Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 522300
Eingetragen
11.10.1990
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Kommanditgesellschaft in Firma Reif Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG und die Führung der Geschäfte dieser Gesellschaft. Ferner das Halten von Beteiligungen an Unternehmungen, die wirtschaftlich tätig sind, sowie die Ausübung der Geschäftsführung von solchen Unternehmungen. Im Rahmen des ihr gesetzten Zwecks kann die Gesellschaft auch Gesellschaftsverhältnisse eingehen. Sie ist ferner befugt, sich an bereits bestehenden gleichartigen oder ähnlichen Unternehmungen in irgend einer Form zu beteiligen oder solche zu erwerben, sowie alle Geschäfte zu betreiben, die für die Erreichung des Gesellschaftszwecks vorteilhaft sein können, und zwar sowohl im In- als auch im Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Carl Reif
seit 18.1.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 6 angezeigt

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reif Verwaltungs-GmbH

Rastatt

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024

Konzern-Lagebericht zum 29.02.2024

1. Grundlagen / Geschäftsverlauf

1.1. Wirtschaftliches Umfeld

Wesentlicher Bestandteil des Konzerns sind vier Gesellschaften, die immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen an Firmen verpachten, die dem Bausektor zuzurechnen sind. Zudem ist eine Gesellschaft auf dem Gebiet des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus tätig. Darüber hinaus werden über weitere Konzerngesellschaften Grundstücke auch an andere Wirtschaftszweige verpachtet. Die Beteiligungen im Finanzanlagevermögen bestehen im Wesentlichen an Firmen, die dem Bausektor zuzurechnen sind.

Der Konzern hängt daher wirtschaftlich an der Entwicklung der Bauindustrie. Die Aktivitäten konzentrieren sich im Wesentlichen auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Zu den Leistungsschwerpunkten der operativ tätigen Firmen in der Bauindustrie zählen neben dem Erd- und Tiefbau, dem Straßenbau, dem Rohrleitungsbau, dem konstruktiven Ingenieurbau auch der Industrie- und Gewerbebau. Unsere Hauptkunden sind öffentliche Auftraggeber.

1.2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben:

• Das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1% auf 4%,

• eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen,

• stark steigende Material- und Energiepreise,

• die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel.

Dies führte für das Jahr 2023 insgesamt für alle Betriebe der Branche zu einem Umsatzminus von preisbereinigt -5%. Verantwortlich für diesen Rückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um -12% eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1% zu dieser krisenhaften Entwicklung bei.

Die Auftragseingänge verzeichneten einen Rückgang um -4%.

Der deutliche Nachfrageeinbruch und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten.

Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau: Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60% über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45% über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60% zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten.

In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab:

Der Giftmix aus stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten hat wie erwartet vor allem im Wohnungsbau seine Spuren hinterlassen. Der Umsatz erreichte 2023 57,9 Mrd. €, was einem nominalen Rückgang um 5,1% entspricht, der preisgetrieben ist. Insgesamt wurden nur noch etwa 294.400 Wohneinheiten fertiggestellt und somit das Ziel der Bundesregierung von 400.000 WE deutlich verfehlt. Auch die Zahl der Baugenehmigungen ging um 26,6 % auf 260.100 WE zurück, was natürlich ein negativer Frühindikator für 2024 ist.

Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung 2023 zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, gaben dem Wirtschaftstiefbau Projekte Schwung, nicht zuletzt Großprojekte, der Energie- und Mobilitätswende. Insgesamt lag der Umsatz bei knapp 60 Mrd. € (nominal +5,0%, real -1,6%), davon im Hochbau gut 32,3 Mrd. € und im Tiefbau 27,7 Mrd. €.

Zentral für Investitionsentscheidungen im Wirtschaftsbau sind die allgemeinen Konjunkturaussichten, die derzeit durch hohe Unsicherheit geprägt sind und daher bremsend wirken; ebenso wie die steigenden Baukosten. Die rückläufigen Auftragseingänge lassen in den nächsten Monaten sinkende Umsätze erwarten.

Auch im öffentlichen Bau zeigte sich im Jahresverlauf 2023 bei der Orderentwicklung ein ambivalentes Bild. Im Hochbau gab es seit dem Sommer einige Impulse, zuletzt auch durch Großprojekte. Dies hat auch hier zu einem erkennbaren Zuwachs der Auftragsbestände geführt, die zum Ende des Jahres 2023 um nominal 1,2 Mrd. € höher ausfallen als vor Jahresfrist (+23,5%). In den anteilig umsatzstarken Tiefbausparten fielen die Impulse insgesamt flacher aus.

