Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 2785
Eingetragen
17.12.1982
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugRückgewinnung sortierter WerkstoffeEnergetische Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Die Erfassung, Aufbereitung, der Handel und die Vermarktung von Rohstoffen aller Art (Sekundärrohstoffen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Scheidacker
seit 12.10.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

58.34% identifiziert41.66% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Karl Michael Rupert WittmannLorenz Wittmann GmbH
29.17%
Andreas WittmannLorenz Wittmann GmbH
29.17%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
41.66%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lorenz Wittmann GmbH
Germany
525.000 DM
58.33%
Meindl oHG
Germany
375.000 DM
41.66%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zellner - Recycling GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

L A G E B E R I C H T 2 0 2 3

1. Grundlagen
1.1. Geschäftsmodell
Die Zellner Recycling GmbH ist ein Entsorgungsfachbetrieb, der sich seit 1982 schwerpunktmäßig mit dem Handel und der Vermarktung von Altpapier beschäftigt. Ebenso gehört die Datenschutzgerechte Vernichtung von Akten und Datenträgern, die Vermarktung von Kunststoffen und die Behandlung von Elektro(nik)-Schrott ins Portfolio.
1.2. Forschung und Entwicklung
Die Zellner Recycling GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren.
Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowert-schöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin.

Diese Hemmnisse zeichnen sich bereits seit vielen Jahren ab und wurden bisher nicht ausreichend adressiert. Erstens ist absehbar, dass durch die demografische Alterung der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung sinken wird und das inländische Arbeitsvolumen zurückgeht. Zweitens sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, seit Jahrzehnten rückläufig. Dies spiegelt sich in den niedrigen und gesunkenen Gründungsraten und der geringen Verfügbarkeit von Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen wider. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis

Dämpfende Effekte auf das Potenzialwachstum entfaltet insbesondere die absehbare Verknappung des Arbeitsvolumens. In den vergangenen 15 Jahren kompensierten die demografische Atempause und steigende Erwerbsquoten von Frauen und Älteren den beobachteten Rückgang der Vollzeit-stunden. Die nun durchschlagende Zunahme an Personen, die das Rentenalter erreichen, wird voraussichtlich nicht ausreichend durch steigende Erwerbsquoten und Zuwanderung ausgeglichen werden. Dies führt zu einem deutlichen Rückgang des Arbeitsvolumens. Bleibt es bei den derzeitigen Trends, dürften auch das Wachstum des Kapitalstocks und der Produktivität auf niedrigem Niveau verharren. Gelingt es nicht, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sind die langfristigen Aussichten für das Potenzialwachstum in Deutschland deutlich eingetrübt.

Die langfristige Ausweitung des Produktionspotenzials ist vor dem Hintergrund der anstehenden Transformationsaufgaben in den Bereichen Digitalisierung und Dekarbonisierung besonders wichtig und herausfordernd zugleich. Ein höheres Produktionspotenzialerweitert zum einen die in einer Volkswirtschaft für Konsum- und Investitionstätigkeit verfügbaren Ressourcen. Zum anderen erhöht es die zur Verteilung der Einkommen innerhalb der Bevölkerung vorhandenen Spielräume. So kann die Transformation sozialverträglicher gestaltet werden. Gleichzeitig können Investitionen in den Kapitalstock ermöglicht werden.

https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kurzfassung.pdf
2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zu den Herausforderungen und den Rahmenbedingungen zählen auch in der Recyclingwirtschaft die Themen Personal und Energie-/Rohstoffe.
Es fehlt nicht nur an Fachkräfte, sondern an gewillten Mitarbeitern in allen Bereichen.
Die Ansprüche an unsere Dienstleistungen werden dadurch größer, dass mehr einfache Tätigkeiten von Industrie und Gewerbe ausgelagert werden sollen, die Übernahme zusätzlicher Aufgaben aber aufgrund des Personalmangels selten möglich ist. Dies ermöglicht wiederum einen Focus auf margenträchtige Aufträge. Dadurch entsteht aber zeitgleich eine Kostenspirale, die auf Dauer negative Auswirkungen haben wird.
Im Bereich Materialverfügbarkeit sind die Schwankungen größer, da die Industrie kurzfristiger produziert. Lieferzeiten gehen wieder zurück. Die Preise für Energie und Rohstoffe waren weniger volatil als im Vorjahr.

