren Sitz in Waiblingen und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 260877 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Das Wahlrecht nach Art. 93 Abs. 2 S. 1 EGHGB wurde zugunsten einer rückwirkenden Anwendung von § 267 Abs. 1 und 2 HGB in der ab dem 17.04.2024 geltenden Fassung ausgeübt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben (3 bis 10 Jahre) bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zuschüsse zu Investitionen werden im Jahr des Zugangs von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten gekürzt. Die Abschreibungen bei Gebäuden erfolgen linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 33 bis 50 Jahren. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, angesetzt. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Soweit die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zugunsten der pensionsberechtigten Personen verpfändet sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit den betreffenden Schulden verrechnet.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Projected Unit Credit Verfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden Rentensteigerungen von jährlich 0,0 % unterstellt. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung wurde ein Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) zugrunde gelegt. Dieser Zinssatz orientiert sich an dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Vermögens- sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in Abschnitt E. dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022 > 1 Jahr 31.12.2023 > 1 Jahr 31.12.2022
T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.124 2.465 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 333 166 0 0
- davon gegen Gesellschafter: T€ 333 (Vorjahr: T€ 166 )
Sonstige Vermögensgegenstände 1.493 1.574 267 424
- davon gegen Gesellschafter: T€ 0 (Vorjahr: T€ 170 )
3.950 4.204 267 424

3. Kredite an Geschäftsführer

Gewährte Kredite an Geschäftsführer valutieren zum Bilanzstichtag mit T€ 0 (Vorjahr: T€ 170).

Die Verzinsung erfolgte mit 2 % über dem durchschnittlichen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank. Es bestehen keine Tilgungs- und Laufzeitvereinbarungen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital lt. Handelsregister beträgt DM 100.000,00 (= € 51.129,19).

5. Rückstellungen für Pensionen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum 31.12.2023 T€ 328 (Vorjahr: T€ 352).

Die hiermit verrechneten Vermögensgegenstände beinhalten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 94 (Vorjahr: T€ 99) bewertet sind. Der beizulegende Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beläuft sich zum 31.12.2023 auf T€ 1 (Vorjahr: T€ 5).

6. Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus diesen Verträgen bestehen folgende jährliche Verpflichtungen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträgen (Immobilien) 450 476
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 1.853 2.390
sonstige finanzielle Verpflichtungen 2.303 2.866

Es handelt sich um den Jahresbetrag der aktuellen Verpflichtungen. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der Laufzeit der Verpflichtungen beträgt für die Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträgen (Immobilien) T€ 452 und aus Leasingverträgen T€ 2.649.

Die Verpflichtungen aus Mietverträgen haben eine Höchstlaufzeit von 14 Monaten oder beinhalten unbefristete Verträge. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen haben eine Höchstlaufzeit von 32 Monaten.

7. Factoring

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.446 (Vorjahr: T€ 2.634) an eine Factoringgesellschaft verkauft.

Zweck des Factoring ist die Verbesserung der Liquiditätslage und die Begrenzung des Delkredererisikos.

Das Delkredererisiko geht auf den Forderungskäufer über.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen

Aufgrund der Verrechnung von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen mit den Rückstellungen für Pensionen werden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 11 sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 5 mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von T€ 6 verrechnet.

E. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.635.630,77 0,00 0,00 2.635.630,77
II. Sachanlagen 7.807.711,51 1.789.007,25 24.224,00 9.572.494,76
davon Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.519,43 0,00 0,00 23.519,43
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.784.192,08 1.789.007,25 24.224,00 9.548.975,33
III. Finanzanlagen 1.250,00 0,00 0,00 1.250,00
Insgesamt 10.444.592,28 1.789.007,25 24.224,00 12.209.375,53
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.090.270,77 190.733,00 0,00 2.281.003,77
0,00
II. Sachanlagen 3.816.505,51 737.914,25 0,00 4.554.419,76
davon Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.518,43 0,00 0,00 23.518,43
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.792.987,08 737.914,25 0,00 4.530.901,33
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 5.906.776,28 928.647,25 0,00 6.835.423,53
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 354.627,00 545.360,00
II. Sachanlagen 5.018.075,00 3.991.206,00
davon Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.018.074,00 3.991.205,00
III. Finanzanlagen 1.250,00 1.250,00
Insgesamt 5.373.952,00 4.537.816,00

F. Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Bilanzwert Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 699 799 200 315 499 484
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.626 4.522 4.627 4.522 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.943 3.272 1.473 1.301 2.470 1.971
- davon gegenüber Gesellschaftern T€ 74 (Vorjahr: T€ 250 )
Gesamt 9.268 8.594 6.300 6.138 2.969 2.455

G. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 299 302
Angestellte 54 52
Arbeitnehmer 353 354

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Steffen-Kai Schober, Speditionskaufmann, Weinstadt.

3. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Schober Logistik GmbH, Weinstadt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

4. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Waiblingen, den 29.11.2024

gez. Steffen-Kai Schober

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Leistungsangebot der Gesellschaft ist ausgerichtet auf innovative und umweltbewusste Transportlösungen mit einem eigenbetriebenen LKW-Fuhrpark für Hersteller von Konsum- und Investitionsgütern, speziell aus dem Automobil und Lebensmittelbereich.

