Titan Wind Energy (Germany) GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Turbinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Wirth seit 19.4.2018 | Prokura |
Carsten Zaremba seit 19.4.2018 | Prokura |
Joachim Görlitz seit 19.4.2018 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMBAU GmbHAm MellenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen der AMBAU GmbHDie AMBAU GmbH mit Sitz in Am Mellensee nahe Berlin ist seit 1993 im Stahlbau aktiv und am Amtsgericht Potsdam unter der Handelsregisternummer HRB 5863 P registriert. Das Produktportfolio umfasst aktuell Gründungsstrukturen, Übergangsstücke und Türme sowie Ein- und Anbaukomponenten für Windkraftanlagen On- und Offshore. Die Leistung reicht von der Verarbeitung des Rohmaterials bis zur Auslieferung der Fertigprodukte an den Kunden zur Installation im In- und Ausland. Im Technischen Büro werden neben der konstruktiven Umsetzung von Kundenvorgaben auch eigene Lösungen / Designs entwickelt und dem Kunden angeboten. Dafür verfügt die AMBAU GmbH über leistungsfähige Werke (rechtlich unselbständige Zweigniederlassungen in Bremen, Cuxhaven, Dessau-Roßlau und Gräfenhainichen). Das Unternehmen wird, außer in Bremen, auf eigenem Grundbesitz (in Cuxhaven Erbbaurecht) betrieben. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Konzentration auf einzelne, zukunftsweisende Spartenstandorte, d. h. Cuxhaven mit eigener Hochseeverladung für Offshore-Wind und Gräfenhainichen für Onshore-Wind, beschlossen. Das bedeutete einerseits die Einstellung der Fertigung am Standort Bremen im vierten Quartal 2016, andererseits eine bedeutende Erweiterung des Standortes Cuxhaven, der den überwiegenden Teil der Bremer Aktivitäten fortführt. Flankierend wurde die Einführung eines produktionsorientierten ERP-Systems umfassend vorbereitet und im April 2017 gestartet. Der Geschäftsleitung steht der Alleingeschäftsführer, der Gesellschaftervertreter ist, vor. Die AMBAU GmbH verfügt über das notwendige Know-how, die Kapazität u. a. m., um im anspruchsvollen Markt der Erneuerbaren Energien als verlässlicher Qualitätsanbieter auch in Zukunft die Kunden umfassend und bedarfsgerecht zu versorgen. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Rahmenbedingungen Das Hauptabsatzgebiet für AMBAU-Produkte ist in Europa. Die Branche Windenergie wird dabei wegen unterschiedlicher Parameter in die Sektoren Onshore und Offshore unterschieden. Die nachfolgenden Marktdaten beziehen sich auf Europa bzw. dessen Länder. Der Onshore-Markt ist unverändert national uneinheitlich, dabei stark fragmentiert und wurde zuletzt im Heimatmarkt Deutschland durch das EEG 2017 neu reguliert. Für Deutschland werden in 2017 in drei Auktionen lediglich 2,8 GW Leistung für Windenergieanlagen an Land ausgeschrieben 1, was deutlich unter den Brutto 4,6 GW Leistung oder 1.624 installierten Anlagen des Jahres 2016, davon knapp 15 % Repowering, liegt 2. Hinzu kommen Übergangsanlagen des EEG 2014. Aufgrund der hohen Kapazitäten der Stahlturmzulieferer, die in starkem Wettbewerb stehen, bleibt der Margendruck hoch. Typischerweise limitieren Transportkosten das Liefergebiet räumlich, wobei dies bei niedrigen Frachtraten und für sehr große Onshore-Türme weniger bedeutend ist. Bei Offshore-Wind ist trotz geringeren Zubaus in 2016 gegenüber 2015 unverändert ein Aufwärtstrend zu konstatieren. Die in 2016 netto installierte Leistung betrug 1,6 GW oder 338 Anlagen. 96 % davon entfielen auf die Nordsee. Deutschland stellte mit 52 % den Großteil - insgesamt speisen per Ende 2016 3.589 Anlagen mit einer Leistung von 12,6 GW Strom in die nationalen Netze ein. 3 Als Ergebnis der ersten Ausschreibung nach dem WindSeeG in Deutschland wurden am 13.4.17 vier Projekte bezuschlagt, die im Mittel lediglich 0,44 ct/kWh Förderung erhalten und damit nachweisen, dass Offshore-Wind heute nahezu ohne Förderung auskommt. 4 Bis 2024 wird eine jährliche Wachstumsrate von 5 % prognostiziert. 