Zellner -
Recycling GmbH
Regensburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
L A
G E B E R I C H T 2 0 2 3
1. Grundlagen
1.1. Geschäftsmodell
Die Zellner Recycling GmbH ist ein
Entsorgungsfachbetrieb, der sich seit 1982
schwerpunktmäßig mit dem Handel und der
Vermarktung von Altpapier beschäftigt. Ebenso
gehört die Datenschutzgerechte Vernichtung von Akten und
Datenträgern, die Vermarktung von Kunststoffen und die
Behandlung von Elektro(nik)-Schrott ins Portfolio.
1.2. Forschung und Entwicklung
Die Zellner Recycling GmbH betreibt keine Forschung und
Entwicklung.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa
und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren
hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit
nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie
vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit
Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller
Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland
zunächst noch vergleichsweise gut durch die
Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte
sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach.
Gegenüber dem Vorjahr dürfte die
Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im
kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den
2010er-Jahren.
Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im
vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des
hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der
deutschen Bruttowert-schöpfung nicht überraschend.
Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen
wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der
Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen
Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem
zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte
anpassungsfähig. Allerdings deutet die im
Jahresgutachten präsentierte Mittel- und
Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials,
unabhängig von der aktuellen konjunkturellen
Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die
kommenden Jahrzehnte hin.
Diese Hemmnisse zeichnen sich bereits seit vielen
Jahren ab und wurden bisher nicht ausreichend adressiert.
Erstens ist absehbar, dass durch die demografische Alterung
der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der
Gesamtbevölkerung sinken wird und das inländische
Arbeitsvolumen zurückgeht. Zweitens sind das
Produktivitätswachstum und das Wachstum des
Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des
Kapitalstocks, seit Jahrzehnten rückläufig. Dies
spiegelt sich in den niedrigen und gesunkenen
Gründungsraten und der geringen Verfügbarkeit von
Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen wider.
Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner
Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis
Dämpfende Effekte auf das Potenzialwachstum
entfaltet insbesondere die absehbare Verknappung des
Arbeitsvolumens. In den vergangenen 15 Jahren kompensierten
die demografische Atempause und steigende Erwerbsquoten von
Frauen und Älteren den beobachteten Rückgang der
Vollzeit-stunden. Die nun durchschlagende Zunahme an
Personen, die das Rentenalter erreichen, wird voraussichtlich
nicht ausreichend durch steigende Erwerbsquoten und
Zuwanderung ausgeglichen werden. Dies führt zu einem
deutlichen Rückgang des Arbeitsvolumens. Bleibt es bei
den derzeitigen Trends, dürften auch das Wachstum des
Kapitalstocks und der Produktivität auf niedrigem Niveau
verharren. Gelingt es nicht, diesen Entwicklungen
entgegenzuwirken, sind die langfristigen Aussichten für
das Potenzialwachstum in Deutschland deutlich
eingetrübt.
Die langfristige Ausweitung des Produktionspotenzials
ist vor dem Hintergrund der anstehenden
Transformationsaufgaben in den Bereichen Digitalisierung und
Dekarbonisierung besonders wichtig und herausfordernd
zugleich. Ein höheres Produktionspotenzialerweitert zum
einen die in einer Volkswirtschaft für Konsum- und
Investitionstätigkeit verfügbaren Ressourcen. Zum
anderen erhöht es die zur Verteilung der Einkommen
innerhalb der Bevölkerung vorhandenen Spielräume.
So kann die Transformation sozialverträglicher gestaltet
werden. Gleichzeitig können Investitionen in den
Kapitalstock ermöglicht werden.
https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Kurzfassung.pdf
2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen
Zu den Herausforderungen und den Rahmenbedingungen
zählen auch in der Recyclingwirtschaft die Themen
Personal und Energie-/Rohstoffe.
Es fehlt nicht nur an Fachkräfte, sondern an
gewillten Mitarbeitern in allen Bereichen.
Die Ansprüche an unsere Dienstleistungen werden
dadurch größer, dass mehr einfache
Tätigkeiten von Industrie und Gewerbe ausgelagert werden
sollen, die Übernahme zusätzlicher Aufgaben aber
aufgrund des Personalmangels selten möglich ist. Dies
ermöglicht wiederum einen Focus auf margenträchtige
Aufträge. Dadurch entsteht aber zeitgleich eine
Kostenspirale, die auf Dauer negative Auswirkungen haben
wird.
