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Qoniac GmbHLiquidiert
01067 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Schulz seit 6.10.2021 | Prokura |
Sebastian Kuhne seit 14.10.2020 | Prokura |
Bren Douglas Higgins seit 6.11.2019 | Geschäftsführer |
Virendra Arvind Kirloskar seit 6.11.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Qoniac GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023Geschäftstätigkeit und RahmenbedingungenDie Qoniac GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der KLA-Tencor GmbH, München, Deutschland. Die KLA-Tencor GmbH wiederum ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der KLA Corporation, Milpitas, Kalifornien/USA, eines weltweit führenden Herstellers von Ertragsmanagement- und Fertigungsprozesskontrollsystemen für die Halbleiter-, Leiterplatten- und Displayindustrie. Die Qoniac GmbH entwickelt und implementiert eine OVALiS genannte Software, die im Bereich der weltweiten Halbleiterfertigung eingesetzt wird. Die Software wird dabei im Wesentlichen zum Monitoring und zur Steuerung von Patterning-Prozessen in der Halbleiterfertigung genutzt. Mithilfe der Software können die Kunden die Nutzung ihrer hochpreisigen Produktionsmaschinen sowie die Produktionsprozesse optimieren, und auf diese Art die Ausbeute beziehungsweise den Durchsatz erhöhen. Im Neu- und Bestandskundengeschäft liegt der Schwerpunkt bei Kunden, die Speicher-ICs (Dynamic Random Access Memory, DRAMs / Flash) produzieren. Ein neuer Wachstumstreiber sind jedoch Kunden, die im Bereich Logic (Cental Processing Units, CPUs) produzieren. Die Vermarktung an Drittenkunden erfolgt durch die KLA Corporation, von der die Gesellschaft eine umsatzabhängige Vergütung erhält. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft basiert einerseits auf der Lizensierung der Software. Hierbei kommen verschiedene Lizenzmodelle zum Einsatz. Es handelt sich dabei um die Platzierung von Produktmodulen sowie um die Vergabe von Lithographietool-Anschlusslizenzen. Andererseits werden darüber hinaus Serviceverträge angeboten, die einen stabilen Betrieb der Software in den Fabriken sicherstellen sowie regelmäßige Updates der Software ermöglichen. Die Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben sich im Berichtszeitraum eingetrübt. Der Krieg Russlands in der Ukraine dämpft in nahezu allen Regionen der Welt das Wachstum und wirkt sich nicht zuletzt durch steigende Energiepreise, hohe Inflation und Störung von Lieferketten negativ aus. 1 Obwohl die Halbleiterindustrie kurzfristigen Schwankungen unterliegt, handelt es sich um eine weltweite Wachstumsbranche - bedingt durch Themenfelder im Bereich der künstlichen Intelligenz, E-Mobilität, Herausforderungen im Umweltschutz und im Energiesektor, Einführung neuer Kommunikationstechniken und nicht zuletzt durch Serverfarmen und Computer. Vorkommende Schwankungen werden dagegen beeinflusst durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sowie durch den Bedarf an Halbleitern und deren Preisentwicklung am Weltmarkt. Im Berichtszeitraum stieg insgesamt der Halbleiterumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,28% 2 . Es bleibt festzuhalten, dass langfristig die Nachfrage am Halbleitermarkt bis 2030 von einem jährlichen Wachstum um 6 % bis 8 % geprägt sein soll. 3 Diese Prognose zeigt, dass die weltweite Halbleiterindustrie vor einem Wachstumsjahrzehnt steht und bis 2030 zu einer Billion-Dollar-Branche werden könnte. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Halbleiterindustrie in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle in der globalen Wirtschaft spielen wird. Dem wird unter anderem dadurch Rechnung getragen, dass neue Halbleiterprojekte in Asien, der EU und USA angekündigt wurden. 