Components at Service GmbH

Keltenring 15, 82041 Oberhaching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 126466
Eingetragen
13.7.1999
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Erbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Materialwirtschaftliche und logistische Beratung sowie Kauf und Verkauf von elektronischen Teilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Max Münch
seit 29.9.2023
Prokura
Dominik Zillner
seit 22.3.2022
Geschäftsführer
Thomas Zillner
seit 1.7.2010
Geschäftsführer
Martina Zillner
seit 30.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
40.00%
30.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Dominik Zillner
Grünwald
40.00%
Martina Zillner
Grünwald
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Components at Service GmbH

Oberhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsverlauf

Die Components at Service (CAS) konzentriert sich auf den Vertrieb von elektronischen Bauelementen sowie Dienstleistungen im Bereich Supply Chain Management und Beratung für den Halbleiter-Einkauf.

Das erste Quartal des Jahres 2023 war von einem anhaltenden Halbleiterengpass geprägt, der den globalen Markt stark beeinflusste. Lieferkettenunterbrechungen und Kapazitätsbeschränkungen bei den Herstellern führten zu Produktionsengpässen, während die Nachfrage nach Halbleitern in Branchen wie der Automobilindustrie, Medizintechnik, Automatisierung und anderen, die von der Elektronikproduktion abhängen, stieg. Werkschließungen, Arbeitsunterbrechungen und gestörte internationale Lieferketten beeinträchtigten die Produktionskapazitäten und führten zu Lieferverzögerungen. Die zunehmende Komplexität und Funktionalität moderner elektronischer Geräte sowie der verstärkte Einsatz von Technologien wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge und autonomes Fahren erhöhten die Nachfrage nach Halbleitern weiter, was zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führte. Im zweiten Quartal erholte sich der Halbleiterengpass weitestgehend, was zu einem Überangebot bei gesättigter Nachfrage führte und die Auftragslage im zweiten Halbjahr 2023 drastisch reduzierte. Die Elektronikbranche kämpfte seitdem mit vollen Lagern und Cashflow-Problemen.

CAS hat seine Unabhängigkeit als freier Distributor, seine Fachkompetenz in der Halbleiterbeschaffung und seine über 20-jährige Markterfahrung genutzt, um seit 2021 zu einem bedeutenden Lieferanten in verschiedenen Branchen wie der Automobilindustrie, der Automatisierungsindustrie und der Medizintechnik aufzusteigen. In den letzten Jahren konnte CAS erheblich von der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach Elektronikkomponenten profitieren und sich weiterentwickeln.

Aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Konjunktur und der zurückgegangenen Nachfrage erzielte CAS im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.080.449,72 EUR.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage des Unternehmens ist weiterhin ausgezeichnet. Soweit möglich und beeinflussbar wird Wert daraufgelegt, dass das Vermögen zu jeder Zeit kurzfristig verfügbar ist. Verbindlichkeiten bestehen nur aufgrund der üblichen Geschäftstätigkeiten. Im Wesentlichen resultieren die Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Auszahlungsverbindlichkeiten gegenüber den Lieferanten.

Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich deutlich reduziert von 55,296 Mio. EUR auf 31,639 Mio. EUR. Gemessen am Geschäftsjahr 2021 liegt diese mit einem Plus von 22,133 Mio. EUR dennoch deutlich über den 9,506 Mio. EUR. Ursächlich sind auf der Aktivseite im Umlaufvermögen die hohen Guthaben bei Kreditinstituten 28,356 Mio. EUR, der Warenbestand und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Anlagevermögen ausschlaggebend sind die selbst geschaffene Software (CaS Smart Inquiry Tool) mit einem Wert von 180.157 EUR, die Sachanlagen in Höhe von 404.038 EUR (Vorjahr: 271.138 EUR) und die geleisteten Anzahlungen in Höhe von 396.314,59 EUR. Ursächlich auf der Passivseite sind neben Steuerrückstellungen in Höhe von 442.070,30 EUR (Vorjahr 10,176 Mio. EUR), die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 9,196 Mio. EUR und die Summe an Eigenkapital in Höhe von 21,550 Mio. EUR (Vorjahr: 31,362 Mio. EUR).

Die Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Forderungen sind durch die vereinbarten Zahlungsziele gesichert. Für den Fall, dass Kunden Ihre Forderungen nicht fristgerecht im festgelegten Zeitraum begleichen, kommt das professionelle Mahnwesen und Forderungsmanagement der Components zum Einsatz.

Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2023 weiterhin sehr gut. Sämtliche fällige Zahlungen konnten jederzeit durch liquide Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten) beglichen werden. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Berichtsjahr 2023 kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Es war zu keiner Zeit notwendig Fremdkapital in Form von Darlehen für Investitionen oder Wareneinkauf aufzunehmen.

Ganz im Gegenteil, das Unternehmen konnte im Berichtszeitraum 2023 durch mehrfache, diversifizierte Geldanlagen mittels Festgeld- und Tagesgeldkonten Zinsen in Höhe von 596.914,09 EUR erwirtschaften.

Als freier Distributor mit unbegrenztem Marktzugang und individueller Bedarfsdeckung hat sich CAS im Vergleich zum allgemeinen Marktumfeld sehr gut mit einem Jahresüberschuss von 5,188 Mio. EUR (Vorjahr: 31,323 Mio. EUR) behauptet.

Nach dem bis dato höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte des Ausnahmejahres 2022 in Höhe von 177,692 Mio. EUR hat sich der Umsatz 2023 deutlich auf 35,080 Mio. EUR reduziert. Der im Vorjahresvergleich um 142,612 Mio. EUR gesunkene Umsatz beruht auf der sich seit Q2 2023 geänderten Marksituation mit vollen Lägern und drastisch gedrosselter Nachfrage. Dieses Ergebnis spiegelt sich in stark rückläufigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (350.979,55 EUR, Vorjahr: 10,004 Mio. EUR) und entsprechend gegenläufigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (192.055,76 EUR, Vorjahr: 12,003 Mio. EUR) wider.

Als äußerst positiv kann die weitere Erhöhung der Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2023 angesehen werden. Diese konnte im Vorjahresvergleich um 11,39 % gesteigert werden, verglichen am Geschäftsjahr 2021 sogar um 27,73 %. Im Geschäftsjahr 2021 betrug die EKQ der Components at Service GmbH noch 40,38 %, im Geschäftsjahr 2022 bereits 56,72 % und mit Beendigung des Berichtsjahres 2023 sogar 68,11 %.

Die Berechnung hierzu erfolgte nach der Formel: EKQ = (EK/ GK) x 100

WJ 2021
Eigenkapital 3.839.123,08 EUR
Gesamtkapital 9.506.825,92 EUR
Berechnung EKQ für 2021 EKQ = (3.839.123,08 / 9.506.825,92) X 100
EKQ 2021 40,38 %
WJ 2022
Eigenkapital 31.362.407,70 EUR
Gesamtkapital 55.296.962,85 EUR
Berechnung EKQ für 2022 EKQ = (31.362.407,70 / 55.296.962,85) X 100
EKQ 2022 56,72 %
WJ 2023
Eigenkapital 21.550.818,14 EUR
Gesamtkapital 31.639.566,40 EUR
Berechnung EKQ für 2023 EKQ = (21.550.818,14 / 31.639.566,40) X 100
EKQ 2023 68,11 %

III. Nachtragsbericht

Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Hohe Investitionen der Chiphersteller in neue Produktionskapazitäten in den vergangenen Jahren sowie ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der globalen Nachfrage führten bereits ab dem zweiten Quartal 2023 zu einem Überangebot an Halbleitern. Diese Situation wird voraussichtlich bis Mitte des Jahres 2024 anhalten. Ab der zweiten Jahreshälfte in 2024 erwarten wir, dass sich der Markt hinsichtlich Angebot und Nachfrage wieder normalisiert.

Um trotz der gedämpften Nachfrage unseren Erfolg sicherzustellen, sind unsere Beschaffungsexpertise, unser Ruf und unsere Flexibilität, einschließlich der Lagerhaltung von Halbleitern, von entscheidender Bedeutung.

Aufgrund dieser veränderten Marktlage erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Abnahme der Geschäftsdynamik im Vergleich zum Vorjahr 2023, insbesondere aufgrund des Rückgangs der Nachfrage infolge der Überbestände bei unseren Kunden.

II. Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementsystem, mit dem die Identifikation, die Bewertung und Steuerung sowie die Kontrolle der möglichen Risiken sichergestellt ist.

