Grana agro GmbHLiquidiert

Sonnenhalde 7, 88370 Ebenweiler, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 728777
Eingetragen
17.9.2010
Branche
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Im- und Export von und der Handel mit Getreide, Futtermitteln, chemischen und organischen Produkten wie Düngemittel und Agrarprodukte sowie die Vermittlung von logistischen Dienstleistungen als Spediteur.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Eugen Louis Rothen
seit 17.1.2013
Geschäftsführer
Jürg Berner
seit 17.1.2013
Prokura
Werner Hund
seit 17.1.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Grana agro GmbH

Ebenweiler

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

Grana agro GmbH, Ebenweiler

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Grana agro GmbH wurde am 7. September 2010 gegründet und bezweckt den Im- und Export von Getreide, Futtermitteln, chemischen und organischen Produkten wie Düngemittel und Agrarprodukte sowie die Vermittlung von logistischen Dienstleistungen als Spediteur.

Die Grana agro GmbH wird zu 100% von der Swiss Grana Group AG und indirekt zu 100% von der fenaco Genossenschaft, beide mit Sitz in Bern/Schweiz, gehalten.

Der Einkauf der Handelswaren erfolgt in der Regel innerhalb Europas. Das Vertriebsgebiet der Gesellschaft umfasst neben Deutschland und der Schweiz auch übrige europäische Länder.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2019 das 10. Jahr in Folge gewachsen. Die konjunkturelle Dynamik hat sich allerdings merklich verlangsamt. Dies ist insbesondere auf die Schwäche der Industrie zurückzuführen. Die gesamtwirtschaftliche Leistung nahm im Jahr 2019 um 0,6 % zu. Dies war zwar etwas mehr als zuletzt erwartet, aber deutlich weniger als in den fünf vorangegangenen Jahren, in denen das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich etwa 2,0 % pro Jahr stieg. Der Beschäftigungstand erhöhte sich dennoch weiterhin recht kräftig um 400.000 Personen auf den Rekordstand von 45,3 Mio. Erwerbstätige.

Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2020/2020115-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2020.html

Auch in der Vegetationsperiode 2018/2019 war wie bereits im Vorjahr die Wasserverfügbarkeit der Böden der limitierende Faktor. Die Niederschläge reichten in vielen Regionen Deutschlands nicht aus, um die Bodenwasserspeicher aufzufüllen.

Die bundesdeutsche Erntemenge an Getreide einschließlich Körnermais wird nach derzeitigem Kenntnisstand bei rund 44,7 Millionen Tonnen liegen. Das sind knapp 18 Prozent mehr als im Jahr 2018. Der sechsjährige Durchschnitt, also das Mittel der Jahre 2013 bis 2018, wird damit jedoch um 3,3 Prozent verfehlt.

Die weltweite Produktion der sieben wichtigsten Ölsaaten dürfte im Wirtschaftsjahr (WJ) 2019/20 den bisherigen Höchststand des Vorjahres nicht erreichen. Ausschlaggebend dafür sind erheblich niedrigere Erntemengen an Sojabohnen, daneben auch bei Raps und Erdnüssen. Der Rückgang bei diesen Ölsaaten kann durch etwas über Vorjahr veranschlagte Ernten an Sonnenblumen und Baumwollsaat nicht ausgeglichen werden. Der Branchendienst Oil World erwartet für 2019/20 eine Gesamterzeugung von rd. 557 Mio. t, rd. 3 % weniger als im Vorjahr.

Quelle: https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ackerbau/_Texte/Ernte2019.html

2. Geschäftsverlauf

Die Grana agro GmbH konnte ihren Ruf weiter stärken und massgebliche Neukunden gewinnen. Zudem verbesserte die Grana agro GmbH die internen Prozesse und dadurch Verlässlichkeit. Diese Konzentrierung ging jedoch auch zu Lasten der Rentabilität. Grana agro GmbH hat diesen Fokus bewusst gewählt und sieht dies als Stärkung in der Marktposition für die Zukunft.