Am Standort Weinstadt ist die zentrale Verwaltung mit den Bereichen Finanz-/Rechnungswesen, Personal, Disposition, Vertrieb und Fuhrparkadministration/Werkstatt angesiedelt. Weitere Betriebsstätten bestehen in Ochsenfurt, Herten und Neu Wulmstorf. Zum Einsatz kommen hauptsächlich Fahrzeuge mit Kühlaufliegern für temperaturgeführte Lebensmitteltransporte sowie Fahrzeuge mit MEGA-Aufliegern für die Automobilindustrie.

2. Forschung und Entwicklung

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

In den letzten Jahren hat die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich besonders stark abgenommen. Sowohl der Staat als auch die privaten Haushalte haben ihre Konsumausgaben reduziert. Neuaufträge in der Industrie und auch in der Bauwirtschaft gingen deutlich zurück. Hinzu kamen Engpässe aufgrund des Fachkräftemangels. 1 Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr und verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein Minus. 2

1 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2023/2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kapitel_1.pdf.
2 Vgl. Statistisches Bundesamt, Januar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 war weiterhin von Krisen geprägt. Nach der Corona-Krise, folgte im Februar 2022 der Angriffskrieg auf die Ukraine, welcher bis heute andauert. Auch der Konflikt im Nahen Osten sorgte weiterhin für Unsicherheit. Zudem trifft Deutschland die jüngste Haushaltskrise in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche. 3 Auch die nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 4

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 verlief in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichnete einen Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung um 1,0 %, welcher hauptsächlich aus dem Groß- und Einzelhandel resultierte. Der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich legten hingegen zu. Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete im Jahr 2023 ebenfalls ein preisbereinigtes Minus (-0,4 %). Aber auch hier kamen aus der Automobilindustrie und dem Fahrzeugbau positive Impulse. Die meisten Dienstleistungsbereiche hingegen verzeichneten erneut einen Anstieg, wenn auch schwächer als in den beiden vorangegangenen Jahren. 5

Auch die Entwicklung im Transportbereich ist rückläufig. Im Jahr 2022 lag das transportierte Gütergewicht bei 3.061 Mio. t und verringerte sich im Jahr 2023 auf 2.857 Mio. t. Auch die Anzahl der Lastfahrten und die Lastkilometer sind rückläufig. 6

Die Automobilindustrie konnte 2023 in Deutschland einen Umsatz von 564 Milliarden Euro erzielen. Das entspricht einem Umsatzzuwachs von etwa 58 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. 7 Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt gab es im Jahr 2023 2,84 Millionen PKW-Neuzulassungen, was einen Anstieg um 7,3 % gegenüber Vorjahr bedeutet. Allerdings hatte die deutsche Automobilindustrie vor Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2019 noch 3,6 Millionen PKWs abgesetzt. 8

Der Lebensmittelbereich konnte im Jahr 2023 weiterhin keinen Aufschwung verzeichnen. Laut der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie sorgten ein weiterhin hohes Preisniveau, große wirtschaftspolitische Unsicherheiten und deutlich verschlechterte Standortfaktoren im Jahr 2023 für einen preisbereinigten Umsatzverlust von 0,9 %. 9

3 Vgl. Tagesschau, Januar 2024, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/bip-rezession-deutsche-wirtschaftkonjunktur-faq-100.html.
4 Vgl. Statistisches Bundesamt, Januar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html.
5 Vgl. Statistisches Bundesamt, Januar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html.
6 Vgl. Kraftfahrt-Bundesamt, Mai 2024, https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/deutscherLastkraftfahrzeuge/vd_monatl_verkehrsaufkommen/vd_monatl_verkehrsaufkommen_node.html.
7 Vgl. Statista, März 2024, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160479/umfrage/umsatz-der-deutschenautomobilindustrie/.
8 Vgl. Kraftfahrt-Bundesamt, https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz_Neuzulassungen/jahresbilanz_node.html?yearFilter=2023.
9 Vgl. Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Januar 2024, https://www.bveonline.de/presse/pressemitteilungen/bve-jahresschaetzung-2023-verschlechterte-standortfaktoren-lassen-realen-umsatzsinken.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Ergebnis von T€ +209 und liegt somit über dem Vorjahresergebnis von T€ +103, allerdings etwas unter dem für 2023 erwarteten Ergebnis. Das EBIT 2023 i. H. v. T€ 415 hat das im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte EBIT erreicht.

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 817 (-1,7 %) zurückgegangen. Der Rohertrag hat sich gegenüber 2022 um T€ 695 (-1,9 %) reduziert. Dies geht einher mit gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkenen Kraftstoffpreisen, die wir über Floatermodelle an die Kunden weitergeben.

Der Personalaufwand ist nach deutlichen Steigerungen v.a. im Jahr 2021 nur moderat gestiegen (T€ 422 bzw. 3,1 %). Abschreibungen haben sich durch Neuinvestitionen im Fuhrpark entsprechend erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.409 gesunken. Dies liegt im Wesentlichen an den Kraftstoffkosten, welche sich gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um ca. 0,20 EUR/Liter reduziert haben. Diese Kostenreduzierung wurde im Rahmen von Dieselfloatermodellen zeitversetzt an die Kunden weitergegeben.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gingen um T€ 817 auf T€ 47.057 (Vorjahr: T€ 47.874) zurück, dies entspricht einer Veränderung von rd. - 1,7 %. Der Automobilbereich ist dabei um ca. 1,1 Mio. € gewachsen, während sich der Umsatz im Lebensmittelbereich um ca. 1,9 Mio. € reduziert hat. Der Rückgang im Materialaufwand geht einher mit dem Rückgang des Charter-Umsatzbereichs.

