AZ Komplementär GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sylvio Eichhorst seit 28.8.2025 | Geschäftsführer |
Jens Lippert seit 21.3.2025 | Prokura |
Hilmar Dr. Hamm seit 9.10.2024 | Prokura |
André Melzer seit 9.10.2024 | Prokura |
Andrés Martin-Birner seit 15.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 84.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peloton MidCo 2 GmbHDresden (vormals: München)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernlagebericht zum Konzernabschluss 31. Dezember 2018I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden (MidCo 2; Mutterunternehmen), ist verantwortlich für das Halten und Verwalten eigenen Vermögens und von Beteiligungen an anderen Gesellschaften. Da die Bike24 GmbH (im Folgenden auch Bike24) die einzige operativ tätige Gesellschaft des Konzerns ist, entsprechen die Aussagen zu den Rahmenbedingungen und zur Chancen- und Risikoentwicklung im Wesentlichen den Aussagen des Lageberichts der Einzelgesellschaft Bike24 GmbH. Die Bike24 bewegt sich im Handel mit hochwertigen Produkten rund um Fahrrad, Fahrradteile, Fahrradzubehör, Fahrradbekleidung sowie Laufsport-, Schwimmsport- und Outdoorartikel. Bike24 richtet dabei sein Angebot hauptsächlich im elektronischen Handel an private Konsumenten (B2C) weltweit. Bike24 betreibt zudem zwei Ladengeschäfte in Dresden. Die Bike24 GmbH bietet Produkte von rund 900 Markenherstellern an. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt bisher keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Einzelhandel hatte im Jahr 2018 einen Umsatzanstieg von nominal 2,3 % (Handelsverband Deutschland) zu verzeichnen und die deutschen Onlinehändler verzeichneten laut bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.) im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von EUR 65,1 Mrd, dies entspricht einem Umsatzplus von 11,4 % im Vergleich zu 2017. Auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2018 positiv. Im Jahr 2019 rechnen wir weiterhin in der Online-Fahrradbranche mit starken Zuwächsen. Der bevh schätzt für 2019 das Plus im E-Commerce auf 10,5 %, sprich der Umsatz soll auf EUR 71,9 Mrd steigen. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2018 wurden die zweite Phase des Automatiklagers erfolgreich in Betrieb genommen. Mithilfe der resultierenden Effizienzsteigerung implementierte Bike24 im Frühjahr ein Versandversprechen für Lieferungen nach Deutschland. Im Autostore vorrätige Ware wird bei Bestellung bis 15:00 Uhr noch am selben Tag verschickt und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am nächsten Werktag zugestellt. Im Bereich Online Shop wurden diverse neue Funktionen eingeführt und Optimierungen durchgeführt. Vollständig überarbeitet wurde die Suchfunktion auf der Webseite und Marken haben die Möglichkeit, ihre Produkte in einem eigenen Markenshop zu platzieren. Die Wetterlage im Jahr 2018 war für den Sporthandel schwierig. Dem langanhaltenden Winter folgte direkt ein sehr heißer und trockener Sommer. Der Verkauf von Bikebekleidung für den Frühling und den Herbst ging signifikant zurück. Zusätzlich erhöhte sich der Preisdruck im Markt, da alle Marktteilnehmer die Preise senkten, um vor der Saison eingekaufte Produkte abzuverkaufen. Dies führte auch bei Bike24 zu sinkenden Margen. Dennoch konnte Bike24 zusätzliche Marktanteile gewinnen und erzielte einen Umsatz von EUR 119 Mio. Der Jahresfehlbetrag des Konzerns in Höhe von TEUR 9.029 resultiert im Wesentlichen aus den Zinsaufwendungen für die Bankdarlehen und das Gesellschafterdarlehen von TEUR 9.114 und der Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 7.523. 3. Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist geprägt von der Entwicklung in der einzigen operativ tätigen Gesellschaft Bike24. Für das Gesamtjahr 2018 weist die Bike24 GmbH, als wesentliche Beteiligung, eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2018 ist durch das positive Jahresergebnis der Gesellschaft infolge eines Umsatzwachstums von 14,8 % bei einer gestiegenen Materialaufwandsquote von 70,1 % geprägt. Die operativen Kosten des Konzerns betragen 89,8 % der Umsatzerlöse. Vermögenslage Die Bilanzsumme (EUR 196 Mio.) des Konzerns ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch den Geschäfts- und Firmenwert (EUR 107 Mio.) geprägt, welcher im Rahmen des Kaufs der Bike24 von der RCAF Enduro S.a.r.l. entstanden ist. Die Abschreibung auf den Firmenwert betrug im Geschäftsjahr TEUR 7.523. Darüber hinaus ist im Rahmen der Erstkonsolidierung die Marke "Bike24" mit TEUR 42.900 bewertet worden. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr betragen TEUR 2.860. Dem stehen im Anlagevermögen Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 3.695 gegenüber. Für das Umlaufvermögen maßgeblich sind im Wesentlichen der Wert der Warenbestände (EUR 33 Mio.) und die liquiden Mittel (EUR 4,2 Mio.). Der Grund für die Erhöhung der Warenbestände ist vor allem auf die Sicherstellung und einen Ausbau der Warenverfügbarkeit gegenüber unseren Kunden zurückzuführen sowie durch den Ausbau an gelisteten Marken und die Einführung neuer Marken. Zur Finanzierung des Kaufpreises der Bike24 hat die Bike24 Service GmbH Finanzkredite im Gesamtwert von EUR 76 Mio. aufgenommen. Davon wurden im Dezember 2018 EUR 1 Mio. zurückgezahlt. Ertragslage Der Umsatz der Bike24 des Jahres 2018 konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.357 (14,8 %) gesteigert werden. Dem Umsatzanstieg steht eine Erhöhung des Materialaufwandes um TEUR 11.958 gegenüber. Die Wareneinsatzquote lag bei 70,1 % (i. Vj. 69,0 %) und ist somit im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der Konzern zeigt eine Personalaufwandsquote von 8,3 % (i. Vj. 26,0 %). Ohne Sondereffekte betrug die Personalaufwandsquote im Vorjahr 10,2 %. Das operative Ergebnis (EBITDA) der MidCo 2 beträgt TEUR 12.074 (i. Vj. Dezember 2017 TEUR -3.014). Finanzlage Der Finanzmittelfonds beträgt zum 31. Dezember 2018 TEUR 4.157. Die Gesellschaft realisierte im Jahr 2018 einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 2.391 (i. Vj. TEUR 1.096) und einen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -5.314 (i. Vj. TEUR 136.507). Dieser ist im Wesentlichen durch Zinszahlungen aufgrund der Kreditverbindlichkeiten sowie die Tilgung des Bankkredits in Höhe von TEUR 1.000 zurückzuführen. Zusätzlich wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.805 (i. Vj. TEUR 675) getätigt. Die Eigenkapitalquote liegt aufgrund der Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von EUR 124 Mio. (i. Vj. EUR 125 Mio.) bei 19,2 % (i. Vj. 22,8 %). Mit TEUR 4.157 besitzt die Gesellschaft eine ausreichende Liquidität. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich über Eigenmittel. Darüber hinaus besteht eine Betriebsmittelkreditlinie von EUR 8 Mio., die mit EUR 4 Mio. noch frei verfügbar ist. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen heran. Das sind u. a. die Umsatzerlöse, aufgeschlüsselt nach Ländern, die einzelnen Markenumsätze, die jeweiligen Handelsspannen, operative Ergebniskennzahlen wie zum Beispiel EBITDA, die Lagerreichweite, die Cashflow-Entwicklung, die Retourenquote sowie die Umsatzrentabilität. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBITDA. Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in Bezug auf die Zufriedenheit unserer Kunden. Durch die Einführung des Versandversprechens, konnten wir die Lieferzeit für unsere Kunden signifikant verkürzen. Im Jahr 2018 wurden wir auf Basis von Kundenbefragungen vom Handelsblatt zum besten online Fahrrad-Shop ausgezeichnet. IV. Prognosebericht Die Prognose der wesentlichen Tochtergesellschaft Bike24 für das Jahr 2018 konnte erreicht werden. Die bisherige Entwicklung der Geschäftszahlen, der anhaltende "offline to online"-Effekt sowie die Verbesserungen in der Logistik lassen auch für 2019 den Ausbau unserer Marktposition erwarten. Insgesamt erwartet die MidCo 2 im Jahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 130 Mio. (2018 EUR 119 Mio.) und ein EBITDA von EUR 14,4 Mio. (2018 EUR 12,1 Mio.). Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Möglichen Risiken treten die Konzerngesellschaften mit detaillierten und auf die Unternehmen und die Branche zugeschnittenen Auswertungen entgegen. Mittels Monitoring und Soll-Ist-Analysen werden dabei alle wesentlichen Bereiche monatlich überwacht. Gesamtwirtschaftliche- und branchenspezifische Risiken: In ihrem Konjunkturausblick geht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Für Deutschland werden 1,6 % prognostiziert. Zusätzliche Unsicherheiten ergeben sich 2019 durch den bevorstehenden BREXIT und dessen Auswirkungen auf die Konsumlaune in Europa. Im Online-Handel ist aktuell der Trend zu beobachten, dass große Marken durch selektive Vertriebsverträge den Handel ihrer Produkte außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums für Händler in Europa erschweren. Bike24 verkauft weltweit, ist aber auf den Handel im Europäischen Wirtschaftsraum fokussiert. Mit einem Umsatzanteil von 10,8 % außerhalb der EFTA können die zu erwartenden Umsatzeinbußen im Rest der Welt kompensiert werden. Ertragsorientierte Risiken: Aufgrund der Preistransparenz im Internet und durch zunehmenden Preiswettbewerb im Onlinehandel existiert weiterhin die Gefahr sinkender Renditen oder bei Beibehaltung der bisherigen Handelsspannen eine Abflachung des Umsatzwachstums. Für den Konzern entsteht daraus ein mittleres Risiko. Finanzwirtschaftliche Risiken: Der Konsolidierungsprozess im Onlinehandel wird fortschreiten. Dieser wird getrieben durch die Professionalisierung des gesamten Onlinehandels. Investitionen von großen Marktteilnehmern des Onlinehandels in die Logistik und den massiven Ausbau des Produkt- und Markenportfolios erhöhen das Risiko und verringern die Chancen von kleineren Marktteilnehmern. Mit der im Jahr 2016 begonnen Investition in das Automatiklager setzt Bike24 im Onlinehandel weiterhin Maßstäbe und begegnet diesen Risiken proaktiv. Zusätzlich führt die permanente Analyse, die Verbesserung und der Ausbau des Markenportfolios, sowie das kundenorientierten Service- und Beratungspersonal zu einer Minimierung der Risiken. Um die Lagerverfügbarkeit und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, stieg der Warenbestand auch im Jahr 2018 an. Der resultierende Anstieg des Vorratsbestandes ist mit dem Risiko der Überalterung und mit Liquiditätsrisiken verbunden. Durch systematische Analysen (u. a. "Pennerliste", Reichweitenprüfung), der Streuung auf viele zehntausend Produkte von Markenherstellern und einer stabilen und hohen Abverkaufsquote, durch die im internationalen Onlinehandels gegebene breite Kundenbasis, mindert die Gesellschaft diese Risiken ab. Durch die Nutzung von Fremdkapital in erheblichem Maße existiert auch ein Zinsänderungsrisiko. Durch die aktuelle finanzpolitische Lage in der Euro-Zone sowie die teilweise Absicherung variabler Zinsen durch Zinshedging, schätzen wir dieses Risiko als gering ein. 2. Chancenbericht Durch die gute Positionierung der Marke "Bike24" am Markt und damit verbunden unsere hohe Glaubwürdigkeit im Fahrrad- und Sportartikelversandhandel werden weitere Umsatzzuwächse erwartet. Die Geschäftsführung erwartet zusätzliche positive Auswirkungen durch den stetigen Zuwachs an ausgezeichneten Produkten und Marken sowie die anhaltende Verschiebung von Umsätzen der klassischen Einzelhändler zu E-Commerce Unternehmen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Die in den Vorjahren erfolgte Ausweitung des Geschäfts mit Kompletträdern sowie die Erweiterung des Sortiments auf angrenzende Bereiche wie Outdoor und Laufsport war auch im Berichtsjahr erfolgreich und konnte neben den bisherigen Bereichen nochmals deutlich zulegen. Die Investitionen in den Kundenservice und somit in die Kundenzufriedenheit lässt uns eine Marktanteilssteigerung annehmen. Die Erwartung für die Folgejahre wird als weiterhin steigend eingeschätzt. Weitere wesentliche Risiken, die den Unternehmenserfolg oder den Bestand der Konzernunternehmen gefährden können, sind nicht bekannt. Das Chancen- und Risikoprofil des Unternehmens wird im Vergleich zum Vorjahr als konstant eingeschätzt. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Gesellschafterdarlehen. Die Konzernunternehmen verfügen über einen solventen Kundenstamm. Das Forderungsrisiko schätzen wir auch in Zukunft als sehr gering ein, durch eine starke Kundenstreuung sowie ein effektives Forderungsmanagement und überwiegend sichere Zahlungsarten sind die Ausfälle gering. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, wenn angeboten innerhalb der Skontofrist, gezahlt. Die Umsatz- und Liquiditätssituation wird täglich überwacht. Im Cash-Management verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Der Konzern besitzt keine eigenständige Zweigniederlassung.
