Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 37448
Vorher
SCUR-Alpha 938 GmbHPeloton MidCo 2 GmbH
Eingetragen
20.9.2017
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Halten und/oder Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung an anderen Gesellschaften sowie Erbringung von nicht erlaubnispflichtigen Management-Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Sylvio Eichhorst
seit 28.8.2025
Geschäftsführer
Jens Lippert
seit 21.3.2025
Prokura
Hilmar Dr. Hamm
seit 9.10.2024
Prokura
André Melzer
seit 9.10.2024
Prokura
Andrés Martin-Birner
seit 15.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert84.90% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
84.90%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bike24 Holding AG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peloton MidCo 2 GmbH

Dresden (vormals: München)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht zum Konzernabschluss 31. Dezember 2018

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden (MidCo 2; Mutterunternehmen), ist verantwortlich für das Halten und Verwalten eigenen Vermögens und von Beteiligungen an anderen Gesellschaften.

Da die Bike24 GmbH (im Folgenden auch Bike24) die einzige operativ tätige Gesellschaft des Konzerns ist, entsprechen die Aussagen zu den Rahmenbedingungen und zur Chancen- und Risikoentwicklung im Wesentlichen den Aussagen des Lageberichts der Einzelgesellschaft Bike24 GmbH.

Die Bike24 bewegt sich im Handel mit hochwertigen Produkten rund um Fahrrad, Fahrradteile, Fahrradzubehör, Fahrradbekleidung sowie Laufsport-, Schwimmsport- und Outdoorartikel. Bike24 richtet dabei sein Angebot hauptsächlich im elektronischen Handel an private Konsumenten (B2C) weltweit. Bike24 betreibt zudem zwei Ladengeschäfte in Dresden. Die Bike24 GmbH bietet Produkte von rund 900 Markenherstellern an.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt bisher keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der deutsche Einzelhandel hatte im Jahr 2018 einen Umsatzanstieg von nominal 2,3 % (Handelsverband Deutschland) zu verzeichnen und die deutschen Onlinehändler verzeichneten laut bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.) im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von EUR 65,1 Mrd, dies entspricht einem Umsatzplus von 11,4 % im Vergleich zu 2017. Auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2018 positiv.

Im Jahr 2019 rechnen wir weiterhin in der Online-Fahrradbranche mit starken Zuwächsen. Der bevh schätzt für 2019 das Plus im E-Commerce auf 10,5 %, sprich der Umsatz soll auf EUR 71,9 Mrd steigen.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2018 wurden die zweite Phase des Automatiklagers erfolgreich in Betrieb genommen. Mithilfe der resultierenden Effizienzsteigerung implementierte Bike24 im Frühjahr ein Versandversprechen für Lieferungen nach Deutschland. Im Autostore vorrätige Ware wird bei Bestellung bis 15:00 Uhr noch am selben Tag verschickt und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am nächsten Werktag zugestellt.

Im Bereich Online Shop wurden diverse neue Funktionen eingeführt und Optimierungen durchgeführt. Vollständig überarbeitet wurde die Suchfunktion auf der Webseite und Marken haben die Möglichkeit, ihre Produkte in einem eigenen Markenshop zu platzieren.

Die Wetterlage im Jahr 2018 war für den Sporthandel schwierig. Dem langanhaltenden Winter folgte direkt ein sehr heißer und trockener Sommer. Der Verkauf von Bikebekleidung für den Frühling und den Herbst ging signifikant zurück. Zusätzlich erhöhte sich der Preisdruck im Markt, da alle Marktteilnehmer die Preise senkten, um vor der Saison eingekaufte Produkte abzuverkaufen. Dies führte auch bei Bike24 zu sinkenden Margen. Dennoch konnte Bike24 zusätzliche Marktanteile gewinnen und erzielte einen Umsatz von EUR 119 Mio. Der Jahresfehlbetrag des Konzerns in Höhe von TEUR 9.029 resultiert im Wesentlichen aus den Zinsaufwendungen für die Bankdarlehen und das Gesellschafterdarlehen von TEUR 9.114 und der Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 7.523.

3. Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist geprägt von der Entwicklung in der einzigen operativ tätigen Gesellschaft Bike24. Für das Gesamtjahr 2018 weist die Bike24 GmbH, als wesentliche Beteiligung, eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2018 ist durch das positive Jahresergebnis der Gesellschaft infolge eines Umsatzwachstums von 14,8 % bei einer gestiegenen Materialaufwandsquote von 70,1 % geprägt. Die operativen Kosten des Konzerns betragen 89,8 % der Umsatzerlöse.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme (EUR 196 Mio.) des Konzerns ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch den Geschäfts- und Firmenwert (EUR 107 Mio.) geprägt, welcher im Rahmen des Kaufs der Bike24 von der RCAF Enduro S.a.r.l. entstanden ist. Die Abschreibung auf den Firmenwert betrug im Geschäftsjahr TEUR 7.523. Darüber hinaus ist im Rahmen der Erstkonsolidierung die Marke "Bike24" mit TEUR 42.900 bewertet worden. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr betragen TEUR 2.860. Dem stehen im Anlagevermögen Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 3.695 gegenüber.

Für das Umlaufvermögen maßgeblich sind im Wesentlichen der Wert der Warenbestände (EUR 33 Mio.) und die liquiden Mittel (EUR 4,2 Mio.). Der Grund für die Erhöhung der Warenbestände ist vor allem auf die Sicherstellung und einen Ausbau der Warenverfügbarkeit gegenüber unseren Kunden zurückzuführen sowie durch den Ausbau an gelisteten Marken und die Einführung neuer Marken.

Zur Finanzierung des Kaufpreises der Bike24 hat die Bike24 Service GmbH Finanzkredite im Gesamtwert von EUR 76 Mio. aufgenommen. Davon wurden im Dezember 2018 EUR 1 Mio. zurückgezahlt.

Ertragslage

Der Umsatz der Bike24 des Jahres 2018 konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.357 (14,8 %) gesteigert werden. Dem Umsatzanstieg steht eine Erhöhung des Materialaufwandes um TEUR 11.958 gegenüber. Die Wareneinsatzquote lag bei 70,1 % (i. Vj. 69,0 %) und ist somit im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Der Konzern zeigt eine Personalaufwandsquote von 8,3 % (i. Vj. 26,0 %). Ohne Sondereffekte betrug die Personalaufwandsquote im Vorjahr 10,2 %.

Das operative Ergebnis (EBITDA) der MidCo 2 beträgt TEUR 12.074 (i. Vj. Dezember 2017 TEUR -3.014).

Finanzlage

Der Finanzmittelfonds beträgt zum 31. Dezember 2018 TEUR 4.157.

Die Gesellschaft realisierte im Jahr 2018 einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 2.391 (i. Vj. TEUR 1.096) und einen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -5.314 (i. Vj. TEUR 136.507). Dieser ist im Wesentlichen durch Zinszahlungen aufgrund der Kreditverbindlichkeiten sowie die Tilgung des Bankkredits in Höhe von TEUR 1.000 zurückzuführen. Zusätzlich wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.805 (i. Vj. TEUR 675) getätigt.

Die Eigenkapitalquote liegt aufgrund der Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von EUR 124 Mio. (i. Vj. EUR 125 Mio.) bei 19,2 % (i. Vj. 22,8 %).

Mit TEUR 4.157 besitzt die Gesellschaft eine ausreichende Liquidität. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich über Eigenmittel. Darüber hinaus besteht eine Betriebsmittelkreditlinie von EUR 8 Mio., die mit EUR 4 Mio. noch frei verfügbar ist.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen heran. Das sind u. a. die Umsatzerlöse, aufgeschlüsselt nach Ländern, die einzelnen Markenumsätze, die jeweiligen Handelsspannen, operative Ergebniskennzahlen wie zum Beispiel EBITDA, die Lagerreichweite, die Cashflow-Entwicklung, die Retourenquote sowie die Umsatzrentabilität. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBITDA.

Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in Bezug auf die Zufriedenheit unserer Kunden. Durch die Einführung des Versandversprechens, konnten wir die Lieferzeit für unsere Kunden signifikant verkürzen. Im Jahr 2018 wurden wir auf Basis von Kundenbefragungen vom Handelsblatt zum besten online Fahrrad-Shop ausgezeichnet.