Das Rohergebnis verringerte sich folglich im Geschäftsjahr um T€ 695 auf T€ 35.794 (Vorjahr: T€ 36.489), dies entspricht einer Veränderung von rd. -1,9 %.

Das EBIT hat sich im Geschäftsjahr um T€ 190 auf T€ 415 verbessert (Vorjahr: T€ 225).

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 422 bzw. 3,1 % auf T€ 14.049 gestiegen (Vorjahr: T€ 13.627). Dies liegt im Wesentlichen an den umgesetzten Lohn- und Gehaltsanpassungen. Die Beschäftigtenzahl 2023 betrug zum Bilanzstichtag 350 Personen (Vorjahr: 356 Personen); im Jahresdurchschnitt waren 357 Mitarbeiter (Vorjahr: 361 Mitarbeiter) beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt sind 53 Mitarbeiter dem kaufmännischen Bereich, 299 Mitarbeiter dem gewerblichen Bereich zuzuordnen; 5 Mitarbeiter sind in der Ausbildung. Im Berichtszeitraum wurden keine neuen Betriebsvereinbarungen mit Mitarbeitern getroffen. Die Fluktuation bei den Mitarbeitern bewegt sich im üblichen Rahmen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.409 bzw. 6,3 % auf T€ 21.043 (Vorjahr: T€ 22.452) gesunken, was hauptsächlich an den gesunkenen Kraftstoffpreisen liegt. Durch die bestehenden Dieselfloater-Modelle wurden diese Kostensenkungen im Berichtszeitraum im Wesentlichen gleichlautend an die Kunden weitergegeben.

Die Veränderung des Finanzergebnisses liegt an der Erhöhung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen. Die Zinsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 128 auf T€ 226 bedingt durch die Erhöhung der Zinsen für kurz- und langfristige Verbindlichkeiten gestiegen.

Infolgedessen ergibt sich für das Gesamtjahr 2023 ein Jahresergebnis von T€ 209 (Vorjahr: T€ 103), was nicht vollumfänglich unseren Erwartungen entspricht. Mit der Geschäftsentwicklung sind wir dennoch zufrieden.

b) Finanz- und Liquiditätslage

Die bestehenden Kreditlinien über ein Volumen von T€ 1.000 wurden am Bilanzstichtag mit T€ 15 in Anspruch genommen (Vorjahr T€ 111). Die Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasinggesellschaften lagen im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 226 und damit über dem Niveau des Vorjahres (T€ 128). Dies resultiert hauptsächlich aus Neufinanzierungen von Fahrzeugen sowie aus dem gestiegenen Zinsniveau.

Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen zum Bilanzstichtag T€ 364 (Vorjahr: T€ 270), dies entspricht einem Anstieg um T€ 94. Der vereinfachte Cash Flow (Ergebnis + Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr T€ +1.138 und lag damit um T€ 207 höher als im Vorjahr (T€ 931). Dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit i. H. v. T€ 1.882 (Vorjahr: T€ 1.858) stehen der Mittalabfluss für Investitionen i. H. v. T€ -1.687 (Vorjahr: T€ -1.906) entgegen. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ +14 (Vorjahr: Mittelzufluss T€ +281). Der Finanzmittelbestand, bestehend aus den liquiden Mitteln abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, hat sich gegenüber dem Vorjahr i. H. v. T€ 209 auf T€ +164 erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um T€ 101 auf T€ 699 verringert und machen jetzt 6,7 % (Vorjahr: 7,6 %) der Bilanzsumme aus. Es handelt sich im Wesentlichen um Kontokorrentverbindlichkeiten sowie Finanzierungen im Bereich LKW und PKW) sofern es sich bei den Finanzierungspartnern um Kreditinstitute handelt).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 4.626 bzw. 44,2 % der Bilanzsumme und sind damit nahezu unverändert zum Vorjahr (T€ 4.522 bzw. 43,2 %). Die Verbindlichkeiten wurden regelmäßig innerhalb der Zahlungsziele beglichen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von T€ 3.272 um T€ 671 auf T€ 3.943 gestiegen. Dies betrifft im Wesentlichen Fahrzeugfinanzierungen aufgrund von Investitionen in die Fahrzeugflotte.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Schober Transport GmbH belief sich zum 31.12.2023 auf T€ 10.463 und liegt damit um T€ 887 über dem Vorjahreswert mit T€ 9.576; dies entspricht einer Steigerung um 8,5 %.

Die Gesellschaft investierte im Berichtszeitraum insgesamt T€ 1.789 in das Anlagevermögen, was etwas unter dem Vorjahrswert liegt (T€ 2.001). Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Anschaffung neuer Auflieger (T€ 1.155), Sattelzugmaschinen (T€ 292) und PKWs (T€ 259). Hintergrund für die umfassenden Investitionen ist die Strategie der Geschäftsleitung, die Fahrzeuge im Fernverkehr grundsätzlich nach 4 - 5 Jahren zu tauschen. Die Abschreibungen auf das gesamte Anlagevermögen betrugen T€ 929 (Vorjahr: T€ 828).