5 1 Homepage des BMWi.de, Artikel: "eeg-2017-start-in-die-naechste-phase-der-energiewende", letzter Zugriff 19.04.2017 2 Deutsche WindGuard GmbH, Factsheet - Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland 2016, S. 2 3 WindEurope: The European offshore wind industry - key trends and statistics 2016, January 2017 4 Bundesnetzagentur - BK6-17-001 vom 13.04.17, Ergebnisse der 1. Ausschreibung vom 01.04.2017 5 MAKE Consulting A/S: Global Offshore Wind Power Market, S. 6f., 3 December 2015 2.2.Geschäftsverlauf Die Auslieferung des Großauftrags im Projekt "Nordsee One" war zum Jahresbeginn die wesentliche Aktivität im Bereich Offshore-Wind. Bereits unmittelbar anschließend wurden im Projekt "OWP Nordergründe" die Gründungsstrukturen geliefert. In der Folge stand die Fertigung der Türme für beide Offshore-Windprojekte im Mittelpunkt. Weiterhin wurden sehr große Onshore-Windtürme bzw. deren Basissektionen gefertigt. Für das Werk Bremen wurde entschieden, den Mietvertrag nicht zu verlängern, was zum Einstellen der Fertigung (Oktober 2016), dem Umzug (November / Dezember 2016) und dem Beginn der Beräumung für die bis zum 31.12.2017 zu vollziehende Rückgabe führte. In diesem Zusammenhang wurden bereits in 2016 EUR 2,7 Mio. hart aufgewendet. Davon waren EUR 2,4 Mio. nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Buchverluste von abgegangenem Anlagevermögen. Zusätzlich wurden EUR 4,3 Mio. Rückstellungen gebildet, darunter weitere EUR 1,4 Mio. nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Anlagenabgänge. In Cuxhaven wurde ab April die benachbarte und zum Verkauf stehende Betriebsstätte eines Branchenkollegen genutzt und im Oktober von AMBAU übernommen. Seitdem wurden nennenswerte Zukunftsinvestitionen begonnen, die bis zur Jahresmitte 2017 andauern werden - im Ergebnis steht ein konzentrierter, leistungsfähiger und dabei weiter ausbaubarer AMBAU-Standort mit eigener Hochseeverladung in Cuxhaven bereit, der bestens für die Anforderungen der Offshore-Windindustrie gerüstet ist. Der Bereich Onshore-Wind war gekennzeichnet von guter, kontinuierlicher Auslastung für drei Großkunden und weitere Kunden. Dabei wurde die Nachfrage von größeren Stahlrohrtürmen und von Stahlsegmenten für Hybrid-Türme bestimmt. Durch Infrastruktur- und Anlageninvestitionen konnten die Verlade- und Transportbedingungen deutlich verbessert werden. Trotz Einstellens der Fertigung Anfang des 4. Quartals in Bremen erreichte die in den drei Hauptwerken durchgesetzte Jahres-Tonnage ca. 86.460 t (i. Vj. 80.000 t). Für die Steuerung des Unternehmens werden als bedeutsame Leistungsindikatoren die Gesamtleistung, der Netto-Auftragsbestand sowie Umsatzrendite und Gewinn herangezogen. Zudem haben wir wiederholt erfolgreich Überwachungsaudits und Rezertifizierungen in vorhandenen Managementsystemen durchgeführt. Damit ist AMBAU aktuell zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008, ISO 14001:2004 +Cor1:2009, ISO 50001:2011, DIN EN ISO 3834-2, BS OHSAS 18001:2007 und EN 1090-1:2009/AC:2010. 2.3. VFE-Lage 2.3.1. Vermögenslage Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 88.331 (i. Vj. TEUR 66.762) repräsentierte 66 % (i. Vj. 52 %) der Aktiva. Die i. W. im Zusammenhang mit der Schließung in Bremen abgegangenen Anlagen i. H. v. EUR 2,3 Mio. wurden durch den Zukauf und Anlageninvestitionen am Standort Cuxhaven i. H. v. EUR 32 Mio. (Zugänge zum Anlagevermögen insgesamt EUR 34 Mio.) deutlich überkompensiert. Der Anlagendeckungsgrad I (Eigenkapital zu Anlagevermögen) betrug 68 % (i. Vj. 96 %), der Anlagendeckungsgrad II (Eigenkapital zuzüglich langfristigem Fremdkapital zu Anlagevermögen) konstantere 114 % (i. Vj. 109 %). Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 45.129 nach TEUR 60.165 im Vorjahr betrug 34 % (i. Vj. 47 %) der Bilanzsumme. Die Reduzierung resultierte überwiegend aus abgebauten Vorräten im Zusammenhang mit der Auslieferung beim Großprojekt "Nordsee One". Das Working Capital beträgt EUR 13,1 Mio. (i. Vj. EUR 13,7 Mio.), was einer unwesentlichen Abnahme von TEUR 581 (i. Vj. Abnahme um TEUR 8.463) entspricht:
Das Umlaufvermögen in Höhe von EUR 45,1 Mio. überdeckte dabei deutlich das kurzfristige Fremdkapital in Höhe von EUR 33,0 Mio. Die Barmittel / Guthaben bei Kreditinstituten waren jederzeit frei verfügbar. 2.3.2. Finanzlage Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag betrug TEUR 60.174 (i. Vj. TEUR 64.181), was eine solide Eigenkapitalquote von 45 % (i. Vj. 50 %) ergibt - der relative Rückgang ist überwiegend auf das stichtagsbezogene Bilanzsummenwachstum im Zusammenhang mit dem Zukauf am Standort Cuxhaven und dessen Finanzierung zurückzuführen; der absolute Rückgang aus dem Jahresverlust. Das nachrangige Genussrecht i. H. v. ehemals TEUR 10.000 wurde im Berichtszeitraum im Rahmen eines neu abgeschlossenen Konsortialdarlehensvertrages in ein Tilgungsdarlehen umfinanziert und ist nun Teil der Bankverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als weitere Kapitalsäule bestanden nach Tilgungen von TEUR 24.787 (i. Vj. TEUR 7.439) und Neuaufnahmen (Umfinanzierung) von TEUR 48.000 (i. Vj. TEUR 0) in Höhe von TEUR 47.207 (i. Vj. inklusive Genussrecht TEUR 23.994) oder 35 % (i. Vj. 19 %) der Bilanzsumme. Am Bilanzstichtag valutierten ausschließlich Konsortialdarlehen bei vier Konsorten. AMBAU hat auch in 2016 alle vertraglichen Verpflichtungen des alten und des zum 28.07.2016 neu vereinbarten Konsortialkreditvertrags (Laufzeit bis Juni 2021) sicher eingehalten, so dass zu keiner Zeit eine Kündigung drohte und damit die Liquiditätsversorgung durch die Banken gewährleistet war. Betriebsmittellinien über zusammen TEUR 40.000 (i. Vj. TEUR 50.000) waren zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Gleichzeitig konnten aktivisch abgesetzte Anzahlungen i. H. v. TEUR 18.896 (i. Vj. TEUR 53.893) vereinnahmt werden. Die Nettoverschuldung (Bankverbindlichkeiten abzüglich der Flüssigen Mittel) stieg infolge der Investitionsfinanzierung auf TEUR 35.470 (i. Vj. TEUR 15.454). Vereinbarte Kreditzinsen sind vollständig zinsgesichert (siehe auch 4.); Wechselkursrisiken bestehen nicht oder wurden abgesichert. Zusammen mit den Avalkreditrahmen bei den führenden Kautionsversicherern (Gesamtvolumen TEUR 59.015 (i. Vj. TEUR 70.850), davon TEUR 27.500 (i. Vj. TEUR 31.468) ausgenutzt als Vertragserfüllung und Mängelgewährleistung) und der Absicherung der Kreditrisiken durch die Warenkreditversicherung waren wir finanziell gut für die Anforderungen des Geschäfts aufgestellt. In Höhe von TEUR 18.576 (i. Vj. TEUR 36.841) oder 14 % (i. Vj. 29 %) des Kapitals trugen Lieferantenkredite zur Finanzierung bei. Die Investitionen beliefen sich auf TEUR 34.144 (i. Vj. TEUR 3.950) und wurden fremd- und selbstfinanziert. AMBAU kam jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen sicher nach. In der verkürzten Kapitalflussrechnung stellt sich die Finanzlage wie folgt dar:
2.3.3. Ertragslage Insgesamt wurden 2016 TEUR 232.222 (i. Vj. TEUR 118.159) umgesetzt, was einer Steigerung von ca. 97 % entspricht (i. Vj. Rückgang 15 %) und neben der Erlöszyklik des Anlagenbaus auch die hohe Beschäftigung besonders in den ersten drei Quartalen widerspiegelt. Mit ca. 78 % (i. Vj. 80 %) wurde der überwiegende Teil im Inland abgesetzt, jedoch ist ein Anteil indirekter Export (EU-Ausland, Drittland) von ca. 3 % (i. Vj. 22 %) enthalten. Der verbleibende Teil sind Umsatzerlöse in der Europäischen Union. Mithin setzte AMBAU im Jahre 2016 ca. 25 % (i. Vj. 42 %) seiner Produkte direkt oder indirekt im Ausland ab. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Leistungsbestandsveränderung, aktivierte Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge) betrug TEUR 171.070 (i. Vj. TEUR 191.004) und lag damit deutlich über dem Prognosewert von EUR 159 Mio. (i. Vj. EUR 195 Mio.). Der absolute Rohertrag war mit TEUR 52.795 ca. 15 % über dem Vergleichswert des Vorjahres i. H. v. TEUR 46.035, was wegen der Realisierung der Gewinne im Zusammenhang mit dem Bestandsabbau zu erwarten war. Durch Nacharbeiten für notwendige Designverbesserungen an Gründungsstrukturen bei zwei Offshore-Projekten fielen TEUR 7.047 außergewöhnliche Materialmehraufwendungen an. Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 18.782 (i. Vj. TEUR 16.110) entsprachen, bezogen auf die durchschnittliche Mitarbeiterzahl, einer Steigerung von etwa 10 % (i. Vj. 4 %), was neben Vergütungssteigerungen auf Mehraufwendungen, darunter i. H. v. TEUR 745 im Zusammenhang mit der Schließung des Standortes Bremen (im Wesentlichen für Abfindungen), zurückzuführen ist. Der Betrag der Abschreibungen auf das Anlagevermögen war mit TEUR 10.025 etwa in Höhe des Vorjahreswertes von TEUR 10.846 und liegt knapp 9 % unter dem Durchschnitt der letzten drei Jahre. Hier ist der Anlagenabgang in Bremen ursächlich sowie der erst im 4. Quartal wirksam gewordene Zugang in Cuxhaven. Auf das Umlaufvermögen mussten weitere TEUR 3.612 (i. Vj. TEUR 0) abgeschrieben werden, die die üblichen Abschreibungen überschreiten, da ein Kunde ausfiel (TEUR 701) und bei einem weiteren Kunden im Zusammenhang mit der Schlussverhandlung eine Wertberichtigung erforderlich wurde (TEUR 2.911). Beim Sonstigen betrieblichen Aufwand waren TEUR 21.287 (i. Vj. TEUR 12.587) angefallen, mithin 12 % (i. Vj. knapp 7 %) der Gesamtleistung. Wesentliche Treiber waren hier Zuführungen zu Rückstellungen i. H. v. TEUR 3.646 (davon nicht zahlungsmittelwirksame Buchverluste aus dem Anlagenabgang in Bremen i. H. v. TEUR 1.428) und weitere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schließung des Standortes Bremen i. H. v. TEUR 2.579 (zusammen TEUR 6.225), Kosten im Zusammenhang mit der Neuvereinbarung des