1.3. Geschäftsverlauf

Die Konzern-Gesamtleistung (Konzern-Umsatzerlöse incl. Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) hat sich im Vorjahresvergleich - entsprechend unserer Prognosen des Vorjahres - von T€ 24.155,6 auf T€ 25.963,5 erhöht. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg von 7,5 %.

Das Konzern-Betriebsergebnis hat sich im Vorjahresvergleich von T€ 5.991,1 bzw. um 27,2 % auf nunmehr T€ 7.620,9 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gestiegene Konzern-Gesamtleistung sowie auf den Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge zurückzuführen.

Die Zugänge an immateriellen Vermögensgegenständen nebst Sachanlagen belaufen sich auf T€ 8.594,7 (Vorjahr: T€ 6.153,9).

Der Aufwand im Rahmen der Abschreibungen und Kursverluste auf Wertpapiere hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 834,1 vermindert. Da dieser Minderaufwand nicht anderweitig kompensiert wurde, war eine deutliche Verbesserung des Konzern-Finanzergebnisses zu verzeichnen. Das Konzern-Finanzergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf T€ 679,5 und ist um T€ 559,7 höher als im Geschäftsjahr 2022/2023.

Da sowohl beim Konzern-Betriebsergebnis als auch beim Konzern-Finanzergebnis ein Anstieg zu verzeichnen war, hat sich der Konzernjahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.362,2 auf T€ 7.147,7 erhöht. Dies entspricht ca. 27,5 % der Konzern-Gesamtleistung.

Neben dem Cash-Flow (Summe des Konzernjahresüberschusses und der Abschreibungen) zählt für die interne Steuerung die Eigenkapitalrentabiltität (vgl. Abschnitt 2) zu den bedeutsamsten Leistungsindikatoren. Beide Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind Kunden-, Arbeitnehmer- und Umweltbelange zu nennen. Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung der Geschäftsentwicklung verwendet. Der Fokus liegt auf den finanziellen Leistungsindikatoren.

2. Lage des Konzerns

Die deutsche Baukonjunktur litt im Jahr 2023 teilweise immer noch an den verschlechternden Rahmenbedingungen. Durch den Ukraine-Krieg sowie weitere Anhebungen des Leitzinses und der damit verbundenen Preissteigerungen bei Material, Treibstoffen sowie der hohen Inflation besteht unverändert eine große Verunsicherung bei Privatkunden, öffentlichen und gewerblichen Auftraggebern.

Ein wesentlicher Teil der im Konzernabschluss enthaltenen Unternehmen vermietet bzw. verpachtet die im Eigentum befindlichen Anlagengegenstände. Da die Investitionsbereitschaft und der Bedarf der Mieter und Pächter unverändert hoch ist, rechnen wir vor diesem Hintergrund mit leicht steigenden Pachterlösen.

Bei der auf Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau spezialisierten bau + grün AG ist eine leicht rückläufige Gesamtleistung bei leicht rückläufigem Gewinn zu erwarten.

Mit etwa 69,8 % (im Vorjahr 67,0 %) finanziert sich der Konzern aus Eigenmitteln (Verhältnis durchschnittliches Eigenkapital zu durchschnittlichem Gesamtkapital). Es kommen noch Darlehen von außenstehenden Gesellschaftern dazu. Es bestehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 923,0, denen Wertpapiere des Umlaufvermögens und liquide Mittel von T€ 42.852,7 gegenüberstehen. Das Verhältnis vom Konzern-Jahresüberschuss zum durchschnittlichen Eigenkapital (Eigenkapitalrentabilität) beläuft sich auf 9,9 % (Vorjahr 7,5 %).

Die Liquiditätslage des Konzerns kann als sehr gut, die Ertragslage als gut bezeichnet werden. Die Vermögenslage ist geordnet.

3. Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter werden konsequent bei internen und externen Seminaren geschult, um sowohl im Vertrags- und Managementwesen als auch in der Ausführung den schwierigen Marktgegebenheiten entsprechend tätig sein zu können. Das gewerbliche Personal wird des Weiteren turnusmäßig hinsichtlich betrieblicher Sicherheitsvorkehrungen geschult. Das kaufmännische Personal bekommt u.a. Schulungen zu Cyber-Sicherheit.