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 59 erhöht auf T€ 477 (Vorjahr: T€ 418). Der Bestand an Reifen, Ersatzteile und Heizöl hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 88 erhöht, der Bestand an Diesel sowie an Transport- und Lademittel ist hingegen um T€ 29 gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 2.124 und lagen damit T€ 341 unter dem Niveau des Vorjahres (T€ 2.465). Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt im Wesentlichen an der Aufnahme von weiteren Kunden ins Factoring. Das Forderungsmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, die Forderungen zeitnah zu vereinnahmen. Bzgl. Maßnahmen des Forderungsmanagements verweisen wir auf die Ausführungen unter V. Finanzinstrumente.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich zum Bilanzstichtag von T€ 1.574 um T€ 81 auf T€ 1.493 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verrechnungskonten mit dem Factoringpartner (TARGO AG).

Bedingt durch das Jahresergebnis in 2023 ist das Eigenkapital der Gesellschaft von T€ 138 zum 31.12.2022 auf T€ 347 zum 31.12.2023 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich dadurch von 1,5 % im Vorjahr auf 3,4 % im Berichtsjahr erhöht.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung erfolgt über ein detailliertes Kennzahlensystem, das die Struktur des Fuhrparks abbildet. Die erreichten Umsatzerlöse werden im Rahmen eines PDCA Prozesses (plan-docheck-act) auf wöchentlicher Basis den Planungen gegenübergestellt. Die daraus resultierenden Aufwendungen werden durch Auswertung der von den Fahrzeugen übermittelten Telematikdaten zu den Laufleistungen, den Betriebsstunden sowie den Kraftstoffverbrauchen der Fuhrparkplanung zugeordnet.

Ein homogenes monatliches Reporting mit Budget-/IST-Abgleichen auf Ebene EBIT und Analyse relevanter bilanzieller Kennzahlen ergänzt das Kennzahlensystem. Liquiditätsplanungen auf monatlicher Ebene und Detaillierung auf die Kalenderwoche werden rollierend nach vorne aktualisiert und sind als wichtiges Steuerungsinstrument etabliert.

Das EBIT (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsergebnis) hat sich im Geschäftsjahr um T€ 190 auf T€ 415 erhöht (Vorjahr: T€ 225). Das im Lagebericht des Vorjahres für 2023 prognostizierte EBIT in Höhe von T€ 419 wurde somit nahezu erreicht.

Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren dienen, auf Basis des umweltorientierten und umweltbewussten Transportansatzes, insbesondere Umweltbelange wie Emissionswerte und Energieverbrauch. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass das in 2017 eingeführte Energiemanagementsystem nach ISO 50001 konsequent weitergeführt und mit Erfolg zertifiziert wurde.

Die Kundenzufriedenheit und die Qualität der erbrachten Dienstleistung bezüglich Menge und Zeit werden durch ein wöchentliches Reporting (Qualitäts-Monitor) und regelmäßige Gespräche mit den Kunden überwacht.

5. Gesamtaussage

Zusammenfassend ist auszusagen, dass das ursprünglich geplante Ergebnis in 2023 nicht erreicht werden konnte. Das Ergebnis 2023 liegt damit hinter unseren Erwartungen zurück. Aufgrund von zwei hintereinander folgenden Jahren mit positiven Ergebnissen sind wir mit der Geschäftsentwicklung insgesamt dennoch zufrieden.

III. Prognosebericht

Durch ein verbessertes konjunkturelles Umfeld und steigende Realeinkommen prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) für das Jahr 2024 zum Berichtszeitpunkt eine verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft. Das außenwirtschaftliche Umfeld wird sich nur langsam verbessern und die hohen Zinsen werden die Kreditvergabe weiterhin bremsen, wobei die geldpolitische Straffung Wirkung zeigt und es im Verlauf des Jahres 2024 zu ersten Zinssenkungen kommen dürfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2024 um 0,2 % steigt. Die Inflation in Deutschland und im Euro- Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Der Sachverständigenrat rechnet im Jahr 2024 mit einem Rückgang der Inflationsrate auf 2,4 %, was den privaten Konsum beleben dürfte. 10

Auch der Straßengüterverkehr kämpft weiterhin mit hohen Kosten und erholt sich nur langsam. Die massive Mauterhöhung hat die Logistikbranche bereits zum 1. Dezember 2023 getroffen und zum 1. Januar 2024 folgt die Mautpflicht für Erdgasfahrzeuge. Auch der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2024 auf 12,41€ brutto je Stunde. 11 Die Dieselpreise sind zwar wieder rückläufig aber weiterhin auf einem hohen Niveau 12. Die Schober Transport GmbH kann hier allerdings mit Dieselfloater-Vereinbarungen, langfristigen Verträgen und einem nachhaltigen Personalmanagement entgegenwirken. Die Mauterhöhung konnte an die Kunden weitestgehend gleichlautend weitergegeben werden.