Konsortialdarlehens i. H. v. TEUR 1.004 und schließlich Beratungskosten für interne Projekte i. H. v. TEUR 907. Verluste der AMBAU Offshore GmbH i. H. v. TEUR 1 (i. Vj. TEUR 6,1) wurden aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der AMBAU GmbH getragen. Die AMBAU Offshore GmbH und die AMBAU Energy GmbH sind im Handelsregister zur Löschung (Sperrjahr) angemeldet. Nach Zinserträgen von TEUR 563 (i. Vj. TEUR 24) im Wesentlichen aus gezahlten Verzugszinsen einer hohen Altforderung und leicht höheren Zinsaufwendungen von TEUR 2.131 (i. Vj. TEUR 1.961) im Zusammenhang mit der Aufnahme neuer Darlehen zur Investitionsfinanzierung musste ein negatives Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von TEUR ‑2.478 (i. Vj. TEUR 4.550) festgestellt werden. Direkte Wechselkurseinflüsse auf die Ertragslage waren nicht zu verzeichnen. Der nach Steuer (die Ertragsteuern in 2016 betreffen die Vorjahre 2013-2015) resultierende Jahresfehlbetrag / Verlust in Höhe von TEUR 4.007 (i. Vj. Jahresüberschuss / Gewinn von TEUR 3.022) ergab einen Bilanzgewinn von TEUR 59.764 (i. Vj. TEUR 63.771) und eine Umsatzrendite von ‑1,7 % nach 2,6 % im Vorjahr und verfehlte damit die Prognose. 2.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Hinsichtlich der Leistung wurden die ursprünglichen Jahresziele mehr als erreicht. Mit der notwendigen Schließung in Bremen gingen jedoch erhebliche, dabei nicht vollumfänglich cash-wirksame, Aufwendungen einher, die das Ergebnis sichtbar belasten. Weiterhin waren nennenswerte Sonderabschreibungen auf das Umlaufvermögen vorzunehmen und es fielen erhebliche Mehrkosten für die Nacharbeiten für notwendige Designverbesserungen an Gründungsstrukturen an. Diese außergewöhnlichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 18.745 haben letztlich das Eintreffen der Prognose verhindert. Die AMBAU GmbH blickt auf ein insgesamt noch zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Dies deshalb, da die begonnenen Maßnahmen Investitionen in die Zukunft darstellen. 2.5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren wurden im Rahmen der Ertragslage und der Prognose in kursiver Schrift dargestellt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren von Bedeutung bestanden nicht. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht3.1. Prämissen Innerhalb der Erneuerbaren Energien entfällt auf die Windkraft ein wesentlicher Anteil. Nationale Aktionspläne beschreiben Ausbauziele und stellen, neben den Vergütungssystemen wie dem EEG in Deutschland, die Rahmenbedingungen dar. Für 2017 ff. sehen wir, auch aufgrund der bestätigten deutschen Ausbauziele für Offshore-Wind mit einem Ausbau auf 6,5 GW bis 2020 6 sowie beim Onshore-Wind mit einem ab 2017 jährlichen Zubau von wenigstens (ohne Übergangsanlagen) 2,8 GW, eine an sich ausreichende Marktbasis für unser Angebot. Im Zusammenhang mit den Ausschreibungsergebnissen 2017 (überwiegender Zuschlag an Bürgerwindparks) ist jedoch mit einem zeitlichen Verzug und ggf. auch der Nichtrealisierung von Projekten trotz Zuschlag zu rechnen, so dass von einer Nachfragelücke zumindest in 2018 ausgegangen werden muss. Es ist generell unterstellt, dass sich die weiteren Rahmenbedingen wie moderate Stahlpreise, stabile Arbeits- und Energiekosten, aber auch ein praktikabler EUR:USD-Wechselkurs (Stahlpreisnotierung erfolgt in USD) künftig ähnlich wie in 2016 zeigen. Förderlich ist ebenfalls ein weiterhin niedriges Zinsniveau, wenngleich leichte Steigerungen als unkritisch eingeschätzt werden bzw. Sicherungsgeschäfte vorgenommen wurden. 6 Deutsche WindGuard GmbH, Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland 2015, S. 2 3.2. Risiken Als wesentliche, branchentypische Risiken für die Windenergie schätzen wir Folgende ein (die Reihenfolge steht dabei für die Bedeutung; -> kennzeichnet Gegenmaßnahmen):
Das AMBAU-Risikomanagement fußt im Wesentlichen auf den Regelungen im Managementhandbuch und stellt ein nach unserer Auffassung zweckmäßiges Kontrollsystem dar. Die im Risikokatalog gelisteten Risiken und Chancen sind geordnet nach den Geschäftsbereichen. Dort werden je nach Vorhandensein strategische / Geschäfts-, Markt- und operationale Risiken behandelt. Unter Berücksichtigung der auf die aktuellen Gegebenheiten angepassten Finanzierungsvereinbarung und der derzeitigen Markteinschätzung sehen wir gegenwärtig keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft mindestens bis zum Ende des Prognosezeitraums 2018 gefährden könnten. 3.3. Chancen Der Markt der Windenergie bietet unverändert Chancen, die wir in der Vergangenheit vorteilhaft nutzen konnten. Dazu zählen u. a.:
Fazit: Das vorhandene Risikopotential ist der Geschäftsführung bewusst, aber gleichzeitig auch die Chancen insbesondere bei der Offshore-Windkraft. Dazu haben wir unser Leistungsangebot weiter ausgebaut und qualifizierte Mitarbeiter gebunden. Wir erwarten für die o. g. Risiken mit Ausnahme der Marktrisiken geringe Eintrittswahrscheinlichkeiten und somit keine wesentlichen Auswirkungen auf die VFE-Lage. Wegen der verstärkten Bedeutung der Marktrisiken mit ersten Auswirkungen auf das Standortkonzept und die Beschäftigung / den Netto-Auftragsbestand ist das Management durch erhöhte Einbindung gefordert, nachteiligen Entwicklungen entgegenzuwirken. 3.4. Prognosen Aufgrund der oben beschriebenen Marktrisiken, die sich im zweiten Halbjahr 2017 verstärkt darstellen, wurde u. a. beschlossen, mit Dessau und Am Mellensee weitere, hier für interne Zulieferungen ausgelegte, Standorte zu schließen. Die Einbauteilfertigung in Dessau wurde mit der in Gräfenhainichen zusammengelegt und zeigt erste Synergien. Das Leistungsangebot von Am Mellensee wurde wegen des geänderten Bedarfs ersatzlos eingestellt und kann jederzeit am Markt bezogen werden. Das Jahr 2017 ist aufgrund vorübergehender Einschränkung der Gesamtkapazität im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Bremen und des massiven Um- und Ausbaus des Standorts Cuxhaven ein Transformationsjahr. Der Netto-Auftragsbestand zum 31. Dezember 2016 ohne weiteren Großauftrag Gründungsstrukturen betrug TEUR 39.058 (i. Vj. TEUR 134.428). Ausgehend von unserer (in Bezug zur verfügbaren Kapazität) Auftragssituation streben wir für das Geschäftsjahr 2017 eine voraussichtliche Gesamtleistung von EUR 100 Mio. (Prognosewert i. Vj. TEUR 159.000) bei einem Verlust von ca. EUR 11 Mio. (Prognosewert i. Vj. Gewinn EUR 6 Mio.) an, was einer Umsatzrendite von knapp -9 % (Prognosewert i. Vj. knapp 3 %) entspricht - das Eigenkapital betrüge dann ca. EUR 50 Mio. Der Verlust resultiert im Wesentlichen aus einer geringen Beschäftigung (in Folge der Umbauarbeiten am Standort Cuxhaven und der Verschiebung von Kundenprojekten) und damit einhergehend eingeschränkter Kostendeckung. Hinzu kommen erhöhte Aufwendungen z. B. im Zusammenhang mit der Standortkonsolidierung, der Einführung des ERP-Systems und Zinsen. Das prognostizierte Ergebnis hat die genannten Auswirkungen auf die VFE-Lage bei gleichwohl solider Liquiditätslage (freie Kreditlinien). Auf dem Netto-Auftragsbestand per 31.08.2017 i. H. v. EUR 66 Mio. aufbauend wird für das Jahr 2018 wird eine Gesamtleistung von EUR 93 Mio. bei einem Gewinn von 3 Mio. EUR prognostiziert, was einer Umsatzrendite von knapp 4 % entspricht - der Beitrag des operativen Bereichs ergibt zunächst ein ausgeglichenes Ergebnis; der andere Teil sind Sondereffekte im Zusammenhang mit der Veräußerung von Anlagevermögen einschließlich nicht mehr betriebsnotwendiger Immobilien mit positiver Auswirkung auf Ertrag und Liquidität. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZur Absicherung der langfristigen Zinsaufwendungen setzte AMBAU außerbilanzielle Finanzinstrumente ein. Dabei handelt es sich ausschließlich um Zinsswaps mit Zinsoptionen (Floors), die so ausgestaltet sind, dass aufgrund der identischen Struktur zum jeweiligen Grundgeschäft (Bankdarlehen roll over) synthetische Festsatzkredite / Bewertungseinheiten entstanden. Vertragliche Währungsrisiken bestanden nicht. Gemessen an den Bankverbindlichkeiten mit variabler Verzinsung (ohne Betriebsmittelkreditlinie) zum Stichtag in Höhe von TEUR 47.206 (i. Vj. TEUR 23.029) betrug die Absicherungsquote 101 % (i. Vj. 123 %). Die Bestimmungen im Konsortialkreditvertrag hinsichtlich Zinssicherung hielt AMBAU damit sicher ein. Zur Absicherung der Vermögenspositionen wurden die üblichen Sach- und Risikoversicherungen abgeschlossen und - sofern aufgrund der Geschäftsentwicklung (Umfang und Portfolio) erforderlich - angepasst. Weitere Versicherungen bestehen aufgrund gesetzlicher Vorgaben wie z. B. zur Betriebs- und Produkthaftpflicht. Fabrikations- und Forderungsausfallrisiken werden mittels Warenkreditversicherung bestmöglich abgesichert. Die Deckungsquote konnte aufgrund intensiver und langjähriger Zusammenarbeit mit dem führenden Versicherer auch in 2016 hoch gehalten werden. Der Versicherungsvertrag gilt bis Ende 2019. In Versicherungsbelangen wird AMBAU von Spezialmaklern unterstützt. Die Risikoabsicherung mittels Finanzinstrumenten entspricht unseren Finanzierungsgrundsätzen.