Die Umsatzentwicklung kann wie folgt dargestellt werden:

Beträge
in TEUR
2019 2018
Ölsaaten Deutschland 238 4.902
Ölsaaten ausserhalb Deutschland 11.407 14.394
Getreide/Futtermittel Deutschland 45.156 11.883
Getreide/Futtermittel ausserhalb Deutschland 15.370 21.570
Übrige Umsatzerlöse 353 317
Total 72.524 53.066

Die Umsatzentwicklung spiegelt die vielversprechende Ausgangslage der Grana agro GmbH für die zukünftige Entwicklung wieder. Mit der positiven Umsatzentwicklung, vor allem dank im Geschäftsjahr 2018 gewonnener Neukunden, erfüllt sich die diesbezügliche Erwartung der Geschäftsführung. Unerwartete Kosten aus dem Abverkauf des Vorjahreslagerbestandes sowie Verluste aus schwebenden Verkäufen an der Warenbörse führten jedoch zu einem Jahresfehlbetrag von T€ 424, womit die Geschäftsführung das Geschäftsjahr 2019 insgesamt als nicht zufriedenstellend bezeichnet.

a) Personal und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigt am Jahresende 11 Personen, davon ein Auszubildender, welcher bei uns als Dualer Student das Praktikum absolviert. Um für zukünftiges Wachstum besser aufgestellt zu sein, wurde in 2019 eine Personalaufstockung vorgenommen.

b) Umweltschutz und Qualitäts-Management

Die Firma ist seit 3 Jahren erfolgreich ISCC zertifiziert. ISCC-PLUS ist das Nachhaltigkeits-Zertifizierungssystem für Nahrungs- und Futtermittel sowie Anwendungen im technischen/chemischen Bereich (z.B. Bioplastik) und im Bereich der Bioenergie (z.B. feste Biomasse). Dazu sind wir seit Jahren ein zertifiziert GMP+ Partner. Dieses Qualitäts-Zertifikat garantiert unseren Kunden die Einhaltung wichtiger Hygiene Regeln in der gesamten Lieferkette. Das Management-System basiert auf den HACCP Regeln der FAO.

III. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Die Bilanz der Grana agro GmbH weist folgende Struktur aus:

Beträge
in TEUR
31.12.2019 31.12. 2018
Anlagevermögen 53 40
Vorräte 22.165 19.620
Forderungen und Vermögensgegenstände Dritte 3.363 2.528
Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen 5.005 9.180
Flüssige Mittel 1.416 2.245
Aktive Rechnungsabgrenzung 20 3
Total Aktiven 32.022 33.616
Eigenkapital 254 677
Rückstellungen 183 347
Verbindlichkeiten Dritte 5.794 5.892
Verbindlichkeiten ggü. verbundene Unternehmen 25.791 26.700
Total 32.022 33.616

Die Zunahme der Vorräte (+ 2,5 Mio.€ / + 13%) ist durch höhere Lagerbestände in Rumänien begründet, dadurch kann die Grana agro GmbH Ware und somit Liefersicherheit gegenüber den Kunden sicherstellen.

Im kommenden Geschäftsjahr sind keine neuen wesentlichen Investitionen geplant.

2. Finanzlage

Die Finanzierung und Liquidität wird auf Konzernebene durch die fenaco Genossenschaft mittels kurz- und mittelfristiger Darlehen, die mit einem angemessenen Zinssatz verzinst sind, sichergestellt. Die Intercompany Nettoverbindlichkeit (= IC Verbindlichkeiten ./. IC Forderungen) zur Finanzierung der Vorräte hat um + 3.3 Mio €/ + 19% zugenommen. Durch die Belastung des Geschäftsjahresergebnisses von 2019 hat sich die Eigenkapitalquote von 2,0 Prozent auf 0,8 Prozent verringert.

Seit diesem Geschäftsjahr werden Absicherungen über Warentermingeschäfte durchgeführt.

3. Ertragslage

Gewinn- und Verlustrechnung:

Beträge
in TEUR
2019 2018
Umsatz 72.524 53.066
Rohergebnis 1.044 1.109
Betriebsergebnis -322 0
Jahresfehlbetrag -424 -82

Das rückläufige Rohergebnis (= Umsatz zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge ./. Materialaufwand) (./. 0,1 Mio. / ./. 6%) aufgrund unerwarteter Lagerkosten, höherer Personalkosten (+ 0,2 Mio. / + 35%) sowie Aufwendungen aus Drohverlustrückstellungen aus schwebenden Geschäften begründen die Verschlechterung des Betriebsergebnisses und des Jahresfehlbetrages. Die Zunahme der Personalkosten steht im Zusammenhang mit dem Ressourcenaufbau im Management für die erweitere Geschäftstätigkeit.

Zum Jahresende bestehen abgeschlossene Kontrakte fürs kommende Geschäftsjahr.

Im Geschäftsjahr musst eine Verschlechterung des Rohergebnisses von 2.1 Prozent in 2018 um ./. 0.7 Prozent auf neu 1.4 Prozent in 2019 verzeichnet werden.

Die Vorjahresprognose eines positiven Gesamtergebnisses konnte nicht erreicht werden.

IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin mit unserem erfahrenen Team, unseren ausgezeichneten Beziehungen zu unseren Lieferanten und Handelspartner in CEE, sowie einem hohen Grad an Zuverlässigkeit, wofür wir mit unserem Ruf geradestehen, begegnen. Die Zugehörigkeit zur fenaco Genossenschaft steht zudem für Stabilität und bietet Zugang zu Ressourcen einer bedeutenden schweizerischen Unternehmung.

2. Risikobericht

Vermögensverluste sind im Rahmen der möglichen Absicherungen über externe Versicherungsgesellschaften abgesichert. Sie wurden im Berichtsjahr überprüft und angepasst. Ein Restrisiko verbleibt.

Preisrisiken auf der Beschaffungsseite begegnen wir durch mittel und langfristige Lieferverträge auf Basis vertrauensvoller Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten. In 2019 hat die Grana agro GmbH erste positive Erfahrungen mit Absicherungen über Warentermingeschäfte erzielt. Hedging ist ein wichtiges Instrument für den globalen Rohstoffhandel und hilft uns, Preisschwankungen in lokalen Märkten auszugleichen. Entsprechend sind Absicherungen über die Warentermingeschäfte weiterhin vorgesehen.

Ausfallrisiken versuchen wir über unser striktes Debitorenmanagement sowie über regelmäßige Bonitätsüberprüfungen unserer Kunden zu minimieren. Darüber hinaus beschränken wir über unsere strikte Anzahlungspolitik das verbleibende Restrisiko.

Durch eine kontinuierliche Berichterstattung über die Geschäftsentwicklung sowie die enge Abstimmung mit den übrigen Konzerngesellschaften wird sichergestellt, dass betriebliche Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

3. Prognosebericht

Die negativen Einflüsse auf Erntemengen und Logistikmöglichkeiten, verursacht durch die ausserordentliche Trockenheit in 2018, sind nun abgeschlossen. Grana agro GmbH kann das Geschäftsjahr 2020 somit unbelastet in Angriff nehmen und sollte von der guten Marktposition profitieren. Die gute Marktposition ist im Wesentlichen durch, im Geschäftsjahr 2018 gewonnenen Neukunden, welche auch für das kommende Geschäftsjahr Kontrakte abgeschlossen haben, begründet. Entsprechend geht die Geschäftsführung von einer positiven Ergebnisentwicklung aus.

 

Ebenweiler, 6. März 2020

Eugen Rothen, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

GRANA AGRO GMBH, EBENWEILER

AKTIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 52.603,00 40.167,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen 52.602,00 40.166,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.602,00 40.166,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 31.949.146,34 33.573.680,24
I. Vorräte 22.165.000,00 19.620.000,08
Fertige Erzeugnisse und Waren 22.165.000,00 19.620.000,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.368.680,95 11.708.839,18
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.384.473,33 2.151.250,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.005.149,70 9.180.341,12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 979.057,92 377.247,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.415.465,39 2.244.840,98
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.345,00 2.579,80
  32.022.094,34 33.616.427,04

PASSIVA

   
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. EIGENKAPITAL 253.596,33 677.324,00
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 577.324,00 659.258,72
III. Jahresfehlbetrag -423.727,67 -81.934,72
B. RÜCKSTELLUNGEN 183.391,86 346.892,23
1. Steuerrückstellungen 0,00 226.409,00
2. Sonstige Rückstellungen 183.391,86 120.483,23
C. VERBINDLICHKEITEN 31.585.106,15 32.592.210,81
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.754.769,57 5.879.552,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.754.769,57 (Vorjahr: EUR 5.879.552,95)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.791.163,98 26.700.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 18.791.163,98 (Vorjahr: EUR 26.700.000,00)    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 7.000.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 39.172,60 12.657,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 39.172,60 (Vorjahr: EUR 12.657,86)    
- davon aus Steuern: EUR 36.527,77 (Vorjahr: EUR 11.659,14)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.897,03 (Vorjahr: EUR 998,72)    
  32.022.094,34 33.616.427,04