Im Bereich Materialverfügbarkeit sind die
Schwankungen größer, da die Industrie
kurzfristiger produziert. Lieferzeiten gehen wieder
zurück. Die Preise für Energie und Rohstoffe waren
weniger volatil als im Vorjahr.
2.3 Geschäftsverlauf
Der Verlauf des Jahres 2023 kann im Rückblick als
zufriedenstellend betrachtet werden.
Durch die breite Aufstellung als Lohnsortierer und
kommunaler Partner konnte das Hauptaggregat -die
Altpapiersortieranlage- gut ausgelastet werden.
Im Bereich der grafischen Papiere gab es im
Jahresverlauf Herausforderungen. Vertragsmengen wurden
gekürzt und nur teilweise monetär ausgeglichen.
Durch die relativ breite Kundenstruktur, Möglichkeiten
der Zwischenlagerung und langjährige Kontakte, war der
Betrieb der Anlage durch nicht abfließende Mengen
jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Im Bereich Kunststoffe gingen die Preise teilweise sehr
stark zurück, manche Materialien wurden aufgrund der
globalen wirtschaftlichen Unsicherheit gar nicht mehr
nachgefragt. Auch hier mussten größere Mengen
eingelagert werden und die Einkaufspreise teilweise drastisch
angepasst werden. Es wurde von einem Rohstoff-
(Vergütung-) Markt wieder ein Entsorgermarkt.
Hier wurden zum Jahresende neue Partner gefunden und
die Geschäftstätigkeit entsprechend angepasst.
Im Bereich Akten- und Datenträger wurde
verstärkt auf den Online Shop gesetzt, der den Kunden
eine einfache Rund-um-die-Uhr Bestellung unserer
Dienstleistungen ermöglicht.
2.5 Lage des Unternehmens
Ertragslage
Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor
geprägt von unserem operativen Geschäft im Bereich
Sekundärrohstoffe und Entsorgung. Kommunale
Aufträge und zusätzliche Lohnsortier-aufträge
sichern langfristig die Auslastung der Altpapiersortierung
und Kunststoffverwertung. Gewerbliche Kunden sind die Basis
im Bereich Akten-/Datenträgervernichtung und dem
Pressbetrieb. Durch gestiegene Kosten und leicht
rückläufige Mengen sank das Jahresergebnis bei
rückläufigen Umsätzen von TEUR 1.232,6 um TEUR
278,0 auf TEUR 969,6. Die Umsatzerlöse gingen
gegenüber dem Vorjahr preisbedingt um TEUR 10.418,4 auf
TEUR 17.972,8 zurück. Dementsprechend erhöhte sich
die Personalaufwandsquote trotz annähernd gleicher
Arbeitnehmerzahl (15,5 % gegenüber 9,1 % im Vorjahr).
Finanzlage
Die Finanz-und Vermögenslage kann als
zufriedenstellend bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden
innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen
innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.
Die Zinsbelastung für kurz-und langfristige
Bankverbindlichkeiten sind aufgrund des geringeren Volumens
gesunken. Die Verbindlichkeitenquote, die sich im
Berichtsjahr von 19 % auf 16 % verringert hat, was aus einer
rückläufigen Nettoverschuldung resultiert (TEUR
633,4 gegenüber TEUR 1.825,3 im Vorjahr). Des Weiteren
konnten Zinserträge bei Festgeldkonten generiert werden.
Kapitalstruktur
Die Struktur unseres kurz- und langfristigen
Vermögens und unsere Verbindlichkeiten sind stabil.
Unsere Kapitalstruktur hat sich weiterhin verbessert.
Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 31.12.2023 80,5 %
(Vorjahr 77,4 %).
2.6 Investitionen
Im Jahr 2023 wurden Ersatzinvestitionen im Fuhrpark
vorgenommen. Neben Flurförderfahrzeugen wurden zwei LKW
angeschafft.
2.7 Liquidität
Der Cashflow wurde zur Finanzierung der Investitionen
genutzt. Neue Kredite mussten nicht aufgenommen werden. Im
kurzfristigen Bereich wurden die bestehenden Kreditlinien
nicht ausgeschöpft.
Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
werden stets innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen
beglichen.
Langfristige Anlagen sind fristgenkongruent finanziert.
2.8 Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
Neben der bereits seit über zehn Jahren
durchgeführten Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb
unterzogen wir uns auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr
den Prüfungen zur Erstbehandlungsanlage nach ElektroG,
Fachbetrieb für Akten und Datenträgervernichtung
und im Rahmen einer Matrixzertifizierung der Mammut Gruppe
den Anforderungen der ISO 9001:2008.
3. Risikobericht
3.1 Risikomanagement
Ziel des Finanz-und Risikomanagements der Gesellschaft
ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.
Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik. Zudem wird im operativen
Geschäft das Marktrisiko gemindert indem Monatskontrakte
einkaufs- sowie verkaufsseitig monatsgleich möglichst
ohne Lagerhaltung abgewickelt werden.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten
Ausfall-oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung
von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein
adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine
Warenkreditversicherung.
Als Risikomanagementinstrumente werden Daten aus dem
betriebsinternen ERP-System, ABC Analysen und Basisdaten aus
der Finanzbuchhaltung verwendet. Vor- und Nachkalkulationen
von bestehenden und neuen Aufträgen gehören ebenso
zu den Controlling-Instrumenten wie Markt-, Kunden- und
Umsatzanalysen. Die EDV basierten kaufmännischen Systeme
werden mit aktuellen Schutz- und Sicherheitstools
geschützt und gesichert.
3.2 Ausgewählte Einzelrisiken und Maßnahmen
Währungsrisiko- Wettbewerb
Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem
Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung,
Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes
Maß an Qualität begegnen.
Finanzen
Bei schwierigeren Marktbedingungen werden unsere
Lieferungen durch Kreditversicherungen abgesichert, und
regelmäßig abgeglichen. Vereinbarungen von
marktgerechten Zahlungszielen werden mit Kunden und
Lieferanten stets getroffen. Es sind keine
bestandsgefährdenden Risiken zu erwarten.
Die Liquiditätslage ist gut, und es sind keine
Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden
Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen,
Verbindlichkeiten, und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen
Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem
bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu einem
Großteil unserer Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsziele bezahlt.
Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über
Bankkredite bei Regensburger Geschäftsbanken, mit denen
langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft überwiegend mittels Kreditlinien
verschiedener Banken.
IT-Systeme
Die Geschäftsprozesse der Zellner Recycling GmbH
sind größtenteils IT-gestützt. Daher setzt
die Aufrechterhaltung eines einwandfreien
Geschäftsbetriebes einen effizienten und
unterbrechungs-freien Ablauf der Datenverarbeitungssysteme
voraus.
Die Systemverfügbarkeit stellt ein zentrales
Risiko dar. Insbesondere ist der Geschäftsbetrieb in
erheblichem Maße gestört, wenn der Ausfall von
Systemen mit Neben- oder Hauptbuchcharakter eintritt. Durch
Maßnahmen wie den Einsatz von USV-Anlagen (Anlagen zur
unterbrechungsfreien Stromversorgung) und Notstromaggregaten
ist ein kontinuierlicher Geschäftsbetrieb
gewährleistet. Dieses Risiko wird als geringes Risiko
eingestuft.
Der Verlust von Daten stellt ein hohes wirtschaftliches
Risiko dar und kann auf unterschiedliche Weise auftreten:
Bedienerfehler, Softwarefehler oder Hardwaredefekte. Als
Maßnahme gegen einen möglichen Datenverlust wird
konsequent eine tägliche Sicherung aller produktiven
Systeme und Daten durchgeführt. Durch
regelmäßige Datenwiederherstellungstests wird eine
ordnungsgemäße Rückspielbarkeit
überprüft. Dieses Risiko wird als geringes Risiko
eingestuft.
Personal-Mitarbeiterbindung
Durch Mitarbeiterprämiensysteme sollen neue
Mitarbeiter schnell an das Unternehmen gebunden werden.
Altgediente Mitarbeiter bekommen zusätzliche Anreize
sich für das Unternehmen zu engagieren. Im laufenden
Jahr wurde den Mitarbeitern ein ansprechendes Leasing Modell
für Elektrofahrräder angeboten.