IV. Prognosebericht

Die Prognose der wesentlichen Tochtergesellschaft Bike24 für das Jahr 2018 konnte erreicht werden. Die bisherige Entwicklung der Geschäftszahlen, der anhaltende "offline to online"-Effekt sowie die Verbesserungen in der Logistik lassen auch für 2019 den Ausbau unserer Marktposition erwarten. Insgesamt erwartet die MidCo 2 im Jahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 130 Mio. (2018 EUR 119 Mio.) und ein EBITDA von EUR 14,4 Mio. (2018 EUR 12,1 Mio.).

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Möglichen Risiken treten die Konzerngesellschaften mit detaillierten und auf die Unternehmen und die Branche zugeschnittenen Auswertungen entgegen. Mittels Monitoring und Soll-Ist-Analysen werden dabei alle wesentlichen Bereiche monatlich überwacht.

Gesamtwirtschaftliche- und branchenspezifische Risiken:

In ihrem Konjunkturausblick geht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Für Deutschland werden 1,6 % prognostiziert. Zusätzliche Unsicherheiten ergeben sich 2019 durch den bevorstehenden BREXIT und dessen Auswirkungen auf die Konsumlaune in Europa.

Im Online-Handel ist aktuell der Trend zu beobachten, dass große Marken durch selektive Vertriebsverträge den Handel ihrer Produkte außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums für Händler in Europa erschweren. Bike24 verkauft weltweit, ist aber auf den Handel im Europäischen Wirtschaftsraum fokussiert. Mit einem Umsatzanteil von 10,8 % außerhalb der EFTA können die zu erwartenden Umsatzeinbußen im Rest der Welt kompensiert werden.

Ertragsorientierte Risiken:

Aufgrund der Preistransparenz im Internet und durch zunehmenden Preiswettbewerb im Onlinehandel existiert weiterhin die Gefahr sinkender Renditen oder bei Beibehaltung der bisherigen Handelsspannen eine Abflachung des Umsatzwachstums. Für den Konzern entsteht daraus ein mittleres Risiko.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Der Konsolidierungsprozess im Onlinehandel wird fortschreiten. Dieser wird getrieben durch die Professionalisierung des gesamten Onlinehandels. Investitionen von großen Marktteilnehmern des Onlinehandels in die Logistik und den massiven Ausbau des Produkt- und Markenportfolios erhöhen das Risiko und verringern die Chancen von kleineren Marktteilnehmern.

Mit der im Jahr 2016 begonnen Investition in das Automatiklager setzt Bike24 im Onlinehandel weiterhin Maßstäbe und begegnet diesen Risiken proaktiv. Zusätzlich führt die permanente Analyse, die Verbesserung und der Ausbau des Markenportfolios, sowie das kundenorientierten Service- und Beratungspersonal zu einer Minimierung der Risiken.

Um die Lagerverfügbarkeit und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, stieg der Warenbestand auch im Jahr 2018 an. Der resultierende Anstieg des Vorratsbestandes ist mit dem Risiko der Überalterung und mit Liquiditätsrisiken verbunden. Durch systematische Analysen (u. a. "Pennerliste", Reichweitenprüfung), der Streuung auf viele zehntausend Produkte von Markenherstellern und einer stabilen und hohen Abverkaufsquote, durch die im internationalen Onlinehandels gegebene breite Kundenbasis, mindert die Gesellschaft diese Risiken ab.

Durch die Nutzung von Fremdkapital in erheblichem Maße existiert auch ein Zinsänderungsrisiko. Durch die aktuelle finanzpolitische Lage in der Euro-Zone sowie die teilweise Absicherung variabler Zinsen durch Zinshedging, schätzen wir dieses Risiko als gering ein.

2. Chancenbericht

Durch die gute Positionierung der Marke "Bike24" am Markt und damit verbunden unsere hohe Glaubwürdigkeit im Fahrrad- und Sportartikelversandhandel werden weitere Umsatzzuwächse erwartet.

Die Geschäftsführung erwartet zusätzliche positive Auswirkungen durch den stetigen Zuwachs an ausgezeichneten Produkten und Marken sowie die anhaltende Verschiebung von Umsätzen der klassischen Einzelhändler zu E-Commerce Unternehmen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Die in den Vorjahren erfolgte Ausweitung des Geschäfts mit Kompletträdern sowie die Erweiterung des Sortiments auf angrenzende Bereiche wie Outdoor und Laufsport war auch im Berichtsjahr erfolgreich und konnte neben den bisherigen Bereichen nochmals deutlich zulegen. Die Investitionen in den Kundenservice und somit in die Kundenzufriedenheit lässt uns eine Marktanteilssteigerung annehmen. Die Erwartung für die Folgejahre wird als weiterhin steigend eingeschätzt.