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

2019
EUR
2018
EUR
1. Umsatzerlöse 72.524.462,84 53.065.592,18
2. Sonstige betriebliche Erträge 18.170,48 47.344,20
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 581,41 (Vorjahr: EUR 32.070,00)    
3. Materialaufwand -71.498.433,88 -52.004.138,18
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -71.498.433,88 -51.978.949,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -25.188,37
4. Rohergebnis 1.044.199,44 1.108.798,20
5. Personalaufwand -778.183,48 -578.264,10
a) Löhne und Gehälter -688.981,08 -509.001,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -89.202,40 -69.262,43
6. Abschreibungen -25.633,38 -15.090,00
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -25.633,38 -15.090,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -562.486,48 -515.217,42
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 84,43 (Vorjahr: EUR 30.729,93)    
8. Betriebsergebnis -322.103,90 226,68
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.744,49 47.608,93
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 27.473,49 (Vorjahr: EUR 10.189,06)    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -177.081,32 -129.633,95
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 177.022,64 (Vorjahr: EUR 99.855,70)    
11. Finanzergebnis -126.336,83 -82.025,02
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.313,05 -136,38
13. Ergebnis nach Steuern -432.127,68 -81.934,72
14. Sonstige Steuern 8.400,01 0,00
15. Jahresfehlbetrag -423.727,67 -81.934,72

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

Grana agro GmbH, Ebenweiler

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Grana agro GmbH mit Sitz in Ebenweiler im Handelsregister des Amtsgerichtes Ulm unter der Nummer HRB 728777 eingetragen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen entsprechend der vertraglich festgesetzten oder vorsichtig geschätzten Nutzungsdauer vermindert.

Der Ansatz der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten und wurde um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht niedrigere Tageswerte am Bilanzstichtag maßgebend waren.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde, neben einer Debitorenversicherung, durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen von 1 % ausreichend Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Es bestehen keine langfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich.

Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Handelsware.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, der hier ausgewiesenen Posten, haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 273 (Vorjahr: TEUR 365), aus Cashpool in Höhe von TEUR 1.763 (Vorjahr: TEUR 3.446) sowie einem Kontokorrent der fenaco Genossenschaft, Bern/Schweiz, in Höhe von TEUR 2.969 (Vorjahr: TEUR 5.369).

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100 und ist vollständig eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen eine Rückstellung für Lieferantenorovisionen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 60), rückständige Urlaubs- und Überstundenansprüche in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 7) sowie Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 16).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 25.791 (Vorjahr: TEUR 26.700) beinhalten im Wesentlichen mehrere kurz- und mittelfristige Kredite von der fenaco Genossenschaft, Bern/Schweiz.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse ist wie folgt:

TEUR (Vorjahr)
TEUR
Ölsaaten Deutschland 238 4.902
Ölsaaten ausserhalb Deutschland 11.407 14.394
Getreide/Futtermittel Deutschland 45.156 11.883
Getreide/Futtermittel ausserhalb Deutschland 15.370 21.570
Übrige Umsatzerlöse 353 317
Total 72.524 53.066

V. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die im Geschäftsjahr 2020 zu leistenden Zahlungen aus Mietverträgen belaufen sich auf TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 31). Die Mietverträge sind jährlich kündbar.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahe stehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahe stehenden Unternehmen zählen insbesondere die verbundenen Unternehmen. Als nahe stehende Personen werden auch die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2019 gehörte der Geschäftsführung an:

Herr Eugen Rothen,

Eidg. Dipl. Experte für Rechnungswesen und Controlling/Controller SIB,

Langenthal/Schweiz.

Die Berufsbezeichnung des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung.

Die Angaben zu den Bezügen des Geschäftsführers wurden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 10 Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt. Im Vorjahr betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ebenfalls 10.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Grana agro GmbH wird in den Konzernabschluss der fenaco Genossenschaft, Bern/Schweiz, welche den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis umfasst, einbezogen. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutterunternehmens betrachtet. Der Konzernabschluss ist im Internet unter www.fenaco.com erhältlich.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB beläuft sich auf TEUR 16.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 423.727,67 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ebenweiler, den 6. März 2020

GRANA AGRO GMBH, EBENWEILER

Eugen Rothen, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2019
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.852,00 0,00 0,00 17.852,00
SACHANLAGEN        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.284,41 38.459,38 13.308,72 131.435,07
  124.136,41 38.459,38 13.308,72 149.287,07
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2019
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2019
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.851,00 0,00 0,00 17.851,00
SACHANLAGEN        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.118,41 25.633,38 12.918,72 78.833,07
  83.969,41 25.633,38 12.918,72 96.684,07
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2019
EUR
31. Dez. 2018
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
SACHANLAGEN    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.602,00 40.166,00
  52.603,00 40.167,00

Grana agro GmbH, Ebenweiler

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

An die Grana agro GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Grana agro GmbH, Ebenweiler - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grana agro GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter fürden Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg i. Br., 2. April 2020

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nietzer, Wirtschaftsprüfer

Barner, Wirtschaftsprüferin

Grana agro GmbH, Ebenweiler

WEITERE UNTERLAGEN

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25. Mai 2020 festgestellt.

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