Um das Risiko von Betrug und Fälschungen effektiv zu minimieren, investiert CAS erhebliche Ressourcen in verschiedene Maßnahmen und Prozesse. Insbesondere konzentriert sich CAS auf eine gründliche Lieferantenprüfung und Auditierung sowie auf die sorgfältige Qualitätsüberprüfung der Elektronikkomponenten durch unabhängige Testlabore. Im Rahmen der Lieferantenprüfung stellt CAS sicher, dass potenzielle Lieferanten strenge Kriterien erfüllen, bevor eine Geschäftsbeziehung mit Ihnen eingegangen wird. Dabei prüft CAS die finanzielle Stabilität, ihre Unternehmenshistorie und Reputation in der Branche. Darüber hinaus führt CAS umfassende Audits durch, um sicherzustellen, dass die Qualitätsstandards den Anforderungen entsprechen und alle relevanten Zertifizierungen und Richtlinien eingehalten werden. Ein weiterer entscheidender Schritt im Kampf gegen Betrug und Fälschungen ist die Qualitätsüberprüfung der Elektronikkomponenten. Hier arbeitet CAS eng mit unabhängigen Testlaboren zusammen, die über die erforderlichen Fachkenntnisse und technischen Ressourcen verfügen. Diese Labore führen gründliche Tests durch, um sicherzustellen, dass die gelieferten Komponenten den spezifizierten Standards entsprechen. Dabei werden unter anderem physikalische, elektrische und chemische Analysen durchgeführt, um die Echtheit und Qualität der Komponenten zu gewährleisten. Durch diese erhöhten Aufwendungen in den Bereichen Lieferantenprüfung, Auditierung und Qualitätsüberprüfung kann CAS das Risiko von Betrug und Fälschungen signifikant reduzieren. Ziel ist es, unseren Kunden zuverlässige und hochwertige Elektronikkomponenten anzubieten auf die sie sich verlassen können. CAS ist stets bestrebt, die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollmechanismen kontinuierlich zu verbessern, um den Schutz unserer Kunden und die Integrität der Lieferkette zu gewährleisten

Um das Risiko von Forderungsausfallen zu minimieren, setzt CAS auf eine umfassende Strategie, die regelmäßige Finanzauskünfte über Kunden sowie ein professionelles Mahnwesen beinhaltet. Durch diese Maßnahmen schafft CAS eine solide Grundlage für ein effektives Forderungsmanagement und sichert somit die finanzielle Stabilität. CAS nutzt dabei zuverlässige Quellen und Analysetools, um fundierte Informationen über die Bonität und Zahlungsfähigkeit der Kunden zu erhalten. Auf dieser Grundlage kann CAS Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren.

Um potenzielle Währungsrisiken zu minimieren, arbeitet CAS eng mit Finanzinstituten zusammen, um eine Kursabsicherung zu ermöglichen. Diese Absicherung bietet CAS Schutz vor ungünstigen Wechselkursschwankungen und hilft, finanzielle Unsicherheiten zu reduzieren. Durch diese Zusammenarbeit kann sich CAS auf das Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig das Risiko von Währungsverlusten verringern. Zusätzlich strebt CAS in Zukunft vermehrt an, den Euro anstelle des US-Dollars bei Zahlungen in ausländischen Märkten zu verwenden. Dieser Schritt ermöglicht eine bessere Kontrolle über mögliche Währungsschwankungen und minimiert das Risiko von Währungsrisiken, die mit dem US-Dollar verbunden sein können. Durch die Verwendung des Euro schafft CAS eine stabilere Basis für Transaktionen und verbessert die Vorhersehbarkeit und Planbarkeit der finanziellen Abläufe im internationalen Geschäft.

CAS ist sich bewusst, dass Cyberangriffe ein potenzielles Risiko für das Unternehmen darstellen können. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, haben wir verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören regelmäßige Backups der Server, um im Falle eines Angriffs wichtige Daten wiederherstellen zu können. Zusätzlich überwachen wir unsere IT-Infrastruktur in Echtzeit mithilfe verschiedener Tools, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Des Weiteren verschlüsseln wir wichtige Daten, um deren Vertraulichkeit und Integrität zu gewährleisten. Darüber hinaus haben wir einen umfassenden Maßnahmenplan ausgearbeitet, der im Falle eines Cyberangriffs zum Einsatz kommt. Dieser Plan definiert klare Handlungsanweisungen und Verantwortlichkeiten, um die Auswirkungen eines Angriffs zu minimieren und eine schnelle Erholung sicherzustellen. Durch diese umfassenden Sicherheitsmaßnahmen sind wir bestrebt, die Risiken von Cyberangriffen zu reduzieren und die Sicherheit unserer IT-Infrastruktur und unserer sensiblen Daten zu gewährleisten.