4. Chancenbericht
Durch langfristige Zusammenarbeit mit Kunden und
Lieferanten können auch in unsichereren Zeiten Projekte
kurzfristig und unkompliziert umgesetzt werden. Wir sind
nicht nur in der Region ein starker Partner, sondern
können auch überregionale Projekte begleiten und
Umsetzen. Daher können Partnerschaften ausgebaut und zum
Beispiel Lohnsortieraufträge, Versorgungsverträge
und Entsorgungskonzepte umgesetzt werden.
5. Prognosebericht
Das Jahr 2024 wird im Bereich Kunststoffe nach wie vor
herausfordernd werden. Die schwache Bauwirtschaft sorgt
für sehr schwache Nachfragen nach Kunststoffgranulaten.
Wenn hier keine gesetzliche Verpflichtung nach nachhaltigem
Einsatz von Sekundärrohstoffen durchgesetzt wird, wird
diese Herausforderung längerfristig begleitend sein.
Im Bereich Altpapier ist der Rückgang an
grafischen Druckerzeugnissen die Unsicherheit der kommenden
Jahre. Wie eine Sortieranlage der Zukunft aussehen kann, ist
derzeit nur Spekulation.
Durch einen breiten Kundenmix aus Kommunen, Gewerben
und Industrie, langjährige Markterfahrung und Einbindung
in Verbände sehen wir uns den Herausforderungen der
Zukunft gewappnet.
6. Forschungsbericht
Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklung
Regensburg, den 02.05.2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
6.475.932,72 |
7.064.797,72 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
18.377,51 |
1.532,51 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
1,00 |
1,00 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
18.376,51 |
1.531,51 |
| II.
Sachanlagen |
6.386.426,02 |
6.992.136,02 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
4.228.099,00 |
4.479.128,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1.206.870,51 |
1.564.552,51 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
951.456,51 |
948.455,51 |
| III.
Finanzanlagen |
71.129,19 |
71.129,19 |
| 1.
Beteiligungen |
71.129,19 |
71.129,19 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.645.938,63 |
4.058.798,17 |
| I.
Vorräte |
237.312,82 |
249.073,57 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.866.734,83 |
3.125.294,28 |
| 1.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
35.714,76 |
3.418,71 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.831.020,07 |
3.121.875,57 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.541.890,98 |
684.430,32 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
11.775,11 |
4.978,14 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
44.259,73 |
27.117,49 |
| Aktiva |
11.177.906,19 |
11.155.691,52 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
9.002.612,63 |
8.646.008,72 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
460.162,69 |
460.162,69 |
| II.
Gewinnrücklagen |
8.542.449,94 |
8.185.846,03 |
| III.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
292.337,00 |
304.971,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.783.626,56 |
2.127.881,80 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
230.517,99 |
411.772,93 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht |
9.508,76 |
26.430,49 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.543.599,81 |
1.689.678,38 |
| D.
Passive latente Steuern |
99.330,00 |
76.830,00 |
| Passiva |
11.177.906,19 |
11.155.691,52 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.943.957,47 |
7.854.276,02 |
| 2.
Personalaufwand |
2.792.626,82 |
2.594.774,17 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.305.764,16 |
2.112.957,59 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
486.862,66 |
481.816,58 |
| davon
für Altersversorgung |
-15.475,40 |
8.740,54 |
| 3.
Abschreibungen |
1.054.267,49 |
934.737,99 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.054.267,49 |
934.737,99 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.711.363,83 |
2.523.020,27 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
12.029,00 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
13.243,44 |
15.452,02 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
414.928,42 |
538.691,68 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
22.500,00 |
45.852,00 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
969.556,47 |
1.247.599,89 |
| 9.
sonstige Steuern |
12.952,56 |
15.035,58 |
| 10.
