ASV Stübbe Management GmbH

Hollwieser Straße 5, 32602 Vlotho, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 13270
Eingetragen
26.11.2012
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
1. Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) an der ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG, sowie Übernahme der Geschäftsführung bei der ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG. 2. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte einzugehen, die notwendig, geeignet oder nützlich sind, den Unternehmensgegenstand und Geschäftszweck der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist ferner berechtigt, ihre Geschäftstätigkeit auch durch Tochter-, Beteiligungs- und Gemeinschaftsunternehmen auszuüben und Betriebe ganz oder teilweise auf verbundene Unternehmen auszugliedern oder verbundenen Unternehmen zu überlassen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stiebel Familienstiftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stiebel Familienstiftung
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASV Stübbe Management GmbH

Vlotho

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

Aktivseite

31.12.2016
EUR
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   54.392,94 139.709,23
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 2.647.058,02   2.815.607,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.682.488,66   1.966.790,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.375.963,05   5.292.517,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 170.000,76 8.875.510,49 87.594,20
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen   1,00 1,00
3. Sonstige Ausleihungen   107.500,00 20.500,00
    9.037.405,43 10.322.720,68
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.028.590,12   1.966.351,50
2. Unfertige Erzeugnisse 2.454.874,23   2.614.372,07
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.283.770,74   1.493.160,13
4. Geleistete Anzahlungen 59.205,86 5.826.440,95 165.623,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.646.989,42   2.912.001,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   0,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.702.382,05 4.349.371,47 1.737.557,94
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   2.109.519,67 1.048.752,96
    12.285.332,09 11.937.819,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten      
1. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten   211.222,72 100.101,12
D. Aktive latente Steuern   512.557,16 441.758,92
    22.046.517,40 22.802.400,46

Passivseite

     
  31.12.2016
EUR
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
II. Konzernverlustvortrag   -1.049,25 -1.434,40
III. Konzerngewinn   959,69 385,15
IV. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter   10.513.845,70 10.784.209,99
    10.538.756,14 10.808.160,74
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.436.449,00   5.578.568,00
2. Steuerrückstellungen 176.868,00   326.739,00
3. Sonstige Rückstellungen 856.582,28 6.469.899,28 729.731,96
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.827.459,16   3.554.464,88
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 166.854,88   99.230,50
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 426.446,39   737.553,91
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 400,00   0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 761.620,23   22.719,99
6. Sonstige Verbindlichkeiten 855.081,32 5.037.861,98 945.231,48
    22.046.517,40 22.802.400,46

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

2016
EUR
2016
EUR
2015
EUR
1. Umsatzerlöse   25.815.120,95 25.450.790,46
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -352.375,98 -233.849,40
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   146.649,71 202.316,12
4. Sonstige betriebliche Erträge   304.733,41 1.067.596,09
davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vorjahr EUR 79.380,32)      
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.999.754,74   8.076.299,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 487.088,81 8.486.843,55 545.456,08
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 9.163.772,84   8.857.737,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung; 1.967.455,52 11.131.228,36 2.417.935,44
davon für Altersversorgung EUR 265.197,53 (Vorjahr EUR 718.589,49)      
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   2.169.691,89 2.072.626,61
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.898.883,01 3.969.996,59
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 38.719,22 (Vorjahr EUR 0,00)      
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.989,13   13.255,38
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 8.250,00 (Vorjahr EUR 8.250,00)      
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 307.043,46 296.054,33 355.771,42
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 209.131,00 (Vorjahr EUR 228.275,00)      
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   127.735,96 126.862,46
davon latente Steuern (Ertrag) EUR 70.830,86 (Vorjahr EUR 43.657,52)      
12. Ergebnis nach Steuern   803.690,99 77.422,72
13. Sonstige Steuern   27.795,33 26.296,71
14. Konzernjahresüberschuss   775.895,66 51.126,01
15. davon entfallen auf Anteile   385,15 385,15
nicht beherrschender Gesellschafter   774.935,97 50.740,86
16. Konzerngewinn   959,69 385,15

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

I. Allgemeine Angaben

Rechnungslegung

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten und die Gliederung der sonstigen Verbindlichkeiten werden zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Bilanz im Anhang dargestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die ASV Stübbe Management GmbH hat ihren Sitz in Vlotho und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter der Nr. B 13270. Sie ist alleinige persönlich haftende Gesellschafterin der ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG. In die ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG sind mit Ablauf des 31.12.2012 die ASV Stübbe GmbH & Co. KG und die ASV Stübbe GmbH eingebracht worden. Durch diese Einbringung war die Pflicht zur Konzernrechnungslegung entstanden. Für das Geschäftsjahr 2016 ist die Gesellschaft von der Pflicht zur Konzernrechnungslegung befreit, da die Größenmerkmale des § 293 HGB unterschritten werden. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden freiwillig aufgestellt.

Abschlussstichtag

Abschlussstichtag für den Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2016.

Konsolidierungskreis

Im Rahmen der Vollkonsolidierung wurden folgende Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:

Anteilsbesitz
ASV Stübbe Management GmbH, Vlotho  
ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG, Vlotho  
ASV Stübbe Verwaltungs GmbH, Vlotho 100,00%
ASV Stübbe GmbH, Vlotho 100,00%
ASV Stübbe GmbH & Co. KG, Vlotho 100,00%
ASV Stuebbe Pumps & Valves (Suzhou) Co., Ltd., Suzhou/China 100,00%
ASV Stuebbe Pumps & Valves (Shenzhen) Co., Ltd., Shenzhen/China 100,00%
ASV Stuebbe Pumps & Valves (Asia Holding) Co., Ltd., Hong Kong/China 100,00%
ASV Stübbe France SARL, Cergy Pontois Cedex/Frankreich 100,00%
ASV Stübbe Espana S.L., Sant Joan Despi/Spanien 100,00%

Die ASV Stübbe Management GmbH ist die Obergesellschaft. Die Einbeziehung der beiden Kommanditgesellschaften in den Konzernabschluss erfolgte im Hinblick auf die Befreiung dieser Gesellschaften von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§ 264 b HGB).

