eCARGOe GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Theis seit 17.11.2016 | Prokura |
Ursula, geb. Liebelt Fehrenkötter seit 22.11.2004 | Prokura |
Joachim August Fehrenkötter seit 22.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Joachim Fehrenkötter | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fehrtrans Spedition GmbHLadbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023Fehrtrans Spedition GmbH, LadbergenI. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich 2023 deutlich von der Corona-Krise erholt und erzielt eine Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung um 0,9 %. Im Euroraum wurde eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,4 % erzielt. In Deutschland ist das BIP preisbereinigt um 0,5 % gestiegen (IWF v 28.11.23/29.02.24). Die Inflationsrate in Deutschland betrug durchschnittlich 5,9 % und im Euroraum 6,4 % (Statistisches Bundesamt). Der Beginn des Russland-Ukraine-Krieges Mitte Februar 2022 hat das politische und wirtschaftliche Umfeld dramatisch verändert. So haben sich die bereits aufgrund der Corona-Krise bestehenden Lieferkettenprobleme verschärft. Die verhängten Sanktionen gegen Russland, der Ausfall wichtiger Zuliefererbetriebe aus der Ukraine haben zu einer Verknappung von Rohstoffen und zu enormen Preissteigerungen geführt. Das Ifo-Institut hat die Prognose für das Bruttoinlandsprodukt 2024 für Deutschland auf 0,2 %, für den Euroraum auf 0,8 % und weltweit auf 2,9 % (OECD) geschätzt. Die Inflation wird in Deutschland mit 2,3 % und im Euroraum mit 3,0 % erwartet. Für die deutsche Transportbranche, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, stellen die gestiegenen Dieselpreise eine enorme Belastung dar. Hinzu kommt der Mangel an Lastwagenfahrern, von denen viele aus der Ukraine und Russland stammen und deren Ausfall nicht ersetzt werden kann. Unabhängig davon kommt der Transportbranche im Hinblick auf die Aufrechterhaltung und/oder Wiederherstellung der Lieferketten eine zentrale Rolle zu. Die Firma Fehrtrans Spedition GmbH ist Frachtführer für die Firma Fehrenkötter Transport und Logistik GmbH und ausschließlich für diese tätig. Die gute, konstruktive Zusammenarbeit besteht per 31.12.2022 nunmehr 29 Jahre. II. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Jahresüberschuss 2023 der Fehrtrans Spedition GmbH beträgt 736 TEuro und liegt damit leicht unter dem des Vorjahres (772 TEuro). Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sindnahezu verpufft. Der Umsatz beträgt 18.949 TEuro und ist um 898 TEuro (4,98%) höher als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 864 TEuro (Vorj.: 1.105 TEuro) resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Anlagenverkäufen (296 TEuro), Erstattungen von Vorsteuern aus dem EG-Ausland (137 TEuro), Versicherungserstattungen aus Schadensfällen (301 TEuro) sowie Erträgen aus weiterberechneten Kosten (59 TEuro). Die Personalkosten (5.232 TEuro) sind im Vergleich zum Vorjahr (4.981 Euro) um251 TEuro gestiegen, was auf gestiegene Gehälter der Beschäftigten zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (10.611 TEuro) sind im Vergleich zum Vorjahr um 67 TEuro gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an höheren Reifenkosten des Fuhrparks (115 TEuro), gestiegenen Maut und Straßengebühren (285 TEuro), geringeren Reisekosten (-29 TEuro), geringeren Fahrzeugkosten (-594 TEuro), gestiegenen Aufwendungen für Schadensfälle (149 TEuro). Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 283 TEuro auf nunmehr 2.649 TEuro gestiegen. Das Investitionsvolumen im Jahr 2023 beläuft sich auf 4.942 TEuro. Dies entfällt nahezu komplett auf die Anschaffung von Motorwagen und Anhänger. Die Finanzierung des Fuhrparks erfolgt in entsprechender Höhe durch herkömmliche Finanzierungen durch Kreditinstitute. Die Fristigkeit der Verträge entspricht maximal der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Neben den im Anlagevermögen aktivierten Fahrzeugen mit Anhängern bestehen keine Leasingverträge mehr. Die Anlagenintensität beträgt 75,0 % (Vorjahr 71,0 %) des Gesamtvermögens. Die Anlagendeckung (Verhältnis Eigenkapital + langfr. Fremdkapital : Anlagevermögen) erhöhte sich von 119,0 % auf 129,0 % im Berichtsjahr. Der Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital belief sich wie im Vorjahr auf 31,0%. Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern vom Einkommen und Ertrag sank auf 14,67% (Vorjahr: 18,05%), die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern beträgt 5,54 % (Vorjahr: 6,01 %). Der Verschuldungsgrad (Verhältnis Fremdkapital: Eigenkapital) hat sich von 217 % im Vorjahr auf 214 % im Berichtsjahr leicht verändert. Die Liquidität 2. Grades (flüssige Mittel + Forderungen + sonstige Vermögensgegenstände bis 1 Jahr / kurzfristiges Fremdkapital) beträgt 148 % (Vorjahr: 66,0 %. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet. .III. Chancen und Risikobericht Risiken in Bezug auf Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten sind nicht zu verzeichnen. Risiken, die das Ergebnis für 2024 beeinflussen können, liegen in der - Entwicklungen des Ukraine-Krieges - hohen Konjunkturabhängigkeit - schwierige und kostenintensivere Gewinnung von LKW-Fahrern - Steigende Transportkosten (allem voran Treibstoff, Maut, Umweltschutz, Sicherheit, Reifen, CO2 -Steuer) - Hohe Wettbewerbsintensität Ein deutliches Risiko sehen wir dagegen in der hohen Unsicherheit bei den möglichen gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges im Zusammenhang mit den von der Europäischen Union beschlossenen Sanktionen gegen Russland, Verknappung und Verteuerung von Energieträgern sowie erneuten Lieferketten- und Transportproblemen. So wird die deutsche Transportbranche direkt mit den gestiegenen Preisen für Diesel konfrontiert. Für kleine und mittelgroße Transportunternehmen kann dies existenzbedrohend werden. Hinzu kommt der Mangel an Lastkraftwagenfahrern. Auch eine hohe Inflationsrate sowie ein sich daraus ergebendes Rezessionszenario kann die Ertragslage negativ beeinflussen. Chancen für eine positive Entwicklung sehen wir in der weiteren Optimierung der Fahrzeug-und Tourenauslastung, der permanenten Kontrolle der Aufträge und Abrechnungen (operatives Controlling) sowie in der Gewinnung neuer Kunden. Ein weiterhin hoher Bestand an liquiden Mitteln und nicht in Anspruch genommene Kreditlinien der Fehrenkötter-Gruppe stehen zur Sicherung der Liquidität zur Verfügung. IV. Prognosebericht Für das Jahr 2024 sind weitere Ersatzinvestitionen in den Fuhrpark geplant, die durch Bankkredite bei gestiegenen Zinsen finanziert werden sollen. Der Personalbestand wird nur analog der eingesetzten Fahrzeuge verändert. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen moderaten Umsatzzuwachs sowie ein positives, ebenfalls moderat steigendes Ergebnis. Die Internationalisierung der Wirtschaft und Ihrer Produktionsabläufe wird sich in Zukunft fortsetzen. Im langfristigen Trend werden die globalen Güterströme daher weiter zunehmen, wovon das Transport- und Logistikgewerbe weiter profitieren wird.
Ladbergen, den 29. April 2024 Joachim Fehrenkötter, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und ist prüfungspflichtig. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde auf Grundlage des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgenutzt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. 2. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. 4. Gezeichnetes Kapital Zum Bilanzstichtag beträgt das voll eingezahlte Stammkapital 266.500,00 Euro. Alleiniger Gesellschafter zum 31.12.2023 ist Herr Joachim Fehrenkötter,. 5. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf Seite10 des Anhangs dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie bestehen im Wesentlichen gegenüber der Fehrenkötter Transport & Logistik GmbH. Die Position Sonstige Vermögensgegenstände enthält Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Resturlaub (213 TEuro), Schadensfälle (68 TEuro), Reisekosten (8 TEuro), Quartalsprämie (25 TEuro),Berufsgenossenschaft (33 TEuro) sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten (21 TEuro) und übrige (30 TEuro). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind in dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel aufgeführt und erläutert. D. ERGÄNZENDE ANGABEN 1. Aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag Abnahmeverpflichtungen aus der Auftragsvergabe für 11 Fahrzeuge mit Anhänger und Aufbauten in Höhe von 1.099 TEuro eingegangen. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtsjahr 132 Arbeitnehmer (Vorj.: 122 Arbeitnehmer). Dabei handelt es sich um Berufskraftfahrer. 3. Geschäftsführung Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 war Herr Joachim Fehrenkötter, Betriebswirt (DAV), wohnhaft in Warendorf, bestellt. 5. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar (Abschlussprüfung) beträgt 11 TEuro. F. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Ladbergen, den 29. April 2024 Joachim Fehrenkötter, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Fehrtrans Spedition GmbH, Ladbergen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fehrtrans Spedition GmbH, Ladbergen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fehrtrans Spedition GmbH, Ladbergen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. Juni 2024 FDS GmbH Klaus Kühnemuth, Wirtschaftsprüfer Hanspeter Ahlheit, Wirtschaftsprüfer |
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