Die Qualifikation, Erfahrung und langfristige Bindung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wichtige Erfolgsfaktoren für uns. Die Führungskräfteentwicklung soll für unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Perspektive bieten und die Attraktivität als Arbeitgeber im Wettbewerb stärken.

4. Qualitätsmanagement

Das Erfüllen der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 lückenlos seit Einführung bestätigt das vorhandene hohe Niveau der Geschäftsprozesse.

Die permanente Weiterentwicklung der Qualitätsprozesse ist als wesentlicher Bestandteil in der Konzernentwicklung integriert.

Im Jahr 2017 wurden zusätzlich die Managementsysteme DIN EN ISO 50001 und DIN EN ISO 14001 eingeführt und durch Folge-Audits bestätigt. Ziel ist es, negative Auswirkungen auf die Umwelt, welche durch die geschäftlichen Aktivitäten unserer Firma entstehen, soweit wie möglich zu reduzieren und zum Umweltschutz beizutragen, z. B. durch Abfalltrennung, Vermeidung von Emissionen und Ressourcenschonung.

5. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

a) Risikobericht

Ein Risiko-Management-System überwacht und steuert die Risiken. Durch dieses System sollen die Risiken frühzeitig erkannt werden, so dass ihnen schnell und effektiv gegengesteuert werden kann. Zur frühzeitigen Identifizierung, zur Bewertung und zum verantwortungsvollen Umgang mit Risiken sind wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme vorhanden.

So werden Systemrisiken durch Backup-Systeme und Spiegelung der Datenbestände begegnet. Sie beugen dem Datenverlust durch Katastrophenfälle vor.

Den operativen Risiken wird durch ein detailliertes und aktuelles Berichtswesen begegnet, das als internes Frühwarn- und Kontrollsystem dient.

Gegen mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir entsprechende Versicherungen abgeschlossen. So werden mögliche Folgen weiterer Risiken in Grenzen gehalten oder ausgeschlossen. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird laufend geprüft und bei Bedarf angepasst.

Insbesondere im Bereich der Energie und der Rohstoffe bestehen weiterhin Preisrisiken, die sich auch in Zukunft fortsetzen und die Ergebnisse belasten werden.

Außenstände und Ausfallrisiken werden durch ein Forderungsmanagement fortlaufend überwacht. Intensiv wird die Bonität der Kunden beobachtet.

Strategische Risiken, die sich aufgrund einer aktuellen Entscheidung oder Entwicklung langfristig negativ auswirken könnten, sind nicht bekannt.

Insgesamt sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Alle identifizierten Risiken werden gezielt beobachtet und gesteuert.

b) Chancenbericht

Durch die Digitalisierung zahlreicher betrieblicher Prozesse werden deutliche Effizienzvorteile erzielt, die helfen, die Qualität zu verbessern, Abstimmungsdefizite zu vermeiden und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Damit besteht die Chance, bei verschärften Wettbewerbsbedingungen auskömmlich zu arbeiten.

6. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten

Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach, andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren, der neue Tarifabschluss und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %.

Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. € (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt.

Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten: Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden, voraussichtlich etwa 30.000 (= 900.000 Beschäftigte). Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht.

Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %.

In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus:

Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 WE. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 WE ist damit in weite Ferne gerückt. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Mrd. € (nominal -15%, real -13%).

Im Wirtschaftsbau rechnen die Bauverbände 2024 mit einem Umsatz von gut 60 Mrd. Euro (nominal knapp +1%, real knapp +3%). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. Euro erreicht (real +7%). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (real -1%).

Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Mrd. € für die Infrastruktur (Straße und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. €, real +2%), im öffentlichen Hochbau dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Mrd. € (real +5%). Die anhaltend prekäre Finanzsituation vieler Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Mrd. € im öffentlichen Bau (nominal +1%, real +3%).