Jahresüberschuss |
956.603,91 |
1.232.564,31 |
| 11.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
956.603,91 |
1.232.564,31 |
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
956.603,91 |
1.232.564,31 |
| 12.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang zum 31. Dezember 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Zellner - Recycling GmbH wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt, die Bestimmungen des
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes wurden beachtet.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang
gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang
aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt. Die
größenabhängigen Befreiungen gemäß
§§ 247a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in
Anspruch genommen.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Zellner - Recycling
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Regensburg |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Regensburg |
| Register-Nr.: |
HRB 2785 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die
Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 87.367,00
wurden mit Vermögenswerten von EUR 131.626,7 nach §
246 Abs.2 S. HGB verrechnet.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit
dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des
Geschäftsjahres: EUR 9.142.403,46. Die kumulierten
Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR
9.919.694,77.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
114.580,04
|
20.944,73
|
0,00
|
0,00
|
135.524,77
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
18.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
18.000,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
132.580,04
|
20.944,73
|
0,00
|
0,00
|
153.524,77
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
7.661.675,70
|
10.945,00
|
0,00
|
0,00
|
7.672.620,70
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
5.785.984,90
|
2.202,00
|
16.410,00
|
0,00
|
5.771.776,90
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.555.831,35
|
431.330,76
|
448.365,67
|
0,00
|
2.538.796,44
|
Summe Sachanlagen
|
16.003.491,95
|
444.477,76
|
464.775,67
|
0,00
|
15.983.194,04
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
71.129,19
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
71.129,19
|
Summe Finanzanlagen
|
71.129,19
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
71.129,19
|
Summe Anlagevermögen
|
16.207.201,18
|
465.422,49
|
464.775,67
|
0,00
|
16.207.848,00
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
113.048,53
|
4.099,73
|
0,00
|
0,00
|
117.148,26
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
17.999,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
17.999,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
131.047,53
|
4.099,73
|
0,00
|
0,00
|
135.147,26
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.182.547,70
|
261.974,00
|
0,00
|
0,00
|
3.444.521,70
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
4.221.432,39
|
359.883,00
|
16.409,00
|
0,00
|
4.564.906,39
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.607.375,84
|
428.310,76
|
448.346,67
|
0,00
|
1.587.339,93
|
Summe Sachanlagen
|
9.011.355,93
|
1.050.167,76
|
464.755,67
|
0,00
|
9.596.768,02
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
9.142.403,46
|
1.054.267,49
|
464.755,67
|
0,00
|
9.731.915,28
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
18.376,51
|
1.531,51
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
1,00
|
1,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
18.377,51
|
1.532,51
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
4.228.099,00
|
4.479.128,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
1.206.870,51
|
1.564.552,51
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
951.456,51
|
948.455,51
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
6.386.426,02
|
6.992.136,02
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
71.129,19
|
71.129,19
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
71.129,19
|
71.129,19
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
6.475.932,72
|
7.064.797,72
|
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder
Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.
Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von
mehr als 5 Jahren sind: Der entgeltlich erworbene
Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus einem
Erwerbsvorgang vor dem 01.01.2010. Die Abschreibung erfolgt
wie in den letzten Jahren unter Zugrundelegung der für
steuerliche Zwecke angenommenen Nutzungsdauer von 15 Jahren.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt TEUR 0,0 (Vorjahr:
TEUR 0,0).
Angaben zu Forderungen gegnüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf TEUR 4,5 (Vorjahr: TEUR 4,5).
Sonstige Vermögensgegenstände
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen
wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 144,6 (Vorjahr: TEUR
154,3) für noch nicht vereinnahmte "Vorsteuer im
Folgejahr abziehbar" erfasst.
Die Abgrenzung dient der periodengerechten
Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.
Eigenkapital und Ausschüttungssperre
Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB
ergeben sich in Höhe von EUR 2.518,00 aus dem
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB
(Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von
Altersversorgungsverpflichtungen).
Pensionsrückstellungen
Die Errechnung der für die Deckung der gegebenen
Zusage erforderlichen Pensionsrückstellung erfolgte auf
der Grundlage der gegebenen Zusage durch ein
versicherungsmathematisches Gutachten. Zur Ermittlung der
Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Zinssatz
(10-Jahres-Durchschnitt)
|
1,82
|
%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
0,00
|
%
|
Rentendynamik
|
1,50
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Heubeck 2018/G
|
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.518,00.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
EUR
|
Erfüllungsbetrag der
Schulden
|
87.367,00
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögenswerte
|
131.626,73
|
Zeitwert der verrechneten
Vermögenswerte
|
131.626,73
|
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.