2.3 Geschäftsverlauf

Der Verlauf des Jahres 2023 kann im Rückblick als zufriedenstellend betrachtet werden.
Durch die breite Aufstellung als Lohnsortierer und kommunaler Partner konnte das Hauptaggregat -die Altpapiersortieranlage- gut ausgelastet werden.
Im Bereich der grafischen Papiere gab es im Jahresverlauf Herausforderungen. Vertragsmengen wurden gekürzt und nur teilweise monetär ausgeglichen. Durch die relativ breite Kundenstruktur, Möglichkeiten der Zwischenlagerung und langjährige Kontakte, war der Betrieb der Anlage durch nicht abfließende Mengen jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Im Bereich Kunststoffe gingen die Preise teilweise sehr stark zurück, manche Materialien wurden aufgrund der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit gar nicht mehr nachgefragt. Auch hier mussten größere Mengen eingelagert werden und die Einkaufspreise teilweise drastisch angepasst werden. Es wurde von einem Rohstoff- (Vergütung-) Markt wieder ein Entsorgermarkt.
Hier wurden zum Jahresende neue Partner gefunden und die Geschäftstätigkeit entsprechend angepasst.

Im Bereich Akten- und Datenträger wurde verstärkt auf den Online Shop gesetzt, der den Kunden eine einfache Rund-um-die-Uhr Bestellung unserer Dienstleistungen  ermöglicht.

2.5 Lage des Unternehmens
Ertragslage
Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft im Bereich Sekundärrohstoffe und Entsorgung. Kommunale Aufträge und zusätzliche Lohnsortier-aufträge sichern langfristig die Auslastung der Altpapiersortierung und Kunststoffverwertung. Gewerbliche Kunden sind die Basis im Bereich Akten-/Datenträgervernichtung und dem Pressbetrieb. Durch gestiegene Kosten und leicht rückläufige Mengen sank das Jahresergebnis bei rückläufigen Umsätzen von TEUR 1.232,6 um TEUR 278,0 auf TEUR 969,6. Die Umsatzerlöse gingen gegenüber dem Vorjahr preisbedingt um TEUR 10.418,4 auf TEUR 17.972,8 zurück. Dementsprechend erhöhte sich die Personalaufwandsquote trotz annähernd gleicher Arbeitnehmerzahl (15,5 % gegenüber 9,1 % im Vorjahr).

Finanzlage

Die Finanz-und Vermögenslage kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.
Die Zinsbelastung für kurz-und langfristige Bankverbindlichkeiten sind aufgrund des geringeren Volumens gesunken. Die Verbindlichkeitenquote, die sich im Berichtsjahr von 19 % auf 16 % verringert hat, was aus einer rückläufigen Nettoverschuldung resultiert (TEUR 633,4 gegenüber TEUR 1.825,3 im Vorjahr). Des Weiteren konnten Zinserträge bei Festgeldkonten generiert werden.
Kapitalstruktur
Die Struktur unseres kurz- und langfristigen Vermögens und unsere Verbindlichkeiten sind stabil.
Unsere Kapitalstruktur hat sich weiterhin verbessert. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 31.12.2023 80,5 % (Vorjahr 77,4 %).
2.6 Investitionen
Im Jahr 2023 wurden Ersatzinvestitionen im Fuhrpark vorgenommen. Neben Flurförderfahrzeugen wurden zwei LKW angeschafft.

2.7 Liquidität
Der Cashflow wurde zur Finanzierung der Investitionen genutzt. Neue Kredite mussten nicht aufgenommen werden. Im kurzfristigen Bereich wurden die bestehenden Kreditlinien nicht ausgeschöpft.
Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden stets innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.
Langfristige Anlagen sind fristgenkongruent finanziert.

