Freßnapf Weber GmbH
Röhrichtweg 10, 44263 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Weber seit 19.12.2024 | Geschäftsführer |
Gloria Weber seit 4.2.2019 | Geschäftsführer |
Rene Dietz seit 4.2.2019 | Prokura |
Johannes Weber seit 17.6.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freßnapf Weber GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Unternehmensgegenstand: Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Heimtierbedarfsartikeln, insbesondere Futtermitteln, sowie der gewerbsmäßige Verkauf von Kleintieren. Diese werden unter dem Franchise-Logo "Fressnapf" vertrieben. Franchise-Modell: Die Freßnapf Weber GmbH, Dortmund (Franchise-Nehmer), betreibt 15 Filialen im Umkreis von ca. 100 km. Der Franchise-Geber stellt dem Franchise-Nehmer ein umfassendes Vollsortiment zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt der Franchise-Geber den Franchise-Nehmer in Bezug auf Werbung, EDV-Lösungen sowie bei Standortanalysen. Darüber hinaus ist der Franchise-Nehmer berechtigt, circa 8 % des Sortiments mit Fremdware zu ergänzen. Standorte: Der neueste Standort wurde am 16. Februar 2023 in Hamm eröffnet und umfasst eine Verkaufsfläche von ca. 700 qm. Die aktuell 15 Filialen sollen im Herbst 2024 in Hagen-Hohenlimburg um ein weiteres Objekt ergänzt werden, welches mit einer Verkaufsfläche von ca. 700 qm ausgestattet sein wird. Diese Grundlagen bilden die Basis für die Geschäftstätigkeiten der Fressnapf Weber GmbH und unterstützen das Wachstum und die Expansion des Unternehmens im Heimtierbedarfssektor. Wirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 577 TEUR getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 157 TEUR und Buchwertabgänge in Höhe von 75 TEUR gegenüber. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Bereich der Ladeneinrichtung und von Fahrzeugen. Finanzierungsmaßnahmen Die Investitionsmaßnahmen konnten mit Eigenmitteln finanziert werden. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist derzeit von mehreren Krisen geprägt, die erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben: Globale Unsicherheit: Die weltweiten Krisen, insbesondere der Ukraine-Krieg und die Suez-Kanal-Krise, sorgen für ein hohes Maß an Verunsicherung in den Märkten. Inflation: Anhaltende Inflation führt zu einer Teuerung von Gütern, was wiederum zu einer Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern führt. Diese Entwicklung könnte die Umsätze in verschiedenen Branchen belasten. Steigende Kosten: Die Containerkosten steigen, was die Kosten für den internationalen Handel und die Logistik erhöht. Dies wirkt sich negativ auf die Margen aus. Lohnkosten: Die Erhöhung des Mindestlohns führt zu steigenden Lohnkosten für Unternehmen, was sich ebenfalls negativ auf die Gewinnspanne und den Ertrag auswirkt. Insgesamt zeigt die gesamtwirtschaftliche Lage, dass Unternehmen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert sind, die sowohl die Betriebskosten als auch das Kaufverhalten der Kunden beeinflussen. Strategien zur Kostenkontrolle und zur Stärkung der Kundenbindung sind in dieser Situation besonders wichtig. Branchenentwicklung Die Branchenentwicklung im Tierbedarf zeigt im Jahr 2024 klare Herausforderungen und Veränderungen: Umsatzentwicklung: Fressnapf erwartet für 2024 kein Umsatzwachstum, was auf eine stagnierende Marktentwicklung hinweist. Marktsituation: Der gesamte Tierbedarfsmarkt ist leicht rückläufig, was teilweise auf die Abgabe von während der Corona-Pandemie angeschafften Tieren an Tierheime zurückzuführen ist. Wettbewerbsintensität: Der Wettbewerb im stationären Handel nimmt zu. Ketten wie "Zoo und Co", "Das Futterhaus" und "Zoo Royal" setzen auf Expansion, was den Druck auf bestehende Anbieter wie "Fressnapf" erhöht. Online-Handel: Das Wachstum im Online-Geschäft ist nur geringfügig. Wettbewerber wie "Amazon" und "Zoo Plus" sowie der eigene Fressnapf-Onlineshop beeinflussen das Einkaufsverhalten im stationären Handel. Diese Faktoren stellen die Franchise-Partner vor die Herausforderung, sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und Strategien zu entwickeln, um sowohl im stationären als auch im Online-Geschäft wettbewerbsfähig zu bleiben. Entwicklung des Unternehmens Die Entwicklung des Unternehmens zeigt einige Herausforderungen, aber auch eine klare Strategie zur Anpassung: Rohertrag Handelsspanne: Die Handelsspanne liegt in 2023 bei 37,9% und ist gegenüber dem Vorjahr (38,8%) leicht