Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 87194
Vorher
JAMBA Service GmbH
Eingetragen
20.7.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Sonstige Vermittlungstätigkeiten für die Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Ferner: Die entgeltliche Erbringung von administrativen, finanziellen, kaufmännischen und technischen Dienstleistungen, insbesondere an verbundene Unternehmen, an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht oder an Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christopher Kampshoff
seit 4.12.2023
Geschäftsführer
Uwe Hüsch
seit 22.10.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Deutscher Caritasverband e.V.
46.30%
46.30%
Evangelische Kirche in Deutschland, Kirchenamt Hannover
7.40%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ecclesia Specialty Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

assona GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Die assona GmbH (nachfolgend auch "assona") vermittelt diverse Versicherungsprodukte, insbesondere sog. Annexversicherungen, im Wesentlichen über Handelskooperationen und übernimmt in diesem Zusammenhang auch die gesamte Betreuung, Bestandsverwaltung und Schadensregulierung.

Produktentwicklung

Die assona entwickelt mit ihren Versicherungs- und Handelspartnern neue Produkte bzw. passt bestehende Produkte an die Marktgegebenheiten an. Im Jahr 2022 lag der Fokus auf Produktanpassungen im Bereich Zweirad, dort insbesondere im Leasingbereich.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2022 trotz der Energiekrise und der Lieferkettenprobleme als erfreulich widerstandsfähig erwiesen. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des statistischen Bundesamtes nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 1,9 % zu. Damit ist die deutsche Wirtschaft trotz der negativen externen Effekte gewachsen. Gründe für den positiven Verlauf sind Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie zum Teil nachlassende Lieferengpässe im 2. Halbjahr. So hat der private Konsum mit einer Wachstumsrate von 4,6 % stark expandiert, da wieder Reisen, Restaurantbesuche, große Kulturveranstaltungen, Feste und Messen möglich waren.

Noch krisenfester als in Deutschland zeigte sich die Entwicklung in Österreich: hier erholte sich die Gesamtwirtschaft in 2022 um 4,7 %, der private Konsum stieg um 3,8 %.

Nach dem schwierigen Jahr 2021 entspannte sich die Situation in den Kernmärkten der assona - Smartphone und Fahrrad/E-Bike - im Jahr 2022 leicht. Auf der einen Seite gingen die pandemiebedingten Schließungen im Einzelhandel deutlich zurück und auch die Lieferkettensituation wurde im Laufe des Jahres besser. Auf der anderen Seite führten in der zweiten Jahreshälfte die stärkere Inflation und die hohen Energiepreise zu einer Kaufzurückhaltung.

Sehr deutlich sichtbar wird der letztgenannte Effekt im Jahresverlauf bei den verkauften Smartphones: nachdem die Abverkäufe bis Ende Q3 noch im Plus gegenüber dem Vorjahr gelegen hatten, gab es im Weihnachtsgeschäft einen Einbruch in den Absatzzahlen. So wurden in 2022 nur noch 20,8 Mio. Smartphones verkauft, ein nochmaliger Rückgang um 3,1 %. Gleichzeitig führte die Warenverknappung zu höheren Preisen, sodass der Umsatz um 9,3 % stieg. Der Grund für die Warenknappheit waren neben den fehlenden Microchips erneute pandemiebedingte Fabrikschließungen in Fernost. Ähnliche Entwicklungen gab es auch in Österreich.

Gem. den Zahlen des Zentralverbandes der Fahrradindustrie wurden im Jahr 2022 insgesamt 4,6 Mio. Fahrräder verkauft, etwa 100.000 weniger als im Vorjahr. Dabei erreichte der E-Bike Absatz mit 2,2 Mio. Stück (+ 10 %) einen neuen Höchststand. Lieferschwierigkeiten bei Antriebskomponenten (Batterien, Displays, Chips), zu wenig verfügbare Containerkapazitäten und Schließungen von Häfen prägten lange Zeit die Marktsituation im letzten Jahr. Erst seit dem letzten Quartal 2022 ist eine deutliche Verbesserung der Situation wahrzunehmen.

Im starken Wettbewerb um verfügbare Fahrräder hat sich die deutliche Verlagerung vom Direktkundengeschäft über die Händler hin zum Segment Leasingmarkt/Gehaltsumwandlung verstärkt.