4 Trotz der positiven Gesamtbilanz und der optimistischen Prognose wird es in den kommenden Jahren zu Volatilitäten kommen. Darstellung des GeschäftsverlaufsDie Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern stellen für die Gesellschaft die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar. a. Ertragslage Trotz einer gewissen Schwankungsbreite handelt es sich bei der Halbleiterindustrie grundsätzlich um eine weltweite Wachstumsbranche. Entscheidende Grundlagen der Wachstumsfelder sind weiterhin Produkte wie CPUs (Central Processing Units), GPUs (Graphics Processing Units) und Speicherchips. Gerade diese Komponenten werden aufgrund ihrer Komplexität und Preissensitivität bevorzugt von den technologisch führenden Herstellern produziert und sind damit die klassischen Zielkunden der Gesellschaft. Im Bestandskundengeschäft war die Gesellschaft erfolgreich im Sinne der Verkäufe zusätzlicher Produktmodule sowie bei der Vergabe von Lithographietool-Anschlusslizenzen. Darüber hinaus konnte der Umsatz durch existierende Serviceverträge gesteigert werden. Im Neukundengeschäft fokussierte sich die Gesellschaft auf das Geschäft in China sowie auf die Akquise von Kunden aus dem Bereich der Logic. Darüber hinaus fand die vollumfängliche Markteinführung einer Wafer-Disposition-Lösung statt. Zusätzlich wurde ein 24/7 Support aufgebaut und aktiviert. Der prognostizierte deutliche Umsatzanstieg (+80 %) für das Geschäftsjahr 2022/23 gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/22 war mit einem Plus von 64,4 % nach unten zu korrigieren. Das Rohergebnis ist, im Wesentlichen bedingt durch den Umsatzanstieg, im Berichtsjahr abermals um T€ 10.714 (Vorjahr T€ 13.354) angestiegen. Gegenläufig wirkten sich gestiegene Personalaufwendungen und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung aus. Das Ergebnis vor Steuern konnte von T€ 9.106 auf T€ 17.470 gesteigert werden, womit die Prognose (T€ 19.000) ebenfalls nach unten zu korrigieren war. Der Jahresüberschuss betrug T€ 12.184 (Vorjahr T€ 6.286), was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.898 bzw. 93,8 % und einer Umsatzrendite von 41,4 % (Vorjahr 35,1 %) entspricht. Ein Anstieg des Steueraufwands um T€ 2.465 war als Folge der Ergebnisverbesserung zu verzeichnen. Ebenso lagen keine verwertbaren gewerbesteuerlichen Verlustvorträge mehr vor. b. Personal Bei den Personalkosten war ein Anstieg um T€ 962 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Ursächlich waren sowohl Lohnerhöhungen als die Aufstockung im Personalbereich. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 104 (im Vorjahr 94) Mitarbeiter. c. Finanzierung Wie auch in der Vergangenheit finanziert sich die Gesellschaft aus Mitteln, die durch die gewöhnliche Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden. Freie Mittel werden entsprechend der bisherigen Handhabe in Geldmarktfondsanteilen auf USD-Basis angelegt. Lage der Gesellschaft Die Vermögensstruktur und Finanzierung der Gesellschaft stellt sich an den Bilanzstichtagen zum 30. Juni 2022 und 30. Juni 2023 wie folgt dar:
Der Anstieg des Umlaufvermögens um T€ 13.721 resultiert mit T€ 12.146 vor allem aus der Anlage überschüssiger Mittel als sonstige Wertpapiere. T€ 1.691 sind dem Anstieg der sonstigen flüssigen Mittel geschuldet. Gegenläufig wirke sich mit T€ 116 der Rückgang im Forderungsbereich aus. Das Eigenkapital ist um T€ 9.370 gestiegen. Der Jahresüberschuss beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 12.184. Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von T€ 2.814, sodass sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 3.201 ein Bilanzgewinn von T€ 15.385 ergibt. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage belaufen sich unverändert auf T€ 48 bzw. T€ 196. Liquidität Zur Darstellung der Liquidität der Gesellschaft an den Bilanzstichtagen dient die nachfolgende Aufstellung:
* inklusive unter den sonstigen Wertpapieren ausgewiesener Geldmarktfondsanteile Von dem kurzfristigen Fremdkapital entfallen T€ 4.249 (Vorjahr T€ 1.873) auf Steuerrückstellungen sowie T€ 1.896 (Vorjahr T€ 0) auf Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern. T€ 1.012 (Vorjahr T€ 916) stehen im Zusammenhang mit sonstigen Rückstellungen. Die Eigenkapital-Quote beträgt 67,5 % (Vorjahr 65,4% %). Außerbilanzielle Verpflichtungen liegen wie im Anhang genannt vor. Im Geschäftsjahr ergab sich eine Gesamtverpflichtung von T€ 996 gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.197. Bericht über die RisikenDer Krieg Russlands gegen die Ukraine hat mittel- bis langfristig möglicherweise Auswirkungen auf die Halbleiterindustrie. So könnten Lieferketten beeinträchtigt werden als auch bestimmte Materialien nicht oder nur schwer verfügbar sein. 5 Dies kann Auswirkungen auf die Produktion und damit auf die Liquidität der Kunden haben. Darüber hinaus können Preiserhöhungen, z. B. im Energiesektor oder im