META Group GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Aaron Thomas Smith seit 27.6.2025 | Geschäftsführer |
Catherine Elizabeth Walkington seit 27.1.2020 | Prokura |
Kunwarjit Singh Suri seit 25.9.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
F5 Networks Benelux B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
F5 Networks GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023BILANZ zum 30. September 2023F5 Networks GmbH, MünchenAKTIVA
PASSIVA
GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.10.2022 bis 30.09.2023F5 Networks GmbH, München
Anhang zum Jahresabschluss zum 30. September 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 4. Juli 2000 gegründet und beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 147003 als F5 Networks GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist München. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Computer- Hard- und Software speziell für den Internetbereich, insbesondere zur Optimierung von Zugang und Leistung von Internet-Webseiten. Er umfasst auch die Beratung in diesen Bereichen. Die F5 Networks GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober 2022 und endet am 30. September 2023. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. II. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten von 250,00 EUR bis zu 800,00 EUR im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR wurden sofort aufwandswirksam erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. III. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst mit einem von der Deutschen Bundesbank aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelten laufzeitadäquaten/pauschalen Marktzinssatz. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zu Bilanzposten Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen und der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 EUR. Die Gliederung der Verbindlichkeiten, die innerhalb eines Jahres fällig sind, stellt sich wie folgt dar:
Wie im Vorjahr weisen sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die in dem Jahresabschluss enthaltenen wesentlichen Rückstellungen betragen 1.132.076 EUR (2022: 0 EUR) in Bezug auf Rückstellungen für Abfindungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses, 373.034 EUR (2022: 433.528 EUR) in Bezug auf Prämien und Provisionen für Mitarbeiter und 180.114 EUR (2022: 184.903 EUR) für Rückstellungen für ausstehende Urlaubstage. Transaktionen, die auf Fremdwährungen lauten, werden in Euro mit dem jeweiligen Tageswechselkurs erfasst. Monetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Außergewöhnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr bestanden außergewöhnliche Aufwendungen aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1.699 TEUR (2022: 1.471 TEUR), welche im Personalaufwand enthalten sind. Erträge und Aufwendungen aus Währungseffekten In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aus der Währungsumrechnung Erträge (Vj.: Aufwendungen) in Höhe von 1.265 EUR (2022: 12.890 EUR) enthalten. VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag beliefen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen auf 174 TEUR (2022: 156 TEUR). Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 62 Mitarbeiter beschäftigt (2022: 58 Mitarbeiter).
Geschäftsführung Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind im Handelsregister eingetragen:
Die Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge nicht von der Gesellschaft selbst, sondern von anderen Konzerngesellschaften. Name und Sitz des Mutterunternehmens und Konzernabschluss Die F5 Networks GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der F5 Networks Benelux B.V. mit Sitz in Schiphol/Niederlande und wird in den Konzernabschluss der F5, Inc. mit Sitz in Seattle/USA einbezogen. Die größte und kleinste Gruppe, in der das Unternehmen konsolidiert wird, ist die F5, Inc. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei F5, Inc., Corporate HQ, 801 5th Ave, Seattle, WA 98104, USA. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss zum 30. September 2023 beträgt 466.161,42 EUR und der Gewinnvortrag 7.338.386,96 EUR. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