2.8 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Neben der bereits seit über zehn Jahren durchgeführten Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb unterzogen wir uns auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr den Prüfungen zur Erstbehandlungsanlage nach ElektroG, Fachbetrieb für Akten und Datenträgervernichtung und im Rahmen einer Matrixzertifizierung der Mammut Gruppe den Anforderungen der ISO 9001:2008.
3. Risikobericht
3.1 Risikomanagement
Ziel des Finanz-und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zudem wird im operativen Geschäft das Marktrisiko gemindert indem Monatskontrakte einkaufs- sowie verkaufsseitig monatsgleich möglichst ohne Lagerhaltung abgewickelt werden.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung.
Als Risikomanagementinstrumente werden Daten aus dem betriebsinternen ERP-System, ABC Analysen und Basisdaten aus der Finanzbuchhaltung verwendet. Vor- und Nachkalkulationen von bestehenden und neuen Aufträgen gehören ebenso zu den Controlling-Instrumenten wie Markt-, Kunden- und Umsatzanalysen. Die EDV basierten kaufmännischen Systeme werden mit aktuellen Schutz- und Sicherheitstools geschützt und gesichert.
3.2 Ausgewählte Einzelrisiken und Maßnahmen
Währungsrisiko- Wettbewerb
Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.
Finanzen
Bei schwierigeren Marktbedingungen werden unsere Lieferungen durch Kreditversicherungen abgesichert, und regelmäßig abgeglichen. Vereinbarungen von marktgerechten Zahlungszielen werden mit Kunden und Lieferanten stets getroffen. Es sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erwarten.
Die Liquiditätslage ist gut, und es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu einem Großteil unserer Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt.
Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei Regensburger Geschäftsbanken, mit denen langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Kreditlinien verschiedener Banken.
IT-Systeme
Die Geschäftsprozesse der Zellner Recycling GmbH sind größtenteils IT-gestützt. Daher setzt die Aufrechterhaltung eines einwandfreien Geschäftsbetriebes einen effizienten und unterbrechungs-freien Ablauf der Datenverarbeitungssysteme voraus.
Die Systemverfügbarkeit stellt ein zentrales Risiko dar. Insbesondere ist der Geschäftsbetrieb in erheblichem Maße gestört, wenn der Ausfall von Systemen mit Neben- oder Hauptbuchcharakter eintritt. Durch Maßnahmen wie den Einsatz von USV-Anlagen (Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung) und Notstromaggregaten ist ein kontinuierlicher Geschäftsbetrieb gewährleistet. Dieses Risiko wird als geringes Risiko eingestuft.
Der Verlust von Daten stellt ein hohes wirtschaftliches Risiko dar und kann auf unterschiedliche Weise auftreten: Bedienerfehler, Softwarefehler oder Hardwaredefekte. Als Maßnahme gegen einen möglichen Datenverlust wird konsequent eine tägliche Sicherung aller produktiven Systeme und Daten durchgeführt. Durch regelmäßige Datenwiederherstellungstests wird eine ordnungsgemäße Rückspielbarkeit überprüft. Dieses Risiko wird als geringes Risiko eingestuft.
Personal-Mitarbeiterbindung
Durch Mitarbeiterprämiensysteme sollen neue Mitarbeiter schnell an das Unternehmen gebunden werden. Altgediente Mitarbeiter bekommen zusätzliche Anreize sich für das Unternehmen zu engagieren. Im laufenden Jahr wurde den Mitarbeitern ein ansprechendes Leasing Modell für Elektrofahrräder angeboten.
4. Chancenbericht
Durch langfristige Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten können auch in unsichereren Zeiten Projekte kurzfristig und unkompliziert umgesetzt werden. Wir sind nicht nur in der Region ein starker Partner, sondern können auch überregionale Projekte begleiten und Umsetzen. Daher können Partnerschaften ausgebaut und zum Beispiel Lohnsortieraufträge, Versorgungsverträge und Entsorgungskonzepte umgesetzt werden.
5. Prognosebericht
Das Jahr 2024 wird im Bereich Kunststoffe nach wie vor herausfordernd werden. Die schwache Bauwirtschaft sorgt für sehr schwache Nachfragen nach Kunststoffgranulaten. Wenn hier keine gesetzliche Verpflichtung nach nachhaltigem Einsatz von Sekundärrohstoffen durchgesetzt wird, wird diese Herausforderung längerfristig begleitend sein.
Im Bereich Altpapier ist der Rückgang an grafischen Druckerzeugnissen die Unsicherheit der kommenden Jahre. Wie eine Sortieranlage der Zukunft aussehen kann, ist derzeit nur Spekulation.
Durch einen breiten Kundenmix aus Kommunen, Gewerben und Industrie, langjährige Markterfahrung und Einbindung in Verbände sehen wir uns den Herausforderungen der Zukunft gewappnet.
6. Forschungsbericht
Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklung

 

