Volksbank Haltern eGLiquidiert
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Volksbank Haltern eGHaltern am SeeJahresabschluss zum 31. Dezember 2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017der Volksbank Haltern eG, 45721 Haltern am SeeI. Grundlagen des Instituts Geschäftsmodell Seit nunmehr 134 Jahren sind wie als regionale Volksbank vor Ort der kompetente und verlässliche Partner für unsere Mitglieder und Kunden in der Region Haltern am See. Unsere Geschäftsaktivitäten und Geschäftsprozesse sind unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Effizienz strikt auf unsere Mitglieder- und Kundenbedürfnisse ausgerichtet. Unser Geschäftsgebiet umfasst die Stadt Haltern am See mit ihren angrenzenden Städten. Derzeit verfügen wir neben der Hauptstelle über sechs Zweigstellen sowie eine SB-Zweigstelle. Als Allfinanzdienstleister können wir - nicht zuletzt durch die Arbeitsteilung im FinanzVerbund - sämtliche finanziellen und versicherungsbezogenen Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden bedienen. Wir bieten insbesondere Produkte im Einlagen- und Kreditgeschäft, Vermittlungs- und Wertpapierdienstleistungsgeschäft an. Als Bank vor Ort sind wir unmittelbar durch demografische, aber besonders stark von kunjunkturellen, politischen und regulatorischen Entwicklungen sowie denen an den Finanzmärkten beeinflusst. Die Veränderungen in der Kreditwirtschaft, das niedrige Zinsniveau, die immer umfangreicher werdenden Regularien sowie der anhaltende Trend zur Digitalisierung stellt unser Haus vor hohe Herausforderungen. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, haben wir mit der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG am 06.03.2017 eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit dem Ziel, im Jahr 2019 zu fusionieren. Mit der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG haben wir einen Partner "auf Augenhöhe" gefunden, der durch die räumliche Nähe sowie die ähnliche, ländliche Prägung hervorragend zu uns passt. Der Zusammenschluss erfolgt freiwillig und ohne Druck und soll beide Häuser dauerhaft leistungsstark für unsere Mitglieder und Kunden aufstellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1. Konjunktur in Deutschland Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland hielt auch 2017 an und führte zu einem preisbereinigten BIP-Wachstum von 2,2 %. Dabei kompensierten binnenwirtschaftliche Faktoren die negativen Effekte aus dem Brexit sowie den protektionistischen Tendenzen aus den USA über. Gleichzeitig stiegen die Exporte stärker als erwartet, wobei diese aber nur ca. 0,2 Prozentpunkte zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum beitrugen. Die Bundesrepublik Deutschland erwirtschaftete im vierten Jahr in Folge einen Finanzierungsüberschuss und konnte den Schuldenstand um 3,3 Prozentpunkte auf noch 64,8 % des BIP reduzieren. Die Arbeitslosenquote fiel mit 5,7 % auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, während die Verbraucherpreise um 1,8 % zulegten. 1.2. Finanzmärkte Nach Jahren politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit besserte sich 2017 die Stimmung an den Finanzmärkten nachhaltig. Ursächlich hierfür war das robuste Wirtschaftswachstum im Euroraum und den USA. Diese Effekt konnten auch durch verunsichernde Effekte, wie die Trump-Präsidentschaft, den Brexit oder kriegerische Konflikte im Nahen Osten nicht bremsen. Beachtlich ist weiterhin die rasante Entwicklung der Kryptowährung Bitcoin, deren Wert sich 2017 vervielfachte. Die EZB hat an ihrer extrem expansiven Geldpolitik zunächst festgehalten und die Leitzinsen auf historischen Tiefstständen belassen. Dennoch wurde das Anleihekaufprogramm teilweise zurückgefahren, wenngleich dieses aufgrund der schwachen Dynamik hinsichtlich der Verbraucherpreise weiterhin aufrecht erhalten wird. In den USA hat die Fed die zinspolitische Wende weiter vorangetrieben. Der US-Leitzins wurde auf bis zu 1,5 % erhöht und die Bestände aus dem Anleihekaufprogramm wurden sukzessive reduziert. Begründet wurden diese Schritte mit der sehr guten konjunkturellen Lage in den USA sowie der mit 4,1 % sehr geringen Arbeitslosenquote. Die Inflation blieb dennoch unter der Grenze von 2 %. Bundesanleihen legten im Jahr 2017 deutlich zu. So stiegen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen um 22 Basispunkte auf 0,42 %. Ausschlaggebend dafür waren Anpassungen geldpolitischer Erwartungen als Folge des konjunkturellen Aufschwungs sowie die Auffassung der Kapitalmärkte, dass eine Normalisierung der EZB-Geldpolitik bevorstünde. Gleichzeitig trugen auch die Renditesteigerungen von US-Treasuries dazu bei. Der Euro hat 2017 deutlich aufgewertet. Gegenüber dem US-Dollar gewann er im Jahresvergleich 14 US-Cent. Der Euro profitierte dabei von dem robusten konjunkturellen Aufschwung im Euroraum, der deutlich stärker als zunächst erwartet ausfiel. Weiterhin festigte sich an den Devisenmärkten die Erwartung, dass die EZB ihre ultra-lockere Geldpolitik nicht noch weiter lockern würde. Darüber hinaus profitierte der Euro von der Stabilisierung der politischen Verhältnisse in Frankreich sowie der Schwäche des US-Dollars. Der DAX erlebte ebenfalls ein sehr gutes Jahr. Getrieben von einem gestärkten Vertrauen in die Wirtschaftskraft Deutschlands und des gesamten Euroraums stieg dieser im Frühjahr auf knapp 13.000 Punkte. Im Hochsommer gab der DAX zwar Gewinne ab, was auf leichte Verunsicherung an den Märkten zurück zu führen war. Dennoch erreichte der DAX im Herbst sein Jahreshoch von 13.478 Zählern und beendete das Jahr mit 12.918 Punkten, was 12,5 % mehr als per Ende 2016 waren. 1.3. Entwicklung der Kreditgenossenschaften Die Mitgliedsbanken des Genossenschaftsverbands konnten das Betriebsergebnis vor Bewertung in 2017 um 0,02 %-Punkte zur durchschnittlichen Bilanzsumme auf nunmehr 0,92 % steigern. Dabei sank zwar das Zinsergebnis von 2,10 % auf 2,01 % zur durchschnittlichen Bilanzsumme, was aber durch ein besseres Provisionsergebnis und niedrigere Verwaltungsaufwendungen aufgefangen werden konnte. So stieg das Provisionsergebnis mit 0,01 %-Punkten leicht auf 0,72 % zur durchschnittlichen Bilanzsumme an. Die Verwaltungsaufwendungen sanken sehr deutlich um 0,10 %-Punkte auf noch 1,83 % zur durchschnittlichen Bilanzsumme. Damit hat sich auch die konsolidierte Cost-Income-Ratio von 68,2 % im Vorjahr auf 66,5 % 2017 verbessert. Damit ergibt sich für 2017 ein insgesamt zufriedenstellendes Bild der Kreditgenossenschaften. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2017 - trotz des niedrigen Zinsniveaus - insgesamt erfolgreich und entsprach im Wesentlichen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die geplanten Ziele wurden weitgehend erreicht. Bilanzsumme Die Bilanzsumme der Volksbank Haltern eG erhöhte sich um TEUR 28.943 (+ 6,3 %) auf TEUR 488.926. Ursächlich für diese Entwicklung sind vor allem das deutliche Einlagenwachstum von 6,0 %. Das im Vorjahr prognostizierte Bilanzsummen-Wachstum von 1,25 % wurde übertroffen.
Aktivgeschäft Die Kundenforderungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 11.439 (4,8 %) gestiegen. Das angestrebte Wachstumsziel (Prognose) von 2,50 % wurde übertroffen. Die Entwicklung lässt sich auf mehrere große Kreditvergaben im Firmenkundenbereich zurückführen. Die Forderungen an Kreditinstitute und die Wertpapieranlagen haben sich im Berichtszeitraum positiv auf TEUR 206.019 entwickelt. Die Prognose des Vorjahres wurde übertroffen. Die Ursachen der Entwicklung liegen in dem starken Einlagenwachstum, was dazu führte, dass nicht im Kundenkreditgeschäft eingesetzte Mittel in Wertpapieranlagen investiert wurden.
Passivgeschäft Die Kundeneinlagen sind 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Der Anstieg beläuft sich auf TEUR 21.237 bzw. 6,0 % zum Vorjahr. Der Grund für diese Entwicklung liegt in Einkommenszuwächsen, aber auch in dem Vertrauen der Kunden in die Volksbank Haltern eG. Mit dem Ergebnis wurde das geplante Wachstum von 1,5 % übertroffen. Im Berichtsjahr konnte, bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase, eine Umschichtung von fälligen langfristigen Einlagen zu gunsten kurzfristiger Sichteinlagen beobachtet werden. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 3.496 (6,4 %) erhöht. Die Steigerung lässt sich auf die Kundennachfrage nach Sonderkreditmitteln und Förderprogrammen (KfW- und LR-Mittel) zurückführen.
Außerbilanzielles Geschäft Im außerbilanziellen Geschäft betrugen die Eventualverbindlichkeiten TEUR 4.374. Damit reduzierten sich diese Verbindlichkeiten um 24,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die unwiderruflichen Kreditzusagen stiegen um 19,0 % auf TEUR 18.274. Dienstleistungs- bzw. Provisionsgeschäft Wesentliche Bestandteile des Dienstleistungs- und Provisionsgeschäfts sind die Durchführung des Zahlungsverkehrs, das Vermittlungsgeschäft (Baupsar- und Versicherungsgeschäft sowie Investmentfonds- und Kreditvermittlungen) mit Verbundpartnern sowie das Wertpapierdienstleistungsgeschäft. Für unsere Mitglieder und Kunden führten wir zum Jahresende 2017 1.006 Depotkonten (Vorjahr 1.044) mit einem Kurswert von TEUR 45.897 (Vorjahr TEUR 42.310). Hinzu kommt ein Kurswertvolumen in Höhe von TEUR 78.048 (Vorjahr TEUR 68.611) bei unserem Verbundpartner Union Investment. Neben diesem erneuten Anstieg im Vermittlungsgeschäft war auch die positive Entwicklung an den Finanzmärkten, wie auch unser gutes Produtkangebot für unsere Kunden ursächlich. Der Bauspareinlagenbestand bei unserem Verbundpartner Bausparkasse Schwäbisch Hall betrug TEUR 18.454 (Vorjahr TEUR 17.254) und ist somit um 7,0 % gestiegen. Hinzu kommen bewertete Rückkaufswerte (inkl. Überschussbeteiligungenen) für Renten- und Lebensversicherungen bei unserem Verbundpartner, der R+V Versicherung in Höhe von TEUR 19.310 (Vorjahr TEUR 18.270), die damit um 5,7 % stiegen. Das Dienstleistungsgeschäft hat unsere Prognosen leicht übertroffen. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt wurden 51 Vollzeit (Vorjahr 51) und 33 Teilzeitmitarbeiter (Vorjahr 29) beschäftigt. Den Mitarbeitern wurden insgesamt 257 Tage für die Teilnahme an Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet. Diese Investitionen sollen die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf hohem Niveau halten und weiter ausbauen. In der Ausbildung befanden sich im Jahresdurchschnitt fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darstellung des Geschäftsergebnisses Das Geschäftsergebnis (Betriebsergebnis vor Bewertung) hat sich im Berichtszeitraum auf TEUR 3.860 leicht verschlechtert. Der Rückgang von 1,5 % gegenüber dem Vorjahr ist auf verringerte Zinserträge zurückzuführen. Das Geschäftsergebnis übertraf die Vorjahresprognose, was vor allem daran lag, dass der Rückgang des Zinsergebnisses nicht so stark wie erwartet ausfiel. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Eigenmittel Das Eigenkapital gem. Bilanz bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR und des KWG wurden von uns im Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Puffer stets eingehalten. Die Höhe unseres Kernkapitals beträgt 45,7 Mio. EUR, das sind 9,4 % der Bilanzsumme. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen der CRR wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2017 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur sowie unserer geschäftspolitischen Ausrichtungen weist unser gewerbliches Kreditgeschäft - mit Ausnahme des landwirtschaftlichen Bereiches (10,4 % des gesamten Risikovolumens) - keine besonderen Branchenschwerpunkte auf. Durch die enge Überwachung und Begleitung unserer Kreditnehmer in dieser Branche halten wir die eingegangenen Risiken für vertretbar. 62,7 % des gesamten Risikovolumens sind an Privatkunden vergeben und unterliegen somit einem hohen Maß an Risikostreuung. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir zum Jahresende 2017 nach kaufmännischen Grundsätzen mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Für die erkennbaren akuten Risiken ist durch die gebildeten Einzelwertberichtigungen Vorsorge getroffen. Den bestehenden latenten Risiken stehen Pauschalwertberichtigungen gegenüber. Die für Kreditrisiken gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen (Buchwerte ohne Stückzinsen) unserer Bank setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Unser Wertpapierdepot enthält überwiegend festverzinsliche Wertpapiere. Der gesamte Wertpapierbestand ist der Liquiditätsreserve zugeordnet. Sämtliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip (Anschaffungskosten oder niedrigere Kurswerte / Marktpreise) bewertet. Der Großteil des Wertpapier-Portfolios befindet sich innerhalb des Investmentgrades (98,4 %). Sicherungseinrichtung Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank der BVR Institutssicherung (BVR-ISG-Sicherungssystem) an. Das BVR-ISG-Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR-ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt. Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (BVR-SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR-SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR-ISG-Sicherungssystem tätig. b) Finanz- und Liquiditätslage Die Finanzlage unserer Bank war im Geschäftsjahr 2017 durch eine stets ausreichende Liquidität gekennzeichnet. Die Volatilität an den Finanzmärkten hatte keinen nennenswerten Einfluss auf die Liquidität unseres Hauses, da die Passivstruktur mit breit gestreuten Kundeneinlagen nur eine geringe Abhängigkeit von Refinanzierungen am Geld- und Kapitalmarkt aufweist. Die liquiden Mittel (Barreserve, Bankguthaben und Wertpapiere) beliefen sich am Bilanzstichtag auf insgesamt TEUR 214.379 bzw. 43,8 % der Bilanzsumme. Unsere Bank ist und war damit jederzeit in der Lage, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und alle vertretbaren Kreditwünsche unserer Mitglieder und Kunden zu erfüllen. Daneben bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten bei unserer genossenschaftlichen Zentralbank - der DZ BANK AG - bzw. innerhalb des FinanzVerbundes sowie weitere Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bundesbank und über den Geld- und Kapitalmarkt. Die von der Bankenaufsicht gemäß Liquiditätsverordnung und CRR vorgeschriebenen Anforderungen wurden im Berichtszeitraum stets erfüllt.
Unsere Vorjahresprognose zur Entwicklung der Liquiditäts- und Finanzlage ist eingetreten. Liquiditätsbelastungen aus außerbilanziellen Verpflichtungen haben sich nicht ergeben. Wesentliche Investitionen wurden im Berichtszeitraum nicht getätigt. c) Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 Der anhaltende Druck auf die Zinsmarge, insbesondere getrieben durch das derzeitige Niedrigzinsumfeld, führte zu einem weiteren Rückgang des Zinsüberschusses, der nur teilweise durch den leicht gestiegenen Provisionsüberschuss aufgefangen werden konnte. Die positive Entwicklung des Überschusses der normalen Geschäftstätigkeit wurde im Wesentlichen durch das sehr hohe positive Bewertungsergebnis beeinflusst. Dieses resultiert aus der Auflösung von stillen Vorsorgereserven, die in offene Reserven umgewidmet werden. Neben dem Jahresüberschuss ist das Betriebsergebnis vor Bewertung für die Beurteilung der Ertragslage von Bedeutung und eine wichtige interne Steuerungsgröße unserer Bank. Es ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich des Steueraufwandes und des Bewertungsergebnisses sowie bereinigt um wesentliche periodenfremde Erfolgsposten bzw. Einmaleffekte/Sondereinflüsse. Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich in 2017 leicht auf TEUR 3.860 (Vorjahr TEUR 3.920) bzw. auf 0,79 % (Vorjahr 0,85 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme verschlechtert. Unsere Vorjahresprognose zur Entwicklung der Ertragslage wurde übertroffen. Der Zinsüberschuss überstieg die Prognose um rd. TEUR 530 und der Provisionsüberschuss die Prognose um rd. TEUR 150. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um TEUR 170 (Prognose TEUR 16). Das Betriebsergebnis vor Bewertung übertraf mit TEUR 3.860 das prognostizierte Ergebnis um rd. TEUR 400. Das Ergebnis aus der Bewertung der Kundenforderungen und Wertpapiere stellt sich um rd. TEUR 1.360 besser dar als prognostiziert. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die wir als Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zum Zins- und Provisionsergebnis sowie dem Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ermittelt haben, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 66,4 % auf 67,2 % verschlechtert. Unsere Vorjahresprognose zur Entwicklung der Cost-Income-Ratio ging von 69,3 % aus, womit die tatsächliche Entwicklung besser als erwartet war. Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,25 % (Vorjahr 0,32 %). 4. Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Geschäfte unserer Bank haben sich zufriedenstellend entwickelt und entsprachen mit Ausnahme der oben erläuterten Abweichungen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituation en, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Adressenausfall und Marktpreisrisiken (z. B. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursänderungen), Beteiligungsrisiken sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Ziel unseres Risikomanagements ist es, negative Abweichungen von unseren Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und -überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei Bedarf gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die Einbindung des Risikomanagements in das Gesamtbanksteuerungssystem dient uns aber zugleich zur Erkennung und Nutzung von Chancenpotenzialen. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen haben wir für Marktpreis-, Adressenausfallrisiken, Risiken aus Beteiligungen und operationelle Risiken Verlust- und Volumenslimite bzw. in Teilbereichen auch Zielgrößen definiert. Das Risikocontrolling beinhaltet ferner die Identifizierung, Quantifizierung und Überwachung der Risiken. Über die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Analysen und Auswertungen, die auch Stress-Szenarien umfassen, werden der Vorstand und die betreffenden Unternehmensbereiche zeitnah durch vierteljährliche Risikoreports oder bei Bedarf ad-hoc informiert. Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht die Gesamtheit aller geeigneten Maßnahmen einer aktiven und bewussten Steuerung der identifizierten Risiken. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. 2. Risikokategorien Für unsere Bank wurden die folgenden Risikokategorien als wesentlich eingestuft: Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern, ggf. der Migration oder der adressbezogenen Spreadveränderung das erwartete Ausmaß übersteigen. Das Adressenausfallrisiko umfasst vor allem das Kreditrisiko, das Kontrahenten- und Emittentenrisiko, das Länderrisiko, das Spreadrisiko sowie Migrationsrisiken. Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) basiert insbesondere auf Kreditratings nach Verfahren der genossenschaftlichen Organisation bzw. im Bereich der Eigenanlagen auf allgemeinen Ratingeinstufungen der großen Ratingagenturen Fitch, Moody´s und Standard & Poor´s. Das Verfahren ermöglicht, für alle wesentlichen Kreditsegmente Ausfallwahrscheinlichkeiten ("erwartete Verluste") zu ermitteln und die Kredite Risikoklassen zuzuordnen. Unser Kundenkreditvolumen ist zu 99,78 % mit diesem Verfahren klassifiziert. Die Ausfallrisiken im Kreditportfolio bemisst die Bank nach aggregierten Blankoanteilen (Risikovolumen) in den einzelnen Risikoklassen. Die für die Höhe der Blankoanteile zugrunde liegenden Kreditsicherheiten werden nach Wertermittlungsrichtlinien, die sich an den Richtlinien der genossenschaftlichen FinanzGruppe orientieren, angesetzt. Über die "erwarteten Verluste" hinaus ermitteln wir die "unerwarteten Verluste" mittels eines Credit Value at Risk (CVaR), der neben den Ausfallwahrscheinlichkeiten die Granularität des Kreditportfolios, insbesondere nach der Größenstruktur der ungesicherten Kreditzusagen, berücksichtigt. Das Risikomaß CVaR gibt die "unerwarteten Verluste" an, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,0 % innerhalb von zwölf Monaten nicht überschritten werden. Die zum 31.12.2017 gemessenen Risiken lasten unser Verlustlimit für Adressenausfallrisiken zu 55,04 % aus. Die Ratingergebnisse werten wir auf aggregierter Basis u. a. nach Volumina, Blankoanteilen und Verlustpotenzial aus. Unsere IT-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen und Kundengruppen. Im Rahmen des Kreditportfoliomodells unterstellen wir verschiedene Eintrittsszenarien, die unterschiedlichste Marktgegebenheiten und Sicherheitenansätze verfolgen. Verlust- bzw. Volumenslimite dienen der Initiierung risikosteuernder Maßnahmen (z. B. Diversifizierung des Kreditportfolios durch Unterbeteiligungen Dritter oder Anpassung der Kreditvergabegrundsätze im Neugeschäft). Die Streuung der Kundenforderungen nach Branchen und Größenklassen ist ausgewogen. Nennenswerte Forderungen an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland bestehen nicht. Im Bereich der Eigenanlagen sind auch Wertpapiere ausländischer Emittenten im Bestand, die aber alle auf Euro lauten. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur sowie unserer geschäftspolitischen Ausrichtungen entfallen wesentliche Teile unseres Kreditvolumens auf die Land- und Forstwirtschaft, das Baugewerbe sowie den Groß- und Einzelhandel, das Grundstücks- und Wohunungswesen sowie vor allem auf private Finanzierungen. Durch die enge Überwachung und Begleitung unserer Kreditnehmer in dieser Branche halten wir die eingegangenen Risiken für vertretbar. Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Der Umfang der vollwertigen, aber nach unserer Einschätzung mit erhöhten Risiken behafteten Forderungen ist überschaubar; für hierin enthaltene Ausfallgefahren bestehen nach unserer Einschätzung ausreichende Abschirmungsmöglichkeiten aus dem laufenden Ergebnis sowie in Form von Vorsorgereserven. Adressenausfallrisiken in festverzinslichen Wertpapieren begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir Emittentenlimite festgesetzt haben und keine Papiere außerhalb des Investmentgrade (nach Moody's, Standard & Poor's bzw. Fitch) mit Ausnahme eines stark begrenzten Kontingents im Non-Investmentgrade in den Bestand nehmen. Aktien bzw. andere nicht festverzinsliche Wertpapiere halten wir nicht. In dem Bereich der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren beschränkt sich unser Engagement auf das Investment in Fonds. Die Adressenausfallrisiken steuern wir mit Hilfe entsprechender Risikokennzahlen der Fondsgesellschaft getrennt von den Marktpreisrisiken. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Marktpreisrisiken Banken sind angesichts von Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen insbesondere dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken messen wir mithilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Risikoszenarien haben wir für mögliche Ergebnisbeeinträchtigungen Limite vorgegeben, an deren Auslastung sich unsere Steuerungsmaßnahmen ausrichten. Nach den zum 31.12.2017 gemessenen Zinsänderungsrisiken (einschließlich Kursrisiken in festverzinslichen Wertpapieren) werden Zinsveränderungen, die in der Ad-hoc-Betrachtung unsere Zinsprognose um einen Prozentpunkt übersteigen unser vorausberechnetes Ergebnis mit TEUR 185 (vor Steuern) belasten. Darüber hinaus ergibt sich bei den Wertpapieren ein Kurswertberichtigungsbedarf in Höhe von TEUR 2.495. Die zum 31.12.2017 gemessenen Risiken lasten unser Verlustlimit im Risikotragfähigkeitskonzept für Zinsänderungsrisiken zu 55,3 % aus. (Konfidenzniveau 99,0 %) Unseren Wertpapierbestand haben wir vollständig der Liquiditätsreserve zugeordnet und dementsprechend nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Davon entfallen TEUR 19.436 auf Investmentfonds, deren Risiken wir mit Hilfe der Risikokennzahlen der Fondsgesellschaft messen. Ein Handelsbuch im Sinne der CRR unterhalten wir nicht. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Das Liquiditätsrisiko umschließt die folgenden Risikoarten: Zahlungsmittelbedarfsrisiko, das sich in das Abrufrisiko (Risiko, dass Kreditzusagen unerwartet in Anspruch genommen bzw. Einlagen unerwartet abgerufen werden), das Terminrisiko (Risiko einer unplanmäßigen Veränderung der Kapitalbindungsdauer von Aktivgeschäften bzw. Verkürzung der Kapitalbindungsdauer von Passivgeschäften) und liquiditätswirksame Erfolgsrisiken (Preis für Liquiditätsbeschaffung) aufteilt. Das Liquiditätsanspannungsrisiko ist das Risiko, dass mangels ausreichender Marktliquidität Liquidationen erschwert werden und/oder erforderliche Anschlussfinanzierungen nicht oder nur zu schlechteren Konditionen durchgeführt werden können. Das Liquiditätsanspannungsrisiko unterteilen wir in das Refinanzierungsrisiko und das objektbezogene Liquiditätsrisiko, das sich seinerseits wieder in das Risiko der Marktgängigkeit der Positionen und das Risiko des Zustands des Marktumfeldes unterteilt. Neben der Gefahr, gegenwärtige oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen zu können, sehen wir zusätzlich das Risiko, dass aufgrund einer negativen Änderung der Bonität der Bank und damit steigender Bonitätsspreads und/oder einer veränderten Liquiditätslage des Geld- und Kapitalmarktes die Refinanzierungskosten steigen. Das nach den MaRisk geforderte Liquiditätsverrechnungssystem haben wir berücksichtigt. Unsere Finanzplanung ist streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Unsere im Rahmen des Bilanzstrukturmanagements getätigten Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren tragen neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die überwiegende Refinanzierung durch Kundeneinlagen hat das Refinanzierungsrisiko für uns eine geringe Bedeutung. Unplanmäßige Entwicklungen mit wesentlichen Auswirkungen auf unsere Liquiditätslage haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Operationelle Risiken Neben Adressen-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken hat sich unsere Bank aber auch auf operationelle Risiken (z. B. Betriebsrisiken im IT-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z. B. im IT-Bereich oder im Formular- und Rechtswesen). Versicherbare Gefahrenpotenziale, z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Zur Erfassung, Dokumentation und Überwachung nutzen wir eine entsprechende Schadensfalldatenbank. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Risiken aus Beteiligungen Das Beteiligungsrisiko wird aufgrund der Höhe unserer Beteiligungen als wesentlich eingestuft. Das Beteiligungsrisiko ist das Risiko, dass die eingegangenen Beteiligungen zu Verlusten (Teilwertabschreibungen, Veräußerungsverlusten oder Verminderung der stillen Reserven) aus bereitgestelltem Eigenkapital, aus Ergebnisabführungsverträgen (Verlustübernahme) oder aus Haftungsrisiken (z. B. Patronatserklärungen) führen können. Das Beteiligungsrisiko erstreckt sich auf Verbundbeteiligungen sowie auf Beteiligungen außerhalb des Finanzverbundes. Verbundbeteiligungen sind strategische Beteiligungen (strategische Beteiligungen folgen dem Verbundgedanken) und sind Ausdruck der Geschäftsstrategie der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Sie tragen zum operativen Erfolg der Kreditgenossenschaften bei und sind im Allgemeinen nicht disponibel und/oder Funktionsbeteiligungen (bei Funktionsbeteiligungen erfolgt eine Spezialisierung und Bündelung der betrieblichen Aufgaben). Hierzu zählen insbesondere Beteiligungen an Unternehmen, die Hilfsdienste erbringen, wie beispielsweise die Rechenzentralen und Dienstleistungszentren. Beteiligungen außerhalb des Verbundes können darüber hinaus auch kreditnahe bzw. kreditsubstituierende Beteiligungen sein. Diese werden mit dem Ziel eingegangen, eine dem Risiko entsprechende Rendite auf das investierte Kapital zu erzielen. Hierzu zählen alle Beteiligungen an Unternehmen, die nicht unter strategische oder Funktionsbeteiligungen fallen. Im Rahmen der Risikomessung legen wir für unser Beteiligungsportfolio die vorliegenden Ratingnoten inkl. der damit verbundenen Ausfallquoten nach Standard & Poor´s, Moody´s oder Fitch zugrunde. In den Fällen (insbesondere bei kleineren Beteiligungen oder Beteiligungen außerhalb des FinanzVerbundes), in denen kein Rating vorliegt, unterstellen wir das schlechteste Rating BBB- aus dem Investmentgrade-Bereich. Aus diesem Ansatz ergibt sich der erwartete Verlust. Für die Berechnung des unerwarteten Verlustes unterstellen wir eine notwendige Eigenkapital-Unterlegung in Anlehnung an die Eigenmittelvorschriften nach CRR. Nennenswerte Veränderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Eigenmittelanforderungen hat das Institut jederzeit eingehalten. Zum Stichtag 31.12.2017 beläuft sich die Gesamtkapitalquote auf 20,4 % und liegt damit deutlich über der Mindestanforderung. Die für die Gesamtkapitalquote berücksichtigen Eigenmittel belaufen sich auf 55.889 TEUR. Durch die Basel III-Anforderungen, die seit 1. Januar 2014 zur Anwendungen kommen, ergeben sich erhöhte Eigenmittelanforderungen. Unter Berücksichtigung dieser Änderungen ist die Risikotragfähigkeit nach derzeitigem Planungsstand im Berichtszeitraum 2018 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Bank gegeben. Die Risikolage ist insgesamt als günstig einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. 3. Prognose des Geschäftsverlaufs mit Chancen und Risiken Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung unseres Institutes für das nächste Jahr beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Bilanzsumme Die Bilanzsumme wird aufgrund der von uns erwarteten Entwicklungen der Kundenkredite und -einlagen um 7.334 TEUR leicht steigen. Wir rechnen daher für das folgende Geschäftsjahr mit einem Bilanzsummenwachstum von 1,5 %. Aktivgeschäft In Erwartung einer positiven regionalen Wirtschaftsentwicklung gehen wir für das nächsten Jahr von einem Wachstum in Höhe von ca. 2,5 % im Kundenkreditgeschäft aus. Diese Prognose basiert auf der Prämisse eines nur sehr leicht steigenden Zinsniveaus und einer weiter anhaltenden regen Kreditnachfrage im privaten Wohnungsbau, die wir überwiegend aus eigenen Mitteln abdecken wollen. Die Forderungen an Kreditinstitute und die Wertpapieranlagen werden sich voraussichtlich minimal erhöhen, da das absolute, erwartete Einlagenwachstum 2018 höher ist als das erwartete Wachstum im Kundenkreditgeschäft. Passivgeschäft Im Einlagengeschäft gehen wir infolge der überdurchschnittlichen Kaufkraftkennziffer für Haltern und der damit einhergehenden höheren Sparfähigkeit sowie des wahrscheinlich weiter niedrigen Zinsniveaus von einem Wachstum in Höhe von ca. 2,00 % für 2018 aus. Dienstleistungs- und Provisionsgeschäft Im Dienstleistungsgeschäft prognostizieren wir unter der Annahme von weiterhin hohen Volatilitäten an den Finanzmärkten sowie aufgrund des niedrigen Zinsniveaus leicht steigende Umsätze im Wertpapiergeschäft mit Kunden und aus der Vermittlung von Investmentfondsanteilen. Die Vermittlung von Wohnungsbaukrediten an die die genossenschaftlichen Hypothekenbanken erwarten wir aufgrund der geschäftspolitischen Gewährung der Kredite aus eigenen Mitteln tendenziell gleichbleibend. Das Vermittlungsgeschäft im Bereich von Versicherungen und Bausparen erwarten wir leicht steigend. Bei den Erträgen aus dem Zahlungsverkehr erwarten wir ein nahezu gleichbleibendes Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund des geplanten Anbaus an die Hauptstelle 2018 und 2019 ist ein Investitionsvolumen im unteren einstelligen Millionen-Euro-Bereich vorgesehen. Wesentliche Chancen sehen wir im Hinblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf insbesondere, wenn bei einer entgegen unserer Annahme abweichenden Zinsentwicklung die Nachfrage im Kreditgeschäft deutlich stärker als erwartet zunimmt, sich die konjunkturelle Entwicklung besser als von uns unterstellt entwickelt bzw. eine unerwartet gute Börsenentwicklung zu höheren Wertpapierumsätzen und Fondsvermittlungen als prognostiziert führen wird. Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung resultieren vorwiegend aus einem unerwartet hohen Zinsanstieg, der sich negativ auf die Kreditnachfrage auswirken kann. Unsere Prämisse einer weiterhin stabilen Konjunktur birgt das Risiko, dass im Falle des Nichteintritts dieser Annahme sich das Kreditgeschäft, das Wertpapierkommissions- und das Fondsvermittlungsgeschäft schlechter als voraus geplant entwickelt. Eine deutliche konjunkturelle Verschlechterung kann zu einer stärker sinkenden Kreditnachfrage als geplant führen. 4. Prognose der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit wesentlichen Chancen und Risiken Vermögenslage Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten bzw. den zur Ertragslage dargestellten Prämissen beruhen, erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenmittel- und Liquiditätsausstattung werden wir auch im folgenden Jahr mit ausreichendem Spielraum einhalten. Die in diesem Abschnitt dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung werden nach unserer Einschätzung keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögenslage im nächsten Jahr haben. Wesentliche Chancen, die zu einer besseren Entwicklung der Vermögenslage führen können, sehen wir in einem deutlich über unseren Erwartungen liegenden Jahresüberschuss. Die Umsetzung der CRR und CRD IV hat Auswirkungen auf unsere Kapitalplanung. Wir erwarten unter den derzeitigen Rahmenbedingungen keine außergewöhnlichen Belastungen sowie Risiken aus der Umsetzung. Finanz- und Liquiditätslage Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Mindestreservebestimmung und LCR werden wir auch im folgenden Jahr einhalten. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist wegen einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge sowie ausreichend zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten bei unserer vom Interbankenmarkt weitgehend unabhängigen Refinanzierungsstruktur auch im Jahr 2018 nicht zu rechnen. Ertragslage Auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem nur sehr leicht steigenden Zinsniveau ausgeht, sowie unter Berücksichtigung unserer dargestellten Erwartungen zum voraussichtlichen Geschäftsverlauf im Kredit- und Einlagengeschäft rechnen wir für 2018 mit einem sinkenden Zinsergebnis. Der steigende Wettbewerbsdruck - aber insbesondere das außerordentlich niedrige Zinsniveau - führen zu weiter sinkenden Margen. Unser Provisionsergebnis wird auch im nächsten Jahr durch die Erträge aus der Kontoführung und dem Zahlungsverkehr sowie aus dem Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft geprägt sein. Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen 2018 um ca. TEUR 299 bzw. um rd. 5,9 % steigen. Dabei haben wir sowohl tarifliche Gehaltssteigerungen als auch eine nahezu konstante Mitarbeiterzahl vorgesehen. Für die sonstigen Verwaltungsaufwendungen planen wir in den nächsten zwei Jahren leicht steigende Aufwendungen im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Aufgrund des geplanten Anbaus an die Hauptstelle werden sich im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Insgesamt erwarten wir für 2018 im Vergleich zum Berichtsjahr ein verschlechtertes Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von rd. 0,63 % zur durchschnittlichen Bilanzsumme. Auf der Grundlage der erwarteten Erträge und Aufwendungen für das nächste Jahr rechnen wir mit einer verschlechterten Cost-Income-Ratio in Höhe von ca. 72,8 %. Aus der Bewertung von Forderungen erwarten wir für das folgende Jahr Nettoaufwendungen von TEUR 777. Grundlage unserer Planungen sind insbesondere die in diesem Abschnitt beschriebenen Rating- und Scoringmodelle sowie historische Ausfallhöhen im Kundenkreditgeschäft. Aus der Bewertung der Wertpapiere wird sich für 2018 bei der von uns unterstellten Zinsentwicklung voraussichtlich ein Netto-Abschreibungsbedarf von etwa TEUR 63 ergeben. Das Bewertungsergebnis sowohl aus der Bewertung von Kundenforderungen als auch aus der Bewertung der Wertpapiere ist aufgrund der Unsicherheiten an den Kapitalmärkten und der sich abzuwartenden Entwicklung der Realwirtschaft mit Unwägbarkeiten behaftet, denen wir mit im dargestellten Risikomanagementsystemen begegnen. Unter Berücksichtigung der Steueraufwendungen rechnen wir für das nächste Jahr mit einem Jahresüberschuss von etwa TEUR 1.500. Die im Zusammenhang mit der prognostizierten Ertragslage stehenden Risiken resultieren insbesondere aus dem Zinsänderungsrisiko und den Adressenausfallrisiken, die wir in diesem Abschnitt ausführlich erläutert haben. Zusätzliche wesentliche Ertragschancen sehen wir bei einem deutlich über unseren Erwartungen steigenden Zinsniveau bzw. bei einem über den Erwartungen liegendem Kreditwachstum. 5. Gesamtaussage zur prognostizierten Lage und dem Geschäftsverlauf Insgesamt erwarten wir, dass sich unsere Geschäfte - im Kontext der äußeren Rahmenbedingungen - zufriedenstellend entwickeln werden. Wir rechnen unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einer angemessenen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass es uns - wie in den Vorjahren - gelingen wird, mit Qualität im Beratungs- und Dienstleistungssektor sowie einer dauerhaften Realisierung des von den Mitgliedern der Bank nachhaltig befürworteten genossenschaftlichen Geschäftsmodells die gesteckten Ziele auch im Jahr 2018 zu erreichen. IV. Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Haltern am See, 23.03.2018 Volksbank Haltern eG Der Vorstand Sebbel Henke 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2017Volksbank Haltern eG, Haltern am SeeGenossenschaftsregisternummer 222 beim Amtsgericht GelsenkirchenAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017
3. AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt: Barreserve Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sowie in anderen Aktivposten enthaltenen Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Soweit der Nennbetrag über dem Auszahlungsbetrag liegt, wurde der Unterschiedsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt; sie werden planmäßig und zwar zeitanteilig aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist ausreichend Rechnung getragen. Wertpapiere Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Struktrierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnung zum Bilanzstichttag war keine Rückstellung zu bilden. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Einzelne Beteiligungen resultieren aus in Vorjahren geschlossenen Tauschgeschäften und sind nach Tauschgrundsätzen unter Gewinnrealisierung bzw. Buchwertfortführung bewertet. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, vorgenommen. Bei Gebäuden und Einbauten in fremde Gebäude wurden lineare Abschreibungen verrechnet. Bewegliche Anlagegenstände und Betriebsvorrichtungen wurden ebenfalls linear abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht über EUR 410 lagen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Aktive latente Steuern Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die nur geringen passiven Steuerlatenzen aus Zinsen für Steuernachforderungen gem. § 233a AO werden durch höhere aktive Steuerlatenzen aus der Bewertung von Kundenforderungen mehr als ausgeglichen. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 33,33 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Abgezinste Sparbriefe waren zum Bilanzstichtag nicht im Bestand. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Rückstellungen Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Für die Pensionsrückstellungen wurden, wie im Vorjahr, erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 3,68 % (Vorjahr 4,01%) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 269.470. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden mit 1,27 % (Vorjahr 1,59 %) abgezinst und ein Gehaltstrend von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) berücksichtigt. Der Rechnungszinssatz wurde abhängig von der durchschnittlichen Restlaufzeit der Altersteilzeitverpflichtungen der betroffenen Personen ermittelt. Die Erfolgswirkungen aus der Änderung der für die Abzinsung der Altersvorsorgerückstellungen maßgeblichen Zinssatzes sind unter Ausübung des Wahlrechts unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare akute Risiken Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die erstmalige Einbuchung von Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte mit dem abgezinsten Betrag (Nettomethode). Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenen Umfang Rechnung getragen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2017
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Forderungen an Kreditinstitute In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 18.625.916,56 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im Geschäftsjahr 2018 EUR 20.611.379,00 (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen) fällig. Die einheitlich zu bilanzierenden strukturierten Finanzinstrumente beinhalten neben einem Basisinstrument eine Zinsobergrenze und / oder eine Zinsuntergrenze oder ein Kündigungsrecht bzw. ein Mehrfachkündigungsrecht des Schuldners. Forderungen an Beteiligungsunternehmen In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:
*) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Im Aktivposten 12 (Sachanlagen) sind enthalten:
Fremdwährungsposten Neben Sortenbeständen in Höhe von EUR 70.267,34 enthalten die Vermögensgegenstände Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 101.597,56. Restlaufzeitenspiegel für Forderungen Für die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gelten die folgenden Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen):
In den Forderungen an Kunden sind EUR 9.128.400,10 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gelten die folgenden Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen):
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 58.377.481,84 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten (P 6) sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 961,25 (Vorjahr EUR 510,42) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:
Eigenkapital Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten
Fremdwährungsposten In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 101.597,56 enthalten Bürgschafts- und Gewährleistungsverräge bzw. Treuhandverträge Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich breit gestreute Bürgschafts-und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Sie unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und Steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung von Risiken gewährleisten. Die ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da sie nach unserer Einschäftzung überwiegend ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. II. Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge und Zinsaufwendungen Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 18.974,19 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 419,45 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch haben sich die Zinsaufwendungen per saldo um EUR 2.527,97 (Vorjahr EUR 16.271,68) erhöht. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 5.370,78 (Vorjahr EUR 6.224,48) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 61.588,03 (Vorjahr EUR 64.404,79) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Außerordentliches Ergebnis Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 113.309,10 enthalten, die sich im Wesentlichen aus Vorfälligkeitsentschädigungen in Höhe von EUR 82.319,45 und Provisionserträgen in Höhe von EUR 27.448,15 zusammensetzen. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von EUR 275.312,72 resultieren im Wesentlichen aus Steuernachzahlungen aus Vorjahren in Höhe von EUR 269.423,88. E. Sonstige Angaben Vorstand und Aufsichtsrat Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und früherer Organmitglieder sowie deren Hinterbliebenen wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2017 Pensionsrückstellungen in Höhe des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwertes von EUR 1.209.583,00. Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen für
Der zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 269.470. Dem ausschüttungsgesperrten Betrag stehen frei verfügbare Rücklagen in mindestens gleicher Höhe gegenüber. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz enthaltende Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzanlage notwendig sind, bestehen in Höhe von EUR 1.483.777,60. Darin enthalten sind Garantieverpflichtungen gegenüber Sicherungseinrichtung der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 783.777,60. Für Altverbindlichkeiten der Münchener Hypothekenbank eG besteht bis zum 16.07.2018 eine Nachschusspflicht gem. § 120 Abs. 2 GenG, die sich auf EUR 700.000,00 beläuft. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Personalstatistik Die Zahl der 2017 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich fünf Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr Nachfolgende Tabelle zeigt die Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr:
Besondere Offenlegungspflichten Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und im Bundesanzeiger sowie auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. Peter-Müller-Straße 26 40468 Düsseldorf Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates Mitglieder des Vorstandes Christoph Sebbel Bankvorstand für den Marktfolgebereich, das Risiko-Controlling, Kreditüberwachung, Zahlungsverkehr, Personal und die Organisation Henning Henke Bankvorstand für den Marktbereich Mitglieder des Aufsichtsrates Werner Buthmann, Vorsitzender Rentner Jochem Niehoff, stellvertretender Vorsitzender selbst. Kaufmann Heinz-Wilhelm König selbst. Steuerberater Hans Werner Hadick Rentner Frank Stenner, LL.M. selbst. Rechtsanwalt und Notar Siegfried David Groß- und Außenhandelskaufmann Hermann Löbbert Rentner Georg Dammann selbst. Landwirt Marianne Vollmer gen. Teltrop Hotelkauffrau Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.245.399,37 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 7.665,84 (Bilanzgewinn von EUR 1.253.065,21) - wie folgt zu verwenden:
Haltern am See, 23.03.2018 Volksbank Haltern eG Der Vorstand Sebbel Henke Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Volksbank Haltern eG, Haltern am See Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Volksbank Haltern eG, Haltern am See (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i.V.m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar: a) Sachverhalt und Problemstellung Die Bank ist hauptsächlich im Kundenkreditgeschäft tätig. Eine mögliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern kann Auswirkungen auf die Höhe der zu bildenden Einzelwertberichtigungen bzw. Abschreibungen haben. Hieraus können sich erhebliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss und insbesondere auf die Ertragslage der Bank ergeben. Im Rahmen der RechnungsIegung ist zur Bewertung der Forderungen neben der Bonitätsbeurteilung in der Regel die Nutzung geschätzter Werte für gestellte Sicherheiten erforderlich. Da die hiermit verbundenen Einschätzungen einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen und Abschreibungen haben und diese insofern mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, haben wir die Bewertung der Kundenforderungen als einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt eingestuft. b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben wir zunächst die Angemessenheit und Wirksamkeit des relevanten Internen Kontrollsystems der Bank zur Risikoklassifizierung, zur Sicherheitenbewertung sowie zur Risikovorsorge beurteilt. In dem Zusammenhang haben wir uns von der regelmäßigen Überprüfung der Angemessenheit der Schätzannahmen durch die Bank überzeugt. Darüber hinaus haben wir die Bewertung der Kundenforderungen einschließlich der Sicherheiten auf Basis risikoorientiert ausgewählter Einzelfälle beurteilt und mit den Einschätzungen der Bank abgeglichen. c) Verweis auf weitergehende Informationen Zur Bewertung der Forderungen an Kunden verweisen wir auf den Abschnitt B des Anhangs. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen: - die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i.V.m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht: - Prüfung des Wertpapierdienstleistungs- und -nebendienstleistungsgeschäftes. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Christian Beckmann.
Düsseldorf, 17. Mai 2018 Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. Dieter Schulz, Wirtschaftsprüfer Christian Beckmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die ErgebnisverwendungDie Vertreterversammlung vom 28.05.2018 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2017 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1.245.399,37 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 7.665,84 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2017der Volksbank Haltern eGDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat verfügt aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrung in seiner Gesamtheit über ausreichende Branchen- und Sachkenntnisse sowie über Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Im Rahmen der Selbstbewertung gemäß § 25d Abs. 11 S. 2 Nr. 3 und 4 KWG hat der Aufsichtsrat diese Anforderungen überprüft. Der Aufsichtsrat ist zudem frei von Interessenskonflikten. Die gesetzlichen Anforderungen gemäß § 36 Abs. 4 GenG werden somit erfüllt. Der vorliegende Jahresabschluss 2017 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Wir haben uns als Aufsichtsorgan selbst davon überzeugt, dass der Jahresabschluss zutreffend aus der Buchführung und den Inventaren unserer Bank entwickelt worden ist. Den Bericht der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung und den Lagebericht haben wir entgegen genommen und kritisch geprüft. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrags - entspricht den Vorschriften der Satzung. Ein Prüfungsschwerpunkt wurde durch den Aufsichtsratsvorsitzenden nicht gesetzt. Der Aufsichtsrat hat sich im Rahmen der gemeinsamen Prüfungsschlusssitzung (§ 57 Abs. 4 GenG) mit den Prüfungsfeststellungen bezüglich der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses sowie der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems intensiv befasst. Außerdem haben wir uns über Besonderheiten und ggf. aufgetretene Unstimmigkeiten im Rahmen der Jahresabschlussprüfung informiert; solche traten nicht auf. Im Ergebnis hat sich der Aufsichtsrat hinreichend von der ordnungsgemäßen Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses überzeugt und dazu beigetragen, dass die Rechnungslegung ordnungsgemäß ist. Der Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. hat uns gegenüber die Unabhängigkeit der an der Abschlussprüfung beteiligten Mitarbeiter bestätigt. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2017 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Werner Buthmann, Hans Werner Hadick und Hermann Löbbert aus dem Aufsichtsrat aus. Alle Herren sind wegen Erreichens der Altersgrenze gemäß Satzung nicht wieder wählbar. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank aus für die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2017. Der Aufsichtsrat sieht eine gute Basis für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit der Volksbank Haltern und bittet Mitglieder und Kunden, ihre bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bank in Zukunft fortzusetzen.
Haltern am See, im Mai 2018 Vorsitzender des Aufsichtsrates Buthmann Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2017 ("Länderspezifische Berichterstattung")Die Volksbank Haltern eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Volksbank Haltern eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Volksbank Haltern eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Fonds und Beteiligungen, Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 12.099. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 66,7. Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 6.174. Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 1.602 und betreffen laufende Steuern. Die Volksbank Haltern eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. |
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