Weitere wesentliche Risiken, die den Unternehmenserfolg oder den Bestand der Konzernunternehmen gefährden können, sind nicht bekannt. Das Chancen- und Risikoprofil des Unternehmens wird im Vergleich zum Vorjahr als konstant eingeschätzt.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Gesellschafterdarlehen.

Die Konzernunternehmen verfügen über einen solventen Kundenstamm. Das Forderungsrisiko schätzen wir auch in Zukunft als sehr gering ein, durch eine starke Kundenstreuung sowie ein effektives Forderungsmanagement und überwiegend sichere Zahlungsarten sind die Ausfälle gering. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, wenn angeboten innerhalb der Skontofrist, gezahlt.

Die Umsatz- und Liquiditätssituation wird täglich überwacht.

Im Cash-Management verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Der Konzern besitzt keine eigenständige Zweigniederlassung.

 

Dresden, den 29. März 2019

Die Geschäftsführung

Andrés Martin-Birner, Geschäftsführer

Lars Witt, Geschäftsführer

Timm Armbrust, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.162.241,71   43.104.839,67  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 106.551.907,28   112.185.407,15  
3. Geleistete Anzahlungen 40.880,00 146.755.028,99 0,00 155.290.246,82
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.430,00   114.520,00  
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.014.039,00   3.422.515,00  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.298.017,93   1.072.054,93  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 178.977,43 9.591.464,36 4.377.343,48 8.986.433,41
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen   30.000,00   30.000,00
    156.376.493,35   164.306.680,23
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.300,00   78.000,00  
2. Waren 32.664.847,87   28.996.824,05  
3. Geleistete Anzahlungen 65.055,99 32.775.203,86 48.734,36 29.123.558,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 888.376,16   929.525,11  
2. Forderungen gegen verbundene Untenehmen 46.111,61   0,00  
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.439.766,94 2.374.254,71 1.197.736,05 2.127.261,16
III. Wertpapiere        
Sonstige Wertpapiere   0,00   518.716,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   4.156.567,55   8.407.111,11
    39.306.026,12   40.176.646,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten   385.796,42   479.741,10
    196.068.315,89   204.963.068,01

Passiva

       
      31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage     51.475.000,00 51.475.000,00
III. Gewinnvortrag     -4.733.265,48 0,00
IV. Jahresfehlbetrag     -9.028.732,10 -4.733.265,48
      37.738.002,42 46.766.734,52
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen     1.122.172,79 696.105,93
2. Sonstige Rückstellungen     8.307.738,61 6.601.743,45
      9.429.911,40 7.297.849,38
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     76.493.992,86 76.529.379,11
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen     498.581,96 280.742,34
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     3.498.755,10 8.350.491,20
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen     53.765.769,90 49.318.493,56
5. Sonstige Verbindlichkeiten     1.944.542,04 3.015.506,31
- davon aus Steuern EUR 1.270.879,42 (i. Vj. EUR 2.164.360,97) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.910,00 (i. Vj. EUR 7.739,57) -        
      136.201.641,86 137.494.612,52
D. Passive latente Steuern     12.500.826,59 13.403.871,59
E. Rechnungsabgrenzungsposten     197.933,62 0,00
      196.068.315,89 204.963.068,01

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 14.9.-31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   118.898.871,41   6.857.441,66
2. Sonstige betriebliche Erträge   399.890,11   1.038.280,75
- davon aus Währungsumrechnung EUR 23.525,83 (i. Vj. EUR 6.956,66) -        
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 83.407.596,62   4.533.336,78  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.807,08 83.417.403,70 643,11 4.533.979,89
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 8.246.585,67   1.666.246,45  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.610.960,83 9.857.546,50 118.657,03 1.784.903,48
- davon für Altersversorgung EUR 9.786,00 (i. Vj. EUR 20.330,16) -        
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   11.624.842,27   947.208,65
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   13.955.799,31   4.595.600,97
- davon aus Währungsumrechnung EUR 54.997,87 (i. Vj. EUR 22.522,85) -        
7. Erträge aus sonstigen Ausleihungen   6.122,62   5.007,45
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.323,55   106,23
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 52,88) -        
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   9.255.586,94   723.171,49
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 73.412,01 (i. Vj. EUR 2.487,00) -        
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   223.416,07   49.052,09
- davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 903.045,00 (i. Vj. EUR 77.128,07) -        
11. Ergebnis nach Steuern   -9.028.387,10   -4.733.080,48
12. Sonstige Steuern   345,00   185,00
13. Jahresfehlbetrag   -9.028.732,10   -4.733.265,48