München, den 18. Juni 2024 Kunwarjit Singh Suri, Geschäftsführer Scot Frazier Rogers, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 30. September 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 30. September 20231) Allgemein Im Folgenden wird die Lage der F5 Networks GmbH dargestellt. Der mit dem Lagebericht verbundene Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. 2) Geschäftsmodell und Tätigkeit der Gesellschaft Die F5 Networks GmbH (nachfolgend die "Gesellschaft") wurde im Jahr 2000 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet und hat ihren Sitz in München. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der F5 Networks Benelux B.V., deren oberste Muttergesellschaft die F5, Inc. mit Sitz in Seattle, USA, ist. Die F5 Networks GmbH ist ein Dienstleister und erbringt als solcher Vertriebs-, Marketing- und Supportleistungen für ihre Schwestergesellschaft F5 Networks Ltd. mit Sitz in Eham, Surrey/Großbritannien sowie Technologieentwicklungsdienste für ihre Muttergesellschaft F5, Inc. Die Haupttätigkeit der F5 Networks GmbH besteht in der Unterstützung von F5 Networks Ltd. bei deren Vertriebsaktivitäten, hauptsächlich in Deutschland. Dabei ist die F5 Networks GmbH vor allem für den Aufbau und die Pflege von Kontakten zu den Kunden der F5 Networks Ltd. sowie für die Koordination der von externen Marketingagenturen durchgeführten Marketingaktivitäten verantwortlich. Die F5 Networks GmbH hat keine eigenen Kunden, da sie ausschließlich als Dienstleister für F5 Networks Ltd. und F5, Inc. auftritt. Um die oben beschriebenen Tätigkeiten ausüben zu können, beschäftigt die F5 Networks GmbH derzeit Vertriebsmitarbeiter, die für die Kontaktaufnahme zu neuen potenziellen Kunden der F5 Networks Ltd. und die Kontaktpflege zu bestehenden Kunden zuständig sind. Das Verkaufspersonal wird von Ingenieuren unterstützt, die für die technische Unterstützung und Beratung des potenziellen Kunden während des Verkaufsprozesses zuständig sind. Ihre Tätigkeit beschränkt sich auf die Vermittlung von technischem Produktwissen an den Kunden und auf minimale Implementierungsarbeiten beim Kunden, sobald das Produkt verkauft wurde. Das Unternehmen wird nach den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Personalaufwand und Ergebnis vor Steuern gesteuert. 3) Wirtschaftsbericht a. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat sich allmählich von den Auswirkungen der weltweiten Krise infolge der Corona-Pandemie erholt, die sich negativ auf die öffentlichen Finanzen und das Wirtschaftswachstum ausgewirkt hat. Trotz der Herausforderungen ist sie weiterhin eine der stärksten und dynamischsten Volkswirtschaften der Welt. In Anbetracht dessen und anderer Faktoren ist das Management zu der Einschätzung gelangt, dass diese Situation keinen Anlass zu erheblichen Zweifeln an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Geschäftstätigkeit gibt. b. Geschäftsentwicklung i. Ertragslage • Umsatzerlöse. Der Gesamtumsatz ist um 6% auf 17.021.126,08 EUR gestiegen, verglichen mit 16.091.913,93 EUR in 2021/2022. Im Lagebericht des Vorjahres war eine Entwicklung ähnlich wie die prognostizierten Aufwendungen - es wurde ein erhöhter Personalaufwand erwartet - prognostiziert worden. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Gesamtkostenbasis zurückzuführen. Die Umsatzerlöse stammen aus konzerninternen Dienstleistungserlösen inklusive eines Aufschlages von ca. 7 %. Wie bereits erwähnt, werden diese Erlöse durch die Erbringung von Vertriebs-, Marketing- und Supportdienstleistungen für F5 Networks Ltd. und Technologieentwicklungsdienstleistungen für F5, Inc. erzielt. • Personalkosten. Die gesamten Personalkosten sind um 8% auf 13.731.744,67 EUR gestiegen, verglichen mit 12.751.473,57 EUR in 2021/2022. Im Lagebericht des Vorjahres war eine Erhöhung des Personalaufwandes prognostiziert worden. Der Hauptgrund für die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist eine höhere Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2022/2023. • Abschreibungen. Der Abschreibungsaufwand ist um 1% auf 402.194,70 EUR gesunken, verglichen mit 407.247,54 EUR im Vorjahr. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass einige Vermögenswerte im Berichtszeitraum vollständig abgeschrieben wurden. • Sonstige betriebliche Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 7% auf 1.808.384, 41 EUR gegenüber 1.944.035,82 EUR im Vorjahr gesunken. Der Rückgang ist auf niedrigere Telekommunikations- und Rechenzentrumsausgaben im Berichtszeitraum zurückzuführen. • Ergebnis vor Steuern. Das Ergebnis vor Steuern ist um 12% auf 1.113.606,28 EUR gestiegen, verglichen mit 993.853,02 EUR im Vorjahr. Im Lagebericht des Vorjahres wurde ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern prognostiziert. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Gesamtkosten - die Bemessungsgrundlage für den Aufschlag von derzeit ca. 7 % sind - zurückzuführen. Die Aussichten für das Unternehmen sind insgesamt positiv, und die Geschäftsleitung geht davon aus, dass das Geschäft fortgeführt werden kann. Das Unternehmen wird auch weiterhin Vertriebs- und Marketing-Supportleistungen für F5 Networks Ltd. und Technologieentwicklungsdienste für F5, Inc. erbringen. ii. Vermögens- und Finanzlage • Aktiva. Die Aktiva stiegen um 16 % auf 10.529.178,46 EUR im Vergleich zu 9.069.726,60 EUR in 2021/2022, was größtenteils auf den höheren Bestand an flüssigen Mitteln zurückzuführen ist. Der Bestand an flüssigen Mitteln stieg um 1.603.210,15 EUR auf 8.151.498,38 EUR. Das immaterielle Anlagevermögen ist aufgrund der jährlichen Abschreibung um 1.326,84 EUR auf 0 EUR gesunken. Die Sachanlagen verringerten sich um 154.147,96 EUR auf 525.018,95 EUR, was auf im Vorjahresvergleich geringere Investitionen sowie auf die jährlichen Abschreibungen zurückzuführen ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken um 2% von 1.691.562,95 EUR auf 1.657.086,50 EUR. Die Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um 31% auf 195.574,63 EUR. • Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind um 58% auf 2.699.630,08 EUR gestiegen, verglichen mit 1.706.339,64 EUR in 2021/2022, was auf eine Rückstellung für Umstrukturierung zurückzuführen ist. Die Rückstellungen stiegen um 1.017.171,66 EUR auf 2.059.145,60 EUR, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 37.245,17 EUR auf 124.029,44 EUR aufgrund des Zeitpunkts der Zahlungen an Lieferanten, während die sonstigen Verbindlichkeiten um 61.126,39 EUR auf 516.455,04 EUR zurückgingen. • Liquidität. Die Finanzlage des Unternehmens ist mit einem Anstieg des Nettoumlaufvermögens (Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände + Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten + Rechnungsabgrenzungsposten - Rückstellungen - Verbindlichkeiten) um 9% auf 7.304.529,43 EUR im Vergleich zu 6.682.893,21 EUR in 2021/2022 weiterhin stark. Der Cashflow aus der laufenden Tätigkeit war aufgrund der Verrechnungspreisvereinbarung mit F5 Networks Ltd. weiterhin positiv. Die Investitionsausgaben für das am 30. September 2023 endende Jahr betrugen 246.720,10 EUR. F5 Networks GmbH und die gesamte Gruppe befinden sich in einer starken Liquiditätsposition und verfügen über erhebliche Barmittel. Wir gehen davon aus, dass unsere vorhandene Liquidität und andere Finanzierungsquellen ausreichen werden, um unseren gegenwärtig erwarteten Bedarf an Barmitteln, einschließlich Investitionen, Betriebskapital und anderen Liquiditätserfordernissen, mindestens für die nächsten 12 Monate ab der Feststellung dieses Jahresabschlusses zu decken. • Eigenkapital. Das Eigenkapital stieg um 6 % auf 7.829.548,38 EUR im Vergleich zu 7.363.386,96 EUR in 2021/2022. Dies ist ausschließlich auf den Jahresüberschuss in Höhe von 466.161,42 EUR zurückzuführen. Daneben besteht das Eigenkapital aus dem Stammkapital von 25.000,00 EUR und dem Gewinnvortrag von 7.338.386,96 EUR. Die Eigenkapitalquote liegt zum Bilanzstichtag bei 74% gegenüber 81% im Vorjahr. 