Die Strategieberatung EY-Parthenon prognostiziert in ihrer Studie "Hochbauprognose 2024", dass sich die Lage der Bauwirtschaft 2024 weiter eintrüben und erst ab 2025 stabilisieren wird. Sie rechnen für 2024 mit einem weiteren Nachfrage-Rückgang von 1,8 %. Ein geringes Wachstum von 0,3 % halten die Autoren der Studie erst 2025 für möglich, für 2026 rechnen sie mit einem Anstieg von 1,0 %. Allerdings gehen diese Vorhersagen von einer Entspannung bei Inflation und Zinsen aus, weshalb sie mit Vorsicht zu genießen sind. Zudem ist es in der Baubranche besonders schwer, korrekte Prognosen zu formulieren, weil die sonst üblichen zyklischen Schwankungen der Baukonjunktur in den vergangenen zehn Jahren durch den starken Nachfrageüberhang und extrem niedrige Zinsen quasi nicht vorhanden waren. Doch die Schocks der Pandemie und des Angriffskrieges auf die Ukraine haben dies entscheidend verändert. Das zeigt auch, wie stark geopolitische und wirtschaftliche Herausforderungen das Privat- sowie das Wirtschaftsleben beeinträchtigen. Wenn es in den nächsten Jahren zu weiteren Veränderungen und Ereignissen dieser Art kommt, etwa einer drastischen Zuspitzung der bereits spürbaren Folgen des Klimawandels, wird sich das auf die Baukonjunktur auswirken.

Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes ZDB prognostiziert einen Umsatzrückgang (real) für 2024 von 4 % und für 2025 von 2,5 %. Der ZDB spricht in Zusammenhang mit der Baukonjunktur 2024/2025 von einer Orientierung entlang der Talsohle.

Aufgrund unseres Schwerpunktes im Tief- und Bahnbau und der weiteren Optimierung unserer Geschäftsprozesse erwarten wir, entgegen dem Trend, allenfalls leichte Umsatz- und Ergebniseinbußen im Geschäftsjahr 2024/2025, verbunden auch mit der Chance, solche Projekte zu akquirieren, welche auf die Stärken unserer Mitarbeiter zugeschnitten sind. Aufgrund der fragilen Situation sind verlässliche Prognosen allerdings nicht möglich. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden sich bei Eintritt unserer Erwartungen leicht vermindern.

Die für 2024/25 geplanten Investitionen werden höher als im vorigen Wirtschaftsjahr sein. Wir investieren weiter in zukunftsträchtige Geschäftsfelder wie beispielsweise den Bahnbau.

Nicht einfach ist der Spagat zwischen einer ausreichenden, qualitativ hochwertigen Personaldecke und gebotenen Vorsicht bei dauerhaften Kostenbelastungen im Hinblick darauf, dass sich die Auftragslage auch gegebenenfalls wieder verschlechtern könnte.

Die Digitalisierung aller im Konzern vorhandenen Prozesse wird weiter vorangetrieben und sorgt für eine stetige Effizienzsteigerung in den Abläufen. Ein Augenmerk wird weiterhin auf die Einführung neuer Technologien, der Einbindung von neuer Software oder der Anpassung von Arbeitsprozessen gelegt.

Außergewöhnliche Rechtsstreitigkeiten, welche bestandsgefährdend auf die Firmen im Konzern einwirken könnten, bestehen aktuell nicht.

Die hier im Konzernlagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.

 

Rastatt, 20. Dezember 2024

Geschäftsleitung

Konzern-Bilanz zum 29.02.2024

Aktiva

EUR EUR 28.02.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 709,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.866.485,29 16.509.862,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.946.280,00 10.110.171,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.952.641,20 5.366.300,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 435.404,43 76.306,82
34.200.810,92 32.062.640,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.663.505,10 5.663.505,10
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.283.242,58 7.461.698,79
13.946.747,68 13.125.203,89
48.147.568,60 45.188.553,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 54.419,86 98.988,40
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.073.635,00 4.104.683,00
3.128.054,86 4.203.671,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.101.233,20 1.828.873,66
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.975.526,43 1.236.305,31
5.076.759,63 3.065.178,97
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 35.619.890,00 38.541.415,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks 7.232.818,02 17.227.110,87
51.057.522,51 63.037.376,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.153,88 33.259,23
99.238.244,99 108.259.189,22