Als einer der führenden unabhängigen Distributoren in der europäischen Automobilindustrie, erkennt CAS ein potenzielles Klumpenrisiko, das entsteht, wenn der Großteil des Umsatzes aus einer einzigen Branche stammt. CAS nimmt diese Tatsache äußerst ernst und setzt Maßnahmen um, um die Geschäftstätigkeiten auf eine breitere Basis zu stellen und die Abhängigkeit von der Automobilbranche zu reduzieren. Unsere Strategie beinhaltet die Diversifizierung unserer Kundenbasis sowie den gezielten Ausbau unseres Serviceportfolios, um das Umsatzrisiko zu streuen und unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber möglichen Marktschwankungen zu stärken. Das langfristige Ziel besteht darin, durch eine breitere Ausrichtung auf verschiedene Branchen langfristige Stabilität und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

Als Unternehmen sind wir uns der Tatsache bewusst, dass es eine VielzahI von nicht zu prognostizierenden Risiken gibt, die unsere Geschäftstätigkeiten beeinflussen können. Dazu gehören Umweltkatastrophen, Handelskriege, Pandemien und sogar geopolitische Ereignisse wie eine potenzielle Aggression Chinas gegen Taiwan. Obwohl niemand diese Risiken vorhersehen kann, ergreift CAS dennoch proaktive Maßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken. Dazu gehören eine solide Risikobewertung, eine robuste Geschäftskontinuitätsplanung und eine flexible Anpassungsfähigkeit, um schnell auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können. Unsere Geschäftsstrategie basiert auf der Erkenntnis, dass es von entscheidender Bedeutung ist, flexibel und agil zu bleiben, um die Auswirkungen unvorhersehbarer Risiken zu minimieren und langfristigen Erfolg zu sichern. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie besteht darin, unsere Einkaufskanäle nicht zu stark auf einzelne Märkte zu fokussieren, sondern global und ausgewogen aufzustellen. Indem wir unsere Beschaffung auf verschiedene Märkte verteilen, reduzieren wir das Risiko von Lieferengpässen und Abhängigkeiten von einzelnen Regionen oder Ländern Diese diversifizierte Einkaufsstrategie ermöglicht es CAS, auf Veränderungen in den globalen Märkten flexibel zu reagieren und alternative Lieferquellen zu nutzen, um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.

Darüber hinaus ermöglicht uns die globale Aufstellung unserer Einkaufskanäle Zugang zu einem breiteren Spektrum an Lieferanten und Marktchancen. CAS kann von unterschiedlichen regionalen Stärken profitieren und Synergien nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und eine nachhaltige Beschaffung zu gewährleisten.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich.

Durch unsere herausragende Reputation in der Automobilindustrie hat CAS große Anerkennung erlangt, die es nun ermöglicht, diese Referenz auf andere Branchen auszudehnen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschIießen. Zudem sieht CAS in möglichen Kooperationen mit führenden Forschungs- und Entwicklungsinstituten eine Chance, zukünftig mit innovativen Projekten einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Halbleiterindustrie zu leisten. Des Weiteren strebt CAS an, die bestehenden Partnerschaften in der Automobilindustrie langfristig auszubauen und innovative neue Dienstleistungen anzubieten, um Kunden einen noch höheren Mehrwert zu bieten.

Zusammenfassende Risikobeurteilung

CAS hat ein umfassendes Risikomanagementsystem implementiert, um potenzieIle Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Durch Investitionen in Maßnahmen zur Betrugsprävention, zur Minimierung von ForderungsausfäIIen und zur Absicherung gegen Währungsrisiken sowie durch den Ausbau von Partnerschaften und die Diversifizierung des Geschäftsportfolios ist CAS bestrebt, Risiken zu minimieren und langfristige Stabilität und Wachstum zu erreichen. Aus Sicht der Geschäftsführung sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Alle oben genannten Risiken werden sorgfältig verfolgt und überwacht.

III. Prognosebericht

Angesichts des übersättigten Halbleitermarktes gehen wir davon aus, dass die Kundennachfrage im ersten Halbjahr 2024 weiterhin gedämpft bleibt. Jedoch prognostizieren wir aufgrund einer allmählichen Erholung des Marktes ab dem dritten Quartal eine Verbesserung des Geschäftsverlaufs aufgrund zunehmender Bedarfe unserer Kunden. Infolgedessen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen rückläufigen Umsatz, der etwa ein Drittel des Umsatzvolumens des Jahres 2023 ausmacht.