- Rückstellung für die Aufbewahrung von
Geschäftsunterlagen TEUR 39,6
- Rückstellung für Personalkosten TEUR 210,7
- Rückstellung für interne und externe
Jahresabschlusskosten TEUR 36,0
- übrige ungewisse Verpflichtungen TEUR 6,0
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR
0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die gesichert sind, beträgt TEUR 230,5 (Vorjahr: TEUR
411,8). Die Sicherung erfolgt durch Pfandrechte an
unbeweglichen und beweglichen Sachen.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.655,6 (Vorjahr: TEUR
1.816,6).
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt TEUR 128,0
(Vorjahr: TEUR 311,3).
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 114,8 (Vorjahr:
TEUR 104,3).
Passive latente Steuern
Die auf der Passivseite ausgewiesenen latenten Steuern
in Höhe von TEUR 99,3 (Vorjahr: TEUR 76,8) resultieren
aus dem unterschiedlichen Ansatz des Anlagevermögen
sowie der Pensionsrückstellung in der Handels- und
Steuerbilanz. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz
von 30,0 % unterstellt. Dabei wurden im Geschäftsjahr
2023 aktive latente Steuern von TEUR 6,3 angesetzt und mit
passiven latenten Steuern von TEUR 105,7 saldiert. Die
Veränderung der latenten Steuern hat sich wie folgte
entwickelt:
|
Stand 01.01.
|
Zugang
|
Abgang
|
Stand 31.12.
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
aktive latente Steuern
|
3.070,00
|
3.270,00
|
0,00
|
6.340,00
|
passive latente Steuern
|
79.900,00
|
25.770,00
|
0,00
|
105.670,00
|
Saldo
|
76.830,00
|
22.500,00
|
0,00
|
99.330,00
|
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB zu vermerken:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
|
TEUR
|
Vorjahr TEUR
|
aus Bürgschaften,
Wechsel- und Scheckbürgschaften
|
543,4
|
543,4
|
Das Risiko der Inanspruchnahme kann ausgeschlossen
werden, da die Gesellschaft ihren Verpflichtungen nachkommt
und mit einer Inanspruchnahme der
Vertragserfüllungsbürgschaften nicht zu rechnen
ist.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
|
TEUR
|
Vorjahr TEUR
|
Verpflichtungen aus
Leasinggeschäften p.a.
|
59,5
|
41,0
|
Erbbaurecht bis
Vertragsende
|
5.493,0
|
5.293,0
|
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterung der periodenfremden Erträge
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge
in Höhe von 0,0 TEUR enthalten (Vorjahr: TEUR 0,0).
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen
in Höhe von 0,0 TEUR enthalten (Vorjahr: TEUR 0,0).
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Anzahl
|
Arbeiter
|
|
12,0
|
Angestellte
|
|
40,0
|
Gesamt
|
|
52,0
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
erfolgte die Geschäftsführung durch:
Herrn Maximilian Scheidacker, Betriebswirt (VWA)
Vergütung der Geschäftsführer
Von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB
über die Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird Gebrauch gemacht.
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3
HGB
Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde
verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen
erheblichen Nachteil zufügen kann.
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Das Unternehmen ist der Entsorgungsbranche
zugehörig und wie viele andere Unternehmen sowohl von
der steigenden Inflation als auch von dem Ukraine-Krieg und
deren Auswirkungen betroffen. Der Ukraine-Krieg führt
seit Februar 2022 zu massiv steigenden Energie- und stark
schwankenden Rohstoffkosten. Eine abschließende
Beurteilung der weiteren Entwicklung angesichts der
anhaltenden Krisen ist derzeit nicht möglich.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt EUR 956.603,91.
In die Rücklagen werden EUR 956.603,91
eingestellt.
Auf neue Rechnung werden EUR 0,00 vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
Regensburg, 27.05.2024,
gez.
Maximilian Scheidacker
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Zellner Recycling GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Zellner Recycling GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Zellner
Recycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu
keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung
der International Standards on Auditing (ISA)
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die
von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter
ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets
aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als
wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet
werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf
der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, plane und führe
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteile ich Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führe ich
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie
zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es
besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlich von den
zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich
während meiner Prüfung feststelle.
Landshut, den 22.05.2024
W.Zieglmaier Wirtschaftsprüfer |