Die Prognose für die deutsche Automobilindustrie fällt zum Berichtszeitpunkt eher negativ aus. Für das Jahr 2024 erwartet der Verband der Automobilindustrie (VDA) einen Absatzrückgang auf dem deutschen PKW-Markt. Der Verband geht von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Rückgang um 1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspräche und etwa ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019 ist. Global betrachtet sieht es etwas besser aus. Für den globalen PKW-Markt erwartet der Verband einen moderaten Anstieg um 2 %. Damit wäre das Niveau des Jahres 2019 fast wieder erreicht. 13

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) meldet für den Januar 2024 ein preisbereinigtes Umsatzplus von 2,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Während im Inland die Absatzsteigerung bei lediglich 0,7 % lag, stieg der Absatz beim Auslandsgeschäft mit 5,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlicher. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Die Geschäftserwartung konnte leicht zulegen und die Anzahl der Hersteller mit positiven Geschäftserwartungen übersteigt dabei die der Hersteller mit sinkenden Erwartungen seit August 2021 wieder leicht. Auch im Jahr 2024 wirken sich gestiegene Preise entlang der Wertschöpfungskette aus und haben mit Zeitverzug direkte Auswirkungen auf die Verkaufspreise der Ernährungsindustrie. Der BVE-Hauptgeschäftsführer sagte im Januar 2024, dass die Branche stagniere. Man habe sich zwar als krisenresistent gezeigt, aber ein Aufschwung sei nicht in Sicht. 14, 15

10 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten- 2024.html?returnUrl=%2Findex.html&cHash=b112beed71f5312cb584097f9468c4ae.
11 Vgl. Euro Transport Media Verlags- und Veranstaltungs-GmbH, Dezember 2023, https://www.eurotransport.de/artikel/neue-gesetze-im-jahr-2024-das-gilt-fuer-die-logistik-11234025.html.
12 Vgl. Statista, Mai 2024, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/224105/umfrage/durchschnittlicher-preis-fuer-diesel-kraftstoff/.
13 Vgl. Verband der Automobilindustrie (VDA), Januar 2024, https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240130_PM_VDA-Pr-sidentin-Hildegard-M-ller-fordert-Paradigmenwechsel.
14 Vgl. Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, April 2024, https://www.bve-online.de/presse/pressemitteilungen/bve-konjunkturreport-ernaehrungsindustrie-04-24.
15 Vgl. Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Januar 2024, https://www.bveonline.de/presse/pressemitteilungen/bve-jahresschaetzung-2023-verschlechterte-standortfaktoren-lassen-realen-umsatzsinken.

Die Schober Transport GmbH sieht auch zukünftig ihren Schwerpunkt in der Erbringung von anspruchsvollen und qualitativ hochwertigen Transportdienstleistungen für namhafte Großkunden. Weitere Potentiale zur Neukundengewinnung - schwerpunktmäßig in den Branchen Food, Lebensmitteleinzelhandel, E-Commerce und Automotive- sind bereits eingeleitet.

Auch die Rekrutierung von zuverlässigen Fachkräften ist weiterhin eine hohe Herausforderung für das Unternehmen.

Andererseits ist jedoch eine steigende Nachfrage nach innovativen, umweltbewussten und zuverlässigen Transportlösungen zu verzeichnen, auf die das Unternehmen mit dem bestehenden Netzwerk sowie zeitgemäßen Projekt- und Vertriebsprozessen und dem sehr modernen und leistungsfähigen Fuhrpark gut reagieren kann. Diese Nachfrage in Verbindung mit der permanenten Optimierung des Netzwerkes sorgt für eine gute Auslastung und eine hohe Produktivität.

Aufgrund von derzeitigen Herausforderungen vor allem im Automobilbereich werden wir im laufenden Geschäftsjahr 2024 das ursprünglich budgetierte Ergebnis nicht erreichen. Wir planen aktuell im Geschäftsjahr 2024 mit einem Gesamtergebnis in Höhe von T€ 75 (bzw. EBIT in Höhe von T€ 239). Wir nehmen derzeit eine Anpassung unseres Fuhrparks vor und trennen uns von nicht profitablem Geschäft. Nicht benötigte Zugmaschinen und Fahrzeuge wurden bzw. werden verkauft. Weiterhin optimieren wir derzeit unsere Fixkosten und den Charterbereich. Dadurch erwarten wir in 2025 wieder ein Ergebnis auf bzw. leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

Im Herbst 2022 wurden wir nach ISO 9001 (Qualitäts- und Prozessmanagement), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 50001 (Energie) sowie IFS Logistics 2.3 (Lebensmittellogistik) erfolgreich rezertifiziert. Die Qualitätsquote in unserem Qualitätsmonitoring ist auf sehr hohem Niveau und hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar noch etwas verbessert. Dies drückt sich auch künftig in der Kundenzufriedenheit aus und schlägt sich dementsprechend auch in der Umsatzentwicklung bei unseren Bestandkunden nieder.