Für Österreich liegen die vom VSSÖ zu erwartenden Daten leider noch nicht vor, es ist aber von einer ähnlichen Entwicklung wie in Deutschland auszugehen. Im Dienstradsegment konnten 2022 in Österreich noch keine nennenswerten Fortschritte festgestellt werden. Allerdings wurden im 2. Halbjahr einige Rahmenbedingungen angepasst, deren Wirkung sich 2023 entfalten soll.

Geschäftsverlauf

In 2022 profitierte der Geschäftsverlauf der assona vom ersten vollen Geschäftsjahr mit dem Großkunden Jobrad. Dieses Geschäft war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Gesamtzahl der verkauften Verträge gegenüber dem Vorjahr um 38 % gesteigert werden konnte, auf insgesamt 188.000 Verträge.

Im Smartphone-Geschäft verlor man im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland 4 % an Neuverträgen, in Österreich 5 %.

Im Fahrradsegment profitierte assona aus dem o.g. Grund im Bereich Dienstradleasing mit einem Plus von Verträgen von 72 %. Im Handel dagegen setzte sich die Marktverschiebung fort und am Ende des Jahres galt es einen Rückgang an Verträgen um 33 % zu verzeichnen.

Nicht von Erfolg geprägt waren die Versuche der assona sich im B2C Online Geschäft für Fahrradversicherungen erfolgreich zu etablieren. Die in diesem Markt notwendigen "Kampfprämien" konnte und wollte die assona nicht darstellen, da dies zu einem negativen Effekt für das stationäre Händlergeschäft gesorgt hätte. Aus diesem Grund wurde dieses Projekt im Jahr 2022 eingestellt. Die zu einem kleinen Anteil für dieses Projekt entwickelte Software wird erfolgreich für die Onlineaktivitäten mit diversen Kunden eingesetzt.

Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung des Geschäftsjahrs 2022 liegt bei T€ 2.692 (Vj. T€ 2.574).

Lage

Die wirtschaftliche Lage der assona ist im Wirtschaftsjahr 2022 weiterhin stabil und von Wachstum gestützt. Der Umsatz liegt um 2,9 % über dem Vorjahr.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2022 liegen mit T€ 20.720 (Vj. T€ 20.127) über den Vorjahreswerten. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Effekte in Höhe von T€ 115 (Vj. T€ 150) enthalten. Die Umsatzerlöse liegen mit ca. 6 % unter den geplanten Umsatzerlösen für 2022.

Die Provisions- und Dienstleistungsaufwendungen (T€ 9.596; Vj. T€ 9.163) beinhalten im Wesentlichen an Untervermittler geleistete Vermittlungsprovisionen (T€ 7.671; Vj. T€ 7.340). Der hier gezeigte Vorjahreswert ist bereits um die im Anhang erläuterte Umgliederung bereinigt. Die Erhöhung ist durch eine geänderte Provisions- und Vertragsstruktur bedingt.

Der Personalaufwand liegt im Geschäftsjahr 2022 mit T€ 5.192 (Vj. T€ 5.193) auf Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Personalbestand beläuft sich einschließlich Teilzeitkräften/Halbtagskräften gerundet auf 87 Mitarbeiter, wovon das Vollzeitäquivalent (FTE) 77,28 beträgt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 4.464 über dem Vorjahreswert (Vj. T€ 4.065). Auch hier ist der Vorjahreswert an die vorgenommene Umgliederung angepasst worden.. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf Raum- und Mietkosten T€ 428 (Vj. T€ 462), Kosten des Geldverkehrs T€ 45 (Vj. T€ 43), Werbe- und Reisekosten T€ 589 (Vj. T€ 521), Fahrzeugkosten T€ 314 (Vj. T€ 275) sowie Rechts- und Beratungskosten T€ 62 (Vj. T€ 235).

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr eine EBITDA-Marge von 11,0 % realisieren.

Vermögenslage

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 16.677 (Vj. T€ 15.707) resultierten im Wesentlichen aus Darlehen an Gesellschafter in Höhe von T€ 13.414 (Vj. T€ 13.267). Ein Teilbetrag von T€ 3.104 (Vj. T€ 2.297) entfällt auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche sich wiederum zum größten Teil aus Provisionsforderungen gegen den risikotragenden Versicherer ergeben.