Passiva

EUR EUR 28.02.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Konzernbilanzgewinn 39.821,06 34.806,04
III. Nicht beherrschende Anteile 73.041.347,09 71.526.607,39
73.156.168,15 71.636.413,43
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 943.493,22 967.879,26
2. Steuerrückstellungen 635.113,56 225.228,10
3. Sonstige Rückstellungen 1.200.270,39 938.740,19
2.778.877,17 2.131.847,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 923.015,00 1.128.155,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.188.461,92 4.521.443,11
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 976.858,11 520.275,06
4. Sonstige Verbindlichkeiten 18.210.560,29 28.228.729,89
davon aus Steuern: EUR 819.290,14 (Vj. EUR 843.859,28)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 60.273,09 (Vj. EUR 129.245,18)
23.298.895,32 34.398.603,06
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.304,35 92.325,18
99.238.244,99 108.259.189,22

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2024

EUR EUR 2022/2023
EUR
1. Umsatzerlöse 26.994.585,47 23.556.026,53
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.031.048,00 384.958,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 214.608,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.225.875,34 2.247.172,77
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vj. EUR 15.211,41)
31.189.412,81 26.402.765,30
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.987.727,93 -3.871.888,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.752.221,19 -1.401.988,55
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.619.336,05 -4.375.145,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.864.496,48 -1.808.731,86
davon für Altersversorgung: EUR 168.787,28 (Vj. EUR 158.384,88)
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.072.992,02 -5.620.543,89
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.181.789,75 -3.228.329,67
davon Aufwendungen für Währungsumrechnung: EUR 14.559,71 (Vj. EUR 0,00) -23.478.563,42 -20.306.627,71
9. Erträge aus Beteiligungen 1.245.363,38 1.463.952,42
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.161.751,40 788.195,81
davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 546,83 (Vj. EUR 0,00)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -1.015.338,74 -1.849.333,50
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -712.306,05 -283.006,86
davon Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 15.359,00 (Vj. EUR 16.166,00)
679.469,99 119.807,87
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.152.764,99 -748.698,85
14. Ergebnis nach Steuern 7.237.554,39 5.467.246,61
15. Sonstige Steuern -89.899,64 -105.034,68
16. Konzernjahresüberschuss 7.147.654,75 5.362.211,93
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 34.806,04 32.074,27
18. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn -7.142.639,73 -5.359.480,16
19. Konzernbilanzgewinn 39.821,06 34.806,04

Konzern-Anhang zum 29.02.2024

A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma "Reif Verwaltungs-GmbH" beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 522300 eingetragen.

Der Sitz der Gesellschaft ist in Rastatt.

Der Konzernabschluss der Reif Verwaltungs-GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen, mit Ausnahme des Abschlusses der Reif Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG, Rastatt, sind auf den 31.12.2023 aufgestellt. Da die Bilanzstichtage der Tochtergesellschaften zeitnah zum Stichtag der Muttergesellschaft liegen, wurde auf die Erstellung von Zwischenbilanzen verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen dem Abschlussstichtag der Tochtergesellschaften und dem Abschlussstichtag des Konzernabschlusses sind nicht eingetreten.

Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden ist gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen.

B. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB.

Wie aus Anlage I/5.2 ersichtlich, wurde das Anlagevermögen in Form eines Brutto-Anlagegitters aufbereitet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert - je nach Wertverlauf - um lineare bzw. um degressive Abschreibungen ausgewiesen. Neuzugänge wurden ausschließlich nach der linearen Methode pro rata temporis abgeschrieben.

Die Abschreibung beweglicher Anlagegüter erfolgte über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese orientiert sich - soweit zutreffend - an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Vermögensgegenstände von geringem Wert (Anschaffungskosten bis zu € 800,00 netto) wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden je nach dem Grad der Bearbeitung entweder die Material-, Fertigungs- und gegebenenfalls Sondereinzelkosten der Fertigung und angemessene Gemeinkostenzuschläge (Material- und Fertigungskosten) angesetzt oder ausgehend von den Erlösen unter Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten und eines kalkulatorischen Abschlags bewertet. Verwaltungsgemeinkosten und Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Eine verlustfreie Bewertung wurde vorgenommen. Soweit notwendig wurden Abschreibungen auf den beizulegenden Teilwert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden ausreichend Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte nach § 253 Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Stichtagskursen. Das Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 HGB wurde beachtet.

Die liquiden Mittel und das Eigenkapital wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens, unter Anwendung der "Projected Unit Credit (PUC)"-Methode, ermittelt. Sie wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (Stand 29.02.2024). Der Rententrend beträgt 5 %. Ein Lohn- und Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen, da die Zusagen nur bereits ausgeschiedene Mitarbeiter betreffen. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck.