Zusammenfassend sehen wir der Zukunft zuversichtlich entgegen, sowohl was die Ergebnisentwicklung als auch was die nicht finanziellen Leistungsindikatoren betrifft.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement ist in der Schober Transport GmbH ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. Das interne Risikomanagement ist geprägt durch standardisierte Abläufe in Verbindung mit entsprechenden Berichts- und Informationssystemen. Zielsetzung ist die frühzeitige Erkennung bestandsgefährdender Entwicklungen, deren sorgfältige Bewertung und die Einleitung entsprechender Schritte und Maßnahmen. Dabei geht es nicht nur darum sich intensiv mit Risiken auseinanderzusetzten und diese zu vermeiden, sondern vor allem auch Chancen zu identifizieren und zu nutzen.

1. Risikobericht

Zwar hat der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 ein wirtschaftliches Wachstum prognostiziert, doch gibt es für diese Prognose auch zahlreiche Abwärtsrisiken. Ein weiterhin nicht zu unterschätzender Risikofaktor stellt dabei die große Unsicherheit bei der Entwicklung der Energiepreise dar. Deren weiterer Verlauf ist stark von der geopolitischen Lage abhängig und kann damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben.

Ein weiteres Risiko stellt die derzeitige Wirtschafts- und Finanzpolitik dar. Mit der derzeitigen Haushaltssituation ist es nicht unwahrscheinlich, dass dringend nötige Reformen nur zögerlich oder gar nicht in Angriff genommen werden. Dieser Stillstand und die Unsicherheit können dazu führen, dass Investitionen und Konsum zurückgehalten werden, was wiederum die Konjunktur lähmt und das langfristige Wachstum hemmt. Auch die derzeit restriktive Geldpolitik kann dazu beitragen, dass die Nachfrage stärker zurück geht als erwartet und damit das Wachstum bremst. Allerdings ist auch das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs durch eine nicht ausreichend lange aufrechterhaltende restriktive Geldpolitik nicht zu vernachlässigen. 16, 17

Einen weiteren nicht zu vernachlässigenden Unsicherheitsfaktor stellt die wirtschaftliche Situation in China dar. Denn eine ausbleibende Erholung kann das Wachstum bremsen. Auch die im November 2024 anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA sollten im Hinblick auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen im Auge behalten werden. Des Weiteren zählt die weltpolitische Lage auch im Jahr 2024 zu den wesentlichen Risikofaktoren. Die geopolitischen Rivalitäten haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen und gehen mit dem Ukrainekrieg und dem Nahostkonflikt weit über die strategische Konfrontation zwischen den USA und China hinaus. Durch eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten insbesondere die Energiepreise erneut ansteigen. Generell kann eine weitere Verschärfung der Konflikte das wirtschaftliche Wachstum erheblich bremsen. 18, 19, 20

Laut einer Umfrage stellt das Thema Cyberkriminalität im Jahr 2024 erneut das größte Risiko für Unternehmen dar. Wichtig ist es, gut vorbereitet zu sein und die Mitarbeiter regelmäßig zu schulen, um im Schadensfall schnell und professionell reagieren zu können. 21

Wesentliche Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft sind für die Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses nicht erkennbar. Das Eigenkapital wurde durch das positive Ergebnis 2023 weiter gestärkt und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 347. Sollten wider Erwarten Liquiditätsengpässe auftreten, werden diese durch Unterstützung durch den Konzernverbund beseitigt. Bezüglich der Vermögenslage verfügt die Gesellschaft im Fuhrpark, basierend auf einer aktuellen Ermittlung, über erhebliche stille Reserven.

16 Vgl. ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., März 2024 https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt.
17 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2023/2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kapitel_1.pdf.
18 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2023/2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kapitel_1.pdf.
19 Vgl. Bank Julius Bär Deutschland AG, Januar 2024, https://www.juliusbaer.com/de/insights/market-insights/marketoutlook/vier-unsicherheiten-die-die-wirtschaft-im-jahr-2024-belasten-koennten/.
20 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten-2024.html?returnUrl=%2Findex.html&cHash=b112beed71f5312cb584097f9468c4ae.
21 Vgl. Allianz Risk Barometer, Januar 2024, https://www.allianz.com/de/presse/news/studien/240116-allianz-riskbarometer-cyber-attacken-als-weltweites-top-risiko-2024.html.

a) Branchenspezifische Risiken

Auch im Jahr 2024 trifft die schwache Konjunktur die Unternehmen vor- und nachgelagert in der Wertschöpfungskette. Für die Transportbranche bedeutet das weniger Transportbedarf und die Nachfrage nach Laderaum nimmt ab. Ein großes Risiko stellt ebenfalls die immense Mauterhöhung in Deutschland dar. Nicht immer können die hohen Kosten komplett an die Endverbraucher weitergegeben werden. Teile davon müssen sowohl die Transportdienstleister als auch die Industrie und der Handel tragen. Auch die gestiegenen Kosten für den Betrieb von Immobilien, Fahrzeugen und die bereits gestiegenen Kosten für Personalressourcen können nur eingeschränkt weitergeben werden. Bei der aktuellen konjunkturellen Lage ist es schwierig diese hohen Kosten durch eine noch effizientere Auslastung auszugleichen. 22, 23

Ein weiteres branchenspezifisches Risiko ist der Fachkräftemangel. Auch im Jahr 2024 wird der Fahrermangel die Schober Transport GmbH vor Herausforderungen stellen. Auch hier verhindern bürokratische Hürden den Zuwachs an Arbeitskräften aus dem Ausland. Mit einem verstärkten Recruiting und innovativen Lösungen zur Kontaktaufnahme mit potentiellen Mitarbeitern über die sozialen Medien versucht die Schober Transport GmbH diesem Risiko entgegenzuwirken. Aber auch faire Löhne, angemessene Arbeitszeiten, Weiterbildungsmaßnahmen und die Wertschätzung des Berufs spielen hier eine entscheidende Rolle. 24 Ziel ist es, alle benötigten Arbeitsplätze zu besetzen, um unseren Kunden die geforderten Kapazitäten anbieten zu können.