4) Prognosebericht Umsatzerlöse und Marge. Da die Umsatzerlöse der Gesellschaft aufgrund der bestehenden konzerninternen Verrechnungspreisvereinbarung von den angefallenen Kosten abhängig sind, wird erwartet, dass sich die Umsatzerlöse ähnlich wie die prognostizierten Aufwendungen entwickeln werden. Es wird erwartet, dass die Umsatzerlöse in den Jahren 2023/2024 im Wesentlichen mit denen von 2022/2023 übereinstimmen werden. Eine Änderung der Verrechnungspreisvereinbarung, die 2023/2024 in Kraft tritt, wird zu einem Anstieg der Einnahmen führen, da eine höhere Kosten- und Gewinnspanne verwendet wird. Es wird jedoch erwartet, dass diese Auswirkung durch eine niedrigere Kostenbasis aufgrund eines geringeren durchschnittlichen Personalbestands ausgeglichen wird. In den Jahren 2024/2025 werden die Einnahmen, vorbehaltlich weiterer Änderungen der Verrechnungspreise, voraussichtlich auf dem Niveau von 2023/2024 bleiben. Es wird erwartet, dass die Marge von etwa 7 % in den Jahren 2023/2024 und 2024/2025 aufgrund von Änderungen der Verrechnungspreise ab 2023/2024 auf etwa 8 % ansteigen wird. Es wird erwartet, dass die Personalkosten, die einen Großteil der Kostenbasis des Unternehmens ausmachen, im Geschäftsjahr 2023/2024 im Wesentlichen konstant bleiben, aber aufgrund eines geringeren durchschnittlichen Personalbestands und einmaliger Abfindungskosten, die infolge von Umstrukturierungsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2022/2023 anfallen, leicht sinken werden. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden voraussichtlich auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 bleiben. Daher wird erwartet, dass die Gesamtbetriebskosten im Geschäftsjahr 2023/2024 im Wesentlichen konstant bleiben bzw. geringfügig sinken. Im Geschäftsjahr 2024/2025 dürften die Gesamtbetriebskosten wiederum im Wesentlichen mit den Kosten des Geschäftsjahres 2023/2024 übereinstimmen, da keine wesentlichen Änderungen des Geschäfts erwartet werden. Gewinn. Der Gewinn vor Steuern wird im Geschäftsjahr 2023/2024 im Wesentlichen konstant bleiben, da die erwartete Kostensenkung durch die erhöhte Marge ausgeglichen wird. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet das Unternehmen, vorbehaltlich weiterer Änderungen der Verrechnungspreisvereinbarung, einen Gewinn, der im Wesentlichen mit dem Gewinn des Geschäftsjahres 2023/2024 übereinstimmt. Es wird erwartet, dass der Personalbestand im Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 leicht abnimmt. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird keine signifikante Veränderung des Personalbestands erwartet. Das Management führt monatlich und vierteljährlich Überprüfungen durch, um sicherzustellen, dass die Einnahmen und Ausgaben mit den prognostizierten Erwartungen übereinstimmen. Jeden Monat werden Berichte erstellt, um große und unerwartete Entwicklungen zu analysieren und darüber zu berichten. 5) Chancen- und Risikobericht Risiken Wirtschaftliches Risiko Wie bereits im Abschnitt "Wirtschaftliches Umfeld" erwähnt, bleibt die deutsche Wirtschaft stark und dynamisch. Am 24. Februar 2022 startete die Russische Föderation eine umfassende Invasion in der Ukraine, was eine bedeutende Eskalation des laufenden russisch-ukrainischen Krieges darstellt. F5 ist in diesem Gebiet keinen wichtigen Interessengruppen direkt ausgesetzt, und der Krieg hat keinen wesentlichen Einfluss auf unsere Ergebnisse oder unsere Geschäftstätigkeit für das am 30. September 2023 endende Geschäftsjahr. In dieser Zeit der Unsicherheit besteht das Risiko, dass die Wirtschaft in Deutschland beeinträchtigt werden könnte. Dieses Risiko wird im Wesentlichen von F5 Networks Ltd. getragen, da die Rentabilität durch einen Rückgang des Umsatzvolumens direkt betroffen wäre. Wettbewerbliches Umfeld Wesentliche Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, einschließlich des Eintritts neuer Wettbewerber