Am Mellensee, den 16. November 2017 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der AMBAU GmbH ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie gemäß einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister am Amtsgericht Potsdam unter der Nummer HRB 5863 P eingetragen. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den handelsrechtlichen Erfordernissen und wird erstmalig nach Maßgabe des BilRUG aufgestellt. Die AMBAU GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig über die Vertragslaufzeit bzw. Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibung der zugegangenen beweglichen Anlagegüter erfolgt im Jahr des Zugangs anteilig für die Anzahl der Monate, die das Anlagegut zum Betriebsvermögen gehört. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis zu EUR 1.000 und einer Lebensdauer über den Bilanzstichtag hinaus, werden auf einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG). Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen richtet sich im Wesentlichen nach den steuerrechtlich zulässigen Abschreibungshöchstsätzen. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungsstunden (Kostenbestandteile nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden pro Projektauftrag (= Kostenträger) mit den Material- und Fertigungskosten (Kostenbestandteile nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Risiken angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages eingestellt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Pensionsrückstellung ist - auf Grundlage der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - nach der PUC-Methode (projected unit credit) ermittelt. Der Bewertung wurde eine Rentendynamik von 0 % (i. Vj. 0 %) p.a. sowie eine Gehaltsdynamik von 0 % (i. Vj. 0 %) zugrunde gelegt. Der Rechnungszins von 4,01 % wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB und § 253 Abs. 6 HGB ermittelt, d. h. mit dem der pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 (i. Vj. 7) Geschäftsjahren ergibt. Der Rückstellungswert (TEUR 193) wurde mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens (TEUR 103), der gemäß § 255 Abs. 4 HGB den fortgeführten Anschaffungskosten (Aktivwert) entspricht, sowie der Zinsaufwand (EUR 7.154) mit den Zinserträgen (EUR 103) saldiert. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB wird bei einem Zinssatz von 3,24 % und einem siebenjährigen Durchschnittszeitraum mit TEUR 36 angegeben und unterliegt der Ausschüttungssperre. Für die Pensionsrückstellungen werden die Effekte aus Änderungen des Abzinsungssatzes im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Zuführung der Pensionsrückstellung wurde unter den Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 32,09 % (i. Vj. 29,03 %) aus Gewerbesteuer 16,26 % (i. Vj. 13,20 %), Körperschaftsteuer u. Solidaritätszuschlag 15,83 % (i. Vj. 15,83 %). Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in Anspruch genommen und auf eine Aktivierung verzichtet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Ersterfassung erfasst und am Abschlussstichtag unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 nicht angewendet. Die Erstanwendung des BilRUG führte zu keinen Anpassungen der Umsatzerlöse und somit der Vorjahreswerte. Lediglich die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend der Vorschriften des BilRUG erfolgt. III. Erläuterungen zur BilanzAKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft folgende Anteile an Unternehmen: Die AMBAU GmbH ist unmittelbar an der AMBAU Offshore GmbH mit Sitz in Gräfenhainichen, Deutschland, zu 100 % beteiligt. Die AMBAU Offshore GmbH weist zum 31. Dezember 2016 ein Eigenkapital von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) und ein Ergebnis von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) aus. Der mit der AMBAU Offshore GmbH bestehende Ergebnisabführungsvertrag endete zum 31. Dezember 2016. Die AMBAU Offshore GmbH ist zum Bilanzstichtag aufgelöst. Im Jahr 2016 erfolgte der Eintrag der Auflösung im Handelsregister. Die Gesellschaft befindet sich im "Sperrjahr". Die AMBAU GmbH ist weiterhin an der AMBAU Energy GmbH mit Sitz in Gräfenhainichen, Deutschland, zu 100 % beteiligt. Die AMBAU Energy GmbH weist zum 31. Dezember 2016 ein Eigenkapital von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 22) und ein Ergebnis von TEUR 0 (i. Vj. TEUR -1) aus. Die AMBAU Energy GmbH ist zum Bilanzstichtag aufgelöst. Im Jahr 2016 erfolgte die Eintragung der Auflösung im Handelsregister. Die Gesellschaft befindet sich im "Sperrjahr".
* aufgrund EAV Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände liegen wie im Vorjahr im Wesentlichen unter einem Jahr. Zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.790 (i. Vj. TEUR 9.778) werden aufgrund erkennbarer Risiken in Höhe von TEUR 10.038 (i. Vj. TEUR 7.127) einzelwertberichtigt. Von den zweifelhaften Forderungen sind TEUR 8.127 (i. Vj. TEUR 9.778) älter als ein Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 5.560 (i. Vj. TEUR 4.408) sind überwiegend Steuerforderungen enthalten, da die Vorauszahlungen für die Jahressteuern 2016 aufgrund des Vorjahresergebnisses zu hoch angesetzt waren. Enthalten sind weiterhin Forderungen gegenüber dem Zoll aus Energiesteuererstattungen i. H. v. TEUR 326 (i. Vj. TEUR 294). Aufgrund der aufgelösten Gesellschaften im Anteilsbesitz, werden gegenüber diesen keine Forderungen mehr ausgewiesen (i. Vj. TEUR 0). Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben in Höhe von TEUR 269 (i. Vj. TEUR 449) werden in dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, da diese Aufwand für eine bestimmte nach dem Bilanzstichtag darstellen. PASSIVA Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 410.000,00. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wurde entsprechend der Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer und des versicherungsmathematischen Gutachtens in Höhe von TEUR 193 (i. Vj. TEUR 181) auf Basis eines Zinssatzes von 4,01 % gebildet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung der ALTE LEIPZIGER Leben in Höhe von TEUR 103 (i. Vj. TEUR 97) wurde vom Rückstellungsbetrag abgesetzt, so dass die Rückstellung insgesamt einen Betrag in Höhe von TEUR 90 (i. Vj. TEUR 84) ausweist. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem steuerlichen Aktivwert der Versicherung und gilt als fortgeführte Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB und als beizulegender Zeitwert nach § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.962 (i. Vj. TEUR 1.169) beinhalten im Wesentlichen folgende Sachverhalte; dabei sind die im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Bremen gebildeten, außergewöhnlichen Rückstellungen mit (HB) gekennzeichnet:
Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Der Ausweis zeigt die vertragsgemäßen Laufzeiten. In 2017 werden planmäßig Tilgungen für Darlehen in Höhe von TEUR 6.731 (in 2016 TEUR 24.787 im Zusammenhang mit einer Umfinanzierung; darin enthalten ist die Rückführung des Genussrechts an die CBG Commerz Beteiligungskapital GmbH & Co. KG (Mezzanine) in Höhe von TEUR 10.000, das in ein Tilgungsdarlehen gewandelt wurde) fällig. Es bestehen Grundpfandrechte zugunsten des Bankkonsortiums auf dem Grundstück in Gräfenhainichen in Höhe von insgesamt EUR 9,4 Mio. sowie in Cuxhaven in Höhe von zusammen EUR 32 Mio. Für alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht Globalzession, d. h. sämtliche gegenwärtige und künftige Forderungen der Schuldner werden an Gläubiger abgetreten. Darüber hinaus bestehen Sicherungsübereignungen der Vorräte an den Standorten in Cuxhaven und Gräfenhainichen. Sofern neu angeschaffte Maschinen und Anlagen bankfinanziert sind, sind diese ebenfalls sicherungsübereignet. Derivative Finanzinstrumente Zinssicherungsgeschäfte zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken wurden gemäß Vereinbarung im Konsortialdarlehensvertrag vom 28. Juli 2016 und der Änderungsvereinbarung wie folgt abgeschlossen bzw. bestehen derzeit noch. Da es sich um Mikro-Hedges handelt, erfolgt die bilanzielle Abbildung nach der "Einfrierungsmethode". Ineffektivitäten bestehen bei den Tilgungsdarlehen nicht; die informativ dargestellten Marktwerte sind "Mark-to-Market". Die Effektivität wurde durch die critical term match-Methode bestimmt. Es besteht weitgehende Volumen- und Laufzeitkongruenz zwischen den Grund- und Sicherungsgeschäften. Die Grundgeschäfte belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 47.206 und das Volumen der Swaps auf TEUR 47.789. Vorherige Sicherungsgeschäfte wurden aufgelöst, was einen sonstigen betrieblichen Aufwand in Höhe von TEUR 104 verursachte. Übersicht der derivativen Finanzinstrumente:
Latente Steuern Zum Stichtag wurden aufgrund des Aktivüberhangs keine latenten Steuern ausgewiesen. Wesentliche Unterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz bestehen bei den Rückstellungen, langfristigen Verbindlichkeiten und unfertigen Leistungen (aktive latente Steuern). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 232.222 (i. Vj. TEUR 118.159) entfallen auf den Turm- und FET-Bau 1 TEUR 85.650 (i. Vj. TEUR 96.164), auf die Herstellung von Gründungsstrukturen TEUR 143.112 (i. Vj. TEUR 15.581) und auf übrige Umsatzerlöse TEUR 3.460 (i. Vj. TEUR 6.414); davon waren periodenfremd TEUR 74. Der Großteil der Umsatzerlöse wurde mit TEUR 181.778 (i. Vj. TEUR 94.501) im Inland generiert, darüber hinaus wurden TEUR 50.444 (i. Vj. TEUR 23.657) der Umsätze in der EU erwirtschaftet. 1 Fundamenteinbauteil-Bau Sonstige betriebliche Erträge Im Posten "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von TEUR 644 (i. Vj. TEUR 1.929) sind periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus L. u. L. in Höhe von TEUR 178 (i. Vj. TEUR 381), Erträge aus Anlagenverkäufen i. H. v. TEUR 254 (i. Vj. TEUR 111) sowie TEUR 200 (i. Vj. TEUR 87) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Der wesentliche Teil des Postens im Vorjahr betraf periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 1.227). Erträge bzw. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind wie im Vorjahr unwesentlich. Materialaufwendungen Die Materialaufwendungen waren TEUR 118.275 (i. Vj. TEUR 144.968), wovon TEUR 70.773 (i. Vj. TEUR 103.805) auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entfielen und TEUR 47.502 (i. Vj. TEUR 41.163) auf bezogene Leistungen. Bei den bezogenen Leistungen betrafen TEUR 17.663 (i. Vj. TEUR 13.257) Aufwendungen für Leiharbeit und TEUR 3.032 (i. Vj. TEUR 2.745) Energie - hierin enthalten sind erhaltene und berechnete Energie- und Stromsteuererstattungen in Höhe von TEUR 326 (i. Vj. TEUR 294). Die anderen bezogenen Leistungen i. H. v. TEUR 26.807 (i. Vj. TEUR 25.161) beinhalten im Wesentlichen Zulieferungen von Baugruppen, Transporte und Montageleistungen. Als außergewöhnliche Aufwendungen sind Offshore-Arbeiten im Zusammenhang mit Nacharbeiten für notwendige Designverbesserungen an Gründungsstrukturen bei zwei Großprojekten zu nennen; die auf das Material entfallenen Mehrkosten betrugen TEUR 7.047. Periodenfremde Aufwendungen waren aus Nachberechnungen von Netzentgelten 2015 per Saldo TEUR -6, so dass ein Ertrag entstand. Personalaufwendungen Für Personal wurden TEUR 18.782 (i. Vj. TEUR 16.110) aufgewendet, wovon TEUR 27 periodenfremder Aufwand betreffend 2015 und TEUR 745 außergewöhnlich im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Bremen waren. Wegen der bereits im Bereich Materialaufwand erwähnten Offshore-Kampagnen fielen weitere TEUR 774 außergewöhnliche Personalaufwendungen an. Unübliche Abschreibungen auf das Umlaufvermögen Auf das Umlaufvermögen mussten weitere TEUR 3.612 (i. Vj. TEUR 0) abgeschrieben werden, die die üblichen Abschreibungen überschreiten. Diese stellen ebenfalls außergewöhnliche Aufwendungen dar. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 21.287 (i. Vj. TEUR 12.587) verteilten sich wie folgt:
* außergewöhnlicher Aufwand wegen Schließung Standort HB (Rückstellungen) Durch die Schließung des Standorts Bremen bedingte außergewöhnliche Aufwendungen waren in Höhe von TEUR 6.225 angefallen, wovon TEUR 3.646 Rückstellungen für Aufwendungen für 2017 betreffen. Bei den Beratungsleistungen entfielen TEUR 415 (i. Vj. TEUR 70) auf das Projekt "Einführung eines produktionsorientierten ERP-Systems", welches zu Beginn des 2. Quartals 2017 in Betrieb ging. Weitere außergewöhnliche Aufwendungen fielen im Zusammenhang mit dem Umzug von Bremen nach Cuxhaven und der Herstellung der dortigen Betriebsbereitschaft in Höhe von TEUR 343 an. Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind neben den o. g. Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen von TEUR 3.873 weitere TEUR 15 (i. Vj. TEUR 84) periodenfremde Aufwendungen enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.131 (i. Vj. TEUR 1.961) setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Weiterhin wurden TEUR 454 für die Bereitstellung nicht in Anspruch genommener Darlehen aufgewendet. Zur Verkürzung der Laufzeiten offener Rechnungsposten bei einem Kunden wurden Diskontaufwendungen i. H. v. TEUR 90 getragen. In Höhe von TEUR 55 bestanden Aufwendungen für eine Landesbürgschaft, die im Zusammenhang mit der neuen Konsortialdarlehensfinanzierung zurückgegeben werden konnte. Die weiteren Aufwendungen betrugen TEUR 64. Von den Zinserträgen i. H. v. TEUR 563 (i. Vj. TEUR 24) waren TEUR 534 periodenfremde Erträge aus Verzugszinsen älterer Forderungen, die in 2016 bezahlt wurden. Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern betrug TEUR -2.478 (i. Vj. TEUR 4.550). Steuern Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen TEUR 1.361 (i. Vj. TEUR 1.386), davon aus Vorjahren TEUR 1.361. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht folgende wesentliche finanzielle Verpflichtung aus den Erbbaurechts- und Pachtverträgen am Standort Cuxhaven: Vertrag 1, Hermann-Honnef-Str. 2:
Vertrag 2, Hermann-Honnef-Str. 1:
Damit betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2016 insgesamt 16,1 Mio EUR. V. Sonstige AngabenDie Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Der gesetzlichen Verpflichtung zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2015 ist die Gesellschaft fristgerecht nachgekommen. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Dipl.- Ing. Joachim Görlitz. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt voraussichtlich TEUR 37 - davon betreffen TEUR 33 die Jahresabschlussprüfung und TEUR 4 sonstige Bestätigungsleistungen. Nachtragsbericht Durch die Schließung des Standorts Bremen fallen in 2017 weitere Aufwendungen an, die aber durch in 2016 gebildete Rückstellungen von TEUR 4.264 ausgeglichen werden. Die darin enthaltenen Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (TEUR 1.428) werden dabei nicht finanziell wirksam. Im Rahmen der Neuausrichtung der Einbauteilfertigung wurde die Schließung des Zuschnitt-Standorts Dessau-Roßlau beschlossen, wobei der wesentliche Teil der Einbauteilfertigung am Zielstandort Gräfenhainichen zusammengeführt wurde. Die Fertigungstiefe für Einbauteile für Onshore-Windtürme ändert sich dadurch nicht. Für den Standort Am Mellensee, der überwiegend Einbauten für Offshore-Windtürme und Transition Pieces sowie Secondary Steel fertigt, wurde die Schließung zum 31.12.17 beschlossen - die Produkte werden von den Zielkunden überwiegend beigestellt, können zugeliefert bzw. in Gräfenhainichen gefertigt werden. Negative Effekte für das Leistungsangebot und die Umsätze werden nicht erwartet. Durch die Maßnahme wird eine verbesserte Kostenstruktur angestrebt. Im Wesentlichen als Folge der im Jahr 2017 signifikant gewordenen Marktveränderungen mit Auswirkungen auf Produktpreise und die Beschäftigung war eine Verletzung einer Finanzkennzahl beim Konsortialkreditvertrag zu konstatieren (in diesem Zeitraum waren erhöhte Zinszahlungen zu leisten), die durch den Verzicht auf das zwischenzeitlich reservierte Kündigungsrecht geheilt wurde. Gleichzeitig erfolgte die Aussetzung dieser Finanzkennzahl und damit die Beschränkung auf eine Finanzkennzahl, deren Einhaltung in der aktuellen Planung bis mindestens Jahresende 2018 gegeben ist, so dass die Fortführungsprognose (Going concern) gewährleistet ist. In 2018 werden aus der Veräußerung von nicht betriebsnotwendigem Immobilienvermögen nennenswerte Ergebnisbeiträge bei gleichzeitigem Zufluss von Zahlungsmitteln erwartet. Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die von Bedeutung für die Gesellschaft sind und erwähnt werden müssen, sind nicht eingetreten.
Am Mellensee, den 16. November 2017 AMBAU GmbH Joachim Görlitz Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AMBAU GmbH, Am Mellensee, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AMBAU GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 29. November 2017 KPMG
AG
Marquordt, Wirtschaftsprüfer Müller, Wirtschaftsprüfer |
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