Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 13125
Eingetragen
30.10.1973
Branche
Herstellung von Glasfasern und Waren darausEinzelhandel mit Brillen und KontaktlinsenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von optischen Erzeugnissen, vornehmlich Brillenfassungen und optischen Gläsern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Dördelmann
seit 14.2.2025
Prokura
Lukasz Karpinski
seit 10.5.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Safilo S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Safilo S.p.A.
Italy
511.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAFILO GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Der Unternehmensgegenstand der Sàfilo GmbH besteht vorrangig in dem Vertrieb von optischen Erzeugnissen, vornehmlich Brillenfassungen und optischen Gläsern sowie allen artverwandten Geschäften, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind, an Einzelhandelsketten, Einkaufsgruppen und Optiker des deutschen Marktes. Mit einem geringen Anteil trägt der Sportbereich mit Schwerpunkt auf den Produkten Skibrillen, Skihelme und Fahrradhelme zum Geschäftserfolg bei.

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sàfilo International B.V., Amsterdam/Niederlande ("Sàfilo International B.V."), die wiederum ein Tochterunternehmen der Sàfilo S.p.A., Padova/Italien ("Sàfilo S.p.A."), ist. Die Sàfilo GmbH und die Sàfilo International B.V. werden in den Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft Sàfilo Group S.p.A., Padova/Italien, einbezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 geriet durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, sowie steigende Zinsen und daraus resultierende ungünstige Finanzierungsbedingungen und die geringe Nachfrage führten zum Ende der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona Pandemie im Jahre 2020. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank der Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), um 0,3 % (Vorjahr: 1,9 % gestiegen gegenüber 2021). Der ifo-Geschäftsklimaindex sank im Jahr 2023 auf 88,9 (Vorjahr: 90,4).

(Quellen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1303/umfrage/entwicklung-ifo-geschaeftsklimaindex-jahresdurchschnitte/ ; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html )

2.2 Umsatz und Ertragslage

Nach einem starken Umsatzwachstum durch die Erholung des Marktes nach der Covid-19 Pandemie sank der Nettoumsatz der Safilo GmbH gegenüber dem Vorjahr um 4,1%. Durch eine hohe Inflation und verschiedene wirtschaftliche Faktoren sank das Volumen der Bestellungen und Verkäufe. Da sich auch der Materialaufwand entsprechend reduzierte, blieb das Rohergebnis mit -0,6 % nahezu konstant. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus niedrigeren Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr sowie aus geringeren Verkaufsprovisionen. Die Zinserträge haben sich aufgrund höherer Zinssätze für die Verzinsung der Cashpool-Guthaben erhöht.

Die Gesellschaft hat ein EBIT von TEUR 922 (Vorjahr: TEUR 771) und einen Jahresüberschuss von TEUR 943 (Vorjahr: TEUR 698) erzielt.

2.3 Beschaffung

Die Produktion und die Beschaffung der Handelswaren erfolgen ausschließlich über Konzernunternehmen der Sàfilo-Gruppe.

2.4 Investitionen

Im Berichtsjahr wurden nur geringe Investitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 21.633 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 20.337).

Die Erhöhung der Bilanzsumme auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Cash-Pooling sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Lagerbestände wurden der Entwicklung des Vorjahres folgend um TEUR 781 reduziert.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (um TEUR 700) gegenüber dem Vorjahr basiert auf erhöhten Einkäufen von Sàfilo S.p.A. im letzten Quartal. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten ergibt sich aus der Umgliederung kreditorischer Debitoren.

Die Eigenkapitalquote beträgt 59 % (Vorjahr: 58%)

2.6 Finanzlage

Die Zinserträge betrugen TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 37).

Das zwischen der Muttergesellschaft und den wichtigsten europäischen Vertriebshändlern eingerichtete Cash-Pooling-System lief auch im Geschäftsjahr 2023 vereinbarungsgemäß.

Wertberichtigungen für Forderungen haben sich im Vergleich zu 2022 erhöht (von TEUR 130 auf TEUR 416).

2.7 Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtaussage

Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens ist auf ein profitables Wachstum gerichtet. Zu den wichtigsten Zielgrößen des internen Steuerungssystems zählen daher die Umsatz- und die Ergebnisentwicklung. Als Steuerungskennziffer für die Umsatzentwicklung wird die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr verwendet. Für die Ergebnisentwicklung ist insbesondere das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) maßgeblich. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozent-Bereich wurde nicht erreicht, es kam zu einem leichten Rückgang. Die Ergebnisse lagen weiterhin im positiven Bereich wie erwartet. Insgesamt wird die Entwicklung und Lage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der angeführten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Rahmen einer Gesamtaussage als zufriedenstellend eingeschätzt.

In Bezug auf die wichtigsten Leistungsindikatoren berichtete das Unternehmen:

2023 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 26.040 27.145 -1.105 -4,1
Rohergebnis 9.494 9.548 -54 -0,6
Ergebnis vor Steuern 1.321 807 513 63,6
Jahresergebnis 943 698 245 35,1

2.8 Mitarbeiter

Im Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen 22 Mitarbeiter (Vorjahr: 29).

3. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement

Die Gesellschaft ist organisatorisch wie technologisch weitestgehend in die übergeordneten Konzernstrukturen der Sàfilo-Gruppe eingebunden. Regelmäßige interne Geschäftsabschlüsse sowie Abweichungsanalysen sind ebenso Bestandteil des internen Kontrollsystems wie eine permanente Überwachung der Ertragskomponenten. Für die Erstellung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses kommt ausschließlich das diesem zugrundeliegenden Regelwerk zur Anwendung. Parallel dazu bilanziert und bewertet die Gesellschaft für konzerninterne Zwecke nach IFRS-Standards.

Die Gesellschaft berücksichtigt gleichermaßen die auf Konzernebene selbst erstellten Vorschriften des "Ethikkodex der Sàfilo-Gruppe". Sonderregelungen zur Überwachung und korrekten Darstellung der Verbundbeziehungen innerhalb der Konzernstruktur werden regelmäßig befolgt. Wesentliche Entscheidungen werden durch mindestens zwei Geschäftsführer gemeinsam getroffen und erfolgen in enger Abstimmung mit der europäischen Geschäftsbereichsleitung.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Die Jahresplanung für 2024 sieht Umsatzerlöse auf dem Niveau des Jahres 2023 vor.

Besonderer Fokus wird auf proprietäre Marken, neue Marken und Schlüssellizenzen für den Markt gelegt, um das Beste aus Markeninvestitionen herauszuholen.

Das Management ist zuversichtlich, mit den hinzugewonnenen Marken zukünftig weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren.

Rohergebnis, EBT und Nettogewinn für 2024 werden im Vergleich zu 2023 in etwa auf gleichbleibendem Niveau erwartet.

4.2 Chancenbericht

Aufgrund des Markenportfolios ergibt sich für die Gesellschaft die Möglichkeit, einen großen Nachfragebereich abzudecken.

Die permanente Ausrichtung zu einem mehr serviceorientierten Verkauf führt zu einer Margenverbesserung unserer Kunden. Dies führt langfristig zu einer dauerhaft stabilen Geschäftsbeziehung.

4.3 Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht bekannt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegen uns keine wesentlichen Beweise dafür vor, dass wir unseren Plan für 2024 nicht erreichen können.

Die Vorsorge für Gewährleistungsrisiken ist in ausreichender Höhe berücksichtigt.

Risiken in Bezug auf die Werthaltigkeit von Kundenforderungen sind nach gegenwärtiger Einschätzung hinreichend abgedeckt.

Wesentliche Risiken hinsichtlich der Beschaffung von Handelswaren und der Überalterung bzw. Ungängigkeit von Vorratsbeständen bestehen nicht, da der Bezug der Handelswaren innerhalb der Konzerngruppe erfolgt und die Bestands- und Rücknahmerisiken im Vorratsbereich von der Muttergesellschaft getragen werden.

Das Risiko sich ändernder Markentrends in der Augenoptik ist stark gemindert durch die Vielfalt mittel- bis hochpreisiger Marken.

Risiken aus aufgelösten oder künftig aufzulösenden Vertriebsvertragsverhältnissen sind in angemessener Höhe bilanzmäßig abgedeckt und entsprechen der jährlichen Planung der Gesellschaft.

Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gesellschaftsstruktur sowie der gegebenen Marktbedingungen hat die Gesellschaft die für sie relevanten Risikofaktoren ermittelt und analysiert. Die Maßnahmen zur regelmäßigen Überwachung der Markt- und Geschäftsfeldsituation wurden durch den verstärkten Einsatz von Analyseinstrumenten verbessert.

 

Köln, den 16. Mai 2024

Marcello Roca, Geschäftsführer

Anastasio Garcia Moreno, Geschäftsführer

Lukasz Karpinski, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 267.350,50 355.596,70
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.103,44 41.482,27
288.453,94 397.078,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.343.150,17 2.123.902,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.055.723,85 3.586.856,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.423.002,37 13.729.127,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 517.737,87 536.681,79
19.996.464,09 17.852.664,90
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.326,96 3.446,59
21.344.941,22 19.980.014,41
21.633.395,16 20.377.093,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.300,00 511.300,00
II. Kapitalrücklage 3.297.832,63 3.297.832,63
II. Gewinnvortrag 8.094.383,60 7.396.787,79
III. Jahresüberschuss 942.564,54 697.595,81
12.846.080,77 11.903.516,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 24.389,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.553.292,55 5.396.750,10
4.577.681,55 5.396.750,10
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 118.437,38 269.770,83
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.362.412,70 2.662.656,10
3. Sonstige Verbindlichkeiten 728.782,76 144.400,12
4.209.632,84 3.076.827,05
21.633.395,16 20.377.093,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.493.783,56 9.548.014,14
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.366.208,01 2.240.696,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 339.942,83 334.373,85
2.706.150,84 2.575.070,00
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
119.015,03 117.751,03
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.746.553,46 6.084.466,61
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 398.593,05 36.593,10
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 378.092,74 109.723,79
7. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 942.564,54 697.595,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Sàfilo GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 13125 eingetragen.

Die Sàfilo GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit teilweise der Ausweis im Anhang gewählt. Sämtliche Betragsangaben im Anhang erfolgen in tausend Euro (TEUR).

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden 3 bis 5 Jahre angesetzt.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bewegliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Dabei erfolgt die Abschreibung im Zugangsjahr pro rata temporis. Als Nutzungsdauer werden 3 bis 10 Jahre angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden seit dem 1. Januar 2010 bis zu einem Betrag von EUR 800,00 sofort abgeschrieben.

Die Vorräte werden einzeln zu Anschaffungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder wegen verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Es handelt sich ausschließlich um Fertigwaren. Die Bewertung erfolgt zum letzten Einstandswert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wird den erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Das Eigenkapital ist zu Nennwerten bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten werden berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im wesentlichem aus dem Cash-Pool-Guthaben in Höhe von TEUR 14.181 (Vorjahr: TEUR 13.728).

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 511 und wurde in vollem Umfang erbracht. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 943 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsansprüche, Vorsorgen für Jahresabschlussvergütungen an Kunden, Ausgleichsansprüche Handelsvertreter, Provisionszahlungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Geschäftsführerboni, Umstrukturierungskosten sowie für Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 3.362 (Vorjahr: TEUR 2.663) und resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen keine Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit TEUR 182 (Vorjahr TEUR 121) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit TEUR 11 (Vorjahr TEUR 17) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Im Vorjahr wurden kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 314 innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldiert, somit wurden diese und die sonstigen Verbindlichkeiten im Vorjahr entsprechend niedriger ausgewiesen.

Sämtliche in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht bestellt.