Von der Einbeziehung der ASV Stübbe Ukraine TOV, Kiew/Ukraine in den Konzernabschluss wurde abgesehen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung ist.

Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht verändert.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen werden Nutzungsdauern von drei bis sechs Jahren zugrunde gelegt.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern überwiegend linear und in Einzelfällen degressiv vorgenommen. Bei mehrschichtiger Nutzung beweglicher Anlagegegenstände wird von entsprechend gekürzten Nutzungsdauern ausgegangen. Abweichend von den konzerneinheitlichen Regeln werden die Abschreibungen des Sachanlagevermögens einer chinesischen Tochtergesellschaft unter Ansatz eines Restwertes von 5 % vorgenommen. Diese Abweichung ist für die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Konzerns von untergeordneter Bedeutung.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluß einbezogen worden sind, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Unbrauchbare und ungängige Gegenstände wurden angemessen abgewertet. Soweit erforderlich wurden Abwertungen vorgenommen, um eine verlustfreie Bewertung zu erreichen.

Die sonstigen Ausleihungen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalwerten angesetzt. Zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen wurden einzeln wertberichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos und des latenten Ausfallrisikos wurde auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Ausgleichsposten für aktive latente Steuern betrifft die Steuerabgrenzung auf Rückstellungen und Verbindlichkeiten, die zur Angleichung an die konzerneinheitlichen Bewertungsmethoden in die Handelsbilanzen II der Tochtergesellschaften eingestellt worden sind. Weiter wurden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge verschiedener Tochtergesellschaften angesetzt, soweit davon auszugehen ist, dass der Steuervorteil aus den Verlustvorträgen mit hinreichender Wahrscheinlichkeit realisiert werden kann. Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde.

Passive latente Steuern sind aufgrund der Zeitbewertung, die im Wesentlichen das Sachanlagevermögen betraf, angefallen und wurden mit den erwarteten Steuersätzen zum Realisationszeitpunkt berechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0 % bei den Entgelten und von 1,0 % bei den Renten ausgegangen. Zusätzlich wird eine Fluktuation weiblicher und männlicher aktiver Mitarbeiter von 2,0 % jährlich berücksichtigt. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bewertungsstichtag 31.10.2016 auf 4,01 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit der Verpflichtungen von pauschal 15 Jahren (Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB im Gegensatz zu den mit den individuellen Restlaufzeiten der einzelnen Verpflichtungen korrespondierenden Rechnungszinssätzen).

Der Unterschiedsbetrag gemäß §253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen für das Geschäftsjahr 2016 EUR 496.956,00 EUR (Vorjahr: EUR 0,00). Dieser Unterschiedsbetrag ergibt sich aus der Gegenüberstellung mit einer Berechnung unter Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes.

Für ungewisse oder ihrer Höhe nach unbekannte Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in ausreichendem Umfang gebildet. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgte grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag. Hierbei sind künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt worden. Die Ermittlung der Gewährleistungs- und Schadensersatzverpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte durch die Anwendung eines betrieblichen Erfahrungssatzes in Höhe von 0,5% auf den am Bilanzstichtag vorhandenen garantiebehafteten Sollumsatzes.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB auf den Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (31. Dezember 2012). Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden aktiven und passiven Unterschiedsbeträge sind der ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG zuzuordnen, da die ASV Stübbe Management GmbH nicht am Kapital dieser Gesellschaft beteiligt ist.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen und die gegenseitigen Erträge und Aufwendungen wurden gegeneinander aufgerechnet. Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Erforderliche Steuerabgrenzungen auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge sind erfolgt.

Währungsumrechnung

Konzernwährung ist der Euro (EUR). Mit Ausnahme der chinesischen Tochtergesellschaften sind alle in die Konzernrechnungslegung einbezogenen Unternehmen im Euro-Raum ansässig.

Fremdwährungsgeschäfte in den Einzelabschlüssen der in die Konzernrechnungslegung einbezogenen Unternehmen werden im Wesentlichen mit den Umrechnungskursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet.

Die Umrechnung der in Fremdwährung erstellten Einzelabschlüsse der chinesischen Tochtergesellschaften erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode des § 308a HGB. Das bedeutet, dass mit Ausnahme des Eigenkapitals, hier erfolgt die Umrechnung zu dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zum 31. Dezember 2012, die Aktiva und Passiva mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Auswirkungen aus der Währungsumrechnung des Eigenkapitals werden erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Hieraus entstehende Umrechnungsdifferenzen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen oder sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen im laufenden Geschäftsjahr sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich wie folgt entwickelt:

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Anschaffungs- und Herstellungskosten:  
Stand am 1.1.2016 538.522,63
Zugänge 11.850,71
Umbuchungen 0,00
Abgänge 65.855,35
Währungsveränderungen -8.882,51
Stand am 31.12.2016 475.635,48
Abschreibungen:  
Stand am 1.1.2016 398.813,40
Abschreibungen des  
Geschäftsjahres 94.463,88
Abgänge 64.792,24
Währungsveränderungen -7.242,50
Stand am 31.12.2016 421.242,54
Buchwert:  
Stand am 31.12.2015 139.709,23
Stand am 31.12.2016 54.392,94

Die Sachanlagen haben sich wie folgt entwickelt:

Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten:          
Stand am 1.1.2016 3.395.500,89 3.011.015,42 9.113.115,32 87.594,20 15.607.225,83
Zugänge 0,00 72.664,41 613.297,74 192.937,67 878.899,82
Umbuchungen 0,00 31.161,91 78.176,37 -109.338,28 0,00
Abgänge 0,00 18.007,00 104.690,72 0,00 122.697,72
Währungsveränderungen 0,00 -35.117,76 -62.544,07 -1.192,83 -98.854,66
Stand am 31.12.2016 3.395.500,89 3.061.716,98 9.637.354,64 170.000,76 16.264.573,27
Abschreibungen:          
Stand am 1.1.2016 579.893,87 1.044.224,53 3.820.597,98 0,00 5.444.716,38
Abschreibungen des          
Geschäftsjahres 168.549,00 367.252,84 1.539.426,17 0,00 2.075.228,01
Abgänge 0,00 18.007,00 70.410,65 0,00 88.417,65
Währungsveränderungen 0,00 -14.242,05 -28.221,91 0,00 -42.463,96
Stand am 31.12.2016 748.442,87 1.379.228,32 5.261.391,59 0,00 7.389.062,78
Buchwert:          
Stand am 31.12.2015 2.815.607,02 1.966.790,89 5.292.517,34 87.594,20 10.162.509,45
Stand am 31.12.2016 2.647.058,02 1.682.488,66 4.375.963,05 170.000,76 8.875.510,49

Die Finanzanlagen haben sich wie folgt entwickelt:

Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Sonstige Auslei- hungen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten:        
Stand am 1.1.2016 1,00 1,00 20.500,00 20.502,00
Zugänge 0,00 0,00 100.000,00 100.000,00
Umbuchungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Abgänge 0,00 0,00 13.000,00 13.000,00
Währungsveränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2016 1,00 1,00 107.500,00 107.502,00
Abschreibungen:        
Stand am 1.1.2016 0,00 0,00 0,00 0,00
Abschreibungen des        
Geschäftsjahres 0,00 0,00 0,00 0,00
Abgänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsveränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2016 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwert:        
Stand am 31.12.2015 1,00 1,00 20.500,00 20.502,00
Stand am 31.12.2016 1,00 1,00 107.500,00 107.502,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen EUR 6.798,68 EUR (Vorjahr: EUR 81.526,79) und von den sonstigen Vermögensgegenständen EUR 1.175.626,76 (Vorjahr: EUR 1.193.461,50) auf Posten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Ansprüche aus Rückdeckungslebensversicherungen (EUR 1.168.373,30 EUR; Vorjahr: EUR 1.188.254,00). Die Restlaufzeiten aller übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände liegen unter einem Jahr.

Aktive latente Steuern

In der Konzernbilanz werden aktive und passive latente Steuern saldiert ausgewiesen.

Der Bilanzansatz setzt sich wie folgt zusammen:

aktive latente Steuern 31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
Latente Steuern auf Verlustvorträge 336.600,00 347.700,00
Sonstige aktive latente Steuern 435.201,56 396.817,22
Passive latente Steuern auf zeitliche Differenzen -800,00 -1.000,00
Passive latente Steuern aufgrund Zeitwertbewertung -258.444,40 -301.758,30
Gesamt 512.557,16 441.758,92

Damit haben sich die latenten Steuersalden wie folgt verändert:

aktive latente Steuern
EUR
passive latente Steuern
EUR
Saldo
EUR
31.12.2015 744.517,22 302.758,30 441.758,92
31.12.2016 771.801,56 259.244,40 512.557,16
Veränderung 27.284,34 -43.513,90 70.798,24

Die Verlustvorträge, für die latente Steuern aktiviert worden sind, entfallen sowohl auf inländische, als auch auf ausländische Tochtergesellschaften. Aufgrund der Geschäftsentwicklung wird erwartet, dass die Verlustvorträge durch zukünftige Gewinne ausgeglichen werden. Der sich ergebene Aufwand aus der Bildung oder der Ertrag aus der Auflösung latenter Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gesondert ausgewiesen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem individuellen zukunftsgerichteten Steuersatz der jeweiligen Tochtergesellschaft.

Entsprechend der Neubewertungsmethode ist das Reinvermögen der betreffenden Tochterunternehmen aus Konzernsicht zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Diese Zeitwertbewertung führte auch zur Bildung von passiven latenten Steuern. Diese passiven Steuern entfallen auf eine inländische Tochtergesellschaft und sind entsprechend der Entwicklung der Zeitwerte fortgeschrieben worden.

Eigenkapital

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist aus dem beigefügten Eigenkapitalspiegel zu entnehmen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind ausschließlich für Verpflichtungen inländischer Konzerngesellschaften gebildet worden. Bei ausländischen Tochtergesellschaften bestehen keine passivierungspflichtigen Zusagen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen sonstige Verpflichtungen gegenüber dem Personal (EUR 382.897,90; Vorjahr: EUR 248.781,83), Gewährleistungsverpflichtungen (EUR 137.000,00; Vorjahr: EUR 134.800,00) und Prüfungs- und Beratungskosten (EUR 69.344,04; Vorjahr: EUR 63.513,28).

Verbindlichkeiten

31.12.2016 Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten 2.827.459,16 1.123.365,08 1.266.794,08 437.300,00
(Vorjahr) (3.554.464,88) (1.227.305,72) (1.639.827,16) (687.332,00)
Erhaltene Anzahlungen 166.854,88 166.854,88 0,00 0,00
(Vorjahr) (99.230,50) (99.230,50) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 426.446,39 426.446,39 0,00 0,00
(Vorjahr) (737.553,91) (716.587,93) (20.965,98) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 400,00 400,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Gesellschaftern 761.620,23 761.620,23 0,00 0,00
(Vorjahr) (22.719,99) (22.719,99) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 855.081,32 845.275,06 9.806,26 0,00
(Vorjahr) (945.231,48) (929.402,58) (13.190,80) (2.638,10)
davon aus Steuern 170.797,23 170.797,23 0,00 0,00
(Vorjahr) (211.881,34) (211.881,34) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen der so- zialen Sicherheit 97.665,04 87.858,78 9.806,26 0,00
(Vorjahr) (94.972,65) (79.143,75) (13.190,80) (2.638,10)
Gesamt 5.037.861,98 3.323.961,64 1.276.600,34 437.300,00
(Vorjahr) (5.359.200,76) (2.995.246,72) (1.673.983,94) (689.970,10)

Von dem Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 2.327.159,16 (Vorjahr: EUR 3.042.898,24) durch Grundpfandrechte gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von §277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar. Bei Anwendung des §277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von EUR 25.577.537,70 ergeben.

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:

2016
EUR
2015
EUR
Zulieferungen zur Investitionsgüterproduktion und -unterhaltung 25.719.122,99 25.450.790,46
Sonstige Erlöse (2015 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen) 95.997,96 0,00
Gesamt 25.815.120,95 25.450.790,46

Rd. 74% der Umsatzerlöse werden in EU-Ländern erzielt. In diesen Märkten bestehen keine erheblichen Unterschiede in der Geschäftstätigkeit.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In dem Steueraufwand sind Erträge aus der Aktivierung latenter Steuern von EUR 70.830,86 (Vorjahr: EUR 43.657,52) verrechnet worden. Im laufenden Geschäftsjahr entfallen diese überwiegend auf zeitliche Differenzen bei in- und ausländischen Konzerngesellschaften.

V. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung erfolgt gem. DRS 21. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds von EUR 1.609.219,67 (Vorjahr: EUR 537.186,32) umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten (EUR 2.109.519,67; Vorjahr: EUR 1.048.752,96), sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andere kurzfristige Kreditaufnahmen (EUR 500.300,00; Vorjahr: EUR 511.566,64).

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2016
EUR
davon Fälligkeit bis 1 Jahr
EUR
davon Fälligkeit in 1 bis 5 Jahren
EUR
Miet- und Leasingverpflichtungen 330.808,57 142.532,78 188.275,79
(Vorjahr) (156.196,49) (78.516,24) (77.680,25)
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen 652.299,00 652.299,00 0,00
(Vorjahr) (12.000,00) (12.000,00) (0,00)
Gesamt 983.107,57 794.831,78 188.275,79
(Vorjahr) (168.196,49) (90.516,24) (77.680,25)

Die Angaben zu den Miet- und Leasingverpflichtungen meint die nach dem Bilanzstichtag fälligen Verpflichtungen bis zur jeweils frühest möglichen Beendigung der Verträge.

Mitarbeiterzahlen

Im Jahresdurchschnitt waren 219 (Vorjahr: 219) Arbeitnehmer beschäftigt , davon 123 (Vorjahr: 121) gewerbliche Arbeitnehmer und 96 (Vorjahr: 98) Angestellte. Außerdem wurden in dem inländischen Betrieb im Jahresdurchschnitt 12 Auszubildende (Vorjahr: 13) beschäftigt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17. Mai 2017.

Honorare des Abschlussprüfers

Bezüglich des Abschlussprüfers sind folgende Honorare im Geschäftsjahr 2016 angefallen:

2016
EUR
2015
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 41.697,00 43.007,30
Steuerberatungsleistungen 10.533,10 12.478,41
Sonstige Leistungen 1.450,00 1.330,00
Gesamt 53.680,10 56.815,71

Organe der Muttergesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2016 Herr Dr. Ulrich Stiebel, Ingenieur, Obergünzburg, und Herr Klaus Warnecke, Ingenieur, Porta Westfalica.

Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird in entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2008 ein ungesichertes Darlehen erhalten. Auf das Darlehen wurden im Geschäftsjahr 2016 planmäßige Tilgungen von EUR 11.000,00 geleistet, so dass es zum Ende des Geschäftsjahres mit EUR 9.500,00 ausgewiesen wird.

Die Gesamtbezüge der früheren Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2016 EUR 65.197,92 (Vorjahr: EUR 67.891,32) betragen. Die Rückstellung für die laufenden Pensionen dieser Personengruppe beträgt EUR 726.758,00 (Vorjahr: EUR 755.531,00).

Angaben gemäß § 264 b HGB

Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss sind die ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG, Vlotho, und die ASV Stübbe GmbH & Co. KG, Vlotho von der Pflicht zur Aufstellung und Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften befreit.

 

Vlotho, den 31. Mai 2017

ASV Stübbe Management GmbH

Dr. Stiebel, Geschäftsführer

Warnecke, Geschäftsführer

Der Konzernabschluss wurde am 12.12.2017 von der Gesellschafterversammlung gebilligt.

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

2016
EUR
2015
EUR
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit    
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile) 775.895,66 51.126,01
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.169.691,89 2.072.626,61
- Abnahme (2015: Zunahme) der Rückstellungen -18.268,68 145.359,38
- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -111.121,60 10.354,69
+ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 713.254,36 834.731,23
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -333.233,30 -252.129,74
- Gewinne (2015: Verluste) aus dem Abgang von Gegenständen -18.757,05 497,50
+ Zinsaufwendungen/Zinserträge 296.054,33 342.516,04
+ Aufwendungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00
+ Ertragsteueraufwand/-ertrag 127.735,96 126.862,46
- Ertragsteuerzahlungen -345.405,20 3.070,16
  3.255.846,37 3.335.014,34
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit    
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -11.850,71 -44.697,01
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 54.100,23 13.348,62
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -878.899,82 -1.441.380,44
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 13.000,00 11.000,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -100.000,00 0,00
+ Erhaltene Zinsen 10.989,13 13.255,38
  -912.661,17 -1.448.473,45
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit    
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,00 99.659,56
- Auszahlungen für Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter -56.729,66 0,00
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0,00 0,00
- Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -715.739,08 -528.228,24
- Gezahlte Zinsen -307.043,46 -355.771,42
- Auszahlungen an andere Gesellschafter -191.639,65 -43.278,23
  -1.271.151,85 -827.618,33
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.072.033,35 1.058.922,56
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 537.186,32 -521.736,24
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 1.609.219,67 537.186,32
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres    
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.109.519,67 1.048.752,96
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 0,00
kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -500.300,00 -511.566,64
  1.609.219,67 537.186,32

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

Mutter-
unternehmen
Gezeichnetes
Kapital
EUR
Erwirt-
schaftetes
Konzern-
eigenkaptial
EUR
Eigenkapital
EUR
Stand 1. Januar 2015 25.000,00 - 1.434,40 23.565,60
Übrige Veränderungen     0,00
Konzerngewinn   385,15 385,15
Übriges Konzernergebnis    
Konzerngesamtergebnis   385,15 385,15
Stand 31. Dezember 2015 25.000,00 - 1.049,25 23.950,75
Stand 1. Januar 2016 25.000,00 - 1.049,25 23.950,75
Übrige Veränderungen     0,00
Konzerngewinn   959,69 959,69
Übriges Konzernergebnis    
Konzerngesamtergebnis   959,69 959,69
Stand 31. Dezember 2016 25.000,00 - 89,56 24.910,44
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Anteile
an
Kapital-
konten,
Rücklagen
EUR
Unterschieds-
betrag
aus der
Kapital-
konsolidierung
EUR
Unterschieds-
betrag
aus der
Währungs-
umrechnung
EUR
Eigenkapital
EUR
Konzern-
eigenkapital
EUR
Stand 1. Januar 2015 6.451.501,46 3.876.460,44 395.571,35 10.723.533,25 10.747.098,85
Übrige Veränderungen - 195.715,33   205.651,21 9.935,88 9.935,88
Konzerngewinn       0,00 385,15
Übriges Konzernergebnis 50.740,86 0,00 0,00 50.740,86 50.740,86
Konzerngesamtergebnis 50.740,86 0,00 0,00 50.740,86 51.126,01
Stand 31. Dezember 2015 6.306.526,99 3.876.460,44 601.222,56 10.784.209,99 10.808.160,74
Stand 1. Januar 2016 6.306.526,99 3.876.460,44 601.222,56 10.784.209,99 10.808.160,74
Übrige Veränderungen - 930.539,89   - 114.760,37 - 1.045.300,26 - 1.045.300,26
Konzerngewinn       0,00 959,69
Übriges Konzernergebnis 774.935,97 0,00 0,00 774.935,97 774.935,97
Konzerngesamtergebnis 774.935,97 0,00 0,00 774.935,97 775.895,66
Stand 31. Dezember 2016 6.150.923,07 3.876.460,44 486.462,19 10.513.845,70 10.538.756,14

Konzernlagebericht
für das Geschäftsjahr 2016

1. Grundlagen des Konzerns

1.1 Geschäftsmodell

Die Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Armaturen, Pumpen, und Mess- und Regeltechnik. Unsere Produkte werden in den Anwendungsbereichen Umwelttechnik, Oberflächentechnik, Chemie und Metallurgie eingesetzt.

In diesen Anwendungsbereichen möchten wir uns von einem anerkannten Systemanbieter und Partner for Solutions zu einem technologisch führenden internationalen Lieferanten und Dienstleister entwickeln.

1.2 Konzernstruktur

In den Konzernabschluss werden neben der ASV Stübbe Management GmbH als Obergesellschaft vier inländische Unternehmen und fünf ausländische Tochtergesellschaften einbezogen. Dabei werden die ausländischen Beteiligungen von der Tochtergesellschaft ASV Stübbe GmbH gehalten. Diese und die weiteren inländischen Beteiligungsgesellschaften, ausgenommen die ASV Stübbe Management GmbH, stehen im alleinigen Eigentum der Tochtergesellschaft ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG, an der die Obergesellschaft als alleinige Komplementärin ohne Anteil am Vermögen beteiligt ist. Aufgrund dieser Struktur entfallen das Eigenkapital des Konzerns und das Konzernergebnis im Wesentlichen auf den nicht dem Konzern angehörenden Gesellschafter der ASV Stübbe Holding GmbH & Co. KG. Für den Konzern selbst ist deshalb nur das Ergebnis der Obergesellschaft als Konzerngewinn auszuweisen.

Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht verändert.

In der Unternehmensgruppe wird an zwei Standorten produziert, einmal in Deutschland und einmal in China. Die übrigen ausländischen Tochtergesellschaften beschränken sich im Wesentlichen auf Vertriebstätigkeiten.

Im Jahr 2016 waren im Konzern unverändert durchschnittlich insgesamt 219 Personen (Vorjahr: 219 Personen) beschäftigt.

1.3 Forschung und Entwicklung

Der Konzern ist ständig dabei, die für die verschiedenen Märkte erforderlichen Produkte zu entwickeln und weiter zu verbessern. Insbesondere soll durch die permanente Weiterentwicklung des Produktprogramms gewährleistet werden, dass die Gesellschaft einer der führenden Anbieter bleibt. Zur Festlegung der Ziele im Bereich Forschung und Entwicklung stehen auch weiterhin die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund.

Entwicklungsprojekte werden eindeutig definiert und in Projektpläne der verschiedenen Produktsegmente eingeteilt. Dabei findet Forschung und Entwicklung schwerpunktmäßig am Standort Vlotho statt. Hier wurden die Aktivitäten in diesem Bereich weiter intensiviert. So haben sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um TEUR 42 auf TEUR 1.242 (Vorjahr: TEUR 1.200) nochmals leicht erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 14 Mitarbeiter (Vorjahr: 12 Mitarbeiter) im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Rahmenbedingungen

Die globale Weltwirtschaft hat im Jahr 2016 nur um moderate 2,9 % zugenommen. In der Euro-Zone betrug die BIP-Steigerung für das Gesamtjahr 1,7 % gegenüber dem Vorjahr und lag damit leicht über dem Wachstum in den USA, welches im Vergleich zum Vorjahr rückläufig war und für das Gesamtjahr 2016 1,6 % betrug.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld weiter verbessert. Das Statistische Bundesamt berichtet von einer Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber 2015 von 1,9 % (Vorjahr: Zunahme von 1,7 %). Wichtigste Stütze der Konjunktur waren dabei die Konsumausgaben des Staates, die mit 4,2 % deutlich höher waren als im Vorjahr. Ursächlich für diese starke Zunahme kann unter anderem die Flüchtlingskrise mit den darin verbundenen Kosten gesehen werden. Die privaten Konsumausgaben wuchsen ähnlich wie im Vorjahr und legten preisbereinigt um 2,0 % zu. Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen kräftig um 2,5 % und wirkten ebenfalls positiv zu dieser Entwicklung bei. Ähnlich wie im Vorjahr war der Außenbeitrag keine Stütze für das BIP-Wachstum. Hier hatte dieser sogar einen leicht negativen Effekt, da die preisbereinigten Exporte zwar um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr stiegen, die Steigerung der Importe allerdings mit + 3,4 % höher ausfielen.

Für das Jahr 2017 erhöhten sowohl die OECD als auch der IWF jüngst ihre Wachstumsprognose der Konjunktur leicht. Aufgrund der wieder anziehenden Wirtschaftsleistung in China, steigender Verbraucherpreise und robuster Finanzmärkte rechnet der IWF mit einem Wachstum der Weltwirtschaft für das laufende Jahr von 3,5 % und die OECD mit einer Zunahme von 3,3 %. Risiken im Wachstum werden vor allem in der Zunahme von geopolitischen Spannungen, Errichtungen von Handelshemmnissen, aber auch in der Stabilität der Finanzsysteme gesehen. So wird z.B. das Wirtschaftswachstum in China durch eine exzessive Kreditvergabe finanziert. Die Bundesregierung geht in ihrer Jahresprojektion für das Jahr 2017 von einer soliden Zunahme des BIP von 1,4 % aus. Damit soll Deutschland ähnlich wachsen wie der Euro-Zone, für die die Institute ein Wachstum von 1,6 % vorhersagen.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Lage in der für uns relevanten Branche des chemischen Anlagenbaus war im Jahr 2016 weiterhin angespannt. Aufgrund von Überkapazitäten, schwankenden Rohstoffpreisen und anhaltenden politischen Unsicherheiten kam es erneut zu einem Marktrückgang. So gingen gemäß Angaben des VDMA die Bestellungen um 13 % auf 1,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,0 Mrd. EUR) zurück. Dieses ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 1999.

Die Rahmenbedingungen in den weiteren Zielmärkten in Osteuropa und insbesondere Russland bleiben nach wie vor schwierig, allerdings scheint Russland auf einem Erholungspfad zu sein. Fachleute erwarten, dass die Wirtschaft hier in 2017 um mehr als ein Prozent wächst, nach einem Rückgang von knapp 4 % in 2015. Dabei wird Russland unmittelbar von einem anziehenden Ölpreis profitieren. Führende Investmentbanken empfehlen wieder Investitionen und internationale Anleger trauen sich wieder zunehmend, Aktien und Anleihen zu kaufen. Russland war im Jahr 2016 der wichtigste Abnehmer des Chemieanlagenbaus mit einer Auftragssumme von über 700 Mio. EUR.

In China leidet die Photovoltaikindustrie weiterhin unter massiven Überkapazitäten, Margenverfall und verringerten Subventionen. Dieses gilt auch in den westlichen Industrienationen. Dieses hatte zur Folge, dass der Weltmarkpreis in 2016 um rund ein Fünftel gesunken ist. Zwar wird im Jahr 2017 nach Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) neue Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von rund 80 Gigawatt (GWp) global in Betrieb gehen, jedoch wird der Markt nicht mehr so stark wachsen wie im Jahr 2016. In Deutschland ist allerdings eine Trendwende eingeleitet, da in 2016 der Markt auf niedrigen Niveau um 4 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Neue Hoffnungen liegen dabei in einer Weiterentwicklung der Solarstromspeicherung, der es ermöglicht, die Sonnenenergie zu speichern und selbst zu verbrauchen anstatt diese ins Netz einzuspeisen.

Unsere chinesischen Gesellschaften verzeichneten durch eine konsequente Neuausrichtung deutliche Umsatzsteigerungen.

Ein im Inland operativ tätiges Unternehmen verzeichnete in allen Geschäftsbereichen leichte Umsatzverluste gegenüber dem Vorjahr. So sanken die konsolidierten Produktgruppenumsätze vor Erlösschmälerungen und Skonti insbesondere im Geschäftsbereich Armaturen um TEUR 230 oder - 2,0% und im Geschäftsbereich Pumpen um TEUR 122 oder -3,7%. Im Bereich der technischen Teile wurden keine Umsatzerlöse erzielt, da zum Ende des Geschäftsjahres 2015 das Produktprogramm hier eingestellt wurde. Die Verluste mussten vorwiegend im Inland hingenommen werden, konnten allerdings durch ein starkes Umsatzwachstum in China mehr als ausgeglichen werden.

Aus Konzernsicht verlief das Jahr 2016 insgesamt gut.

2.3 Ertragslage

Der Konzernumsatz erhöhte sich um TEUR 364 oder + 1,4 % auf TEUR 25.815 (Vorjahr: TEUR 25.451). Der Materialeinsatz ist um 1,0 %-Punkte auf 33,1 % der betrieblichen Leistung zurückgegangen (Vorjahr: 34,1 %). Die Personalaufwandsquote verringerte sich auf 43,5 % (Vorjahr: 44,2 %). Das EBITDA erhöhte sich deutlich um TEUR 778 auf TEUR 3.397 (Vorjahr: TEUR 2.619), was einer Umsatzrentabilität von 13,3 % entspricht (Vorjahr: bereinigt 10,3 %).

In den EU-Ländern werden insgesamt rund 74 % des Konzernumsatzes erzielt, dabei ist Deutschland unverändert der für uns wichtigste Absatzmarkt.

Der im Vorjahr prognostizierte Konzernumsatz in Höhe von TEUR 27.060 wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr um rd. 5 % oder um TEUR 1.245 gering verfehlt. Insbesondere die deutsche Gesellschaft lag beim Absatz leicht hinter ihren Erwartungen zurück. Die in den Vorjahren eingeleiteten Restrukturierungen zeigten aber bei den chinesischen Gesellschaften ihre Wirkungen. Die Kosten haben sich an die niedrige Umsatzsituation angepasst, und die Ergebnisse sind insgesamt nahezu ausgeglichen.

Der Konzernjahresüberschuß beträgt TEUR 776 (Vorjahr: Konzernjahresüberschuß TEUR 51). Aufgrund der Konzernstruktur entfällt er nahezu vollständig auf andere Gesellschafter, so dass ein Konzerngewinn von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen wird.

2.4 Finanz- und Vermögenslage

Das Konzernvermögen beträgt TEUR 22.047 (Vorjahr: TEUR 22.802). Hiervon entfallen auf das Anlagevermögen 41,0 % (Vorjahr: 45,3 %) und 26,4 % auf das Vorratsvermögen (Vorjahr: 27,4 %). Das Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Stichtag TEUR 10.539 (Vorjahr: TEUR 10.808). Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 47,8 % (Vorjahr: 47,4 %).

Tilgungen auf die Darlehen wurden in 2016 planmäßig geleistet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten sämtliche Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden ohne dabei vorhandene Kreditlinien voll auszuschöpfen. Tilgungen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten können auch in 2017 planmäßig erbracht werden.

Der gemäß DRS 21, also ohne Zinsaufwendungen und -erträge berechnete Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.256. Insbesondere das gute Konzernergebnis vor Abzug der Abschreibungen und der Abbau der Vorräte und der Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund von Zahlungen hatten hierbei einen positiven Einfluss. Dieser Cash Flow wurde zum größten Teil für Investitionen in das Sachanlagevermögen, die TEUR 879 betrugen, verwendet. Investiert wurde insbesondere in die weitere Modernisierung der Betriebsmittel. Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig um TEUR 716 zurückgeführt. Der Finanzmittelfonds verbesserte sich um TEUR 1.072 auf TEUR 1.609 am Ende des Geschäftsjahres 2016.

Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse bei den zum 31. Dezember 2016 in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr als gut. Sie erwartet, dass die in den Vorjahren eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen in Zukunft zu nachhaltig positiven Konzernergebnissen führen werden.

3. Nachtragsbericht

Wie im Konzernanhang im Absatz VI. Sonstige Angaben erläutert, sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, nicht eingetreten.

4. Chancen- und Risikobericht

Der Konzern ist in seiner unternehmerischen Tätigkeit unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen ist der Einsatzfähigkeit der Produkte in der chemischen Industrie besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Durch die permanente Berichterstattung zur aktuellen Geschäftsentwicklung wird sichergestellt, dass über potenzielle Risiken und Chancen laufend und zeitnah informiert wird und gegebenenfalls Steuerungsmaßnahmen zeitnah und wirksam eingeleitet werden können.

