Flachglas Torgau GmbH
Solarstraße 1, 04860 Torgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Wittrin seit 20.12.2024 | Prokura |
Thomas Schuster seit 20.12.2024 | Prokura |
Eva Beutin seit 12.8.2024 | Prokura |
Pascal Decker seit 9.2.2024 | Geschäftsführer |
Nadine Züchner seit 7.7.2020 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flachglas Torgau GmbHTorgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31.12.2014Flachglas Torgau GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 1.1. - 31.12.2014Flachglas Torgau GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2014Flachglas Torgau GmbHMitglieder des Geschäftsführungsorgans31.12.2014
Angabe der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden31.12.2014BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Im Einzelnen stellen diese sich wie folgt dar: Der Jahresabschluss der Flachglas Torgau wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Bestimmungen des HGB und des GmbHG aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungswerten aktiviert. Die Abschreibungen richten sich nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer bzw. nach der Laufzeit der Rechte, sofern diese kürzer ist. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich entsprechender Nebenkosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten beinhalten die in § 255 Abs. 2 HGB genannten Bestandteile. Die planmäßige Abschreibung der Sachanlagenzugänge im Geschäftsjahr 2014 erfolgte nach der linearen Methode. Die Abschreibungen bei den unbeweglichen und beweglichen Sachanlagen werden im Anschaffungsjahr wie bisher gemäß der Regel "pro rata temporis" ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150 werden zum Zeitpunkt der Anschaffung direkt in den Aufwand gebucht. Anlagegüter, deren Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 liegt, werden im Jahr des Zugangs In einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Investitionszuschüsse werden in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten ausgewiesen. Bei nachhaltigen Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Ist der Grund für die Wertminderung entfallen, erfolgt eine Zuschreibung. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen. Für Materialien werden Gängigkeitsabschreibungen vorgenommen, wenn die Verwendbarkeit der Vorräte über einen bestimmten Zeitraum hinausgeht. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und der Fertigerzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten beinhalten dabei die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 genannten Bestandteile. Bei Vorräten an fertigen Erzeugnissen mit Verwertungsrisiken und bei Erzeugnissen ohne kostendeckende Verkaufspreise werden Abwertungen nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Der Ansatz der Emissionsberechtigungen erfolgt wie im Vorjahr mit dem Erinnerungswert von EUR 1. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner als 1 Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer als ein Jahr werden zunächst mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Sofern jedoch die Umrechnung der Währungsposten zum Kurs des Bilanzstichtages einen niedrigeren bzw. einen höheren Betrag ergibt, werden Währungsposten mit den Kursen des Bilanzstichtages bewertet. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB mit TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0) unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und mit TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB sind die Sonderposten mit Rücklageanteil beibehalten worden. Die Neuregelung hinsichtlich der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG - BGBl I Nr. 27 vom 28.05.2009) wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 angewandt. Der sich aus der Neuberechnung ergebene Differenzbetrag in Höhe von TEUR 875 wird auf zehn Jahre verteilt und unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen (TEUR 87). Die nicht zum 31. Dezember 2014 gebildete Rückstellung beträgt TEUR 437. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Verwendung der im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr,. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden folgende Bewertungen zugrunde gelegt:
Die Rückstellung für Altersteilzeit besteht für die Arbeitnehmer, mit denen ein Altersteilzeitvertrag abgeschlossen wurde. Sie beinhaltet sowohl den Aufstockungsbetrag als auch den Verpflichtungsüberhang des Arbeitgebers für den Zeitraum, in dem der Arbeitnehmer bis zur Freistellungsphase vollzeitig arbeitet. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme vom 18.11.1998 und ab dem Geschäftsjahr 2010 auf Basis des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG - BGBl I Nr. 27 vom 28. Mai 2009). Der Rechnungszinssatz beträgt 4,54 % (Vorjahr 4,88 %) und die Gehaltstrendannahme 2,4 %. Die Neuregelung hinsichtlich der Bilanzierung von Jubiläumszuwendungen durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG - BGBl I Nr. 27 vom 28.05.2009) wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 angewandt. Die Jubiläumsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit folgenden unveränderten Werten berechnet:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; die sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst und mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aus der Abzinsung der langfristigen Rückstellungen resultieren Aufwendungen i.H.v. TEUR 373 (i.Vj. TEUR 348). ANLAGENSPIEGEL
Aufstellung des Anteilbesitzes31.12.2014
*) Gewinnabführungsvertrag Vorräte
Forderungsspiegel31.12.2014
31.12.2013
Mitzugehörigkeit zu anderen Posten31.12.2014
31.12.2013
Eigenkapital
Zwischen der Gesellschaft und der alleinigen Gesellschafterin, der SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Rücklagen
Sonderposten
(1) enthalten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2) enthalten in den sonstigen betrieblichen Erträgen Rückstellungen
Verbindlichkeitenspiegel31.12.2014
31.12.2013
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Exportumsätze erhöhen sich um 40,9 %. Sie haben einen Anteil von 19,13 % am Gesamtumsatz. Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind
Materialaufwand
Personalangaben
Abschreibungen
Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind
Erträge und Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen
Außerordentliches Ergebnis
Der außerordentliche Aufwand beinhaltet den anteiligen Unterschiedsbetrag aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen nach BilMoG in Höhe von TEUR 87, der über einen Zeitraum von zehn Jahren zugeführt werden soll. Steuern
ErgebnisAuf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags wurde ein Verlust in Höhe von EUR 37 Mio. von der SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH, Aachen, übernommen. Aufwendungen für Mitglieder der
Gesellschaftsorgane
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| 01.01. - 31.12.2014 | 01.01. - 31.12.2013 | |
| EUR | EUR | |
| Vergütungen für Tätigkeiten der Mitglieder der Geschäftsführung | 364.236,76 | 332.590,05 |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz und den Haftungsverhältnissen hervorgehen
| 31.12.2014 | davon gegenüber verbundenen Unternehmen | |
| EUR | EUR | |
| Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 358.782,12 | 0,00 |
| Bestellobligo für Neuanlagen | 1.899.760,35 | 0,00 |
| Davon fällig: | ||
| 2015 EUR 197.908,55 | ||
| 2016 - 2019 EUR 160.873,57 | ||
| später EUR 0,00 | ||
| 2.258.542,47 | 0,00 | |
| 31.12.2013 | davon gegenüber verbundenen Unternehmen | |
| EUR | EUR | |
| Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 660.868,84 | 0,00 |
| Bestellobligo für Neuanlagen | 2.181.313,00 | 0,00 |
| Davon fällig: | ||
| 2014 EUR 2.543.059,18 | ||
| 2015 - 2018 EUR 299.122,66 | ||
| später EUR 0,00 | ||
| 2.842.181,84 | 0,00 |
Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB
Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Saint-Gobain Tochtergesellschaft einbezogen ist, wird von der Compagnie de Saint-Gobain, Courbevoie (Frankreich), erstellt.
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Greffe du Tribunal de Commerce
de
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F 92025 Nanterre Cedex |
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RCS Nanterre B 542 039 532 |
Der Konzernabschluss der Compagnie de Saint-Gobain wird in englischer Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Er wird nach IFRS Rechnungslegungsvorschriften, wie sie in der EU anerkannt sind, erstellt.
Das Abschlussprüferhonorar betrug im Geschäftsjahr TEUR 24. Sonstige Leistungen wurden nicht erbracht.
Torgau, den 31. März 2015
Die Geschäftsführung
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014
Die Geschäftsanteile der Flachglas Torgau GmbH, Torgau, werden indirekt zu 100 % gehalten von der französischen Compagnie de SAINT-GOBAIN SA, Courbevoie.
Der SAINT-GOBAIN-Konzern gehört zu den hundert größten Industriegruppen der Welt. In den Hauptsparten innovative Werkstoffe, Baufachhandel, Bauprodukte und Verpackung spielt der Konzern eine führende Rolle; bei etlichen Produkten aus diesem Bereich ist SAINT-GOBAIN Weltmarktführer oder europäischer Marktführer. Der Bereich innovative Werkstoffe, zu dem auch die Glassparte gehört, ist mit einem Umsatzanteil von ca. 21 % ein wichtiger Bestandteil des Konzerns. SAINT-GOBAIN ist mit ca. 190.000 Mitarbeitern in 64 Ländern auf allen Kontinenten tätig. Die Wurzeln von SAINT-GOBAIN reichen 350 Jahre zurück.