Im Vorjahr wurden mit TEUR 668 Weiterbelastungen von Aufwendungen und mit TEUR 158 andere sonstige betriebliche Erträge in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verrechnet.

Die Zinserträge resultieren mit TEUR 398 (Vorjahr TEUR 36) aus verbundenen Unternehmen.

Außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 625 (Vorjahr: TEUR 275). Hiervon sind TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 166) innerhalb eines Jahres und TEUR 442 (Vorjahr: TEUR 109) innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge werden unabhängig von den Zahlungszeitpunkten im Jahresabschluss berücksichtigt, soweit sie dem Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

5. Sonstige Angaben

Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. August 2023 haben die Gesellschafter festgestellt, dass Herr Gerd Graehsler mit Wirkung zum 28. August 2023 sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt hat.

Mit demselben Gesellschafterbeschluss wurde Herr Michele Melotti mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer bestellt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. November 2023 haben die Gesellschafter Herrn Stein als Geschäftsführer mit Wirkung zum 9. November 2023 abberufen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. Januar 2024 wurde Herr Marcello Roca mit sofortiger Wirkung zum 11. Januar 2024 zum Geschäftsführer bestellt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. April 2024 wurde Herr Lukasz Karpinski mit sofortiger Wirkung zum 18. April 2024 zum Geschäftsführer bestellt. Weiterhin wurde festgestellt, dass Herr Michele Melotti mit sofortiger Wirkung zum 18. April 2024 als Geschäftsführer zurückgetreten ist.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

Herr Thomas Stein Commercial Senior Head CEE and DACH (bis 09.11.2023)
Herr Anastasio Garcia Moreno Regional F&A Europe Senior Director
Herr Gerd Graehsler Group CFO (bis 28.08.2023)
Herr Michele Melotti Group CFO (ab 24.08.2023, bis 18.04.2024)
Herr Marcello Roca Site Leader DACH (ab 11.01.2024)
Herr Lukasz Karpinski Senior Commercial Head Italy, DACH (ab 18.04.2024)

Die Gesellschaft nimmt hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge die Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da in 2023 lediglich das Geschäftsführergehalt von Herrn Stein durch die Gesellschaft getragen wurde.

Gesellschafter:

Höhe der Stammeinlage
in Euro
gezeichnet eingezahlt
Sàfilo International B.V., Amsterdam 511.300,00 511.300,00

Durchschnittlich wurden im Berichtsjahr 20 Angestellte (Vorjahr: 27) beschäftigt. Zudem waren für die Gesellschaft im Berichtsjahr 12 selbständige Handelsvertreter beauftragt (Vorjahr: 25).

Der Konzernabschluss wird für den größten und gleichzeitig kleinsten Konsolidierungskreis von der Sàfilo Group S.p.A., Padova/Italien, erstellt und ist auf der Homepage unter www.safilo.com "Investor Relations" abrufbar. Für den kleinsten Konsolidierungskreis auf Ebene der Sàfilo International B.V., Amsterdam/Niederlande wird kein Konzernabschluss erstellt, da ein befreiender Konzernabschluss auf der Ebene der Sàfilo Group S.p.A. erstellt wird.

Alle Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde entsprechend § 288 Abs. 2 HGB verzichtet, da die Berichtsgesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft ist.

Die Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2023 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 festgestellt und den Geschäftsführern Entlastung erteilt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 16. Mai 2024

Marcello Roca, Geschäftsführer

Anastasio Garcia Moreno, Geschäftsführer

Lukasz Karpinski, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 597.036,51 0,00 597.036,51
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 863.022,48 10.390,00 873.412,48
1.460.058,99 10.390,00 1.470.448,99
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.439,81 88.246,20 329.686,01
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.540,21 30.768,83 852.309,04
1.062.980,02 119.015,03 1.181.995,05
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 267.350,50 355.596,70
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.103,44 41.482,27
288.453,94 397.078,97

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SAFILO GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAFILO GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAFILO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 17. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer

Dirk Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 28.05.2024 festgestellt-

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