Die Chancen für die Unternehmensgruppe stellen sich eindeutig durch internationales Wachstum, einer weiteren Marktdurchdringung insbesondere im asiatischen Raum und in den GUS-Staaten und durch die Ausweitung des Projektgeschäfts dar. Durch die strategische Neuausrichtung in der ASV Stübbe Gruppe und die Konzentrierung auf die Zielbranchen Umwelttechnik, Oberflächentechnik, Chemie und Metallurgie verbunden mit dem gleichzeitigen Aufbau von qualifiziertem Anwendungswissen sollten sollen weitere bedeutende Kunden akquiriert werden. Somit soll auch die Abhängigkeit zu bestehenden Großkunden reduziert werden. Fokussiert auf diese Zielmärkte existiert hier ein großes Potential. Zur Ausschöpfung dieser Entwicklungsmöglichkeiten sind zusätzliche strategische Stellenbesetzungen vorgesehen, um diese Kunden auch gezielt und qualifiziert beraten zu können.

Die ASV Stübbe Gruppe möchte sich zudem als technologisch führenden internationalen Lieferanten und Dienstleister positionieren, der ein breites und hochwertiges Produktspektrum in den Anwendungsbereichen abdecken kann. Auch hier liegt ein Vorteil gegenüber unserem Wettbewerb, der ein ähnliches Spektrum nicht aus einer Hand anbieten kann.

Durch das komplett integrierte Management-System sind hohe Produktionsstandards gegeben, die laufend kontrolliert und überwacht werden, so dass bereits frühzeitig Produktfehler erkannt und Maßnahmen zur Beseitigung eingeleitet werden können. Es werden komplexe Produktions- und Prüfanlagen betrieben, deren Ausfall negativen Einflüssen auf die Lieferzeiten und somit auch auf die Ertragslage haben könnte. Daher werden auch hohe Aufwendungen für Prüf,- Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in Kauf genommen.

Als wesentliches wirtschaftliches Risiko ist die Abhängigkeit vom chemischen Anlagenbau zu sehen. Der wirtschaftlichen Entwicklung in der Chemieindustrie und den davon abhängigen Investitionszyklen des Anlagenbaus kann das Unternehmen nur in engen Grenzen gegensteuern.

Da die Zielmärkte sich insbesondere in China und in den GUS-Staaten befinden, hätten ungünstige politische Rahmenbedingungen und instabile Verhältnisse vor Ort ebenfalls negative Einflüsse auf unsere Geschäftstätigkeit. Durch ständigen Austausch mit unseren lokalen Gesellschaften, Lieferanten und Kunden wird versucht, diese Risiken vorausschauend zu beobachten.

Da die Absatzmärkte sich im Wesentlichen in der EU befinden, werden Währungsrisiken als nicht hoch eingeschätzt. Die europäischen Konzernunternehmen wickeln die Geschäfte in ihrer funktionalen Währung Euro ab. Da unsere chinesischen Tochterunternehmen ihre Geschäfte in den Währungen CNY, HKD, USD und EUR abwickeln, kann eine Veränderung der Wechselkurse negative Ergebnisauswirkungen haben. Der Konzern wird bei Bedarf geeignete Absicherungsmaßnahmen durchführen. Gegenwärtig sind aus diesen Risiken keine wesentlichen negativen Einflüsse zu erkennen.

Durch unsere gute Eigenkapitalausstattung sind Finanzrisiken auch in Zukunft weitestgehend minimiert. Die Beobachtung der aktuellen Kennzahlen in den entsprechenden Steuerungsgremien gewährleistet eine frühzeitige Erkennung von etwaigen Risiken und ermöglicht schnelles Gegensteuern.

Wenn es uns gelingt, unsere Kompetenzstärken weiterhin konsequent in den Vordergrund zu stellen, wird das unsere Wettbewerbsposition stärken.

Die Geschäftsführung sieht zurzeit keine Anzeichen dafür, dass aufgrund von Einzelrisiken oder aufgrund der Summe mehrerer Einzelrisiken der Fortbestand des Konzerns oder einzelner Konzernunternehmen gefährdet sein könnte.

5. Prognosebericht

Der Verlauf der ersten Wochen des Jahres 2017 und das allgemeine Geschäftsklima zeigen eine leichte Steigerung hinsichtlich Umsatz- und Auftragsentwicklung, Die Geschäftsführung sieht den Konzern in einem weiterhin schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld mit viel Unsicherheit. Insbesondere der Einfluss der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik auf die Weltwirtschaft und die Folgen des Brexits sind aus heutiger Sicht nicht näher vorhersehbar. Dennoch möchte die Geschäftsführung an ihrem Ziel festhalten, das sich durch strategische Neuausrichtung das Umsatzniveau des Jahres 2017 erhöhen wird. Durch das Anbieten strategisch neuer Produkte sollen wichtige Neukunden insbesondere im Anwendungsbereich Metallurgie gewonnen werden. Die einzelnen Gesellschaften im Konzern sind ständig dabei, durch geeignete Verbesserungsmaßnahmen und Neuorganisation die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Wir gehen beim Umsatz von einer Steigerung von rd. 13% auf TEUR 29.213 als Prognose für 2017 aus. Die Erschließung neuer Absatzmärkte, dabei liegt der Schwerpunkt auf der Intensivierung des Exports, soll unsere Ertrags- und Finanzlage nachhaltig stärken. Das Investitionsvolumen soll auf TEUR 1.497 im Inland und TEUR 361 im Ausland leicht erhöht und vorwiegend durch eigene Mittel finanziert werden.

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen beruhen auf aktuellen Einschätzungen der Unternehmens- und Marktentwicklungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier getroffenen Aussagen abweichen.

 

Vlotho, den 31. Mai 2017

ASV Stübbe Management GmbH

Dr. Stiebel, Geschäftsführer

Warnecke, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der ASV Stübbe Management GmbH, Vlotho, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben die Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 11. Dezember 2017

H. Wortmeier GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wortmeier, Wirtschaftsprüfer

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