gesunken. Diese negative Entwicklung ist auf die Inflation und die Kaufzurückhaltung der Kunden zurückzuführen, die sich negativ auf den Umsatz auswirken. Transformation: Um weiterhin positive Umsätze zu generieren, transformiert sich das Unternehmen vom Versorger zum Umsorger. Das bedeutet, dass zunehmend Services integriert werden, um die Kundenbindung zu stärken. Services: Aktuell gibt es bereits drei Fressnapf-Hundesalons, und es werden zusätzliche Services wie Versicherungen, Tracker und die Fressnapf-App angeboten. Diese Maßnahmen sollen helfen, Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden. Datenanalyse: Mit der Fressnapf-App werden eigene Kundendaten gesammelt, um effektive Kundenbindungsprogramme zu entwickeln und möglicherweise andere Programme abzuschalten (Payback). Neues Konzept: Um stationär attraktiv zu bleiben, wurden die Fressnapf-Filialen in Menden und in der Alexanderstraße in Hagen auf das neue Konzept 3.0 umgebaut. Insgesamt zeigt das Unternehmen, dass es bereit ist, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen und innovative Ansätze zu verfolgen, um die Kundenbindung und Umsatzentwicklung zu fördern. Durch die Einführung des neuen Fressnapf-Konzeptes 3.0 und die damit verbundene Pflicht zur Modernisierung der Märkte herrscht derzeit viel Bewegung innerhalb der Franchise-Partnerschaft. Viele Franchise-Partner entscheiden sich, ihre Märkte zu verkaufen, da sie nicht bereit sind, die erforderlichen Investitionen in das Unternehmen zu tätigen. Diese Entwicklungen können sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Fressnapf mit sich bringen: Chancen für neue Vertriebsgebiete: Die Verkäufe einzelner Märkte kann genutzt werden, um neue Vertriebsgebiete anzupassen oder zu erschließen. Franchise Partner haben die Möglichkeit sich optimal aufzustellen. Herausforderungen durch Abwanderung: Ein Abgang von Franchise-Partnern kann die Stabilität der Marke und die Marktpräsenz beeinträchtigen, insbesondere wenn die bestehenden Märkte nicht rechtzeitig modernisiert werden. Notwendigkeit der Unterstützung: Um den bestehenden Partnern bei der Modernisierung zu helfen und das Vertrauen in das neue Konzept zu stärken, könnte Fressnapf zusätzliche Unterstützung in Form von Schulungen, finanziellen Anreizen oder Marketingstrategien anbieten. Insgesamt ist es wichtig, die Franchise-Partnerschaft aktiv zu gestalten, um sowohl die Modernisierung voranzutreiben als auch die Partner langfristig zu binden. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 14% (Vorjahr: 9%) und durch einen Anteil vom Vorratsvermögen an der Bilanzsumme von 35% (Vorjahr: 35%) gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote ist von 4.139 TEUR (73%) im Vorjahr auf 4.717 TEUR (74%) im Berichtsjahr gestiegen. Grund sind die deutliche Steigerung des Bilanzgewinns bei einer Erhöhung des Fremdkapitals. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als gut zu bezeichnen. Die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag sind gegenüber dem Vorjahr um 230 TEUR auf 823 TEUR gesunken. Der Anteil der flüssigen Mittel an der Bilanzsumme beträgt 13% (Vorjahr: 18%). Den zum Bilanzstichtag vorhandenen flüssigen Mitteln stehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. 216 TEUR (Vorjahr: 234 TEUR), Lieferantenverbindlichkeiten i. H. v. 992 TEUR (Vorjahr: 861 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 81 TEUR (Vorjahr: 73 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. 59 TEUR (Vorjahr: 114 TEUR) gegenüber. Insgesamt betragen unsere Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag 1.348 TEUR (Vorjahr: 1.282 TEUR) und der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 21% (Vorjahr: 22%). Zum Bilanzstichtag wurden sonstige Rückstellungen i. H. v. 299 TEUR (Vorjahr: 280 TEUR) gebildet. Die Nettoverschuldung zum Bilanzstichtag ist gegenüber dem Vorjahr um 314 TEUR auf 824 TEUR gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cashflow (vereinfacht: Jahresüberschuss + Abschreibungen) von 734,7 TEUR (Vorjahr: 921,3 TEUR) erzielt. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt 578 TEUR und ist um 253 TEUR (30%) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wir haben ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 863,3 TEUR erzielt (Vorjahr: 1.232,2 TEUR). Die Umsatzrentabilität ist um 1,5% Punkte gegenüber dem Vorjahr auf 2,6% gesunken. Die Eigenkapitalrentabilität ist von 20,1% im Vorjahr auf 12,3% im Geschäftsjahr gesunken. Die Materialintensität beträgt 62,1% und ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,9% gestiegen. Die Personalintensität beträgt 15,6% und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% gestiegen. Investitionslage Die Investitionslage bei der Fressnapf Weber GmbH zeigt ein aktives Engagement zur Modernisierung und Expansion: Refresh Light Umbau: Der Markt in Menden wurde im Juli 2023 auf das Konzept 3.0 umgebaut. Die Investition betrug ca. 50 TEUR. Der Markt in der Alexanderstraße in Hagen erhielt im August ebenfalls einen Refresh Light Umbau, ebenfalls mit einer Investition von ca. 50 TEUR. Neues Corporate Identity (CI): In den Märkten Lippstadt, Witten II und Menden wird das neue CI umgesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 30 TEUR. Expansion: Für den Herbst 2024 ist die Eröffnung eines weiteren Standorts in Hagen Hohenlimburg geplant, mit einer Investition von ca. 440 TEUR. Insgesamt zeigt die Investitionsstrategie von Fressnapf, dass das Unternehmen bereit ist, in die Modernisierung bestehender Standorte zu investieren und gleichzeitig neue Märkte zu erschließen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Kundenbindung zu fördern. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement Das Unternehmen hat umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Risikoerkennung, Risikoanalyse und Risikokommunikation zu verbessern: Intensivierung der Risikoerkennung: Durch gezielte Strategien wird die Identifizierung von Risiken in verschiedenen Bereichen des Unternehmens verstärkt. Einbindung eines Personalberaters: Für die nächsten zwei Jahre wurde die Firma "Anders Beraten" engagiert, um Marktleiter und Führungskräfte weiter zu stärken. Dies zielt darauf ab, die Kommunikationswege zu optimieren und die Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildung stärker an das Unternehmen zu binden. Regelmäßige Termine: Es werden regelmäßig Online- und Vor-Ort-Termine genutzt, um die Unternehmensziele klar zu kommunizieren und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter über aktuelle Entwicklungen und Strategien informiert sind. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig Chancen zur Verbesserung der internen Kommunikation und Mitarbeiterentwicklung zu nutzen. Durch den Fokus auf Weiterbildung und Teamstärkung wird die Grundlage für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung gelegt. Wirtschaftliche Risiken Die wirtschaftlichen Risiken für Fressnapf sind vielschichtig und erfordern eine kontinuierliche Anpassung an die Marktbedingungen: Digitalisierung und Onlinehandel: Die Digitalisierung und der zunehmende Onlinehandel stellen eine der größten Herausforderungen dar. Die Preistransparenz, die durch den Onlinehandel entsteht, verschärft die Wettbewerbssituation und bleibt ein wesentliches Risiko. Systemwettbewerb: An verschiedenen Standorten besteht die Gefahr eines Systemwettbewerbs, dies könnte zu einer weiteren Erhöhung des Wettbewerbsdrucks führen. Steigende Personalkosten: Die Einführung und Anhebung des Mindestlohns werden die Personalkosten in den kommenden Jahren erhöhen. Dies stellt eine zusätzliche Kostenbelastung dar, die die Ertragslage belasten könnte, auch die immer wieder genannte 4 Tage Woche ist im Einzelhandel schlecht darstellbar und weckt Begehrlichkeiten, die wir nicht bieten können und die Personalsuche erschwert. Inflation und Beschaffungskosten: Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Ukraine-Krieg, sowie die stark steigenden Energiepreise treiben die Inflation voran. Dies führt zu höheren Beschaffungskosten für Waren, was wiederum die Verkaufspreise erhöht. In einer Zeit, in der die Verbraucher weniger Geld zur Verfügung haben, kann dies zu einer Kaufzurückhaltung bei größeren Anschaffungen führen. Kapitalzinsen: Die steigenden Kapitalzinsen wirken sich negativ auf die Liquidität des Unternehmens aus, was die finanzielle Flexibilität einschränken könnte. Rabattkosten für die Fressnapf-App: Hohe Rabattkosten, die mit der Nutzung der Fressnapf-App verbunden sind, führen zu geringeren Erträgen und belasten die Gewinnmargen. Diese Risiken erfordern eine proaktive Strategie zur Risikominderung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auf die veränderten Marktbedingungen angemessen zu reagieren. Rechtliche Risiken und sonstige Bestandsgefährdungspotenziale Rechtliche Risiken und