Grundsätzlich muss festgehalten werden, dass unser bestehendes Geschäftsmodell auch weiterhin in einem relevanten Maße vom Erfolg der Automobilkunden abhängig ist. Das bedeutet, dass ein Rückgang der Nachfrage und damit auch der Produktion in der Automobilindustrie zu Stillständen und Umsatzausfällen in der Schober Transport GmbH führen können.

Die bewusst hohe Bindung zu unseren Großkunden bietet Chancen und Risiken, am Wachstum dieser Unternehmen gezielt zu partizipieren. Bedingt durch die enge Vernetzung mit den Prozessen unserer Kunden, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, erreichen wir eine vergleichsweise hohe Sicherheit bezüglich der bestehenden Geschäfte und künftiger Aufträge. Eventuellen Risiken aus den gesetzlichen bzw. umweltrelevanten Veränderungen im Bereich der Transportbranche wird durch regelmäßige Lizenzierung, Prüfung sowie frühzeitige Optimierung von Prozessen (Schadstoffklassen, etc.) vorgebeugt.

b) Ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken

Wir stehen derzeit vor großen Herausforderungen, bedingt durch einen starken Volumen- und Umsatzrückgang im Bereich der Elektromobilität sowie einem hohen Wettbewerbsdruck bei den Frachtpreisen aufgrund rückläufiger Mengen und sinkender Auslastung bei allen Transportunternehmen. Zusätzlich sind die Beschaffungskosten für Zugmaschinen signifikant gestiegen. Diese Mehrkosten können nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden.

22 Vgl. TIMOCOM, Januar 2024, https://www.timocom.de/blog/trends-logistik-transportmarkt-2024-581508.
23 Vgl. Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag, https://www.ihk.de/stuttgart/serviceleiste/konjunktur/branchen/verkehr-4669976.
24 Vgl. Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag, https://www.ihk.de/stuttgart/serviceleiste/konjunktur/branchen/verkehr-4669976.

Die Planungen der Gesellschaft für 2024 sind konservativ ausgestaltet und mit den jeweiligen Bereichsleitern abgestimmt. Auf Basis dieser und der positiven Ergebnisse bestehen keine wesentlichen Unsicherheiten über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Das monatliche Reporting liefert zeitnah verlässliche Kennzahlen um schnell auf eventuelle negative Veränderungen reagieren und diese überwachen zu können. Durch konsequentes und optimiertes Forderungsmanagement sollen das Risiko von Forderungsausfällen verhindert sowie zeitnahe Zahlungseingänge realisiert werden. Diesen Risiken wird auch durch die konsequente Nutzung weiterer Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich des klassischen Factorings entgegengewirkt.

2. Chancenbericht

Laut dem Sachverständigenrat zeigt die geldpolitische Straffung ihre Wirkung und es dürfte im Verlauf des Jahres 2024 zu ersten Zinssenkungen kommen, womit sich die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen verbessern dürften. 25

Für das Jahr 2024 wird zwar ein Absatzrückgang auf dem deutschen PKW-Markt prognostiziert, für den globalen PKW-Markt erwartet der Verband der Automobilindustrie allerdings einen moderaten Anstieg. Da die Schober Transport GmbH wie bereits erwähnt stark vom Erfolg der Automobilkunden abhängig ist, kann ein Wachstum in dieser Branche für die Schober Transport GmbH eine Chance für eine verbesserte Auftragslage sein.

Der weitaus größte Teil im Gütertransport erfolgt mit LKWs. Erst mit großem Abstand folgen Eisenbahn und Schiffe. Der Luftverkehr spielt im Gütertransport eine untergeordnete Rolle. 26 Zwar wird der Wunsch laut Transporte auf die Schiene zu verlagern, allerdings wird das kaum realisierbar sein.

Streckeneinschränkende Baustellen, fehlendes Personal, unzureichende Kapazitäten in den Terminals und Einschränkungen durch nicht kranbare Trailer werden den Umstieg auf die Schiene behindern. 27 Daher wird der LKW selbst im klimaneutralen Güterverkehr das dominierende Transportmittel bleiben 28. Um sich Kapazitäten zu sichern, werden Verlader und Spediteure immer mehr auf langfristige Verträge setzen.

Auch der Klimawandel und die damit verbundenen Auflagen können eine Chance für die Schober Transport GmbH darstellen. Transportunternehmen treffen zunehmend auf Auftraggeber, die sich emissionsarme Fahrzeuge wünschen, um die Maut-Kosten und die CO 2 -Bilanz zu reduzieren. 29 Auch in den Jahren 2024 und 2025 wird die Schober Transport GmbH das Projekt klimaschonende Nutzfahrzeuge und dazugehörige Ladeinfrastrukturen weiter vorantreiben.