oder erheblicher Preisnachlässe bei Produkten oder Dienstleistungen, stellen ein Risiko für das Unternehmen dar. Dieses Risiko wird im Wesentlichen von F5 Networks Ltd. getragen, da sich ein Rückgang des Umsatzvolumens unmittelbar auf die Rentabilität auswirken würde. Kreditrisiko Das Kreditrisiko ergibt sich aus den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, den Einlagen bei Banken und Finanzinstituten sowie den Forderungen gegenüber Kunden, einschließlich der ausstehenden Forderungen. Das Unternehmen ist von diesem Risiko nicht betroffen, da seine Vergütung auf dem Cost-Plus-Mechanismus basiert und somit unabhängig von Transaktionen mit Dritten ist. Währungsrisiko Die meisten Transaktionen des Unternehmens werden in Euro abgewickelt, was bedeutet, dass das Betriebsergebnis keinen wesentlichen Wechselkursschwankungen ausgesetzt ist. Daher wird das Währungsrisiko vollständig von F5 Networks Ltd. getragen, da die F5 Networks GmbH ihre Ausgaben in Euro erstattet bekommt, der gleichen Währung, auf die alle Ausgaben lauten. Zinssatz und Cashflow Das Unternehmen hat keine wesentlichen verzinslichen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten in der Bilanz. Zu den einzigen verzinslichen Vermögenswerten gehören Bankguthaben, die zu einem variablen Zinssatz verzinst werden. Das Unternehmen hat keine Darlehen. Daher werden Zinssätze nicht als wesentliches Risiko für das Unternehmen angesehen. Liquiditätsrisiko Das Ziel des Unternehmens bei der Steuerung des Liquiditätsrisikos ist es, sicherzustellen, dass es seinen finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen kann. Das Unternehmen geht davon aus, dass es seine finanziellen Verpflichtungen durch den operativen Cashflow erfüllen kann. Sollte der operative Cashflow nicht ausreichen, um alle finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, stehen dem Unternehmen konzerninterne Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Fazit Insgesamt ist das größte Risiko die derzeit konjunkturell bedingte unsichere wirtschaftliche Grundlage für die Leistung des Unternehmens, obwohl das Unternehmen durch die Erstattungsvereinbarung mit F5 Networks Ltd. davor geschützt ist. Das Unternehmen ist nur in begrenztem Maße Zinsschwankungen ausgesetzt, da es nicht über externe Finanzmittel verfügt, während das Unternehmen weiterhin ausreichend liquide ist, um seine Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu erfüllen. Chancen Der zukünftige Erfolg des Unternehmens hängt von der Fähigkeit ab, Vertriebs- und Marketingdienstleistungen sowie globale Serviceunterstützung für die F5 Networks Ltd. zu erbringen und die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden und Partner in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz zu erfüllen. Risikomanagement Innerhalb der F5 Networks GmbH ist ein starkes Kontrollumfeld etabliert. Dieses Umfeld ermöglicht die Identifizierung potenzieller Risiken, sei es aus der Wirtschaft oder aus dem Unternehmen selbst, so dass Verfahren und Richtlinien eingeführt werden können, die das Unternehmen vor diesen Bedrohungen schützen. Bevor Chancen wahrgenommen werden, führt die Geschäftsleitung eine Risikoanalyse durch, um sicherzustellen, dass das Risiko eines Verlustes von wirtschaftlichen Ressourcen begrenzt ist. Sollte das Risiko als zu hoch angesehen werden, wird die Geschäftsleitung sich bietende Gelegenheiten nicht weiter verfolgen.
München 18. Juni 2024 Kunwarjit Singh Suri, Direktor Scot Frazier Rogers, Direktor BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die F5 Networks GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der F5 Networks GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F5 Networks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, 19. Juni 2024 BDO
AG
Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer Sinning, Wirtschaftsprüfer
Ort, Datum/Place, Date: F5 Networks Benelux B.V Steven I. Grieger in der Eigenschaft als/in the capacity as: |
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