Im Jahr 2024 konzentriert sich CAS mit der Firmenstrategie "Shaping the Future" hauptsächlich auf den Ausbau des Vertriebsteams, sowie auf die Weiterentwicklung verschiedener Dienstleistungen, wie beispielsweise Langzeitgeschäfte (Distribution), Lagerhaltung und Qualitätssicherung. Darüber hinaus bleibt die Diversifizierung der Kundenbasis weiterhin fest in der Unternehmensstrategie für das Jahr 2024 verankert.

Nachtragsbericht und zusammenfassende Prognose

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zur Bilanzierung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ausüben, haben sich nicht ereignet.

Im Geschäftsjahr 2023 sind derzeit keine bedeutenden Anzeichen erkennbar die zu einer Gefährdung der Ertragsziele führen würden.

Aktuell wird - wie oben dargestellt - im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 mit ca. 33% des Vorjahresvolumens sowie einem positiven, jedoch deutlich geringeren Jahresergebnis für 2024 gerechnet.

 

Oberhaching, 10. Juni 2024

gez. Martina Zillner, Geschäftsführerin

gez. Thomas Zillner, Geschäftsführer

gez. Dominik Zillner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.043.269,70 398.402,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.824,31 108.976,81
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 180.157,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 49.667,31 108.976,81
II. Sachanlagen 800.352,59 276.333,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.038,00 271.138,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 396.314,59 5.195,00
III. Finanzanlagen 13.092,80 13.092,80
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.092,80 13.092,80
B. Umlaufvermögen 30.573.658,69 54.882.987,52
I. Vorräte 1.631.521,00 5.608.199,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 585.799,26 12.263.844,75
1. Forderungen gegen Gesellschafter 5.550,00 6.873,57
2. sonstige Vermögensgegenstände 580.249,26 12.256.971,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.356.338,43 37.010.943,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.638,01 15.572,72
Aktiva 31.639.566,40 55.296.962,85

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.550.818,14 31.362.407,70
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 21.525.818,14 31.337.407,70
B. Rückstellungen 615.709,58 10.317.574,23
C. Verbindlichkeiten 9.413.436,35 13.599.647,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 364,15
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.002,00 1.002,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 9.388.070,20 13.598.645,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 15.333,33 17.333,33
E. Passive latente Steuern 44.269,00
Passiva 31.639.566,40 55.296.962,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.704.859,07 52.925.379,89
2. Personalaufwand 2.911.127,90 7.962.555,37
a) Löhne und Gehälter 2.607.084,86 7.809.781,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 304.043,04 152.774,06
davon für Altersversorgung 5.412,52 5.943,12
3. Abschreibungen 102.541,61 45.358,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 102.541,61 45.358,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.450.081,05 3.390.272,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 596.993,20 5.828,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132,40 684,33
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.648.465,41 10.208.286,02
8. Ergebnis nach Steuern 5.189.503,90 31.324.051,67
9. sonstige Steuern 1.093,46 767,05
10. Jahresüberschuss 5.188.410,44 31.323.284,62
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.337.407,70 14.123,08
12. Bilanzgewinn 21.525.818,14 31.337.407,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Components at Service GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben, die Wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgrosse Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Components at Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Oberhaching
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 126466

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetz und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des § 256 a HGB bewertet.

Der handelsrechtliche Gewinn übersteigt für das Geschäftsjahr den steuerrechtlichen Gewinn. Der fiktive Steueraufwand in der Handelsbilanz ist folglich zu niedrig, so dass hierfür passive latente Steuern bilanziert wurden. Der Betrag der zum Ende des Geschäftsjahrs bilanzierten passiven latenten Steuern beträgt Euro 44.269,00. Die passiven latenten Steuern wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Es wurde erstmals eine Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgesgegenstände vorgenommen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 86.956,04

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 189.497,65

Angaben zur Bilanz

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 185.305,83 Euro. Die Kosten stellen in vollem Umfang Entwicklungskosten dar; Forschungskosten fielen im Geschäftsjahr nicht an.

