LEANCODERS GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Miloslav Dr. Spevácek seit 7.6.2009 | Geschäftsführer |
Monika Schrader seit 25.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AGROFERT HOLDING, a.s. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Agrochemie Handelsgesellschaft mbHAltlandsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtA. GeschäftsverlaufSehr stabile, stetig wachsende Düngemittelpreise prägten die ersten neun Monate des Jahres 2008. Ursache dafür waren auf der einen Seite die hohen Rohstoffpreise bei den Produzenten: Erdgaspreise stiegen in Folge der Verteuerung von Erdöl stetig. Dies führte zu längeren Lieferfristen und zu begrenzt verfügbaren Mengenkapazitäten, da die Produzenten nur kontingentiert herstellten. Auf der anderen Seite stand die ungebremste nationale sowie internationale Nachfrage nach Düngemitteln. Hinzu kam, dass die Importmengen auf den deutschen Markt eher niedrig ausfielen, geschuldet der Gesamtsituation in der Branche. Dazu kamen die Witterungsbedingungen. Ein milder Winter mit hohen Niederschlagsmengen, der für eine hohe Andüngung von Stickstoff- und Schwefeldüngern sorgte, sowie die anschließende Trockenperiode, in der die Düngerspezialitäten einen guten Absatz fanden. Mit Beginn der Ernte stieg die Erwartung der Landwirtschaft auf hohe Getreidepreise. Die Folge war, dass weniger Getreide direkt aus der Ernte vermarktet wurde, sondern aus den Erfahrungen des Jahres 2007 heraussteigende Getreidepreise nach der Ernte) freie Lagerflächen mit Getreide belegt wurden. Ungefähr zeitgleich begann für den Großhandel die neue Einlagerung mit kontingentierten Mengen der Industrie. Dieses sorgte für einen weiteren Preisschub - die Düngerpreise hatten sich zu dem Zeitpunkt im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Im Gegensatz zur Erwartungshaltung der Landwirtschaft verringerten sich die Preise für Getreide und Ölsaaten bis zum Ende des Jahres aufgrund der guten Welternte. Für die Landwirtschaft bedeutete das einen großen Spagat zwischen hohen Betriebsmittelpreisen, u. a. für Düngemittel, zu fallenden Erzeugerpreisen für Getreide und Ölsaaten. Das finanzielle Risiko belastete zunehmend alle Handelsstufen. Um dieses Risiko als Firma abzuschwächen, arbeitet die Agrochemie Handelsgesellschaft mbH mit kurzen Zahlungszielen und nur in Ausnahmefällen mit Finanzierungsmodellen. Im September erreichten die Düngerpreise einen neuen Höchststand, der dazu führte, dass der Handel vollständig zum Erliegen kam. Mit Beginn der Finanzmarktkrise strömte preiswerter Harnstoff osteuropäischer Herkunft auf den deutschen Markt. Des Weiteren fanden Importe ihren Weg nach Deutschland, insbesondere aus solchen Ländern (Ägypten, Venezuela) mit niedrigeren Rohstoffkosten. Dieser preiswerte Harnstoff bestimmte den Handel bis zum Jahresende. Da die westeuropäischen Produzenten weiter mit hohen Rohstoffkosten zu kämpfen hatten, gab es für deren Produkte keine weiteren Vermarktungschancen. Die finanzielle Belastbarkeit der Betriebe wird bis weit in das Jahr 2009 beansprucht werden. B. UmsatzentwicklungDie im Geschäftsjahr 2008 erzielten Umsatzerlöse betrugen T€ 96.577. Die budgetierten Erlöse sowie die Vorjahreserlöse konnten übertroffen werden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 76%. Hauptursache waren wiederholt die hohen Stickstoffdüngerpreise (siehe im Einzelnen Erläuterungen unter A.). C. Vermögens- und FinanzlageDie Vermögenslage ist vom Rückgang der Forderungen gegenüber dem Vorjahresstichtag gekennzeichnet. Hier kommt der Rückgang der Handelstätigkeit im IV. Quartal zum Ausdruck sowie die Anstrengungen der Gesellschaft zum Forderungsmanagement. Die vorsichtige Einkaufspolitik sowie die Bestrebungen, Lagerbestände abzubauen, führten zu einem im Vergleich zum Vorjahresstichtag niedrigeren Vorratsbestand. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft zum Bilanzstichtag beträgt 26,1% gegenüber 7,5% zum Vorjahresbilanzstichtag. Dies ist auf die Aufhebung des Ergebnisabführungsvertrages mit dem Altgesellschafter zurückzuführen; gleichzeitig haben sich dadurch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf ca. ein Drittel reduziert. Die Finanzlage der Gesellschaft war durch das Cash - Pooling mit der SKWP Holding jederzeit gesichert. D. ErtragslageDie Ertragslage ist insbesondere vom Umsatzanstieg gekennzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr konnten aufgrund der Marktsituation bessere Margeneffekte erzielt werden, die sich letztendlich in dem um T€ 2.618 gestiegenen Betriebsergebnis widerspiegeln. Infolge des enorm gestiegenen Personalaufwandes (gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 33,6%) wurden im September 2008 die Anstellungsverträge der Mitarbeiter hinsichtlich der Entgeltbestandteile geändert. E. Chancen und RisikenDa die Auswirkungen der allgemeinen Finanzmarktkrise noch nicht in ihrem vollen Umfang abschätzbar sind, wird unser Marktumfeld in keinem Fall einfacher. Aber die Topthemen wie der steigenden Nahrungsmittelbedarf (Zunahme der Weltbevölkerung) sowie nachwachsende Rohstoffe geben unserem Geschäft weiter eine Chance. Die finanzielle Situation unserer Kundschaft muss stärker beobachtet werden, um Forderungsausfälle zu vermeiden. F. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009Der Einstieg in das Saisongeschäft wird sehr schwierig werden, da das Spektrum der N-Preise sehr weit gefächert ist. Aber die Saat ist im Boden und wenn eine gute Ernte eingefahren werden soll, muss gedüngt werden. Als besondere Herausforderung für das Geschäftsjahr 2009 gilt es, preislich und mengenmäßig flexibel auf den Markt zu reagieren Mit dem Einstieg in das Getreidegeschäft im Jahr 2008 ergeben sich für 2009 weitere Möglichkeiten, dieses Geschäft weiter auszubauen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der Agrochemie Handelsgesellschaft mbH (ACH) wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB), vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Der Abgang dieser Wirtschaftsgüter wird im Jahr des Zugangs unterstellt. Die Vorräte wurden mit den durchschnittlichen, um Boni und Skonti verminderten Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Beschaffungs- oder Absatzpreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu den jeweiligen Nominalwerten angesetzt. Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Ausfallrisikos erfolgte eine Pauschalwertberichtigung von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen in die Bilanz aufgenommen. II. Erläuterungen zur Bilanza) AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dort ebenfalls vermerkt. b) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeAlle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. c) RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 66), für Beiträge (T€ 50) sowie für Reklamationen (T€ 45). d) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 2.238 Verbindlichkeiten aus Cash Pool sowie mit T€ 835 Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 873; Vorjahr T€ 67) enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 848; Vorjahr T€ 26). Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnunga) UmsatzerlöseAufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Die Umsätze wurden bis auf T€ 219 (Vorjahr T€ 20) ausschließlich im Inland erzielt. IV. Sonstige Angabena) Zahl der beschäftigten ArbeitnehmerDie durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer (Angestellte) betrug im Geschäftsjahr 2008 sieben Personen (Vorjahr: 7). b) Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen jährlich in Höhe von T€ 68 aus Miet- und Dienstleistungsverträgen. c) ErgebnisverwendungsvorschlagWir schlagen vor, den Bilanzgewinn von € 966.816,30 auf neue Rechnung vorzutragen. d) GeschäftsführungIm Berichtsjahr war unverändert Frau Monika Schrader als Geschäftsführerin bestellt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. e) BeiratFolgende Mitglieder waren unverändert berufen:
Der Beirat hat im Geschäftsjahr 2008 keine Bezüge von der ACH erhalten. f) KonzernabschlussDie Agrofert Holding a.s., Prag/Tschechische Republik stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft zum 31. Dezember 2008 einbezogen ist, auf. Dieser kann von der Agrofert Holding a.s., Prag/Tschechische Republik bezogen werden. Alle Unternehmen unter Agrofert werden als verbundene Unternehmen angesehen.
Altlandsberg, den 29. Januar 2009 Monika Schrader, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Agrochemie Handelsgesellschaft mbH, Altlandsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, den 30. Januar 2009 PricewaterhouseCoopers
Rainer Altvater, Wirtschaftsprüfer ppa. Kati Höfer, Wirtschaftsprüferin Niederschriftüber die 2. Gesellschafterversammlung der Agrochemie Handelsgesellschaft mbH, Berliner Allee 37 d, 15345 Altlandsberg, Deutschland, (im Folgenden ACH) in 2009, am 12.03.2009 und BeschlussfassungDie AGROFERT HOLDING, a.s. ist die alleinige Gesellschafterin der ACH. Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Fristen und Formen der Einberufung, Ankündigung und Durchführung sowie unter Verzicht auf ein etwaiges Anfechtungsrecht wegen der Nichteinhaltung dieser Vorschriften wird hiermit eine Gesellschafterversammlungmit folgender Tagesordnungabgehalten: 1. Vorlage und Feststellung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht zum 31. Dezember 2008 2. Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2008 3. Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2008 4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2009 Einstimmig wird Folgendes beschlossen: Zu Punkt 1 der Tagesordnung - Vorlage und Feststellung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht zum 31.12.2008 Der von der Geschäftsführung vorgelegte Jahresabschluss einschließlich Lagebericht der Agrochemie Handelsgesellschaft mbH zum 31.12.2008 wird hiermit festgestellt. Zu Punkt 2 der Tagesordnung - Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Nach der bereits vorgenommenen Vorabausschüttung in Höhe von EUR 1.400.000,00 (gemäß 2. Gesellschafterversammlung vom 08.12.2008) wird das verbleibende Jahresergebnis 2008 in Höhe von EUR 966.816,03 auf neue Rechnung vorgetragen. Zu Punkt 3 der Tagesordnung - Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäfts-Jahr 2008 Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung erteilt. Zu Punkt 4 der Tagesordnung - Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2009 Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 wird die PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leipzig gewählt.
Prag, den 12.03.2009 AGROFERT HOLDING, a.s. Ing. Andrej Babiš, Vorsitzenden des Vorstandes |
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