Bei Anwendung eines 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben sich zum 29.02.2024 Pensionen in Höhe von T€ 937,4. Diese liegen um T€ 1,4 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen der sich bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessener Höhe alle erkennbaren Risiken und werden in Höhe der mutmaßlichen Inanspruchnahme gebildet. Dabei werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags künftig erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden jeweils mit dem von der Bundesbank ermittelten und bekannt gemachten laufzeitkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Aktive latente Steuern (T€ 450,7) resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich vom Anlagevermögen sowie bei Pensionsrückstellungen bei konsolidierten Gesellschaften. Passive latente Steuern (T€ 23,8) resultieren im Wesentlichen aus den in Vorjahren im Rahmen der Erstkonsolidierung der bau + grün AG erfolgsneutral aufgedeckten stillen Reserven. Die Bewertung erfolgte einzeln mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen, da unterschiedliche gewerbesteuerliche Hebesätze zum Tragen kommen. Der für Kapitalgesellschaften anzuwendende kombinierte Steuersatz für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und für Gewerbesteuer beläuft sich auf 29,83 %, isoliert für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag auf 15,8 %. Der für Personengesellschaften anzuwendende Steuersatz für Gewerbesteuer beträgt zwischen 13,1 % und 14,0 %. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Fremdwährungen wurden unter Anwendung des § 298 HGB i. V. m. § 256a HGB umgerechnet.

C. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Reif Verwaltungs-GmbH, Rastatt, auf den 29.02.2024 sind neben dieser nachfolgende Gesellschaften einbezogen:

Name und Sitz Anteil am Kapital
Reif Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG, Rastatt 0,00 %

Tochterunternehmen der Reif Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG, Rastatt, sind:

Name und Sitz Anteil am Kapital
Reif Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Rastatt 100 %
Schmal Baugesellschaft Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Ettlingen 100 %
Reif Wohnungsbaugesellschaft mbH, Rastatt 100 %
Reif Baugesellschaft mbH & Co. Vermögensverwaltung KG, Rastatt 100 %
Reif und Krämer Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Rastatt 100 %
G. u. V. Grund und Vermögensverwaltung-Beteiligungs GmbH,Rastatt 100 %
G. u. V. Grund und Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Rastatt 100 %
Julius Bach Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart 100 %
bau + grün AG, Sinzheim 99,9 %

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Personenhandelsgesellschaften sind gemäß § 264 b Nr. 3 a HGB von der Anwendung der §§ 264 - 289 und 316 - 329 HGB befreit.

Änderungen innerhalb des Konsolidierungskreises ergaben sich im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht.

Auf die Einbeziehung der übrigen Beteiligungen, bei denen ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann (Beteiligungsquote größer 20 %), wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Gesellschaften für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

Hinsichtlich den Angaben zu der Anteilsliste der anderen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 4 Satz 1 HGB) wird von den Regelungen des § 313 Abs. 3 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht.

D. Konsolidierungsgrundsätze

I. Konsolidierungsstichtag

Die Konsolidierung erfolgte auf den Bilanzstichtag 29.02.2024. Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist, mit Ausnahme der Reif Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG, Rastatt, der 31.12.2023.

II. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung wird weiterhin nach der Buchwertmethode gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. durchgeführt. Von dem Wahlrecht des Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB wird Gebrauch gemacht. Die Anschaffungswerte der Beteiligungen wurden mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet (Kapitalkonsolidierung). Ein fortgeschriebener aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der bau + grün AG ergibt sich in Höhe von T€ 42,6

Dieser entfällt komplett auf stille Reserven im Sachanlagevermögen.

Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus den planmäßigen Abschreibungen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden gegenseitig aufgerechnet. Ebenso wurden Aufwendungen und Erträge zwischen den verbundenen Unternehmen konsolidiert.

Der Anteil außenstehender Gesellschafter am Kapital bzw. Gewinn war separat auszuweisen (§ 307 HGB).

III. Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse waren nicht zu eliminieren.

E. Erläuterungen zu einzelnen Posten in der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Konzernanlagenspiegel als Anlage I/5.2 zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unverändert, mit Ausnahme von T€ 1,4 (Vorjahr: T€ 1,4) allesamt im Folgejahr fällig.

3. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten, bis auf sonstige Verbindlichkeiten von T€ 2.871,6 (Vorjahr: T€ 3.604,4) und Bankverbindlichkeiten T€ 717,9 (Vorjahr: T€ 923,0), sind im Folgejahr fällig.