Die Flachglas Torgau GmbH betreibt eine Floatglasanlage, wo im vollkontinuierlichen Prozess Glass hergestellt wird. Weiterhin befinden sich am Standort in Torgau zwei Beschichtungsanlagen zur Herstellung von Wärmeschutz-, Sonnenschutz- und Vorproduktschichten für Solaranwendungen, sowie eine Verbundglasanlage. Es werden Flachglasprodukte hergestellt die fast ausschließlich für Bauanwendungen benötigt werden.
Die Flachglas Torgau GmbH, Torgau, eine 100%ige Tochter der SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH, Stolberg, verkauft ihre Produkte, mit Ausnahme von Lieferungen an ausländische Saint-Gobain Glass Schwestergesellschaften, ausschließlich an die SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH. Die SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH übernimmt für die Flachglas Torgau GmbH die Vertriebsfunktion. Die Vergütung der SGGD an die Gesellschaft richtet sich nach den Standardherstellkosten, Verkäufe an ausländische Gruppenunternehmen werden zu konzernintern festgesetzten Transferpreisen getätigt. Dabei ist die SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH, einschließlich der Flachglas Torgau GmbH, in die zentrale Europäische Planungs- und Produktionssteuerung des Glassektors eingebunden. Die Abnehmer produzieren in Deutschland, im gesamten europäischen Raum, aber auch weltweit.
A. Wirtschaftliches Umfeld
1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
1.1 Weltweite Entwicklung 1
Die weltwirtschaftliche Expansion hat sich im Verlauf des Jahres 2014 verstärkt. Nachdem das globale Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr nur sehr verhalten zugenommen hatte, legte es im dritten Quartal spürbar kräftiger zu. Für das vierte Quartal signalisierte der IWF-Indikator für die weltwirtschaftliche Aktivität eine ähnlich starke Zunahme. Gemessen am mittelfristigen Trend ist die Zuwachsrate allerdings nach wie vor moderat, und im Jahresdurchschnitt dürfte die Weltproduktion mit einer Rate von 3,4 Prozent nur wenig rascher zugenommen haben als im Jahr 2013.
1 https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/konjunkturprognosen/konjunkt/2014/konjunkturprognosen_welt_winter_2014.pdf
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2
Die ökonomische Aktivität in Deutschland ist wieder spürbar aufwärts gerichtet. Nach einer halbjährigen Stagnationsphase werden die konjunkturellen Expansionskräfte stärker. Diese speisen sich zunächst maßgeblich aus einem kräftigen Zwischenhoch beim privaten Verbrauch. Im Verlauf des Jahres 2015 dürften die zyklischen Auftriebskräfte bei einem weiterhin extrem günstigen Finanzierungsumfeld mehr und mehr die Investitionstätigkeit anregen. Mit der Belebung der Weltkonjunktur nehmen auch die Exportimpulse zu. Die Kaufkraft der privaten Haushalte profitiert von anziehenden Nominaleinkommen und wird kurzfristig massiv durch den Ölpreisrutsch befeuert. Der Investitionsaufschwung fasst allmählich wieder Fuß und wird in der zweiten Hälfte des Prognosezeitraums zur wichtigsten Triebkraft der Konjunktur. Nach einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,5 Prozent im vergangenen Jahr rechnen die Institute für das Jahr 2015 und 2016 mit Zuwachsraten von 1,7 Prozent und 1,9 Prozent. Damit nimmt die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten über den gesamten Prognosezeitraum zu.
2 https://vvww.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/konjunkturprognosen/konjunkt/2014/konjunkturprognosen_deutschland_winter_2014.pdf
2. Bauwirtschaft in Deutschland
2.1 Wohnungsbau
Der Wohnungsbau bleibt 2015 die treibende Kraft der Entwicklung im Bauhauptgewerbe. Sowohl Umsatz als auch Baugenehmigungen haben 2014 deutlich zugelegt. Das IFO Institut geht davon aus, dass die Umsätze, nach einem Wachstum von ca. 3,5 % in 2014, in 2015 noch einmal um ca. 2 % steigen werden.