sonstige Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht erkennbar. Prognosebericht Die Prognose für die zukünftige Geschäftsentwicklung von Fressnapf ist angesichts der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd: Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg: Der anhaltende Ukraine-Krieg und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen führen zu einer ungewissen Lage, insbesondere in Bezug auf die Energiepreise und die allgemeine Marktentwicklung. Revision der Umsatzprognose: Die ursprünglich für 2023 und 2024 angepeilte Umsatzsteigerung von 10% muss revidiert werden. Aufgrund der aktuellen Marktentwicklungen wird mit keiner Umsatzsteigerung gerechnet. Angespannte Personalsituation: Die Geschäftsleitung erwartet, dass sich die angespannte Personalsituation auch in den kommenden Monaten und Jahren fortsetzen wird. Der demografische Wandel macht es zunehmend schwieriger, qualifiziertes Fachpersonal für den Verkauf zu gewinnen, was die Betriebsabläufe belasten könnte. Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2024: Für das 1. bis 3. Quartal ist das vorläufige Ergebnis vor Steuern um 3,93% auf 395,4 TEUR gestiegen (Vorjahr: 380,5 TEUR). Vorsichtige Ergebniserwartung: In Anbetracht der Energiekrise, des Ukraine-Kriegs und der allgemeinen Inflation geht die Geschäftsleitung von einer vorsichtigen Ergebniserwartung aus. Dies bedeutet, dass mögliche Risiken und Unsicherheiten in die Prognose einfließen und die Geschäftsstrategie entsprechend angepasst wird. Für das 4. Quartal 2024 wird ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet. Insgesamt erfordert die unsichere wirtschaftliche Lage eine flexible und anpassungsfähige Unternehmensstrategie, um auf Veränderungen schnell reagieren zu können und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Disclaimer Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier im Lagebricht formulierten Aussagen abweichen.
Dortmund, den 30. November 2024 gez. Johannes Weber, Geschäftsführer gez. Gloria Weber, Geschäftsführerin HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den § 242 ff und den § 264 ff des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von einem Jahr bis 23 Jahren linear vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.004,70 EUR. Der Gesamtbetrag ist vollständig durch die Aktivierung latenter Steuern bedingt. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Es besteht eine Bürgschaft in Höhe von 400.000,00 EUR als Kreditsicherheit für die Rollnik-Weber Denzin GbR zugunsten der Sparkasse an Volme und Ruhr. Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird weiterhin als gering eingeschätzt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.764.746,07 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich um Verpflichtungen aus den bestehenden Mietverträgen. Neben den Mietverträgen bestehen Verpflichtungen aus den abgeschlossenen Franchiseverträgen. Die Höhe der hieraus resultierenden Verpflichtungen ist jedoch umsatzabhängig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 1.004.70 EUR. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Aufwand aus der Veränderung bilanzierter Latenter Steuern in Höhe von 39,46 EUR enthalten. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Johannes Weber, Dortmund und Frau Gloria Weber, Hamm, geführt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen aus zugunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten ausgewiesen in Höhe von:
Es handelt sich gleichzeitig um Forderungen gegen Gesellschafter. Vorschlag bzw. Beschluss zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Gewinnverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 578.026,62 EUR. Einschließlich des Gewinnvortrags in Höhe von 4.120.782,29 EUR wird ein Betrag von 4.698.808,91 EUR als Bilanzgewinn vorgetragen.
Dortmund, den 30. November 2024 gez. Johannes Weber, Geschäftsführer gez. Gloria Weber, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Freßnapf Weber GmbH, Dortmund: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Freßnapf Weber GmbH, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freßnapf Weber GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. November 2024 NIEHAUSPARTNER
Treuhand GmbH & Co. KG
gez. Enck, Wirtschaftsprüfer gez. Landau, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
42delta GmbH
79mBeteiligungsgesellschaften
AYCONN GmbH
87mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen