Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Missal seit 19.8.2025 | Prokura |
Joachim Stoffel seit 3.2.2022 | Prokura |
Jörg Topka seit 4.11.2020 | Prokura |
Fleur Pahl seit 17.9.2019 | Prokura |
Rudolf Dietmar Köcher seit 19.11.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbHDietzenbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31.12.2022AKTIVA
Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Die Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach unter HRB 51119 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. KonsolidierungskreisIn den Konsolidierungskreis sind im Konzernabschluss 2022 neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
Der Konsolidierungskreis hat sich 2022 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. III. Konsolidierungsgrundsätze 1. Grundsätzliches Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen waren die nach weitgehend einheitlichen Grundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse dieser Unternehmen. Die vom Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind für die Wertansätze im Konzernabschluss maßgebend. Die Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften entsprechen den landesspezifischen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Sie wurden mit den lokalen Abschlüssen in den Konzernabschluss einbezogen, soweit bestehende Abweichungen zu den konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nur unwesentlich waren. 2. Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Einzelabschlüsse Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt worden; die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen wurden ebenfalls auf diesen Abschlussstichtag aufgestellt. 3. Kapitalkonsolidierung Die Erstkonsolidierung aller einbezogenen Tochtergesellschaften erfolgte einheitlich auf den Zeitpunkt des Erwerbs zum 02. Juli 2020. 49% der Geschäftsanteile der Scholpp Holding GmbH wurden zu diesem Zeitpunkt zum Verkehrswert erworben, 51% der Geschäftsanteile wurden durch eine Sacheinlage der Gesellschafter in das Mutterunternehmen eingebracht. Der Wertansatz dieser eingebrachten Anteile erfolgte mit den steuerlichen Anschaffungskosten und somit unter dem Verkehrswert. Die so bewerteten Anschaffungskosten der erworbenen Anteile wurden gegen den Zeitwert der aufzunehmenden Aktiva und Passiva (Zeitwertmethode) verrechnet. Da keine wesentlichen stillen Reserven und keine stillen Lasten in den übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden vorhanden waren, wurde der aktivische Unterschiedsbetrag vollständig dem erworbenen Firmenwert zugewiesen. Dieser wird entsprechend der Regelung in § 253 Abs. 3 S. 3 und S. 4 HGB planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 4. Sonstige Konsolidierungsgrundsätze und -verfahren a) Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung, Zwischenergebnisse Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Der durch die unterschiedliche Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten entstandene Unterschiedsbetrag wurde erfolgswirksam verrechnet. Die Zwischengewinne, welche aus der Veräußerung von Anlagevermögen innerhalb der Firmengruppe entstanden sind, werden unter Berücksichtigung von deren Wesentlichkeit eliminiert. Zwischengewinne in den Vorräten, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen beruhen, werden gemäß § 304 Abs. 2 HGB wegen geringer Bedeutung nicht berücksichtigt. Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Beziehungen der Gesellschaften werden erfolgsneutral eliminiert. Innenumsätze werden mit den entsprechenden Aufwandsposten verrechnet. Die im Berichtsjahr vereinnahmten Gewinnausschüttungen und Ergebnisübernahmen von Tochterunternehmen werden ebenfalls eliminiert. b) Währungsumrechnung von Abschlüssen in Fremdwährung Die Währungsumrechnung der von den Tochtergesellschaften in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlüsse erfolgte nach der modifizierten Stichtagsmethode. Die Posten der Bilanz der einbezogenen ausländischen Konzernunternehmen und das Jahresergebnis wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mit den historischen Kursen zum Zeitpunkt des Zugangs umgerechnet. Die Differenz zur Stichtagsumrechnung wird innerhalb des Eigenkapitals als "Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. IV. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung der Gegenstände erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode. Geschäfts- und Firmenwerte werden entsprechend § 253 Abs. 3 S. 3 und S. 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da keine konkreten Anhaltspunkte für eine davon abweichende Nutzungsdauer vorliegen. Für geringwertige Anlagegüter werden entsprechend der steuerlichen Regelungen Sammelposten gebildet und linear auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Tageswert angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten einschließlich Verwaltungsgemeinkosten bei Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung bilanziert. Gewinne werden bei Werkleistungen grundsätzlich erst mit der Fertigstellung und Auftragsabnahme - gegebenenfalls auch in Teilschritten bei gesonderter Zwischenabnahme - realisiert. In Einzelfällen erfolgt bereits eine Realisierung vor Endabnahme, sofern die wesentlichen Hauptleistungsbestandteile erfüllt sind und nur noch geringe Restleistungen ausstehen. Bei Dienstverträgen werden Umsätze und Gewinne periodisch vereinnahmt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit ihnen unfertige Leistungen oder geleistete Anzahlungen gegenüber stehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Deckung einzelner Risiken und des allgemeinen Ausfallwagnisses werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sowie Wertpapiere zur Sicherung von Altersteilzeitansprüchen sind einschließlich der Gewinn- oder Verlustanteile zum Zeitwert angesetzt. Zur Sicherung abgetretene Ansprüche werden mit der entsprechenden Rückstellung verrechnet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen wird grundsätzlich der laufzeitadäquate Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB der Deutschen Bundesbank angewandt. Sofern der betragsmäßige Unterschied zur steuerlichen Abzinsungsregelung nur geringfügig ist, wird der steuerliche Abzinsungssatz von 6% zugrunde gelegt. Eine betragsmäßig unbedeutende Pensionsverpflichtung für eine Einzelzusage wird unter den sonstigen Rückstellungen mit ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt nach der "Projected Unit Credit-Method" auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Annahme eines Zinssatzes von 1,78% (Vorjahr: 1,87%) bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 HGB sowie einem Rententrend von 2%. Aktive Latente Steuern werden im Rahmen der Konsolidierungsvorgänge, soweit diese wesentlich sind, ebenso wie passive mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 30% gebildet. Soweit für aktive latente Steuern ein Wahlrecht für die Bilanzierung besteht, werden diese bei wesentlichen Beträgen auf Konzernebene aktiviert. Bei den in Einzelabschlüssen gebildeten latenten Steuern liegt die jeweilige zu erwartende Steuerbelastung der Berechnung zu Grunde (Deutschland 30%, Italien 24%). Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten entsprechen dem Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Realisierung von Kursgewinnen oder -verlusten umgerechnet, da sie eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. V. Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Konzernabschluss ist aus dem Konzernanlagenspiegel ersichtlich. In den Abschreibung sind T€ 35 außerplanmäßige Abschreibungen enthalten. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 129 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals im Konzernabschluss ergibt sich aus dem Konzerneigenkapitalspiegel. Veränderungen des gezeichneten Kapitals und der Rücklagen sind nicht zu verzeichnen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für noch nicht erbrachte Leistungen, ausstehende Subunternehmerrechnungen, Personalrückstellungen, ausstehende Rechnungen, Risiken aus Rechtsfällen sowie Kosten für den Jahresabschluss und die Steuererklärungen. 5. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 1.211 durch diverse Sicherungsübereignungen besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für AltersversorgungDie Aufwendungen für Altersversorgung aus Direktversicherungen betragen T€ 30. 3. Außergewöhnliche und aperiodische Erträge und Aufwendungen
4. Aufwendungen und Erträge aus WährungsumrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von T€ 12; die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von T€ 87. 5. Entwicklung latente Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Die aktiven latenten Steuern zum 31.12.2022 resultieren aus dem unterschiedlichen Ansatz von Forderungen in Handels- und Steuerbilanz. Der Zugang betrifft steuerlich nicht abziehbare Rückstelllungen. VII. Sonstige Angaben 1. Saldierungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
Der Ausweis der Pensionsverplichtung erfolgt wegen des unwesentlichen Betrags innerhalb der sonstigen Rückstellungen.
2. Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB Für abgeschlossene Devisentermingeschäfte werden Bewertungseinheiten mit den erwarteten Zahlungsströmen aus Zahlungsverpflichtungen für Sub-Lieferanten im Rahmen von Auftragsabwicklungen gebildet (Micro-Hedge). Die Effektivität der Sicherungsbeziehung ergibt sich aus der prognostizierten Betrags- und Laufzeitkongruenz von Grund- und Sicherungsgeschäft. Zum Bilanzstichtag bestehen 5 Devisentermingeschäfte für chinesische CNH-Terminkäufe über insgesamt TCNH 5.405. Der negative Marktwert der Derivate beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 35. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen finanziellen Verpflichtungen betragen zum 31.12.2022
4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Im Aufwand des Geschäftsjahres sind folgende Honorare für den Konzern-Abschlussprüfer einschließlich der Honorare für Tochtergesellschaften erfasst, die teilweise von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch machen:
5. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse sind zum 31.12.2022 nicht zu verzeichnen. 6. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr beschäftigt:
7. Organmitglieder a) Geschäftsführung Wolfgang E. Mueller, Geschäftsführender Gesellschafter, Frankfurt am Main Martin Scholpp, Geschäftsführender Gesellschafter, Stuttgart Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. b) Organbezüge Die Angaben zu § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB unterbleiben unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. 8. Befreiende Wirkung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss hat für die einbezogenen Unternehmen Scholpp Holding GmbH, Scholpp GmbH und TimeProfessionals GmbH & Co. KG gemäß §§ 264 Abs. 3 bzw. 264b HGB befreiende Wirkung von der Offenlegungspflicht. 9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2022 Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind, außer den allgemeinen Risiken des Ukraine-Konflikts, nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.
Dietzenbach, 10. März 2023 gez. Wolfgang E. Mueller gez. Martin Scholpp Billigung des Konzernabschlusses auf den 31.12.2022 gem. § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB: 25.04.2023 Konzern-Kapitalflussrechnung 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2022
Konzernlagebericht 2022I. SCHOLPP-Gruppe Die Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbH steht seit dem 02. Juli 2020 als Holdinggesellschaft an der Spitze der SCHOLPP - Unternehmensgruppe, die weltweite Industriemontagen und Verlagerungsprojekte anbietet. Die SCHOLPP-Unternehmensgruppe beschäftigt rund 550 Mitarbeiter an 8 deutschen und 4 internationalen Standorten in China, Malaysia, Spanien und Italien. SCHOLPP hat damit im Gesamtmarkt für "Weltweite Industriemontagen" eine führende Marktstellung. Wesentliche Kunden sind Automobilhersteller, -zulieferer und der Maschinenbau. Die Beteiligungsverhältnisse der Gruppe haben sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert. Am 15. Februar 2023 hat Wolfgang E. Mueller 3% der Geschäftsanteile des Mutterunternehmens von Martin Scholpp hinzuerworben, womit er nunmehr größter Einzelgesellschafter mit 50% Anteilsquote ist. Martin Scholpp hält danach 44% der Anteile, Lars Gerlach und Steffen Kühn halten je 3%. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2022 stark beeinflusst durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges, die damit einhergehenden Verunsicherungen und die immer noch seit der Corona-Pandemie anhaltenden Lieferkettenprobleme. Trotz der andauernden schwierigen Situation und starker Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr leicht erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Das preisbedingte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,8 % höher als im Jahr 2021. Schwierigkeiten bei der Lieferung von Rohstoffen, Vorprodukten und Handelswaren sowie ein sich verschärfender Arbeitskräftemangel und explodierende Energiekosten belasten die Herstellung von Waren und Dienstleistungen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Dadurch werden nicht nur die Produktionsmöglichkeiten eingeschränkt, sondern auch die Produktionskosten als Folge der angebotsseitigen Knappheiten in die Höhe getrieben. Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Die mit den gestiegenen Preisen einhergehende höchste Inflationsrate der Nachkriegszeit erzeugt Druck auf die Lohnkosten und zwingt auch uns dazu, Preiserhöhungen in einem schwierigen Umfeld gegenüber den Kunden durchzusetzen. 2. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die vorstehend beschriebene Situation hatte nach wie vor massive Auswirkungen auf die Entwicklung der Gesamtleistung der SCHOLPP-Unternehmensgruppe. Die Durchführung internationaler Industriemontagen wurde auch 2022 noch durch Einreiseverbote und Quarantänevorschriften, vor allem in China, behindert. Gleichzeitig führte die mit dieser Krise verbundene Unsicherheit durch extrem gestiegene Energiepreise und Finanzierungskosten zu einer sehr starken Investitionszurückhaltung und zeitlichen Verschiebung von Verlagerungsprojekten bei unseren Kunden. Vor allem die Automobilbranche investiert immer noch sehr verhalten; einige Großaufträge im Bereich der Medizintechnik (Krankenhausschutzkleidung etc.) haben sich aufgrund von baulichen Verzögerungen bei den Endkunden im Ausland sowie Lieferengpässen bei unseren direkten Kunden zeitlich nach hinten verschoben. Auch bei anderen Maschinenherstellern können die Montagen nicht wie vor der Krise zügig durchgeführt werden. Oft müssen unsere Monteure mehrfach anreisen, um unfertige Maschinen im Nachgang mit den zuvor fehlenden Teilen fertig zu montieren. Das führt dann oft zu Kollisionen mit Folgebaustellen und Auslastungslücken. Der 2022 erzielten Gesamtleistung in Höhe von T€ 67.107 steht ein Vergleichswert von T€ 65.686 für 2021 gegenüber, was einem Zuwachs von T€ 1.421 entspricht. Dies bedeutet nach mehreren Jahren des Rückgangs aufgrund o.g. Krisensituationen eine Stabilisierung und erfreuliche Trendumkehr. Unsere Auslandsgesellschaften haben mit T€ 13.147 rd. 19,5% (Vorjahr 15%) zu der erzielten Gesamtleistung beigetragen. Insbesondere die Gesellschaften in Spanien und China konnten ihre Umsätze deutlich ausbauen. In Deutschland hat Scholpp über den Abbau von Personal, die Straffung der Organisationsstruktur verbunden mit der Schließung von unprofitablen Niederlassungen Kostenersparnisse erzielt, was zu einem höheren Umsatz pro Mitarbeiter und zu einer besseren Marge als im Vorjahr geführt hat. Unsere inländischen Aktivitäten wurden noch stärker auf die 4 Großniederlassungen Dietzenbach, Chemnitz, Berlin und Stuttgart konzentriert. Der Erhalt von staatlichen Überbrückungshilfen in Höhe von T€ 2.096 (Vorjahr T€ 1.566) hat das Ergebnis positiv beeinflusst. Die Geschäftsführung hat durch schnelles und entschlossenes Handeln in der gesamten Scholpp Gruppe in diesem Jahr einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 2.517 (Vorjahr T€ 1.269) erzielen können. Das EBIT liegt bei T€ 4.470, was wir in dieser außergewöhnlichen Zeit absolut als einen Erfolg betrachten. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen belaufen sich auf T€ 3.411, wobei hiervon T€ 1.333 auf die Abschreibung von Firmenwerten entfallen. Die Materialaufwandsquote liegt nahezu unverändert bei 36,1%, worunter auch die Aufwendungen unseres umfangreichen Fuhrparks ausgewiesen werden. Die Personalaufwandsquote liegt mit 38,8% deutlich unter dem Vorjahreswert von 41,5%, was der konsequenten Anpassung unserer Strukturen zuzurechnen ist. Das Ergebnis vor Steuern übertrifft mit T€ 4.169 das Vorjahr um mehr als das Doppelte. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist mit T€ 42.317 nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die immateriellen Vermögensgegenstände entfallen mit T€ 10.001 auf Firmenwerte, die auf Grund der planmäßigen Abschreibungen abgenommen haben. Das Sachanlagevermögen macht mit T€ 5.845 rd. 13,8% der Bilanzsumme aus; das langfristig gebundene Vermögen beläuft sich insgesamt auf 37,8%. Die Investitionen belaufen sich wie im Vorjahr auf T€ 860 - dem stehen Abschreibungen in Höhe von € 3.411 gegenüber, was im Saldo zu einem sehr positiven Effekt im Cashflow führt. Den Vorräten in Höhe von T€ 2.048 stehen insgesamt erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 1.866 gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen machen mit T€ 10.403 24,6% der Bilanzsumme aus. Die Nettofinanzverbindlichkeiten belaufen sich auf nur noch T€ 4.472, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 10.883 bedeutet. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich auf T€ 8.270 nach T€ 2.203 im Vorjahr und übersteigt damit bei Weitem den Kapitalbedarf aus laufender Investitionstätigkeit. Das Eigenkapital beläuft sich auf T€ 13.141, was einer Eigenkapital-Quote von 31,1% entspricht, die sich damit gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht hat. III. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der aktuellen Situation bestehen weiterhin große Unsicherheiten bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine seit Anfang 2022 dauert bis heute an. Die seit Beginn der Corona-Pandemie anhaltenden Lieferengpässe und die inflationsbedingten Preissteigerungen erhöhen die Unsicherheiten. Die aktuellen Konjunkturprognosen für 2023 sind damit ungewisser denn je. Das traditionelle Montagegeschäft der Scholpp Gruppe bietet nach den Rückgängen in den Jahren 2020 und 2021 generell wieder gute Wachstumschancen. Bei der klaren Ausrichtung des Unternehmens auf allen Ebenen, insbesondere der Führungskräfte, der Vertriebsorganisation und der Projektsteuerung, kann die Scholpp Gruppe auch in einem schwächeren Marktumfeld grundsätzlich wieder wachsen. Wir gehen dabei zunächst von einem leichten Wachstum im Geschäftsjahr 2023 aus, wobei viel von der weiteren Entwicklung rund um den aktuellen Ukraine-Krieg und das weitere Verhalten Chinas mit Ausstrahlung auf ganz Europa und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Verwerfungen abhängt. Chancen sehen wir für 2023 insbesondere im Bereich der Halbleiterindustrie sowie der Medizintechnik. Durch den zunehmenden Zwang zu Umstrukturierungen in der Automobilindustrie ergeben sich Potentiale im Bereich von Demontagen und darauffolgende Neumaschinenmontagen sowie im Verlagerungssegment. Die 2022 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen werden 2023 mit voller Stärke Wirkung in der Kostenstruktur zeigen. Durch die Aufgabe von Niederlassungen und die Konzentration auf größere Einheiten sehen wir Produktivitätsfortschritte innerhalb der Unternehmensgruppe. Zu nennen sind hier insbesondere Synergien durch eine besser koordinierte Personaldisposition, optimierte Projektteams, verbesserte Kapazitätsausnutzung mit entsprechend weniger Bedarf an Fremdleistungen und in einer standortübergreifenden Optimierung der Materialwirtschaft. Geschäftsrisiken können sich vor allem aus dem Krieg in Europa, weiteren Lieferkettenverzögerungen und Zinssteigerungen der EZB sowie daraus resultierend einer verstärkten Investitionszurückhaltung in Deutschland, Europa oder gar weltweit ergeben. Risiken aus dem Ausfall von Zahlungen begegnen wir weiterhin mit einer Warenkreditversicherung und der Vereinbarung von Vorauszahlungen bei Kunden, die nicht versichert werden. Geschäftsrisiken aus dem operativen Geschäft begegnen wir mit einer zeitnahen Projektkontrolle, mit der vor allem bei erfolgskritischen Großprojekten der Projektfortschritt und Abweichungen zur Kalkulationsbasis zeitnah verfolgt werden. Da der überwiegende Anteil unserer Geschäfte auf Euro-Basis abgeschlossen wird, sind die Währungsrisiken aus den internationalen Geschäften limitiert. Den verbleibenden Risiken begegnen wir soweit möglich und sinnvoll mit Absicherungen über Devisentermin- oder Optionsgeschäften. Risiken, die den Fortbestand oder die Entwicklung von SCHOLPP wesentlich beeinträchtigen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. IV. Prognosebericht Die Prognosen der führenden Wirtschaftsinstitute für 2023 liegen bezüglich der BIP-Entwicklung für Deutschland bei - 0,1% (Ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Stand Dezember 2022). Ab dem Frühjahr 2023 dürfte sich die Konjunktur dann erholen und die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte mit kräftigeren Raten zulegen. Somit zeichnen sich augenscheinlich Besserungstendenzen ab, da sich die Auftragseingänge und Umsätze in der Industrie in den vergangenen Monaten wieder stabilisiert und die Geschäftserwartungen aufgehellt haben. Die Weltwirtschaft geht demgegenüber mit einer besseren Erwartung als Deutschland in das Jahr 2023. Es wird gemäß IWF Prognose davon ausgegangen, dass die Weltwirtschaft in 2023 um ca. 2,9% wachsen wird (BMWK Bericht vom 22.02.2023). Im ersten Halbjahr erwarten wir bestenfalls Umsätze auf dem Vorjahresniveau. Für das zweite Halbjahr sehen wir für den Fall der Erholung der Lieferketten und einer Beruhigung der Kriegsfolgewirkungen wieder Chancen einer positiven Entwicklung der Scholpp Gruppe durch die zunehmende Normalisierung der Wirtschaft. Zur Ergebnissicherung werden wir neben der konsequenten Umsetzung von Preiserhöhungen auch in 2023 weiter auf unsere Kosten achten und nur sehr zurückhaltend investieren. Durch den Wegfall der Überbrückungshilfen wird das Gesamtergebnis 2023 voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als im Vorjahr. Operativ gehen wir von einer leichten Steigerung der Ergebniszahlen aus.
Dietzenbach, im März 2023 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbH, Dietzenbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbH, Dietzenbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wolfgang E. Mueller + Martin Scholpp GmbH, Dietzenbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Stuttgart, den 10.03.2023 Dr.
Vaih & Partner
gez. König, Wirtschaftsprüfer gez. Bilger, Wirtschaftsprüfer |
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