Regensburg, den 02.05.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.475.932,72 7.064.797,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.377,51 1.532,51
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18.376,51 1.531,51
II. Sachanlagen 6.386.426,02 6.992.136,02
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.228.099,00 4.479.128,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.206.870,51 1.564.552,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 951.456,51 948.455,51
III. Finanzanlagen 71.129,19 71.129,19
1. Beteiligungen 71.129,19 71.129,19
B. Umlaufvermögen 4.645.938,63 4.058.798,17
I. Vorräte 237.312,82 249.073,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.866.734,83 3.125.294,28
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 35.714,76 3.418,71
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.831.020,07 3.121.875,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.541.890,98 684.430,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.775,11 4.978,14
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 44.259,73 27.117,49
Aktiva 11.177.906,19 11.155.691,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.002.612,63 8.646.008,72
I. Gezeichnetes Kapital 460.162,69 460.162,69
II. Gewinnrücklagen 8.542.449,94 8.185.846,03
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 292.337,00 304.971,00
C. Verbindlichkeiten 1.783.626,56 2.127.881,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 230.517,99 411.772,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.508,76 26.430,49
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.543.599,81 1.689.678,38
D. Passive latente Steuern 99.330,00 76.830,00
Passiva 11.177.906,19 11.155.691,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.943.957,47 7.854.276,02
2. Personalaufwand 2.792.626,82 2.594.774,17
a) Löhne und Gehälter 2.305.764,16 2.112.957,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 486.862,66 481.816,58
davon für Altersversorgung -15.475,40 8.740,54
3. Abschreibungen 1.054.267,49 934.737,99
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.054.267,49 934.737,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.711.363,83 2.523.020,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.029,00  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.243,44 15.452,02
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 414.928,42 538.691,68
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 22.500,00 45.852,00
8. Ergebnis nach Steuern 969.556,47 1.247.599,89
9. sonstige Steuern 12.952,56 15.035,58
10. Jahresüberschuss 956.603,91 1.232.564,31
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 956.603,91 1.232.564,31
a) in andere Gewinnrücklagen 956.603,91 1.232.564,31
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Zellner - Recycling GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt, die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die größenabhängigen Befreiungen gemäß §§ 247a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Zellner - Recycling GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Regensburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: HRB 2785

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 87.367,00 wurden mit Vermögenswerten von EUR 131.626,7 nach § 246 Abs.2 S. HGB verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 9.142.403,46. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 9.919.694,77.





Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
114.580,04
20.944,73
0,00
0,00
135.524,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert
18.000,00
0,00
0,00
0,00
18.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
132.580,04
20.944,73
0,00
0,00
153.524,77
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
7.661.675,70
10.945,00
0,00
0,00
7.672.620,70
2. technische Anlagen und Maschinen
5.785.984,90
2.202,00
16.410,00
0,00
5.771.776,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.555.831,35
431.330,76
448.365,67
0,00
2.538.796,44
Summe Sachanlagen
16.003.491,95
444.477,76
464.775,67
0,00
15.983.194,04
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
71.129,19
0,00
0,00
0,00
71.129,19
Summe Finanzanlagen
71.129,19
0,00
0,00
0,00
71.129,19
Summe Anlagevermögen
16.207.201,18
465.422,49
464.775,67
0,00
16.207.848,00


kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
113.048,53
4.099,73
0,00
0,00
117.148,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert
17.999,00
0,00
0,00
0,00
17.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
131.047,53
4.099,73
0,00
0,00
135.147,26
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.182.547,70
261.974,00
0,00
0,00
3.444.521,70
2. technische Anlagen und Maschinen
4.221.432,39
359.883,00
16.409,00
0,00
4.564.906,39
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.607.375,84
428.310,76
448.346,67
0,00
1.587.339,93
Summe Sachanlagen
9.011.355,93
1.050.167,76
464.755,67
0,00
9.596.768,02
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
9.142.403,46
1.054.267,49
464.755,67
0,00
9.731.915,28


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
18.376,51
1.531,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
1,00
1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
18.377,51
1.532,51
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
4.228.099,00
4.479.128,00
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
1.206.870,51
1.564.552,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
951.456,51
948.455,51
Summe Sachanlagen
0,00
6.386.426,02
6.992.136,02
III. Finanzanlagen



Beteiligungen
0,00
71.129,19
71.129,19
Summe Finanzanlagen
0,00
71.129,19
71.129,19
Summe Anlagevermögen
0,00
6.475.932,72
7.064.797,72


Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahren sind: Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus einem Erwerbsvorgang vor dem 01.01.2010. Die Abschreibung erfolgt wie in den letzten Jahren unter Zugrundelegung der für steuerliche Zwecke angenommenen Nutzungsdauer von 15 Jahren.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0).