Konzernkapitalflussrechnung

2018
TEUR
14.9.-31.12.2017
TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresfehlbetrag) -9.028 -4.733
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 11.625 947
Abnahme (i. Vj. Zunahme) der Rückstellungen -216 135
Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.799 47
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.962 1.037
Zinserträge/-aufwendungen 9.254 723
Sonstige Beteiligungserträge -6 -5
Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 3.280
Ertragsteueraufwand 223 49
Ertragsteuerzahlungen -700 -384
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.391 1.096
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -72 -5
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.733 -670
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -41 -133.273
Einzahlungen (i. Vj. Auszahlungen) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 519 7
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 4.733
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.327 -129.208
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 51.488
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 125.233
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -1.000 -36.892
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 -3.280
Gezahlte Zinsen -4.314 -42
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -5.314 136.507
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -4.250 8.395
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 8.407 12
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.157 8.407

Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2018
TEUR
31.12.2017
TEUR
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.157 8.407

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Andere Gewinnrücklagen
EUR
Summe
EUR
Stand am 14. September 2017 25.000,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 51.475.000,00 0,00 51.475.000,00
Konzernjahresergebnis 2017 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2017 25.000,00 51.475.000,00 0,00 51.475.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 2018 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2018 25.000,00 51.475.000,00 0,00 51.475.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Verlustvortrag
EUR
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
Summe
EUR
Konzerneigenkapital Summe
EUR
Stand am 14. September 2017 0,00 0,00 25.000,00 25.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 51.475.000,00 51.475.000,00
Konzernjahresergebnis 2017 0,00 -4.733.265,48 -4.733.265,48 -4.733.265,48
Stand am 31. Dezember 2017 0,00 -4.733.265,48 46.766.734,52 46.766.734,52
Einstellung in Rücklagen -4.733.265,48 4.733.265,48 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis 2018 0,00 -9.028.732,10 -9.028.732,10 -9.028.732,10
Stand am 31. Dezember 2018 -4.733.265,48 -9.028.732,10 37.738.002,42 37.738.002,42

Konzernanhang zum Konzernabschluss 31. Dezember 2018

A. Allgemeine Angaben

1. Anwendung gesetzlicher Bestimmungen

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellten Einzelabschlüsse der vollkonsolidierten Unternehmen.

Zum Konsolidierungskreis der Peloton MidCo 2 GmbH gehören unverändert zum Vorjahr die Bike24 GmbH, Dresden, 100%-Tochterunternehmen der Bike24 Service GmbH (bis zum 28. Februar 2018 Peloton Bidco GmbH) mit Sitz in Dresden (bis 15. Februar 2018 Sitz in München), welche wiederrum 100%-Tochterunternehmen der Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden, ist. Weitere Tochterunternehmen seitens der Peloton MidCo 2 GmbH gibt es nicht.

Die Stichtage der Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entsprechen dem Konzernabschluss-Stichtag.

2. Konsolidierungsmethoden

Die vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) erfasst. Dabei wurden die unter Punkt 3 erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Änderungen zum Buchwert wurden nicht festgestellt.

Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 HGB eliminiert. Die Wertansätze im Konzernabschluss entsprechen dem Grundsatz der einheitlichen Bewertung.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf Posten der Bilanz und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Gewinnermittlungs- und Gliederungsvorschriften. Die Bilanzierung erfolgte unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going concern).

Die Bilanzposten werden im Einzelnen wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt worden. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bike24 nach Neubewertungsmethode wurde die Marke "Bike24" mit TEUR 42.900 bewertet und unter den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten erfasst. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über einen Zeitraum von drei bis 15 Jahren entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Marke "Bike24" wird über 15 Jahre abgeschrieben. 2018 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 wurden voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Wirtschaftsgüter wird im Anschaffungsjahr unterstellt.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag angesetzt.