Davon entfallen 185.305,83 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Forderungen 5.550,00 6.873,57
Verbindlichkeiten 364,15 0,00
Rückstellungen 88.654,87 73.228,95

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Rückerstattung von Versicherungsbeiträgen sowie Umsatzsteuer-Erstattungen der Monate November und Dezember 2023 erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Eigenkapital

Der Gewinnvortrag in Höhe von Euro 16.337.407,70 ist im Bilanzgewinn von Euro 21.525.818,14 enthalten.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 135.888,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 135.888,00
(nach Abzug passiver latenter Steuern)
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 135.888,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Künstlersozialabgabe EUR 268,56 Personalkosten EUR 98.290,72 Berufsgenossenschaft EUR 4.360,00 Urlaub EUR 20.720,00 Abschluss- u. Prüfungskosten EUR 50.000,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. (Vorjahr: 0,00)

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Es bestanden zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeinten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sowie keine Sicherungsrechte zu Verbindlichkeiten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken/ davon-Vermerke

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 8.053,33 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 9.413.436,35 Euro (Vorjahr: 13.599.647,59 Euro). Davon betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Euro 192.055,76 (Vorjahr: Euro 12.003.852,90). Davon betreffen Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen Euro 25.002,00 (Vorjahr: Euro 1.002,00). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen aus Steuern in Höhe von Euro 9.178.512,50 (Vorjahr: Euro 1.561.821,91). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 2.074,17 (Vorjahr: Euro 4.452,40).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.706.494,08 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Mietverträge für die Geschäftsräume der Gesellschaft sowie Leasingverträge für Fahrzeuge.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 16.836,03 Euro enthalten.

Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.703,46 Euro enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Erträge aus Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 613.060,49 (Vorjahr Euro 1.050.710,99) enthalten.

Aufwendungen aus Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 183.681,85 (Vorjahr Euro 2.329.026,34) enthalten.

Personalaufwand

In den Kosten des Personalaufwandes sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von Euro 5.412,52 (Vorjahr Euro 5.943,12) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinsen von Gesellschafter in Höhe von Euro 25,78 (Vorjahr Euro 5.544,24) enthalten.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 16.836,03 (VJ Euro 159,76) enthalten.

Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Latente Steuern

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten einen latenten Steueraufwand in Höhe von Euro 44.269,00.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 13
leitende Angestellte 3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 16
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Martina Zillner

Thomas Zillner

Dominik Zillner

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den zu Gunsten einzelner Gesellschafter vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand bisheriger Kredite 6.873,57
Rückzahlungen im Berichtsjahr 6.873,57
Neuvergaben im Berichtsjahr (Zinsatz: 0%) 5.550,00
= neuer Kreditbestand 5.550,00

Die Angaben zu den Krediten an Gesellschafter entsprechen den Krediten gegen Geschäftsführer, da alle Gesellschafter zugleich Geschäftsführer der Gesellschaft sind.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe 2023 Jahresergebnis
Euro
31.12.2023 Eigenkapital
Euro
Components at Service Italy S.r.l., Milano 100,00% 18.791,00 29.563,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 5.188.410,44 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 21.525.818,14 Euro, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 21.525.818,14 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Oberhaching, 10.Juni 2024

gez. Martina Zillner, Geschäftsführerin

gez. Thomas Zillner, Geschäftsführer

gez. Dominik Zillner, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 185.305,83 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.420,75 18.755,58 0,00
3. geleistete Anzahlungen 42.288,81 144.930,33 185.305,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 116.709,56 348.991,74 185.305,83
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 350.361,29 192.603,20 0,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.195,00 396.314,59 5.195,00
Summe Sachanlagen 355.556,29 588.917,79 5.195,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.092,80 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 13.092,80 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 485.358,65 937.909,53 190.500,83
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 185.305,83
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 93.176,33
3. geleistete Anzahlungen 0,00 1.913,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 280.395,47
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 542.964,49
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 396.314,59
Summe Sachanlagen 0,00 939.279,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 13.092,80
Summe Finanzanlagen 0,00 13.092,80
Summe Anlagevermögen 0,00 1.232.767,35
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 5.148,83 0,00 0,00 5.148,83
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.732,75 37.689,58 0,00 0,00 45.422,33
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.732,75 42.838,41 0,00 0,00 50.571,16
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.223,29 59.703,20 0,00 0,00 138.926,49
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 79.223,29 59.703,20 0,00 0,00 138.926,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 86.956,04 102.541,61 0,00 0,00 189.497,65
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 180.157,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 47.754,00 66.688,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 1.913,31 42.288,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 229.824,31 108.976,81
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 404.038,00 271.138,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 396.314,59 5.195,00
Summe Sachanlagen 0,00 800.352,59 276.333,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 13.092,80 13.092,80
Summe Finanzanlagen 0,00 13.092,80 13.092,80
Summe Anlagevermögen 0,00 1.043.269,70 398.402,61

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Components at Service GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Components at Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Components at Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom01.01.2023 bis zum 31.12.2023

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, 10. Juni 2024

gez. Alexander Halmburger, Wirtschaftsprüfer

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