Angaben zu Forderungen gegnüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 4,5 (Vorjahr: TEUR 4,5).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 144,6 (Vorjahr: TEUR 154,3) für noch nicht vereinnahmte "Vorsteuer im Folgejahr abziehbar" erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Eigenkapital und Ausschüttungssperre

Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB ergeben sich in Höhe von EUR 2.518,00 aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Altersversorgungsverpflichtungen).

Pensionsrückstellungen

Die Errechnung der für die Deckung der gegebenen Zusage erforderlichen Pensionsrückstellung erfolgte auf der Grundlage der gegebenen Zusage durch ein versicherungsmathematisches Gutachten. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt)
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
Rentendynamik
1,50
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Heubeck 2018/G


Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.518,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden
87.367,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
131.626,73
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
131.626,73



Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.
- Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen TEUR 39,6
- Rückstellung für Personalkosten TEUR 210,7
- Rückstellung für interne und externe Jahresabschlusskosten TEUR 36,0
- übrige ungewisse Verpflichtungen TEUR 6,0

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die gesichert sind, beträgt TEUR 230,5 (Vorjahr: TEUR 411,8). Die Sicherung erfolgt durch Pfandrechte an unbeweglichen und beweglichen Sachen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.655,6 (Vorjahr: TEUR 1.816,6).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 128,0 (Vorjahr: TEUR 311,3).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 114,8 (Vorjahr: TEUR 104,3).

Passive latente Steuern

Die auf der Passivseite ausgewiesenen latenten Steuern in Höhe von TEUR 99,3 (Vorjahr: TEUR 76,8) resultieren aus dem unterschiedlichen Ansatz des Anlagevermögen sowie der Pensionsrückstellung in der Handels- und Steuerbilanz. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,0 % unterstellt. Dabei wurden im Geschäftsjahr 2023 aktive latente Steuern von TEUR 6,3 angesetzt und mit passiven latenten Steuern von TEUR 105,7 saldiert. Die Veränderung der latenten Steuern hat sich wie folgte entwickelt:


Stand 01.01.
Zugang
Abgang
Stand 31.12.

EUR
EUR
EUR
EUR
aktive latente Steuern
3.070,00
3.270,00
0,00
6.340,00
passive latente Steuern
79.900,00
25.770,00
0,00
105.670,00
Saldo
76.830,00
22.500,00
0,00
99.330,00



Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
TEUR
Vorjahr TEUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
543,4
543,4



Das Risiko der Inanspruchnahme kann ausgeschlossen werden, da die Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommt und mit einer Inanspruchnahme der Vertragserfüllungsbürgschaften nicht zu rechnen ist.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:


TEUR
Vorjahr TEUR
Verpflichtungen aus Leasinggeschäften p.a.
59,5
41,0
Erbbaurecht bis Vertragsende
5.493,0
5.293,0



Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 0,0 TEUR enthalten (Vorjahr: TEUR 0,0).

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,0 TEUR enthalten (Vorjahr: TEUR 0,0).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Anzahl
Arbeiter

12,0
Angestellte

40,0
Gesamt

52,0



Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung durch:
Herrn Maximilian Scheidacker, Betriebswirt (VWA)

Vergütung der Geschäftsführer

Von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird Gebrauch gemacht.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Das Unternehmen ist der Entsorgungsbranche zugehörig und wie viele andere Unternehmen sowohl von der steigenden Inflation als auch von dem Ukraine-Krieg und deren Auswirkungen betroffen. Der Ukraine-Krieg führt seit Februar 2022 zu massiv steigenden Energie- und stark schwankenden Rohstoffkosten. Eine abschließende Beurteilung der weiteren Entwicklung angesichts der anhaltenden Krisen ist derzeit nicht möglich.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 956.603,91.
In die Rücklagen werden EUR 956.603,91 eingestellt.
Auf neue Rechnung werden EUR 0,00 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Ort, Datum
Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile

 

Regensburg, 27.05.2024,

gez. Maximilian Scheidacker


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


An die Zellner Recycling GmbH
Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Zellner Recycling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Zellner Recycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Landshut, den 22.05.2024
W.Zieglmaier Wirtschaftsprüfer

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