Seit dem 01.01.2018 ist die assona eine ertragsteuerliche Organgesellschaft. Das Eigenkapital verändert sich aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages daher nur bei Kapitalmaßnahmen. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 21%.

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 5.249; Vj. T€ 4.801) betreffen vor allem Rückstellungen für noch nicht ausgezahlte Provisionen an Vertriebspartner (T€ 4.084; Vj. T€ 3.960) sowie Aufwendungen für ausstehende Rechnungen (T€ 208; Vj. T€ 265). Darüber wurden Rückstellungen für Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 586 (Vj. T€ 0,00) gebildet.

Für die Zwecke einer periodisierten Umsatzrealisierung der Provisionen wird bei der assona ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten T€ 2.743 (Vj. T€ 3.757) geführt.

Finanzlage

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die liquiden Mittel leicht erhöht. Die Veränderung ist durch normale Schwankungen im Abrechnungsverkehr zurückzuführen.

Die Investitionen bzw. Zugänge zum Anlagevermögen für das Geschäftsjahr belaufen sich auf insgesamt T€ 44 (Vj. T€ 18).

Die inkassierten und zum Berichtszeitpunkt noch nicht weitergeleiteten Versicherungsprämien liegen mit T€ 2.211 annähernd auf dem Vorjahreswert (Vj. T€ 2.293).

Die vereinnahmten Versicherungsprämien sind Bestandteil des Finanzmittelbestandes der Gesellschaft, stehen aber aufgrund der treuhändischen Verwaltung dieser Gelder nicht zur freien Verwendung der Gesellschaft.

Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert.

Prognosebericht

Die unterschiedlichen Entwicklungen in den Zielmärkten der assona und vor allen Dingen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise werden auch die wirtschaftliche Entwicklung der assona im Jahr 2023 beeinflussen. Die Lieferkettenproblematik scheint sich dagegen abzuschwächen.

Der Schwerpunkt des Umsatzes wird auch in 2023 im Bereich Fahrrad/E-Bike liegen. Zum einen im weiterwachsenden Segment Dienstradleasing, in dem weitere Steigerungen mit zwei führenden Anbietern in diesem Segment am deutschen Markt erwartet werden. Zum anderen durch die Fortführung des erfolgreichen Geschäftes mit über 500 angeschlossenen Fahrradhändlern in Deutschland und Österreich. Allerdings erwartet die assona im Bereich Fahrrad vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation nur spürbare, aber keine signifikanten Steigerungen. Von wichtiger Bedeutung ist dabei die vorzeitige Vertragsverlängerung der Kooperationsvereinbarung mit einem der größten Einkaufskooperationen im deutschen Markt um weitere 3 Jahre, nunmehr bis Ende 2026.

Im Smartphone-Bereich wird in diesem Jahr - trotz eines schwierigen Marktumfeldes - mit einem leichten Anstieg der Verkaufszahlen gerechnet.

Somit erwartet die assona für das Jahr 2023 den Abschluss von insgesamt 223.750 Verträgen.

Zu Beginn des Jahres 2023 erweitert die assona ihre Geschäftstätigkeit im Bereich Service, indem sie für einen weiteren Leasinganbieter die Schadensabwicklung übernimmt.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2023 geht von einer Steigerung der Umsätze aus. Dabei berücksichtigt die Planung insbesondere einen weiteren, starken Zuwachs an vermittelten Verträgen im E-Bike-Geschäft. Aufgrund der Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und der durch die Ukraine-Krise hervorgerufenen gesamtwirtschaftlichen Beeinträchtigungen lässt sich zu diesem Zeitpunkt keine wirkliche Prognose zum Wirtschaftsjahr 2023 treffen. assona geht jedoch nach wie vor von einer für das Unternehmen stabilen wirtschaftlichen Lage mit leichtem Wachstum aus.

Die Personalplanung sieht im kommenden Jahr einen leichten, den nach wie vor wachsenden Stückzahlen angepassten Anstieg des Personalbestands vor.

Für die Folgejahre rechnen wir ebenfalls mit steigenden Umsatzerlösen. Das Ergebnis wird vom Bestand und von dem konsequenten Erschließen bestehender und dem Aufbau neuer Geschäftsfelder abhängen.

Im Juli 2022 wurde die Muttergesellschaft Conassona Beteiligungsholding GmbH auf ihre Gesellschafterin, die wefox Germany GmbH verschmolzen. Dieser Vorgang hat keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der assona.

Chancen und Risiken

A. Risikobericht

Die assona überwacht vorhandene Risiken durch das interne Berichtswesen. Es werden Monatsabschlüsse erstellt und analysiert, so dass die Geschäftsführung davon überzeugt ist, dass Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, erkannt werden. Weiterhin werden durch monatliche Auswertungen die wichtigsten Kennzahlen beobachtet und, sofern notwendig, die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet.

Darüber hinaus wurden kritische Finanzprozesse in Rahmen eines Risk Managements Ansatzes der wefox Gruppe dokumentiert und mit formellen Prüfungen versehen. Dokumentation und Prüfungen werden in einer hierfür geeigneten Software verwaltet und protokolliert.

Branchenbezogene Risiken

Die Attraktivität der von der assona betreuten Märkte ruft nach wie vor auch andere Versicherer, die bisher nicht in dem Segment tätig waren, auf den Plan. Die Wettbewerbsintensität verschärft sich daher weiter. Die Markteintrittsbemühungen beobachtet assona. Darüber hinaus ist die Entwicklung der Branchen, in denen sich assona bewegt, von entscheidender Bedeutung und dementsprechend ebenfalls zu beobachten.

Ertragsorientierte Risiken

Ein Risiko, insbesondere für die Geschäftsjahre nach 2023, besteht in einer nicht ausreichenden Erschließung neuer oder bestehender Vertriebskanäle, um die gesteckten Ziele zu erreichen. In jedem Fall besteht ein gesunder Puffer durch die Umsätze aus den sich verlängernden Bestandsverträgen, die zu einem größeren Teil die gesteckten Umsatzziele 2023 abdecken.

Hinsichtlich der Schadenentwicklung besteht ein Risiko darin, dass die von dem jeweiligen Versicherungsunternehmen veranschlagten Risikoprämien (temporär) nicht auskömmlich sind und somit das jeweilige Produkt nicht mehr zu den geltenden Konditionen angeboten werden kann. Um möglichen negativen Entwicklungen vorzugreifen, setzt assona hier auf ein umfangreiches Schadencontrolling und daraus abgeleitet ein entsprechendes Reparaturmanagement. Des Weiteren werden bei sich abzeichnenden Änderungen zeitnah Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Ein weiteres Risiko besteht im Verlust von qualifiziertem Personal. Um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, wird ein besonderes Augenmerk auf die Qualifizierung und Fortbildung gelegt. Auch wird die Unternehmenskommunikation ständig weiter verbessert sowie auf eine öffentliche Bewertung und damit eine erkennbar gute Reputation und gute Arbeitsbedingungen bei assona gesetzt, um somit qualifizierte neue Kräfte zu gewinnen und bestehende zu binden. Darüber hinaus werden die Führungskräfte mit einer variablen Vergütungskomponente/Zielvereinbarung auch am Unternehmenserfolg beteiligt. Weiterhin wird im Rahmen von Workshops die Weiterbildung im Führungskräftebereich forciert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Für die assona GmbH bestehen keine bedeutenden Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens im nächsten Geschäftsjahr gefährden würden.

Die Risikosituation insgesamt hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

B. Chancenbericht

Speziell durch die ständige Optimierung des Produktportfolios sowie die überzeugende Servicequalität der assona und damit verbunden die fortschreitende Etablierung im Markt ergeben sich nach wie vor neue Kontakte in die Versicherungs- und Handelsbranche und damit verbunden neue Produkt- und Vertriebsansätze.

C. Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die assona vertriebs- und produktseitig gut aufgestellt ist. Die Etablierung in der Zweiradbranche ist gelungen, sodass assona ein Stück unabhängiger von der CE-Branche ist. Das starke Anwachsen des Bestandes im Bereich Dienstradleasing sichert die Bestandsumsätze in den nächsten Jahren und macht assona unabhängiger von Neuabschlüssen mir Einmalprämien und -provisionen. Das Erschließen weiterer Branchen wird sukzessive vorangetrieben. Im After-Sales-Bereich setzten sich die erzielten Erfolge fort.

 

Berlin, 23. Juni 2023

Geschäftsführung

Uwe Hüsch

Arnd Wio

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 509.940,24 730.470,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 415.746,29 584.571,31
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 414.115,31 584.571,31
2. geleistete Anzahlungen 1.630,98 0,00
II. Sachanlagen 94.193,95 145.899,09
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.193,95 145.899,09
B. Umlaufvermögen 20.889.916,58 19.547.155,27
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.677.464,03 15.706.959,48
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.104.442,17 2.297.318,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.104.442,17 2.297.318,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.413.929,62 13.266.509,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.413.929,62 13.266.509,07
3. sonstige Vermögensgegenstände 159.092,24 143.131,83
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.212.452,55 3.840.195,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.602,97 54.539,13
Summe Aktiva 21.443.459,79 20.332.164,80

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.545.862,97 4.545.862,97
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 25.000,00 25.000,00
III. Gewinnvortrag 4.495.862,97 4.495.862,97
B. Rückstellungen 5.249.002,56 4.800.829,11
1. sonstige Rückstellungen 5.249.002,56 4.800.829,11
C. Verbindlichkeiten 8.906.068,65 7.228.886,75
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.326.810,82 783.551,28
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.209.186,53 5.004.893,49
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.370.071,30 940.441,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.742.525,61 3.756.585,97
Summe Passiva 21.443.459,79 20.332.164,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 11.930.097,76 10.570.294,52
2. Personalaufwand 5.192.010,53 5.193.440,58
a) Löhne und Gehälter 4.150.601,22 4.215.019,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.041.409,31 978.421,58
3. Abschreibungen 220.983,90 262.688,81
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 220.983,90 262.688,81
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.464.130,42 3.087.282,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 663.353,34 661.494,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.256,11 114.063,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.048,00 1.185,00
a) Sonstige Steuern 3.048,00 1.185,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.692.022,14 2.573.128,80
9. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -2.692.022,14 -2.573.128,80
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Allgemeine Angaben

Die assona GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 87194 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und nimmt Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Analog zum Urteil des Finanzgerichts Rheinland Pfalz (AZ 2 K 1431/03) wird die erworbene Domain-Adresse auch handelsrechtlich nicht abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern zwischen 3 und 13 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen gemäß § 249 Abs. 1 HGB alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Gesellschaft vermittelt für Versicherungsunternehmen Versicherungsverträge und erhält dafür eine vertraglich vereinbarte Gesamtprovision, die sowohl das Entgelt für den Vertragsabschluss als auch für noch zu erbringende Serviceleistungen der Gesellschaft, z.B. das Inkasso sowie Schadensregulierung, enthält. Soweit die Provision auf eine in der Zukunft noch zu erbringende Serviceleistung entfällt, wird diese über einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Fremdleistungen in Höhe von T€ 991 die bisher als Aufwendungen für bezogene Leistungen gezeigt wurden sind in 2022 in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert worden. Dieser Ausweis entspricht eher den tatsächlichen Gegebenheiten, da diese Fremdleistungen nicht in direktem Zusammenhang mit der Provisionsrealisierung stehen, sondern den allgemeinen Kosten zuzuordnen sind. Die Vorjahreszahlen sind insoweit nicht vollständig mit den Werten des laufenden Geschäftsjahres vergleichbar.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 908.259,28 0,00 0,00 908.259,28
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.648.190,09 42.616,90 170.800,24 1.520.006,75
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.630,98 0,00 1.630,98
2.556.449,37 44.247,88 170.800,24 2.429.897,01
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 323.687,97 170.456,00 0,00 494.143,97
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.502.291,00 50.527,90 127.006,10 1.425.812,80
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.825.978,97 220.983,90 127.006,10 1.919.956,77
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 414.115,31 584.571,31
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.193,95 145.899,09
2. Geleistete Anzahlungen 1.630,98 0,00
509.940,24 730.470,40

Ein Teilbetrag von T€ 103 (Vj. T€ 103) der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, ausschließlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen ausschließlich Forderungen aus Provisionserlösen gegen Versicherungsunternehmen aus der Vermittlung von Versicherungsverträgen, die regelmäßig innerhalb von drei Monaten ausgeglichen werden.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden im Berichtsjahr lediglich die Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 13.414 (Vj. T€ 13.267) ausgewiesen.