2.2 Wirtschaftsbau
Während die Prognose des IFO Instituts für 2014 noch eine Steigerung des Wirtschaftsbaus (inkl. Öffentlicher Bau) von ca. 3 % erwartete, fällt die Prognose des ZDB/HDB für das Jahr 2015 deutlich verhaltener aus. Hier wird in diesem Bereich nur noch ein Wachstum von etwas mehr als 1 % erwartet.
B. Lage der Gesellschaft
1. Besonderheiten des Geschäftsjahres
Mit Wirkung zum 16. April 2014 hat die damalige AVANCIS GmbH ihre Geschäftsaktivitäten im Wege eines Asset Deals an einen Dritten verkauft, Die Gesellschaft wurde im Anschluss in die Saint-Gobain Weisswasser GmbH umfirmiert.
2. Ergebnisentwicklung
Die Geschäftsentwicklung 2014 entspricht der Prognose hinsichtlich steigender Absatz- und Produktionsmengen. Auf Ebene des Betriebsergebnisses erzielte die Gesellschaft ein besseres Ergebnis als prognostiziert. Im Wesentlichen ist dies auf geringere Kosten für Energie zurückzuführen.
Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 80,4 Mio. €. Durch Absatzsteigerungen lag der Umsatz damit um 1,6 % über dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres (39,6 Mio. €) und zweiten Halbjahres (40,8 Mio. €) waren nahezu gleich hoch. Der Anteil des Exportes an den Verkaufserlösen betrug 19,2 %, Der Exportumsatz aus dem Vorjahr konnte auf Grund gestiegener Absätze um 4,5 Mio. € erhöht werden.
Der Materialaufwand belief sich auf 61,6 Mio. € (Vorjahr 63,7 Mio. €). Er betrug im Verhältnis zum Umsatz 76,6 % (Vorjahr 80,5 %). Die Aufwendungen für Gas sanken von 12,4 Mio. € auf 10,9 Mio. €. Die Fremdglaszukäufe verringerten sich um 0,6 Mio. € und die entsprechenden Transportkosten auf Glaseinkäufe erhöhten sich um 0,4 Mio. €. Grund dafür sind erhöhte Zukäufe aus Italien.
Im Berichtsjahr waren bei der Flachglas Torgau GmbH durchschnittlich 253 (Vorjahr 244) Mitarbeiter sowie gegenüber dem Vorjahr unverändert 22 Auszubildende beschäftigt. Die Personalaufwendungen lagen mit 12,4 Mio. € über Vorjahresniveau (11,7 Mio. €). Der Anstieg ist auf die Zunahme der Zahl der durchschnittlichen Beschäftigten in den Bereichen Lager und Coater 2 zurückzuführen.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betrugen 7,0 Mio. € (Vorjahr 6,8 Mio. €). Der geringfügige Anstieg ist auf die im Vorjahr in Betrieb genommenen Anlagen zurückzuführen.
Das Betriebsergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzüglich Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie Aufwendungen aus Verlustübernahme) beläuft sich auf -2,4 Mio. € (Vorjahr -4,8 Mio. €). Die Verbesserung resultiert hauptsächlich aus dem geringeren Materialaufwand.
Die Mitte 2012 durchgeführte Kapitalerhöhung der damaligen Spiegel und Farbenglas Weißwasser GmbH, Weißwasser (im Anschluss umfirmiert in AVANCIS GmbH, Torgau; jetzt: Saint-Gobain Weisswasser GmbH, Torgau), zur Finanzierung der Solaraktivitäten, führte bei der Flachglas Torgau GmbH im Jahr 2013 zu einem höheren Zinsaufwand. Die Finanzaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf 7,6 Mio. € (Vorjahr 7,5 Mio. €).
Aufwendungen aus Verlustübernahme der (jetzt SG Weisswasser GmbH) führten im Rahmen des zwischen Flachglas Torgau GmbH und SG Weisswasser GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages zu Aufwendungen in Höhe von 26,4 Mio. (Vorjahr 228,7 Mio. durch Wertberichtigungen). Das Ergebnis der Flachglas Torgau GmbH betrug in 2014 -36,6 Mio. € (Vorjahr -241,3 Mio. €) und wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH übernommen.
3. Vermögens- und Finanzlage
Unsere Gesellschaft verfügt unverändert über ein Eigenkapital von 87,5 Mio. €. Das Anlagevermögen in Höhe von 275,4 Mio. (Vorjahr 275,8 Mio. €) ist zu 31,7 % durch Eigenkapital gedeckt. Die Sachanlagen nahmen um 0,5 Mio. € ab. Den Abschreibungen in Höhe von 7,0 Mio. € stehen Investitionsausgaben in Höhe von 6,6 Mio. gegenüber. Die Investitionen betreffen hauptsächlich Ausgaben in Zusammenhang mit den Beschichtungsanlagen I und II. Die Finanzanlagen betrugen 214,1 Mio. € (Vorjahr 214,1 Mio. €).
Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 531,4 Mio. auf 300,5 Mio. €. Die Vorräte erhöhten sich um 0,5 Mio. und belaufen sich auf 11,4 Mio. €. Hauptgründe für die Erhöhung waren mengen- und wertmäßig höhere Bestände am Stichtag. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände nahmen insgesamt um 231,0 Mio. € ab auf 13,7 Mio. €, hauptsächlich aus dem Verlustausgleich durch die Muttergesellschaft.
Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool-Verfahren der Saint-Gobain Gruppe teil, bei dem Finanzguthaben und -verbindlichkeiten auf den Poolführer übertragen werden. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist auf Grund der Einbindung in den konzerninternen Cashpool jederzeit sichergestellt. Die Finanzierungsverbindlichkeiten sind stark durch den Wegfall der Ergebnisübertragung der damaligen AVANCIS GmbH gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen beliefen sich auf 183,9 Mio. (Vorjahr 418,1 Mio. €).
Die Rückstellungen beliefen sich auf 14,3 Mio. € (Vorjahr 11,5 Mio. €). Sie beinhalten Rückstellungen für Versorgungsleistungen in Höhe von 8,2 Mio. (Vorjahr 7,1 Mio. €). Für Risiken wurde durch ausreichende Rückstellungsbildung Sorge getragen. Die Verbindlichkeiten verringerten sich von 431,5 Mio. € in 2013 auf 198,0 Mio. € im Berichtsjahr insbesondere bei verbundenen Unternehmen.
4. Forschung und Entwicklung
Im Bereich Forschung und Entwicklung stehen wir in sehr engem Kontakt mit der zentralen Forschungsabteilung in Frankreich (SAINT-GOBAIN Recherche) und der Direction Technique International (DTI). Schwerpunkte der Forschung sind eine kontinuierliche Verbesserung unseres Schmelzprozesses und der Formgebung sowie der Entwicklung und Verbesserung der Schichten unserer Beschichtungsanlagen.
Die Produktpalette von Sonnenschutzbeschichtungen wurde durch die Entwicklung und Industrialisierung der extrem selektiven Schichten in 2013 erweitert. In 2014 wurde die führende Position in diesem Segment durch die Einführung weiterer Produkte (Produkt Kappa für die Autoindustrie) gefestigt. Neue Technologien, die in 2013 entwickelt und in 2013/2014 industrialisiert wurden, erlauben es, die sehr aufwendigen technischen Produktionsprozesse zu optimieren. Das Handling bzw. die Transformierbarkeit der sehr hochwertigen Beschichtungen konnte und wird auch in 2015 kontinuierlich verbessert werden.
Auf dem Verbundglassektor passen wir unsere Produktpalette weiter den Marktanforderungen an. Dazu gehören sehr dünne Verbundgläser, die dem Trend zur Dreifachverglasung gerecht werden. Weiterhin wird an neuen Produkten von Verbundglas in Kombination mit Gussglas und farbigen Folien gearbeitet.
5. Umwelt
Der Umweltschutz ist integrierter Bestandteil der Gesamtziele der Saint-Gobain Gruppe und über Umweltpolitik, -leitlinien und -programme fest in der Konzernstruktur verankert. Die Einhaltung aller umweltrelevanten Auflagen hat dabei oberste Priorität und wird durch fest installierte Verfahren regelmäßig überprüft. Die zunehmende Entwicklung hinsichtlich Gesetze und Richtlinien stellt auch weiterhin steigende Anforderungen an die rechtssichere Organisation.
Standardisierte Verfahren zum Umwelt- und Energiemanagement sind durch die Systeme ISO 14001 bzw. ISO 50001 eingeführt.
6. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens
Auf Grund der weiterhin schwierigen Marktbedingungen ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung der Geschäftslage der Gesellschaft zufrieden. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die die Einschätzung der Lage wesentlich verändern, sind nicht eingetreten.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Risikomanagement
Die Gesellschaft ist eingebunden in das umfassende Risikomanagementsystem der SAINT-GOBAIN Gruppe. Bestandteile sind umfangreiche und etablierte Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen. Es ist dokumentiert und wird regelmäßig durch die interne Revision auf Angemessenheit, Funktionsfähigkeit und Effizienz geprüft.
2. Risiken und Chancen zur künftigen Entwicklung
Mit der Geschäftstätigkeit der Flachglas Torgau GmbH sind folgende Hauptrisiken verbunden, unmittelbar bestandsgefährdende Risiken ergaben sich nicht:
Chancen und Risiken mit Kunden
Mit der Einbindung in den Vertriebsweg der SAIN-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH gehen alle Lieferungen an Konzerngesellschaften. Risiken aus dem Wegfall von externen Kunden der verbundenen Unternehmen sind untrennbar mit unserer Geschäftstätigkeit verbunden. Dieses Risiko versucht SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH durch eine enge Zusammenarbeit (ClimaplusSecurit-Partnerschaft) mit den externen Kunden zu reduzieren. Etwaigen Gewährleistungsansprüchen wurde durch ausreichende Rückstellungsbildung vorgesorgt.
Chancen und Risiken des Marktes
Insgesamt und über alle Bereiche von Neubau, Renovierung und Sanierung sowohl im Wohn- als auch im Nichtwohnbau gesehen, wird für 2015 eine positive Entwicklung auf die deutsche Bauwirtschaft erwartet. Trotzdem kann nicht übersehen werden, dass die Auswirkungen der Schulden- und Eurokrise, die eine weiterhin nachlassende Nachfrage aus den Exportländern mit sich bringt, eine Gefahr für den deutschen Markt bedeutet. Bereits seit längerem weist der Flachglassektor eine gegenüber der Nachfrage viel zu hohe Kapazität aus. Diese führt zu einem Preis- und Margendruck, der durch die Wiederinbetriebnahme von Floatanlagen erhöht werden würde.
Chancen und Risiken der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes
Risiken der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes sind untrennbar mit unserem Geschäft verbunden. Diese Risiken systematisch auf ein Minimum zu reduzieren, ist Ziel des integrierten Management-Systems. Grundlage dieses Systems ist unsere Unternehmensleitlinie für Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz.
Chancen und Risiken der Produktion und Leistungserstellung
Risiken, die sich aus der Produktion und Leistungserstellung ergeben, sind nie ganz auszuschließen. Für uns sind zurzeit keine Risiken erkennbar, aus denen sich gravierende Gefahren ableiten lassen. Für das Jahr 2015 erhielt das Werk in Torgau wieder die positive Entscheidung der BAFA für die Begrenzung der EEG-Umlage. Chancen sehen wir in unserem WCM-Programm, welches Verluste in der Produktion systematisch erfasst und Kosteneinsparpotentiale für die Zukunft aufzeigt.
3. Zukünftige Entwicklung
Da die folgenden Planungen und Erwartungen zukunftsbezogene Aussagen sind, weisen wir darauf hin, dass die möglichen tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 ist für den deutschen Markt durchaus positiv. Die Voraussetzungen für eine wachsende Nachfrage sind gegeben. Niedrige langfristige Zinsen, eine gute Beschäftigungslage mit einer geringen Arbeitslosenquote, relativ hohe Tarifabschlüsse und ein gewisser "Run" auf Immobilien sowie die stabile private Nachfrage bilden einen erfreulichen Rahmen für eine positive Konjunkturentwicklung im Jahr 2015. Von besonderer Bedeutung ist auch die für die positive Wirtschaftsentwicklung wichtige niedrige Inflation, die vor allem von den niedrigen Energiepreisen getragen wird. Wir gehen davon aus, dass die Investitionsbereitschaft der Unternehmen weiterhin leicht zunimmt.
Auch für die Bauwirtschaft zeigen die Entwicklungen der Auftragseingänge und der Baugenehmigungen am aktuellen Rand wieder nach oben. Der Mehrfamilienhausbau könnte besser laufen, aber wächst wieder zweistellig. Selbst der Eigenheimbau kommt aus dem Tal. Der Wirtschaftsbau sollte mit wachsender konjunktureller Zuversicht auch wieder leicht wachsen können. Der öffentliche Bau steht vor riesigen Herausforderungen. Der landwirtschaftliche Bau wird nach vielen fetten Jahren etwas länger brauchen, da der Gebäudebestand auf hohem Niveau ist. Verhaltener Optimismus hat wieder gute Chancen, eine reale Basis zu finden. 3
Eine voraussichtliche Einschätzung der Entwicklung des deutschen Solarmarktes kann derzeit nicht seriös getroffen werden. Allerdings stehen die Zeichen im weltweiten Markt, nach einer Konsolidierungsphase der Photovoltaikindustrie in den letzten Jahren, wieder auf Wachstum. So geht man davon aus, dass in 2014 der weltweite Anstieg Modulnachfrage ca. 20 % betrug. Die deutschen Produzenten wollen von dieser Entwicklung durch ihre langjährige Erfahrung partizipieren und durch den Export wieder wachsen. 4
Der positive Ausblick des deutschen Bausektors in Verbindung mit stabilen Absätzen an unsere Schwestergesellschaften wird die Gesamtauslastung unseres Werkes im Jahr 2015 sichern. Insgesamt werden allerdings nach wie vor Produktionsüberkapazitäten in den für uns relevanten Märkten vorhanden sein. Sollten sich die europäischen Volkswirtschaften deutlich schwächer als angenommen entwickeln und die politischen Krisenherde eskalieren, könnte dies zu niedrigeren Absatzmengen und durch die Überkapazitäten zu einem erhöhten Druck auf die Verkaufspreise führen.
Wir erwarten, angesichts der beschriebenen voraussichtlichen Rahmenbedingungen, für 2015 ein gegenüber dem Berichtsjahr leicht steigende Absatz- und Produktionsmengen. Da die Flachglas Torgau GmbH ihre Produkte, mit Ausnahme von Lieferungen an ausländische Saint-Gobain Glass- Schwestergesellschaften, ausschließlich an die SAINT-Gobain Glass Deutschland GmbH zu Verrechnungspreisen verkauft, gehen wir für 2015 von einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (nach Steuern, Zinsen und inklusive des Beteiligungsergebnisses) wird sich allerdings signifikant verbessern, da die Ergebnisübernahme aus dem Solarbereich der damaligen AVANCIS GmbH nicht mehr anfallen wird.
Die SAINT-Gobain Glass Deutschland GmbH übernimmt auch künftig für die Flachglas Torgau GmbH die Vertriebsfunktion.
3 Heinze Marktbericht BauDatenOnline, Januar 2015
4
http://www.glasstec.de/cipp/md_glasstec/custom/pub/content,oid,12938/lang,1/ticket,g_u_e_s_/~/
Fachartikel_Solar_Nr._2_Erholung_auf
dem_Photovoltaik-Weltmarkt.html
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Seit dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingetreten.
Torgau, den 31. März 2015
Die Geschäftsleitung
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Flachglas Torgau GmbH, Torgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Flachglas Torgau GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 31. März 2015
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wildgrube, Wirtschaftsprüfer
Holm, Wirtschaftsprüferin
Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 der Flachglas Torgau GmbH mit Sitz in Torgau ist am 18. Mai 2015 durch den Gesellschafter festgestellt worden.
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