Der aus der Erstkonsolidierung resultierende aktivische Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Erhöhung im Geschäftsjahr resultiert aus einer Anpassung einer nachträglichen Kaufpreisverpflichtung. Die Berechnungsgrundlage dafür bilden die Umsatzerlöse der Geschäftsjahre 2017 und 2018. Der Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Diese Nutzungsdauer orientiert sich an der langen erfolgreichen Historie des einzigen operativ tätigen Tochterunternehmens Bike24 GmbH im relevanten Markt, dem aufgebauten Markennamen, dem langfristigen und stabilen Charakter des Geschäfts der Gesellschaft sowie den zukünftigen Wachstumspotenzialen.

Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren) sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder anderen Gründen für eine verminderte Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert bilanziert, wobei pauschale Wertberichtigungen in angemessener Höhe berücksichtigt wurden.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Ist der Kurs am Bilanzstichtag niedriger wurden Abschreibungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden für Ausgaben gebildet, die in folgenden Jahren Aufwand für einen bestimmten Zeitraum darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen EUR 11.624.842,27.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag davon Restlaufzeit
EUR bis zu 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 888.376,16 888.376,16 0,00
(im Vorjahr 929.525,11 929.525,11 0,00)
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen      
(aus Lieferungen und Leistungen) 46.111,61 46.111,61 0,00
(im Vorjahr 0,00 0,00 0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.439.766,94 1.298.283,87 141.483,07
(im Vorjahr 1.197.736,05 1.056.280,06 141.455,99)
  2.374.254,71 2.232.771,64 141.483,07
(im Vorjahr 2.127.261,16 1.985.805,17 141.455,99)

3. Latente Steuern

Aus den bestehenden Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden, ergibt sich eine Steuerlast. Der Steuersatz zur Ermittlung der latenten Steuern bei den konzernspezifischen Sachverhalten beträgt 31,575 %. Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem im Konzernabschluss angesetzten Markenrecht und wurden mit den aktiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei Rückstellungen sowie bei sonstigen Wertpapieren und immateriellen Vermögenswerten.

4. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbe- und Körperschaftsteuer.

Sonstige Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Zahlung eines nachträglichen Kaufpreises. Des Weiteren beinhalten die Rückstellungen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Urlaubsansprüchen und ergebnisabhängigen Vergütungen. Darüber hinaus wurde dem Risiko möglicher Rücklieferungen aufgrund der gesetzlich eingeräumten Rückgabemöglichkeit von ausgelieferten Waren Rechnung getragen.

5. Verbindlichkeiten

davon Restlaufzeit
Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 76.493.992,86 1.310.992,86 75.183.000,00 75.183.000,00
(im Vorjahr 76.529.379,11 346.379,11 76.183.000,00 76.183.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 498.581,96 498.581,96 0,00 0,00
(im Vorjahr 280.742,34 280.742,34 0,00 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.498.755,10 3.498.755,10 0,00 0,00
(im Vorjahr 8.350.491,20 8.350.491,20 0,00 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53.765.769,90 4.765.769,90 49.000.000,00 49.000.000,00
(im Vorjahr 49.318.493,56 318.493,56 49.000.000,00 49.000.000,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.944.542,04 1.944.542,04 0,00 0,00
(im Vorjahr 3.015.506,31 3.015.506,31 0,00 0,00)
  136.201.641,86 12.018.641,86 124.183.000,00 124.183.000,00
(im Vorjahr 137.494.612,52 12.311.612,52 125.183.000,00 125.183.000,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Darlehen) in Höhe von EUR 49.000.000,00 zuzüglich Zinsen.

Die Kreditverbindlichkeiten sind mit den bestehenden und zukünftigen Bankguthaben aller Gesellschaften (inkl. Tochtergesellschaften), durch Abtretung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die im Einzelabschluss der Bike24 Service ausgewiesenen Anteile an der Bike24 besichert. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist aufgrund der guten Wachstumsraten in der Vergangenheit und geplanten Zuwächse in den nächsten Jahren als gering einzuschätzen.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten in TEUR:

TEUR
Deutschland, Österreich, Schweiz (D-A-CH) 77.847
(im Vorjahr 4.614)
Europäische Union 28.244
(im Vorjahr 1.415)
Übrige Kontinente 12.808
(im Vorjahr 828)

Periodenfremde Erträge belaufen sich auf EUR 9.879,59 und periodenfremde Aufwendungen auf EUR 338,35.