Im Berichtsjahr wurden Forderungsabschreibungen i.H.v. T€ 13 (Vj. T€ 21) vorgenommen. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden aufgrund des grundsätzlich geringen Ausfallrisikos nicht gebildet.

In dem ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten sind für Versicherer inkassierte Versicherungsprämien enthalten, die die Gesellschaft treuhändisch für den Versicherer hält. In Höhe von T€ 1.104 bestehen daher Verwendungsbeschränkungen der Guthaben bei Kreditinstituten (Vj. T€ 881).

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 25 und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 5.249; Vj. T€ 4.801) betreffen vor allem Rückstellungen für noch nicht ausgezahlte Provisionen an Vertriebspartner (T€ 4.084; Vj. T€ 3.960) sowie Aufwendungen für ausstehende Rechnungen (T€ 208; Vj. T€ 265).

Wie im Vorjahr wird im Berichtsjahr die Rückstellung für die Rückbauverpflichtungen der bisher angemieteten Büroflächen ausgewiesen. Die Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen werden ratierlich über die Mindestvertragslaufzeit erhöht. Durch die Aufgabe einer Teilfläche wurde der darauf entfallende Anteil der Rückbauverpflichtungen aufgelöst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 6.209, davon gegenüber Gesellschaftern T€ 2.692.

Die übrigen Verbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind, wie im Vorjahr, ausschließlich innerhalb eines Jahres fällig.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr weder durch Pfandrechte noch ähnliche Rechte gesichert.

Der aus der Bestandsabrechnung resultierende Provisionsanspruch der assona GmbH wurde über die Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens abgegrenzt, soweit Provisionen auf zukünftige Perioden entfallen. Eine Umsatzrealisierung erfolgt über den Zeitablauf.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 115 (Vj. T€ 150).

Sonstige betriebliche Erträge

Im Berichtsjahr hatte die Gesellschaft periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 175 (Vj. T€ 165).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 79 (Vj. T€ 66) enthalten.

1.
Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse/ Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft ist Versicherungsvermittlerin und übernimmt selbst keine Versicherungsrisiken.

Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingvereinbarungen in Höhe von T€ 1.975. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2026.

Mitarbeiter

Der durchschnittliche Personalbestand im Berichtsjahr belieft sich einschließlich Teilzeitkräften/Halbtagskräften gerundet auf 87 Mitarbeiter, wovon das Vollzeitäquivalent (FTE) 77,28 beträgt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:

Herr Thomas Funk, Dipl.-Wi.-Math., Potsdam, Operative Geschäftsführung, CEO (ausgeschieden zum Ablauf des Geschäftsjahres)

Herr Uwe Hüsch, Dipl.-Kfm., Berlin, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing

Herr Arnd Wio, Dipl.-Betriebsw., Düsseldorf, Kaufmännischer Geschäftsführer

Bezüge der Organe

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Abschlussprüferhonorare

Bezüglich der Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB, verweisen wir auf § 288 Abs. 2 S. 3 HGB.

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von € 2.692.022,14 wurde gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die wefox Germany GmbH abgeführt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, existieren nicht. Bezüglich der Auswirkungen der aktuellen COVID-19 Krise sowie der Ukraine Krise verweisen wir auf die Erläuterungen im Lagebericht.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der wefox Holding AG, Zürich, für den größten Kreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Firmenbuch bekannt gemacht.

 

Berlin, 23. Juni 2023

Geschäftsführung

Uwe Hüsch

Arnd Wio

Beschlüsse

Feststellungsbeschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wird festgestellt.

 

Berlin, den 17.11.2023

Günther Blaich, Geschäftsführer wefox Germany Holding GmbH

Alexander Steiner, Geschäftsführer wefox Germany Holding GmbH

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die assona GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der assona GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der assona GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 23. Juni 2023

HSMV - Hansen Schotenroehr Müller Voets
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer

Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer

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