Lebensmittelbereich, zu einem veränderten Kaufverhalten der Konsumenten führen, und somit negative Auswirkungen auf die Halbleiterindustrie haben. Als weiteres Risiko bewerten wir die US-Sanktionen gegen die chinesische Halbleiterindustrie. Da die Gesellschaft in China engagiert ist, können neue oder geänderte Sanktionen erheblichen Einfluss auf das Geschäft in China haben. Insgesamt kann gesagt werden, dass Marktschwankungen in der Halbleiterindustrie grundsätzlich Risiken bei Vertragsverlängerungen sowie im Lizenzgeschäft bergen. Der hohe Konzentrationsgrad in der Halbleiterindustrie sowie die damit zusammenhängende Kundenabhängigkeit stellen ein gewisses Risiko dar. Auch die Tatsache, dass die Gesellschaft die führenden Technologietreiber zu einem großen Teil bereits als Kunden akquiriert hat, mag einen Einfluss auf das weitere Wachstum haben. Da die Gesellschaft Transaktionen in Fremdwährung ausführt, bestehen ferner Risiken in Bezug auf die Entwicklung des Devisenkurses, insbesondere hinsichtlich des US-Dollars. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bestandsgefährdende Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft momentan nicht erkennbar sind. ChancenberichtDas Produkt OVALiS in enger Zusammenarbeit mit den Kunden beständig weiterentwickelt, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und um den technologischen Fortschritt zu begleiten und zu ergänzen. Die Gesellschaft hat bereits eine Vielzahl der Technologietreiber akquiriert. Dennoch sieht die Gesellschaft noch großes Potential in verschiedenen Bereichen, welche sie durch Evaluierungen bei diesen Kunden erschließen möchten. Logic- und Foundry-Kunden - so wie die Kunden aus dem Speicherbereich - oftmals Technologietreiber haben einen klaren Bedarf an der OVALiS Software. Durch den Fokus auf diese technologisch führenden Kunden hat die Gesellschaft bisher noch kein Geschäft im Bereich der sogenannten "Legacy"-Kunden aufgebaut. Dieser Kundenbereich produziert seit langer Zeit sehr erfolgreich mittels älterer oder sehr stabiler Technologien Halbleiterprodukte in hoher Qualität. Derartige Kunden standen bisher noch nicht im Fokus der Gesellschaft. Die Gesellschaft sieht hier jedoch mittelfristig Chancen, Kunden gewinnen zu können. RisikomanagementDie Gesellschaft ist über das interne Berichtswesen in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft beziehungsweise der KLA Corporation eingebunden, welches den zentralen Bestandteil des Risikomanagements darstellt. Die von der Gesellschaft gehaltenen Wertpapiere betreffen vollumfänglich Investitionen in Geldmarktfonds. Da die Fonds eine Vielzahl unterschiedlicher Wertpapiere beinhalten und börsengehandelt sind, werden das Ausfall- und Liquiditätsrisiko als gering eingestuft. Die Wertpapiere unterliegen ihrer Natur gemäß Zinsänderungs- und damit Preisänderungsrisiken. Der Wertpapierbestand wird in US-Dollar geführt und wird somit durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftFür das Geschäftsjahr 2023/24 ist vorläufig ein deutlicher Umsatzrückgang eingetreten. Dieser ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass der gesamte Halbleitermarkt stark rückläufig war, insbesondere auch in unserem Kernsegment Memory. Dies führte zu reduzierten Investitionen hinsichtlich der Vergabe von Lithographietool-Anschlusslizenzen als auch im Bereich der Serviceverträge. Zum anderen haben sich einige Evaluierungen der Software verzögert, so dass sich auch der daraus resultierende Umsatz verspätet hat. Auf der Kostenseite ist eine leichte bis moderate Steigerung zu verzeichnen, die im Wesentlichen durch höhere Personalkosten bedingt ist. Diese wiederum ergeben sich erwartungsgemäß aus einer weiteren Erhöhung des Personalstammes als auch durch Lohnerhöhungen. Eine moderate Erhöhung des Personalstammes ist notwendig, um dem erwarteten erhöhten Geschäftsvolumen gerecht zu werden. Das Geschäftsjahr 2023/24 schloss bedingt durch den Umsatzrückgang und die Kostensteigerungen mit einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern. Das vorläufige Ergebnis vor Steuern ist im Geschäftsjahr 2023/24 aber weiterhin positiv. Für das Geschäftsjahr 2024/25 wird mit im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/24 moderat steigenden Umsatzerlösen sowie einem moderat steigenden Ergebnis vor Steuern gerechnet.
Dresden, den 8. August 2024 Geschäftsführer Bren Higgins Virendra Arvind Kirloskar
1 bmwk.de, Die Lage der Weltwirtschaft zum Ende
des Jahres 2022, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik/
Qoniac GmbH, Dresden Amtsgericht Dresden - HRB 27798 Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
ANHANG zum 30.06.2023Allgemeine Angaben zum JahresabschlussAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Die Qoniac GmbH, Dresden, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Qoniac GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß §§ 266, 275 HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Für den Anhang wurden die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, vorgenommen. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Soweit der beizulegende Zeitwert einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen in Anlehnung an die in den amtlichen AfA-Tabellen des Bundesministeriums für die Finanzen vorgegebenen steuerlichen Nutzungsdauern. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wurde mit Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Wertpapiere sind mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen wurden entsprechend der zu erwartenden Steuerzahlungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft aus der Lizenzierung von Software werden im Zeitpunkt der Lieferung der Software bei Beginn der Installation (Start of installation) realisiert. Der Auftragseingang erfolgt bei der Muttergesellschaft KLA Corporation Inc., die die Lizenzierungen direkt vermarktet. Sofern die Lizenzen der Gesellschaft zuzurechnen sind, erhält diese 97 % des Endkundenumsatzes. Umsatzerlöse aus Wartungsverträgen, werden unabhängig davon, ob diese separat berechnet werden oder nicht, ratierlich über die Vertragslaufzeit realisiert. Der Zeitpunkt des Beginns des Wartungsvertrages ist dabei ebenfalls durch den Beginn der Installation bestimmt. Angaben zur BilanzAnlagenspiegel Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Qoniac Korea Ltd, Dongtan, Südkorea, wurde im Berichtsjahr liquidiert. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige Wertpapiere Die sonstigen Wertpapiere betreffen in voller Höhe einen Geldmarktfonds. Eigenkapital Gegenüber dem Vorjahr gab es keine Änderungen der Beteiligungsverhältnisse bzw. des Stammkapitals. Gewinn- und Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Berichtsjahrs beläuft sich auf EUR 12.184.329,71. Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021/2022 in Höhe von EUR 6.014.456,75 erfolgte auf Grundlage eines Gesellschafterbeschlusses vom 13. März 2023 im Berichtsjahr eine Ausschüttung in Höhe von USD 3.000.000,00 (EUR 2.813.760,00). Der verbleibende Bilanzgewinn beläuft sich auf EUR 15.385.026,46. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von T€ 798 (i.Vj. T€ 709). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten (EUR 2.264.040,30; i.Vj. EUR 376.990,19) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 3.701.620,45 (Vorjahr EUR 3.274.055,63) bestehen gegenüber der KLA Corporation, Milpitas, USA und resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)Gegenüber der Gesellschafterin bestehen keine Forderungen oder Verbindlichkeiten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende wesentliche Verpflichtungen:
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungErläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind keine periodenfremde Erträge enthalten. Angaben gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 11 und Nr. 13 HGB Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen bzw. - Aufwendungen aus/an verbundene Unternehmen liegen nicht vor. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn zum 30. Juni 2023 in Höhe von EUR 15.385.026,46 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zu OrganenWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei:
Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem weiteren Prokuristen wurde erteilt an:
Die Bezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen TEUR 0,00. Alleingesellschafterin ist die KLA-Tencor GmbH, München. Alleingesellschafterin der KLA-Tencor GmbH ist die KLA Corporation, Milpitas, CA 95035, USA. Deren Konzernabschluss wird elektronisch veröffentlicht und ist auf der Website der U.S. Security and Exchange Commission (SEC), Washington, D.C., USA, einsehbar. Die Qoniac GmbH wird in den Konzernabschluss der KLA Corporation einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der Qoniac GmbH besteht nicht, da die Alleingesellschafterin der Gesellschaft den Konzernabschluss der KLA Corporation in Deutschland veröffentlicht hat.
Dresden, den 8. August 2024 Geschäftsführer Bren Higgins Virendra Kirloskar Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Qoniac GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Qoniac GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Qoniac GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 8. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer ppa. Christopher Finke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde am 09.08.2024 festgestellt. |
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