Auch im Bereich der Digitalisierung sehen wir in Zukunft Chancen für die Schober Transport GmbH. Durch digitale Prozesse kann die Effizienz erhöht und eine Kosteneinsparung erreicht werden. Ein Projekt zur automatisierten Erfassung und Verbuchung von Eingangsrechnungen wurde in den verbundenen Gesellschaften Schober Logistik GmbH und Schober Logistik Herten GmbH im ersten Halbjahr 2024 erfolgreich umgesetzt. In der Schober Transport GmbH werden diese digitalisierten Prozesse ebenfalls eingeführt.

25 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten-2024.html?returnUrl=%2Findex.html&cHash=b112beed71f5312cb584097f9468c4ae.
26 Vgl. Statistisches Bundesamt, Mai 2024, https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Gueterverkehr/_inhalt.html.
27 Vgl. TIMOCOM, Januar 2024, https://www.timocom.de/blog/trends-logistik-transportmarkt-2024-581508.
28 Vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten-2024.html?returnUrl=%2Findex.html&cHash=b112beed71f5312cb584097f9468c4ae.
29 Vgl. TIMOCOM, Januar 2024, https://www.timocom.de/blog/trends-logistik-transportmarkt-2024-581508.

Wir gehen davon aus, dass wir von der steigenden Vernetzung der Geschäftsprozesse in Deutschland und Europa profitieren. Durch eine weitere Optimierung der einzelnen Regelverkehre im Rahmen eines Kontinuierlichen-Verbesserungs-Prozesses rechnen wir damit, das Unternehmen langfristig, stabil und erfolgreich am Markt positionieren zu können.

Ergänzend sehen wir in der Fokussierung auf unsere Kernsparten Chancen unsere Angebotspalette für die bestehenden und potenziellen Kunden durch Spezialisierung weiter auszubauen und durch weiteres Wachstum eine höhere Auslastung sowie Skaleneffekte im Bereich Administration und Verwaltung zu erreichen. Die getroffenen Maßnahmen im Bereich der Rekrutierung und Betreuung von Kraftfahrern sichern das Wachstum auch hinsichtlich der personellen Ressourcen ab. Weitere Potentiale sehen wir in Branchenlösungen, speziell im Food- und E-Commerce Bereich sowie in der steigenden Nachfrage nach umweltbewussten Transportlösungen.

Besonders der Bereich der Elektromobilität ist inzwischen auch im Schwerlastverkehr für die Kurz- und Mittelstrecke angekommen. Hier sehen wir Chancen neue Kunden und neue Verkehre von Bestandskunden zu gewinnen, da dem Thema "umweltbewusste/ ökologisch nachhaltige Transportlösungen" viel Beachtung gegeben wird und priorisiert an Speditionen vergeben wird, die nicht Diesel als Antriebsart anbieten. Aufgrund unserer jahrelangen grünen Identität mit dem entsprechenden Slogan und dahinterstehenden Maßnahmen, wird uns eine hohe Glaubwürdigkeit und Kompetenz zugeschrieben, die sich auch in der Realität begründen lässt durch beispielsweise Entwicklung von Ladeinfrastruktur an unserem Standort in Herten und Einsatz von elektrischen Sattelzugmaschinen.

3. Gesamtaussage

Die Betrachtung der vorgenannten Risiken zeigt, dass die Schober Transport GmbH Risiken treffen können, die allgemein, markt- und branchenüblich sind. Die bekannten Risiken werden laufend überwacht und einer ständigen Überprüfung unterzogen, sodass eine schnelle Reaktion auf Veränderungen in diesem Bereich möglich ist. Entsprechende Vorsorgemaßnahmen sind getroffen bzw. in der ständigen Weiterentwicklung. Eine Ausnahme hiervon bildet das nicht quantifizierbare Risiko, das sich aus der aktuellen Wirtschaftslage für die Folgejahre ergibt. Durch kontinuierliche Überwachung und konsequentes Reporting dieses Konzeptes, sollen künftig negative Effekte frühzeitig erkannt und diesen entsprechend kurzfristig gegengewirkt werden.

Neben den Risiken bringt die Zukunft aber auch sehr viele Chancen für die Schober Transport GmbH mit sich. Auch hier wird die Entwicklung laufend überwacht, sodass Chancen frühzeitig erkannt und genutzt werden können. Denn eine nichterkannte Chance oder eine Unterlassung der Nutzung einer Chance kann für das Unternehmen selbst ein Risiko darstellen.

V. Finanzinstrumente

Zu den bestehenden Finanzinstrumenten in der Gesellschaft zählen im Wesentlichen Forderungen/Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft verfügt über solvente Kunden, mit denen eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Darüber hinaus informieren wir uns grundsätzlich vor der Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität der potenziellen Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Der bestehende Factoringvertrag wurde im September 2023 um weitere zwei Jahre mit dem Ziel verlängert, die Liquiditätsausstattung nachhaltig zu stärken und das Delkredererisiko zu minimieren.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird zudem ein rollierender Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

 

Waiblingen, 29.11.2024

gez. Geschäftsleitung

Angaben zur Feststellung nach § 328 Abs. 1a HGB

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist von der Gesellschafterversammlung am 05.12.2024 festgestellt worden.

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