Dresden, den 29. März 2019 Die Geschäftsführung Andrés Martin-Birner, Geschäftsführer Lars Witt, Geschäftsführer Timm Armbrust, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang zum Konzernabschluss 31. Dezember 2018A. Allgemeine Angaben 1. Anwendung gesetzlicher Bestimmungen Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellten Einzelabschlüsse der vollkonsolidierten Unternehmen. Zum Konsolidierungskreis der Peloton MidCo 2 GmbH gehören unverändert zum Vorjahr die Bike24 GmbH, Dresden, 100%-Tochterunternehmen der Bike24 Service GmbH (bis zum 28. Februar 2018 Peloton Bidco GmbH) mit Sitz in Dresden (bis 15. Februar 2018 Sitz in München), welche wiederrum 100%-Tochterunternehmen der Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden, ist. Weitere Tochterunternehmen seitens der Peloton MidCo 2 GmbH gibt es nicht. Die Stichtage der Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entsprechen dem Konzernabschluss-Stichtag. 2. Konsolidierungsmethoden Die vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) erfasst. Dabei wurden die unter Punkt 3 erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Änderungen zum Buchwert wurden nicht festgestellt. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 HGB eliminiert. Die Wertansätze im Konzernabschluss entsprechen dem Grundsatz der einheitlichen Bewertung. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf Posten der Bilanz und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Gewinnermittlungs- und Gliederungsvorschriften. Die Bilanzierung erfolgte unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going concern). Die Bilanzposten werden im Einzelnen wie folgt bewertet:
B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen EUR 11.624.842,27. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Latente Steuern Aus den bestehenden Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden, ergibt sich eine Steuerlast. Der Steuersatz zur Ermittlung der latenten Steuern bei den konzernspezifischen Sachverhalten beträgt 31,575 %. Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem im Konzernabschluss angesetzten Markenrecht und wurden mit den aktiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei Rückstellungen sowie bei sonstigen Wertpapieren und immateriellen Vermögenswerten. 4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Sonstige Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Zahlung eines nachträglichen Kaufpreises. Des Weiteren beinhalten die Rückstellungen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Urlaubsansprüchen und ergebnisabhängigen Vergütungen. Darüber hinaus wurde dem Risiko möglicher Rücklieferungen aufgrund der gesetzlich eingeräumten Rückgabemöglichkeit von ausgelieferten Waren Rechnung getragen. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Darlehen) in Höhe von EUR 49.000.000,00 zuzüglich Zinsen. Die Kreditverbindlichkeiten sind mit den bestehenden und zukünftigen Bankguthaben aller Gesellschaften (inkl. Tochtergesellschaften), durch Abtretung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die im Einzelabschluss der Bike24 Service ausgewiesenen Anteile an der Bike24 besichert. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist aufgrund der guten Wachstumsraten in der Vergangenheit und geplanten Zuwächse in den nächsten Jahren als gering einzuschätzen. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten in TEUR:
Periodenfremde Erträge belaufen sich auf EUR 9.879,59 und periodenfremde Aufwendungen auf EUR 338,35. D. Weitere Angaben Während des Geschäftsjahres 2018 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 319 (i. Vj. 327) Arbeitnehmer.
Die sonstigen finanziellen, nicht aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen betragen:
Dabei handelt es sich um Mietverpflichtungen für langfristig angemietete Büro-, Hallen- und Verkaufsflächen. Die Verpflichtung zur Abnahme bestellter Waren (Bestellobligo) umfasst zum Bilanzstichtag TEUR 12.732. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatzvereinbarung (Zinscap) abgeschlossen. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Vermögensgegenständen und die Bewertung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert. Das als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 132 und betrifft zu TEUR 64 Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 25 andere Beratungsleistungen und TEUR 43 Steuerberatungsleistungen. Konzernabschluss Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB seit 6. Dezember 2017: Mapil Topco Limited, Portsmouth. Der Abschluss für den Gesamtkonzern (größter Kreis) ist bei der Mapil Topco Limited, Portsmouth, erhältlich. Geschäftsführung Die Muttergesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer:
Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wurde unter Bezugnahme auf die Befreiungsvorschrift nach § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der Peloton MidCo 2 GmbH für das Geschäftsjahr 2018 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Geschäftsvorfälle bekannt geworden bzw. eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten.
Dresden, den 29. März 2019 Die Geschäftsführung Andrés Martin-Birner, Geschäftsführer Lars Witt, Geschäftsführer Timm Armbrust, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2018
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Peloton MidCo 2 GmbH, Dresden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Peloton MidCo 2 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 10. April 2019 KPMG
AG
Möller, Wirtschaftsprüfer Sonntag, Wirtschaftsprüfer |
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