Bei den Bankverbindlichkeiten haben T€ 0,00 (Vorjahr: T€ 102,5) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 923,0 (Vorjahr: T€ 1.128,2) sind durch Grundpfandrechte gesichert.

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeines

Die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB.

Von den Umsatzerlösen entfallen auf:

Vermietung und Verpachtung T€ 11.100,0
Garten- und Landschaftsbau T€ 15.894,6
T€ 26.994,6

2. Gewinn/Verlust anderer Gesellschafter

Gemäß § 307 Abs. 2 HGB ist der den anderen Gesellschaftern zustehende Gewinn und Verlust wie folgt aufzugliedern:

anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn 7.243.606,36
anderen Gesellschaftern zustehender Verlust 100.966,63
7.142.639,73

F. Sonstige Angaben

1. Personal

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden im Durchschnitt folgende Mitarbeiter beschäftigt:

gewerbliche Mitarbeiter 79,0
Angestellte 17,0
96,0

2. Abschlussprüferhonorar

Die Honorare für den Abschlussprüfer umfassen

Abschlussprüfungsleistungen T€ 85,4
sonstige Leistungen T€ 6,6
Steuerberatungsleistungen T€ 41,5

3. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks".

Im Detail verweisen wir auf Anlage I/3.

4. Gesellschaftsorgane

a) Geschäftsführer des Mutterunternehmens

Zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:

Frau Dipl.-Betriebswirtin (BA) Sabine Schmucker, Sinzheim
ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin
Herr Karl-Heinz Reif, Dessau-Roßlau (bis 31.12.2023)
ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Herr Christian Reif, Iffezheim (ab 01.01.2024)
ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Herr Prof. Dr. Wolfgang Reif, Stadtbergen
ausgeübter Beruf: Universitätsprofessor

Unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 314 Abs. 3 S. 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB verzichtet.

b) Verwaltungsrat des Mutterunternehmens

Der Verwaltungsrat besteht aus drei Mitgliedern, die auf drei Jahre gewählt werden. Der Verwaltungsrat hat das Recht und die Pflicht, die Gesellschaft und deren Geschäftsführung zu überwachen und zu beraten. Er kann jederzeit einen Bericht über die Angelegenheiten der Gesellschaft verlangen. Er ist in seinen Befugnissen einem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft vergleichbar.

Mitglieder sind:

Frau Dipl.-Betriebswirtin Sabine Schmucker

Herr Karl-Heinz Reif (bis 30.11.2023)

Herr Christian Reif (ab 01.12.2023)

Herr Prof. Dr. Wolfgang Reif

5. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Für ein Beteiligungsunternehmen besteht eine Mithaft aus einer Patronatserklärung in Höhe T€ 48,6

Da die Gesellschaft, für welche die Mithaft übernommen wurde, eventuell entstehende Ansprüche selbst erfüllen kann, gehen wir nach derzeitiger Sicht nicht von einer Inanspruchnahme aus.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Schluss des Konzern-Geschäftsjahres haben sich bisher keine weiteren Vorkommnisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ereignet. Auf die Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit verweisen wir auf die im Lagebericht im Kapitel "Prognosebericht" gemachten Ausführungen.

7. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens beabsichtigt der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den zum 29. Februar 2024 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von € 5.015,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rastatt, 20. Dezember 2024