D. Weitere Angaben

Während des Geschäftsjahres 2018 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 319 (i. Vj. 327) Arbeitnehmer.

Arbeitnehmer
davon gewerbliche Arbeitnehmer 80
(im Vorjahr 96)
davon Angestellte 174
(im Vorjahr 182)
davon Aushilfen 1
(im Vorjahr 15)
davon Teilzeitkräfte 64
(im Vorjahr 34)

Die sonstigen finanziellen, nicht aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen betragen:

TEUR
jährlicher Betrag (2019-2020) 1.557
jährlicher Betrag (2021/ 2022-2027) 1.382/1.309

Dabei handelt es sich um Mietverpflichtungen für langfristig angemietete Büro-, Hallen- und Verkaufsflächen.

Die Verpflichtung zur Abnahme bestellter Waren (Bestellobligo) umfasst zum Bilanzstichtag TEUR 12.732.

Zur Absicherung von Zinsrisiken wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatzvereinbarung (Zinscap) abgeschlossen. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Vermögensgegenständen und die Bewertung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert.

Das als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 132 und betrifft zu TEUR 64 Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 25 andere Beratungsleistungen und TEUR 43 Steuerberatungsleistungen.

Konzernabschluss

Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB seit 6. Dezember 2017: Mapil Topco Limited, Portsmouth.

Der Abschluss für den Gesamtkonzern (größter Kreis) ist bei der Mapil Topco Limited, Portsmouth, erhältlich.

Geschäftsführung

Die Muttergesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer:

Andres Martin-Birner, Geschäftsführer Produktmanagement, Einkauf und Versand

Lars Witt, Geschäftsführer Ladengeschäfte, Service und Produktpflege

Timm Armbrust, Geschäftsführer Finanzen und Personal

Falk Herrmann, Geschäftsführer IT (bis 31. Dezember 2018)

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wurde unter Bezugnahme auf die Befreiungsvorschrift nach § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der Peloton MidCo 2 GmbH für das Geschäftsjahr 2018 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Geschäftsvorfälle bekannt geworden bzw. eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten.

 

Dresden, den 29. März 2019

Die Geschäftsführung

Andrés Martin-Birner, Geschäftsführer

Lars Witt, Geschäftsführer

Timm Armbrust, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2018

Anschaffungskosten
1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.439.353,60 18.100,00 0,00 12.982,87 43.470.436,47
2. Geschäfts- oder Firmen wert 112.812.141,27 1.889.847,37 0,00 0,00 114.701.988,64
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 53.862,87 0,00 -12.982,87 40.880,00
  156.251.494,87 1.961.810,24 0,00 0,00 158.213.305,11
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 144.816,71 0,00 0,00 0,00 144.816,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.831.789,10 0,00 0,00 0,00 3.831.789,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.538.347,65 274.938,70 19.216,75 5.656.272,50 7.450.342,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.377.343,48 1.457.906,45 0,00 -5.656.272,50 178.977,43
  9.892.296,94 1.732.845,15 19.216,75 0,00 11.605.925,34
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
  166.173.791,81 3.694.655,39 19.216,75 0,00 169.849.230,45
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2018
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 334.513,93 2.973.680,83 0,00 3.308.194,76 40.162.241,71 43.104.839,67
2. Geschäfts- oder Firmen wert 626.734,12 7.523.347,24 0,00 8.150.081,36 106.551.907,28 112.185.407,15
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 40.880,00 0,00
  961.248,05 10.497.028,07 0,00 11.458.276,12 146.755.028,99 155.290.246,82
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.296,71 14.090,00 0,00 44.386,71 100.430,00 114.520,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 409.274,10 408.476,00 0,00 817.750,10 3.014.039,00 3.422.515,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.292,72 705.248,20 19.216,75 1.152.324,17 6.298.017,93 1.072.054,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 178.977,43 4.377.343,48
  905.863,53 1.127.814,20 19.216,75 2.014.460,98 9.591.464,36 8.986.433,41
III. Finanzanlagen            
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00 30.000,00
  1.867.111,58 11.624.842,27 19.216,75 13.472.737,10 156.376.493,35 164.306.680,23

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Peloton MidCo 2 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 10. April 2019

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