Geschäftsleitung

Konzern-Anlagespiegel zum 29.02.2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.03.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
29.02.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 219.152,73 0,00 0,00 0,00 219.152,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 607.677,99 0,00 0,00 0,00 607.677,99
826.830,72 0,00 0,00 0,00 826.830,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.564.842,12 173.586,71 -271.856,03 30.106,82 46.496.679,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.648.003,90 4.639.334,23 -1.030.824,17 46.200,00 49.302.713,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.803.731,20 3.346.412,55 -1.251.774,97 0,00 22.898.368,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 76.306,82 435.404,43 0,00 -76.306,82 435.404,43
113.092.884,04 8.594.737,92 -2.554.455,17 0,00 119.133.166,79
III. Finanzanlagevermögen
1. Beteiligungen 5.663.505,10 0,00 0,00 0,00 5.663.505,10
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.461.698,79 1.427.733,13 -606.189,34 0,00 8.283.242,58
13.125.203,89 1.427.733,13 -606.189,34 0,00 13.946.747,68
127.044.918,65 10.022.471,05 -3.160.644,51 0,00 133.906.745,19
Kumulierte Abschreibungen
01.03.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
29.02.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche 218.443,73 699,00 0,00 0,00 219.142,73
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 607.677,99 0,00 0,00 0,00 607.677,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 826.121,72 699,00 0,00 0,00 826.820,72
II. Sachanlagen
30.054.979,80 575.214,53 0,00 0,00 30.630.194,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 35.537.832,90 3.833.322,34 -1.014.721,28 0,00 38.356.433,96
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.437.430,48 1.663.756,15 -1.155.459,05 0,00 15.945.727,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 81.030.243,18 6.072.293,02 -2.170.180,33 0,00 84.932.355,87
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagevermögen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
81.856.364,90 6.072.992,02 -2.170.180,33 0,00 85.759.176,59
Buchwerte
29.02.2024
EUR
28.02.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche 10,00 709,00
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10,00 709,00
II. Sachanlagen
15.866.485,29 16.509.862,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.946.280,00 10.110.171,00
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.952.641,20 5.366.300,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 435.404,43 76.306,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.200.810,92 32.062.640,86
5.663.505,10 5.663.505,10
III. Finanzanlagevermögen
1. Beteiligungen 8.283.242,58 7.461.698,79
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.946.747,68 13.125.203,89
48.147.568,60 45.188.553,75

Konzern-Kapitalflussrechnung zum 29.02.2024

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzern-Jahresüberschuss (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) vor außerordentlichen Posten 7.147,7 5.362,2
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.073,0 5.620,5
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 237,2 -7,1
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -15,9 176,8
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 2.001,5 -1.968,2
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -10.982,5 5.853,0
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen -498,6 -564,7
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -449,5 -505,2
Sonstige Beteiligungserträge (-) -1.245,4 -1.464,0
Ertragssteueraufwand (+ / -) 1.152,8 748,7
Ertragsteuerzahlungen (+ / -) -742,9 -786,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.677,4 12.465,3
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 882,8 946,4
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -8.594,7 -6.153,9
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 606,2 3.932,8
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.427,7 -2.293,8
Erhaltene Zinsen (+) 1.161,8 788,2
Erhaltene Dividenden (+) 1.245,4 1.464,0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6.126,2 -1.316,3
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner -5.628,0 -8.537,4
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Krediten -205,2 -205,1
Gezahlte Zinsen (-) -712,3 -283,0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.545,5 -9.025,5
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) -9.994,3 2.123,5
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 17.227,1 15.103,6
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.232,8 17.227,1
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 7.232,8 17.227,1
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.232,8 17.227,1
Wertpapiere des Umlaufvermögens, die nicht dem Finanzmittelfonds zuzurechnen sind, haben sich wie folgt verändert ("-" = Minderung): -2.921,6 1.063,9

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 29.02.2024

gezeichnetes Kapital
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapital außenstehender Gesellschafter
Konzerneigenkapital
Stand 28.02.2022 75.000,00 32.074,27 107.074,27 71.704.454,89 71.811.529,16
übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 -5.537.327,66 -5.537.327,66
auf außenstehende Gesellschafter entfallender Gewinnanteil 0,00 0,00 0,00 5.359.480,16 5.359.480,16
Konzernergebnis 0,00 2.731,77 2.731,77 0,00 2.731,77
Stand 28.02.2023 75.000,00 34.806,04 109.806,04 71.526.607,39 71.636.413,43
übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 -5.627.900,03 -5.627.900,03
auf außenstehende Gesellschafter entfallender Gewinnanteil 0,00 0,00 0,00 7.142.639,73 7.142.639,73
Konzernergebnis 0,00 5.015,02 5.015,02 0,00 5.015,02
Stand 29.02.2024 75.000,00 39.821,06 114.821,06 73.041.347,09 73.156.168,15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Reif Verwaltungs-GmbH, Rastatt

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Reif Verwaltungs-GmbH, Rastatt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 29. Februar 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Reif Verwaltungs-GmbH, Rastatt, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 29. Februar 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

• holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 12. Februar 2025

UTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer

Martin Denz, Wirtschaftsprüfer

Angabe zur Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss wurde am 28.02.2025 gebilligt.

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